Melanie Igel berichtet:

Beim Aufräumen des Förderverein-Schrankes sind wir auf ein paar alte „Schätze“ gestoßen.

Unter anderem waren alte Schulunterlagen aus den 40er Jahren dabei. Beispielhaft haben wir eine Seite von 1949 für Euch raus gesucht. 

Damals hieß die Schule noch „Katholische Volksschule“. An der Schule waren 430 Kinder angemeldet – das sind fast genau so viele Schüler wie heute. Dabei gab es allerdings nur 9 Klassen in 7 Klassenzimmern und lediglich 9 Lehrer. 

Religion stand auf dem Stundenplan an erster Stelle und neben der weiblichen Handarbeit gehörten auch die Leibesübungen mit zum Unterricht. Die Fächer scheinen generell viel differenzierter gewesen zu sein: neben den Hauptfächern Deutsch und Rechnen gab es u.a. Heimat- und Naturkunde, Natur- und Raumlehre, Erdkunde und Geschichte.

Emanzipation war wohl noch nicht soweit fortgeschritten, denn bei der Auflistung des Kollegiums mussten zuerst die Namen der Lehrer und danach die Namen der Lehrerinnen aufgeführt werden. Dabei war die Anzahl der  Lehrer weit höher, als die der Lehrerinnen.

Wir fanden dieses Fundstück ziemlich interessant und daher „teilenswert“. Vielleicht geht es dem ein oder andern von Euch ja auch so.