24. Juni ist Johannis-Tag

Johannistag ist wieder ein Thema.

Der Johannistag ist der Gedenktag an Johannes dem Täufer, er war ein jüdischer Asket und Bußprediger, der Jesus von Nazareth selbst im Jordan getauft haben soll. Johannes der Täufer ist einer der bedeutendsten Heiligen der orthodoxen, der katholischen und auch der evangelischen Kirchen. Er gilt als letzter und größter der Propheten, als Wegbereiter Jesu und als Vorbild des Asketen. Aber der Johannistag ist noch mehr, er ist von zentraler Bedeutung für die Landwirtschaft. Er ist der letzte Erntetag für den Spargel, damit sich dieser bis zur nächsten Ernte wieder erholen kann. Rhabarber sollte man auch nicht mehr ernten, denn dann entwickeln die Stangen zu viel Oxalsäure, die zu gesundheitlichen Schäden führen kann. Sie fragen sich, warum Oxalsäure so ungesund ist? Zum einen vermindert sie die Nährstoffaufnahme und zum anderen fördert sie die Bildung von Nierensteinen. Der Johannistag mit aber auch das Ende der Schafskälte und damit wird die Erntesaison vieler anderer Dinge eingeläutet. So haben z.B. die Johannisbeeren ihre Erntereife, auch blüht zu diesem Zeitpunkt das Johanniskraut, diese Heilpflanze, hilft bei depressiver Verstimmungen oder nervöser Unruhe. Die Johanniskäfer, auch Glühwürmchen genannt, schwärmen auch wieder aus. Der Johannistag zeigt auch an, jetzt sind es noch 100 Tage bis zum Herbst und das Bergfest im Garten, was den Wachstum der Pflanzen betrifft.

Eine Bauernregel: Regnet´s am Johannistag, so regnet es noch vierzehn Tage.