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Bloggerin Jana Behr berichtet

Mondänes Rodenkirchen: Stadtführung in eine fast vergessene Zeit

Wenn ich bis letztens nicht wusste, warum ich mir als alleinerziehende selbstständige Mutter gerade den Edelstadtteil Rodenkirchen zum Leben ausgesucht habe, weiß ich es jetzt. Denn auf einer unglaublich spannenden Stadt- bzw. Veedelsführung von Elke Hecker erfuhr ich, wie mondän früher Köln und Rodenkirchen wirklich waren. Und das passt voll zu mir. Ein Resümee einer Entführung in das flirrende Rodenkirchen des letzten Jahrhunderts… und auch der Jahrhunderte davor…

Start unter der Rodenkirchener Brücke. Es ist laut. 80 Frauen warten gespannt darauf, was es über ihren Lebensmittelpunkt – Rodenkirchen – alles zu erfahren gibt. Das Erste ist schon einmal der Knaller: Köln und das wusste ich nicht, war im Hochmittelalter so um 1200 mit 40.000 Bewohnern die mit Abstand größte Stadt Europas (Paris, London usw. hatten um die 9.000 Einwohner) und das auf ganz wenigen Quadratkilometern. Kein Wunder also, dass sich die südliche Stadtumgebung irgendwann einmal zum Naherholungsgebiet für die in den Stadtmauern eingeengten Bewohner Kölns entwickelte. Ab 1919 lud das unglaubliche 5.000 Sitzplätze fassende „Café Rheinterrasse“ jeden Abend zu Tanz und Livemusik ein. Und, direkt jetzt wird mir klar: Rodenkirchen, du und ich gehören zusammen! Denn, was ist mein Lieblingshobby? Genau, ins Café gehen!!!

Warum die Kaffeehausmusik mit einem Mal verstummte

Dann folgte der etwas traurige Part unserer Sightseeing-Tour. Weil Hitler aus strategischen Gründen eine direkte Route zwischen Aachen und Köln erschließen wollte, wurde die Rodenkirchener Brücke erbaut und das Café 1938 geschlossen. Natürlich musste die Brücke direkt an dieser Stelle und konnte nicht 200 Meter versetzt erbaut werden. Sehr schade für das tolle Ausflugsziel, was damit für immer verstummte. Noch heute zeugt ein Reichsadler auf der linken Seite der übrigens ersten echten Hängebrücke Deutschlands und damals größten Hängebrücke Europas von dieser dunklen Zeit.

Foto: Fotofee

Schwingend zum heiligen Maternus

Nachdem der Hall von Swingmusik uns noch in den Ohren lag, weil unsere Stadtführerin die absolute Gabe besitzt, jedes einzelne noch so kleine Detail bildlich in all seinen Farben und Tönen auszumalen, machten wir uns auf den Weg zu einer noch 1700 Jahre früher lebenden wichtigen Person für Rodenkirchen. Und zwar den ersten geschichtlich bezeugten Bischof von Köln, den späteren heiligen Maternus. Er ist der Namensgeber, zum Beispiel von unserem Maternusplatz, wo ich selbst fünf Jahre gelebt habe, der Maternusstraße und natürlich der Maternuskirche. Lustig, direkt am Ortseingang unten am Rhein gibt es eine Statue von ihm. Ehrlich: Mir ist sie noch nie aufgefallen. Aber ab jetzt werde ich ihm immer „Hallo“, sagen, wenn ich an ihm vorbeiradele. Es gibt wunderbare Geschichten von ihm, die wir dann später im kleinen „Kappellchen Alt St. Maternus“ noch erfuhren durften… So galt der heilige Maternus als Fürsprecher und Helfer in Wassernöten und noch heute gibt es ein Gedicht, das je nach Höhe des Hochwasserstands bei besagter Statue besagt, wann Rodenkirchen wirklich verloren ist, nämlich, wenn dem heiligen Maternus das Wasser mehr als bis zum Halse steht.

Foto: Fotofee

Hier das Gedicht:

Wenn et Huhwasser dem Matähn ahn de Föß kütt – dann tritt hä et fott

Wenn et im an de Buch kütt – dann däut he et fott

Wenn et im an de Häng kütt – dann schleit hä et fott

Wenn et im an de Mul kütt – dann speit hä et fott

Wenn hä ävver dat nie mieh kann – dann es Rudekirche verlore

 

Sind wir hier nicht alle ein bisschen Bluna?

Weiter ging es mit wunderbar mondänen Geschichten über die Villen, die das Rheinufer säumen. Zum Beispiel der heutigen „Villa Malta“, die der damalige Bürgermeister von Rodenkirchen für seine Ehefrau erbauen ließ. Allerdings finanzierte, die aus sehr reichem Haus stammende Dame, diese zum größten Teil selbst (Selbst ist die Frau, nicht wahr Mädels?), weshalb das burgähnliche Gebäude auch erst einmal ihren Namen trug: „Villa Angonia“. Die Villa hatte sogar einen Burggraben! Und, wer wollte schon immer eigentlich Prinzessin sein und versteht gar nicht, warum sie genau das Gegenteil, also alleinerziehende selbständige Freelancerin geworden ist? Ich! Douze Points pour Rodenkirchen!

Nach unterschiedlichen Eigentümern ging das Gebäude 1971 in den Besitz des Malteserordens über, was der Grund für ihren heutigen Namen „Villa Malta“ ist. Es gibt noch ganze viele tolle Geschichten zu jeder der Villen unten am Rhein. Interessant ist zum Beispiel auch, dass der Erfinder von Afri Cola und Bluna auch eine Villa dort erbaute. Es ist direkt die neben dem Treppchen. Also, achtet mal drauf! Und, wieder ein Punkt für Rodenkirchen. Denn, mal ehrlich: Sind wir hier nicht alle ein bisschen Bluna?

Auf den Spuren von Sissi wandeln

Jetzt kommt der Grund überhaupt, warum ich glaube, dass ich hier voll und ganz hingehöre. An der Stelle, wo heute der nicht gerade in Schönheit ausartende Wohnkomplex „Bellevue“ steht, stand bis 1969 das ehemalige mondäne Hotel „Bellevue“ mit wunderbarer Außenterrasse und Blick auf den Rhein! Erbaut hatte es, und jetzt kommt’s, der Stiefvater von Romy Schneider. Die war auch ziemlich oft hier. Als ich das erfuhr, war es um mich vollends geschehen. Ganz klar, dass ich auf den Spuren dieser Filmstars wandeln muss. Und, wahrscheinlich ist es auch kein Wunder, dass kleine und größere Filmbiz-Größen einem noch heute in Rodenkirchen oft über den Weg laufen. Apropos Hotel: Wir hatten dann einen wunderbaren Zwischenstopp in der „Rheinstation“, wo uns einige unserer tollen Unternehmerinnen unter Leitung von Juliette Schoppmann, ehemals Zweite von DSDS (es hört einfach nicht auf mit den Stars…), ein ganz besonderes Ständchen zum Besten gaben. Die Stimmung war großartig. Übrigens, wusstet ihr, dass das ganze Rheinufer früher von der Quetsch hoch mit Cafés, Restaurants und Hotels gespickt war. In Hochzeiten ankerten hier zudem 21 Bootshäuser am Rheinufer. Nicht umsonst trägt Rodenkirchen auch heute noch den Namen „Kölsche Riviera“.

Foto: Fotofee

Rodenkirchen, my Love!

Zum Abschluss hatten wir das Glück, auch noch kurz einen Blick in das „Kappellchen“ werfen zu dürfen. Hier erfuhren wir viele wunderbare Insights zu Maternus, Köln und Rodenkirchen. Weil es so viel war, und weil jeder eine Tour bei Elke Hecker mal selbst mitmachen soll, hier nur die Highlights: Es gab einen Streit um die Reliquien von St. Maternus, da er Bischof in Trier, Tongeren und Köln gewesen war. Deshalb wurde ein Boot mit seinen Gebeinen in der Mitte dieser drei Städte auf den Rhein geschickt und entsprechend der Richtung, in der das Boot fuhr, sollten die Überreste hingebracht werden. Stromaufwärts nach Trier, stromabwärts nach Tongeren. Jetzt könnte jeder durchschnittlich intelligente Mensch fragen, wie denn ein Boot stromaufwärts fahren soll. Wie das Wunder es aber wollte, fuhr das Boot, wie erwartet, erst einmal stromabwärts und änderte dann plötzlich die Richtung stromaufwärts. So sagt es jedenfalls die Legende. In der Höhe von Rodenkirchen verfing es sich am Ufer. Zu Ehren Maternus wurde deshalb hier das kleine Kappellchen erbaut. Noch heute soll ein Teil seiner Reliquien in einer kleinen goldenen Kiste in der Wand eingelassen, aufbewahrt werden. Apropos Reliquien: Köln ist übrigens vor allem so groß und bedeutend geworden, weil es so viel vom Reliquienhandel und -tourismus verstand. Vor allem die Gebeine der Heiligen drei Könige nach Köln zu bringen, aber auch das Ausnutzen von kleinen Lesefehlern oder Zahlendrehern von zum Beispiel 11 in 11.000 Jungfrauen, deren Reliquien dann fleißig verkauft werden konnten, machten diese Stadt so bekannt.

Und natürlich noch tausend andere Geschichten, Anekdoten, Klüngel und wahre Ereignisse. Ich, jedenfalls, bin neu entflammt für das Veedel, in dem ich wohne. Und, endlich wundert mich hier gar nichts mehr…. Nicht die Mercedes-Türen, die am Fahrbahnrand seitlich hochklappen, die Ferrari, Lamborghini und Maserati, die mit ihrem Sound die Straßen aufmischen und auch nicht die Hermès-Taschen, Pradaschuhe und Chanel-Kostüme, die regelmäßig in unserem „Café Superwichtig“ (Linos) vor allem samstags gegen 13 Uhr zu Champagner und Austern ausgeführt werden. Ne, wundert mich einfach nicht mehr. Geht gar nicht anders bei dieser Historie…

Liebsten Dank an Elke Hecker, www.blickpunkt-koeln.de, für die wunderbare Führung, die ich so bald wie möglich noch einmal wiederholen werde (Wer weiß, vielleicht schreibe ich ja doch noch ein Buch über die tollen Rodenkirchener (Geschichten) und für die schönen Bilder von Christiane Schmidt.

Wer noch nicht genug hat von meinen Geschichten: Ganz frisch ist mein Buch „Heldin des Alltags – Ein literarischer Alltagsratgeber zu Liebe, Leben und anderen Katastrophen“ erschienen!

Kontakt: Jana Behr
www.aproposcontent.de
www.heldindesalltags.com

 

Was macht eigentlich ein Coach?
Eine Frage, die nicht nur mir oft gestellt wird. Daher will ich dieses Thema heute in meinem Blog
einmal näher unter die Lupe nehmen um Ihnen über meine Erfahrungen und Erkenntnisse berichten.
Und nicht zuletzt kann ich Ihnen meine Interpretation dieses Begriffs auf diesem Weg erklären.
Wikipedia sagt zu dem Begriff „Coach“ folgendes:

Coach steht für:
Trainer, Begleiter, Mentor im Management; vgl. Coaching
Trainer im Sport
eine Kutschenbauform; vgl. Kutsche
eine Automobilbauform; vgl. Coach (Automobilbauform)
englische Bezeichnung eines Überland- und Reisebusses
amerikanische Bezeichnung für Eisenbahn-Großraumwagen

Die letzten drei dieser Definition bringen es meiner Meinung nach ziemlich gut auf den Punkt.
„Coach“ ist etwas, was mich von A nach B bringt. Und das mehr oder weniger schnell und mehr oder
weniger bequem.

Der Begriff Trainer dagegen sagt etwas anderes. Ein Trainer trainiert Wissen bzw. Fähigkeiten an. Das
ist nicht die Aufgabe eines Coaches. Denn die Cochees, die zu uns kommen, bringen in der Regel
schon alles mit, was sie für ihr nächstes Vorhaben benötigen. Ihnen ist nur der Blick auf ihr Wissen
und Können nicht ganz klar und da ist es die Aufgabe eines (guten) Coaches, durch geschicktes
Fragen und Lenken Kundinnen und Kunden dieses eigene Wissen zugänglich zu machen.

Ein Coach sollte weder zu etwas überreden noch ein bestimmtes Verhalten antrainieren. Er ist auch
kein Berater. Das macht den Unterschied. Es gibt für fast alle Lebensbereiche heutzutage „Coaches“.
spontan fällt mir der Ernährungscoach, der Fitness Coach, der Mentalcoach, der Life Coach, der Job
Coach ein. Aber auch andere Lebens und Lifstyle Bereiche haben ihre Coachs.

Als Coach sehe ich mich als Wegbegleiter, als jemand, der dem jeweils Anderen Sicherheit gibt, ihn
unterstützt, auf Gefahren aufmerksam macht. Ich sehe mich als diejenige, die die (Karriere-) Leiter
hält. Ich kann die Leiter steil oder flacher halten, das kommt auf das Tempo an, das mein jeweiliger
Coachee vorgibt. Ich habe sie/ihn aber im Blick. Kann auch sehen, ob die nächste Stufe sicher ist oder
wackelt. Wenn ich merke, dass sich der Mensch auf der Leiter nicht sicher fühlt (Körpersprache),
dann kann ich auch vorschlagen, einen Schritt zurück zu gehen und auszuprobieren, wie sich das für
den Menschen und zu diesem Zeitpunkt anfühlt. Oder aber die Stufe der Leiter wirkt noch nicht
sicher und dann kann die Frage helfen, ob eine Fortbildung die Stufe sicherer machen würde. Und
manchmal ist auch ein Schritt zurück genau richtig und passend. Aber ich als Coach halte die Leiter
nur, den ersten Schritt muss jeder selbst machen und auch in seinem eigenen Tempo.

Sicher gibt es unter den Kolleginnen und Kollegen auch andere Arbeits- bzw. Herangehensweisen. Ich
will Ihnen hier nur meine Art der Unterstützung und Begleitung aufzeigen. Jeder Mensch hat ein
Recht darauf, da abgeholt zu werden, wo er zu diesem Zeitpunkt in seinem Leben steht. Was mir in
meiner Arbeit ganz besonders am Herzen liegt ist, dass ich dabei helfe, den Blickwinkel zu verändern.
Vieles, was als vermeintliche Schwäche angesehen wird, lässt sich „von außen“ ganz anders
wahrnehmen. Die bestmögliche Unterstützung ist nach meiner Auffassung die, dass ich mich in der
jeweiligen Arbeit mit den Menschen auf deren Stärken fokussiere und nicht versuche, an Schwächen
zu arbeiten.

Konnte ich Ihnen mit meinem kleinen Beitrag über meine Arbeit als Coach eine Antwort auf die
Frage, was ein Coach eigentlich macht, geben?
Ich liebe meine Aufgabe, man kann sagen ich brenne dafür. Und das seit nunmehr fast 10 Jahren. Die Menschen, die sich für eine Arbeit mit mir entscheiden, können sicher sein, dass ich ihnen auf Augenhöhe und mit Wertschätzung begegne, dass sie auf meine volle Unterstützung bei ihrem Vorhaben vertrauen können. Aber: ich werde auch nicht schweigen wenn ich erkennen kann, dass der Plan, den sie verfolgen wollen, hohe Risiken in sich birgt.
Sie haben jetzt ganz spezielle Fragen an mich? Dann schreiben Sie mir einfach eine E-Mail an
info@beratung-feltges.de

So kommen wir schnell und einfach ins Gespräch.

Henrike Feltges
Ihr Coach für den konsequenten Aufstieg, weitere Informationen hier unter:
Beratung Feltges

Meiner heißt Hubert

Meiner heißt Hubert. Er war eines Tages einfach da. Ich hatte das überhaupt nicht bemerkt. Tja, und da ist er jetzt, machte es sich gemütlich in meinem Leben. Zuerst dachte ich „einfach nicht bemerken, dann verschwindet er schon wieder“. Sein unverschämtes Lachen habe ich einfach ignoriert.

Gut, ich bemerke ihn nicht täglich. Manchmal komme ich wochenlang sehr gut ohne ihn klar und habe ihn fast schon vergessen. Und dann zack! Da ist er wieder – Hubert – in voller Größe. Mit seinem Grinsen bringt er mich kurz vor den Siedepunkt der Gefühle. Einfach nur unverschämt. Ich werde ihn einfach nicht los. Zumindest nicht für immer, wie man so schön sagt. Und nein, wir wollen ganz bestimmt keine Freunde werden! Da wüsste ich was von.

Kürzlich bin mal wieder einfach über ihn weg gelaufen. Ja, kostet Anstrengung und ich weiß schon im Vorfeld, dieser Sieg wird nicht von Dauer sein. Aber diese Etappe habe ich für mich entschieden!!!!!

Er wird wieder kommen, in irgendeinem Augenblick, in dem ich wirklich nicht mit ihm rechnen werde, wird er da stehen und mich unverschämt angrinsen. Wie um alles in der Welt wird man so einen Typen auf Dauer los? Haben Sie eine Ahnung – gute Tipps können Sie mir gerne zusenden (coaching-feltges@online.de)

Ich bin sicher, Sie haben auch einen. Wie heißt Ihrer? Wie – haben Sie nicht. Mit so einem Typen würden Sie sich gar nicht erst einlassen? Sind Sie sicher? Ganz sicher? Oder bemerken Sie ihn einfach nicht? Dann herzlichen Glückwunsch! Aber die meisten von uns haben einen – mal größer, mal kleiner.

Nein, ich rede nicht von irgendeinem EX,

Ich rede vom inneren Schweinehund.

Und meiner heißt Hubert

Schönen Tag noch und Erfolg beim Ignorieren

Henrike Feltges

www.beratung-feltges.de

 

Die DS-GVO trat schon am 25. Mai 2016 inkraft und ist ab 25.5.2018 zwingend. Alle Unternehmen, die in der EU ansässig sind, müssen sie ohne Größenbeschränkung anwenden. Sie sichert sämtliche Informationen (Daten) ab, durch die auf irgendeine Art und Weise Rückschlüsse auf eine natürliche Person gezogen werden können.

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Wolfgang Höppener „Static Dynamic“ – Die Kunst der Stahlstifte

 

 

Die Idee. Der Entwurf. Der erste Hammerschlag auf den Kopf eines Stahlnagels hallt durch das Atelier von Wolfgang Höppener.

So beginnt der studierte Kölner Architekt und Künstler, Jahrgang 1975, seine Werke „Static Dynamic“.

„Static Dynamic“ steht für das statische Sein eines Stahlnagels, in Verbindung mit der Anordnung seinesgleichen und der daraus möglichen entstehenden Dynamisierung.

Der Künstler erschafft Formen und Figuren auf nüchterner, weisser Leinwand, die Menschen berühren sollen.

„Kunst ist emotional und der persönliche Ausdruck des Schaffenden zum Betrachter. Weitaus mehr als nur die kreative Visitenkarte eines Menschen“ so Höppener. Den Weg zur Kunst fand der Architekt über seine Künstler – Ehefrau, Andrea Wycisk , www.andreawycisk.de, die schon seit vielen Jahren in der Kunst arbeitet, sein Talent erkannte und ihn motivierte, seine Kreativität den Menschen zu zeigen. Der gebürtige Aachener ist oft in der Tischlerwerkstatt seines Vaters anzufinden, die er als Atelier für seine Kunst nutzen darf. „Ich arbeite hier in der 3. Generation, jedoch nicht wie sein Vater oder Großvater, sondern anders. Als Kind habe ich hier mit meinem Opa gebastelt, heute bin ich an gleicher Stelle anderweitig kreativ unterwegs.“ Wenn der Feierabend in der Tischlerei einbricht, die Maschinen schweigen, ist er allein und arbeitet oft bis tief in die Nacht. Hammerschläge hallen durch sein Atelier, Schlag für Schlag. Jeder Nagel findet seine Position auf der Leinwand. „Ich möchte mit meiner Kunst die Menschen packen, sie zum Anhalten und zu einem Statement bewegen“, was ihm meistens gelingt. Verglichen wird er des Öfteren mit dem großen Günther Uecker, was ihm sicherlich schmeichelt. „Ich würde mir nicht anmaßen wollen, mich mit Uecker zu vergleichen, so Höppener, wir haben zwar das gleiche Medium und Werkzeug, jedoch zeigen meine Bilder einen anderen Charakter und tragen meine eigene Handschrift.“ Bescheiden und dankbar bleiben ist seine Devise, der Rest kommt von ganz allein, so glaubt er. Und dies gibt ihm Recht, viele seiner Werke hängen in unterschiedlichen Häusern, bei unterschiedlichen Menschen. Das ist seiner Meinung nach, das schönste, was seiner Kunst passieren kann.

Höppener ist auf der Kunstmeile 2018 in Köln- Rodenkirchen vertreten. Er  hat einen Teil des Ladenlokals von MC Mode, Haupstrasse 67, in eine kleine Galerie verwandelt.

Seine Ausstellung läuft noch bis zum 12.05.2018

Öffnungszeiten:
Mo bis Fr 16.30-18.30 Uhr
Sa 10.00 – 16.00 Uhr

Kontakt:
Wolfganghoeppener@yahoo.de 
0162. 41 45 088

sdr

 

Mo Kilders stellt sich vor….

Im Mittelpunkt meiner Malerei steht die Darstellung von Menschen in Bewegung.

Das Thema „Schwimmerinnen“ fasziniert mich besonders, weil das Wasser eine ideale Projektionsfläche für Malerei darstellt.

Das Spiel von Realität, z.B. bei der Darstellung von Details wie Gesichtern oder Kleidung, und die Auflösung der Formen durch Licht-und Schattenwirkung

 

sowie die Transparenz des Wassers und die dadurch entstehenden Unschärfen empfinde ich als reizvoll. Durch die sich ständig verändernde Oberfläche von Wasser, die nicht festzuhalten ist, bleibt viel Spielraum für freie Formen und Farben.

Natürlich ist auch meine persönliche Affinität zu Wasser alsSchwimmerin immer wieder Motivation

 

 

 

Weitere Informationen unter web: www.monika-kilders.de, Tel.:02236/67886 mail: mo-kilders@web.de

 

Foto: Celeste Palacios

Foto:Celeste Palacios

 

Mein Name ist Celeste Palacios, seit etwa 10 Jahren wohne ich mit meiner Familie hier in Köln.

An der Akademie der schönen Künste in Córdoba habe ich 2004 mein Diplom als Kunstlehrerin erhalten. Anschließend arbeitete ich als Kunstlehrerin und freischaffende Künstlerin in Argentinien. Ich stellte meine Werke sowohl in Argentinien als auch im Ausland aus. In Köln arbeite ich weiter als freischaffende Künstlerin und Illustratorin. In mehreren Städten wie Berlin, Hamburg, Stuttgart, San Diego (California) wurden meine Bilder ausgestellt. Illustriert habe ich für Zeitschriften aus Mexiko, Spanien, Argentinien und Deutschland.

Im Juni 2017 absolvierte ich in Paris im I.R.S.E. (Institut de Recherche en Semiologie de l’Expression) die Intensiv-Ausbildung für das Malspiel nach Arno Stern.

Als Künstlerin hatte ich immer schon den Wunsch nach einem eigenen Atelier. Nach längerem Suchen fand ich  vor ca. sieben Monaten hier in Lindenthal den passenden Raum für mein Malatelier und den Malort.

Foto:Celeste Palacios

Foto:Celeste Palacios

Dort biete ich zwei unterschiedliche Angebote an. Zum einen den Malort, dort findet das Malspiel statt. Dies ist ein Konzept des Kunstpädagogen Arno Stern, der in Deutschland geboren ist und heute in Paris lebt. Im Malort geht es nur um die Freude am Malen selbst. Es geht dabei nicht um Interpretation und auch nicht um Vorgaben. Es zielt auf das eigenen Erleben ab, nicht jedoch auf das Ergebnis. Das Malspiel richtet sich an Kinder ab ca. 5 Jahren, Jugendliche und Erwachsene

 

 

 

Mein weiteres Angebot ist das Malatelier. Dort finden Künstler-Workshops für Kinder ab sechs Jahren statt.

Foto:Celeste Palacios

Das Atelier ermöglicht mir auch, weiter als freischaffenden Künstlerin mich in meinen Werken weiter zu entwickeln.

 

Falls Sie interessiert sind, können Sie auf meiner Webseite noch mehr erfahren:

http://www.celestepalacios.com

http://www.malatelier-himmelblau.de

 

 Diakon Heinrich Kleesattel blickt auf die Ursprünge des Elisabethkorbes zurück

Elisabethkorb Weiss feiert Jubiläum

Seit zehn Jahren Essen für Bedürftige – Lebenmittel vor dem Müll retten

Umgerechnet landen alle Lebensmittel, die wir in den ersten vier Monaten des Jahres produziert haben im Müll – das ist das Ergebnis einer erschreckenden Studie des WWF. Was auf den ersten Blick schockiert, hat vor zehn Jahren Roswitha Hein auf den Plan gerufen. Sie gründete den Elisabethkorb in Weiss, sammelte Lebensmittel, die von Supermärkten weggeworfen werden, wieder ein und verschenkte sie an bedürftige Menschen. Jetzt feierte der Elisabethkorb sein zehntes Jubiläum mit vielen ehemaligen und aktuellen Helfern, alle waren gerne gekommen, um sich über die Arbeit und viele Erlebnisse auszutauschen.

Helfen ist einfach ein gutes Gefühl“

Für Christian Hein vom Elisabethkorb hat das Wegwerfen von Lebensmitteln eine gigantische Dimension. „Wir haben überhaupt keinen Materialaufwand, wir bekommen von Geschäften Lebensmittel, die aus verschiedenen Gründen im Müll landen, aber noch gut zu verzehren sind.“ Millionen von Tonnen an Lebensmitteln würden so entsorgt, auf der anderen Seite hätten Menschen nicht genug Geld, sich etwas zum Essen zu kaufen. „Helfen ist einfach ein gutes Gefühl. Wer das einmal erlebt hat, möchte das immer wieder tun.“ Dem stimmen auch die anderen Helfer des Elisabethkorbes zu, alle sind mit Begeisterung bei der Sache. Auch viele ehemalige Helfer sind beim Jubiläum dabei, sie alle sind sich einig, wie wichtig der Elisabethkorb ist.

Gut aufgestellt nach einer Durststrecke

Heute verteilen etwa 20 ehrenamtliche Helfer  Lebensmittel an bedürftige Familien aus Sürth und Weiß. Das war nicht immer so – vor zwei Jahren stand der Elisabethkorb fast vor dem Aus. Der Grund: Die bisherige Verteilstelle stand nicht mehr zur Verfügung und viele Helfer waren abgesprungen. Ein Hilferuf von Gründerin Roswitha Hein alarmierte ihren Sohn Christian, er nahm sich der Sache an und bekam das Projekt wieder ans Laufen. „Wir konnten die verbleibenden Helfe halten, das Weißer Jugendzentrum stellte uns schnell und unkompliziert einen neuen Raum zur Verfügung“, erinnert sich Christian Hein.

Die Lebensmittel werden zum Teil von der Kölner Tafel geliefert, die ihrerseits Restbestände aus Lebensmittelgeschäften einsammelt. Zusätzlich unterstützen viele Geschäfte aus der Region den Elisabethkorb mit Lebensmitteln. Neue Geschäfte werden in diesem Zusammenhang immer gesucht und angesprochen. Die Empfänger werden nach festen Kriterien ausgesucht, mehr als 60 bedürftige Familien können allerdings aus Kapazitätsgründen nicht versorgt werden. Damit haben die Helfer genug zu tun: Die Waren müssen sortiert und verpackt werden, bevor einmal in der Woche die Ausgabe im Jugdnezentrum Weiß stattfinden kann.

Neue Helfer braucht der Elisabethkorb derzeit nicht, aber man ist dringend auf Spender angewiesen, die das Projekt neben der Caritas finanzieren. Wer spenden möchte, kann sich unter 0172/7712777 oder hein@wizardmedia.de bei Christian Hein melden.

Jubiläumsfest – Dank und Erinnerungen

Zehn Jahre Elisbethkorb sind ein Grund zu feiern. „Wir wollen uns hier heute nicht selber feiern, sondern eher die Gelegenheit nutzen, uns untereinander auszutauschen“, betont Christian Hein. Dazu waren viele ehemalige und aktuelle Helfer zusammengekommen, um bei Kaffe, Kuchen und herzhaften Leckereien die Zeit noch einmal vorbeiziehen zu lassen. Besonders freute sich das Team vom Elisabethkorb, das viele Helfer der ersten Stunde ins Pfarrheim gekommen waren. Christian Hein zeigte eine kleine filmische Episoden, Diakon Heinrich Kleesattel erinnerte die Beteiligten in seinem Grußwort an den Ursprung des Elisabethenkorbes, die heilige Elisabeth. Sie hatte Brot „geklaut“ und das an arme Menschen verteilt, obwohl das zu ihrer Zeit unter Strafe verboten war. Heute sieht man die eigene Arbeit als Verpflichtung zur Nächstenliebe, was eigentlich selbstverständlich sein sollte und jede Unterstützung verdient.

 

 Viele ehemalige und aktuelle Helfer waren zum 10-jährigen Jubiläum des Elisabethkorbes ins Pfarrzentrum gekommen.

 

Rebecca Schneider schreibt: 

Schätzungsweise bis zu 50% der Vogelküken sterben jährlich in der Stadt, weil ihre fürsorglichen Eltern Plastiktüten in den Nestbau eingearbeitet haben. Das muss nicht sein: Jetzt kann noch im Unterholz Tüten, Plastik, Unrat entsorgt werden, damit den Vögel für den Nestbau kein fehlerhaftes Material zur Verfügung steht.

An Parks, Grünanlagen, Gebüsch und Naturgebiet mangelt es nicht und an Müll leider auch nicht.

Darum ist JEDER Bürger aufgerufen „Ziehen Sie sich Handschuhe an und nehmen Sie alles mit, was nicht natürlich entsteht, um unsere Tiere zu schützen“  

Zur Info: Das Nest des Buchfinken besteht neben Reisig aus Moos und Haaren und Federn, die Brutstätten sind weich gepolstert, das Nest der Meisen gleicht einem eilig zusammengetragenen wirren Haufen aus Wurzeln, Moos, Blättern und Halmen. Den Zaunkönig, zieht es in geschlossene Nester mit seitlichem Eingang. Neben Gräsern, Moos und eigenen Federn verwenden einige Singvögel für den Nestbau zusätzlich Papierfetzen, kleine Rindenstücke oder auch Tierhaare. Wer die Vögel im eigenen Garten beim Nestbau unterstützen möchte, kann ihnen deshalb Hundehaare oder auch Schafswolle an Sträuchern befestigen. Auch für die Vogelbeobachtung ist es anschließend sehr interessant zu sehen, welche Vogelarten sich ihr Nistmaterial „abholen“.