Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Ereignisse, Veranstaltungsberichte, Reportagen, Hinweise und Berichte rund um das Leben in den Stadtteilen des Kölner Südens.

Nordrhein-Westfalen will der modernste und umweltfreundlichste Industriestandort Europas werden. Dafür unterstützt die nordrhein-westfälische Landesregierung auch die energieintensive Industrie. Deshalb wurde jetzt der Rahmen für eine Zusammenarbeit und Koordinierung von Tätigkeiten von Shell Deutschland, der Landesregierung NRW und weiteren Partnern gesetzt. Ziel ist es, die Rheinland Raffinerie zu einem nachhaltigen Energie- und Chemiestandort weiterzuentwickeln. Im vom Kohleausstieg besonders betroffenen NRW kann Shell so einen integrierten Beitrag zur Dekarbonisierung und gleichzeitigem Aufbau einer „grünen“ Industrie und zur Sicherung von Arbeitsplätzen leisten.

„Die Landesregierung will Nordrhein-Westfalen zum modernsten und umweltfreundlichsten Industriestandort Europas entwickeln. Das schaffen wir aber nur, wenn Unternehmen und Politik eng zusammenarbeiten. Mit der heute unterzeichneten Absichtserklärung knüpfen wir genau hier an und unterstützen den Wandel der chemischen Industrie im Rheinland“, erklärt Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart. Die Absichtserklärung regelt die Zusammenarbeit von Landesregierung und Shell, um den Wandel der Rheinland Raffinerie bestmöglich zu unterstützen. Dazu gehört auch die Einrichtung eines Transformationsdialogs mit der Landesinitiative IN4climate.NRW sowie eines Beirats mit hochrangigen Vertretern aus Politik, Industrie und Wissenschaft.

„Wir arbeiten auf eine Mobilität hin, die keine fossilen Energien enthält. Die Rheinland Raffinerie ist Motor und Herzstück der Shell Aktivitäten in Deutschland und wird eine Schlüsselrolle spielen, um die Produkte bereitzustellen, die sich zusehends von unserem heutigen rohöldominierten Angebot unterscheiden und mehr und mehr zu regenerativen Lösungen wandeln werden“, beschreibt Dr. Fabian Ziegler die Bedeutung der Werke in Köln-Godorf und Wesseling. Mit einer Jahreskapazität zur Verarbeitung von rund 17 Millionen Tonnen Rohöl bilden sie die größte Raffinerie in Deutschland. „Damit können wir einen doppelten Beitrag leisten: einerseits für unsere eigenen Ambitionen, CO2-Emissionen zu senken, und andererseits für den Strukturwandel im Rheinischen Revier“, so der Chef von Shell in Deutschland. Schließlich können die dafür notwendigen Energiewendeprojekte an einem vorhandenen Raffineriestandort schneller, effektiver und effizienter umgesetzt werden als „auf der grünen Wiese“. Bereits im September hatte Ziegler angekündigt, dass Shell in Deutschland die eigenen Treibhausgasemissionen und jene, die beim Verbrauch von Shell-Produkten entstehen, binnen eines Jahrzehnts um über ein Drittel senken oder kompensieren will. Das entspricht rund 30 Millionen Tonnen pro Jahr beziehungsweise rund einem Zehntel des CO2-Reduktionsziels der deutschen Bundesregierung bis 2030.

„Wir wollen nicht die letzte Raffinerie in der alten, sondern eine erfolgreich transformierte Raffinerie in der neuen Energiewelt sein – eben ein nachhaltiger Energie- und Chemiestandort“, erklärt Dr. Marco Richrath. „Dafür haben wir in den Werken Köln-Godorf und Wesseling an vielen Stellen Potenzial ermittelt. Diese Zukunftsoptionen wollen und müssen wir konsequent nutzen. Das ist Energiewendegestaltung und Standortsicherung in einem“, so der Raffineriedirektor.

Aktuell ist die Raffinerie mit den beiden linksrheinischen Standorten noch stark von der Rohölverarbeitung bestimmt und produziert vor allem Propan, Butan, Benzin, Kerosin, Diesel, Heizöle, Bitumen und Petrochemikalien. Doch schon heute werden dort die Weichen für eine umweltfreundliche Zukunft gestellt:

•    Der Kraftwerksneubau in Godorf und die damit verbundenen Umstellung von Öl- auf Gasbefeuerung führt zu einer Emissionsbilanz von 30 Prozent weniger Stickoxiden, 80 Prozent weniger Schwefeloxiden und etwa 100.000 Tonnen weniger CO2 pro Jahr.

•    In Wesseling baut Shell den weltweit größten PEM-Wasserstoffelektrolyseur („proton exchange membrane“). Der Strombedarf der 10-Megawatt-Anlage soll vollständig aus erneuerbaren Energien gedeckt werden, und der erzeugte grüne Wasserstoff – rund 1.300 Tonnen pro Jahr – kann komplett in Raffinerieprozesse integriert werden, zum Beispiel für die Entschwefelung konventioneller Brennstoffe. Bei dem sogenannten REFHYNE-Projekt handelt es sich um eine Pilotanlage. Für den Raum Köln trägt das Projekt außerdem zum Aufbau einer neuen Wasserstoff-Modellregion bei, die auf Aktivitäten rund um Tankstellen, Auto- und Buseinsatz aufbauen soll und die gemeinsam das Potential von Wasserstoff in der Energiewende zeigen kann. Mit der zunächst geplanten Jahresproduktion des Elektrolyseurs könnten beispielsweise auch rund 10.000 Brennstoffzellen-Pkw oder etwa 300 Brennstoffzellen-Busse mit umweltfreundlichem, grünem Wasserstoff versorgt werden. Mit dem Projekt einer Erweiterung der Wasserstoffelektrolyse auf 100 Megawatt hat sich Shell jüngst bei einer Ausschreibung des Innovation Funds der Europäischen Union beworben.

•    Rund 100.000 Tonnen CO2-neutralen Lkw-Kraftstoff will Shell pro Jahr mit einem in Godorf geplanten Gas-Verflüssiger herstellen. Gespeist werden soll die LNG-Anlage vor allem mit Biomethan. Die Investition in der Rheinland Raffinerie ist damit Teil einer bundesweiten LNG-Strategie von Shell, die darauf abzielt, dass der Schwerlastverkehr in Deutschland mittelfristig in einem ersten Schritt bis zu eine Million Tonnen CO₂ pro Jahr weniger ausstößt.

•    Erfolgreiche Praxis in Wesseling ist bereits die Mit-Verarbeitung von pflanzlichen Ölen im Raffinerieprozess. Durch die Beimischung dieser Bio-Komponenten reduziert Shell den ökologischen Fußabdruck seiner Produkte, ohne dass die Qualität darunter leidet. Damit sammelt die Raffinerie Erfahrungen, die sich perspektivisch auch für die alleinstehende Konversion von Pflanzenölen zu Bio-Kraftstoffen nutzen lassen – anstatt nur für die Beimischung zu fossilen Kraftstoffen.

·        In einer vom Land NRW geförderten Machbarkeitsstudie wurde die Umsetzung einer ersten Demonstrationsanlage zur Herstellung von synthetischen Power-to-Liquids-Kraftstoffen untersucht: Eine solche Anlage könnte in Wesseling integriert werden und mit erneuerbaren Energien mehrere Tausend Tonnen treibhausgasreduzierte Kraftstoffe im Jahr produzieren. Diese können insbesondere im Flugverkehr verwendet werden und dort fossile Kraftstoffe ersetzen.

·        Shell ist Mitglied der 2019 gegründeten weltweiten „Alliance to end plastic waste”. Als wachsender Hersteller von Basischemikalien für die Kunststoffindustrie geht die Rheinland Raffinerie insbesondere der Frage nach, wie Plastikabfälle als recycelte Rohstoffe wieder in die Produktion eingebunden werden können. Mit der großen Flexibilität der vorhandenen Anlagen für verschiedene Einsatzstoffe will Shell die Verarbeitung von synthetisch verflüssigtem Plastikabfall –sogenanntem Pyrolyseöl – prüfen und damit den Rohöleinsatz weiter senken. 

„Der Trend ist klar: Weniger Rohölverarbeitung, mehr Einsatz regenerativer Eingangsstoffe, klarerer Fokus auf zukunftsorientierte Energielösungen und Spezialchemieprodukte. Mit Bio-Komponenten, Öko-Strom und grünem Wasserstoff streben wir eine substanzielle und richtungsweisende Veränderung des heutigen Produktoutputs an, und damit wird sich auch unser Anlagenbestand verändern: Neue Anlagen werden entstehen oder sind zum Teil jetzt schon im Bau, manche Anlagen werden umgerüstet und zukünftig andere, nachhaltigere Produkte herstellen, und manche Anlagen werden nicht mehr in das Konzept unserer Neuausrichtung passen“, fasst Richrath die Transformationsabsichten zusammen.

Nordrhein-Westfalen ist mit etwa 100.000 Beschäftigten der bedeutendste Chemiestandort Deutschlands: Rund ein Drittel aller Umsätze in der deutschen chemischen Industrie erwirtschaften die NRW-Unternehmen. Die Shell Rheinland Raffinerie ist seit vielen Jahren ein strategischer Energie- und Chemielieferant eben jener Unternehmen in NRW sowie innerhalb und über die Grenzen Deutschlands hinaus.

Im Bild: Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (vorne links) und Dr. Fabian Ziegler (Shell-Deutschland-Chef, vorne rechts) unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung zur Transformation der Rheinland Raffinerie. Mit dabei: Raffineriedirektor Dr. Marco Richrath (stehend links) und Maximilian Pinno (stehend rechts, zuständig für die Politikbeziehung der Raffinerie)

Bildquelle: MWIDE

Corona bringt die Schausteller immer mehr in Not

Joseph Nieke sorgt sich um sein Unternehmen

Köln/Duisburg, 23.11.2020 – Seit März 2020 steht alles still! Keine Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen, keine Trödelmärkte, keine Straßenfeste, keine Jahrmärkte – und dann fallen jetzt auch noch die Weihnachtsmärkte und die Karnevalssession 2020/2021 aus. Für Schausteller wie Joseph Nieke, der u. a. in Köln auf zahlreichen Veranstaltungen mit seinen gastronomischen Angeboten eigentlich an jedem Wochenende hunderte Menschen versorgt, ist die andauernde Corona-Pandemie ein finanzielles Fiasko!

„Eigentlich würden wir an jedem normalen Wochenende mit mehreren Fahrzeugen auf den Trödelmärkten die Menschen mit Kaffee, Kuchen, frisch belegten Brötchen verköstigen. Auch unsere Grillwagen mit Brat- und Currywurst, Pommes und Schweinesteaks würden von den Händlern und Gästen umlagert werden.“, so Joseph Nieke. „Aber alles das findet wegen Corona nicht statt! Ich habe seit März diesen Jahres so gut wie keine Einnahmen – aber alle meine Kosten laufen weiter!“

Auch die von Nieke in ganz Deutschland organisierten Weinmärkte, die bekannten und beliebten Matjestage und die viel besuchten Muschel- und Backfischfeste fielen in diesem Jahr der Pandemie zum Opfer. „Zu Beginn der Corona-Pandemie habe ich meine Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. Doch einige Kosten blieben trotzdem an mir hängen. Mittlerweile musste ich deshalb allen Mitarbeitern kündigen!“ Bei diesen Worten versagt Niekes Stimme mehrfach, denn er hat zu seinen Mitarbeitern immer ein freundschaftliches Verhältnis gehabt.

Mittlerweile ist Joseph Nieke aber nervlich am Ende: „Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll. Meine Ersparnisse sind aufgebraucht. Die von Bund und Land angekündigten Hilfen kommen nicht an! Mein Steuerberater sagt, dass die Hilfen für November noch gar nicht durch sind. Und ob ich davon etwas bekomme, weiß auch kein Mensch.“, so Nieke leicht erzürnt! „Die Regierung lässt uns Schausteller einfach absaufen!“, so sein Resümee!

Nieke versucht zurzeit mit einem kleinen Verkaufsstand auf Wochenmärkten wenigstens seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Doch auch das erweist sich als schwer: „Ich habe selten mal einen Umsatz über 100,00 € pro Tag. Das Problem dabei: Bis die Menschen mit ihrer Brat- oder Currywurst und ihren Pommes zu Hause sind, sind die Speisen kalt. Der Verzehr in Standnähe ist ja untersagt. Also bleibt nur diese Alternative. Und da nutzen die Menschen lieber die Lieferdienste als selbst vor die Türe zu gehen!“, so der desillusionierte Schausteller.

Doch Joseph Nieke will noch nicht aufgeben! „Ich weiß, dass viele Menschen in Nordrhein-Westfalen mich und meine gastronomischen Produkte und Veranstaltungen kennen und lieben! Deshalb möchte ich meinen treuen Kunden – und allen, die es noch werden möchten, ein Angebot machen: Ich biete Unterstützer-Gutscheine an. Wer 5,00 € an mich überweist, erhält einen Warengutschein für einen meiner Verkaufsstände im Wert von 6,00 €. Sobald wir wieder auf die Straße dürfen, werden wir wieder da sein! Und dann können die Menschen die Gutscheine auf den Märkten, auf den wir stehen, einlösen. Ohne wenn und aber!“, verspricht Nieke.

Weitere Informationen zu den Unterstützer-Gutscheinen unter der eMail-Adresse info@josephniekeug.de.


FDP Köln informiert:

Mit großem Bedauern blickt die Kölner FDP auf das sich anbahnende Feuerwerksverbot in der diesjährigen Silvesternacht. Auf das Böllern soll verzichtet werden, um Notaufnahmen vor einer zusätzlichen Belastung angesichts der Corona-Pandemie zu bewahren. Ulrich Breite, der Fraktionsgeschäftsführer der FDP im Kölner Rat, zweifelt an dieser Maßnahme:

„Wir Kölner Liberale glauben, dass das Feuerwerksverbot in diesem Jahr über das Ziel hinausschießt. Den Bürgerinnen und Bürgern müssen wir einen verantwortungsvollen Umgang mit Pyrotechnik schlichtweg zutrauen. Der unvorsichtige Umgang mit Feuerwerkskörpern von einzelnen Personen darf nicht zu einem generellen Verbot führen, um folglich 99 Prozent den Spaß zu nehmen. Vielmehr sind wir der Meinung, dass es in der Verantwortung der Stadt Köln liegt, an einen vorsichtigen Gebrauch von Pyrotechnik zu appellieren.

Die Tradition des Begrüßens eines neuen Jahres und somit eines Neuanfangs für uns alle besonders in diesem Jahr wichtig. Nach den zahlreichen Zumutungen, die das Jahr 2020 für uns bereithielt, nun auch noch auf das private Feuerwerk verzichten zu müssen, ist für uns nicht nachvollziehbar. Da das Silvesterfest in diesem Jahr ohnehin nur im kleinen, privaten Kreis stattfinden kann, sind wir als FDP der Ansicht, dass den Kölnerinnen und Kölnern wenigstens diese Freude erhalten bleiben sollte.

Wir werden uns mit Nachdruck dafür einsetzen, dass das private Silvesterfeuerwerk weiterhin wie gewohnt stattfinden kann.“

Kölschgänger zwischendurch (Dinge kurz erklärt) Diana mit springender Antilope Diese Plastik, gestaltet vom Bildhauer Fritz Behn findet ihr auf einem Wiesenstück am Sachsenring, dem längsten Abschnitt der Kölner Ringe. Aber warum Diana? Wer ist das? Eine ehemalige Freundin oder Liebschaft Behns? Nein, die Dame kommt aus der römischen Mythologie. Sie ist dort die Göttin der Jagd und die Beschützerin der Frauen und Mädchen. Hergestellt wurde diese Plastik im Jahre 1916, wir sehen Diana und eine Antilope auf einem Sockel in Bewegung dargestellt. Die Antilope im Sprung und auch Diana berührt kaum den Boden. Das Ganze ist stimmig und hübsch anzusehen. Aber diese Plastik hat auch eine kleine Geschichte hier in Köln zu erzählen. Erstmal stand sie im Rheinpark und später auch am Theodor-Heuss-Ring (damals Deutscher Ring). Seit dem 12.12.1979 steht sie nun am Sachsenring. Auch wurde sie leider an ihrem heutigen Standort im Februar 2015 durch Vandalismus beschädigt. Ihr wurde das rechte Vorderbein abgebrochen. Die Beamten der Innenstadtwache haben sicher nicht schlecht gestaunt, als ein Mann vor ihnen stand und sagte „Ich möchte das Bein einer Antilope abgeben“. Er hätte dieses auf dem Weg zur Arbeit gefunden. Das Kunstwerk hatte bereits mächtig gelitten, Farbschmierereien und Rostfraß hatten ihre Spuren hinterlassen. Nun, nach dem „Beinbruch“ ging es für 5 Monate zur Restauration. Jagdpause. Von Behn gibt es in unserer Stadt weitere Kunstwerke. So steht im Südpark die Plastik eines Panthers, hergestellt etwa 1920, im Rheinpark finden wir von ihm eine Plastik namens „Die Stehende“ und im Kölner Zoo noch eine weitere Plastik. Diesmal ein Mädchen mit Panther, Antilope war wohl aus. Nun, Behn war einer der bekanntesten und sicher besten seines Fachs im 20. Jahrhundert, und deshalb wollte ich gerne auf diese Plastik(en) aufmerksam machen, die bei uns leider kaum wahrgenommen werden und zumindest bei der „Diana“ habe ich das Gefühl, sie steht halt irgendwo in der Gegend rum und wird, trotz ihrer Größe leicht übersehen. Schade eigentlich. Bleibt neugierig und aufmerksam euer Ronald
(Wir bedanken uns bei Roland und den Kölschgängern.net)

Schnell, aktuell und lokal – so kennt Ihr die Kölner Stadtteilliebe. Auf facebook laufen die Informationen noch ein wenig schneller, da dort ein großes Netzwerk aktiv ist. Gerade in der jetzigen Situation ist es wichtig für alle, sich auszutauschen und zu wissen, was geht. Wer liefert was? Wo bekomme ich was? Wie komme ich an das Menü aus meinem Lieblingsrestaurant? Wie sind die Öffnungszeiten? Bei uns auf facebook natürlich unter gleichem Namen „Kölner Stadtteilliebe“ sind Unmengen an Informationen zu finden. Was eben noch ganz oben stand, kann in wenigen Minuten nach unten wandern, weil sich die Nachrichten oft überschlagen. Hier werden die unterschiedlichsten Dinge ausgetauscht und viele Bildnachrichten und News als Kurzfilm sind zu finden. Auf facebook kann sich jeder beteiligen. Gleich ob er schweigend etwas lesen möchte oder aktiv kommunizieren und diskutieren will. “Unter uns“ sind wir auf facebook , überall sichtbar und dort einer der beliebtesten Gruppen bzw. Seiten, denn beides haben wir. Kurze, knackige Informationen – ständig aktualisiert. Wenn Ihr mehr wissen wollt, besucht uns einmal dort, Ihr werdet begeistert sein, was in unserem Stadtgebiet so alles passiert. Hier findet Ihr alle Infos, die Ihr braucht. Ob Termine, Adressen, Tipps, Aktuelles, Klatsch- und Tratsch, Männer, Frauen, Familien und vieles mehr in aller Ausführlichkeit. Wir freuen uns auf Euch – wo auch immer wir uns treffen! 

Der Kölner Verein „Kölsche Kraat Hilft e.V.“ von „Unter uns“-Star Ramon Ademes startet am Sonntag, 29. November 2020, von 12 bis 15 Uhr bei der Firma PKC-oG auf der Jägerstraße 8 bis 10 in 50997 Köln eine große Sammelaktion um Kinder und Familien auf Mallorca zu unterstützen. Bei der Sammelaktion sollen die Spenden lediglich abgegeben werden, dabei sollte ein Mund-Nasen-Schutz (Alltagsmaske) getragen und natürlich Abstand gehalten werden.

Mit den Spenden sollen Kinder und deren Familien auf Mallorca unterstützt werden. „Die Situation auf Mallorca ist katastrophal. Durch die Corona-Pandemie fehlen den Familien dort die Einnahmen aus der Saison. Einige müssen zum Teil auf der Straße Betteln, um ihre Miete zusammen zu kriegen. Auch viele alte Menschen dort sind betroffen“, so Ramon Ademes.

Aus diesem Grund sammelt er mit seinem Verein notwendige Lebensmittel, Süßigkeiten, Babynahrung, Windeln oder auch Weihnachtsdekoration, um die Familien zu unterstützen. „Wir sammeln aber auch gut erhaltenes Spielzeug, um den Kindern zu Weihnachten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern“, so Ademes. Dank der Transportfirma „Mallorca Express“ aus Aldenhoven wird alles kostenlos nach Mallorca transportiert.

Der Verein Kölsche Kraat Hilft e.V. unterstützt vorwiegend Familien mit sozialschwachem Hintergrund aus Köln und möchte insbesondere den Kindern helfen das Leben etwas einfacher und schöner zu gestalten. Mehr Infos zu Ramon Ademes und dem Verein gibt es unter www.koelschekraat-hilft.de, www.facebook.com/koelschekraat1 sowie www.koelschekraat.de.

Ein Teil von Rodenkirchen ist das moderne Inklusionshotel am Rodenkirchener Bahnhof. Hier ist alles barrierefrei und auf die Sicherheit der Gäste ausgelegt. Darum bietet der Begardenhof zu Weihnachten dieses Jahr einen ganz besonderen Service. Ihr beliebtes Weihnachts- Buffet am ersten und zweiten Weihnachtstag gibt es in diesem Jahr auch als to go. Eine Auswahl der verschiedenen Vorspeisen, diese natürlich schön angerichtet und auf Wunsch sogar mit warmen Komponenten. Im zweiten Gang drei wundervolle Hauptgerichte, diese werden in einer Wärmeschale präsentiert und müssen nur noch einmal in den heimischen Ofen. Als Abschluss gibt selbstverständlich wie immer, die himmlische Weihnachts- Nachspeisen-Variation. „Wir möchten, dass sich unsere Gäste wohl fühlen, das beginnt bei den Übernachtungen in der Festzeit und endet für uns, bei den lieb gewonnenen Traditionen,“ so der Hotelchef Marc Roelofs. Um eine Vorbestellung unter 0221-340820 wird allerdings gebeten, da sie alles frisch zubereiten. www.begardenhof.de

Die KVB hat die Aufgabe, ihre Fahrgäste sicher, pünktlich und komfortabel ans Ziel zu bringen. Dies soll auch in den Wintermonaten gewährleistet werden. Dafür ist die KVB wieder gut aufgestellt: Die verschiedenen Maßnahmen des Winterdienstes sollen dazu beitragen, den Betrieb auch bei Eis und Schnee sicher zu stellen. Das Konzept entspricht demjenigen der vergangenen Jahre. Wegen der milden Winter konnten keine weitergehenden Erfahrungen gesammelt werden, so dass keine Notwendigkeit bestand, die Strategie zu verändern.
Im Winterdienst der KVB gelten, dem amtlichen Wetterbericht des Deutschen Wetterdienstes folgend, vom 1. November bis zum 15. April vier Winterdienststufen:
Stufe 0: Keine Maßnahmen erforderlich.
Stufe 1: Rufbereitschaft der KVB ist aktiviert (Winterdienstpläne mit 100 Mitarbeitern sind erstellt).
Stufe 2: Die Mitarbeiter der Rufbereitschaft gehen entsprechend des Einsatzplanes in ihren Winterdiensteinsatz.
Stufe 3: Bei extremen Witterungsverhältnissen gehen mindestens 100 Mitarbeiter verschiedener KVB- Fachbereiche zusätzlich in den Wintereinsatz.
Um die Verfügbarkeit der Betriebsanlagen so weit wie möglich sicherzustellen, gelten folgende Prioritäten:
In den Betriebshöfen und Abstellanlagen werden die Fahrwege für die Ausfahrt der Busse und Stadtbahnen sowie Zuwege und angrenzende Bürgersteige umgehend geräumt, damit die Linienfahrzeuge der KVB eingesetzt werden können.
Die Streckengleise werden mit hoher Priorität fahrbereit gehalten. Bei Vereisungsgefahr der Schienen und Oberleitungen durch Temperaturen um den Gefrierpunkt und hohe Luftfeuchtigkeit, Nebel oder Regen sowie bei starkem Schneefall werden auch in den nächtlichen Betriebspausen Fahrten mit Stadtbahnen auf allen Strecken durchgeführt. Mit diesen sogenannten Bügelfahrten, bei denen der Stromabnehmerbügel die vereisungsgefährdeten kalten Oberleitungen durch Reibung und Stromfluss erhitzt, wird eine verstärkte Eisbildung verhindert.
Aus Sicherheitsgründen wird das Räumen des Fahrweges ausschließlich von Mitarbeitern ausgeführt, die ganzjährig maßgeblich mit der Instandhaltung der Gleisanlagen betraut sind.

Die Stadtbahnhaltestellen werden umgehend geräumt, um den Kunden einen möglichst sicheren Zugang zu den Stadtbahnen zu ermöglichen. Bei der höchsten Stufe 3 wird das zusätzliche Personal aus weiteren Fachbereichen der KVB vor allem zur Bahnsteigräumung eingesetzt. In der Vergangenheit haben sich viele Mitarbeiter freiwillig für diese Dienste gemeldet. Die Bushaltestellen werden nach der Satzung der Stadt Köln geräumt. Die AWB übernimmt die Räumarbeit an allen Bushaltestellen. Zur Aufrechterhaltung der Mobilitätskette werden die Zufahrten und Fahrgassen in den 26 P&R-Anlagen in KVB-Zuständigkeit so weit wie möglich befahrbar gehalten.
Aufgabe der Leitstelle
Sobald die Leitstelle erkennt, dass Maßnahmen im Rahmen des Winterdienstes notwendig werden, informiert sie den zuständigen Ingenieur vom Dienst. Dieser informiert den in den Winterdienstplänen zugewiesenen Schichtführer. Dieser kann auf Daten eines von der KVB aufgebauten Netzes von Wettermessstationen sowie den täglichen Wetterbericht zurückgreifen. Die Stationen erfassen Luftfeuchtigkeit, Niederschlagsmenge und Temperatur. Die Übermittlung der Daten läuft automatisch. Der Schichtführer für den Winterdienst übernimmt die Zusammenführung der Informationen und die Einleitung der jeweils nötigen Maßnahmen. Ein täglich benannter Ingenieur vom Dienst startet oder beendet in Abstimmung mit der Leitstelle die Winterdiensteinsätze.
Gefahr durch Vereisung
Wenn sich Schnee oder Schneewasser in den Rillen der Schienen sammeln oder Schneematsch auf Kreuzungen durch Kraftfahrzeuge in die Schienen und Weichen gepresst wird, wächst die Gefahr, dass selbst die tonnenschweren Stadtbahnen die sich dort bildende Eisschicht nicht mehr herausdrücken können. Damit drohen Entgleisungen. Das Personal der KVB ist für solche Extrembedingungen geschult. Gefährliche Streckenabschnitte sollen nur nach augenscheinlicher Überprüfung auf massive Vereisung im Rillenbereich befahren werden. Gegebenenfalls halten die Fahrerinnen und Fahrer vor den betroffenen Abschnitten an, steigen aus und versuchen die Gefahrensituationen eigenhändig zu beseitigen. Die Sicherheit der Kunden hat in solchen Situationen absoluten Vorrang vor der ansonsten gewünschten Fahr- plantreue.
Sobald bei den Fahrern vor Ort jedoch Zweifel an der Befahrbarkeit des nachfolgenden Gleisabschnittes bestehen, gilt der Grundsatz, dass aus Sicherheitsgründen eine Weiterfahrt nur nach Anweisungen durch die Leitstelle erfolgen darf.
Winter-Materialien
Um auch bei einem extremen Wintereinbruch wie im Winter 2010/2011 sofort und über einen längeren Zeitraum handlungsfähig zu sein, hatte die KVB bereits in den vergangenen Jahren vorgesorgt und die Materialvorhaltung ausgebaut. Auf die gleiche Logistik greift die KVB auch in diesem Jahr zurück.
Im Betriebshof West in Braunsfeld und in der Hauptwerkstatt in Weidenpesch lagern insgesamt 120 Tonnen Salz als Sackware. Zusätzlich sind 17 Tonnen einsatznah auf der Strecke in Containern deponiert. Sollte es notwendig sein, kann der Bestand nennenswert aufgestockt werden.
Zudem befinden sich 3 Salz-Silos ebenfalls über das ganze Stadtgebiet verteilt: ein Silo in der Hauptwerkstatt in Weidenpesch und zwei Silos auf dem Gelände des Straßenbahn-Museums in Thielenbruch. Das Fassungsvermögen beträgt pro Silo 30 Tonnen.
Insgesamt 9 Winteranhänger, unter anderem bestückt mit Motorschneefräsen zum schnellen und effektiven Räumen der Haltestellen, stehen zur Verfügung. Der Maschinenpark umfasst zudem 15 Motorbesen mit Schneebürsten, zehn Schneefräsen, einen Radlader mit großer Reinigungsbürste, sowie einen Unimog mit Schneebürste oder Schneepflug mit Räumschild plus Streuaufsatz.
Die Mitarbeiter verfügen über Streu- und Räumungspläne, in denen unter anderem farbliche Markierungen auf einen Blick zeigen, was es zu räumen gilt. Im Wintereinsatz setzt die KVB nicht nur eigene Kräfte ein. In festgelegten Bereichen wird die KVB auch durch Fremdpersonal unterstützt, das bei normalen Wetterbedingungen die übliche Reinigung von Haltestellen und Fahrzeugen vornimmt.
Dach-Schneewaagen
Auch die Werkstätten sind für einen reibungslosen Betrieb im Winter sehr wichtig. Um die Werkstätten immer arbeitsfähig zu halten, hat die KVB vier Schneewaagen zur Messung von Schneemassen auf den Dächern der Werkstätten in Braunsfeld, Niehl, Merheim sowie auf dem Museumsdach in Thielenbruch im Einsatz.
Die Anlagen geben über eine Anzeige Auskunft über die aktuelle Schneemasse pro Quadratmeter und ermöglichen auf diese Weise eine zeitnahe Beurteilung, wann Dächer von Schnee geräumt werden müssen. Bei Überschreiten eines voreingestellten Grenzwertes wird zur Sicherheit ein Voralarm ausgelöst. Es steht dann genügend Zeit zur Verfügung, die Dächer auf der jeweiligen Liegenschaft zu räumen. Die Räumung wird mit Hilfe von Fremdfirmen durchgeführt und garantiert so, dass auch der Werkstattbetrieb keine ungewollte Unterbrechung erfährt.
(Text: Pressestelle KVB-map-)