AG Rodenkirchen packt Weihnachtspakete für die Kölner Tafel

Der Rodenkirchner Winterzauber, den die AG Rodenkirchen vom 6. bis 9. Dezember auf dem Maternusplatz veranstaltete, hat die Kölner Tafel e.V. mit 20 Weihnachtspaketen und einer Spende von 1111 Euro unterstützt. „Es ist uns eine Ehre, der Kölner Tafel zu helfen. Durch ihre Arbeit leistet sie seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt der Menschen in der Stadt“, sagt Wolfgang Behrendt, Vorsitzender der AG Rodenkirchen.

Bürger in der ganzen Stadt spendeten der Kölner Tafel insgesamt mehr als 4000 kulinarische Pakete mit haltbaren Lebensmitteln für das Weihnachtsfest, die zu 150 Kölner Ausgabestellen gebracht werden. Dort können bedürftige Menschen sie in dieser Woche zusammen mit ihren normalen Lebensmittelrationen abholen. Die Geschäftsleute aus der AG Rodenkirchen unterstützen den mildtätigen Verein, der Bedürftigen in jedem Jahr mehr als 1000 Tonnen Lebensmittel zugänglich macht, schon seit vielen Jahren.

Foto und Text: Oliver Kehrl

Es lebt sich ruhig in Sürth. Man trifft immer nette entspannte Leute, es gibt (meistens) problemlos Parkplätze, die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist gut. Was aber die wirklich besondere Lebensqualität ausmacht hier im Süden ist die Sürther Aue. Besonders wenn man leidenschaftliche Joggerin ist, so wie ich. Die Aue teilt man sich in der Regel mit Spaziergängern, Radfahrern und Hundebesitzern, aber ganz früh morgens, da hat man sie ganz für sich alleine. Der Frühnebel verzieht sich so langsam, die ersten Sonnenstrahlen kämpfen sich durch. Wunderbares Morgenlicht fällt durch die noch belaubten Baumkronen. Jetzt im späten Herbst friert es nachts schon manchmal und die Nähe zum Rhein, die feuchte Luft, spinnt feinste Netze auf Wiesen und Blätter. In der kalten Luft sieht sogar die Skyline des Godorfer Hafens und Wesselinger Industriegebiets irgendwie romantisch aus.
Und dann einfach lostraben in die vorwinterliche Farbenvielfalt, nichts mehr denken und einfach nur seine Runden drehen. Das ist Leben in Sürth, Leben am (im) Fluss.

Fotos und Text: Dieter Maretzky‎ Bürgervereinigung Rodenkirchen

In der KiTa Zitronenfalter präsentierte das Grünflächenamt der Stadt Köln die Planungen für die Bepflanzung und Gestaltungen der Grünausgleichsflächen im BA 2. Gut 80 Bewohner waren sehr aktiv anwesend und konnten Ihre Wünsche und Vorstellungen einbringen und an die Pläne heften. Wichtigstes Thema war die Sorge, dass das Oberflächenwasser bei Starkregen auf die Grundstücke und eventuell in die Gebäude fliesst wie schon geschehen. Hier will die Verwaltung besonders darauf achten. Andere Themen waren die Baumsorten und die Wegeführung. Im Anschluss trafen sich einige Anlieger mit Jörg Klusemann, Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtbezirk, und Dieter Maretzky, Vorsitzender der Bürgervereinigung Rodenkirchen auf der Sürther Feldallee über die Verkehrssituation, insbesondere die Sicherheit des Schulweges usw. zu sprechen. Alle Vorschläge wurden aufgenommen und an die Verwaltung weitergegeben.

Frauke Schulz schreibt:

Gerne folge ich dem Aufruf der Kölner Stadtteilliebe, wo ist mein liebster Ort?


Es scheinbt verrückt, doch mein liebster Ort ist der Friedhof am Steinneuer Hof. Komme ich am Nachmittag gestresst aus meinem Büro, halte ich oft auf dem großen Parkplatz am Steinauer Hof (zwischen Brühler Str. und Rondorf) an und gehe eine Runde durch dieses grüne Idylle. Ruhe ist dort zu spüren, runterfahren nennt man es heute…. Dort sortiere ich regelmäßig meine Gedanken, beobachte die Tiere in vielfacher Art und erlebe oft sehr schönes.

Dazu tut mir diese große Grün unglaublich gut, den Einklang mit mir, die Ruhe und sind es auch manchmal nur 30 Minuten Auszeit- geben Sie mir Kraft für den Abend. Für mich ist dieser Friedhof kein Trauerort sondern ein wunderschön gepflegter Park, Kraftgeber und Ort von Ruhe und Stille abseits des turbulenten Lebens.

Veedels-Advent 2018

Nach der kurzfristigen Absage des Veedels-Advent in 2017 wird es zur großen Freude der gesamten Südstadt dieses Jahr wieder einen Weihnachtsmarkt auf dem Chlodwigplatz geben. Ca. 25 Hütten präsentieren sich auf dem wunderschönen Chlodwigplatz im Herzen der Südstadt und stimmen auf die Weihnachtszeit ein. Hier treffen sich Jung und Alt im Schatten der Severinstorburg in der Adventszeit. Glühwein und Reibekuchen, Naschwerk und Deftiges können in Ruhe genossen werden. Dazu gibt es viele, viele Aussteller aus dem Veedel, Kinderunterhaltung, ein wunderschönes Karussell und Vereine, die sich präsentieren. Die Vereinshütte bietet gemeinnützigen Organisationen aus der Südstadt und ganz Köln kostenfrei die Gelegenheit, nicht nur für den Vereinszweck zu werben, sondern Spenden zu sammeln und die übers Jahr selbstgebastelten Geschenke zu verkaufen. Neben den Klassikern wie Reibekuchen und Bratwurst gibt es diemal auch vegane Speisen und Wildspezialitäten. Besondere Highlights sind an den Adventswochenenden z.B. ein Mitsingkonzert, lokale Chöre und der Besuch der Agentur Vagalume (bekannt aus dem Rheinauhafen), am 16.12.2018, mit ihrer Lichtparade, Für größere Gruppen gibt es die Möglichkeit in einer eigenen Hütte (max. 20 Personen) zu feiern. Mit eigenem Glühweintopf und Knabbereien. Die Hütte bietet nicht nur ein wenig Privatsphäre, sondern auch kuscheligen Schutz, falls das Wetter ungemütlich wird. Anfragen und Anmeldungen unter info@rutwiess-events.de. Zum 4. mal wird der Chlodwigplatz in der Adventszeit zu dem Treffpunkt für Alt und Jung, Groß und Klein, Südstädter, Imi und Besuchern aus 86 Veedeln.
Die ABC-Aktionsgemeinschaft rund um Bonner Straße/Chlodwigplatz e.V. richtet den Veedels-Advent gemeinsam mit der RutWiess Event GmbH aus. Der Veedels-Advent findet vom 26.11. – 23.12.2018 statt, tägl. von 12.00 – 22.00 Uhr

Gerda Laufenberg

Foto:Uli Fackert

Stadtteil—LIEBE ??? Sagen wir mal so….

Mit meiner „Liebe“ zu meinem Stadtteil geht es mir wie dem damaligen Bundespräsidenten Heinemann mit seiner Liebe zu Deutschland. Er sagte auf die entsprechende Frage: Ich liebe meine Frau … und das könnte ich jetzt glatt wiederholen. Rodenkirchen ist gewiss liebenswert, manchmal und an manchen Stellen. Oft genug ist es schrecklich, verliert an Charakter bei jeder neuen Baustelle und scheint davon auszugehen, dass das schöne Rheinufer, die alten Villen und der Strand  alles wettmachen was sich an Hässlichkeiten weiter oben ausbreitet. Quadratisch, praktisch, groß und  gewinnträchtig. Diese Blocks, die da hochgezogen werden und Hunderte von neuen Rodenkirchenern über alte, enge Zufahrtsstraßen anlocken, könnten überall stehen. Rodenkirchen wird global… Rührend ist, dass die Ureinwohner – zu denen ich mich nach 30 Jahren jetzt auch zähle  – immer noch vom Dorf sprechen. Mer jon jetz in et Dorf… sagt sogar meine Nachbarin, die eigentlich hochdeutsch spricht und aus Münster kommt. Und dann zieht sie schön feingemacht zum Markt auf dem Maternusplatz und trifft dort lauter Dorfbewohner, die in Bungalows oder Hochhäusern wohnen. Und anschließend bei Petra im Bistro Verde sieht man eh nur den anheimelnden Hinterhof. War wohl mal eine Alte Schmiede. Die kennt keiner mehr aber ich glaube daran.
Das ist schräg, aber so tickt Rodenkirchen.

Sehr geehrte Mitglieder im Bürgerverein Bayenthal-Marienburg, sehr geehrte Damen und Herren,

unser nächster Stammtisch ist am Mittwoch den 10. Oktober im Gasthaus Zur Eule ab 19 Uhr.

Verbesserungen zu Fluglärm und Viertelverkehr haben wir zuletzt vorgeschlagen.

Andere Probleme, die wir gerne direkt von Ihnen hören möchten, haben wir sicher genug (z.B. erst in 2020 Schulfertigstellung in der Gaedestr.) Wenn Sie nicht zum Stammtisch kommen, freuen wir uns auch über Ihre Anregungen per E-Mail.

Mit besten Grüßen

Dr. Hartmut Hammer, 1. Vorsitzender

Leyboldstr. 21, 50968 Köln,

dr.hartmut.hammer@gmx.de

Unsere Web Seite mussten wir erneuern:

www.buergerverein-bayenthal-marienburg.de

Silvesterball 2018 mit der Bürgervereinigung Rodenkirchen: Kartenverkauf startet ab 1.10.

Auch in diesem Jahr richtet die Bürgervereinigung Rodenkirchen einen Silvesterball am 31. Dezember 2018 aus. Alle Mitglieder und Bürgerinnen und Bürger aus dem Kölner Süden sind eingeladen, das alte Jahr mit einem rauschenden Fest zu verabschieden und das neue Jahr zu begrüßen.

Der Ball findet wieder im Restaurant Palladio auf dem Maternusplatz in Rodenkirchen statt. Die Gäste erwartet zuerst ruhiger Bar-Sound und danach schwungvolle Live-Musik zum Tanzen mit Wolfgang Behrendt & friends, ein feines 4-Gänge-Menü inklusiv Aperitif und Silvester-Prosecco, um das neue Jahr stilvoll zu begrüßen. Die Musiker sorgen bis spät in die Nacht für eine gute musikalische Mischung mit ballgerechten und beschwingten Tönen. Das Palladio-Team freut sich, seine Gäste an dem Abend zu verwöhnen und sorgt für besondere kulinarische Überraschungen. Die Gäste werden gebeten, in festlicher Kleidung zu kommen. Auch Kinder sind willkommen.

„Im letzten Jahr war unser Silvesterball ein großer Erfolg. Die Eintrittskarten waren in kurzer Zeit vergriffen, da viele Rodenkirchener lieber im Ort feiern möchten“, bemerkt Dieter Maretzky, Vorsitzender der Bürgervereinigung Rodenkirchen. „Wir sind uns sicher, dass unsere Gäste auch in diesem Jahr einen wunderschönen, stimmungsvollen Abend bei einem vorzüglich angerichteten Festmenü und guter Stimmung im Kreis von netten Menschen verbringen werden. Vielleicht ist der Ball ist auch ein guter Grund, unserem Verein beizutreten. Denn für Mitglieder sind die Ballkarten, aber auch die Teilnahme an unseren anderen Veranstaltungen, preiswerter“, sagt Dieter Maretzky.

Karten gibt es ab 1. Oktober beim 2. Vorsitzenden Juwelier Wolfgang Behrendt am Maternusplatz (Maternusstr. 14) in Köln-Rodenkirchen. Sie kosten für Mitglieder der Bürgervereinigung 80 Euro, Nicht-Mitglieder zahlen 100 Euro pro Person, Kinder 20 Euro. Die Karten können nur per Barzahlung gekauft werden.

Einlass zum Ball ist ab 19 Uhr / Beginn um 19.30 Uhr, Ende 2 Uhr.

(Text: EB Dieter Maretzky)

Die Geschichte des Rheinauhafens präsentiert vom KÖLNER
Schokoladen Museum

Quellennachweis Schokoladenmuseum Köln

Die Anfänge
Seit dem 11. Jahrhundert wurde das gesamte linksseitige Rheinufer Kölns als Anker- und Ladeplatz genutzt. Die Stadt Köln lebte in dieser Zeit von der Binnenschifffahrt und verdankte ihren Reich-tum vor allem dem Stapelrecht. Im Zuge des erhöhten Warenaufkommens dehnten sich die Hafen-anlagen in den nächsten Jahrhunderten immer weiter aus.
Nachdem es Ende des 18. Jahrhunderts zu großen Überschwemmungen aufgrund einer Eisflut kam, begann eine Diskussion über den Bau eines sicheren Hafenbeckens. Im Blickfeld stand die Rheinauhalbinsel. 1850 begann man hier mit den ersten baulichen Maßnahmen. Es entstand eine Verbindung zum festen Ufer im Süden und das Hafenbecken wurde angelegt. Der Malakoffturm an der nördlichen Inselspitze wurde im Zuge der militärischen Uferbefestigung erbaut, eine Drehbrü-cke verband nun den Uferbereich mit der Halbinsel im Norden. Im Jahre 1898 wurden die „neuen Hafen- und Werftanlagen zu Köln“ eingeweiht. Der Norden des neuen Hafens beherbergte den Zollhafen mit dem Hauptzollamtsgebäude.
Im Zuge des Ausbaus der großen Hafenanlagen in Niehl, Deutz, Mülheim und Godorf verlor der Rheinauhafen im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts immer mehr an Bedeutung. Im Jahre 1976 erließ der Rat der Stadt Köln einen Beschluss, wonach eine Umgestaltung des Hafens in eine Frei-zeit- und Erholungsanlage festgelegt wurde.
Erster Neubau im Kölner Rheinauhafen – das Schokoladenmuseum
Im Jahr 2002 liefen die letzten Nutzungsverträge im Rheinauhafen aus. Nun sollte auf dem gesam-ten Gelände eine urbane Mischbebauung mit Flächen für Kultur und Erholung sowie Büros und Wohnungen entstehen. So findet man heute beispielsweise in den denkmalgeschützten Lagerhallen neben Wohneinheiten, Geschäften und Ateliers auch das Sport- und Olympiamuseum.
Eine weitere Besonderheit des Hafens stellen die schon von Weitem sichtbaren Kranhäuser dar. Sie prägen heute das Stadtbild Kölns und wurden in Anlehnung an historische Lastenkräne entwickelt.
Der erste Neubau im Rheinauhafen war aber das Schokoladenmuseum. 1991 erwarb Hans Imhoff das Gebäude des ehemaligen Hauptzollamtes, die Spitze der Rheinauhafeninsel, den Mala-koffturm, die Drehbrücke und das am Rheinufer gelegene Denkmal „Der Tauzieher“. Diesen Ort hatte Gerburg Klara Imhoff für das Schokoladenmuseum gefunden. Für den Bau des Museums gewann Hans Imhoff den renommierten Düsseldorfer Architekten Prof. Dr. Fritz Eller. Dieser schlug eine Verknüpfung des historischen Gebäudes mit einem modernen Bau vor. Das historische Hauptzollamt sollte im Mittelpunkt stehen. Im Hinblick auf die Lage am Rhein wurde dem gesamten Museumskomplex das Aussehen eines Schiffes verliehen