Die breite Öffentlichkeit nimmt noch nicht wirklich Kenntnis davon: Seit längerer Zeit stirbt ein Großteil der Bienenpopulation. Warum das so ist, konnte bisher noch niemand wirklich beantworten. Man geht davon aus, dass mehrere Faktoren zusammenkommen. Besonders das Wegbrechen von natürlichen Lebensräumen wird von der Wissenschaft genannt. In Köln will man hier nachhelfen. 7500 heimische Stauden sollen gepflanzt werden, um den Bienen zumindest einen Teil ihres natürlichen Lebensraumes wieder zurückzugeben. Finanziert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen organisiert der NABU die Verteilung der Wildstauden. Dabei setzt man auf sogenannte Mikrobiotope, die über die ganze Stadt verteilt sind. Die heimischen Wildstauden werden vornehmlich auf Schulhöfen gepflanzt und Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern zur weiteren Pflege übergeben. Erste Stauden wurden inzwischen gesetzt, weitere sollen bis zum Sommer folgen. Informationen und Kontaktmöglichkeiten findet man unter www.nabu-koeln.de. (kgs)