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eine Arbeit die unbezahlbar ist…

Die Bürgervereinigung Rodenkirchen informiert: Sie ist seit 1977 Pate des Ensembles der vier Linden und des Wegekreuzes. Verschiedene Maßnahmen zur Substanzerhaltung des Wegekreuzes wurden nun nötig. Denn im Laufe der Zeit entstanden verschiedene Schäden durch Risse und Verwitterung an dem Denkmal. In Absprache mit dem Amt für Denkmalschutz der Stadt Köln übernahm die Bürgervereinigung Rodenkirchen die Kosten für die nötigen Restaurierungsarbeiten und betreute die Restaurierung. Am 16. Oktober 2020 übergab nun der ausführende Diplom-Restaurator Stefan Gloßner das erfolgreich wiederhergestellte Kreuz an Dieter Maretzky und Jürgen Müller aus dem Vorstand der Bürgervereinigung Rodenkirchen.

Zur Geschichte
Bereits Ende der 1970ger Jahre erfolgte die erste sachgemäße Sicherung des Denkmales durch einen Restaurator. Nachdem 1990 die alten Linden wegen fehlender Standsicherheit gefällt werden mussten, ließ im Jahr 1993 die Bürgervereinigung mit Hilfe einer Stiftung und der Förderung durch die Bezirksvertretung Rodenkirchen neue Bäume in einer beachtlichen Größe pflanzen.
Das Wegekreuz in der Straße „An den vier Linden“ wurde 1840 errichtet. Es besteht aus rotem Sandstein. Die Inschrift „Jos. Manbach fec.“ am Sockel ist heute kaum mehr lesbar: Nachweisbar ist aber ein ähnliche Name: Johann Joseph Mannebach, der nach seiner Steinmetz- und Bildhauerausbildung zunächst in Wien tätig war, bevor er in Köln ein Atelier für Bildhauerarbeiten eröffnete. Laut Kölner Adressbücher hatte er 1822 bis 1835 eine Werkstatt in der Severinstraße 203. Als er im Alter von 67 Jahren verstarb, ging seine Werkstatt an seinen Sohn, den Bildhauer Johann Louis Peter Mannebach (1797–1842) über.

In einer Niederschrift vom 11. März 1968 berichtet der Beigeordnete Franz Josef Fleissig (Gemeinde Rodenkirchen) über ein Gespräch mit Landwirt Anton Einhoff. Dieser erzählte, dass es sich um ein Feldkreuz handele, das an dieser Stelle wegen eines bestimmten Ereignisses errichtet worden wäre. In der Regel wird es aus Anlass eines Unfalles oder Mordes zum Gedenken aufgestellt.
Der Hauptlehrer Joseph Wirtz aus Godorf schrieb in seinem Heft „Aus Rodenkirchens Heimatgeschichte“, dass es sich um das „Linnartz-Kreuz“ handele. Der Linnartzhof, heute in Wohnungen umgewandelt, liegt nahe an der Römerstr. (Denkmalverzeichnis: Hofanlage Lennartzhof, Römerstr. 85). Je nach dem Eigentümer änderte sich der Name: So hieß er einmal Hof Röttgen zu Schillingsrott (später Lennartzhof). Das einzige Hofgut aus alter Zeit, Gut Schillingsrott, eine der letzten historischen Hofanlagen in Rodenkirchen, wurde 1997 zu Wohnzwecken umgebaut. Bis dahin bestand die Anlage aus dem Herrenhaus, einem Südtrakt sowie aus den Nord- und Osttrakten. Sie hatte eine Grundstücksgröße von 7000 Quadratmetern.

Restaurierung 2020
Über den zuständigen Sachbearbeiter Roland Krapp vom Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege erhielt die Bürgervereinigung den Kontakt zu Diplom-Restaurator Stefan Gloßner aus Bergisch Gladbach.  Er prüfte den Zustand des Denkmales und erstellte ein Angebot.
Der starke biogene Bewuchs wurde schonend entfernt, die Fugen restauriert, alte, fehlerhafte Reprofilierungen erneuert, Risse durch Injektion gesichert und verschlossen, die komplette Restaurierung dokumentiert. Diese Arbeiten wurden im Oktober mit 40 Arbeitsstunden durchgeführt. Die Kosten in Höhe von 2.600 Euro übernahm die Bürgervereinigung Rodenkirchen.

Das Ensemble Vier Linden
Seit einiger Zeit ist die Bürgervereinigung Rodenkirchen im Gespräch mit dem Forst- und Grünflächenamt der Stadt Köln, um die Sichtbarkeit des Ensembles zu verbessern. Linden gehören zur Baumart, die bevorzugt in solchen Zusammenhängen gepflanzt werden. Denn Linden strahlen Geborgenheit aus und aus ihrem Holz werden bevorzugt sakrale Bildwerke gestaltet. Deshalb spricht man auch vom heiligen oder heilsamen Holz. Die Bedeutung der Vier Linden wird noch durch den Straßennamen „An den Vier Linden“ unterstrichen. Im Kölner Straßennamen-Lexikon ist zu lesen, dass diese Straße eine Länge von 150 Metern hat und die „Anpflanzung von vier Holländischen Linden, die eine natürliche Kapelle darstellen sollten“.

Eine wilde Hecke zur Industriestraße hin wurde schon beseitigt. Einige angrenzende Bäume, die in die Kronen der vier Linden ragen, müssten noch gefällt oder beschnitten werden. Zu den geplanten Verschönerungsmaßnahmen gehört auch die Erneuerung der Ruhebank, die mit etwas mehr Abstand zur stark befahrenen Industriestraße und Blick auf das Wegekreuz errichtet werden soll. Ein interessierter Rodenkirchener Bürger hat sich als Spender zur Verfügung gestellt. Eine kleine, wichtige Ergänzung wäre ein Schild, das auf dieses Denkmal und die Patenschaft der Bürgervereinigung Rodenkirchen hinweist.

Informationen über den Restaurator auf http://www.stein-wand-restaurierung.de/

Bericht: Dieter Maretzky, Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V.

Immer noch gibt es auch in unserer Nachbarschaft Menschen, denen das Nötigste zum Leben fehlt.

Woche für Woche kommen Menschen zu uns in der Ev. Kirchengemeinde Köln Zollstock und bekommen eine Tüte mit Lebensmitteln – ein Paket Nudeln, ein paar Konserven, eine Packung Reis und auch mal ein Pfund Kaffee oder eine Tafel Schokolade.
Hilfsbedürftige und obdachlose Menschen kommen ebenso wie Senioren, bei denen am Monatsende das Geld knapp wird.

Die Tüten sind ein kleiner Beitrag; aber sie entlasten und so bleibt vom wenigen Geld vielleicht ein bisschen übrig, für einen kleinen Luxus.

Der Inhalt einer Tüte kostet rund 10€ – diesen Betrag können Sie spenden.

Gerne können Sie uns auch mit haltbaren Lebensmitteln unterstützen. Im Gemeindezentrum stehen Boxen bereit oder Sie geben etwas in unserem Büro ab.

Gesucht werden:
– Nudeln und Reis
– Konserven mit Obst und Gemüse
– trockene Lebensmittel (Hülsenfrüchte, etc.)
– Fisch- oder Wurstkonserven
– haltbares Brot (Knäckebrot, Pumpernickel, ect.)
– Dosensuppen und -eintöpfe
– Tee und Kaffee
– Marmeladen und Honig
– Schokolade, Kekse und Süßigkeiten
– Hygieneartikel (Zahnbürsten, Zahnpasta, Deo, Duschgel, Seife, etc.)

Grundsätzlich kann die Kirche nur Lebensmittelspenden annehmen, deren Haltbarkeitsdatum NICHT überschritten ist.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung!

Wir sind mitten im Veedel. Christ*in sein bedeutet für uns miteinander, füreinander und für andere zu leben.
Ihre Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock

Projektort: Bornheimer Straße 1a, 50969 Köln

Das Pflanzenorchester von Finkens Garten

Ein kreativer und bunter Nachmittag für Kinder im Alter von fünf bis acht Jahren: Es singt und klingt, es tönt und schwingt, es summt und brummt. So hört sich das das Pflanzenorchester in Finkens Garten, Friedrich-Ebert-Straße 49, Köln-Rodenkirchen, am Samstag, 24. Oktober 2020, 15 bis 17 Uhr, an. Die Pflanzenheilkundlerin und Musikerin Mirjam Hirsch leitet das naturmusische Wochenende für Kinder von fünf bis acht Jahren in Begleitung. Die Veranstaltung beginnt mit einem Rundgang durch den Naturerlebnisgarten, bei dem sich die Teilnehmenden von den Klängen der Natur inspirieren. Anschließend werden Musikinstrumente aus einfachen Materialien gebastelt und gemeinsam musiziert.
Die Teilnahme ist frei, es wird aber um Spenden zugunsten des Vereins der Freunde und Förderer von Finkens Garten gebeten. Dieser finanziert die Gartenleitung und die gesamte pädagogische Arbeit. Aufgrund der aktuellen Situation ist die Teilnehmerzahl auf sechs Kinder beschränkt, die Anmeldung erfolgt per E-Mail. Erwachsene werden gebeten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Finkens Garten ist erreichbar mit den Stadtbahnlinien 16 und 17, Haltestelle Rodenkirchen BF, und der Buslinie 131, Haltestelle Konrad-Adenauer-Straße.
Anmeldung hier: tilia.werner@netcologne.de

Ein eigenes Musical für Köln

Mit „Himmel und Kölle“ schreibt das Erfolgsautoren-Duo Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob der Domstadt ihr eigenes Musical auf den Leib – voller bissigem Humor und mit Gefühl.

 Von der frommen Provinz in die sündige Großstadt: Der Kulturschock trifft den naiven Jung-Pfarrer Elmar direkt bei seiner Ankunft auf der Domplatte mit voller Wucht. Bereits am nächsten Morgen soll er die erste Predigt in seiner neuen Gemeinde halten. Doch statt der richtigen Worte findet er einen feierwütigen Junggesellinnenabschied, der dringend seine Hilfe braucht. Nach einer wilden Nacht muss Elmar feststellen: Gegen einen Samstagabend am Brüsseler Platz waren Sodom und Gomorrha eine Oase der Ruhe.

Beispiellose Zusammenarbeit führender Musical- und Theater-Macher

Eine schwungvolle Geschichte voller urkomischer Ideen, rasanter Szenenwechsel und mitreißender Musik: Mit „Himmel und Kölle“ macht das Erfolgsautoren-Duo Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob der Stadt Köln eine bissige Liebeserklärung voller Wortwitz und Gefühl. Und mehr noch: Die beiden Kölner Grimme-Preisträger schenken ihrer Stadt des Herzens ihr erstes eigenes Musical. Sie verpacken die Geschichte um den Jung-Pfarrer Elmar in eine turbulent-witzige Reise durch die vermeintlich heilige Domstadt, bei der er auf ein schier unerschöpfliches Kaleidoskop an kölschen Charakteren trifft.

Auf der traditionsreichen Volksbühne am Rudolfplatz inszeniert der gefeierte Regisseur Gil Mehmert (unter anderem „Das Wunder von Bern“, „West Side Story“, „Evita“ und „Hair“) das erste Köln-Musical, für das Andreas Schnermann exklusiv die Musik komponiert hat. Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob („Extrawurst“), die zur Spitze der deutschen Satire-Autoren zählen, erfüllen sich einen langgehegten Traum: „Wir wollten schon lange ein Musical schreiben, das Köln so zeigt, wie wir die Stadt sehen – mit Liebe, Zorn, Witz und Biss. Noch nie haben wir an einem Stück so intensiv gearbeitet, wie an „Himmel und Kölle“, sagt Netenjakob. „Wir wollen ein fantastisches, mitreißendes Musical schaffen.“

Sündenreicher Trip durch Bars und Brauhäuser

Das ist dem eingespielten Team ohne Frage gelungen. Der schwindelerregende Höllenritt des erzkatholischen Priesters Elmar treibt den Zuschauern garantiert vor Lachen die Tränen in die Augen.

Auf der Suche nach einem erfrischenden Mineralwasser trifft er auf die junge Kathy. Sie feiert Junggesellenabschied und hat gerade festgestellt, dass sie schwanger ist. Allerdings nicht von ihrem Bräutigam. Elmar ist entsetzt. Die verzweifelte junge Frau rührt ihn schließlich so sehr, dass er ihr hilft, ihren Bräutigam aus der vornehmsten Kölner Gesellschaft zu finden. Elmar erwartet ein sündenreicher Trip durch Shisha-Bars und Brauhäuser…

Fazit: Auf die Oper müssen wir noch warten – „Himmel und Kölle“ ist schon da. Also nichts wie hin!

Premiere ist am 29.10.2020.

Ein unschlagbares Erfolgs-Team: Die Autoren des Musicals „Himmel und Kölle“

Die beiden Grimme-Preisträger Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob arbeiten seit vielen Jahren sehr erfolgreich im Fernsehen, am Theater und als Buchschriftsteller. Ihr Stück „Extrawurst“ von 2019 ist das zurzeit meist- inszenierte Stück auf deutschen Bühnen. Beide schrieben für „Stromberg“, „Pastewka“, „Anke“, „Switch“ und viele weitere Formate. Kölner kennen die Autoren von den „Mitternachtsspitzen“ und der „Stunksitzung“.

Dietmar Jacobs (Jahrgang 1967) schreibt Theaterstücke und Drehbücher zum Beispiel für die Fernsehserien „Stromberg“, „Pastewka“, „Dr. Psycho“ und „Mord mit Aussicht“. Als Hausautor zeichnet er für die Erfolgsstücke „Couch“, „Sushi“, „Freaks“ und „Irgendwas mit Menschen“ am Düsseldorfer Kom(m)ödchen verantwortlich. Daneben schreibt er regelmäßig für „Extra 3“, die „Mitternachtsspitzen“ und die „heute-show“. Dazu verfasste er zahlreiche Kabarettprogramme, unter anderem mit Richard Rogler, Thomas Freitag, Jürgen Becker, Jochen Busse und Christian Ehring. Für seine Arbeiten wurde er mit dem Grimme-Preis, dem Deutschen Fernsehpreis, dem Deutschen Comedy-Preis und dem Monika-Bleibtreu-Preis ausgezeichnet.

Moritz Netenjakob wurde 1970 in Köln geboren. Er war Chefautor von „Switch“ und „Die Wochenshow“. Zudem schrieb er Drehbücher für die Serien „Pastewka“, „Dr. Psycho“ und „Stromberg“ – für letztere erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. Das Kölner Publikum liebt besonders seine satirischen Texte für die „Stunksitzung“, für die er seit 1996 verfasst. Sein Roman-Debüt „Macho Man“ stand monatelang in den Top Ten der Spiegel-Liste und wurde mit Christian Ulmen in der Hauptrolle verfilmt. Auch in den Nachfolge-Romanen „Der Boss“ und „Milchschaumschläger“ (ebenfalls Spiegel-Bestseller) verarbeitet Netenjakob den Kulturen-Clash zwischen seinen intellektuellen Eltern und der Großfamilie seiner türkischen Ehefrau. Sein Theaterstück „Extrawurst“ (mit Dietmar Jacobs) avancierte zu einem bundesweiten Bühnen-Hit. Zudem bespielt Netenjakob als Satiriker und Kabarettist sehr erfolgreich Deutschlands Bühnen, unter anderem das Düsseldorfer Kom(m)ödchen, mit Programmen wie „Multiple Sarkasmen“ und „Das Ufo parkt falsch“.

Mitreißende Musical-Klänge von Meisterhand komponiert

Andreas Schnermann, der  Köln aus dem Effeff kennt, zeichnet für das Herzstück des Köln-Musicals, die Musik, verantwortlich. Der Komponist, Pianist und Musikproduzent studierte Jazzpiano und Komposition an der Hochschule der Künste in Bern (Swiss Jazz School). Nach weiteren Studienaufenthalten in New York und Kanada arbeitete er als Sideman, gab Workshops, veröffentlichte einige CDs und spielte große Touren durch die Jazzlandschaft Europas. Projekte und Veröffentlichungen mit Gedichtvertonungen, CDs und Musikhörbücher mit anderen Musikern sowie renommierten deutschen Schauspielern und Sprechern folgten.

Im Bereich Theatermusik arbeitete Andreas Schnermann fortwährend unter anderem als musikalischer Leiter und Komponist am Schauspielhaus Bochum, am Theater Basel, dem Kom(m)ödchen Düsseldorf und mit vielen freien Theatergruppen deutschlandweit. In Zusammenarbeit mit Dietmar Jacobs und dem Illustrator Horst Klein schuf er im Frühjahr 2014 das Kindermusical „Kuno Knallfrosch“. In Zusammenarbeit mit der NDR Big Band entsteht aktuell das Nachfolgeprogramm „Kuno Knallfrosch rockt Europa“, das 2021 in Hamburg unter anderem in der Elbphilharmonie uraufgeführt wird. Der Kölner Komponist, Pianist und Musikproduzent vertont Filme und unterrichtet an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, ist musikalischer Coach bei Musikproduktionen, Klavierlehrer und musikalischer Mentor.

„Die Gesangs- und Tanzszenen spielen an den unterschiedlichsten und skurrilsten Orten von Köln. Die Musik soll uns vergessen machen, dass wir gerade im Theater sitzen und sie soll die Dynamik der Geschichte mit jedem Ton vorantreiben“, so der Komponist.

Allabendlich spielt ein Live-Orchester, das Schnermann zusammenstellt und leitet

Der Musical Supervisor

Unterstützung bekommt der Komponist Schnermann von einem ebenfalls sehr renommierten Kollegen: Jürgen Grimm ist Professor an der Folkwang Universität der Künste Essen. Er studierte Jazz- und Popularmusik an der Musikhochschule Köln und arrangierte, komponierte und produzierte nicht nur für Barbara Schöneberger, Annett Louisan, die SWR-Big Band, Bürger Lars Dietrich und Paul van Dyk. Auftritte und Tourneen hatte er mit dem Mahler Chamber Orchestra, Daniel Harding, Anne Sofie von Otter, Till Brönner, Angelika Milster, den No Angels, Clark Terry, Gerry Mulligan, den Bigbands des HR, WDR und SWF, dem WDR Sinfonieorchester und vielen anderen. Jürgen Grimm dirigierte unter anderem die Staatsphilharmonie Nürnberg, das Filmorchester Babelsberg, das Sinfonieorchester Wuppertal sowie das Oldenburgische Staatsorchester.

In den vergangenen Jahren übernahm Jürgen Grimm die musikalische Leitung vieler Musical-Produktionen wie zum Beispiel „The Full Monty – Ganz oder gar nicht“ (2011) und „Funny Girl“ (2012) an der Oper Dortmund. Zudem leitete er die deutsche Erstaufführung von „Die Hexen von Eastwick“ am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen(2012), „Jesus Christ Superstar“ an der Oper Bonn (2013), „Evita“ am Staatstheater Oldenburg (2014) und an der Oper Bonn (2016). Auch „Catch Me If You Can“ am Staatstheater Nürnberg (2018) sowie „Der Name Der Rose“ (2019) bei den Domstufen-Festspielen Erfurt verantwortete er musikalisch.

Das künstlerische Team hinter „Himmel und Kölle“

Gil Mehmert

Für das erste Köln-Musical konnte einer der gefragtesten Musical-Regisseure Deutschlands an Bord geholt werden. Gil Mehmert inszeniert den rasanten Höllenritt durch die nächtliche Domstadt mit Witz, Tempo und überraschenden Twists. Seine ersten Karriereschritte machte der 1965 geborene Mehmert während seines Musikstudiums an der Kölner Musikhochschule und absolvierte anschließend den Regiestudiengang bei August Everding an der Hochschule für Musik und Theater in München.

Seine Inszenierungen, die von Oper über Operette bis hin zum Musical alle Genres im Musiktheater und von Drama bis Komödie alle Schauspiel-Variationen umspannen, entstanden an zahlreichen renommierten Bühnen unter anderem in Berlin, Hamburg, München, Zürich und Wien.

Zu seinen Arbeiten gehören Bühnen-Bearbeitungen von Filmstoffen, aber auch aufwendige Open Air-Produktionen wie die live im Fernsehen übertragene Eröffnungsshow und das Finale der RUHR.2010 oder die konzertante Open Air-Version des Kult-Musicals „Elisabeth“ für die Vereinigten Bühnen Wien vor dem Schloss Schönbrunn. Für seine Arbeit wurde der Regisseur mehrfach ausgezeichnet, so mit dem Regiepreis des Impulse-Festivals 2001, dem Stern des Jahres der Münchner Abendzeitung 2001 und 2016, dem Preis für die beste Inszenierung bei den Bayerischen Theatertagen 2005 und dem Monica-Bleibtreu-Preis 2019. Sein Kino-Debüt „Aus der Tiefe des Raums“ nach eigenem Drehbuch erhielt den Bayerischen Filmpreis für die beste Nachwuchs-Produktion. In den letzten Jahren hat sich Gil Mehmert insbesondere im Bereich Musical profiliert und seit 2003 lehrt er als Professor im Studiengang Musical an der Folkwang-Universität der Künste in Essen.

Der Script Consultant

Alistair Beaton

Unterstützung beim Textbuch bekamen Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob von niemand geringerem als Alistair Beaton. Er gilt als einer der führenden britischen Dramatiker und Satiriker. Beatons Musicalproduktionen umfassen: „Caledonia” (Weltpremiere 2010 im Rahmen des International Edinburgh Festival), „Follow My Leader” (Birmingham und London), „Small Expectations” (Queen Elizabeth Hall London), „King” (Piccadilly Theatre West End), „Ziegfeld” (London Palladium West End), „The Ratepayers‘ Iolanthe” (Phoenix Theatre West End) und „The Metropolitan Mikado” (Queen Elizabeth Hall London). Seine Komödie „King of Hearts“ / „König der Herzen“ lief 2007 am Hampstead Theatre in London und anschließend am Schlossparktheater in Berlin mit Dieter Hallervorden in der Hauptrolle. Beatons Polit-Satire „Feelgood“ war ein West End-Hit, wurde für den Olivier Award nominiert und mit dem Evening Standard Best Comedy Award ausgezeichnet.

Seit seiner London-Premiere wurde „Feelgood“ in mehr als einem Dutzend Länder, darunter an mehreren Theatern in Deutschland, auf die Bühne gebracht – zuletzt am Fritz Rémond Theater in Frankfurt.

Alistair Beaton spricht Englisch, Deutsch, Russisch und Französisch. Er hat Nikolaj Gogol, Bertolt Brecht und Friedrich Dürrenmatt ins Englische übertragen, ebenso wie Max Frisch. Für das Fernsehen schrieb Beaton einige satirische Filme, darunter die BAFTA-nominierte Komödie „The Trial of Tony Blair“. Darüber hinaus ist er der Autor des satirischen Romans „A Planet for the President“ sowie vieler weiterer humorvoller Bestseller, zuletzt „The Little Book of Brexit Bollocks“ / „Das Kleine Buch des Brexit-Blödsinns“. Beaton arbeitete eine kurze, aber stürmische Zeit als Redenschreiber für Gordon Brown.

Die Darsteller

Von „West Side Story“ über „Hair“, „We will rock you“ oder „Manche mögen’s heiß“ bis zu „My Fair Lady“ oder „Evita“: Die Biographien der Szene-Stars, die in „Himmel und Kölle“ in die Charaktere der liebevoll gezeichneten Figuren schlüpfen, sind beeindruckend. Bis in die Nebenrollen hinein haben die kreativen Macher des Köln-Musicals bekannte Namen und Gesichter aus der Musical-Branche gecastet, die über jahrelange Erfahrung verfügen und etliche Hauptrollen gespielt haben. Viele der von der Presse hochgelobten Darstellerinnen und Darsteller sind für ihre Leistungen bereits mehrfach ausgezeichnet worden und verfügen über internationale Bühnenerfahrung und hatten bereits feste Engagements an großen Häusern.

Markus Schneider (ELMAR, der Pfarrer) glänzte zuletzt bei den Domfestspielen in Magdeburg in „West Side Story“ und in dem Musical „Company“ in der Hauptrolle. Bis zum Sommer 2017 war er festes Ensemble-Mitglied am Staatstheater Braunschweig. Dort spielte er neben Sweeney Todd im gleichnamigen Musical auch den jüngeren Bruder in „Ragtime“. Zu seinem Repertoire zählen Rollen wie Magaldi in „Evita“, Freddy Eynsford-Hill und Henry Higgins in „My Fair Lady“, Erich Collin in „Comedian Harmonist“, die Vogelscheuche in „Der Zauberer von Oz“ sowie Action und Riff in der „West Side Story“. Markus Schneider studierte in Essen Schauspiel, Gesang und Tanz. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er unter anderem in Inszenierungen am Düsseldorfer Schauspielhaus, bei der Ruhr Triennale in Bochum und in New York. Er erhielt Engagements an Theatern in Gelsenkirchen, Kassel, Chemnitz und Mannheim, an der Oper Bonn, bei den Nibelungenfestspielen in Worms und an Theatern in Dortmund und Koblenz.

Bereits vor ihrem Studium sammelte Karen Müller (KATHY, angehende Braut) erste Erfahrungen am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden. Sie war als Sugar Kane in „Manche mögen’s heiß“, in der Rolle der Crystal in „Der kleine Horrorladen“ und als Sheila Franklin in „Hair“ zu sehen. Noch während ihres Studiums an der Folkwang Universität der Künste in Essen spielte sie in „Cabaret“ im Grillo Theater und stand als Krankenschwester in „Hello Again“ im Essener Theater im Rathaus auf der Bühne. Karen ist seit 2015 Preisträgerin der Walter-Kaminsky-Stiftung des Bundeswettbewerbs Gesang Berlin e.V..Ihr Operetten-Debüt feierte sie 2017 in der Rolle der Bessie in „Die Blume von Hawaii“ im Opernhaus Dortmund. Im selben Jahr spielte sie Graziella in „West Side Story“ auf dem Domplatz in Magdeburg sowie die Wendy Jo in „Footloose“ im Staatstheater Darmstadt. 2018 war sie als Dance-Captain, Swing und Cover Gianna in der Welturaufführung des Musicals „Wahnsinn – das Wolfgang-Petry-Musical“ zu sehen und ging damit in der ersten Jahreshälfte 2019 auf Tour durch Deutschland. Zuletzt amüsierte sie als Klärchen in der Operette „Im weißen Rössl“ das Publikum in Dortmund.

Er ist ein echtes Kind des Ruhrgebiets: In Duisburg aufgewachsen, studierte Florian Sigmund (MATTES, Verlobter von Kathy)  seit 2016 das Fach Musical an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Bereits davor spielte er u. a. in Musicals wie „Hairspray“ und „La Cage aux Folles“, übernahm Hauptrollen in Anything Goes und Die lustige Witwe in Wuppertal. Während seines Studiums verkörperte er die Rolle des Oberst in „Die Gespenstersonate“ sowie des Präparators in „Glaube Liebe Hoffnung“. 2018 übernahm er die Rolle des Kommissars in der Try-Out-Version der Bühnenadaption des Kult-Films „Knockinʼ On Heavensʼ s Door“ in Essen und Basel und war im gleichen Jahr als Diesel/Glad Hand in der „West Side Story“ an der Oper Dortmund zu erleben. Neben seiner Bühnentätigkeit steht Florian Sigmund regelmäßig für verschiedene Werbe- und Imagefilme vor der Kamera. Erneut an der Oper Dortmund, konnte man Florian Sigmund in der Spielzeit 2019/20 als Stride in Jekyll & Hyde erleben.

Der ausgebildeter Opernsänger Enrico De Pieri (SABBELSCHNÜSS, Kompagnon von MATTES) feiert mit seinem Engagement in „Himmel und Kölle“ eine persönliche Premiere: zum ersten Mal spielt der Publikumsliebling einen Bösewicht. Wo auch immer der gebürtige Kieler auf der Bühne steht, zieht er die Blicke auf sich. Ob als Hape Kerkeling in der Uraufführung des Musicals „Kein Pardon“, in der Hauptrolle des Wolfgang-Petry-Bühnenhits „Wahnsinn – das Musical” unter der Regie von Gil Mehmert oder als gefeierter Dschinni in der Neuen Flora in Hamburg – der auch aus Funk und Fernsehen („Wetten, dass..?“, „Verstehen Sie Spaß?“) bekannte Musical-Star begeistert Zuschauer und Journalisten gleichermaßen. Enrico De Pieri studierte Lied und Oratorium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Während seines Studiums erhielt er Stipendien des „International Vocal Arts Institute“ sowie der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung. Schon während des Studiums verkörperte Enrico De Pieri   den Figaro in „Le Nozze Di Figaro“, Orpheus in „Orpheus und Eurydike“ und Sancho Pansa in „Der Mann von La Mancha“.  In „3 Musketiere – Das Musical“ verkörperte er die Rolle des Porthos am Stuttgarter Apollo Theater und an der Freilichtbühne Tecklenburg. Zudem war er als Dozent an der Joop van den Ende Academy sowie der Hochschule Osnabrück tätig und arbeitete als Gesangscoach an großen Musicalbühnen. So übernahm er die stimmliche Betreuung in Produktionen wie „Tanz der Vampire“, „Elisabeth“, „Ich will Spaß“ oder „Wicked“. In seiner Heimat Kiel ist er seit über 10 Jahren an der Oper in vielen Rollen und auch als Moderator des Opernballs zu sehen.

Die gebürtige Rheinländerin Vera Bolten (MONI, Pfarrhaushälterin) absolvierte ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin an der Universität der Künste in Berlin und erhielt ihr Diplom mit Auszeichnung. Schon während des Studiums war Vera Bolten Mitglied der Originalbesetzung von Disney’s „Der Glöckner von Notre Dame“ im Theater am Potsdamer Platz. Danach spielte sie die Anita in der „West Side Story“, Sally in „Du bist in Ordnung, Charly Brown“, Yitzak in „Hedwig and the Angry Inch“, Sally Bowles in „Cabaret“ und in verschiedenen Inszenierungen die Eponine in „Les Misérables“.  Vera Bolten ist die deutschsprachige Originalbesetzung der Scaramouche in „We Will Rock You“ und stand von der Premiere im Musical Dome Köln 2004 bis zur letzten Vorstellung in Essen 2013 in dieser Rolle auf der Bühne.

Im Sommer 2011 spielte sie bei den Schlossfestspielen Ettlingen die Mimi in „Rent“. Dem Katielli Theater in Datteln fühlt sie sich sehr verbunden: Hier steht  sie seit der Gründung im Jahre 2010 in verschiedenen Produktionen auf der Bühne. Sie verkörperte die Suzan in „Tick,Tick…Boom“, die Eva in „Die Tagebücher von Adam und Eva“, inszenierte und spielte in „Nonnstop“ und war zuletzt als Mrs. Johnstone im Musical „Blutsbrüder“ zu erleben.

Vera Bolten gehört zudem zur Premierenbesetzung des Musicals „Das Wunder von Bern“ und verkörperte dort von 2014 bis 2017 die Rolle der Christa Lubanski. Seit der Premiere im Februar 2018 ist sie Teil der Produktion „WAHNSINN“ und spielt dort die Rolle der Sabine. Vera Bolten freut sich ganz besonders mit „Himmel und Kölle“ endlich wieder in Köln auf der Bühne zu stehen.

Nach seinem Schauspielstudium an der Folkwang Hochschule Essen hatte Mark Weigel (TAXIFAHRER) erste Engagements in Bremen und Hamburg. Weitere Stationen waren in Neuss, Oberhausen, Heidelberg, Meiningen und Wilhelmshaven. Parallel dazu absolvierte er eine Gesangsausbildung in Köln. Bundesweit bekannt wurde Mark Weigel in den 90ern als Comedian in „RTL-Samstag-Nacht“. Es folgten Engagements am Theater Krefeld, dem Schauspiel Essen, an den Städtischen Bühnen Münster, bei den Nibelungenfestspielen in Worms und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Nach zahlreichen Rollen als Schauspieler und Musical-Darsteller an verschiedenen Opern- und Theaterhäusern war er für ein Jahr in der Hamburger Musical-Uraufführung „Das Wunder von Bern“ zu sehen, als Peron in „Evita“ an der Oper Bonn und als Pilatus in „Jesus Christ Superstar“ am Oldenburgischen Staatstheater. Am Ernst-Deutsch-Theater Hamburg und beim Lehárfestival Bad Ischl steht er in Neuproduktionen auf der Bühne.

Marie-Anjes Lumpp, (JENNY, Freundin von KATHY) Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang in der Kategorie Musical, studierte Schauspiel, Gesang und Tanz an der Folkwang Universität in Essen. Seitdem ist sie in den Hauptrollen vieler Musical- und Schauspiel-Produktionen zu sehen. 2013 stand sie als Elle Woods in „Natürlich Blond“ im Wiener Ronacher Theater auf der Bühne. Es folgten Stücke wie „Street Scene“, „Das Wunder von Bern“ und „A Christmas Carol“. Für ihr komödiantisches Spiel in der Rolle der Lois Lane im Musical „Kiss me, Kate“ erhielt sie 2014 den Hersfeld-Preis und überzeugte in derselben Rolle am Anhaltischen Theater Dessau. Seit 2012 ist Marie-Anjes immer wieder als Solistin in der MusiKabaretTalk-Sendung „Schlag auf Schlag“ zu Gast. In „Der kleine Horrorladen“, „Tschick“ und „Eine Sommernacht“ war sie bei den Burgfestspielen Mayen zu sehen. Für „Im weißen Rössl“ zeigte sie sich 2018 dort außerdem für die Choreographie verantwortlich. Zusammen mit Julia Meier bildet Marie-Anjes Lumpp das Kabarettduo „Lumpp&Meier“. Mit ihrem sogenannten DREISPAtENKABARETT und ihrem ersten Stück „Vogelfrei“ sind sie auf Kleinkunstbühnen unterwegs.

Auf internationalen Bühnen zuhause ist Sharon Isabelle Rupa (MAIKE, Freundin von KATHY) die ihren Abschluss zur staatlich anerkannten Musical-Darstellerin an der European Musical Academy erlangte. Ob „Die Päpstin“, „Der Medicus“, „La Cage aux Folles“ oder „Die kleine Meerjungfrau“: Sharon glänzte bereits in zahlreichen Musical-Inszenierungen und auf Tourneen. 2013 war sie Teil der Produktion „Bernarda Albas Haus“, die beim Internationalen Theaterfestival den 1. Platz als „Beste Theater-Inszenierung“ gewann. Im selben Jahr wurde sie außerdem mit dem „Deutschen Rock- und Pop Preis“ in der Kategorie „Musical“ geehrt, den sie 2014 und 2019 erneut erhielt.

Zuletzt überzeugte Sharon Isabelle Rupa als Cover „Gianna“ in der Musical-Produktion „Wahnsinn – das Wolfgang-Petry-Musical“ und stand an der Oper Bonn in „West Side Story“ auf der Bühne.

Das Produzenten-Duo

Frank Blase, geborener Kölner, studierte an der M.J. Neeley School of Business der Texas Christian University und schloss mit dem MBA ab. Danach arbeitete er bei Unilever in Hamburg bevor er 1983 zum Kölner Unternehmen igus wechselte, dessen Geschäftsführung er 1993 übernahm.

Mit Kreativität und Schwung führte Frank Blase das Kölner Unternehmen nicht nur ins neue Millennium sondern auch in die globale Expansion. Ob Produktentwicklung mit etlichen eigenen Patenten, Produktion oder IT – der „Renaissance Man“, wie er sich selber bezeichnet, mischt überall mit  und „macht selber“. Seine große Liebe gehört seinen Kunden, dem Marketing und Messen. Etliche Awards für Produkte und Corporate Design konnte er in den vergangenen Jahren zusammen mit seinen Kolleg*innen gewinnen.  Eine weitere Liebe gilt dem Theater und dem Film. Kein Wunder also, dass große Messeinszenierungen seine Bühne sind, so auch 2019 mit Angela Merkel auf dem Stand der Hannover Messe.

Seit 2014 arbeitet er nun schon mit den Autoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob an verschiedenen von ihm initiierten Projekten. 2017 nahm er die Idee der beiden  Autoren zu einem „Köln Musical“ begeistert auf.  2019 gründet er apiro entertainment (angelehnt an das griechische Wort für „unendlich“). Hauptfokus des Unternehmens ist es, Theaterstücke und Film zu produzieren. apiro Entertainment will  insbesondere kreative Musical- und Musikneuschöpfungen sowie deren Autorinnen und Autoren fördern.

Für die Musicalproduktion Himmel und Kölle brachte er das Autoren-Duo mit dem Regisseur Gil Mehmert zusammen, der schon sehr viele Musiktheaterproduktionen zu Hits machte.

Auch die Idee, den Jazzkomponisten Andreas Schnermann für dieses Musical zu gewinnen, unterstützte er mit vollem Elan.

Marc Schneider, Produzent und Rechtehändler, gründete vor 22 Jahren RIGHTS, die Gesellschaft für elektronische Rechte mbH & Co. KG nach amerikanischen Agentur-Vorbildern wie CAA, UTA und ENDEAVOR. Die Agentur RIGHTS ermöglicht einen frühzeitigen Zugriff auf Urheber- und Nutzungsrechte

von Autoren und Kreativen und hat lange Erfahrung in Development und Auswertung dieser Rechte in Medien- und Kulturbetrieben.

RIGHTS ist ein Full Service Dienstleister für die Entwicklung und Vermarktung von Stoff- und Inhalts-Rechten auf nationaler und internationaler Ebene. Die Agentur versteht sich in der Entwicklungsphase der Projekte als Partner von Autoren, Literaturagenturen und Verlagshäusern und bietet die fertigen „packets“ den Medien- und Kulturbetrieben zur Produktion an.

Ziel des 1998 gegründeten Unternehmens ist die systematische Erschließung und Verwertung von Inhalten und Stoffen. Im Mittelpunkt steht nicht nur der Kauf und Verkauf von Rechten, sondern deren Formatierung für eine crossmediale Auswertung in den Verwertungsebenen Print, TV, Internet und Kulturbetrieb.

Die von Marc Schneider 1992 gegründet Rights Filmproduktions GmbH (vormals Pentagon TV) ist ein 100% Tochterunternehmen der Agentur Rights GmbH & Co KG. Sie fungiert als Exekutive Producer und hat bisher über 350 Programmstunden im fiktionalen und nonfiktionalen TV-Bereich produziert.

www.agentur-rights.de

Produktionen in Zeiten von Corona

Die Maßnahmen und Vorgaben der Behörden in Zusammenhang mit COVID-19 werden laufend angepasst, was sich entsprechend auch auf die Auflagen und Empfehlungen für Bühnenproduktionen auswirkt.

Noch bevor im Spätsommer die Proben beginnen, hat das Team von „Himmel und Kölle“ daher detaillierte Pläne für diverse denkbare Szenarien erarbeitet.

„Natürlich hoffen wir sehr, dass wir wie geplant im Oktober Premiere feiern können“, betont der Regisseur Gil Mehmert. „Darauf arbeiten wir hin.“ Sollte das aufgrund der aktuellen Lage nicht möglich sein, planen die Musical-Macher, die ersten Shows unter Einhaltung der geltenden Abstands-Regeln vor weniger Zuschauern als Previews zu präsentieren. Eventuelle Einschränkungen in den Spielszenen würden natürlich berücksichtigt. Die Premiere müsste in diesem Fall verschoben werden.

Bei coronabedingten Einschränkungen gilt:

Erstattungen oder Umbuchungen der Tickets sind jederzeit möglich.

Himmel und  Kölle

Premiere:                29. Oktober 2020

Spieltermine:          bis 07.02.2021

Spielort:                  Volksbühne am Rudolfplatz

                                 Aachener Straße 5, 50674 Köln

Produktion:            apiro Entertainment in

                                                   Zusammenarbeit mit RIGHTS

Tickets:                    ab 39,- €

        über KölnTicket sowie an allen   VVK-Stelle    

Bei einem coronabedingtem Ausfall der Vorstellung werden alle Tickets rückerstattet!

Homepage:             www.himmelundkoelle.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Alexianer informieren:

BU: Oberbürgermeisterin Henriette Reker (r.) im Gespräch mit Ingrid Hilmes (M.), Geschäftsführerin der Kämpgen-Stiftung und Peter Scharfe, Geschäftsführer der Alexianer Köln GmbH. Mit auf dem Foto Silke Mertesacker (l.), Geschäftsführerin der Lebenshilfe Köln e.V. und Elke Feuster, Leiterin der Kölner Alexianer Pflegeeinrichtungen. Foto: Alexianer köln/Volk

Die Kölner Oberbürgermeisterin bedankte sich bei ZenE-Team für ihre Arbeit zur Betreuung von Menschen nach Schlaganfällen und Verkehrsunfällen in Köln.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker bedankte sich herzlich beim Team des Zentrums für erworbene neurologische Erkrankungen (ZenE) für dessen Arbeit zur Betreuung von Menschen nach Schlaganfällen und Verkehrsunfällen in Köln anlässlich des 3. ZenE-Fachtags. „Als ich als Dezernentin in Köln begann, gab es dieses wichtige Angebot noch nicht. Ich bin sehr froh, dass sie sich mit ihrer Expertise um Betroffene und Angehörige kümmern“, sagte sie während ihres Grußwortes. Um die noch engere Vernetzung von Betroffenen, Angehörigen und Leistungsanbietern zur optimierten Betreuung von Menschen mit erworbenen neurologischen Erkrankungen etwa nach Schlaganfällen und Verkehrsunfällen ging es auf der 3. Fachtagung des Zentrums für erworbene neurologische Erkrankungen (ZenE) in Köln am heutigen Donnerstag im  Dominikus-Brock-Haus der Alexianer.

Denn immer noch werden Menschen mit erworbenen neurologischen Erkrankungen mit ihren Bedürfnissen häufig nicht ausreichend in den Pflegeeinrichtungen betreut und in den Hilfesystemen wahrgenommen. Dabei kann man davon ausgehen, dass laut Statistik jährlich ca. 4790 Menschen im Raum Köln neu eine neurologische Hirnschädigung erleiden, etwa in Folge eines schweren Verkehrsunfalls oder eines Schlaganfalls.

Jetzt geht es darum, dieses Angebot mit vielen Hilfeleistungen in die Regelfinanzierung zu bringen. Bisher ist es eine Gemeinschaftsinitiative der Alexianer Köln und der Lebenshilfe Köln e. V.

Sie wird unterstützt von Aktion Mensch und der Kämpgen Stiftung.

Die Beratungsstelle Zene unterstützt Betroffene im erwerbsfähigen Alter sowie die Angehörigen bei der Bewältigung der neuen Situation und der Verbesserung der Lebensqualität.

Konkrete Hilfe bei:

  • ambulanten und stationär pflegerischen Versorgungsmöglichkeiten
  • beruflicher Wiedereingliederung
  • Beantragung von sozialrechtlichen Ansprüchen
  • Teilhabe an der Gesellschaft
  • Kontaktaufnahme zu Therapeuten, Neuropsychologen, etc.

Die Beratung erfolgt unverbindlich und kostenlos.

Unsere Ansprechpartner:
Magdalena Carl und Bastian Fopp
Beratung und Information
Tel.: (0 221) 120 695 – 41

E-Mail: beratung.zene@alexianer.de

Nähere Informationen finden Sie hier:

www.alexianer-koeln.de/leistungen/therapieangebote-und-beratung/zene/
www.lebenshilfekoeln.de/de/unterstuetzung-im-alltag/zene.php
www.facebook.com/ZenE.Koeln

 

 

 

Was hat Mike Homann, der amtierende Bezirksbürgermeister, eine schöne Erinnerung geschaffen: Das rote Buch von Rodenkirchen.
Seit 2018 legt er das festgebundene Buch wichtigen Persönlichkeiten aus dem Stadtbezirk vor, um diese mit einem Text zu ehren und mit Ihrer Unterschrift für die Ewigkeit festzuhalten. So auch Eberhard Petschel (69),  Dipl. Physiker, Lehrer im Ruhestand des Gymnasiums Rodenkirchen, Mitglied der Grünen und der vor allem Bezirksbürgermeister war. Mike Homann lobt seinen Vorgänger außerordentlich: „Er war MEIN Bezirksbürgermeister, obwohl unsere Partei-Farben ganz unterschiedlich sind. Er hat mich geprägt, von ihm habe ich viel gelernt und er ist bis heute eins meiner Vorbilder“. Eberhard Petschel wurde bekannt durch seinen Einsatz für den Kreisel in der Ortsmitte, für seine parteiübergreifende Politik, seine Leidenschaft und seine Kraft für den Stadtbezirk. 2012 zwang ihn die Gesundheit zum Rücktritt, er hatte sich zu viel zugemutet und musste er sich entscheiden zwischen Schule und der Politik. Die Doppelbelastung als ehrenamtlicher Politiker und hauptberuflicher Lehrer war einfach zu viel.
Petschel hatte nämlich schon immer Visionen, Ziele, klare Vorgehensweisen und kritisierte schon damals die Verwaltung der Stadt Köln. Petschel ist noch heute darüber erbost, dass es so lange gedauert hat. Verwaltung ist bis heute zu langsam. Beschlüsse, Umsetzungen, Bürgerbeschwerden, werden zu spät bzw. unzureichend behandelt.
Der Kreisel zeigt es ganz deutlich, was war das Geschrei groß, was hat es gedauert, was wurden für Beschwerden eingereicht und heute ein paar Jahre später sind alle zufrieden.
Für Petschel, der natürlich weiter politisch aktiv ist, war der Eintrag eine ganz besondere Ehre, denn er steht quasi zweimal im Buch. Einmal zum Neujahrsempfang, bei dem er leider erstmalig seit vielen Jahren fehlen musste und dann jetzt im Oktober 2020. „Es war mir wichtig, ihn als einen meiner letzten Amtshandlungen noch in das Buch zu bekommen“, so Mike Homann, der zum 1.11.2020 sein Amt abgibt, um dann zurück in der SPD volle Leistung zu bringen.

Bei der Unterzeichnung sah man beiden ihre Vertrautheit, Achtung und Respekt und gewissen Stolz an.

Sichtbar erfreut war auch Manfred Giesen, ebenfalls von den Grünen. Er überreichte seinem Partei-Kollegen zwei Plakate als Geschenk aus der Vergangenheit.

Darauf war Petschel in den 1980iger Jahren zu sehen mit den Worten: „Das sind wir, Bürgerinitiative, Umwelt  Rodenkirchen/Bez.ll Die Grünen“ und ein zweites „Für einen grünen Süden – Zeit für mehr Bürgerwillen“. Aussagen, die noch heute passen.

Gießen und Petschel machen nämlich schon seit vielen Jahren zusammen Politik und werden sich jetzt nach der Neuwahl mit vielen Dingen auseinandersetzen. So wird die Jugendpolitik, das Jugendforum und die jungen Themen im Leben einen ganz großen Teil einnehmen. Wir müssten den Generationen die folgen Zukunft schaffen, d.h. Visionen in Taten umsetzen, Ziele verfolgen und mit Weitblick handeln.
Also all das, was Petschel bereits als Bürgermeister begonnen hat. Petschel und Giesen glauben nämlich an die Grünen und die beide Herren sind sich sicher. „Wir werden noch so manche Neuheit bringen, wieder viel Geschrei erzeugen und am Ende etwas Großartiges für Köln und den Stadtbezirk erzeugen“, und so verlassen alle mit einem Lächeln das Büro im Rathaus an der Hauptstraße.

 

Der Kölner Verein „Kölsche Kraat Hilft e.V.“ kann nach einer Corona-Zwangspause endlich wieder durchstarten. „Unter uns“-Star Ramon Ademes lädt 50 Kinder aus sozialschwachen Familien, die von seinem Verein unterstützt werden, am Samstag, 10. Oktober, um 11 Uhr ins UCI-Kino Hürth ein. Alle gemeinsam können sich den Film „Jim Knopf und die Wilde 13“ anschauen dazu gibt’s Popcorn, Getränke und Eis. Ramon Ademes dazu: „Ich freue mich endlich wieder etwas für sozialschwache Kinder tun zu können. Wir möchten die Kinder auf andere Gedanken bringen!“

Der Eintritt und die Snacks sind für die Kinder ist frei, erwachsene Begleitungen zahlen fünf Euro. Vor der Kinovorstellung verteilt Zauberer Mago David bunte Luftballons. „Die Plätze waren innerhalb kürzester Zeit vergeben“, so Ademes. Auch in den kommenden Monaten möchte der Schauspieler der RTL-Serie weitere Aktionen auf die Beine stellen.

Der Verein Kölsche Kraat Hilft e.V. aus Köln unterstützt Familien mit sozialschwachem Hintergrund und möchte insbesondere den Kindern helfen das Leben etwas einfacher und schöner zu gestalten. Mehr Infos zu Ramon Ademes und dem Verein gibt es unter www.koelschekraat-hilft.de, www.facebook.com/koelschekraat1 sowie www.koelschekraat.de.

Der Kunstmeilen-Katalog zur 18. KUNSTMEILE ist fertig und wird gerade gedruckt. Digital zu blättern unter:
treffpunkt-rodenkirchen.koeln/kunstmeile-2020

Diakonie Michaelshoven e.V.  informiert:

Aktivsein und Spaß haben ist das Motto für die beiden Powerfrauen Monika Arndt und Marlies Marks, die sich beim Seniorennetzwerk Rodenkirchen engagieren. Sie organisieren Freizeitaktivitäten für Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren im Veedel, wie bspw. den Stammtisch, der unter Einhaltung der geforderten Auflagen endlich wieder stattfinden kann.

Wir als Patenorganisation des Seniorennetzwerks Rodenkirchen sind dankbar für die tolle Zusammenarbeit und die vielen kreativen Ideen, die umgesetzt werden. Es gibt nämlich kein passendes Alter für Langeweile oder Alleinsein. Auf weitere, viele tolle Aktionen

(Text und Foto: Diakonie Michaelshoven)