Gegen die Einsamkeit – nachbarschaftliches Engagement

Jetzt kommen sie wieder, die dunklen Tage. Für manche ist das ein großer Graus, dann kommen sie nämlich nicht mehr vor die Tür. Gerade für ältere und gebrechliche Menschen ist die bevorstehende Zeit mit vielen Sorgen behaftet. Corona, Eis und Schnee machen ihnen das Leben schwer. Die Gesundheits- und Lebensmittelversorgung, die sozialen Kontakte, die dadurch entstehende Isolation bringen häufig das seelische Gleichgewicht durcheinander. Diese Menschen brauchen Unterstützung. Natürlich gibt es professionelle Organisationen, das Friedhofsmobil und den Supermarkt-Lieferdienst, doch manchmal wäre es auch einfach schön, wenn der Nachbar einmal fragt: „Kann ich Ihnen vielleicht bei irgendetwas helfen?“ Ein freundliches Lächeln, ein Gespräch im Treppenhaus, eine stützende Hand, das Angebot für den Einkauf oder die Fahrt zum Arzt könnte so manche Hausgemeinschaft verbessern. Darum bitten wir: „Schau nach nebenan – dann sind manche Menschen vielleicht nicht mehr so einsam und allein.“