Die Stadtbücherei in Rodenkirchen ist wiedereröffnet

Die Stadtbibliothek Köln eröffnet ihre neu gestaltete Stadtteilbibliothek Rodenkirchen vier Wochen früher als geplant, dass als sichtbar erfreut und im Kostenrahmen.

Ansprechend gestaltete Räume und die modernste technische Ausstattung ist seit heute in der zentral gelegenen Stadtbücherei auf der Schillingsrotter Str. 38, in Rodenkirchen zu finden. Unmittelbar in der Nähe des Rodenkirchener Bahnhofs befindet sich die bekannte Bücherei mit ca. 37.000 Medien für Erwachsene und Kinder.

Bürgermeisterin der Stadt Köln Elfi Scho-Antwerpes hielt die erste Ansprache… „ich freue mich diese lebenden Räumlichkeiten zu eröffnen, für mich ist es immer wieder eine Freude hier her zu kommen.
Freundlichkeit, Leidenschaft und Herzblut steckt mich immer wieder an und lässt positive Gedanken bei mir zurück. Außergewöhnlich ist für mich immer wieder das Team und nachhaltig beeindruckt bin ich immer wieder Literamus, den großen Förderverein.“ Sehr ausführlich berichtet die Bürgermeisterin über die Mitarbeiter/innen und das jeden 1. Samstag im Monat, um 10:30 Uhr Bilderbuchkino für Kinder ab vier Jahren stattfindet. Auch das Bowling mit Wii-Sports, hat Sie beeindruckt, das habe Sie einmal hier erlebt und darüber spreche Sie noch heute.
Für Sie, die immer und gerne für fremdsprachige Mitbürger unterwegs ist, beeindruckt sehr das Projekt: Mama spricht jetzt deutsch – wöchentlicher Gesprächskreis für fremdsprachige Frauen.
„Bücherei, die Begegnungsstätte, die Digitalisierung und moderne Kaffeestube wird heute vier Wochen früher als erwartet eröffnet und mich als Bürgermeisterin macht das sehr stolz.“
Leicht waren Ihre Worte und man merkte Frau Scho- Antwerpes war nicht zum ersten Mal hier. Sie wusste genau Bescheid, über den neu konzipierten „Workspace“ – Bereich, der gemeinschaftliches Lesen, Lernen und Experimentieren unterstützt. Sie wusste, für Workshops gibt es nun nicht nur einen geeigneten Raum, sondern auch die nötige technische Ausstattung – unter anderem einen 3D-Drucker, Virtual Reality-Brillen und Mini-Roboter.
Im Anschluss übernahm Bezirksbürgermeister Mike Homann das Wort. „Nach einer so gut aufgebauten Ansprache bleibt mir nur eins. Ich könnte jetzt sagen, dass es sich bei diesem Gebäude um eine alte Werkzeughalle handelt und heute ein Kulturzentrum ist. Auch könnte ich sagen, ich bin sehr stolz darauf, dass gerade wir es im schööönsten Stadtteill von Köln haben. Ich kann aber auch sagen: Ich habe gelernt die Stadt kann auch schnell und im kalkulierten Rahmen. Herr Hubertus Tempski (Bürgeramtsleiter) ich hoffe wir schaffen das auch mit unserem Rathaus im Ort.“ Er lächelte und das Publikum applaudierte, denn jeder wusste, dass dieses wirklich etwas Besonders in der Stadt ist. Mike Homann erzählte dann weiter, wie begeistert er über die Großdruck-Bücher, eine erweiterte Kinderbibliothek, spannende Krimis, hochwertige Sachbücher und eine große Auswahl an Magazinen und Zeitungen ist. „Hätte ich doch nur etwas mehr Zeit, ich würde Stunden hier sitzen und lesen.“ In seiner Ansprache macht er darauf aufmerksam, dass auch er in wenigen Wochen in Muttersprache vorlesen soll, wer es nicht weiß, ein Teil von Mike Homann ist Engländer. „In Muttersprache stimmt, das ist die Sprache meiner Mutter- meine Heimatsprache ist deutsch. Ich bin gespannt was dabei herauskommt.“

Dr. Hannelore Vogt, Leiterin der Stadtbibliothek Köln, übernahm als letztes das Wort und freut sich „Durch die gute Zusammenarbeit von Bibliothek, Vermieter und Gebäudewirtschaft stehen wir heute alle hier, es hat alles geklappt und ich wiederhole es gerne noch einmal. Vier Wochen früher und im Kostenrahmen.“ Was Sie damit indirekt anspricht ist neben den bereits erwähnten Dingen, der Umbau der Toilettenanlagen, diese wurden barrierefrei, auch gibt es jetzt ein Leitsystem für Sehbehinderte vom Eingang der Bibliothek bis zur Infotheke. Außerdem haben sie die Kinderbücher in anderen Sprachen (Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Türkisch) erweitertet und die Möglichkeit geschaffen, das Bücher aus der Hauptbücherei innerhalb eines Tages in Rodenkirchen sein können.

Sie betonte: „bei uns finden sie ein breites Angebot an Romanen (Klassiker, Unterhaltungsliteratur und Bestseller) und interessante Sachliteratur für Hobby, Beruf und Weiterbildung. Sowie Sprachkurse, Literatur- und Musik-CDs, PC- und Konsolenspiele, Spielfilme auf DVD. Auch haben wir ein spezielles Romanangebot für junge Erwachsene. Darüber hinaus bin ich stolz auf die Öffnungszeiten: Montag und Dienstag haben wir von 12 bis 18 Uhr geöffnet, am Donnerstag steht jedem die Bücherei von 11 bis 19 Uhr zur Verfügung, selbst am Freitag haben wir von 10 bis 18 Uhr auf und der Samstag ist von 10 bis 14 Uhr immer sehr gut besucht. Wie bei den Ärzten bleibt die Bücherei am Mittwoch geschlossen.“

Die Besucher blieben nach den offiziellen Worten noch sehr lange und gingen mit Begeisterung durch die Reihen, so das sich an den Verleihautomaten zum Schluss lange Schlangen bildeten.
Alles in allem die Eröffnung war ein voller Erfolg

Fr. 12.07., 20 Uhr, NeuLand-Garten, Alteburger -/Koblenzer Str.

Lagerfeuersingen : »Jenseits des Tales«

Inmitten der temporären Gartenpracht singen wir mit Rudi Rumstajn und kölsch-internationalen Freunden nach Edelweißpiratenart

Edelweißpiratenclub e.V.
c/o Jan Krauthäuser 
Sachsenring 73a 
50677 Köln 

Ein Dinner in Blau-Weiß

 

Kartenvorverkauf ab 1. Juni 2019
Buchhandlung Falderstraße und SAFRAN Gewürzbazar.
Tisch max. 8 Personen – 50 Euro

Es werden weiß eingedeckte Tische und Sitzbänke vom Veranstalter vermietet, Livemusik und/oder DJ Programm garantiert ein fröhliches Miteinander und motiviert zum Tanz.
Die Teilnehmer entwickeln, realisieren und mobilisieren ihre eigenen Ideen und Phantasie für ihre Tischdekoration und beleben die Kommunikations- und Integrations-Kultur in ihrem Stadtteil.

Bedingung ist nur eine blau-weiße Kleidung, um das Bild der Veranstaltung als eine Gemeinschaft zu symbolisieren und zu unterstreichen.

Die über 100 Tische sind von Anfang an sehr begehrt. Eventuelle finanzielle Überschüsse werden einem wohltätigem Zweck zugeführt.

 

 

Die IG Sürther Karnevalszug informiert:

Zur Mitgliederversammlung hatte der Vorstand der IG SürtherKarnevalszug eV in die Gaststätte Maassen geladen. Zu Beginn der Versammlung wurde Rückschau gehalten über die abgelaufene Session 2018/19. Der Karnevalszug war ein großer Erfolg mit noch mehr Teilnehmern als im vorherigen Zug. Die zahlreichen Zuschauer feierten begeistert die bunt kostümierten Zugteilnehmer und Prunkwagen. Und wie immer waren die zahlreichen Kinder in den Gruppen der Kindergärten und der Grundschule eine Augenweide im 50. Jubiläumszug.

Und dann berichtete die 1. Vorsitzende Frau Ingrid Birkenhauer über die tolle Aktion der Sürther Maikönigin, die aufopferungsvoll ein Jahr lang gesammelt hat und mit Unterstützung der Dorfgemeinschaft Sürth eine Summe von insgesamt 2.500,00 € beim Schmücken des Maibaums an den Vorstand der IG übergeben hat.  Und gedankt wurde auch zahlreichen Spendern für Ihre Einzahlungen auf das Konto der IG. Gedankt wurde auch der Anwaltskanzlei Birkenhauer für die Spende zur Finanzierung des Jubiläumsordens. 

Mit den großzügigen Spenden, den von den Zugteilnehmern entrichteten Teilnahmegebühren und den Mitgliedsbeiträgen war nach dem Bericht der Schatzmeisterin Frau Claudia Habermann die Finanzierung des Jubiläumszuges gesichert, obwohl keine Haussammlungen mehr durchgeführt werden konnten. 

Der Vorstand stellte auch schon die ersten Planungen für den 51. Zug in 2020 vor. Wie schon in 2019 soll auch der Karnevalszug 2020 wieder ein voller Erfolg werden. 

Sürth Alaaf

 

 

Fr. 12.07., 20 Uhr, NeuLand-Garten, Alteburger -/Koblenzer Str.

Lagerfeuersingen : »Jenseits des Tales«

Inmitten der temporären Gartenpracht singen wir mit Rudi Rumstajn und kölsch-internationalen Freunden nach Edelweißpiratenart

Edelweißpiratenclub e.V.
c/o Jan Krauthäuser 
Sachsenring 73a 
50677 Köln 

Jan Krauthäuser informiert:

Die Kölner Zigeunernacht widmet seine FrühsommerEdition der faszinierenden Welt der Balken-Roma-Musik. Dargeboten von großartigen Musikern aus Köln und Umgebung. Bulgarische, türkische und Manele Musik. Roma Blues, Gipsy Jazz und Balkon Turbofolk. Schon im 10. Jahr feiern wir in der Lutherkirche die Schönheit und Vielfalt jener Kulturen, die Europa über die Jahrhunderte viel stärker geprägt haben als allgemein anerkannt. Auch heute noch sind viele Regionen untrennbar mit der Kultur der Rom-Völker verbunden, die als teilweise mobile Minderheiten, die regionale Musik- und Festkultur stetig weiterentwickelt haben.   
So zeigt die Enis Band, wie offen und spannend Roma-Musiker auch heute noch, hier mazedonische und serbische, Tradition interpretieren. Wie virtuos sie mit Zitaten aus Jazz, Soul und Pop jonglieren, ohne dabei die Party aus dem Auge zu verlieren.
Das gilt auch für das Ani Banda Duo, das den Abend unter anderem mit bulgarischen und türkischen Klänge bereichert. 

Ani Band: Anka Minkova Ilieva – Gesang, Plamen Chincirov – Akkordeon, Keyboard. Enis Band: Dejan Jovanovic – Geige, Dejan Djordjevic – Piano, Marko Jovanovic – Akkodreon, Maja Djordjevic – Gesang, Enis Ibraimovski – Drums, Gesang. 
Zudem: lecker Grill von Neno + Gypsy Groove DJ-Party mit Jan Ü. 

21. Juni ab 20 Uhr (Einlass und Grill 19 Uhr)

Ort:Martin-Luther-Platz 4, 50677 Köln, Eintritt: VVK 15,- / AK 17,- https://lutherkirche.ticket.io / oder Anderer Buchladen Ubierring
www.suedstadt-leben-koeln.de | tel. 0221 37 62 990  | 

CHÖRE, GELTEN ALS DIE WIEDERENTDECKUNG
IN DER MODERNEN ZEIT

Wo man singt, da lass dich ruhig
nieder, böse Menschen haben keine
Lieder…

Waren früher Chöre etwas für alte
Menschen, sieht das heute ganz
anders aus. Wer viel singt, stärkt die
Gesundheit und Wissenschaftler betonen,
dass sich das Singen nicht nur
auf die körperliche, sondern auch
auf die seelische Gesundheit auswirkt.
Wer viel singt, tut aktiv etwas für
sein Wohlbefinden. Singen schützt vor
Krankheiten und stärkt das Immunsystem,
außerdem regt das Singen
die Verdauung an und macht schlau,
da die Konzentration gesteigert wird
und sich die Synapsen im Gehirn immer
wieder neu vernetzen. Dazu bietet
das Singen in jeder Altersklasse
Geselligkeit und viel Spaß.
In unserem Stadtgebiet gibt es die
verschiedensten Chöre. Einer davon
ist der gemeinnützige Gesangverein
unter dem Namen Männer-Quartett
„Frohsinn“ 1925 Immendorf. Diese
Singgemeinschaft ist im wahrsten Sinne
des Wortes mit Frohsinn beglückt.
Jeden Donnerstag von 20 – 22 Uhr
treffen sich Sängerinnen und Sänger
der verschiedensten Altersklasse und
proben in der Alten Schule in Köln
Immendorf. Seit geraumer Zeit ist der
Quartett- Verein, der nachweislich am
06. Juni 1925 gegründet wurde, kein
reiner Männer- Gesangsverein mehr,
heute gehören auch Damen dazu,
welche nicht nur stimmlich eine Bereicherung
sind, sondern auch die
Geselligkeit deutlich unterstützen. So
gehören zu den Gesangsabenden
viel Rahmenprogramm, ein Ausflug
hier, ein Konzert da, selbst zahlreiche
Chorfahrten ins Ausland machen die
30 aktiven Sängerinnen und Sänger.
Was erfreulich ist, der gemischte Laienchor
wächst und immer mehr, engagierte
Sängerinnen und Sänger in
Sopran, Alt, Tenor und Bass möchten
im Quartettverein „Frohsinn“ beitreten.
Sandra Fontana und Chorleitung Dr.
Marc Mönig haben sich in große Fußstapfen
nach Peter Tonger gestellt und
die Herausforderung hervorragend gemeistert.
In dieser Singgemeinschaft
ist jeder gerne gesehen, der Frohsinn
im Herzen hat und die Geselligkeit im
Gesang sucht. Chorerfahrung oder
Kenntnisse im Notenlesen sind nicht erforderlich.
Weitere Informationen zum Chor unter
www.mq-frohsinn.de

Stadtachter

Der Kölner Stadtachter ist eine Traditionsregatta, die seit 1909 mit einigen Unterbrechungen für die Vereine aus dem Kölner Umland ausgeschrieben wird. Gerudert wird um den „Herausforderungspreis der Kölner Oberbürgermeisterin“

Eine schöne Zusammenfassung der Geschichte des Kölner Stadtachters ist zu finden unter

http://www.krv77.de/stadtachter/news-und-presse/anzeigen/chronik-des- koelner-stadtachters-tradition-seit-1908.html

Die jüngere Stadtachtergeschichte beginnt mit der Wiederaufnahme der Regatta im Jahre 1985 durch den Kölner Ruderverein als Organisator. Die Regatta kehrte damit an Ihren Ursprungsort – den Rhein – zurück. Zu dieser Zeit keine Selbstverständlichkeit, da die Stadt Köln gerade in Fühlingen für viel Geld eine neue Regattaanlage gebaut hatte. Sowohl Stadtverwaltung als auch der Kölner Regattaverband empfanden es schon fast als Affront, in diesem Kontext eine Regatta auf dem Rhein auszurichten.

Genau dies ist jedoch der Geist des Stadtachters: Eine Regatta vor Flanierpublikum, das nicht nur wegen des Sports sondern auch wegen des Flairs dabei ist, und die bei den Rodenkirchenern vor der Haustüre stattfindet. Der Stadtachter auf dem Rhein in Rodenkirchen genoss von Anfang an ein hohes Publikumsinteresse, obwohl in Köln-Fühlingen regelmäßig sportlich weit hochkarätigere Rennen stattfinden – meist jedoch quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit, da sich nur Fachpublikum dort einfindet.

Der Stadtachter lebt davon, dass er eben keine normale Regatta ist: Werden sonst die Boote auf den schnurgeraden, strömungsfreien und mit gleichem Tiefenprofil ausgestatteten Regattastrecken der Welt am Start auf den Zentimeter genau ausgerichtet, so beginnt beim Stadtachter das Rennen schon vor dem Startschuss: Die Boote schwimmen mit der Strömung „ohne Kraft“ zum Start. Einziger Anhaltspunkt ist hierbei ein treibendes Führungsboot der DLRG, das nicht passiert werden darf.

Sobald alle Boote halbwegs auf einer Linie sind, gibt die Starterin das Startsignal. Bereits hier kommt es darauf an, diesen Zeitpunkt optimal zu nutzen und sofort Fahrt aufzunehmen.

Die Strecke führt die Ruderer vom Bayenturm / ersten Kranhaus (Rheinauhafen) ca. 2.500m den Rhein hinunter bis zum Kölner Tanzbrunnen. (Normalerweise fahren wir beim Stadtachter 2.000m, da aber auf den „Poller Wiesen“ in Höhe des ersten Kranhauses Kameras stehen, haben wir dieses Jahr um 500m verlängert. Dies wird ggfs. auch auf das Rennergebnis Einfluss haben, da die 500m den Ruderern 25% länger Leistung abverlangen)

Hierbei werden die Severinsbrücke, die Deutzer Brücke und die Hohenzollernbrücke passiert, bevor die Strecke einen leichten Knick nach rechts macht und zum Zielspurt führt.

Nach dem Start dürfen die Boote den Kurs frei wählen (auf normalen Regatten undenkbar) – so lange keine andere Mannschaft behindert wird. Setzen sich ein oder mehrere Teams direkt zu Beginn ab, so werden diese den Weg zur Deutzer Seite, also zur Innenkurve, suchen – wie bei „Oxford-Cambridge“.

Eine weitere Besonderheit sind die Boote: Das Rennen wird in so genannten „Gig- Booten“ gefahren – diese sind ca. 30cm breiter und ca. 70 Kg schwerer als die Rennboote, die auf stehenden Gewässern gefahren werden. Eine Fahrt in Rennbooten auf dem Rhein würde nach wenigen 100 Metern zu einer Havarie führen, da diese kaum wellentauglich sind.

Durch die breiteren und schwereren Boote wird der vermeintliche Vorteil des Stromab-Ruderns nach einhelliger Aussage der Teilnehmer mehr als kompensiert – die Belastung der 2500m auf dem Rhein unter diesen Bedingungen ist mindestens so hart wie im Rennboot auf stehendem Gewässer. (verbriefte Aussage von vierfachem OS-Teilnehmer Stephan Volkert)

Die Chefstarterin, Dr. Dorothea Legien, ist selber aktive Ruderin und war einige Jahre sogar in einem Achter der Ruderbundesliga am Riemen. Darüber hinaus kennt Sie als Orthopädin und Sportmedizinerin auch in der Theorie jeden Knochen und Muskel, auf den es beim Rennen ankommt.

Wie kam der Stadtachter zu den „Kölner Lichtern“?

Ab etwa dem Jahr 2000 wurde langsam aber doch schließlich merklich das Interesse am im Herbst in Rodenkirchen ausgefahrenen Stadtachter geringer. Immer weniger Vereine aus dem direkten Umkreis um Köln waren in der Lage, komplette „renntaugliche“ Achtermannschaften zu stellen und auch die Resonanz bei Zuschauern und Presse wurde geringer.

In einem Brainstorming im Jahre 2004 wurde der Entschluss gefasst „Wir müssen etwas komplett Neues machen“. Durch zufällige persönliche Kontakte zum Veranstalter der Kölner Lichter (Werner Nolden) kam die Idee auf, den Stadtachter ins Vorprogramm der Kölner Lichter zu verlegen.

Die Begeisterung auf beiden Seiten war groß – hatten wir doch quasi „frei Haus“ Zuschauer und Medien am Ufer, und der Veranstalter hatte ein wenig Vorprogramm für die wartenden Zuschauer vor dem Feuerwerk. (Der Rhein ist ansonsten ab 21:00 Uhr leer – außer patrouillierenden Polizei- und DLRG Booten passiert hier nichts mehr). Und nicht zuletzt war das Wasser- und Schifffahrtsamt froh, den Stadtachter in einen Zeitraum verlegen zu können, in dem der Rhein ohnehin für die Großschifffahrt gesperrt wird.

Glücklicherweise weckten wir mit der Regatta auch beim WDR großes Interesse, was uns und dem Rudersport im Gesamten die einmalige Chance bot, alljährlich auch bei einem nicht Rudersport-affinen Publikum Begeisterung und Interesse für das klassische Rudern im Achter zu wecken.

Es hört sich nach typisch Kölner Hybris an, aber: die Atmosphäre, vor 100.000den Zuschauern und einem weltbekannten Panorama ins Ziel zu fahren, ist wohl wirklich einmalig auf der Welt. Selbst Stephan Volkert, der fast 20 Jahre auf Weltniveau mit 4 Olympischen Spielen gerudert ist, erzählt von der Gänsehaut bei seinem Sieg, als er 2005 den Stadtachter auf der Ziellinie an der Hohenzollernbrücke den Stadtachter gewann. 10.000 Zuschauer sind selbst bei olympischen Spielen kaum an den Regattastrecken – in ein „Stadion“ von 300.000 zuschauen in die Kölner Altstadt zu fahren ist wohl wirklich einmalig. Ein netter Zeitungsartikel hierzu unter

http://www.krv77.de/stadtachter/news-und-presse/anzeigen/wie-jubelt-ein-vierfacher- olympia-teilnehmer-beim-stadtachter.html

Teilnehmerfeld

Neben den Einzelblättern mit Details zu den teilnehmenden Mannschaften folgende allgemeine Informationen:

Entwicklung des Teilnehmerfeldes in den letzten Jahren:

Bis zur Integration in die Kölner Lichter war die Regatta auf die Vereine des „Kölner Regattaverbandes“ beschränkt, d.h. die Region von Leverkusen bis Bad Honnef. Mit dem Umzug in die Kölner Lichter kam, nicht zuletzt auch auf Anregung des WDR, die Idee auf, aus dem Stadtachter einen „Städteachter“ zu machen, bei dem die Städte der Ruderhochburgen aus NRW gegeneinander antreten.

Dies hatte eine enorme Leistungsniveausteigerung der Regatta zur Folge – sichtbar unter anderem daran, dass der Abo-Sieger der „alten“ Regatta, die Bonner Rudergesellschaft, im neuen Starterfeld nie mehr über einen 3. Platz hinauskam. Mit der Einladung eines englischen Teams aus Oxford und dem niederländischen Studenten-National-Team bekam der Stadtachter ab 2006 nun auch einen internationalen Anstrich.

(Siegerlisten der letzten Jahre unter http://www.krv77.de/stadtachter/ergebnisse.html).

Gleichwohl muss klar gesagt werden, dass auf der Stadtachter-Regatta eigentlich immer nur die „2. Wettkampfebene“ startet – also Sportler, die regelmäßig trainieren (3-4 mal die Woche), aber eben nicht auf dem für den absoluten Spitzensport notwendigen Niveau von 8-9 Trainingseinheiten pro Woche, wie z.B. beim Deutschlandachter. Meist sind dies ehemalige Spitzenruderer, die nach Ihrer Hochphase noch Wettkämpfe dieser Art bestreiten. Beim Stadtachter sind z.B. schon eine ganze Reihe ehemaliger Weltmeister und Olympiasieger mit am Start gewesen, u.a. Stephan Volkert (Bei 4 OS: 2xGold, 1x Bronze, 1x Platz 4) oder Ansgar Wesseling, OS im Deutschlandachter – und dieses Jahr mit Florian Mennigen im Krefelder Achter ein Mitglied des legendären Gold-Achters der olympischen Spiele in London 2012.

Seit dem Jahr 2009 hat sich in Deutschland für das Achterrudern auf diesem Niveau eine hochattraktive Plattform gebildet: Die Ruderbundesliga. (www.ruder- bundesliga.de). Hier werden in absolut packenden Sprintrennen an 6 Wochenenden nach dem K.O.-System die Platzierungen ausgefahren. Hierdurch haben sich nun neben dem nationalen Spitzenteam des Deutschen Ruderverbandes endlich wieder auch in den Vereinen regelmäßig trainierende und wettkämpfende Achtermannschaften gebildet. Der Kölner Stadtachter profitiert hiervon enorm und ist gerade bei diesen Mannschaften sehr beliebt. Leider mussten wir auch dieses Jahr wieder mehrere Meldungen zurückweisen, da half sogar die vor drei Jahren erfolgte Erweiterung auf eine 10. Startbahn nichts, für die unser Starterteam allen Mut zusammengenommen hat.

Vorne wird hier sein, wer am Schluss nach der Hohenzollernbrücke noch einmal die letzten Reserven mobilisieren kann. Interessant ist dies vor allem in Hinblick auf die mehr mit Sprintqualitäten ausgelegten Mannschaften der Ruderbundesliga (dort werden nur ca. 350m gefahren), die hier eine deutliche längere Belastung (2000m) fahren müssen.

Das Starterfeld lässt sich auch dieses Jahr wohl wieder in drei Kategorien aufteilen: Top-Teams, die um den Sieg fahren:

Mittelfeld

Vorjahresergebnis 2018:

1. Bonner Ruder-Gesellschaft e.V.

2. RWTH Aachen

3. Crefelder Ruder-Club 1883 e.V.

4. RTHC Bayer Leverkusen e.V. – Team „Henley“

5. Siegburger Ruderverein 1910 e.V.

6. Kölner Ruderverein von 1877 e.V.

7. WSV Honnef / WSV Godesberg 1909/11 e.V.

8. Hürther Rudergesellschaft e.V.

9. RTHC Bayer Leverkusen e.V. – Team „Junge Wilde“

10. UniSport Köln

Weitere Historie unter http://www.krv77.de/stadtachter/ergebnisse.html

Redaktion: Benno Kerling

Der Bürgerverein Köln-Bayenthal/ Marienburg e.V. möchte das Gespräch

mit den Bürgern in Bayenthal und Marienburg vertiefen und wird zukünftig
regelmäßig mit einem Stand am Goltsteinforum in Köln-Bayenthal
vertreten sein. Der erste Termin ist am Samstag, 01. Juni 2019 von 10 bis 13h.
Der Vorstand des Bürgervereins lädt alle Bürger ein, sich in die
Diskussion zu aktuellen Themen einzubringen, z.B. zur Schulsituation im
Kölner Süden und zur geplanten Querung des Verteilerkreises durch die
Nord-Süd-Stadtbahn.
Neben dem regelmäßig einmal im Quartal stattfindenden Stammtisch und der jährlichen
Bürgerversammlung wird der Bürgerverein Köln-Bayenthal/ Marienburg zukünftig ein
drittes Format anbieten, um mit den Bürgern in Bayenthal und Marienburg im Gespräch
zu bleiben. Ein Infostand wird im Bereich des Goltsteinforums in Köln-Bayenthal ab
sofort einmal monatlich aufgebaut sein. Jeweils zwei Vertreter des Vorstandes sind vor
Ort und stehen zum Gespräch zur Verfügung. Alle interessierten Bürger sind herzlich
eingeladen, diese Möglichkeit zu nutzen und sich in die Entwicklung ihrer Stadtteile mit
Anregungen einzubringen.
Der Informationsstand wird jeweils an einem Samstag zur Monatsmitte aufgebaut sein,
erstmals am 01. Juni und dann am 15. Juni und am 13. Juli 2019 jeweils von 10-13h. im
Bereich des Goltsteinforums.
Aktuelle Themen, die uns in Bayenthal und Marienburg zurzeit bewegen sind der
Dauerbrenner Durchgangsverkehr und der Bau der Nord-Süd-Stadtbahn mit der
geplanten Erweiterung nach Meschenich, die eine Querung des ohnehin schon stark
belasteten Verteilerkreises notwendig macht. Ein drittes Thema, das viele im Kölner
Süden derzeit bewegt ist die Schulsituation insbesondere im Grundschulbereich.
Aufgrund des starken Zuzugs von Familien mit schulpflichtigen Kindern nach Bayenthal
und Marienburg fehlt eine drei- bis vierzügige Grundschule. Beginn und Bau der
geplanten Schule im Quartier Reiterstaffel verzögert sich.

Weitere Information unter www.buergerverein-bayenthal-marienburg.de

Am Sonntag, 12. Mai findet um 15:00 Uhr auch in diesem Jahr wieder das traditionelle Frühjahrskonzert der Gesamtschule Rodenkirchen in der Aula der Gesamtschule (Sürther Straße 191) statt.

 

Die Chorgruppen der Jahrgänge 5, 6 und 7 sowie die Bläser-Arbeitsgemeinschaft der Jahrgänge 7 bis 10 laden zum Zuhören und Mitsingen von alten und neuen Frühlingsliedern ein. Das bunte Programm bietet mehrstimmige Stücke und Instrumentalmusik aus früherer Zeit sowie bekannte Melodien aus der Filmmusik. Im diesjährigen „Offenbach-Jahr“ – die Musikwelt feiert 2019 den 200. Geburtstag des aus Köln stammenden Komponisten – bringen die Chöre eine bekannte Melodie aus seiner Oper „Hoffmanns Erzählungen“ zu Gehör.

 

Alle Besucherinnen und Besucher sind herzlich zum Mitsingen eingeladen. Für das leibliche Wohl wird mit Kuchen und Getränken gesorgt sein. Der Erlös ist zum einen für die Unterstützung eines Projekts in Afrika, aber auch für die Erweiterung der Instrumentensammlung der Schule bestimmt. Bettina Büttgen, Katrin Klingbeil, Ursula Schulten, Judith Heß und Volker Müller teilen sich die Leitung des Frühjahrskonzerts.

Fotos: Gerhard Richter