
Die Oberflächlichkeit unserer Gesellschaft ist keine harmlose Entwicklung, kein bloßes Symptom einer schnelllebigen Zeit – sie ist ein schleichendes Gift. Sie wirkt leise, beinahe unsichtbar, und doch verändert sie alles: unsere Beziehungen, unsere Werte, unser Denken. In einer Welt, in der man für einen anderen nichts mehr gerne tut und der erste Eindruck mehr zählt als der zweite Gedanke, wird Tiefe zur Ausnahme und Echtheit zur Seltenheit. So ersetzt ein Small Talk kein inhaltsstarkes Gespräch und ein kurzer Blick nicht die wirkliche Aufnahme der Persönlichkeit des Gegenübers. Leider leben wir aber immer mehr in einer Zeit, in der Bilder mehr Gewicht haben als Worte und Worte mehr Schein als Bedeutung und Taten, ganz out scheinen.
Oft werden Menschen beurteilt, bevor sie verstanden werden. Doch was bleibt, wenn wir uns nur noch an der Oberfläche begegnen? Es bleibt Leere – gut verpackt, aber inhaltlich hohl. Oberflächlichkeit ist bequem. Sie verlangt keine Anstrengung, keine Auseinandersetzung, kein Hinterfragen und vor allem keine Haltung. Sie erlaubt es, Komplexität zu ignorieren und sich mit einfachen Antworten zufriedenzugeben. Auch gibt sie Applaus und erst im Nachgang Kritik. Doch genau darin liegt ihre Gefahr: Wer nicht mehr hinterfragt, hört auf zu wachsen. Wer nicht mehr zuhört, verlernt zu verstehen. Und wer nicht mehr versteht, verliert den Zugang zu anderen und letztlich zu sich selbst.
Und das wiederum schadet der gesamten Gesellschaft und alles beginnt zu zerbrechen, wenn das Äußere über das Innere gestellt wird. Wenn Erfolg nur noch an Status gemessen wird, wenn Beziehungen austauschbar werden und Werte sich nach Trends richten, dann verlieren wir den Kern dessen, was uns menschlich macht. Empathie, Tiefe, Reflexion – all das braucht Zeit, Aufmerksamkeit und den Mut, sich mit mehr als nur der Oberfläche auseinanderzusetzen. Vielleicht ist der wahre Untergang nicht ein lauter Knall, kein Krieg, kein plötzlicher Zusammenbruch, sondern ein langsames Verblassen. Ein Verlust an Bedeutung, an Verbindung, an Wahrheit. Eine Welt, in der alles sichtbar ist, aber nichts wirklich gesehen wird, und darüber sollte jeder einmal für sich ganz allein nachdenken. Die Welt geht nämlich nicht unter, weil sie komplex ist – sie geht unter, wenn wir aufhören, diese Komplexität verstehen zu wollen.
Diesen Artikel finden Sie in unserer Sommerausgabe 2026. Das gesamte Magazin können Sie online auf der Startseite lesen.
Hitzetelefon der Stadt Köln
AktuellesHitzetelefon der Stadt Köln
Anmeldung für das kostenlose Beratungsangebot ab sofort möglich
Die Stadt Köln bietet auch in diesem Jahr wieder ein kostenloses Hitzetelefon an – ein Angebot, das in den vergangenen Jahren auf große Resonanz gestoßen ist. Ab sofort – möglichst schon vor den ersten heißen Tagen des Jahres – können sich Kölner*innen für das Hitzetelefon online anmelden unter: www.stadt-koeln.de/hitzetelefon
Das Hitzetelefon informiert Bürger*innen darüber, auf welche Anzeichen bei hitzebedingten Beschwerden besonders zu achten ist und wie man sich und Personen im Umfeld, die besonders unter der Hitze leiden, am besten unterstützen kann. Alternativ können sich Interessierte beim Bürgertelefon (montags bis freitags, 7 bis 18 Uhr) unter der Rufnummer 0221/221-34347 anmelden.
Nach erfolgter Anmeldung rufen Mitarbeitende der Stadt Köln zurück und führen ein erstes individuelles Beratungsgespräch. Bei hohen Anmeldezahlen kann es bis zu diesem Rückruf einige Tage dauern.
Wer zudem über offizielle Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für die Region Köln informiert werden möchte, kann sich hierzu im Rahmen der Anmeldung in ein Hitzeregister eintragen lassen.
Heiße Sommertage und Hitzewellen gibt es auch in Köln immer häufiger. Besonders wenn die nächtliche Abkühlung fehlt, kann Hitze zur Gesundheitsgefahr werden. Hohe Temperaturen können grundsätzlich für jeden Menschen zu Problemen führen – vor allem leiden jedoch ältere Personen, Menschen mit Vorerkrankungen, Wohnungslose, kleine Kinder, Schwangere sowie Menschen, die im Freien arbeiten oder Sport machen unter den hohen Temperaturen.
Die Stadt Köln hat auch auf ihrer Internetseite im „Hitze-Portal“ Informationen zusammengestellt: www.stadt-koeln.de/hitzeportal
(Text:PI/Stadt Köln/-reu-)
Zahnärzte am Maternusplatz im Stadtgebiet Rodenkirchen
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Wenn es um die Gesundheit Ihrer Zähne geht, wissen Sie die Praxis Zahnärzte am Maternusplatz in Rodenkirchen an Ihrer Seite. Unter der Leitung von Dr. med. dent. Christian Hojczyk sowie Martha Polkowski-Andric M.Sc. und Elisabeth Kotsch begleitet das Team seine Patientinnen und Patienten mit moderner Zahnmedizin und einem offenen Ohr für ihre Wünsche. Die Behandlungsschwerpunkte liegen unter anderem auf Implantaten und Knochenaufbau, der Behandlung von Angstpatientinnen und Angstpatienten sowie abdruckfreiem Zahnersatz – Beratungen sind auch auf Englisch, Französisch, Polnisch und Spanisch möglich.
Zahnärzte am Maternusplatz, Maternusstraße 8-10, 50996 Köln-Rodenkirchen, Telefon 0221 34 09 16 67, www.zahnaerzte-am-maternusplatz.de.
Zahnärzte am Maternusplatz ist Inserent der Kölner StadtteilLiebe. Die aktuelle Ausgabe unseres Magazins finden Sie auf unserer Startseite.
Fütterungsverbot von Wildgänse …
AktuellesSpielplatzfest Theophanoplatz in Zollstock
AktuellesSpielplatzfest Theophanoplatz in Zollstock
Samstag, 29. August 2026
Beginn: 13:00 Uhr
Ende: 17:00 Uhr
Kosten: Eintritt frei, Spenden willkommen
Das beliebte Spielplatzfest lädt auch in diesem Jahr wieder auf den Spielplatz am Theophanoplatz ein – einen wunderbaren Treffpunkt für einen fröhlichen Nachmittag voller Spiel, Spaß und Begegnungen mitten im Veedel Zollstock.
Auf die kleinen Besucherinnen und Besucher wartet ein abwechslungsreiches Programm mit einem unterhaltsamen Kindertheater, zahlreichen Spielstationen und spannenden Spielgeräten, die zum Klettern, Toben, Entdecken und Mitmachen einladen. Auch kreative Köpfe kommen auf ihre Kosten: Bei bunten Bastelaktionen können Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen und kleine Kunstwerke gestalten. Natürlich darf auch das beliebte Zollstock-Quiz nicht fehlen, bei dem es wieder Spannendes über den Stadtteil zu entdecken gibt.
Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich ebenfalls bestens gesorgt. Alle Kinder dürfen sich auf kostenlosen Kuchen und erfrischende Getränke freuen – so wird der gemeinsame Tag zu einem rundum schönen Erlebnis für die ganze Familie.
Ferien-Challenge für Jugendliche (12–16 Jahre) im Forstbotanischer Garten
AktuellesFerien-Challenge für Jugendliche (12–16 Jahre)
Du suchst eine sinnvolle Ferienaktivität für dein Kind?
Dann ist mein Calisthenics-Ferienkurs genau das Richtige! Gemeinsam lernen die Jugendlichen spielerisch die Grundlagen von Klimmzügen, Dips und Handstand – mit dem eigenen Körpergewicht, draußen in der Natur und mit ganz viel Spaß.
Dabei geht es nicht darum, der oder die Beste zu sein. Im Mittelpunkt stehen Bewegung, Selbstvertrauen, Disziplin und das gute Gefühl, über sich hinauszuwachsen.
📅 Wann?
Dienstag, Mittwoch & Donnerstag in den Ferien
🕙 10:00–12:00 Uhr
📍 Wo?
Forstbotanischer Garten
Maximal 6 Teilnehmer – so kann ich jedes Kind individuell betreuen.
Preis: 59 €
für alle 3 Trainingseinheiten
Ein Platz ist kostenlos für ein Kind, dessen Familie sich das Training aktuell nicht leisten kann. Bewegung sollte keine Frage des Geldes sein.
Anmeldung per WhatsApp:
0176 72211607
Die Plätze sind begrenzt – ich freue mich auf deine Nachricht!
Screenshot
Für das Kindeswohl: Die Stiftung „It’s for Kids“ im Stadtgebiet Rodenkirchen
AktuellesDie Stiftung „It’s for Kids“ ist eine gemeinnützige Organisation aus Deutschland. Ihr Ziel ist es, benachteiligten, kranken oder misshandelten Kindern in unserem Land zu helfen und ihnen bessere Lebensbedingungen zu ermöglichen. Dabei unterstützt die Stiftung verschiedene Projekte und Einrichtungen, die sich aktiv für Kinder engagieren. Besonders ist, dass „It’s for Kids“ nicht nur klassische Geldspenden sammelt, sondern auch sogenannte Kreativspenden. Dazu gehören zum Beispiel alte und aktuelle Währungen aus der ganzen Welt. So sammeln sie von der alten deutschen Mark, über den Euro bis zum Dollar, Peseta bis zum Japanischen Yen, Britischen Pfund und Schweizer Franken jede finanzielle Unterstützung. Aber auch alte Handys, Spielkonsolen, Edelmetalle, Omas altes Silberbesteck oder die Münzsammlung. Selbst LEGO, Playmobil, Schleich®Figuren, Modelleisenbahnen z. B. von Märklin und Fleischmann inkl. Zubehör und Sammelkarten sammeln sie. Die Stiftung arbeitet transparent und gibt die gesammelten Spenden bzw. umgewandelten Geldspenden gezielt an Organisationen weiter, die direkt mit Kindern arbeiten. So wird sichergestellt, dass die Hilfe genau dort ankommt, wo sie gebraucht wird. So sammeln sie aber auch lange Haare für die Erstellung von Kinderperücken sowie Wertstoffspenden, wie Kronkorken und Druckpatronen. Unter www.its-for-kids.de erhalten Sie weitere Informationen und es lohnt sich, einmal darauf zu schauen. Denn auch in Köln gibt es einige Ansprechpartner.
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Sing doch eine met
AktuellesPraxis Ergotherapie Jasmin Backes sucht Ergotherapeut*in
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Hand in Hand für Ihre Gesundheit und Lebensqualität: In der Schillingsrotter Straße 19–21 im Veedel Rodenkirchen finden Sie gleich zwei erfahrene Praxen unter einem Dach. Jasmin Backes begleitet mit ihrer Praxis für Ergotherapie Kinder, Erwachsene und Senioren auf dem Weg zu mehr Selbstständigkeit – von Pädiatrie und Neurologie bis zur neuen Sprechstunde für Säuglinge und Eltern bei „Schreibbabys“, Fütter- oder Schlafstörungen. Gabriele Illner steht mit ihrer Privatpraxis für Physiotherapie für ganzheitliche, individuelle Behandlungen – von Manueller Lymphdrainage über Kiefergelenksbehandlung bis zur Bobath-Therapie für die Kleinsten.
Kontakt Jasmin Backes: Tel. 0163 28 86 234, info@jasminbackes.de (mailto-Link), www.jasminbackes.de (Link)
Kontakt Gabriele Illner: Tel. 0176 83 26 75 37, kontakt@gabrieleillner.de (mailto-Link), www.gabrieleillner.de (Link)
Übrigens: Jasmin Backes sucht aktuell Ergotherapeut*innen – Bewerbungen sind herzlich willkommen.
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DAHLER Köln – Märkte kennen, Chancen erkennen
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Märkte kennen. Chancen erkennen. DAHLER kennenlernen.
Verkaufen Sie Ihre Immobilie mit dem sechsfachen Testsieger. DAHLER Köln wurde mehrfach als Testsieger der Servicestudie des Deutschen Instituts für Servicequalität im Bereich „Immobilienmakler – Beratung und Service“ ausgezeichnet. Das Team berät Sie fundiert und persönlich rund um den Verkauf Ihrer Immobilie im Kölner Süden.
DAHLER & COMPANY Köln GmbH & Co. KG, Leyboldstraße 60, 50968 Köln, Telefon 0221 260 80 90, koeln@dahler.com, dahler.com/koeln.
DAHLER & Company Köln ist Inserent der Kölner StadtteilLiebe. Die aktuelle Ausgabe unseres Magazins finden Sie auf unserer Startseite.
Nachfragen, Nachdenken und Tiefgang sind heute irgendwie nicht mehr im Trend
AktuellesDie Oberflächlichkeit unserer Gesellschaft ist keine harmlose Entwicklung, kein bloßes Symptom einer schnelllebigen Zeit – sie ist ein schleichendes Gift. Sie wirkt leise, beinahe unsichtbar, und doch verändert sie alles: unsere Beziehungen, unsere Werte, unser Denken. In einer Welt, in der man für einen anderen nichts mehr gerne tut und der erste Eindruck mehr zählt als der zweite Gedanke, wird Tiefe zur Ausnahme und Echtheit zur Seltenheit. So ersetzt ein Small Talk kein inhaltsstarkes Gespräch und ein kurzer Blick nicht die wirkliche Aufnahme der Persönlichkeit des Gegenübers. Leider leben wir aber immer mehr in einer Zeit, in der Bilder mehr Gewicht haben als Worte und Worte mehr Schein als Bedeutung und Taten, ganz out scheinen.
Oft werden Menschen beurteilt, bevor sie verstanden werden. Doch was bleibt, wenn wir uns nur noch an der Oberfläche begegnen? Es bleibt Leere – gut verpackt, aber inhaltlich hohl. Oberflächlichkeit ist bequem. Sie verlangt keine Anstrengung, keine Auseinandersetzung, kein Hinterfragen und vor allem keine Haltung. Sie erlaubt es, Komplexität zu ignorieren und sich mit einfachen Antworten zufriedenzugeben. Auch gibt sie Applaus und erst im Nachgang Kritik. Doch genau darin liegt ihre Gefahr: Wer nicht mehr hinterfragt, hört auf zu wachsen. Wer nicht mehr zuhört, verlernt zu verstehen. Und wer nicht mehr versteht, verliert den Zugang zu anderen und letztlich zu sich selbst.
Und das wiederum schadet der gesamten Gesellschaft und alles beginnt zu zerbrechen, wenn das Äußere über das Innere gestellt wird. Wenn Erfolg nur noch an Status gemessen wird, wenn Beziehungen austauschbar werden und Werte sich nach Trends richten, dann verlieren wir den Kern dessen, was uns menschlich macht. Empathie, Tiefe, Reflexion – all das braucht Zeit, Aufmerksamkeit und den Mut, sich mit mehr als nur der Oberfläche auseinanderzusetzen. Vielleicht ist der wahre Untergang nicht ein lauter Knall, kein Krieg, kein plötzlicher Zusammenbruch, sondern ein langsames Verblassen. Ein Verlust an Bedeutung, an Verbindung, an Wahrheit. Eine Welt, in der alles sichtbar ist, aber nichts wirklich gesehen wird, und darüber sollte jeder einmal für sich ganz allein nachdenken. Die Welt geht nämlich nicht unter, weil sie komplex ist – sie geht unter, wenn wir aufhören, diese Komplexität verstehen zu wollen.
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