Preis im Projekt „Nordrhein-Westfalen – hier hat alt werden Zukunft“

Die SeniorenNetzwerke Köln wurden als Leuchtturm im Projekt „Nordrhein-Westfalen – hier hat alt werden Zukunft“ als einer von 15 Preisträger*innen ausgezeichnet, in der Kategorie Netzwerkangebote. Am Mittwoch, 23. Juni 2021, wurde im Rahmen einer digitalen Preisverleihung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW der Preis von Minister Karl-Josef Laumann übergeben. Am 2. September 2021 findet voraussichtlich in Düsseldorf die Abschlussveranstaltung als Präsenztermin statt.

Dr. Harald Rau, Beigeordneter für Soziales, Umwelt, Gesundheit und Wohnen der Stadt Köln erklärt:

Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung. Es ist der verdiente Dank für das langjährige große Engagementaller Aktiven in den SeniorenNetzwerken Köln. Die SeniorenNetzwerke Köln haben das Ziel, Selbstbestimmung, Selbsthilfe und Teilhabe auf persönlicher, institutioneller und politischer Ebene zu fördern. Sie orientieren sich damit an den ‚Leitlinien für ein soziales Köln‘.

Die SeniorenNetzwerke entstanden ab dem Jahr 2002 durch Initiative der Stadt Köln, der Kölner Wohlfahrtsverbände, der Sozial-Betriebe Köln und der Seniorenvertretung der Stadt Köln – momentan gibt es 66 in unserer Stadt.

Sozialamtsleiterin Dr. Katja Robinson betont:

Das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren wird den erfolgreichen Weg des Ausbaus der SeniorenNetzwerke fortsetzen, weiterhin in guter Kooperation mit seinen Partner*innen. Das gemeinsame Ziel ist je ein Netzwerk in allen 86 Kölner Stadtteilen.

In der Begründung für die Nominierung als Leuchtturm heißt es: „Die Altenclubs hatten sich Ende der 90er Jahre überlebt. Deshalb stellte man Überlegungen an, wie sich die immer agileren Senior*innen selbst organisieren können. Diese Überlegungen wurden im Programm der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke aufgegriffen. In den einzelnen Stadtteilen entscheiden sich die Senior*innen je nach Interesse, welche Aktivitäten unterbreitet werden können, sodass jede*r möglichst zu ihrem/seinem Recht kommt: Tanzen, Literaturkreis, Malkurs, Frühstück, Wandern, Spielen, Fit für 100 Kurs, interkultureller Senior*innentreff, etc. Das Konzept verfolgt auch den Inklusionsgedanken (Menschen mit Handicap) und das Ziel, die Stadtteile seniorenfreundlicher zu gestalten. Das Konstrukt „SeniorenNetzwerk“ ist in seiner Gesamtheit einmalig.“SeniorenNetzwerke Köln

Die Auszeichnung ist verbunden mit 1.100 Euro Preisgeld und dem Dreh eines drei- bis fünfminütigen Imagefilms über die SeniorenNetzwerke Köln, der im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Köln eingesetzt werden kann.

(Text:PI/Stadt Köln/Robert Baumanns)