Gerda Laufenberg

Foto:Uli Fackert

Stadtteil—LIEBE ??? Sagen wir mal so….

Mit meiner „Liebe“ zu meinem Stadtteil geht es mir wie dem damaligen Bundespräsidenten Heinemann mit seiner Liebe zu Deutschland. Er sagte auf die entsprechende Frage: Ich liebe meine Frau … und das könnte ich jetzt glatt wiederholen. Rodenkirchen ist gewiss liebenswert, manchmal und an manchen Stellen. Oft genug ist es schrecklich, verliert an Charakter bei jeder neuen Baustelle und scheint davon auszugehen, dass das schöne Rheinufer, die alten Villen und der Strand  alles wettmachen was sich an Hässlichkeiten weiter oben ausbreitet. Quadratisch, praktisch, groß und  gewinnträchtig. Diese Blocks, die da hochgezogen werden und Hunderte von neuen Rodenkirchenern über alte, enge Zufahrtsstraßen anlocken, könnten überall stehen. Rodenkirchen wird global… Rührend ist, dass die Ureinwohner – zu denen ich mich nach 30 Jahren jetzt auch zähle  – immer noch vom Dorf sprechen. Mer jon jetz in et Dorf… sagt sogar meine Nachbarin, die eigentlich hochdeutsch spricht und aus Münster kommt. Und dann zieht sie schön feingemacht zum Markt auf dem Maternusplatz und trifft dort lauter Dorfbewohner, die in Bungalows oder Hochhäusern wohnen. Und anschließend bei Petra im Bistro Verde sieht man eh nur den anheimelnden Hinterhof. War wohl mal eine Alte Schmiede. Die kennt keiner mehr aber ich glaube daran.
Das ist schräg, aber so tickt Rodenkirchen.

Meiner heißt Hubert

Meiner heißt Hubert. Er war eines Tages einfach da. Ich hatte das überhaupt nicht bemerkt. Tja, und da ist er jetzt, machte es sich gemütlich in meinem Leben. Zuerst dachte ich „einfach nicht bemerken, dann verschwindet er schon wieder“. Sein unverschämtes Lachen habe ich einfach ignoriert.

Gut, ich bemerke ihn nicht täglich. Manchmal komme ich wochenlang sehr gut ohne ihn klar und habe ihn fast schon vergessen. Und dann zack! Da ist er wieder – Hubert – in voller Größe. Mit seinem Grinsen bringt er mich kurz vor den Siedepunkt der Gefühle. Einfach nur unverschämt. Ich werde ihn einfach nicht los. Zumindest nicht für immer, wie man so schön sagt. Und nein, wir wollen ganz bestimmt keine Freunde werden! Da wüsste ich was von.

Kürzlich bin mal wieder einfach über ihn weg gelaufen. Ja, kostet Anstrengung und ich weiß schon im Vorfeld, dieser Sieg wird nicht von Dauer sein. Aber diese Etappe habe ich für mich entschieden!!!!!

Er wird wieder kommen, in irgendeinem Augenblick, in dem ich wirklich nicht mit ihm rechnen werde, wird er da stehen und mich unverschämt angrinsen. Wie um alles in der Welt wird man so einen Typen auf Dauer los? Haben Sie eine Ahnung – gute Tipps können Sie mir gerne zusenden (coaching-feltges@online.de)

Ich bin sicher, Sie haben auch einen. Wie heißt Ihrer? Wie – haben Sie nicht. Mit so einem Typen würden Sie sich gar nicht erst einlassen? Sind Sie sicher? Ganz sicher? Oder bemerken Sie ihn einfach nicht? Dann herzlichen Glückwunsch! Aber die meisten von uns haben einen – mal größer, mal kleiner.

Nein, ich rede nicht von irgendeinem EX,

Ich rede vom inneren Schweinehund.

Und meiner heißt Hubert

Schönen Tag noch und Erfolg beim Ignorieren

Henrike Feltges

www.beratung-feltges.de

 

Die Bürgervereinigung Rodenkirchen informiert:

Godorfer Hafen

Noch können bis zum 11.10.2019 Einwendungen gegen die Errichtung und Betrieb einer Anlage zur Schrottverarbeitung bei der Bezirksregierung Köln eingereicht werden. Die AG Hafen arbeitet intensiv an einer eigenen Stellungnahme, ebenso die IG Hochwasser und der BUND. Diese Informationen werden in den kommenden Wochen auf der Seite www.suerther-aue-retten.de veröffentlicht. Im August nahm die AG Hafen Stellung zu alten, immer wieder neu in die

Öffentlichkeit gestellten Behauptungen wie folgt:

„Ausbau Godorfer Hafen unnötig: Hafen Bonn-Nord versorgt erfolgreich Wirtschaft im Kölner Süden. Somit sind keine LKW- Fahrten durch die Stadt notwendig“.

Anfang August ist in verschiedenen Medien über die anstehende LKW- Durchfahrtsverbotszone in Köln und die daraus möglicherweise folgende Beeinträchtigung für die Wirtschaft im Süden Kölns berichtet worden. Rettung bringe nur der Ausbau des Godorfer Hafens für den Container- Verkehr, da dann die LKW-Fahrten von Süd nach Nord zum Hafen Niehl I entfielen und in Godorf die Container aus dem Süden umgeschlagen werden könnten. Die Entwicklung der Wirtschaft im Süden Kölns sei nur mit dem Ausbau des Godorfer Hafens sicherzustellen – so der Tenor in den Medien

Leider sind diese Informationen nicht zutreffend. Ein wenig Recherche in den öffentlich zugänglichen Daten des Statistischen Bundesamtes hätte ein völlig anderes, nämlich richtiges Bild ergeben. Die Daten werden an das Amt im Übrigen von allen Häfen geliefert, so für Köln durch die Hafengesellschaft HGK.

Ausweislich der Statistiken des Bundesamtes ist der Güterumschlag in den Kölner Häfen seit 2008 kontinuierlich zurückgegangen. Niehl I ist nicht ausgelastet. Der Rückgang gilt auch für Container aller Größen. Der Containerumschlag im Hafen Bonn-Nord ist hingegen seit 2015 erheblich gewachsen und war in 2017 sogar höher als in Niehl. Der Hafen Bonn-Nord „bedient“ also nachweisbar erfolgreich die Nachfrage der Wirtschaft im Kölner Süden. Der Hafen sichert somit auch deren Arbeitsplätze und Einkommen. Eine LKW-Fahrt in den Norden nach Niehl durch die Stadt ist überhaupt nicht zwingend notwendig.

Wenn in den Medien von der hohen Zahl der LKW-Durchfahrten über die Rheinuferstraße vom Süden zum Hafen Niehl berichtet wird – etwa 50.000 Fahrten und mehr p. a. werden genannt -, dann sind auch diese Zahlen nicht nachvollziehbar. In 2017 wurden nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes in Niehl wasserseitig 56.641 Container aller Typen umgeschlagen. Geht man davon aus, dass nur ein Container je LKW geladen wird, dann wären bei angesagten 50.000 LKW-Fahrten p. a. nahezu alle Container in Niehl aus dem Kölner Süden gekommen. Das aber ist schon an sich völlig unrealistisch und darüber hinaus zeigt auch das Wachstum in Bonn- Nord das Gegenteil.

Die Aussage in den Medien, der Ausbau des Hafens Godorf sei „effektiv“ und somit der „Klimazone“ gemäß, ist falsch. Der Ausbau wird nicht benötigt, Bonn-Nord versorgt die Wirtschaft im Süden. Ein weiteres Hafenangebot würde zu hohen Überkapazitäten im Raum führen, zumal für das Wachstum im Containerverkehr international und national nur noch, wenn überhaupt, sehr niedrige Wachstumsraten bis 2030 angenommen werden.

Dass weiterhin LKW-Verkehr über die Rheinuferstraße und weiter über den Militärring zum Bahnverladepunkt „Eifeltor“ und umgekehrt zum Großmarkt gefahren werden, bleibt hier unbetrachtet. Dieser Verkehr hat mit dem Hafen Godorf ohnehin nichts zu tun.

Es wäre für die Öffentlichkeit hilfreich, wenn Sachverhalte exakt ermittelt würden und dann als Basis für eine sachlich richtige Berichterstattung dienen.

AG Hafen (Klaus Otto Fruhner, Sprecher)

weitere Informationen: Helmut Feld, 0170-2309517 www.sürther-aue-retten.de

Zur Ergänzung: Seit Beginn dieses Verfahrens benötigen wir juristische Unterstützung sowie die Kompetenz eines Gutachters, der den Bauantrag sehr genau geprüft hat. Daraus können wir die richtigen Einschätzungen erhalten und fundierte Stellungnahmen einreichen. Das kostet eine größere Summe Honorar. Wenn Sie sich hier finanziell beteiligen möchten, freuen wir uns über jede Unterstützung.

Gastbeitrag für Stadtteilliebe geschrieben von MARKUS SCHÖNEBERGER- 

Modell Rondorf: Vorfahrt für die Veedel

„Wie leben wir in Köln im Jahre 2030?“ Mit dieser Fragestellung hat die Kölner Oberbürgermeisterin

Henriette Reker  einen bemerkenswerten Strategieprozess angestoßen zum  Zukunftsbild der Stadtgesellschaft. Titel des ehrgeizigen Projektes „ Kölner Perspektiven 2030“. Sie hat alle  Kölnerinnen und Kölner, Politik, Verwaltung, Expertinnen und Experten ausdrücklich eingeladen, mit Ideen daran mitzuarbeiten, wie sich die wachsende Millionenstadt im Blick auf das kommende Jahrzehnt  weiterentwickeln soll. Ihr ambitionierter Anspruch dazu lautet: So nutzen wir das Wissen von heute für die Stadt von morgen!

Ob diese Aufgabe gelingt, hängt allerdings nach meiner festen Überzeugung von einem entscheidenden Umdenken ab:  Die Kölner Kommunalpolitik, die ich seit  20 Jahren aufmerksam beobachte,  ist traditionell zu sehr auf die Innenstadt zentriert – und dort wiederum auf „Großprojekte“. Aber für die soziale Entwicklung einer Millionenstadt sind lebendige Veedel die Grundlage. Köln ist einerseits stolz auf seine vielen „Veedel“ – aber andererseits: Wird es den dortigen Ansprüchen auch gerecht?“

Nehmen wir als konkretes Beispiel Rondorf.

Die 10.000 Bürgerinnen und Bürger in diesem südlichsten Kölner Stadtteil konnten bisher nicht

gerade behaupten, mit einem Übermaß an Aufmerksamkeit bedacht worden zu sein. Die

Vereinskultur ist bedroht, weil es keinen geeigneten Raum für Veranstaltungen gibt; selbst die

Bürgeranhörung zu dem umstrittenen Neubaugebiet Rondorf Nordwest musste im Sommer 2018

nach Sürth ausweichen; trotzdem kamen mehr als 500 neugierige Bürger, was zeigt, wie

ausgeprägt  das Interesse an lokalen Entwicklungsfragen ist. Der Fußballclub SC Rondorf, 1912

gegründet ( und somit älter als der FC Köln, gegründet erst 1948) und vor allem dank seiner

engagierten Jugendarbeit  ein stadtweit anerkanntes Vorbild, wartet bereits seit mehr als zehn

Jahren  auf die versprochene neue Anlage, weil das derzeitige Gelände teilweise nicht mehr nutzbar

ist. Bereits 2001 wurde der Schulausschuss der Stadt beauftragt, die Einrichtung eines Gymnasiums

in Rondorf vorzubereiten. Von den seit Jahrzehnten ungelösten Verkehrsproblemen gar nicht erst zu

reden.

Noch mehr Beispiele?

Nein, reden wir lieber nicht über die Versäumnisse der Vergangenheit. Reden wir über die Chancen der  Zukunft. Denn die Zeichen stehen auf Veränderung. Alles wird gut, vielleicht. Der entscheidende Faktor: Die Bürger von Rondorf und Hochkirchen haben  ihre lokalen Angelegenheiten in den letzten Jahren selbst aktiv in die Hand genommen. In einer „Bürgerwerkstatt“ wurden in mehreren Fachrunden die zentralen Probleme analysiert und Lösungsmodelle entwickelt. Die konzeptionelle Vorgehensweise der Dorfgemeinschaft ist inzwischen als „Rondorfer Modell“ bei Stadtplanern bundesweit bekannt. Kernpunkt: Städtebauliche Veränderungen gelingen nur, wenn die Bürger dabei mitgenommen werden und sich mit ihren Anliegen in der Stadtplanung wiederfinden. Rondorf soll weiter wachsen, einerseits. Allein mit Rondorf Nordwest kommen mehr als 4000 Neubürger in den kommenden Jahren hinzu. Andererseits besteht die Absicht, mit diesem neuen Bauboom zugleich das in der Vergangenheit versäumte nachzuholen, die gesamte Infrastruktur zu einer neuen Qualität zu führen:  Das Gymnasium  kommtendlich, auch wenn lange dafür gekämpft  werden musste. Dazu zwei neue Grundschulen, Kindergärten. Für den Sport in dem Veedel hat die Stadt sogar ein eigenes Modellprojekt aufgesetzt –  nicht nur der SC Rondorf kann dann aufatmen.  Ein Marktplatz soll dem Ort zudem einen neuen belebenden Mittelpunkt schaffen. Für die Verkehrsprobleme sind Lösungen, teils noch vage, in Sicht. Aber die Stadtbahn soll kommen, die Ausschreibung läuft demnächst. Dies alles sind gute Nachrichten. Aber sie sind nicht zufällig. Sie sind vielmehr begründet durch die entschiedene Botschaft der Dorfgemeinschaft: Keine neuen Bauprojekte ohne gleichzeitige Verbesserung der Infrastruktur und der örtlichen Attraktivität.  Die Botschaft scheint angekommen zu sein.

Kürzlich konnte ich mich mit Kölns oberstem Bauherrn, Markus Greitemann über Rondorfs Zukunft unterhalten. Ich traf auf einen Fachmann, der aufmerksam zuhörte, sich sensibel zeigte für die kritischen Punkte und klar auf Dialog setzt.

Das sind schon mal gute Voraussetzungen für die Entwicklung einer lebendigen Stadtgesellschaft. Anderes bleibt offen.

Etwa ein innovatives Mobilitätskonzept.  Als Rondorfer im Rahmen einer Aktion des newsletters SÜDBLICK kostenlos E-Autos testen konnten, war die Resonanz erfreulich hoch. Aber auf eine „E-Tankstelle“ muss der Stadtteil bis auf Weiteres warten. Zu viele Projekte in Köln beschränken sich zudem auf eine städtische Kernzone und lassen die Veedel wie Rondorf  außerhalb außen vor. Ein schwerer Fehler.

Rondorf könnte  im Zuge des Großbauprojektes „Rondorf Nordwest“ ein Vorzeigeprojekt für das Köln von morgen werden – wenn man mit dem Ernst machen möchte, was Henriette Reker vorschwebt. Dafür muss nicht alles neu erfunden werden. In München steht zum Beispiel  nicht nur ein Hofbräuhaus; sondern auch eine neue Wohnsiedlung, die mit 4000 Einwohnern etwa vergleichbar ist mit den viel diskutierten Bauplänen für Rondorf. Jener „Domagkpark“ im Münchner Norden gilt als europaweites Modell, wie moderne Mobilität in Großstädten der Zukunft aussehen könnte. Unterschied zu Köln: Das Viertel in der Bayernmetropole wurde bereits 2012 gebaut, in einem Jahr wird der Erfahrungsbericht vorgelegt. Da geht es  um das Zusammenspiel der verschiedenen Verkehrspartner wie Carsharing, park and ride, Leihroller, E-Lastenräder,-PKWs, Ladesäulen für E-Autos, besseren Nahverkehr, Raum für Fußgänger  usw.

Es würde sich nach meiner Meinung sehr lohnen, vom Rhein mal an die Isar zu schauen, bevor in Rondorf Nordwest die Bagger anrollen. Dann könnte das geplante neue Wohnquartier im Kölner Süden sogar  eine Blaupause werden   für  die nächste Generation moderner Stadtplanung, die Wohnen, Verkehr, Umwelt intelligent  miteinander verbindet. Für dieses Ziel arbeitet die Dorfgemeinschaft jedenfalls  sehr nachdrücklich.

Daraus könnte eine mutige Vision werden:  Ein lebendiges Veeedel, das seine gewachsene Struktur mit neuen Zukunftsideen verbindet. So gesehen ist die Entwicklung in Rondorf in den kommenden Jahren ein Testfall. Soll das Reker-Projekt 2030 gelingen, muss Köln „von unten“ wachsen. Aus der Kraft seiner Veedel. Erst ihre Summe ergibt die „Stadtgesellschaft“. Frau Reker sagt: „Lassen Sie uns gemeinsam unser Alltagswissen zusammentragen und aus diesen Puzzleteilen ein Bild zusammensetzen, das unsere wachsende Metropole mit all ihren Besonderheiten zeigt und mit den passenden Zielen weiterentwickelt“.

Wenn sie Anschauungsmaterial sucht, sollte sie beim nächsten Frühjahrsempfang in Rondorf mal vorbeischauen! Denn wie sagte sie so zutreffend: „ Ich bin sicher, dass wir noch  viele Potenziale für die künftige Entwicklung unserer Stadt im Rahmen der „Kölner Perspektiven 2030“ sichtbar machen werden“.

 

Der Karl Berbuer Brunnen/Narrenbrunnen

Vielen Leuten, gerade der jüngeren Generation mag der Name Karl Berbuer nichts sagen, aber es wird kaum jemanden geben, der nicht irgendwann ein Lied von ihm gesungen hat.

Der Kölner Sänger und Komponist Karl Berbuer schrieb im Laufe der Jahre über 120 Lieder, von denen einige auf etwas kuriose Art Verwendung fanden. So reiste Konrad Adenauer 1950 als Bundeskanzler zu einem Staatsbesuch nach Chicago. Da es zu dieser Zeit noch keine offizielle Hymne gab, wurde er mit dem Berbuer Lied „Heidewitzka Herr Kapitän“ empfangen.

Bei anderen offiziellen Gelegenheiten wurde auch gerne „Wir sind die Eingeborenen von Tritzonesien“ gespielt, eine kleine Anspielung auf die drei Zonen der Westmächte zu der Zeit. Auch bei Sportlerehrungen war es sicher ein besonderes Gefühl, mit dem Trizonesien Lied geehrt zu werden.

Weitere sehr bekannte Lieder waren „Un et Arnöldche fleut“, oder das „Camping Leed“. Bis heute werden seine Lieder in Köln in Ehren gehalten und regelmäßig gespielt. Egal ob zu Karneval oder anderen Gelegenheiten, Karl Berbuer und seine Lieder sind unvergessen. Er wurde auf dem Südfriedhof beerdigt.

Der Brunnen wurde 1987 errichtet. Die Figuren stellen Personen aus seinen Liedern dar und er selbst steht mitten unter Ihnen. Manche Figuren lassen sich sogar bewegen.

Einen kleinen Extra-Tipp habe ich natürlich auch noch für euch. Gönnt euch einen gemütlichen Bummel über die Severinstraße und lasst euch ein wenig vom ganz eigenen Flair des Veedels verzaubern. Und wunderbare Läden zum Einkehren lassen sich hier auch finden.

Viel Spaß beim Entdecken wünscht euch euer Ronald

Adresse: Karl Berbuer Platz, 50678 Köln

Möchten Sie noch mehr von den Kölschgängern lesen ? Bei uns gibt es noch viele andere schöne Berichte …. einfach Kölschgänger in die Suchmaschine eingeben oder gleich die Seite der Kölschgänger gehen.

Ist der Hl. Severin eigentlich ein Regengott? Diese Frage stelle ich mir immer wieder. Immer, wenn es regnet ohne Ende und ich ihn bitte,ein Einsehen zu haben, oder wenn es mal wieder so heiß ist, so wie diesen Sommer, und ich ihn schon wieder anrufe. Und kann ich ihn von überall bitten, oder muss ich in die Südstadt? Bin ich ihm da näher und es funktioniert besser? Jede Menge Fragen, und ihr fragt euch vermutlich, wovon schwätzt der Ronald eigentlich? War der wieder zu lange im Brauhaus? Schon wieder ne Frage. Ahhhhhhh…….

Damit ihr mich besser versteht, sollte ich euch wahrscheinlich eine Legende über den hl. Severin erzählen.

Wir schreiben das Jahr 397, es ist November, arschkalt, Sonntag. Und wie immer begibt sich Bischof Severin von seinem selbst gegründeten Kloster aus auf einen Sonntagsspaziergang. Nicht alleine, er ist beliebt und wird geachtet, so einer wird gerne begleitet. Kennt ihr vom Frühschoppen. Junge Praktikanten und Anhänger Severins begleiten ihn also auf seinem Weg, dieser führt ihn aufs Martinsfeld, das heutige Gebiet am Kartäuserhof. Auf einmal bleibt Severin stehen, lauscht, fragt die anderen, ob sie auch die singenden Stimmen vernommen haben. Haben sie nicht, das sagen ihm die ratlosen Blicke. So hört doch genauer hin, bittet er, aber nichts, er schaut nur in ratlos dreinblickende Gesichter.

Severin jedoch hat himmlische Psalmen vernommen, so klar und deutlich, das er völlig hin und weg ist. Dies erzählt er seinen Begleitern, aber niemand außer ihm hatte etwas gehört. Nun ist Severin aber nicht als Spinner verschrien und fest im Glauben, deshalb lässt er sich nicht beirren. Einzig, was hatte das zu bedeuten, fragte er sich. Einige Tage später, als die Nachricht vom Tode Bischof Martins Köln erreicht, ist Severin sich sicher. Er hat die Engelschöre gehört, die den heiligen Bischof Martin im fernen Tours in den Himmel begleitet haben.

Einige Zeit später beschließt der noch rüstige Severin, sich seinen Traum zu erfüllen und in seine Heimatstadt Bordeaux zurückzukehren. Er verlässt also Köln und kehrt in seine Heimatstadt zurück, wo er schon bald verstirbt. Hier wird er nach seinem Tod um etwa 403 heilig gesprochen. Kurze Zeit später wird Bordeaux von Feinden eingekesselt und belagert. Und was unternehmen die Bürger? Sie legen die Reliquien des heiligen Severin auf die Mauer und siehe da, die Feinde fliehen. Absurd? Legende halt.

Aber zurück nach Köln. Denn hier herrscht Not. Severin ist vor drei Jahren aus Köln weggegangen, und seitdem hat es hier in Köln kaum geregnet. Überall verdorrte Felder, das Vieh verdurstet, die Not ist groß und kein Regen in Sicht.

Doch eines Nachts träumt ein Domvikar, es müsse mit Severin zusammenhängen. Deshalb solle man die Reliquien des heiligen Severin nach Köln holen. Ihr könnt euch vorstellen wie begeistert man den Vorschlag in Bordeaux aufnahm. Doch da in Köln die Not so groß ist und die Kölner Abgesandten nicht aufhören zu bitten und betteln, hat man endlich ein Einsehen und willigt ein. Die Kölner dürfen die Hälfte der Knochen mitnehmen. 
Nach zügiger Rückreise an den Rhein, der Geleitzug ist gerade auf Höhe von Melaten, passiert was? Riiichtiiig, es fängt an zu regnen. Dä.

Heute liegen die Reliquien des heiligen Severin in einem Hoch-Schrein hinter dem Altar von St. Severin. Jeden Montag können Gläubige in einer kleinen Prozession unter ihm hindurchziehen.

Mich aber zieht es an die Ecke Kartäuserhof, Ecke Kartäusergasse, denn hier in einer Häusernische steht ein Denkmal des heiligen Severin. Und hier sage ich ihn auf, den heilsbringenden Spruch:

„Heiliger Severinus, der Du an diesem Orte die Seele des heiligen Bischofs Martinus von den Engeln in den Himmel hast tragen sehen, bitt für uns“.

So lautet die Inschrift hier an diesem Denkmal. Besucht ihn doch mal, hier in der Südstadt.

Beim Bürgertreff der Bürgervereinigung Rodenkirchen geht es um den Neubau des Bezirksrathauses in Rodenkirchen und den geplanten Umzug ins Interimsquartier in der Ringstraße. Zu Gast ist Mike Homann, Bezirksbürgermeister von Rodenkirchen. Er wird sich zusammen mit dem Vorstand der Bürgervereinigung Rodenkirchen den Fragen der Bürgerinnen und Bürger stellen am Dienstag, 1. Oktober 2019 um 19 Uhr beim offenen Bürgertreff im Brauhaus Quetsch (Hauptstr. 7, 50996 Köln).

Das ehemalige Volvo-Gelände an der Ringstraße wird mit neuen Wohnungen bebaut. Vorübergehend sollen in den vorderen Gebäudeabschnitt die Bezirksvertretung und Teile der Bezirksverwaltung einziehen, wenn das Bezirksrathaus an der Hauptstraße abgebrochen und neu erbaut wird. Wenn alles wie geplant läuft, die Stadt Köln und der Vermieter sich einig sind, könnte der Umzug in den vorderen Teil des alten Volvo-Gebäudes schon im Sommer 2020 Realität werden.

Fragen gibt es aber viele: Wie lange wird der Neubau des Bezirksrathause dauern? Wie sieht es während der Bauzeit und danach mit Parkplätzen aus? Welche Beeinträchtigungen

wird es während der Bauphase und der Interimslösung Ringstraße geben? Wird es einen Treffpunkt für die Jugend und Bürger Rodenkirchens beim Anbau zum neuen Rathaus geben?

Falls noch Zeit ist, soll im Bürgertreff auch das Thema rund um den dritten Bauabschnitt des Sürther Felds diskutiert werden.

Wolfang Behrendt, 2. Vorsitzender der Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V., wird den Abend moderieren. Eine Anmeldung zum Bürgertreff ist nicht erforderlich.

Der Bürgertreff findet regelmäßig in Form eines offenen Diskussionsforums statt. Er bietet Gelegenheit, mit Vorstandsmitgliedern der Bürgervereinigung, Experten und Gästen aus dem Kölner Süden ins Gespräch zu kommen und Lösungen zu besprechen.

Weitere Informationen: www.buegervereinigung-rodenkirchen.de

Jaaa Hallooo,

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