In diesen Tagen ist Klopapier Mangelware. Viele Menschen haben sich damit dermaßen gut eingedeckt, dass andere vor leeren Supermarktregalen stehen. Aus Sorge, die Corona-Krise sonst nicht zu überstehen, kaufen viele Menschen stattdessen Feuchttücher und feuchtes Toilettenpapier. 

Deswegen bitten die StEB Köln die Kölnerinnen und Kölner, Feuchttücher und Küchenpapier nicht über das Klo zu entsorgen.

Feuchtes Toilettenpapier besteht aus reißfestem Vlies, also aus Textilfasern. Wenn man sie im WC entsorgt, lösen sie sich also nicht im Abwasser auf. So behindern sie die Abwasserableitung durch Verstopfen der Pumpanlagen im Kanalnetz und erzeugen einen unerwünschten Rückstau unter Umständen bis in die privaten Keller hinein und verursachen in jedem Fall Instandsetzungskosten.

Kaum jemand denkt daran, dass die Dinge, die in die Toilette geworfen oder gekippt werden, der Umwelt schaden können. Doch was an Grob- und Schadstoffen ins Abwasser gelangt, landet schließlich auch im Wasserkreislauf. Deshalb gilt: Wenn Sie feuchtes Toilettenpapier nutzen möchten, entsorgen Sie es in der Restmülltonne. Helfen Sie mit – jeder kann dazu beitragen, das Abwasser so wenig wie möglich zu belasten, die Umwelt zu schützen und für sauberes Wasser zu sorgen.

Weitere Infos erhalten Sie in unserem Flyer „Das gehört nicht in die Toilette!“ https://www.steb-koeln.de/service/publikationen/publikationen.jsp

Folgen Sie uns auch auf Twitter https://twitter.com/StEB_Koeln

(Text: Andrea Bröder Unternehmenskommunikation/Stadtentwässerungsbetriebe Köln)