57 Johr Fastelovendszöch en Wieß ze Kölle

Foto: www.tckapellejonge.de

 

Hans Stahl und Christian Wergen führten mit einem breiten Lächeln den familienfreundlichen Wießer-Veedelszoch mit 35 Gruppe an.

Der Regiments-Spielmannszug der Klüttefunke machten als erste Musikgruppe die Spitz.

Gefolgt vom Damen- und Herrenkomitee ging es fast unauffällig in die Wießer Funken von 1995 e. V.-1.Funkenartillerie über. Eine tolle Session ging für diese Doppelgesellschaft mit dem Veedelszoch zu Ende. Viele Wochen sind sie gemeinsam durch die Säle gezogen und haben viel Freude bereitet. Sehr auffällig waren ihre Ordner und Wagenengel, welche farbenfroh im grün/gelben Botterblömcher Kostümen für die Sicherheit sorgten. Auch in diesem Fall hieß es, zusammen für Spaß sorgen. Denn beim Wießer Zoch gingen die Rodenkirchner für die Funken mit. Am nächsten Tag sollte es genau umgekehrt sein, die Wießer Funken für die Botterblömcher damit die Wagen und der Zugrand im Rodenkirchner Zug nach den Vorgaben der Zugleitung abgesichert sind. Wir von der Kölner Stadtteilliebe finden das vorbildlich.

Vorbildlich waren auch 100 „Sonnenpänz“ der Franziskus Schule, sie brachten den Veedelszoch zum leuchten. Unzählige Kinder, Eltern und Großeltern tanzten über die Straße und sorgten für eine ausgelassene fröhliche Stimmung.  Ebenfalls mit 100 Personen ging die „Lebenshilfe für geistig Behinderte“ aus der Ortsvereinigung Rodenkirchen mit. Sie wurden mit lauten Kamelle-Rufen empfangen. Die Fußgruppe dankte es mit einem breiten Lächeln und vielen Strüssjer. Die FKG „Weißer Grund kunterbunt“ von 2015 n. e.V. wurden auf Schritt und Tritt verfolgt von den „Drums of Weiss“. Die rot/weiß Trommler-Gruppe hörte man schon von weitem, da sie den ganzen Zugweg für Stimmung sorgt.  Die „Weißer Schulgeister“ mit dem Gruppenleiter Ralf Hoffmeister sorgte bei 170 Personen für ein schönes Bild. Von ihnen wurde gefühlt jedes Kind mit Kamelle versorgt. In dieser Gruppe tanzten große und kleine Geister mit viel Freude über die Straßen von Weiß.

Die Wießer Dorf Tussis gaben dem Staßenkarneval dann wieder viel Farbe und unzählige Strüssjer und hochwertige Süßigkeiten. Die pinke Gruppe ist bekannt für ihr tolles Wurfmaterial und wurde mit lauten Rufen umjubelt.  Natürlich hat der Vorort am Rhein auch „Wießer Matchos“, welche quasi die Vorgruppe von der „Junge Familien vun St. Georg“ ist. Prachtvolle Festwagen sorgten für einen Kamelle-Regen der nicht aufzuhören schien und heilig endet.

Die Sackjeseechter in ihren rot/weißen Lappenkostümen beschallten mit der aktuellen Musik der Session die Straße und ermöglichten ein großes Straßenkonzert. „Hybcraft – KjG St. Georg Wieß“ tanzten und warfen was das Zeug hielt. Wer bis jetzt seine Taschen noch nicht gefüllt hatte, bekam nun seine Chance. Die „Kita Feldhamsterstraße“ war erstmalig im Weißer Zug und stellten mit 121 Personen eine der größten Gruppen. Sie hatten sichtbar Freude und keiner merkte, dass sie quasi die Newcomer waren. Kleine, mittlere und große Pänz in wunderschönen Kostümen sorgten in ihren Familien für viel positives Ansehen.

Die „Wilden Weisser Wikinger“ sind in Weiß keine Unbekannten, gingen von Arm zu Arm und ließen sich feiern. Hier konnte man sagen: Kostüm geglückt, denn die Wiedererkennung von Personen fiel etwas schwer, so toll waren sie bis auf das kleinste Detail verkleidet. Bärtige Hünen und rassige Wikingerfrauen sorgten für ein tolles Bild, bevor die „Löstige Wiever“ von St. Georg un Fründe mit viel Applaus empfangen wurden. Für die löstigen Wiever liegt eine intensive Zeit zurück, sie sorgen seit vielen Jahren für eine der schönsten Sitzungen im Stadtgebiet. Dieses Jahr war für sie etwas ganz besonderes, zurzeit geschieht ein Generationswechsel und so dankte ein ganzes Dorf den ausscheidenden Damen und begrüßten die Neuen mit Applaus und lobenden Worten.

Nach dieser außergewöhnlichen Gruppe wurde es blau/weiß auf der Straße. Die Kapelle Mädche und die Rhein Tänzer präsentierten sich noch einmal ihrem Publikum. 80 Personen des Tanzcorps der KG Kapelle Jonge Köln-Weiss von 1990 überzeugten mit dem schönsten Lächeln der Stadt und man merkte, für sie hätte die Session ruhig noch etwas weiter gehen können. Die bekannten Tänzerinnen und Tänzer wurden gefeiert und dankten es mit einer Vielzahl an Wurfmaterial.

Die „Clownerie in blau un wieß“ der Wassersportfreunde sorgten ebenfalls für ein schönes Bild im Heimatveedel. Ihnen gehört quasi der Rhein, doch auch zu Land schippern die Kanuten sicher und gekonnt.  Das „Fanfaren – Corps Nortorf“ und die „Wiesser Fründe“ machten dann das Ende eines unglaublich langen und schönen Vorortzuges. Insgesamt sind über 1.250 Teilnehmer mitgegangen: 20 Musikgruppen, 8 stilvoll Festwagen und ca. 220 Ordner. Für die Kölner Stadtteilliebe heißt das Kölle Alaaf – Wieß Alaaf – Veedelszoch Alaaf.