Antragszeitraum für das Förderprogramm ist am 2. Oktober 2020 abgelaufen

Der Antragszeitraum für das Lastenradförderprogramm 2020 der Stadt Köln ist am Freitag, 2. Oktober 2020 abgelaufen. Auch in diesem Jahr zeigte sich, dass die Nachfrage nach einer städtischen Lastenradförderung ungebrochen ist.

Innerhalb von wenigen Stunden war der Fördertopf sowohl für die Nutzergruppe private Haushalte / Haushaltsgemeinschaften als auch für die Nutzergruppe Kleinstunternehmen / Freiberuflich Tätige / Selbstständige absehbar aufgebraucht. Mittlerweile sind auch für die Nutzergruppe Vereine, Verbände und Einrichtungen in freier Trägerschaft so viele Anträge eingegangen, dass auch hier von einer Ausschöpfung der Mittel auszugehen ist. Insgesamt stehen 500.000 Euro zur Verfügung, die anteilig auf die drei Nutzergruppen aufgeteilt werden, die maximale Förderung pro Lastenfahrrad beträgt 2.500 Euro. Die ersten positiven Förderbescheide wurden bereits versandt.

Andrea Blome, Beigeordnete für Mobilität und Liegenschaften der Stadt Köln, kommentiert mit Blick auf das städtische Förderprogramm:

Das überwältigende Interesse der Kölnerinnen und Kölner an Lastenrädern freut mich außerordentlich. Wir sehen immer mehr von ihnen auf unseren Straßen und Wegen, Lastenräder sind ein sichtbares Zeichen der Veränderung unserer Mobilität. Insbesondere für Unternehmen und Betriebe sehe ich für die Zukunft weiterhin große Verlagerungspotenziale.

Im diesjährigen Lastenradförderprogramm konnten Bürgerinnen und Bürger erstmalig Anträge auch digital einreichen, wovon etwa ein Fünftel der Antragstellenden Gebrauch machte.

Im kommenden Jahr wird das Förderprogramm fortgeführt. Wer in 2020 nicht für eine Förderung berücksichtigt werden konnte, kann 2021 erneut einen Antrag stellen. Die Stadt Köln beabsichtigt, den Antragszeitraum 2021 bereits im Frühjahr zu beginnen.

Seit dem Frühjahr 2020 können Bürgerinnen und Bürger zudem kostenlos Elektro-Lastenfahrräder in den Bürgerzentren ausleihen. Alle Räder sind für den Lasten- und Kindertransport geeignet. Das E-Lastenrad des Bürgerzentrums Deutz bietet darüber hinaus die Möglichkeit, Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer zu befördern. Für diejenigen, die ein Transportrad nur gelegentlich brauchen oder es erst einmal ausführlich testen möchten, gibt es in Köln Lastenrad-Sharing-Systeme sowie Verleihangebote.

Erste Zonen eigens für das Abstellen von Lastenrädern hat die Stadt Köln mit der Umsetzung der 1. Stufe des Verkehrsführungskonzepts Altstadt eingerichtet. Eine entsprechende Beschilderung ist seit Inkrafttreten der neuen Straßenverkehrsordnung möglich geworden. Weitere Lastenrad-Abstellzonen plant die Stadt kurzfristig im Kolumbaviertel und in der Ehrenstraße.

(Stadt Köln – Amt für Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitRobert Baumanns)