2. Auflage Equus Colonius im Sportpferdezentrum Köln vom 12.-16. September 2018

Zwischenbilanz nach dem dritten Turniertag

Die Stimmung auf dem wundervoll präsentierten Turniergelände der Familie Brüse im Sportpferdezentrum Köln vor den Toren der Domstadt könnte besser nicht sein. Sonne, toller Reitsport, eine abwechslungsreiche Gastronomie und ganz viel herzliches Ambiente. Die zweite Auflage des anspruchsvollen Reitsportevents, das von Prüfungen für junge Reiter / Pferde bis hin zum Profisportler wirklich alles im Programm hat, bietet hervorragende Rahmenbedingungen für die zwei- und vierbeinigen Sportler. Die eigens für die Veranstaltung errichteten Stallzelte sind gut gefüllt, schon früh morgens begegnet man den Pflegern und Reitern, die ihre Pferde führen oder leicht arbeiten.

Man trifft sich schon vor Beginn der tagesersten Prüfung zum gemeinsamen Frühstück. Eine schöne Idee des Veranstalters, die von Reitern, Pflegern und auch Begleitpersonen hervorragend angenommen wird.

Sportlich war an den ersten drei Tagen auch schon einiges geboten.  Neben vielen ReiterInnen aus der Region sind auch zahlreiche Teilnehmer aus anderen Landesverbänden angereist und konnten sich schon mehrfach in die Platzierungslisten eintragen. Unter Ihnen zum Beispiel auch Andreas Kreuzer, zuletzt hocherfolgreich in der DKB-Riderstour, dem es im letzten Jahr hier so gut gefallen hat, dass er das Turnier umgehend in einen Turnierkalender eingebaut hat. Oder auch Cedric Wolf, der Junge Reiter vom Meckenheimer RC, der am vergangenen Wochenende bei der DJM in München die Silbermedaille gewonnen und somit seinem Doppelerfolg bei der U21 EM im französischen Fontainebleau einen weiteren tollen Erfolg hinzugefügt hat. Diese Namen können nur stellvertretend genannt werden, denn die Starterfelder, insbesondere in den Springprüfungen der schweren Klasse, waren vom ersten Tag an top besetzt.

Erster emotionaler Höhepunkt war am gestrigen Abend die Dressurkür der Klasse S**. Hierzu wurde eigens das große Dressurviereck auf dem Hauptplatz aufgebaut. Die zahlreichen Zuschauer erlebten abwechslungsreiche Darbietungen der zwölf TeilnehmerInnen, die sich am Vortag über eine Qualifikationsprüfung den Startplatz für dieses Dressurfinale gesichert hatten. Am besten gefallen hat dem Richterkollegium die Kür von Ludger Neuhaus aus Würselen auf Freiherr von Mirbach, dicht gefolgt von Pia Wischerath vom ARC Bonn und der rheinland-pfälzischen Reiterin Marie-Louise Colling. Besonders gefreut über einen tollen fünften Platz hat sich die für den ausrichtenden Verein startende Simone Göbel. Die Stimmung bei der letzten Siegerehrung des Tages war, für Dressurprüfungen durchaus nicht alltäglich, heiter und super entspannt. Die platzierten Teilnehmer absolvierten zu Schlagerklängen eine rasante Ehrenrunde, die man sonst eher von den Kollegen der springenden Zunft kennt. Die Zuschauer waren begeistert, und so verweilte man noch gerne im Festzelt zu kölschen Live-Klängen mit „Schmitz Marie“.

Der vierte Turniertag ist bereits in vollem Gange, die Gastronomie bestens gerüstet, und Parkplätze gibt es ausreichend in unmittelbarer Nähe zum Turniergelände.  (TEXT & FOTO: EB- Gerfer)