Ein Dinner in Blau-Weiß

 

Kartenvorverkauf ab 1. Juni 2019
Buchhandlung Falderstraße und SAFRAN Gewürzbazar.
Tisch max. 8 Personen – 50 Euro

Es werden weiß eingedeckte Tische und Sitzbänke vom Veranstalter vermietet, Livemusik und/oder DJ Programm garantiert ein fröhliches Miteinander und motiviert zum Tanz.
Die Teilnehmer entwickeln, realisieren und mobilisieren ihre eigenen Ideen und Phantasie für ihre Tischdekoration und beleben die Kommunikations- und Integrations-Kultur in ihrem Stadtteil.

Bedingung ist nur eine blau-weiße Kleidung, um das Bild der Veranstaltung als eine Gemeinschaft zu symbolisieren und zu unterstreichen.

Die über 100 Tische sind von Anfang an sehr begehrt. Eventuelle finanzielle Überschüsse werden einem wohltätigem Zweck zugeführt.

 

 

Treueurkunde für 25 Jahre und so viel mehr

V.l.: Oberstabsfeldwebel a.D. Wolf-Dieter Zimmermann gratuliert Frau Ruth Leppert zum 25-jährigen Treuejubiläum. Foto: A.Wulf

 

Köln-Raderthal. Frau Ruth Leppert erhielt die Treueurkunde für ihre 25-jährige Mitgliedschaft
im Deutschen BundeswehrVerband.

Zur Verleihung und gleichzeitig zum 85. Geburtstag, am Tag zuvor, gratulierten der Stammtischvater des Stammtisches Köln-Süd der Kameradschaft
Ehemalige, Reservisten, Hinterbliebene (KERH) Köln Oberstabsfeldwebel a.D.
Wolf-Dieter Zimmermann sowie der stellvertretende Vorsitzende der Standortkameradschaft
Köln und Vorsitzender der ständigen Fach-/Arbeitsgruppe Wohnungsfürsorge Heidekaul (AG
Heidekaul) Hauptmann a.D. Andreas Wulf.

Frau Leppert wohnt seit 1972 in der Heidekaul- Siedlung im Kölner Süden. Sie setzte nach dem
Tod ihres Ehemannes Bernhard Leppert vor 25 Jahren die Mitgliedschaft im Verband fort. Dieser
war bereits Mitglied im Deutschen BundeswehrVerband seit 1957 und hatte viele Ämter inne:
Mitbegründer der Truppenkameradschaft Munitionsdepot Breitengüßbach (1957), Vorsitzender
Truppenkameradschaft Panzerbataillon 15 (1958 bis 1962), Vorsitzender Truppenkameradschaft
Versorgungsbataillon 136 (1962 bis 1964), Vorsitzender Standortkameradschaft Wetzlar
(1959 bis 1971), Verbandsbeauftragter Bezirk Hessen-Süd (1965 bis 1971), Mitglied des
Bundesvorstandes und des Laufbahnausschusses (1965 bis 1969), Beisitzer und Vorsitzender
der Truppenkameradschaft Heeresamt / Abteilung II (1972 bis 1982) sowie Beisitzer im
Vorstand Standortkameradschaft (StOKa) Köln (1978 bis 1982).
1978 gründete er die AG Heidekaul, die seit 1979 eine ständige Fachgruppe der StOKa Köln
ist, und er war 16 Jahre lang deren Vorsitzender.
Die Jubilarin und die Gratulanten diskutierten angeregt über die aktuellen Ereignisse, u.a. über
die noch bis zum 02.04.2019 laufende Petition zur Beihilfe, für die am vergangenen Samstag
Unterschriften in der Siedlung gesammelt worden waren.
Frau Leppert ist eine feste Größe bei den Veranstaltungen des Stammtisches Köln-Süd, der
AG Heidekaul, aber auch des Frauentreffs der KERH Köln (bis Anfang 2018 Frauenkreis).
Auch auf diesem Wege noch einmal herzlichen Glückwunsch und alles Gute, Zufriedenheit sowie
Gesundheit für die Zukunft!

Hauptmann a.D. Andreas Wulf, stellvertretender Vorsitzender Standortkameradschaft Köln

Melanie Igel berichtet:

Beim Aufräumen des Förderverein-Schrankes sind wir auf ein paar alte „Schätze“ gestoßen.

Unter anderem waren alte Schulunterlagen aus den 40er Jahren dabei. Beispielhaft haben wir eine Seite von 1949 für Euch raus gesucht. 

Damals hieß die Schule noch „Katholische Volksschule“. An der Schule waren 430 Kinder angemeldet – das sind fast genau so viele Schüler wie heute. Dabei gab es allerdings nur 9 Klassen in 7 Klassenzimmern und lediglich 9 Lehrer. 

Religion stand auf dem Stundenplan an erster Stelle und neben der weiblichen Handarbeit gehörten auch die Leibesübungen mit zum Unterricht. Die Fächer scheinen generell viel differenzierter gewesen zu sein: neben den Hauptfächern Deutsch und Rechnen gab es u.a. Heimat- und Naturkunde, Natur- und Raumlehre, Erdkunde und Geschichte.

Emanzipation war wohl noch nicht soweit fortgeschritten, denn bei der Auflistung des Kollegiums mussten zuerst die Namen der Lehrer und danach die Namen der Lehrerinnen aufgeführt werden. Dabei war die Anzahl der  Lehrer weit höher, als die der Lehrerinnen.

Wir fanden dieses Fundstück ziemlich interessant und daher „teilenswert“. Vielleicht geht es dem ein oder andern von Euch ja auch so.

Das Ensemble Devienne + mit Luca Spanier, Violine; Tabea Haun, Viola; Karoline Breyer, Violoncello; Lennart Hansen, Fagott; und Luise Chang, Klavier. Tolle junge Musiker der Jahrgänge 2002 bis 2005 aus Detmold, Krefeld, Rheda-Wiedenbrück, Essen und Bochum. Foto: Anita Brandtstäter

Drei hervorragende Ensembles aus Nordrhein-Westfalen begeisterten 

Drei junge Kammermusik-Ensembles, die im  Kammermusikzentrum NRW gefördert werden, begeisterten in der Erzengel-Michael-Kirche der Diakonie Michaelshoven unter dem Motto „Ganz alt trifft ganz neu“. Alte Musik mit Blockflöten, Barockcello und Cembalo sowie klassische Musik mit Streichern, Fagott und Klavier trifft auf zeitgenössische Musik, gespielt von zwei Blockflöten und der besonderen Kombination Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Klavier.

Das Konzert bestand eigentlich nur aus Höhepunkten: Schon beim Allegro spirituoso aus dem „Quartett in C op. 73, Nr. 1“ von Francoise Devienne und beim Allegro aus dem „Quintett in F-Dur op. 13“ von Johann Evangelist Brandl zeigte das Devienne-Quartett seine Klasse! Das sind Luca Spanier, Violine; Tabea Haun, Viola; Karoline Breyer, Violoncello; und Lennart Hansen, Fagott – junge Musiker der Jahrgänge 2002 bis 2005 aus Detmold, Krefeld, Rheda-Wiedenbrück bzw. Essen. Beim zweiten Werk glänzte außerdem die Bochumerin Lusie Chang auf dem neuen Flügel der Erzengel-Michael-Kirche. Das Ensemble Devienne + hat gerade letztes Wochenende beim Jugend musiziert Landeswettbewerb NRW mit 22 Punkten einen 2. Preis in der Kateogrie Klavier-Kammermusik, Altersgruppe IV, erspielt. 

Im zweiten Programmteil zeigten sie ihre Vielseitigkeit, in dem sie ein neues Werk des 40-jährigen Bochumer Komponisten Björn Raithel vorstellten: „La Berceuse en tableau“ und „Toccata en rondeau“ ist ein Auftragswerk des Landesmusikrats NRW. Der Komponist ließ sich von der ausgefallenen Besetzung inspirieren: daraus entstand zunächst die Idee eines langsamen Satzes, eines „sehr expressiven, elegischen, bei dem der Fokus auf Linienführung“ der Musik liegt: ein Wiegenlied – eingerahmt in die Vertonung eines imaginären Gemäldes. Im zweiten Satz will der Komponist mit einer Toccata „verschiedene Episoden miteinander verbinden, und zwar in einer ganz klassischen Form, nämlich im Rondo.“  

Ebenfalls zeitgenössische Musik präsentierte Flüt à dö mit Janna Schneider und Sonja Fricke, Blockflöten, aus Bonn und Leverkusen, beide Jahrgang 2001. Mit drei ganz unterschiedlichen Stücken entführen die Preisträgerinnen des Kammermusikförderpreises NRW die zahlreich erschienen Zuhörer in phantastische Klangwelten mit diversen Flöten sowie ergänzenden Gesangseinlagen und Percussion-Elementen: vom „Rasenden Stillstand“ von Viola Kramer über „Mandragora“ von Nicola Termöhlen, das die mittelalterlichen Zauberpflanzen Alraunen vorstellt, bis zum lebhaften „Puppentanz“ von Alfred Maurer, den sie für Sopran- und Bassflöte bearbeitet haben. 

Zum Ende des Konzertes gab es dann ganz alte Musik mit historischen Instrumenten: Das consort nullacht 415 – eine Anspielung auf den historischen Stimmton 415 Hertz, statt wie heute üblich 440 Hertz – das sind Janna Schneider und Sonja Fricke, Blockflöten; Jakob Pungel, Violoncello; und Jan Taro Löhken, Cembalo – aus Bonn und Leverkusen, Jahrgänge 1999 bis 2001. Sie glänzten mit „E tanto tempo ormai“ von Francesco Turini, einer „Chaconne in c-Moll“ von Jean-Marie Leclair und einer „Suite d-Moll“, deren Sätze Pavane, Air, Courante und Sarabande sich im Tempo steigerten. Aus „The English Dancing Master“ von John Playford, in denen nur die Melodie überliefert ist, präsentierten sie mit viel Spielfreude „Strawberries and Cream“ in eigenem Arrangement. Nicht ohne Grund sind sie am letzten Wochenende 1. Preisträger bei „Jugend musiziert“ in der Kategorie Ensemble „Alte Musik“, Altersgruppe VI, mit 24 von 25 Punkten geworden und dürfen NRW beim Bundeswettbewerb vertreten. Toll auch die Vermittlung der Musik über eine exzellente Moderation durch die beiden Damen. 

Das Kammermusikzentrum NRW bietet professionelle Workshops, unterstützt die Mitspielersuche und organisiert mehrjährige Intensivprogramme. Es ist eine Initiative von Jeunesses Musicales NRW e.V., der Landesmusikakademie NRW e.V., des Landesmusikrats NRW e.V. und des Vereins zur Förderung von Landesjugendensembles NRW e.V.

Text: Anita Brandtstäter

 

 


Menschen, die in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM)
arbeiten, haben regelmäßig mit verschiedenen Vorurteilen zu kämpfen. Die Ausstellung „Das
andere Ich“ im Foyer der Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH (GWK) in Rodenkirchen,
Sürther Straße 310, räumt ab heute mit Klischees und Schwarz-Weiß-Denken auf. Auf den
insgesamt 14 Schwarz-Weiß-Fotografien der Künstlerin Nina Wallenborn steht jeweils der
Mensch und nicht seine Behinderung im Vordergrund. Interessierte Besucher können „Das
andere Ich“ bis zum 31. März, montags bis donnerstags von 8.30 bis 15.00 Uhr und freitags
von 8.30 bis 13.00 Uhr, besuchen. Der Eintritt ist kostenlos.
„Ich habe mich bewusst für Schwarz-Weiß-Fotografien entschieden, weil diese den
Menschen stark in den Vordergrund rücken und dabei nichts vom Wesentlichen ablenkt“, so
Wallenborn. Die Zusammenarbeit mit der GWK entstand während verschiedener
Fotoaktionen zu Weihnachten und auf dem Sommerfest. Dabei begeisterte die Fotografin
zum einen die Zusammenarbeit mit den Beschäftigten und zum anderen auch die positive
Resonanz auf ihre Bilder. Aus diesem Grund entschied sich Wallenborn dazu, eine
Ausstellung zu organisieren. Ob und welche Behinderung die Porträtierten haben, wusste sie
dabei nicht. Für sie spielte lediglich eine Rolle, dass sich alle von ihrer besten Seite zeigen
konnten: „Und so gesehen werden, wie sie gesehen werden wollen“.
Nina Wallenborn ist gebürtige Hamburgerin, lebt und arbeitet seit 2011 in Köln. Sie betreibt
in Deutz ein Fotostudio, in dem sie neben Menschen auch Tiere ins rechte Licht rückt.

„Das andere Ich“ – Kein Platz für Schwarz-Weiß-Denken
14. März – 31. Mai 2019
montags-donnerstags 8.30-15 Uhr
freitags 8.30-13 Uhr
im Foyer der
Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH,
Sürther Straße 310,
50999 Köln-Rodenkirchen.

Bild: J.Wagner-GWK

Ein Dinner in Blau-Weiß

 

Kartenvorverkauf ab 1. Juni 2019
Buchhandlung Falderstraße und SAFRAN Gewürzbazar.
Tisch max. 8 Personen – 50 Euro

Es werden weiß eingedeckte Tische und Sitzbänke vom Veranstalter vermietet, Livemusik und/oder DJ Programm garantiert ein fröhliches Miteinander und motiviert zum Tanz.
Die Teilnehmer entwickeln, realisieren und mobilisieren ihre eigenen Ideen und Phantasie für ihre Tischdekoration und beleben die Kommunikations- und Integrations-Kultur in ihrem Stadtteil.

Bedingung ist nur eine blau-weiße Kleidung, um das Bild der Veranstaltung als eine Gemeinschaft zu symbolisieren und zu unterstreichen.

Die über 100 Tische sind von Anfang an sehr begehrt. Eventuelle finanzielle Überschüsse werden einem wohltätigem Zweck zugeführt.

 

 

 

Hambi’s großes Geheimnis

Kein Wald war so oft in den Schlagzeilen wie der Hambacher Forst. Doch wer glaubt, dass da jetzt Ruhe eingekehrt wäre, irrt. Gerüchten zufolge ist ein seltsames Mädchen mit einer roten Kappe gesichtet worden. Auch ein vermisstes Geschwisterpaar soll aufgetaucht sein und seltsame Geschichten von vielen Knusperhäuschen ohne Lebkuchen berichten. Offensichtlich läuft sogar der Räuber Hotzenplotz wieder frei herum. Ob dort möglicherweise Rumpelstilzchen sein Unwesen treibt, ist noch ungeklärt. Aber bei der Lutherkirche in der Kölner Südstadt weiß man ja nie.

Schäl (alias Pfarrer Hans Mörtter) und Funkemariechen (alias Gaby Falk) nehmen die Ermittlungen auf und jeden unter ihre Fittiche. Da waren in den vergangenen Jahren u.a. Edward Snowdon dabei, Kim Jong Un, viele Flüchtlinge, und auch vor Katholiken machten die beiden nicht halt. Nun heißt es, dass ein Baumbesetzer in die Kirche herabsteigen wird. Wird er friedlich sein? Oder traut sich vielleicht ein Betreiber des Tagebaus zu uns? Letzteres ist eher unwahrscheinlich.

Aber eines ist gewiss, bei so vielen Märchen, die man uns auftischt, wird eine ungeheure erneuerbare Energie frei und es wird wieder rundherum märchenhaft verkohlt

Samstag, 2. März 2019 um 17.00 Uhr
Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 2-4, 50677 Köln
Ihr Ansprechpartner: Hans Mörtter 0221-384463, moertter@kirche-koeln.de

Kerstin Kopp

Kölns erster Frauenimkerkurs – Saison 2019
Direkteinstieg in die ökologische Bienenhaltung

Der Frauenanteil in der Imkerei wächst stetig. Was früher als piefiges Altherrenhobby galt, erfreut sich seit einigen Jahren zunehmenden Interesse, vor allem bei Frauen und jüngeren Leuten.

„Die Grundlage jeder Bienenhaltung sollte eine solide und umfassende Ausbildung sein“, so Kerstin Kopp von der Imkerei Rheinblüte. „Dabei geht es uns nicht um einen maximalen Honigertrag, sondern um eine bienengerechte Haltung und Arbeitsweise“, erklärt die Kölnerin.  In Kleingruppen von maximal 6 Neuimkerinnen begleiten wir die Bienen durch das Jahr, verfolgen bei fast wöchentlichen Terminen ihre Entwicklung, erkennen mögliche Probleme und reagieren entsprechend auf sie. Wir arbeiten ausschließlich im Naturwabenbau, vermehren über den
Schwarmtrieb, betreiben eine ökologische und möglichst bienenverträgliche Varroabekämpfung und ernten in moderatem Maße Honig

Wir starten Ende März/Anfang April. Nach dem Kurs werden die Imkerinnen in der Lage sein, eine eigene kleine Hobbyimkerei zu führen, mit allem was dazu gehört.

Imkerin Kerstin Kopp / Foto: Hektarnektar
Alle Infos unter
www.rheinbluete.de І info@rheinbluete.de І www.facebook.com/rheinbluete

AG Rodenkirchen packt Weihnachtspakete für die Kölner Tafel

Der Rodenkirchner Winterzauber, den die AG Rodenkirchen vom 6. bis 9. Dezember auf dem Maternusplatz veranstaltete, hat die Kölner Tafel e.V. mit 20 Weihnachtspaketen und einer Spende von 1111 Euro unterstützt. „Es ist uns eine Ehre, der Kölner Tafel zu helfen. Durch ihre Arbeit leistet sie seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt der Menschen in der Stadt“, sagt Wolfgang Behrendt, Vorsitzender der AG Rodenkirchen.

Bürger in der ganzen Stadt spendeten der Kölner Tafel insgesamt mehr als 4000 kulinarische Pakete mit haltbaren Lebensmitteln für das Weihnachtsfest, die zu 150 Kölner Ausgabestellen gebracht werden. Dort können bedürftige Menschen sie in dieser Woche zusammen mit ihren normalen Lebensmittelrationen abholen. Die Geschäftsleute aus der AG Rodenkirchen unterstützen den mildtätigen Verein, der Bedürftigen in jedem Jahr mehr als 1000 Tonnen Lebensmittel zugänglich macht, schon seit vielen Jahren.

Foto und Text: Oliver Kehrl

Es lebt sich ruhig in Sürth. Man trifft immer nette entspannte Leute, es gibt (meistens) problemlos Parkplätze, die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist gut. Was aber die wirklich besondere Lebensqualität ausmacht hier im Süden ist die Sürther Aue. Besonders wenn man leidenschaftliche Joggerin ist, so wie ich. Die Aue teilt man sich in der Regel mit Spaziergängern, Radfahrern und Hundebesitzern, aber ganz früh morgens, da hat man sie ganz für sich alleine. Der Frühnebel verzieht sich so langsam, die ersten Sonnenstrahlen kämpfen sich durch. Wunderbares Morgenlicht fällt durch die noch belaubten Baumkronen. Jetzt im späten Herbst friert es nachts schon manchmal und die Nähe zum Rhein, die feuchte Luft, spinnt feinste Netze auf Wiesen und Blätter. In der kalten Luft sieht sogar die Skyline des Godorfer Hafens und Wesselinger Industriegebiets irgendwie romantisch aus.
Und dann einfach lostraben in die vorwinterliche Farbenvielfalt, nichts mehr denken und einfach nur seine Runden drehen. Das ist Leben in Sürth, Leben am (im) Fluss.