Blue:notes Live Jazz im Kölner Süden

Jeff Cascaro

Love & Blues in the City

 

16. September 2022 | 20:00 Uhr | 15 €

 

bistro verde in der alten Schmiede

Maternusstraße 6 | 50996 Köln

Tel.: 93550417 | info@walterscheidt.net

 

Jeff Cascaro – vocal | Billy Test – piano

Bruno Müller – guitar | Hans Dekker – drums |

Ingo Senst – bass

 

Jeff Cascaro

Jeff Cascaro ist einer der erfolgreichsten Sänger der internationalen Jazz-Szene. Er hat in den letzten Jahren wie kein Zweiter den Soul Jazz in Deutschland populär gemacht. Nun wendet er sich der Bochumer mit gleicher Leidenschaft dem klassischen Jazz zu, bleibt aber in der Auswahl der Songs und Balladen einer

bluesigen Grundfärbung treu. So changiert das neue Bühnenprogramm love & blues in the city zwischen klassischen Jazz Stücken und Rhythm’n Blues/Blues-Nummern.

Durchweg aber wird die Musik mit jazziger Leichtigkeit gespielt und versteht es gekonnt, die Lässigkeit des Swing mit der rauen Erdigkeit des Blues zu vereinen.

Dargeboten wird dieses abwechslungsreiche Programm in einer famosen Quintett – Besetzung mit viel Raum für Dynamik und stimmliche Feinheiten. Resultat dessen ist eine sehr emotionale Musik mit viel Groove, die feinste Gesangsparts mit Improvisationen mischt. Im Zentrum des Geschehens steht die warme Gesangsstimme Jeff Cascaros, der in der Tradition der großen Jazz-Sänger agiert.

Musik für die späten Stunden.

 

„Deep, ehrlich und mit viel Seele versetzt Cascaros Gesang den Hörer mal in Tanzlaune und mal in den Blues.“ coolibri 03/2012

„Der in Bochum geborene Künstler ist eine Rarität.“ concerto 11/2017

„Eine der besten Male-Soulstimmen Europas.“ Art.5/3 10/2017

„Er fasziniert vom ersten bis zum letzten Ton.“ audio 03/2020

„Er ist ein handwerklich vorzüglicher Jazz- & Soulcrooner, der einer Vergleichsgröße wie dem weitaus populäreren Gregory Porter in nichts nachsteht.“ Frankfurter Rundschau 12/2020

 

Billy Test

Der aus Pennsylvania stammende Billy Test ist Pianist, Komponist, Arrangeur und Pädagoge.

Er teilt seine Zeit zwischen Europa und den Vereinigten Staaten auf, wobei er einen vollen Terminkalender als Performer, Komponist und Pädagoge hat.

Billys Klavierspiel verbindet die Freuden und Leiden des Jazz und Blues mit der Finesse und harmonischen Tiefe der klassischen Musik. Seine warme Berührung und sein klarer Ton können vor Aufregung brüllen oder vor Wehmut seufzen. Seine Improvisationen sind immer im Moment, er geht lieber Risiken ein, als auf Nummer 

sicher zu gehen.

Billy Test wuchs in Philipsburg, Pennsylvania, auf und zog später in die Gegend von New York City, um seinen musikalischen Ambitionen nachzugehen. Während seiner Zeit in der New Yorker Szene spielte er in der Carnegie Hall, im Village Vanguard, im Smalls und Mezzrow. Als Solo – Pianist und mit seinem Quintett „The Test Subjects“ trat er in New Yorker Clubs wie dem Cornelia Street Cafe oder dem Deer Head Inn auf.

Billy Test spielte mit Künstlern wie Dave Liebman, Miho Hazama, Joe Magnarelli, Rich Perry, Joel Frahm, Tony Moreno, Marc Mommaas und Ron Horton, Michael Feinberg und dem Vanguard Jazz Orchestra. Über Manhattan hinaus hat Billy an Veranstaltungsorten wie The Kennedy Center und Blues Alley in Washington, D.C., The Deer Head Inn in Delaware Water Gap, PA, und Chris’s Jazz Café in Philadelphia gespielt.

2018 übernahm er Frank Chasteniers Platz als Pianist in der WDR Big Band. Unter der Leitung von Chefdirigent Bob Mintzer und Composer in Residence Vince Mendoza spielte Billy Test bei mehreren WDR-Aufnahmen und Radio-/Fernsehsendungen und trat mit der WDR Big Band bei einer Vielzahl führender europäischer Jazzfestivals auf, darunter das London Jazz Festival und das Berlin Jazz Festival. Die WDR Big Band hat Test’s Arrangements und Kompositionen gespielt, und seine Fähigkeiten als Solist wurden ausführlich vorgestellt.

Billy Tets ist Absolvent der William Paterson University, wo er bei Mulgrew Miller studierte. Seinen Master-Abschluss der Manhattan School of Music absolvierte er bei Jim McNeely und Phil Markowitz. Billy Test war Finalist bei den American Pianists Awards 2019, belegte den zweiten Platz beim Montreux Solo Piano Competition 2017 und war Halbfinalist beim Nottingham Solo Piano Competition 2012.

 

Bruno Müller

In der Tradition amerikanischer Live- und Sessionmusiker wie Tommy Tedesco oder Lee Ritenour und inspiriert durch Künstler wie George Benson, Robben Ford, Eric Gale und Johnny Guitar Watson gilt Bruno Müller als einer der etabliertesten Gitarristen in Europa. Das Hauptmerkmal seiner musikalischen Persönlichkeit? Ganz klar sein filigranes Handwerk gepaart mit stilistischer Flexibilität zwischen Pop, Soul, Funk und Jazz. Vor allem aber: sein atemberaubender Groove.

1969 wird Bruno Müller in Köln geboren. Er beginnt 1982 mit dem Gitarrespielen und nimmt Unterricht bei Norbert Scholly, Peter O`Mara, Scott Henderson und Peter Bernstein. Sein Studium der Jazz-Gitarre in Köln bei Professor Frank Haunschild schließt er im Jahre 2000 mit Auszeichnung ab. Schon während der Studienzeit ist Bruno Müller in ganz Deutschland mit Soul-Coverbands unterwegs und begleitet 

 

viele namhafte Künstler der Pop- und Schlagerwelt: Gloria Gaynor, Jennifer Rush, Weather Girls, Stefan Raab, Sarah Connor, Max Mutzke, Lena Meyer-Landruth, Udo Jürgens, Marshall & Alexander, um nur einige zu nennen. Schon Mitte der 90er Jahre spielt Bruno Müller Werbe-Jingles in Stefan Raab`s kleinem Dachstudio ein, wirkt später bei zahlreichen Raab-Produktionen mit und ist schließlich Gitarrist bei TV Total. Mit seinem Freund, dem Bassisten Christian von Kaphengst gründet er im Jahr 2000 dann die Band `Café du Sport`, mit der er gleich den renommierten Hennessy-Jazzpreis gewinnt und zwei Alben veröffentlicht. Als Sideman spielt Bruno Müller im Laufe seiner Karriere für große Namen der internationalen Jazzszene: Till Brönner, Jeff Cascaro, Joe Sample, Nils Landgren, Wolfgang Haffner, Don Grusin, Randy Brecker und viele, viele mehr. Eine weitere wichtige Station seines musikalischen Schaffens: die Zusammenarbeit mit der Isländischen Fusionjazz-Band Mezzoforte. Von 2007 bis 2014 ist er fester Gitarrist der Band, spielt die Alben “Volcanic“ und “Islands“ ein und tourt mit der Band quer durch die Welt.

Ab 2015 konzentriert sich Bruno Müller dann wieder mehr auf seine eigenen Projekte und bringt 2016 sein erstes Soloalbum “Inner Back Home“ heraus. Wobei man bei diesem Debut eigentlich eher von einem Familientreffen der jungen und lebendigen deutschen und internationalen Jazzszene sprechen müsste. Denn wenn Bruno Müller seine Freunde anruft, um mit ihnen zu jammen, geben sich mal eben Till Brönner,

Max Mutzke, Jeff Cascaro, Joo Kraus, Magnus Lindgren und Frank McComb die Klinke in die Hand. Leidenschaft teilen und lehren. Über seine musikalische Arbeit als Live- und Studio-Musiker hinaus ist Bruno Müller auch als Musikpädagoge tätig. Im Zeitraum 2002 – 2004 ist er Dozent für Jazzgitarre an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz und führt seine pädagogische Tätigkeit seit 2009 mit einem Lehrauftrag für Jazz/Rock/Pop-Gitarre an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln weiter.

 

Ingo Senst

Ingo Senst, geboren am 26.12.1964 in Braunschweig, studierte von 1987-92 am Hilversum Conservatorium, dem heutigen Amsterdamer Conservatorium in den Niederlanden. Seit 1995 lebt er als freischaffender Bassist in Dortmund.

Seine Fähigkeiten als spürbar swingender Begleiter und seine überschäumende Spielfreude machen ihn zu einem der gefragtesten Sidemen der deutschen Jazzszene. Bemerkenswert ist seine stilistische Bandbreite: So ist er ebenso Mitglied im Glenn Miller Orchestra wie auch mit Sasha auf dessen Hitsingle „Lucky Day“ verewigt.

 

Daneben ist Ingo Senst u.a. auch festes Mitglied in der „International Skoda All Star Band“ sowie im „Ariane Jacobi Quintett“. Er hat diverse Tonträger und Rundfunkproduktionen eingespielt, bereiste im Laufe seiner Karriere zahlreiche Länder und spielte dabei mit Musikern wie Tom Gäbel, Benny Bailey, Jeff Cascaro, Onita Boone, Dusko Goykovich, Stephan Bauer, Norma Winstone, Paul Heller, Ack van Rooyen, Tony Lakatos, Thomas Alkier, Ramesh Shotham, Andy Haderer, Philippe Catherine, Silvia Droste oder dem Modern String Quartet.

 

Hans Dekker

Hans Dekker ist Jahrgang 1969 und wurde in Boekelo in den Niederlanden geboren.

Sein Vater ist ebenfalls Schlagzeuger ist, brachte ihm im Alter von neun Jahren Grundlagen des Schlagzeug spielens bei und nahm er ihn mit zu einem Konzert von Art Blakey. Bei Hans Dekker wurde seit diesem Abend die Liebe zum Jazz entfacht.

Als Jugendlicher trommelte er in einer Marchingband. Er studierte am Hilversum Conservatorium, dem heutigen Amsterdamer CIngo Senstonservatorium und arbeitete danach mit namhaften Musikern wie Frits Landesbergen, Ack van Rooyen, Greetje Kauffeld, Rob Pronk, Jasper van’t Hof und Jerry van Rooyen.

 

Seit 2005 ist Hans Dekker Mitglied der WDR Big Band Köln.

Er spielte mit Weltstars wie Scott Hamilton, Lee Konitz, Dave Liebman, Nils Landgren, Hugh Masekela, Bob Brookmeyer und Dee Dee Bridgewater und weltklasse Ensembles wie z.B. The Metropole Orchestra, Brussels Jazz Orchestra, Dutch Jazz Orchestra, Jazz Orchestra of the Concertgebouw, dessen Gründungsmitglied er ist und dem er acht Jahre angehörte.

Er nahm Alben u. a. mit Madeline Bell, Lalo Schifrin, John Goldsby, Biréli Lagrène, Claudio Roditi/Klaus Ignatzek, Götz Alsmann, Maceo Parker, Joe Lovano und Jasmin Tabatabai auf.

Von 1995 an war Dekker Dozent am Konservatorium von Enschede; seit 1998ist er regelmässiger Gastdozent beim Bundesjazzorchester.