Autorin trifft Galgo
Myriane Angelowski & der spanische Windhund

Die Kölner Autorin Myriane Angelowski, deren aktueller Krimi „Die dunklen
Strassen von Köln“ gerade beim emons Verlag erschienen ist, traf nun in der
Kölner Südstadt live auf einen der Hunde, die nun jüngst auch Einzug in ihren
neuen Krimi gehalten haben: einen Galgo aus Spanien.
Der Galgo in Angelowskis neuem Krimi heißt Toffee und wirbelt zusammen mit
Frauchen Jette das Privatleben der Oberkommissarin Maline Brass durcheinander.
Toffee, auch wenn er derzeit nur eine Randfigur ist im neuesten Kriminalfall des Duos
Brass -Vanheyden, ist einer der Vertreter der spanischen Windhundrasse GALGO.
Diese Windhunde haben in ihrer Heimat Spanien oft kein schönes Leben. Wenn sie in
den Augen der Jäger ausgedient haben, werden viele von ihnen meist am Ende der
Jagd-Saison auf grausame Weise getötet. Sie werden u.a. im Wald ausgesetzt,
aufgehangen, in Brunnen oder in Schluchten geworfen.
Und nur ein kleiner Prozentsatz der „überflüssigen Galgos“ hat das Glück, durch die
Hilfe von engagierten Menschen ein neues Zuhause zu finden – oftmals halt auch im
europäischen Ausland (oder auch in den USA).

Wer Myriane Angelowski kennt, weiß um ihr genaues Recherchieren und vor
allem ihr Engagement für Dinge, die oftmals in der Gesellschaft eher als Randthemen
erachtet werden. Und parallel zu ihren im Focus stehenden Themen des aktuellen Falls
– Wohnungslosigkeit und Armut – beschäftigte sie sich auch mit dem Schicksal der
spanischen Jagdhunde und lässt dieses Thema in die „Dunklen Straßen von Köln“
zusätzlich einfließen.
Auch wenn der Galgo auf dem Bild nicht besagter Toffee ist (sondern eine Galgo-
Hündin namens Corneta), freute sich Myriane Angelowski, als sie diese rassige
schwarze Schönheit im Trude-Herr-Park vor dem Bürgerhaus Stollwerck erblickte.
Die gebürtige Kölnerin Myriane Angelowski lebt und schreibt in Köln. Sie leitet
darüber hinaus Krimi-Seminare und Schreibworkshops und ist Mitglied der
„Mörderischen Schwestern“ (der Vereinigung deutschsprachiger Krimiautorinnen).
Bekannt sind neben „Finkenmoor“ und dem „Werwolf von Köln“ v.a. auch die Fälle
rund um ihr Kölner Ermittlerinnen-Team Maline Brass und Lou Vanheyden. »Die
dunklen Straßen von Köln« ist der fünfte Fall der Kommissarinnen, die in Köln
Kriminalfälle lösen. Ein hoch spannender, ausgesprochen lesenswerter Kriminalroman!
Und worum geht es im neuen Krimi „Die dunklen Strassen von Köln“?: Die junge
Mutter Romy steht vor den Scherben ihrer Existenz: Von Obdachlosigkeit bedroht,
stiehlt sie aus Verzweiflung einen Kleintransporter im Bergischen Land, um darin zu
wohnen. Ohne es zu ahnen, manövriert sie sich und ihren kleinen Sohn damit in eine
gefährliche Lage. Von den Mordfällen, in denen die Kölner Kommissarinnen Maline
Brass und Lou Vanheyden ermitteln, ahnt sie nichts – doch durch ihren Diebstahl
gerät Romy in unmittelbare Lebensgefahr.
Mehr über die Autorin unter: www.angelowski.de