Tango – die Kunst zu Überleben 7.6.2022 20 Uhr

© Foto: Rosalie Wanka © Tom Gonsior und Sharon Brauner © JessicaBrauner

Tango – die Kunst zu Überleben


7.6.2022, 20:00 Uhr in der Lutherkirche Südstadt, Köln Martin-Luther-Platz 4, 50677 Köln

Beginn 20.00 Uhr / Einlass und Abendkasse ab 19:15 Uhr

Eintritt VVK 15 / AK 20 Euro / 12 Euro für Studenten, Schüler und KölnPass-Inhaber*innen

Karten über https://lutherkirche.ticket.io und an der Abendkasse

Barrierefreier Zugang möglich

www.lutherkirche-suedstadt.de

www.lutherkirche-suedstadt.de/veranstaltungen/tango-die-kunst-zu-ueberleben

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Eine hochkarätig besetzte Kultur-Abendveranstaltung in Kirchen und Synagogen mit Gesang und Tanz – eigens produziert im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.

Gesang: Sharon Brauner (Berlin)
Tanz: Rosalie Wanka (München)

Veranstaltungsdauer: gut 60 Minuten 

Alle Termine 2022 auf einen Blick

Die etwa einstündige Performance geht im Rahmen des Festjahrs „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ auf Deutschlandtournee. Auftakt war im Oktober letzten Jahres in der Kreuzkirche in Bonn. Nach begeistert gefeierten Auftritten in Köln, Dortmund und Wuppertal

gehen wir Anfang Juni 2022 auf die zweite Tourneerunde.

Mittwoch, 01.06. / / Kulturkirche St. Stephani, Bremen

Donnerstag, 02.06. / / Johanneskirche Stadtkirche , Düsseldorf

Dienstag, 07.06. / / Lutherkirche Südstadt, Köln

Mittwoch, 08.06. / / Ev. Erlöserkirche, Bad Honnef

Donnerstag, 09.06. / / Jüdische Kultusgemeinde Dortmund

Freitag, 10.06. / / Alte Kirche Altenessen, Essen

Infos und Tickets unter https://www.tango-die-kunst-zu-ueberleben.de

Die jüdische Sängerin und Schauspielerin Sharon Brauner (Berlin) und die Tänzerin Rosalie Wanka (München) begegnen sich und erzählen von der Kunst – zu überleben. Anhand von jiddischen Liedern wird Sharon Brauner – deren CD „Lounge Jewels“ auf Platz 2 der Amazon Charts landete – erzählen, was typisch jüdisch und allzu menschlich ist. Das ist der Humor und die Mutter, die man sein Leben lang nicht loswird. Das ist die jiddische Sprache und der jüdisch geprägte argentinische Tango. Den tanzt Rosalie Wanka seitdem sie dreizehn ist. Dabei hat sie zunächst Ballett und zeitgenössischen Tanz studiert. Nach ihrem Studium gründet sie in Buenos Aires eine Tanzkompanie und versteht erst hier, was es heißt in der Diaspora zu leben und warum der Tango ihr Zuhause ist. 

Es geht an dem Abend, um die Kunst zu überleben. Als bedrohtes Volk, das die Juden von jeher waren, aber auch um individuelle Formen existenzieller Bedrohung. Und um den Tango, eine Überlebensstrategie für Musiker, Tänzer und Zuschauer. Der Ort, an dem Menschen sich selbst begegnen, ihren Ängsten und gleichsam Trost erfahren, sich ihrer selbst vergewissern angesichts der sie umgebenden Fremdheit und Bedrohung. Tango, das sind die drei Minuten, die einen versöhnen mit sich selbst und anderen; die einen überleben lassen. Zwei Ausnahmekünstlerinnen, die uns mit ihrem Gesang und Tanz tief berühren. Denn: Wir alle wollen überleben. Begleitet werden die Künstlerinnen am Klavier von Harry Ermer (Renaissance Theater Berlin).

Eine Veranstaltung des Evangelischen Forums Bonn

Idee und Realisation: Sabine Steinwender-Schnitzius

Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.