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Ein eigenes Musical für Köln

Mit „Himmel und Kölle“ schreibt das Erfolgsautoren-Duo Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob der Domstadt ihr eigenes Musical auf den Leib – voller bissigem Humor und mit Gefühl.

 Von der frommen Provinz in die sündige Großstadt: Der Kulturschock trifft den naiven Jung-Pfarrer Elmar direkt bei seiner Ankunft auf der Domplatte mit voller Wucht. Bereits am nächsten Morgen soll er die erste Predigt in seiner neuen Gemeinde halten. Doch statt der richtigen Worte findet er einen feierwütigen Junggesellinnenabschied, der dringend seine Hilfe braucht. Nach einer wilden Nacht muss Elmar feststellen: Gegen einen Samstagabend am Brüsseler Platz waren Sodom und Gomorrha eine Oase der Ruhe.

Beispiellose Zusammenarbeit führender Musical- und Theater-Macher

Eine schwungvolle Geschichte voller urkomischer Ideen, rasanter Szenenwechsel und mitreißender Musik: Mit „Himmel und Kölle“ macht das Erfolgsautoren-Duo Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob der Stadt Köln eine bissige Liebeserklärung voller Wortwitz und Gefühl. Und mehr noch: Die beiden Kölner Grimme-Preisträger schenken ihrer Stadt des Herzens ihr erstes eigenes Musical. Sie verpacken die Geschichte um den Jung-Pfarrer Elmar in eine turbulent-witzige Reise durch die vermeintlich heilige Domstadt, bei der er auf ein schier unerschöpfliches Kaleidoskop an kölschen Charakteren trifft.

Auf der traditionsreichen Volksbühne am Rudolfplatz inszeniert der gefeierte Regisseur Gil Mehmert (unter anderem „Das Wunder von Bern“, „West Side Story“, „Evita“ und „Hair“) das erste Köln-Musical, für das Andreas Schnermann exklusiv die Musik komponiert hat. Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob („Extrawurst“), die zur Spitze der deutschen Satire-Autoren zählen, erfüllen sich einen langgehegten Traum: „Wir wollten schon lange ein Musical schreiben, das Köln so zeigt, wie wir die Stadt sehen – mit Liebe, Zorn, Witz und Biss. Noch nie haben wir an einem Stück so intensiv gearbeitet, wie an „Himmel und Kölle“, sagt Netenjakob. „Wir wollen ein fantastisches, mitreißendes Musical schaffen.“

Sündenreicher Trip durch Bars und Brauhäuser

Das ist dem eingespielten Team ohne Frage gelungen. Der schwindelerregende Höllenritt des erzkatholischen Priesters Elmar treibt den Zuschauern garantiert vor Lachen die Tränen in die Augen.

Auf der Suche nach einem erfrischenden Mineralwasser trifft er auf die junge Kathy. Sie feiert Junggesellenabschied und hat gerade festgestellt, dass sie schwanger ist. Allerdings nicht von ihrem Bräutigam. Elmar ist entsetzt. Die verzweifelte junge Frau rührt ihn schließlich so sehr, dass er ihr hilft, ihren Bräutigam aus der vornehmsten Kölner Gesellschaft zu finden. Elmar erwartet ein sündenreicher Trip durch Shisha-Bars und Brauhäuser…

Fazit: Auf die Oper müssen wir noch warten – „Himmel und Kölle“ ist schon da. Also nichts wie hin!

Premiere ist am 29.10.2020.

Ein unschlagbares Erfolgs-Team: Die Autoren des Musicals „Himmel und Kölle“

Die beiden Grimme-Preisträger Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob arbeiten seit vielen Jahren sehr erfolgreich im Fernsehen, am Theater und als Buchschriftsteller. Ihr Stück „Extrawurst“ von 2019 ist das zurzeit meist- inszenierte Stück auf deutschen Bühnen. Beide schrieben für „Stromberg“, „Pastewka“, „Anke“, „Switch“ und viele weitere Formate. Kölner kennen die Autoren von den „Mitternachtsspitzen“ und der „Stunksitzung“.

Dietmar Jacobs (Jahrgang 1967) schreibt Theaterstücke und Drehbücher zum Beispiel für die Fernsehserien „Stromberg“, „Pastewka“, „Dr. Psycho“ und „Mord mit Aussicht“. Als Hausautor zeichnet er für die Erfolgsstücke „Couch“, „Sushi“, „Freaks“ und „Irgendwas mit Menschen“ am Düsseldorfer Kom(m)ödchen verantwortlich. Daneben schreibt er regelmäßig für „Extra 3“, die „Mitternachtsspitzen“ und die „heute-show“. Dazu verfasste er zahlreiche Kabarettprogramme, unter anderem mit Richard Rogler, Thomas Freitag, Jürgen Becker, Jochen Busse und Christian Ehring. Für seine Arbeiten wurde er mit dem Grimme-Preis, dem Deutschen Fernsehpreis, dem Deutschen Comedy-Preis und dem Monika-Bleibtreu-Preis ausgezeichnet.

Moritz Netenjakob wurde 1970 in Köln geboren. Er war Chefautor von „Switch“ und „Die Wochenshow“. Zudem schrieb er Drehbücher für die Serien „Pastewka“, „Dr. Psycho“ und „Stromberg“ – für letztere erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. Das Kölner Publikum liebt besonders seine satirischen Texte für die „Stunksitzung“, für die er seit 1996 verfasst. Sein Roman-Debüt „Macho Man“ stand monatelang in den Top Ten der Spiegel-Liste und wurde mit Christian Ulmen in der Hauptrolle verfilmt. Auch in den Nachfolge-Romanen „Der Boss“ und „Milchschaumschläger“ (ebenfalls Spiegel-Bestseller) verarbeitet Netenjakob den Kulturen-Clash zwischen seinen intellektuellen Eltern und der Großfamilie seiner türkischen Ehefrau. Sein Theaterstück „Extrawurst“ (mit Dietmar Jacobs) avancierte zu einem bundesweiten Bühnen-Hit. Zudem bespielt Netenjakob als Satiriker und Kabarettist sehr erfolgreich Deutschlands Bühnen, unter anderem das Düsseldorfer Kom(m)ödchen, mit Programmen wie „Multiple Sarkasmen“ und „Das Ufo parkt falsch“.

Mitreißende Musical-Klänge von Meisterhand komponiert

Andreas Schnermann, der  Köln aus dem Effeff kennt, zeichnet für das Herzstück des Köln-Musicals, die Musik, verantwortlich. Der Komponist, Pianist und Musikproduzent studierte Jazzpiano und Komposition an der Hochschule der Künste in Bern (Swiss Jazz School). Nach weiteren Studienaufenthalten in New York und Kanada arbeitete er als Sideman, gab Workshops, veröffentlichte einige CDs und spielte große Touren durch die Jazzlandschaft Europas. Projekte und Veröffentlichungen mit Gedichtvertonungen, CDs und Musikhörbücher mit anderen Musikern sowie renommierten deutschen Schauspielern und Sprechern folgten.

Im Bereich Theatermusik arbeitete Andreas Schnermann fortwährend unter anderem als musikalischer Leiter und Komponist am Schauspielhaus Bochum, am Theater Basel, dem Kom(m)ödchen Düsseldorf und mit vielen freien Theatergruppen deutschlandweit. In Zusammenarbeit mit Dietmar Jacobs und dem Illustrator Horst Klein schuf er im Frühjahr 2014 das Kindermusical „Kuno Knallfrosch“. In Zusammenarbeit mit der NDR Big Band entsteht aktuell das Nachfolgeprogramm „Kuno Knallfrosch rockt Europa“, das 2021 in Hamburg unter anderem in der Elbphilharmonie uraufgeführt wird. Der Kölner Komponist, Pianist und Musikproduzent vertont Filme und unterrichtet an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, ist musikalischer Coach bei Musikproduktionen, Klavierlehrer und musikalischer Mentor.

„Die Gesangs- und Tanzszenen spielen an den unterschiedlichsten und skurrilsten Orten von Köln. Die Musik soll uns vergessen machen, dass wir gerade im Theater sitzen und sie soll die Dynamik der Geschichte mit jedem Ton vorantreiben“, so der Komponist.

Allabendlich spielt ein Live-Orchester, das Schnermann zusammenstellt und leitet

Der Musical Supervisor

Unterstützung bekommt der Komponist Schnermann von einem ebenfalls sehr renommierten Kollegen: Jürgen Grimm ist Professor an der Folkwang Universität der Künste Essen. Er studierte Jazz- und Popularmusik an der Musikhochschule Köln und arrangierte, komponierte und produzierte nicht nur für Barbara Schöneberger, Annett Louisan, die SWR-Big Band, Bürger Lars Dietrich und Paul van Dyk. Auftritte und Tourneen hatte er mit dem Mahler Chamber Orchestra, Daniel Harding, Anne Sofie von Otter, Till Brönner, Angelika Milster, den No Angels, Clark Terry, Gerry Mulligan, den Bigbands des HR, WDR und SWF, dem WDR Sinfonieorchester und vielen anderen. Jürgen Grimm dirigierte unter anderem die Staatsphilharmonie Nürnberg, das Filmorchester Babelsberg, das Sinfonieorchester Wuppertal sowie das Oldenburgische Staatsorchester.

In den vergangenen Jahren übernahm Jürgen Grimm die musikalische Leitung vieler Musical-Produktionen wie zum Beispiel „The Full Monty – Ganz oder gar nicht“ (2011) und „Funny Girl“ (2012) an der Oper Dortmund. Zudem leitete er die deutsche Erstaufführung von „Die Hexen von Eastwick“ am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen(2012), „Jesus Christ Superstar“ an der Oper Bonn (2013), „Evita“ am Staatstheater Oldenburg (2014) und an der Oper Bonn (2016). Auch „Catch Me If You Can“ am Staatstheater Nürnberg (2018) sowie „Der Name Der Rose“ (2019) bei den Domstufen-Festspielen Erfurt verantwortete er musikalisch.

Das künstlerische Team hinter „Himmel und Kölle“

Gil Mehmert

Für das erste Köln-Musical konnte einer der gefragtesten Musical-Regisseure Deutschlands an Bord geholt werden. Gil Mehmert inszeniert den rasanten Höllenritt durch die nächtliche Domstadt mit Witz, Tempo und überraschenden Twists. Seine ersten Karriereschritte machte der 1965 geborene Mehmert während seines Musikstudiums an der Kölner Musikhochschule und absolvierte anschließend den Regiestudiengang bei August Everding an der Hochschule für Musik und Theater in München.

Seine Inszenierungen, die von Oper über Operette bis hin zum Musical alle Genres im Musiktheater und von Drama bis Komödie alle Schauspiel-Variationen umspannen, entstanden an zahlreichen renommierten Bühnen unter anderem in Berlin, Hamburg, München, Zürich und Wien.

Zu seinen Arbeiten gehören Bühnen-Bearbeitungen von Filmstoffen, aber auch aufwendige Open Air-Produktionen wie die live im Fernsehen übertragene Eröffnungsshow und das Finale der RUHR.2010 oder die konzertante Open Air-Version des Kult-Musicals „Elisabeth“ für die Vereinigten Bühnen Wien vor dem Schloss Schönbrunn. Für seine Arbeit wurde der Regisseur mehrfach ausgezeichnet, so mit dem Regiepreis des Impulse-Festivals 2001, dem Stern des Jahres der Münchner Abendzeitung 2001 und 2016, dem Preis für die beste Inszenierung bei den Bayerischen Theatertagen 2005 und dem Monica-Bleibtreu-Preis 2019. Sein Kino-Debüt „Aus der Tiefe des Raums“ nach eigenem Drehbuch erhielt den Bayerischen Filmpreis für die beste Nachwuchs-Produktion. In den letzten Jahren hat sich Gil Mehmert insbesondere im Bereich Musical profiliert und seit 2003 lehrt er als Professor im Studiengang Musical an der Folkwang-Universität der Künste in Essen.

Der Script Consultant

Alistair Beaton

Unterstützung beim Textbuch bekamen Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob von niemand geringerem als Alistair Beaton. Er gilt als einer der führenden britischen Dramatiker und Satiriker. Beatons Musicalproduktionen umfassen: „Caledonia” (Weltpremiere 2010 im Rahmen des International Edinburgh Festival), „Follow My Leader” (Birmingham und London), „Small Expectations” (Queen Elizabeth Hall London), „King” (Piccadilly Theatre West End), „Ziegfeld” (London Palladium West End), „The Ratepayers‘ Iolanthe” (Phoenix Theatre West End) und „The Metropolitan Mikado” (Queen Elizabeth Hall London). Seine Komödie „King of Hearts“ / „König der Herzen“ lief 2007 am Hampstead Theatre in London und anschließend am Schlossparktheater in Berlin mit Dieter Hallervorden in der Hauptrolle. Beatons Polit-Satire „Feelgood“ war ein West End-Hit, wurde für den Olivier Award nominiert und mit dem Evening Standard Best Comedy Award ausgezeichnet.

Seit seiner London-Premiere wurde „Feelgood“ in mehr als einem Dutzend Länder, darunter an mehreren Theatern in Deutschland, auf die Bühne gebracht – zuletzt am Fritz Rémond Theater in Frankfurt.

Alistair Beaton spricht Englisch, Deutsch, Russisch und Französisch. Er hat Nikolaj Gogol, Bertolt Brecht und Friedrich Dürrenmatt ins Englische übertragen, ebenso wie Max Frisch. Für das Fernsehen schrieb Beaton einige satirische Filme, darunter die BAFTA-nominierte Komödie „The Trial of Tony Blair“. Darüber hinaus ist er der Autor des satirischen Romans „A Planet for the President“ sowie vieler weiterer humorvoller Bestseller, zuletzt „The Little Book of Brexit Bollocks“ / „Das Kleine Buch des Brexit-Blödsinns“. Beaton arbeitete eine kurze, aber stürmische Zeit als Redenschreiber für Gordon Brown.

Die Darsteller

Von „West Side Story“ über „Hair“, „We will rock you“ oder „Manche mögen’s heiß“ bis zu „My Fair Lady“ oder „Evita“: Die Biographien der Szene-Stars, die in „Himmel und Kölle“ in die Charaktere der liebevoll gezeichneten Figuren schlüpfen, sind beeindruckend. Bis in die Nebenrollen hinein haben die kreativen Macher des Köln-Musicals bekannte Namen und Gesichter aus der Musical-Branche gecastet, die über jahrelange Erfahrung verfügen und etliche Hauptrollen gespielt haben. Viele der von der Presse hochgelobten Darstellerinnen und Darsteller sind für ihre Leistungen bereits mehrfach ausgezeichnet worden und verfügen über internationale Bühnenerfahrung und hatten bereits feste Engagements an großen Häusern.

Markus Schneider (ELMAR, der Pfarrer) glänzte zuletzt bei den Domfestspielen in Magdeburg in „West Side Story“ und in dem Musical „Company“ in der Hauptrolle. Bis zum Sommer 2017 war er festes Ensemble-Mitglied am Staatstheater Braunschweig. Dort spielte er neben Sweeney Todd im gleichnamigen Musical auch den jüngeren Bruder in „Ragtime“. Zu seinem Repertoire zählen Rollen wie Magaldi in „Evita“, Freddy Eynsford-Hill und Henry Higgins in „My Fair Lady“, Erich Collin in „Comedian Harmonist“, die Vogelscheuche in „Der Zauberer von Oz“ sowie Action und Riff in der „West Side Story“. Markus Schneider studierte in Essen Schauspiel, Gesang und Tanz. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er unter anderem in Inszenierungen am Düsseldorfer Schauspielhaus, bei der Ruhr Triennale in Bochum und in New York. Er erhielt Engagements an Theatern in Gelsenkirchen, Kassel, Chemnitz und Mannheim, an der Oper Bonn, bei den Nibelungenfestspielen in Worms und an Theatern in Dortmund und Koblenz.

Bereits vor ihrem Studium sammelte Karen Müller (KATHY, angehende Braut) erste Erfahrungen am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden. Sie war als Sugar Kane in „Manche mögen’s heiß“, in der Rolle der Crystal in „Der kleine Horrorladen“ und als Sheila Franklin in „Hair“ zu sehen. Noch während ihres Studiums an der Folkwang Universität der Künste in Essen spielte sie in „Cabaret“ im Grillo Theater und stand als Krankenschwester in „Hello Again“ im Essener Theater im Rathaus auf der Bühne. Karen ist seit 2015 Preisträgerin der Walter-Kaminsky-Stiftung des Bundeswettbewerbs Gesang Berlin e.V..Ihr Operetten-Debüt feierte sie 2017 in der Rolle der Bessie in „Die Blume von Hawaii“ im Opernhaus Dortmund. Im selben Jahr spielte sie Graziella in „West Side Story“ auf dem Domplatz in Magdeburg sowie die Wendy Jo in „Footloose“ im Staatstheater Darmstadt. 2018 war sie als Dance-Captain, Swing und Cover Gianna in der Welturaufführung des Musicals „Wahnsinn – das Wolfgang-Petry-Musical“ zu sehen und ging damit in der ersten Jahreshälfte 2019 auf Tour durch Deutschland. Zuletzt amüsierte sie als Klärchen in der Operette „Im weißen Rössl“ das Publikum in Dortmund.

Er ist ein echtes Kind des Ruhrgebiets: In Duisburg aufgewachsen, studierte Florian Sigmund (MATTES, Verlobter von Kathy)  seit 2016 das Fach Musical an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Bereits davor spielte er u. a. in Musicals wie „Hairspray“ und „La Cage aux Folles“, übernahm Hauptrollen in Anything Goes und Die lustige Witwe in Wuppertal. Während seines Studiums verkörperte er die Rolle des Oberst in „Die Gespenstersonate“ sowie des Präparators in „Glaube Liebe Hoffnung“. 2018 übernahm er die Rolle des Kommissars in der Try-Out-Version der Bühnenadaption des Kult-Films „Knockinʼ On Heavensʼ s Door“ in Essen und Basel und war im gleichen Jahr als Diesel/Glad Hand in der „West Side Story“ an der Oper Dortmund zu erleben. Neben seiner Bühnentätigkeit steht Florian Sigmund regelmäßig für verschiedene Werbe- und Imagefilme vor der Kamera. Erneut an der Oper Dortmund, konnte man Florian Sigmund in der Spielzeit 2019/20 als Stride in Jekyll & Hyde erleben.

Der ausgebildeter Opernsänger Enrico De Pieri (SABBELSCHNÜSS, Kompagnon von MATTES) feiert mit seinem Engagement in „Himmel und Kölle“ eine persönliche Premiere: zum ersten Mal spielt der Publikumsliebling einen Bösewicht. Wo auch immer der gebürtige Kieler auf der Bühne steht, zieht er die Blicke auf sich. Ob als Hape Kerkeling in der Uraufführung des Musicals „Kein Pardon“, in der Hauptrolle des Wolfgang-Petry-Bühnenhits „Wahnsinn – das Musical” unter der Regie von Gil Mehmert oder als gefeierter Dschinni in der Neuen Flora in Hamburg – der auch aus Funk und Fernsehen („Wetten, dass..?“, „Verstehen Sie Spaß?“) bekannte Musical-Star begeistert Zuschauer und Journalisten gleichermaßen. Enrico De Pieri studierte Lied und Oratorium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Während seines Studiums erhielt er Stipendien des „International Vocal Arts Institute“ sowie der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung. Schon während des Studiums verkörperte Enrico De Pieri   den Figaro in „Le Nozze Di Figaro“, Orpheus in „Orpheus und Eurydike“ und Sancho Pansa in „Der Mann von La Mancha“.  In „3 Musketiere – Das Musical“ verkörperte er die Rolle des Porthos am Stuttgarter Apollo Theater und an der Freilichtbühne Tecklenburg. Zudem war er als Dozent an der Joop van den Ende Academy sowie der Hochschule Osnabrück tätig und arbeitete als Gesangscoach an großen Musicalbühnen. So übernahm er die stimmliche Betreuung in Produktionen wie „Tanz der Vampire“, „Elisabeth“, „Ich will Spaß“ oder „Wicked“. In seiner Heimat Kiel ist er seit über 10 Jahren an der Oper in vielen Rollen und auch als Moderator des Opernballs zu sehen.

Die gebürtige Rheinländerin Vera Bolten (MONI, Pfarrhaushälterin) absolvierte ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin an der Universität der Künste in Berlin und erhielt ihr Diplom mit Auszeichnung. Schon während des Studiums war Vera Bolten Mitglied der Originalbesetzung von Disney’s „Der Glöckner von Notre Dame“ im Theater am Potsdamer Platz. Danach spielte sie die Anita in der „West Side Story“, Sally in „Du bist in Ordnung, Charly Brown“, Yitzak in „Hedwig and the Angry Inch“, Sally Bowles in „Cabaret“ und in verschiedenen Inszenierungen die Eponine in „Les Misérables“.  Vera Bolten ist die deutschsprachige Originalbesetzung der Scaramouche in „We Will Rock You“ und stand von der Premiere im Musical Dome Köln 2004 bis zur letzten Vorstellung in Essen 2013 in dieser Rolle auf der Bühne.

Im Sommer 2011 spielte sie bei den Schlossfestspielen Ettlingen die Mimi in „Rent“. Dem Katielli Theater in Datteln fühlt sie sich sehr verbunden: Hier steht  sie seit der Gründung im Jahre 2010 in verschiedenen Produktionen auf der Bühne. Sie verkörperte die Suzan in „Tick,Tick…Boom“, die Eva in „Die Tagebücher von Adam und Eva“, inszenierte und spielte in „Nonnstop“ und war zuletzt als Mrs. Johnstone im Musical „Blutsbrüder“ zu erleben.

Vera Bolten gehört zudem zur Premierenbesetzung des Musicals „Das Wunder von Bern“ und verkörperte dort von 2014 bis 2017 die Rolle der Christa Lubanski. Seit der Premiere im Februar 2018 ist sie Teil der Produktion „WAHNSINN“ und spielt dort die Rolle der Sabine. Vera Bolten freut sich ganz besonders mit „Himmel und Kölle“ endlich wieder in Köln auf der Bühne zu stehen.

Nach seinem Schauspielstudium an der Folkwang Hochschule Essen hatte Mark Weigel (TAXIFAHRER) erste Engagements in Bremen und Hamburg. Weitere Stationen waren in Neuss, Oberhausen, Heidelberg, Meiningen und Wilhelmshaven. Parallel dazu absolvierte er eine Gesangsausbildung in Köln. Bundesweit bekannt wurde Mark Weigel in den 90ern als Comedian in „RTL-Samstag-Nacht“. Es folgten Engagements am Theater Krefeld, dem Schauspiel Essen, an den Städtischen Bühnen Münster, bei den Nibelungenfestspielen in Worms und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Nach zahlreichen Rollen als Schauspieler und Musical-Darsteller an verschiedenen Opern- und Theaterhäusern war er für ein Jahr in der Hamburger Musical-Uraufführung „Das Wunder von Bern“ zu sehen, als Peron in „Evita“ an der Oper Bonn und als Pilatus in „Jesus Christ Superstar“ am Oldenburgischen Staatstheater. Am Ernst-Deutsch-Theater Hamburg und beim Lehárfestival Bad Ischl steht er in Neuproduktionen auf der Bühne.

Marie-Anjes Lumpp, (JENNY, Freundin von KATHY) Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang in der Kategorie Musical, studierte Schauspiel, Gesang und Tanz an der Folkwang Universität in Essen. Seitdem ist sie in den Hauptrollen vieler Musical- und Schauspiel-Produktionen zu sehen. 2013 stand sie als Elle Woods in „Natürlich Blond“ im Wiener Ronacher Theater auf der Bühne. Es folgten Stücke wie „Street Scene“, „Das Wunder von Bern“ und „A Christmas Carol“. Für ihr komödiantisches Spiel in der Rolle der Lois Lane im Musical „Kiss me, Kate“ erhielt sie 2014 den Hersfeld-Preis und überzeugte in derselben Rolle am Anhaltischen Theater Dessau. Seit 2012 ist Marie-Anjes immer wieder als Solistin in der MusiKabaretTalk-Sendung „Schlag auf Schlag“ zu Gast. In „Der kleine Horrorladen“, „Tschick“ und „Eine Sommernacht“ war sie bei den Burgfestspielen Mayen zu sehen. Für „Im weißen Rössl“ zeigte sie sich 2018 dort außerdem für die Choreographie verantwortlich. Zusammen mit Julia Meier bildet Marie-Anjes Lumpp das Kabarettduo „Lumpp&Meier“. Mit ihrem sogenannten DREISPAtENKABARETT und ihrem ersten Stück „Vogelfrei“ sind sie auf Kleinkunstbühnen unterwegs.

Auf internationalen Bühnen zuhause ist Sharon Isabelle Rupa (MAIKE, Freundin von KATHY) die ihren Abschluss zur staatlich anerkannten Musical-Darstellerin an der European Musical Academy erlangte. Ob „Die Päpstin“, „Der Medicus“, „La Cage aux Folles“ oder „Die kleine Meerjungfrau“: Sharon glänzte bereits in zahlreichen Musical-Inszenierungen und auf Tourneen. 2013 war sie Teil der Produktion „Bernarda Albas Haus“, die beim Internationalen Theaterfestival den 1. Platz als „Beste Theater-Inszenierung“ gewann. Im selben Jahr wurde sie außerdem mit dem „Deutschen Rock- und Pop Preis“ in der Kategorie „Musical“ geehrt, den sie 2014 und 2019 erneut erhielt.

Zuletzt überzeugte Sharon Isabelle Rupa als Cover „Gianna“ in der Musical-Produktion „Wahnsinn – das Wolfgang-Petry-Musical“ und stand an der Oper Bonn in „West Side Story“ auf der Bühne.

Das Produzenten-Duo

Frank Blase, geborener Kölner, studierte an der M.J. Neeley School of Business der Texas Christian University und schloss mit dem MBA ab. Danach arbeitete er bei Unilever in Hamburg bevor er 1983 zum Kölner Unternehmen igus wechselte, dessen Geschäftsführung er 1993 übernahm.

Mit Kreativität und Schwung führte Frank Blase das Kölner Unternehmen nicht nur ins neue Millennium sondern auch in die globale Expansion. Ob Produktentwicklung mit etlichen eigenen Patenten, Produktion oder IT – der „Renaissance Man“, wie er sich selber bezeichnet, mischt überall mit  und „macht selber“. Seine große Liebe gehört seinen Kunden, dem Marketing und Messen. Etliche Awards für Produkte und Corporate Design konnte er in den vergangenen Jahren zusammen mit seinen Kolleg*innen gewinnen.  Eine weitere Liebe gilt dem Theater und dem Film. Kein Wunder also, dass große Messeinszenierungen seine Bühne sind, so auch 2019 mit Angela Merkel auf dem Stand der Hannover Messe.

Seit 2014 arbeitet er nun schon mit den Autoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob an verschiedenen von ihm initiierten Projekten. 2017 nahm er die Idee der beiden  Autoren zu einem „Köln Musical“ begeistert auf.  2019 gründet er apiro entertainment (angelehnt an das griechische Wort für „unendlich“). Hauptfokus des Unternehmens ist es, Theaterstücke und Film zu produzieren. apiro Entertainment will  insbesondere kreative Musical- und Musikneuschöpfungen sowie deren Autorinnen und Autoren fördern.

Für die Musicalproduktion Himmel und Kölle brachte er das Autoren-Duo mit dem Regisseur Gil Mehmert zusammen, der schon sehr viele Musiktheaterproduktionen zu Hits machte.

Auch die Idee, den Jazzkomponisten Andreas Schnermann für dieses Musical zu gewinnen, unterstützte er mit vollem Elan.

Marc Schneider, Produzent und Rechtehändler, gründete vor 22 Jahren RIGHTS, die Gesellschaft für elektronische Rechte mbH & Co. KG nach amerikanischen Agentur-Vorbildern wie CAA, UTA und ENDEAVOR. Die Agentur RIGHTS ermöglicht einen frühzeitigen Zugriff auf Urheber- und Nutzungsrechte

von Autoren und Kreativen und hat lange Erfahrung in Development und Auswertung dieser Rechte in Medien- und Kulturbetrieben.

RIGHTS ist ein Full Service Dienstleister für die Entwicklung und Vermarktung von Stoff- und Inhalts-Rechten auf nationaler und internationaler Ebene. Die Agentur versteht sich in der Entwicklungsphase der Projekte als Partner von Autoren, Literaturagenturen und Verlagshäusern und bietet die fertigen „packets“ den Medien- und Kulturbetrieben zur Produktion an.

Ziel des 1998 gegründeten Unternehmens ist die systematische Erschließung und Verwertung von Inhalten und Stoffen. Im Mittelpunkt steht nicht nur der Kauf und Verkauf von Rechten, sondern deren Formatierung für eine crossmediale Auswertung in den Verwertungsebenen Print, TV, Internet und Kulturbetrieb.

Die von Marc Schneider 1992 gegründet Rights Filmproduktions GmbH (vormals Pentagon TV) ist ein 100% Tochterunternehmen der Agentur Rights GmbH & Co KG. Sie fungiert als Exekutive Producer und hat bisher über 350 Programmstunden im fiktionalen und nonfiktionalen TV-Bereich produziert.

www.agentur-rights.de

Produktionen in Zeiten von Corona

Die Maßnahmen und Vorgaben der Behörden in Zusammenhang mit COVID-19 werden laufend angepasst, was sich entsprechend auch auf die Auflagen und Empfehlungen für Bühnenproduktionen auswirkt.

Noch bevor im Spätsommer die Proben beginnen, hat das Team von „Himmel und Kölle“ daher detaillierte Pläne für diverse denkbare Szenarien erarbeitet.

„Natürlich hoffen wir sehr, dass wir wie geplant im Oktober Premiere feiern können“, betont der Regisseur Gil Mehmert. „Darauf arbeiten wir hin.“ Sollte das aufgrund der aktuellen Lage nicht möglich sein, planen die Musical-Macher, die ersten Shows unter Einhaltung der geltenden Abstands-Regeln vor weniger Zuschauern als Previews zu präsentieren. Eventuelle Einschränkungen in den Spielszenen würden natürlich berücksichtigt. Die Premiere müsste in diesem Fall verschoben werden.

Bei coronabedingten Einschränkungen gilt:

Erstattungen oder Umbuchungen der Tickets sind jederzeit möglich.

Himmel und  Kölle

Premiere:                29. Oktober 2020

Spieltermine:          bis 07.02.2021

Spielort:                  Volksbühne am Rudolfplatz

                                 Aachener Straße 5, 50674 Köln

Produktion:            apiro Entertainment in

                                                   Zusammenarbeit mit RIGHTS

Tickets:                    ab 39,- €

        über KölnTicket sowie an allen   VVK-Stelle    

Bei einem coronabedingtem Ausfall der Vorstellung werden alle Tickets rückerstattet!

Homepage:             www.himmelundkoelle.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicki Ritterbach informiert:

2001 gründete Charles Monroe den kleinen, familienbetriebenen Wanderzirkus, der sich im Kölner Raum großer Beliebtheit erfreut. Vater Charles Monroe präsentiert Pferde- und Kamele ebenso sicher, wie er mit seinem Sohn Marco lustige Clownnummern zum Besten gibt. Tochter Diana bezaubert das Publikum u.a. mit einer grandiosen Hula Hoop-Nummer, während  Mutter Verena Monroe unterhaltsam durch das Programm führt. Dies ist nur ein kleiner Einblick in das tolle Zirkusprogramm, welches die Familie in Eigenarbeit und -regie darbietet.

Leider meint es das Schicksal seit September 2019 nicht mehr gut mit dem freundlichen Familienbetrieb. Wie in den Medien berichtet, wurde der Zirkus Anfang September ausgeraubt. Während der laufenden Vorstellung brach man in einen Wohnwagen ein und entwendete einen höheren Betrag aus der Kasse, der für den Winter angespart wurde, um in der spielfreien Zeit über die Runden zu kommen. Das Geld war hauptsächlich für die Versorgung der Tiere gedacht. Damit nicht genug, nun hat die Zirkusfamilie mächtig unter der Coronakrise zu leiden, da sie nicht gastieren dürfen und somit keine Einkünfte erhalten. Die laufenden Kosten, wie  Strom, Wasser, Instandhaltungen usw. bleiben jedoch. Mich berührt das Schicksal dieser liebenswürdigen Zirkusfamilie und so möchte ich, zumindest einen Spendenaufruf für die Tiere machen. Es gibt Kamele und Lamas zu versorgen, einen Friesen sowie 2 Shetty’s, einige Hühner, Meerschweinchen wie Kaninchen und nicht zu vergessen das quirlige Zwergspitzrudel plus den Mops ‚Mopsi‘ wollen täglich gefüttert werden. Ebenso darf man auch nicht die Tierarztkosten für regelmäßig anfallende Impfungen nicht vergessen. Benötigt wird dringend: Heu und Stroh, Hafer, Kraftfutter, Trocken- und Naßfutter für die Hunde, Kaninchen-, Meerschweinchen- und Hühnerfutter sowie Salzlecksteine.

Wer Futter spenden oder der Familie helfen möchte, kann sich gerne persönlich unter der Handynummer 0178/8354446 mit dem Circus Charles Monroe in Verbindung setzen.

Ich hoffe auf Ihre Unterstützung!

Nicki Ritterbach

 

Text: Nicki Ritterbach

Fotos: Circus Charles Monroe

Helmut Feld und Thomas Kahlix von der Bürgerinitiative Aktionsgemeinschaft Contra Erweiterung Godorfer Hafen, die 12 Vereine und Initiativen umfasst und 30 Jahre gegen die Zerstörung der Sürther Aue und den Ausbau des Godorfer Hafens kämpfte mit ihren Forderungen an die Kommunalpolitik vor der Kommunalwahl 2020 in Köln. Sie sprachen mit Report K

Kommunalwahl 2020: Die Forderungen der BI Contra Erweiterung Godorfer Hafen
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Ehrenamtliche Tätigkeit: Treffpunkt Gottesweg Höhe ASB Altenheim, 18:00.
Je mehr Helfer kommen, desto mehr schaffen wir!

So berichtet Tobias Arens von der Bürgervereinigung Zollstock: Unsere letzte Gießaktion am Schulpark hat großen Spaß gemacht und wir haben einige Kubikmeter Wasser für die Bäume vergossen.

Aber der Boden ist immer noch sehr ausgetrocknet und die Bäume sind immer noch durstig. Hier gilt es Abhilfe zu schaffen!

Darum wollen wir die Aktion weiter fortsetzen:

Am Mittwoch, dem 22.7. treffen wir uns um 18:00 Uhr am Gottesweg, Höhe ASB Seniorenwohnheim.

Wir freuen uns wieder auf zahlreiche Helferinnen und Helfer mit Gießkannen und Eimern! Bei Regen wird die Aktion verschoben.

Mithilfe von Stadt und RheinEnergie können wir über ein Steigrohr kostenlos Wasser aus den Hydranten zapfen. Die Aktion führen wir in Kooperation mit dem Bürgerverein Raderberg und -Thal e.V. durch, mit dem wir uns das Equipment teilen.

Weitere Termine folgen. Siehe zollstocker-buergerverein.de

Kölner Schals statt Kölner Lichter

Die mit Abstand verrückteste Gute-Laune-Schunkel-Aktion

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen auch den Kölner Karneval mit voller Wucht. Alle Künstler, Saalbetreiber, Technikfirmen, die veranstaltenden Gesellschaften und jeder einzelne Jeck schauen mit großer Ungewissheit auf die kommende Session. Auch die StattGarde hat in den letzten Wochen und Monaten eine ungewohnte Situation erlebt und musste auf viel Liebgewonne­nes verzichten. Doch statt den Mut und die Zuversicht zu verlieren, haben die kreativen Köpfe der StattGarde Colonia Ahoj e.V. die „Zwangspause“ genutzt, um innovative Ideen zu entwickeln, wie der Karneval auf das neue Normal reagieren kann:

Denkt man zum Beispiel an den Sitzungs- und den Straßenkarneval, kommt un­weigerlich die Frage auf, wie die Jecken bei Kontaktbeschränkung und Ab­standsgebot vernünftig ihrem Naturell, dem Schunkeln, nachgehen können? Aber 1,50 Meter Abstand halten und dabei schunkeln geht vielleicht doch:

Warum nicht über Vereins-, Motto- oder Köln-Schals eine lange Kette bilden und sich dann im Takt zu Kölscher Musik in Stimmung und in gute Laune bringen?!

Nicht nur die StattGarde, sondern mittlerweile zahlreiche weitere Gesellschaf­ten, sind von der Idee begeistert und wollen das auf jeden Fall einmal testen. Als einheitliches Datum wurde der 18. Juli ausgesucht. An dem Tag sollten eigentlich die Kölner Lichter stattfinden. Da die Großveranstaltung leider abge­sagt werden musste, wollen wir in den verschiedenen Veedeln zumindest „Kölner Schals, statt Kölner Lichter“ zeigen. Die Gesellschaften treffen sich dazu vor ihren Stammlokalen und lassen über Boxen um 11.11 Uhr ein paar Kölsche Lieder abspielen; wir denken da etwa an „Mir sin eins“ von Kasalla.

Es soll dabei nicht um Party und Sommerkarneval gehen, sondern ganz im Gegenteil: Es handelt sich um eine symbolische Aktion, mit der wir ein positi­ves Lebenszeichen aus dem Karneval senden und den Bewohnern in den Vee­deln zeigen wollen, dass wir noch da sind und dass es weitergehen wird. Lang­sam, aber ganz verantwortungsbewusst und mit Mindestabstand sowie viel Kre­a­tivi­tät und viel Kölschem Lebensgefühl.

Jeder Jeck und jeder Panz mit Schal ist am Samstag den 18. Juli. in seinem Veedel herzlich eingeladen mitzuschunkeln, Fotos und Videos dürfen gerne mit #koelnerschals in den sozialen Medien gepostet werden.

 

         Gesellschaft                                                               Location für die Schal-Aktion

  • StattGarde Colonia Ahoj e.V. Im Leuchtturm, Mauritiussteinweg 70, Griechenmarktviertel
  • KKG Blomekörfge 1867 e.V. Im Leuchtturm, Mauritiussteinweg 70, Griechenmarktviertel
  • KG Alt-Köllen vun 1883 e.V. Severinstorburg, Südstadt
  • Tanzgruppe „Kölsche Harlequins“ Vorplatz der St. Pius Kirche, Gottesweg 14, Zollstock
  • KG Blau-Rot 1969 e.V. Dellbrücker Brauhaus, Dellbrücker Hautstraße 61, Dellbrück
  • KG De Kölsche Madämcher e.V. Stadttreff, Gürzenichstraße 30, Altstadt
  • Schmuckstückchen 2008 e.V. Stadttreff, Gürzenichstraße 30, Altstadt
  • KG Die Burgwächter vun Hollwigg e.V. Bier Kasper, Kaspar-Düppes-Str. 28, Holweide
  • KG Die „Isenburger“ Köln-Holweide 1974 e.V. Bier Kasper, Kaspar-Düppes-Str. 28, Holweide
  • KG Goldmarie 2016 e.V. Bier-Esel, Breite Straße 114, Altstadt
  • Große Ehrenfelder KG Rheinflotte von 1951 e.V. Restaurant Pöttgen, Landmannstraße 19, Ehrenfeld
  • KG Köln-Rodenkirchen von 2014 e.V. Rodenkirchener Riviera (unterhalb des Kappellchens), Rodenkirchen

 

Es ist gut möglich, dass sich bis zum 18. Juli noch weitere Gesellschaften an der Aktion beteiligen.

(Text:  Jörg Esser Presseoffizier/ StattGarde Colonia Ahoj )

Die SPD informiert:

Andre Burghardt, 26 Jahre, in Sürth und Weiß groß geworden, kandidiert bei der Wahl zum Kölner Stadtrat am 13. September 2020 für die SPD. Bei der Wahlkreiskonferenz der SPD Köln wurde er mit meiner überragenden Mehrheit von 96,4% zum Ratskandidat, in seinen Veedeln Godorf, Rodenkirchen Süd, Sürth und Weiß, bestätigt und möchte sich nun für die Belange der Bürgerinnen und Bürgern im Kölner Süden einsetzen. „Der Kölner Süden ist meine Heimat, hier bin ich groß geworden. Ich möchte zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern, Jung und Alt, die Zukunft des Kölner Südens gestalten“

Seine Familie und er sind im Kölner Süden tief verwurzelt. Die ersten sechs Lebensjahre lebte die Familie in Sürth. Sein Großvater führte 15 Jahre ein Lottogeschäft auf der Sürther Hauptstraße und die Großmutter jahrelang ein Geschenkartikelladen in unmittelbarer Nähe. Das Fußballspielen erlernte Andre im Alter von vier Jahren beim VFL Sürth. Seit 2000 lebt die Familie in Köln Weiß. Hier besuchte er die Albert-Schweitzer-Grundschule und absolvierte sein Abitur an der Gesamtschule Rodenkirchen. Beim TSV Weiß versuchte Andre seine fußballerischen Fähigkeiten an die Jugend weiterzugeben und übte eine Tätigkeit als Jugendtrainer aus. Parallel dazu spielte er in der zweiten Seniorenmannschaft des TSV Weiß. 2014 wechselte er zum TV Rodenkirchen und ist heute fester Bestandteil der ersten Seniorenmannschaft.

Neben seinen Hobbys und dem politischen Engagement studiert Andre Sport und Sozialwissenschaften mit integrierter Förderpädagogik auf Lehramt, an der Deutschen Sporthochschule und Universität Siegen.

Im Mittelpunkt seiner Kandidatur stehen die Themen Wohnen, Bildung, Infrastruktur und Sport. Im Kölner Süden braucht es bezahlbaren Wohnraum für Jung und Alt. Rondorf braucht eine Gesamtschule, da nicht genügend Gesamtschulkapazitäten vorhanden sind. Die Taktungen des öffentlichen Nahverkehrs müssen ausgebaut werden und eine schnellere Verbindung zwischen den Veedeln entstehen. Weitere Sport- und Freizeitangebote für Jung und Alt müssen geschaffen werden.

Soeben haben sich Torsten Ilg, Zollstock, und Hans-Josef Küpper , Sürth, zur neuen Fraktion der Freien Wähler Köln in der Bezirksvertretung Rodenkirchen konstituiert. Ilg wurde zum Vorsitzenden, Hans-Josef Küpper zum stellvertretenden Vorsitzenden gekürt.

Beide sind bereits seit vielen Jahren in der Kölner Kommunalpolitik aktiv. Nachdem Hans-Josef Küpper , den viele im Kölner Süden wegen seiner erfolgreichen Aktivitäten zur Verhinderung des Ausbaus des Hafens Godorf bekannt ist, vor kurzem zu den Freien Wählern stieß, war der folgerichtige nächste Schritt die Konstituierung der Fraktion. Küpper war viele Jahre Mitglied der Kölner CDU, wollte die unsauberen parteiinternen Auseinandersetzungen aber nicht länger hinnehmen.

„An den Freien Wählern finde ich überzeugend, dass sie keine Partei, sondern eine offene und transparente freie Wählergemeinschaft sind. Sie beschränken sich auf die Kölner Kommunalpolitik. Es gibt deshalb keine übergeordneten Gliederungen, die ihnen hereinreden können. Hier freue ich mich auf meine kommunalpolitische Zukunft und schaue nicht mehr zurück , so Küpper.

Torsten Ilg: „Hans-Josef Küpper und ich haben uns auch vorher in der Bezirksvertretung gut verstanden. Ich freue mich sehr auf die enge Zusammenarbeit mit diesem sehr erfahrenen Kommunalpolitiker in der neuen Fraktion.“

Der Vorsitzende Peter Funk erklärte: „Die Freien Wähler Köln verstehen sich als Netzwerk mit den Bürgervereinigungen und Initiativen in Köln, denen wir in den kommunalpolitischen Gremien eine Stimme verleihen. In diesem Sinne arbeitet auch Hans-Josef Küpper schon seit vielen Jahren, auch wenn er damit das eine oder andere Mal in seiner früheren Partei aneckte. Er passt deshalb ausgezeichnet zu uns.

www.freie-waehler-koeln.de