Helden bitte melden!
Ehrenamt ist keine Arbeit die nicht bezahlt wird, sondern
eine Arbeit die unbezahlbar ist…

SeniorenNetzwerke verbinden
Der Stadtteil, in dem Sie leben, ist Ihnen vertraut und eine gute Nachbarschaft ist Ihnen wichtig. Der Beruf liegt hinter Ihnen, die Familie lässt Ihnen mehr freie Zeit. Ein guter Zeitpunkt, etwas Neues zu beginnen.
Im Netzwerk knüpfen Sie Kontakte, lernen Gleichgesinnte aus Ihrem Stadtteil kennen, mit denen Sie etwas unternehmen können. Sie bringen gemeinsam Ideen und Projekte ins Rollen und entdecken ein ehrenamtliches Betätigungsfeld.
Sie haben Lust, für sich selbst und andere im eigenen Stadtteil aktiv zu werden: Dann schauen Sie doch einmal auf https://www.seniorennetzwerke-koeln.de/

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Der Kölner Ehrenamtspreis wurde großjährig und zum 21. Mal an wundervolle Menschen verliehen, die sich im Stadtgebiet ehrenamtlich einsetzen. In diesem Jahr waren die 10 Würdenträger von sehr unterschiedlicher Herkunft. Bezirksbürgermeister Manfred Giesen machte bei der Verleihung, die nur unter den geehrten Personen ohne Begleitperson und Publikum stattfand, eine sehr schöne Reise durch das Stadtgebiet und erläuterte mit vielen persönlichen Worten das bürgerschaftliche Engagement. Freiwilligkeit, die positive und disziplinierte Orientierung am Gemeinwohl sowie die Unterschiedlichkeit wurde sehr genau herausgestellt. So ehrte er Rektorin Anke Porzsold aus Bayenthal von der Maria-Sibylla-Merian Gemeinschaftsgsgrundschule in der Cäsarstraße für ihre unermüdliche Sammelaktion von Spielsachen für das Hövi-Land. Auch Schulleiterin Barbara Goodworth von der Franziskus-Grundschule in der gleichen Straße wurde berücksichtigt. Diese Schule hat gerade zu Coronazeiten ihr Schulmotto „Du bist mir wertvoll“ auf ganz wundervolle Weise ins Stadtgebiet getragen. So wurden z.B. von Kindern gemalte Bilder ins Krankenhaus und in die Senioreneinrichtungen gebracht und überall, wo es möglich war, kindliche Freude geschenkt. Um Freude, Spaß und Zusammenhalt ging und geht es auch bei „Zollstock lääv“. Dieser junge Verein aus Zollstock – an der Spitze Patrick Mittler – zeichnet sich auf ganz vorbildliche Weise für die Verbindung von Vereinen, Handel und Bevölkerung aus. Netzwerken modern, verbindlich, zukunftsweisend trifft in dieser Gruppe nachahmenswert zu und zeigt, dass auch in den letzten zwei Jahren Vieles möglich ist. Vieles möglich ist auch in der StraßenKulturSzene, dafür setzt sich nämlich Franco Clemens ein. Hilfe für obdachlose Menschen sind sein Schwerpunkt. Gleich, ob es um eine öffentliche Toilette, die Verbindung verschiedener Institutionen oder Einzelschicksale geht, er hat für Menschen am Rande der Gesellschaft immer ein offenes Ohr und durch seine gute Vernetzung oft eine Lösung. Lösungen sucht auch Leon Barthel für das Klima. Er ist täglich unterwegs im Bereich Foodsharing, Naturschutz und Klimawandel. Hochinteressant waren seine Berichte. Interessant war auch die Lebensgeschichte von Farhad Satari, er ist als Geflüchteter gekommen, leitet heute eine Pfadfindergruppe in Rondorf und engagiert sich stark im Haus der Familie neben seiner Berufsausbildung. Um Integration geht es auch Viktoria Krause. Sie leitet eine Gruppe von Jurastudenten, die sich für Senioren mit Rechtsfragen einsetzen. ‚Anschaulich berichtete sie von der Arbeit und zeigte deutlich auf, dass Jung und Alt sehr wohl voneinander profitieren können. Profitieren konnte auch jeder von Marlies Marks, sie wurde ausgezeichnet für den Kölsch Klaaf. Als Sprecherin der kölschen Sprache trägt sie über die Kölsch Akademie Gedichte, Geschichten und Liedgut in Seniorenhäuser. Um Senioren ging es auch bei der letzten Auszeichnung: Erika Pleitgen und Carlos Stemmerich wurden nämlich geehrt für den Fahrservice zum Impfzentrum. Sie fuhren mit einer großen Logistik ältere Bürger zur Coronaschutzimpfung zu Lockdownzeiten. Am Ende der Veranstaltung war Manfred Giesen sichtbar erfreut, dass auch unter Einhaltung aller strengen Coranavorschriften eine solche Verleihung, auch im Namen der Oberbürgermeisterin Reker, die nicht anwesend war, möglich ist.

und das, obwohl es im Volksmund heißt: „Wo Schwalben wohnen, da wohnt auch das Glück!“

Dieses Jahr richten Marlies Fontes (ehrenamtliche Naturschutzbeauftragte der Stadt Köln) und die Immendorfer Bürgerin, Frau Gloria Braicks, ihren Blick öfter nach oben, wenn sie durch ihren Kölner Stadtteil Immendorf gehen, zücken oft den Fotoapparat und machen sich dabei emsig Notizen. Werden sie von neugierigen Passanten zu ihrem merkwürdigen „Hans-Kuck-in die-Luft“-Verhalten angesprochen, berichten sie bereitwillig, dass sie im bebauten Teil von Immendorf eine Schwalbenzählung durchführen – denn sie sind stolz auf ihre kleinen geflügelten Dorfmitbewohner und hoffen, dass sich diese auch weiterhin in Immendorf heimisch fühlen. Mehlschwalben und auch die wenigen noch vorkommenden Rauchschwalben sind nämlich standorttreu und glückliche Hausbesitzer von Schwalbenuntermietern wissen zu berichten, dass diese in der Regel immer wieder zu ihren alten Nestern aus dem Vorjahr zurückkehren. Oftmals erleben die Schwalben aber dann eine böse Überraschung, wenn sie nach ihren beschwerlichen bis zu 10000 km langen Rückflug aus Afrika im Frühjahr in ihr Zuhause ankommen. Die Nester sind abgeschlagen oder aber Vergrämungsmaßnahmen wie Netze, Nadeln, Flatterband oder Drähte hindern sie am Anflug zu ihren Brutplätzen und das, obwohl die Brutstätten ganzjährig durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt sind. Grund hierfür ist, dass viele Hausbesitzer den Schwalbenkot nicht am Haus dulden wollen. Ein einfaches Brett, das unterhalb der Nester befestigt wird, kann hier schnell Abhilfe schaffen, rät Marlies Fontes. Wichtig ist aber, dass das Brett mindestens einen Abstand von 60-70 cm zu dem Schwalbennest aufweist, damit die Schwalben es gut anfliegen können und Nesträuber wie die schlaue Elster das Brett nicht als Trittbrett nutzen können, um das Nest zu plündern!

Die geselligen Mehlschwalben, so wissen die Schwalbenzählerinnen zu berichten, brüten gerne in Kolonien, da sie sich gegenseitig bei der Brutpflege helfen und ihre Brut gemeinsam gegen Nesträuber verteidigen. Ihren Namen haben die flinken Mehlschwalben übrigens ihrer weißen Bauch-Unterseite zu verdanken, wodurch der Eindruck erweckt wird, als hätten sie gerade im Mehl gesessen. Sie sind Insektenfresser, ca. 80% ihrer Nahrung besteht aus Fliegen, Stechmücken und fliegenden Blattläusen, wodurch sie helfen, die Anzahl der menschlichen Plagegeister zu reduzieren. Leider sieht es auch in unserem ländlich geprägten Stadtbezirk für die fliegenden Glücksbringer schlecht aus, da sie auch hier immer seltener werden, weiß Gloria Braicks zu berichten, die seit über 40 Jahren in Immendorf lebt. Wir möchten daher gerne im Schwalbenschutz aktiv werden und das Schöne ist, dass eigentlich jeder etwas für seine Schwalben tun kann. Da in unseren zunehmend versiegelten Städten den Schwalben das Nistmaterial ausgeht, kann man als Schwalbenfreund eine künstliche Lehmpfütze im Garten anlegen oder einfach eine flache Schale mit Ton aufstellen. Auch das große Insektensterben macht unseren Schwalben bei ihrer Jungenaufzucht sehr zu schaffen, fehlt ihnen hierfür zunehmend doch das erforderliche Futter! Aus diesem Grunde ist auch das Pflanzen von einheimischen, insektenfreundlichen Sträuchern und Stauden im Garten oder auf dem Balkon äußerst wichtig. Auch das Aufhängen von künstlichen Schwalbennestern kann sich für die Entwicklung einer Schwalbenkolonie förderlich auswirken. Wir persönlich setzen uns in Immendorf für mehr naturnahe Blühflächen ein und haben hierzu schon mit der Stadt Köln im Rahmen des Projektes „Stadtgrün naturnah“ sowie mit dem ortsansässigen großen Industrieunternehmen „Lyondellbasell ca. 5000 qm neue Blühflächen (siehe Fotos, Blühstreifen Immendorf) entstehen lassen.

Für Marlies Fontes und Gloria Braicks sind die Schwalben, denen sie helfen wollen, langfristig in Immendorf ihr Auskommen zu finden, ein Stück liebgewonnene Natur! Sind die Schwalben erst einmal verschwunden, kommen sie vielleicht nie wieder und damit geht vielleicht auch das Glück verloren, was wir und auch unsere Schwalben auch in der Zukunft nötig haben werden!

Schwalbensichtungen in Köln-Immendorf können gerne an Marlies Fontes weitergegeben werden Mail: naturschutzwacht.koeln2.west@t-online.de

Mit großen Freude gab es am 1.9.2021 eine große Schwalbenplakettenübergabe, an die schwalbenfreundlichen Hausbesitzer von Immendorf. Frau Röttering vom NABU Köln stand Marlies Fontes (Ehrenamtliche Naturschutzbeauftragte Stadt Köln Rodenkirchen-West) und Gloria Braicks zur Seite, um die Bürger mit einer Urkunde und Plakette „Hier sind Schwalben willkommen“ zu würdigen, auszeichnen und ehren.

Schwalbenschutz bedeutet Artenschutz und jeder kann helfen!

 

(Text/Fotos: Marlies Fontes Naturschutzbeauftragte der Stadt Köln/Rodenkirchen-West)

Gründungstreffen Tafel Neustadt Süd

Montag, 6. September 2021, 12:00 – 14:00 Uhr

Wir – das sind Sankt Severin und die Kartäuserkirche – laden in guter ökumenischer Verbundenheit Menschen ein, die Lust und Zeit haben montags eine Ausgabestelle der „Tafel“ für die Neustadt-Süd zu betreiben. Dabei ist der Montagmittag gesetzt.

Wenn Sie mehr wissen möchten gehen Sie bitte auf Die Tafel in der Südstadt

Großer Tag für die kleinen Spieler des Rot-Weiß Zollstock.
Gestern beim ersten Meisterschaftsspiel der Fortuna Köln durften sie als Einlaufkinder mit den Profis auf Spielfeld einlaufen. Bei tollem Wetter hatten die Kleinen Mega viel Spaß.

(Bilder Rot Weiß Zollstock)

Die verehrenden Wassermassen des Starkregens haben die ganze Reitsportanlage
in Weilerswist überflutet. Alle Pferde wurden in einem Kraftakt evakuiert. Nichts ist mehr wie vorher. Aus dem kleinen idyllischen Rinnsal der Swift ist bei dieser Flutkatastrophe ein reißender Fluss
von einer Minute auf die andere geworden. Ganz in der Nähe der Reitanlage ist die A61 weggebrochen. Von der Anlage ist vieles Schwerts beschädigt und einfach weggespült worden.
Gott sei Dank sind keine Menschen und Pferde in Not geraten oder ums Leben gekommen – die Pferde konnten in einer halsbrecherischen Aktion in Sicherheit gebracht werden, dank der viele helfenden Hände und Höfe die direkt ihre Hilfe angeboten haben, so Dani Starck. Auch die drohende Gefahr das der Damm der Steinbachtalsperre brechen könnte, hat alle um schlaflose Nächte gebracht.

Doch jetzt fangen die Aufräumarbeiten an – denn von dem Hof sind große Teile den Fluten zu Opfer gefallen. Der Schaden geht in die Hundertausende.

Der TV Rodenkirchen 1898 e.V. mit der Vorsitzenden Iris Januszewski möchte den sehr in Mitleidenschaft gezogen Hof durch seine Spende beim wieder Aufbau helfen.

Iris Januszewski freut sich sehr das bei ihrer spontanen Aktion, der TVR 2022,00 € an Dani Starck als Spende überreichen kann, und so ein wenig zum Wiederaufbau dazu beitragen kann.

Iris Januszewski – es ist unsere Pflicht den Menschen und Vereinen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft mit unseren Möglichkeiten zu unterstützen. Das unsagbare Leid ist bis zum jetzigen Zeitpunkt immer noch unfassbar.

Auch die eigene Verwandtschaft von Januszewski hat es getroffen – umso mehr sind wir in Gedanken bei allen Flutopfern, so Januszewski.

Wer auch aktiv etwas Spenden möchte – kann dies direkt an Starck Reit & Pferdetherapie,
Kontodaten – IBAN: DE85 3708 0040 0131 7088 00 bei der Commerzbank AG machen.
Jeder Cent kommt zu 100% an!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir sammeln weiter Gummistiefel,
Bauhandschuhe,Schneeschieber, Schüppen, Schubkarren, Werkzeug,
Sonnencreme, Feuchttücher, Stirn- und Taschenlampen- natürlich mit Batterien, Desinfektionsmittel, Putzzeug, Eimer, Aufnehmer, Besen, Schrubber und Handyladestationen.

Unsere Sammelstelle ist vom 26.7-30.7 in den Zeiten von 9-18 Uhr bei
GoldRichtig
Weißer Straße 157
50999 Köln
Bitte VOR dem Betriebsgelände parken.

Wir bedanken uns bei ALLEN ausdrücklich – es ist großartig und zeigt „Zusammen ist vieles möglich“

Kandidat*innen können sich bis 1. Oktober bewerben – 

Die diesjährige Kampagne zur Wahl der Seniorenvertretung (SVK) erhält prominente Unterstützung. Neben Oberbürgermeisterin Henriette Reker wirbt eine Reihe von Persönlichkeiten für die SVK: Musiker und Krätzchensänger Ludwig Sebus, Schauspielerin Lotti Krekel, der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) sowie der Ehrenamtspreisträger Hasan Ates.

Alle fünf rufen per Videobotschaft im städtischen Internetauftritt und in den sozialen Netzwerken zur Kandidatur auf für die im November stattfindende Wahl zur Seniorenvertretung. Hasan Ates, sehr aktiv in der türkischsprachigen Gemeinde, findet es wichtig, dass alle Kölner*innen ab 60 Jahre wahlberechtigt sind und auch kandidieren können. In Köln leben 75.000 Senior*innen mit Migrationsgeschichte. Da ein Großteil von ihnen türkischstämmig ist, hat Ates seinen Aufruf sowohl in Deutsch als auch in Türkisch verfasst.

Musiker Ludwig Sebus meint,

man solle sich nicht scheuen, zu kandidieren, „denn in der Gegenwart wird die Zukunft geprägt.“

Charmant ruft Schauspielerin Lotti Krekel zur Kandidatur auf:

Das ist ein interessanter Job. Wir müssen uns doch vertreten lassen, Sie vertreten uns vielleicht am allerbesten.

BAGSO-Vorsitzender Franz Müntefering betont:

Eine gute Tradition. Frauen und Männer sollen für die wichtige Aufgabe kandidieren – für ein gutes Leben für alle Generationen!

Dem schließt sich Oberbürgermeisterin Henriette Reker ausdrücklich an:

Für die Entwicklung einer sozialen und generationengerechten Stadt ist die persönliche Erfahrung der Älteren für uns alle sehr wertvoll.

Die Videobotschaften sind nur ein Teil der Werbekampagne, die die Stadt Köln aufgelegt hat, um die Wahlberechtigten über die Möglichkeiten zur Kandidatur zu informieren. Ergänzt werden sie durch einen mehrsprachigen Erklärfilm, um insbesondere auch die Wahlberechtigten mit ausländischer Staatsangehörigkeit zu erreichen.

Über die Mitarbeit in Ratsausschüssen und Bezirksvertretungen hat die Seniorenvertretung maßgeblich Einfluss auf die politische Willensbildung. Dadurch haben ältere Menschen eine zusätzliche Chance, aktiv und selbstbestimmt an der Gestaltung ihrer Lebensverhältnisse mitzuwirken,

beschreibt Wahlleiter und Dezernent für Soziales, Gesundheit und Wohnen der Stadt Köln, Dr. Harald Rau, die Bedeutung der Seniorenvertretung. Er ruft dazu auf, diese Chance zu nutzen und sich als Kandidat*in zur Wahl zu stellen und hofft auf eine hohe Wahlbeteiligung, indem sich ältere Menschen gegenseitig ermutigen.

Hintergrund:

Im Herbst dieses Jahres wird die Seniorenvertretung der Stadt Köln erneut gewählt. Der letzte Abgabetag der reinen Briefwahl ist Montag, 22. November 2021. Insgesamt sind rund 250.000 Kölner*innen ab 60 Jahren – darunter 35.000 Menschen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit – dazu aufgerufen, von ihrem aktiven und passiven Wahlrecht zur Wahl der Seniorenvertretung Köln Gebrauch zu machen. In jedem Stadtbezirk werden fünf Mitglieder für die Seniorenvertretung gewählt. Um die Einbindung ausländischer Mitbürger*innen in die Seniorenvertretung zu fördern, sieht die Wahlordnung zur Wahl der Seniorenvertretung folgende Sonderregelung vor: Soweit in einem Wahlbezirk nur Kandidat*innen mit deutscher Staatsangehörigkeit unter den fünf Gewählten sind, wird die Seniorenvertretung um ein sechstes Mitglied erweitert, das auch oder ausschließlich eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt. Allerdings nur, sofern im Wahlkreis mindestens zwei Kandidat*innen zugelassen waren, die auch oder nur eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen. Als gewähltes sechstes Mitglied gilt in diesem Fall der/die Kandidat*in mit der höchsten Stimmenzahl.

Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Die Wahlbeteiligung bei der letzten Wahl 2016 lag bei 25,09 Prozent.

Zurzeit sind alle Kölner Einwohner*innen ab 60 Jahren – auch ausländische Mitbürger*innen – aufgerufen, für die Wahl der Seniorenvertretung Köln zu kandidieren. Bis spätestens 1. Oktober 2021 können Interessierte beim Wahlamt der Stadt Köln das Formblatt „Wahlvorschlag“ und mindestens 20 Unterstützungsunterschriften einreichen (Ausschlussfrist: 18 Uhr). Es wird dringend empfohlen, Wahlvorschläge frühzeitig vor diesem Termin einzureichen, damit etwaige Mängel rechtzeitig behoben werden können.

Auf dem Vordruck zur Erstellung des Kandidat*innenprofils werden die Kandidierenden nach ihrer Parteizugehörigkeit gefragt, um den Wähler*innen eine bessere Einordnung zu ermöglichen. Die Angabe der Parteizugehörigkeit kann aus rechtlichen Gründen aber nicht verpflichtend gemacht werden und erfolgt weiterhin freiwillig.

Interessent*innen können beim Wahlamt der Stadt Köln die erforderlichen Unterlagen sowie eine Beratung erhalten. Nähere Informationen zur Kandidatur gibt es telefonisch unter 0221 / 221-34567 oder per E-Mail.E-Mail an das Wahlamt der Stadt KölnAlle Informationen und Filme zum Thema Wahlen

Zeitplan der Wahl:

21. Juni bis 1. Oktober 2021 können Kandidaturen eingereicht werden.

Am 11.Oktober 2021 entscheidet der Wahlausschuss über die Zulassung der Kandidat*innen. Briefwahlunterlagen werden zwischen 25. Oktober und 1. November 2021 verschickt. Stimmen können bis zum 22. November 2021 abgegeben werden (Ausschlussfrist: Eingang beim Wahlamt bis 16 Uhr).

(Text:PI/Stadt Köln/Katja Reuter)