Das Großbauprojekt Rondorf- Nordwest soll kein reines Wohngebiet werden, sondern durch eine Nutzungsmischung auch Geschäfte, Dienstleistungsangebote, Büros und Handwerksbetriebe ermöglichen. Dies kündigt Kölns Baudezernent Markus Greitemann in einem Gespräch mit dem Newsletter SÜDBLICK an und nennt damit erstmals Einzelheiten zu dem vorgesehenen Bebauungsplan für den künftigen Stadtteil mit insgesamt 1300 neuen Wohneinheiten. „Arbeiten und Wohnen enger zu verbinden hat den ökologischen Vorteil, dass das Pendeln vom Wohnquartier außerhalb der Stadt zur Arbeitsstätte deutlich verringert wird“ sagte er zur Begründung. Er kündigte gleichzeitig an, in der Teilprojektgruppe „Städtebau“ solle demnächst auch das Thema einer stärkeren Nutzung von Homeoffice und der damit verbunden Auswirkung auf die Planung besprochen werden. Einrichtungen für eine flexible Arbeitswelt seien im Plangebiet Rondorf-Nordwest denkbar, soweit hierfür eine Nachfrage bestehe. Die Verwaltung hat laut Markus Greitemann den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan Rondorf-Nordwest für das Jahr 2023 eingeplant. Das komplette Interview erscheint Ende Oktober in der neuen Ausgabe des monatlichen Newsletters SÜDBLICK der Dorfgemeinschaft Rondorf-Hochkirchen-Höningen, zu dem sich innerhalb von zwei Jahren 40 Prozent aller Wohnungen in dem Verbreitungsgebiet kostenfrei angemeldet haben. (Text:Torsten Röcher Geschäftsführer Presse/Öffentlichkeitsarbeit Dorfgemeinschaft Rondorf-Hochkirchen-Höningen e.V.)