BETREUUNGSDIENST BAUM DES LEBENS INFORMIERT

– Anerkennung als Beratungsstelle mit nachgewiesener pflegefachlicher Kompetenz –

Beratungsbesuch nach § 37 Absatz 3 SGB XI

Wer Pflegegeld bezieht und ausschließlich von Angehörigen, Freunden oder Bekannten versorgt wird, muss sich regelmäßig beraten lassen. Die Verpflichtung gilt auch für Pflegegeldbezieher, die bis zu 40 Prozent des Sachleistungsbetrages zur Finanzierung anerkannter Angebote zur Unterstützung im Alltag nutzen.

Die Beratungsbesuche sollen die Qualität der Pflege zu Hause sicherstellen. Außerdem sind die Beratungsbesuche Voraussetzung, um weiterhin Pflegegeld zu erhalten.

Die Beratung erfolgt für Pflegebedürftige in den Pflegegraden 2 und 3 halbjährlich und für Pflegebedürftige mit Pflegegraden 4 und 5 einmal vierteljährlich.

Das Ziel der Beratungsbesuche besteht darin, die Pflegesituation regelmäßig zu beobachten und einzuschätzen, Probleme zu erfragen, Hilfestellung und praktische pflegefachliche Unterstützung; ggf. die Durchführung einer Kurzintervention und die  Beratung von Hilfsangeboten zu bieten. Zudem trägt die Beratung dazu bei, dass bei pflegebedürftigen Menschen und pflegenden Angehörigen Gesundheitsprobleme vorgebeugt werden.

Im Beratungssetting folgen Empfehlungen zur Verbesserung der Pflegesituation sowie eine Überprüfung des Pflegegrades, eine Verbesserung der Pflegetechnik, die Vermeidung von Überlastung und eine Gestaltung des Pflegemixes. Dabei werden Themenschwerpunkte aufgegriffen und auf Beratungs-und Unterstützungsmöglichkeiten aufmerksam gemacht.

Gute Beratung unterstützt pflegebedürftige Menschen selbstbestimmt über die Pflege zu unterscheiden und die Pflege und Betreuung zu Hause möglichst lange aufrechtzuerhalten.

Gerne stehe ich Ihnen mit einem Beratungsbesuch zur Verfügung.

Marion Rohde-Glaw, Mobil 0177/688 60 73 Weitere Information unter http://rohde-glaw.de/