Thomas Kahlix berichtet…

Betrifft: Aktuelles Hochwasser und das mediale Affentheater und die Bedrohungskulisse.

Zeit für eine kleine Zwischenbilanz?

> Die Situation am gesamten Rhein ist ziemlich einheitlich. Die Hydrologen ordnen das Ereignis als „zweijährliches Hochwasser“ ein; ein Hochwasser also, das im langjährigen Mittel alle zwei Jahre auftritt.

In der europäischen Hochwasserrichtlinie (auch bekannt unter dem Zungenbrecher „Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie“), die bindendes europäisches Recht ist und die Mitglieder zu Aktivität und Minderung der Risiken anhält, werden drei Ereignishorizonte vorgegeben, nämlich

# Häufige [gegebenenfalls]

# Mittlerere (Wiederkehrintervall größer/gleich 100 Jahre) [obligatorisch]

# Seltene (syn. Extreme) [obligatorisch].

Heißt also: Das aktuelle Hochwasser ist so unbedeutend und ungefährlich, daß die EU-Kommission nichts dagegen hat, es gegebenenfalls als Alltagsgeschäft zu übersehen.

Noch Fragen?

Ich geh‘ jetzt in den Keller, ein bisschen jammern..

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Nachtrag: Hat nichts damit zu tun, daß die StEB Köln eine perfekte logistische Leistung abliefern. Gerade deren Professionalität gestattet uns Bürgern, dieses Naturereignis gelassen zu „genießen“…