Bienenschwärme in der Stadt unterwegs

Der Kölner Imkerverein von 1882 e. V. bittet um Verständnis und Unterstützung für die schwärmenden Bienen. Diese folgen zurzeit ihrem natürlichen Trieb der Völkervermehrung. Dabei verlässt ein Teil des Bienenvolks mit der alten Königin den Bienenstock und sucht nach einer neuen Bleibe. Wer im Garten, auf der Straße oder am Haus beobachtet, wie sich tausende Bienen laut summend zu einer Traube zusammenfinden, ruft am besten die Schwarmfänger vom Kölner Imkerverein, deren Adressen auf der Vereinshomepage zu finden sind. Polizei oder Feuerwehr sind die falschen Ansprechpartner, außer wenn tatsächlich Menschen in Gefahr sind. Bienen zählen zu den Wildtieren und unterliegen dem Artenschutz, deshalb dürfen sie auch nicht getötet werden. Immer mehr Hobbyimkerinnen und –imker versuchen die Bienen ihrem Wesen gemäß zu halten. Das bedeutet auch, die Bienen schwärmen zu lassen und dieses natürliche Verhalten nicht zu unterdrücken. Bevor die Bienen die Beute verlassen füllen sie ihren Honigmagen mit Futter. Haben die Bienen z. B. einen passenden Baum gefunden, lassen sie sich dort nieder und schicken die Kundschafterbienen auf die Suche nach einer endgültigen Bleibe. Dort bleiben sie zwischen wenigen Stunden und einigen Tagen. Nach 30 min lautem Gewusel kehrt Ruhe in den Schwarm ein. Die Bienen sind friedlich und stechen auch nicht ohne Grund. Die Bienenschwärme haben jedoch in unserer heutigen Umwelt nur geringe Überlebenschancen. Ein qualifizierter Schwarmfänger kann die Bienen kostenlos abholen und an einen Imker weitergeben. Ein Bienenschwarm ist ein faszinierendes Naturschauspiel! Der Kölner Imkerverein von 1882 e. V. unterstützt mit seinen knapp 400 Mitgliedern Imker und Nicht-Imker mit Informationen, Vorträgen und praktischen Hilfen. Außerdem engagieren sich die Bienenfreunde auch für den Schutz von Wild- und Honigbienen.