Was war das für ein Frühling, vom lebensfrohen Karneval in die häusliche Isolation. Von heut auf morgen war alles zu, eine unglaubliche Ruhe. So etwas Vergleichbares hatte es noch nie gegeben: Stillstand, Schockstarre, keiner sollte mehr raus und keiner wusste, was passiert. Was war das für ein Ausnahmezustand. Für uns von der Kölner Stadtteilliebe war es unglaublich. Wurden wir Anfang März noch laut für unsere Print-Ausgabe gefeiert und standen dann nur kurze Zeit später vor einem großen Fragezeichen. Wie sollte es nur weitergehen? Wir haben daraufhin alle unsere Kräfte mobilisiert und wurden digital so stark wie nie. Unzählige Berichte haben wir in den sozialen Netzwerken und auf unserer Internetseite verbreitet. Plakate haben wir ausgehangen, um darauf hinzuweisen, dass digital auf lokal hingewiesen wird. Großartig hat unser Netzwerk funktioniert und man merkte, das ist „Kölner Stadtteilliebe“, woran viele beteiligt waren. Ein ganzer Stadtbezirk rutschte zusammen, viele Informationen wurden in Windeseile verbreitet. Mittagessen to go, Sport über die Internetseite und Lesungen in Facebook wurden schnell zur Normalität in all dem „bleib zu Hause“. Auch wurden die Veedelsretter geboren, Gutscheine gekauft, um die Geschäfte und Dienstleister im Ort zu unterstützen.

Nun kommt das Leben in langsamen Schritten zurück und wir hoffen, dass die Lokalunterstützung auch in Zukunft bleibt. Wir vom Format Kölner Stadtteilliebe unterstützen auf jeden Fall alles, was für unsere südlichen Kölner Stadtteile von Vorteil ist. Wir wollen nicht, dass lokale Medien-Netzwerke sterben und geben alles. Denn wir lieben im wahrsten Sinne des Wortes unser Stadtgebiet und helfen, wo wir können. Darum scheuen Sie sich bitte nicht, uns zu kontaktieren, wenn Sie einmal Fragen haben oder uns über Neuigkeiten informieren wollen. Zusammen ist vieles möglich, das hat diese Krise gezeigt.

Da wir in manchen Dingen heute noch nicht wissen, was evtl. nächste Woche oder nächsten Monat wieder erlaubt sein wird, werden wir auch in Zukunft digital so viel Aktuelles wie möglich verbreiten, denn aufgeben gilt nicht!

Dort werden wir auch über die vielen schon lange geplanten Dinge des Sommers berichten. Wann macht der Finkensgarten wieder Veranstaltungen, wann kann das Bienenhaus, das Schwimmbad und die Kultur wieder besucht werden? Welche Regeln gibt es?

In der Gastronomie ist Namennennung, Abstand, erhöhter Hygieneschutz und Masken-Disziplin nun die neue Regel. Aber wann dürfen wir wieder feiern? Wir werden es thematisieren. Auch haben wir auf unserer Internetseite „Kölner Stadtteilliebe“ Veedelstermine wieder geöffnet. Bitte informieren Sie uns, über die schönen Dinge im Stadtgebiet, damit wir diese einstellen können. Vieles wird weiterhin nur kurzfristig möglich sein und wir können, so gern wie wir es auch wollen, zum heutigen Zeitpunkt in der Print-Ausgabe noch nicht darüber berichten. Doch eins ist uns klar: In unseren Veedeln blicken alle positiv in die Zukunft. Veedel lieben, Veedel leben ist die Devise.