Ute Heinemann berichtet:

„Weisses Schiff bring mich nach Zollstock……….“

Ein Satz aus einem – außerhalb von Zollstock- weniger bekannten Lied der Bläck Fööss. Trotzdem sangen die Gäste der vollbesetzten Aula des Alfred-Müller-Armack Berufskollegs das Zollstocklied mit voller Begeisterung mit, als „Bömmel“ Lückerath bei seinem Überraschungsauftritt das Lied anstimmte.

Der Geschäftsführer des Bürgervereins Zollstock – Manfred Kaiser – hatte die Idee zum Abschluss des 111-jährigen Jubiläumsjahres die Mutter aller Kölschen Bands , die Bläck Fööss , nach Zollstock zu holen und schon im Januar zeichnete sich ab, dass das Konzert am 12. Oktober ausverkauft sein dürfte, was sich auch bewahrheitete.

 

450 Gäste konnten in dem gut 2 ½ stündigen Konzert der „Mutter aller Kölschen Bands“, gespickt mit ihren kölschen Evergreens aber auch neu einstudierten Liedern, den Alltag einmal vergessen. Nicht nur den Gästen merkte man an, dass sie sichtlich Spaß an der Sache hatten. Auch die Bläck Fööss brachten mit ihrer Freude am Spiel ein großartiges Konzert auf die Bühne und rissen alle im Saal mit.

Es war klar, dass die Besucher die Bläck Fööss nicht ohne viele Zugaben gehen ließen, aber trotzdem hat auch das schönste Konzert einmal sein Ende. So verließen die Gäste eher wehmütig aber sehr glücklich und gut gelaunt den Veranstaltungsort hinaus in die Nacht, wo der Vollmond über Zollstock wachte und zum Ende des Zollstock Lieds passte, welches den Blick vom Himmel herab beschreibt: ich stonn om Mond un luur of Zollstock. Wann kütt die 12, ich muss noh Zollstock. Zollstock, Zollstock schlof joot.