Apfelsaft selbst gepresst

Apfelfest des SC Rondorf

Zum dritten Mal hatte der SC Rondorf auf seine Sportanlage zum großen Apfelfest eingeladen. Vor Ort konnte man sehen, wie Apfelsaft hergestellt wird, die Mitarbeiter der ‚mobilen Mosterei‘ erteilten bereitwillig Auskunft. Wer wollte, konnte auch selber zupacken, was vor allem den jüngeren Besuchern richtig Spaß machte.

Apfelsaft für das Vereinsheim

Das Apfelfest hat für den Verein eine wichtige Bedeutung. Die Erlöse des Festes kommen auf das Spendenkonto für das neue Vereinsheim, für das der Club einen Eigenanteil von 250.000 Euro aufbringen muss. Schon länger gibt es Planungen, das Vereinsheim zusammen mit dem maroden Sportplatz zu sanieren. Für Letzteren ist die Stadt zuständig, die das Verfahren seit Jahren zum Ärger des Vereins und der Lokalpolitiker auf die lange Bank schiebt. Der Verein nimmt es mit Galgenhumor, „so kann man wenigstens etwas länger für das Vereinsheim sammeln“. Das Jahr 2020 ist jetzt vorsichtig für den Neubau ins Visier genommen. Die ganzen Pläne müssen zudem noch mit den neuen Bebauungsplänen für Rondorf angestimmt werden.

Alle Äpfel willkommen

Jetzt war aber erst einmal Saft pressen angesagt. Wer wollte, konnte selbst mit an die Saftpresse und hautnah miterleben, wie der beliebte Apfelsaft hergestellt wird. Viele Besucher kannten das Ganze schon vom letzten Jahr und kamen passend in Gummistiefeln und in wasserfesten Klamotten. Natürlich gab es auch etwas zu lernen. So erfuhr man, dass für einen Liter Apfelsaft 1,5 Kilogramm Äpfel benötigt werden. Es wurden jede Menge Äpfel angeliefert, wer wollte, konnte eigene Äpfel von zu Hause mitbringen. Hingen die Früchte zu hoch im Baum, kamen Helfer des SC Rondorf mit Leitern in den heimischen Garten und holten auch diese Äpfel vom Baum. Den Saft aus den eigenen Äpfeln gab es für den halben Preis, regulär zahlte man für den Liter drei Euro. Zu guter Letzt passte auch die Verpflegung zum Apfelfest, neben Apfelglühwein gab es Apfelsaft, Apferringe und Apfelkuchen auf die Hand.  (ks)