Ab Montag, 10. Mai 2021, werden alle Grundschulen, Schulen mit Primarstufe und Förderschulen in Nordrhein-Westfalen unabhängig von ihrer Trägerschaft auf PCR-Pool-Testungen im Lolli-Verfahren umgestellt. Die Schüler*innen an den Grund- und Förderschulen werden ab 10. Mai mit einem „Lolli-Test“, einem einfachen Speicheltest, zwei Mal pro Woche in ihrer Lern- oder Betreuungsgruppe auf das Corona-Virus getestet. Für Förderschulen mit den Förderschwerpunkten „Geistige Entwicklung“ sowie „Körperliche und motorische Entwicklung“ kann es mit Genehmigung der Schulaufsicht Ausnahmen geben.

Die Stadt Köln bietet dieses Verfahren bereits seit dem Ende der Osterferien am 12. April 2021 stadtweit allen Kindern, Jugendlichen und Beschäftigten in Kitas und Schulen an. Insgesamt hatten sich 92 Grundschulen sowie 71 weiterführende und Förderschulen zum  städtischen Lolli-Test angemeldet, der zusätzlich zu den Selbsttests des Landes angeboten wird.  

Kölns Beigeordneter für Bildung, Jugend und Sport, Robert Voigtsberger: Wir freuen uns sehr, dass das Land ab 10. Mai 2021 das Kölner Pilotprojekt aufgreift und durch die verlässlichen und kinderfreundlichen Lolli-PCR-Pool-Testungen für größtmögliche Sicherheit in den Grund- und Förderschulen sorgt. Sie erhöhen das Sicherheitsgefühl der Familien und Beschäftigten, und helfen dabei, Infektionsketten zu unterbrechen

Die Lolli-Teststrategie der Stadt basiert auf den Projekten „Schoco“ und „Kiko“, die die Uniklinik über drei Wochen vor den Osterferien an 32 Kitas und 22 Schulen erfolgreich durchgeführt hat. Die Methode hat sich bewährt und punktet mit mehreren Vorteilen, selbst Kleinkinder können damit problemlos getestet werden. Die Stadt Köln beendet mit Start des „Lolli-Tests NRW“ ihr freiwilliges Testangebot an Grund- und Förderschulen. 

Für weiterführende Schulen und Berufskollegs wird das städtische Angebot noch bis Ende Mai 2021 fortgesetzt.

(Text: PR/Stadt Köln/Nicole Trum)