Slacklinen im Volksgarten

Erst haben wir uns umgeschaut. Dann kamen vier Personen und wir wussten auf einmal, warum manche Bäume, im Stamm von Brettern geschützt waren. Das ist also der  Slacklinepark im Kölner Volksgarten. Verschiedene Pfosten und Bäume werden als Parkour genutzt und bieten jede Menge Varianten bespannt zu werden.

Der Trendsport ähnlich dem Seiltanzen, bei der man auf einem Kunstfaserband oder Gurtband balanciert, das zwischen zwei Befestigungspunkten gespannt ist, wird immer beliebter, dass merken wir auch an diesem Nachmittag. Wie uns später erklärt wurde, dort können 10 Slacklines zeitgleich gespannt werden. Die Distanzen der jeweiligen Slacklines liegen zwischen 5 und ca. 20 Metern. Mit 5 Metern fangen Anfänger an, Profis spannen gleich länger. Wir schauen erstmal fasziniert zu. Doch schnell wurden wir eingeladen, es einmal zu versuchen. Jannis fand es schwer und blieb nicht wirklich lange auf dem Band. Ich dagegen fand mich wie eine Seil-Prinzessin und hatte kein Problem damit, mir ab und zu ein Händchen reichen zu lassen. Dass es für uns nicht das letzte Mal war, stand nach 20 Minuten bereits fest, der Balanceakt macht süchtig und ist sehr spaßig. Für uns ein Muss, es im Sommer zu lernen. Im Volksgarten ist es dazu recht cool, viele junge Leute und im Sommer bestimmt Pflichtprogramm.