Ehrenamtspreis der Stadt Köln

Dieter Maretzky wurde am 3. September 2017 mit dem Ehrenamtspreis der Stadt Köln ausgezeichnet. Aus 132 Vorschlägen wurden von einer unabhängigen Jury vier Einzelpersonen, drei Gruppen und ein Unternehmen für „KölnEngagiert 2017“ ausgesucht. Mr. Rodenkirchen – wie Dieter Maretzky inoffiziell auch genannt wird – ist seit über 40 Jahren im Dienst des Stadtteils Rodenkirchen und des Kölner Südens. Er bekam kurz vor seinem 70. Geburtstag die Würdigung für seinen unermüdlichen Einsatz. Große Empathie, Fairness und ein respektvoller Umgang mit Menschen – auch zu denen, die vielleicht nicht seiner Meinung sind – zeichnen Dieter Maretzky aus.
Bereits im Jahr 1975 wurde Dieter Maretzky Geschäftsführer der Bürgervereinigung Rodenkirchen und 1981 nach dem Tod von Rudolf Köhl deren Vorsitzender. Sein unermüdlicher Einsatz für alle bürgerschaftlichen Belange ließ die Zahl der Mitglieder auf heute 534 wachsen. „Die Wohn- und Lebensqualität im Kölner Süden muss unbedingt erhalten und weiterentwickelt werden“, sagt Dieter Maretzky. Dafür lohne es sich zu arbeiten: „Denn die Zukunft unserer Kinder ist wichtig. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass wir ihnen eine Erde übergeben, auf der man gut leben kann“.
Seine Vorstandskollegen zeigen größte Hochachtung und Anerkennung für das Lebenswerk ihres Vorsitzenden – die Bürgervereinigung Rodenkirchen – und freuen sich mit ihm und seiner Frau Jutta sowie seinen drei erwachsenen Kindern über die Auszeichnung mit dem Ehrenamtspreis der Stadt Köln. Gleichzeitig dankt der Vorstand Dieter Maretzky für sein unermüdliches Engagement und hofft, dass er trotz seiner schweren Erkrankung die Geschicke des Vereins in bewährter Form antreibt.
Er selbst sagt dazu: „Diese Auszeichnung ist ein Zeichen der Anerkennung und des Dankes durch die Stadt Köln, beweist die Aufmerksamkeit und Wertschätzung von ehrenamtlichem Engagement, das für die Menschen geleistet wird. Deshalb nehme ich den Preis gerne stellvertretend für viele Unterstützer an. Die Ehrung war nicht der Anlass, über weniger Engagement nachzudenken. Jedoch ist eine Nachfolgerege-ung, wenn man wie ich bald 70 Jahre alt wird, eine Aufgabe, die in meiner Verantwortung liegt und die wir als Team angehen. Insgesamt soll die Bürgervereinigung sowohl im Vorstand als auch in der Mitgliedschaft jünger werden und da sind wir auf einem guten Weg. Bild: Ulrike Fackert. Bericht:Beatrix Polgar-Stüwe