Helden bitte melden!
Ehrenamt ist keine Arbeit die nicht bezahlt wird, sondern
eine Arbeit die unbezahlbar ist…

und das, obwohl es im Volksmund heißt: „Wo Schwalben wohnen, da wohnt auch das Glück!“

Dieses Jahr richten Marlies Fontes (ehrenamtliche Naturschutzbeauftragte der Stadt Köln) und die Immendorfer Bürgerin, Frau Gloria Braicks, ihren Blick öfter nach oben, wenn sie durch ihren Kölner Stadtteil Immendorf gehen, zücken oft den Fotoapparat und machen sich dabei emsig Notizen. Werden sie von neugierigen Passanten zu ihrem merkwürdigen „Hans-Kuck-in die-Luft“-Verhalten angesprochen, berichten sie bereitwillig, dass sie im bebauten Teil von Immendorf eine Schwalbenzählung durchführen – denn sie sind stolz auf ihre kleinen geflügelten Dorfmitbewohner und hoffen, dass sich diese auch weiterhin in Immendorf heimisch fühlen. Mehlschwalben und auch die wenigen noch vorkommenden Rauchschwalben sind nämlich standorttreu und glückliche Hausbesitzer von Schwalbenuntermietern wissen zu berichten, dass diese in der Regel immer wieder zu ihren alten Nestern aus dem Vorjahr zurückkehren. Oftmals erleben die Schwalben aber dann eine böse Überraschung, wenn sie nach ihren beschwerlichen bis zu 10000 km langen Rückflug aus Afrika im Frühjahr in ihr Zuhause ankommen. Die Nester sind abgeschlagen oder aber Vergrämungsmaßnahmen wie Netze, Nadeln, Flatterband oder Drähte hindern sie am Anflug zu ihren Brutplätzen und das, obwohl die Brutstätten ganzjährig durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt sind. Grund hierfür ist, dass viele Hausbesitzer den Schwalbenkot nicht am Haus dulden wollen. Ein einfaches Brett, das unterhalb der Nester befestigt wird, kann hier schnell Abhilfe schaffen, rät Marlies Fontes. Wichtig ist aber, dass das Brett mindestens einen Abstand von 60-70 cm zu dem Schwalbennest aufweist, damit die Schwalben es gut anfliegen können und Nesträuber wie die schlaue Elster das Brett nicht als Trittbrett nutzen können, um das Nest zu plündern!

Die geselligen Mehlschwalben, so wissen die Schwalbenzählerinnen zu berichten, brüten gerne in Kolonien, da sie sich gegenseitig bei der Brutpflege helfen und ihre Brut gemeinsam gegen Nesträuber verteidigen. Ihren Namen haben die flinken Mehlschwalben übrigens ihrer weißen Bauch-Unterseite zu verdanken, wodurch der Eindruck erweckt wird, als hätten sie gerade im Mehl gesessen. Sie sind Insektenfresser, ca. 80% ihrer Nahrung besteht aus Fliegen, Stechmücken und fliegenden Blattläusen, wodurch sie helfen, die Anzahl der menschlichen Plagegeister zu reduzieren. Leider sieht es auch in unserem ländlich geprägten Stadtbezirk für die fliegenden Glücksbringer schlecht aus, da sie auch hier immer seltener werden, weiß Gloria Braicks zu berichten, die seit über 40 Jahren in Immendorf lebt. Wir möchten daher gerne im Schwalbenschutz aktiv werden und das Schöne ist, dass eigentlich jeder etwas für seine Schwalben tun kann. Da in unseren zunehmend versiegelten Städten den Schwalben das Nistmaterial ausgeht, kann man als Schwalbenfreund eine künstliche Lehmpfütze im Garten anlegen oder einfach eine flache Schale mit Ton aufstellen. Auch das große Insektensterben macht unseren Schwalben bei ihrer Jungenaufzucht sehr zu schaffen, fehlt ihnen hierfür zunehmend doch das erforderliche Futter! Aus diesem Grunde ist auch das Pflanzen von einheimischen, insektenfreundlichen Sträuchern und Stauden im Garten oder auf dem Balkon äußerst wichtig. Auch das Aufhängen von künstlichen Schwalbennestern kann sich für die Entwicklung einer Schwalbenkolonie förderlich auswirken. Wir persönlich setzen uns in Immendorf für mehr naturnahe Blühflächen ein und haben hierzu schon mit der Stadt Köln im Rahmen des Projektes „Stadtgrün naturnah“ sowie mit dem ortsansässigen großen Industrieunternehmen „Lyondellbasell ca. 5000 qm neue Blühflächen (siehe Fotos, Blühstreifen Immendorf) entstehen lassen.

Für Marlies Fontes und Gloria Braicks sind die Schwalben, denen sie helfen wollen, langfristig in Immendorf ihr Auskommen zu finden, ein Stück liebgewonnene Natur! Sind die Schwalben erst einmal verschwunden, kommen sie vielleicht nie wieder und damit geht vielleicht auch das Glück verloren, was wir und auch unsere Schwalben auch in der Zukunft nötig haben werden!

Schwalbensichtungen in Köln-Immendorf können gerne an Marlies Fontes weitergegeben werden Mail: naturschutzwacht.koeln2.west@t-online.de

Mit großen Freude gab es am 1.9.2021 eine große Schwalbenplakettenübergabe, an die schwalbenfreundlichen Hausbesitzer von Immendorf. Frau Röttering vom NABU Köln stand Marlies Fontes (Ehrenamtliche Naturschutzbeauftragte Stadt Köln Rodenkirchen-West) und Gloria Braicks zur Seite, um die Bürger mit einer Urkunde und Plakette „Hier sind Schwalben willkommen“ zu würdigen, auszeichnen und ehren.

Schwalbenschutz bedeutet Artenschutz und jeder kann helfen!

 

(Text/Fotos: Marlies Fontes Naturschutzbeauftragte der Stadt Köln/Rodenkirchen-West)

Gründungstreffen Tafel Neustadt Süd

Montag, 6. September 2021, 12:00 – 14:00 Uhr

Wir – das sind Sankt Severin und die Kartäuserkirche – laden in guter ökumenischer Verbundenheit Menschen ein, die Lust und Zeit haben montags eine Ausgabestelle der „Tafel“ für die Neustadt-Süd zu betreiben. Dabei ist der Montagmittag gesetzt.

Wenn Sie mehr wissen möchten gehen Sie bitte auf Die Tafel in der Südstadt

Großer Tag für die kleinen Spieler des Rot-Weiß Zollstock.
Gestern beim ersten Meisterschaftsspiel der Fortuna Köln durften sie als Einlaufkinder mit den Profis auf Spielfeld einlaufen. Bei tollem Wetter hatten die Kleinen Mega viel Spaß.

(Bilder Rot Weiß Zollstock)

Die verehrenden Wassermassen des Starkregens haben die ganze Reitsportanlage
in Weilerswist überflutet. Alle Pferde wurden in einem Kraftakt evakuiert. Nichts ist mehr wie vorher. Aus dem kleinen idyllischen Rinnsal der Swift ist bei dieser Flutkatastrophe ein reißender Fluss
von einer Minute auf die andere geworden. Ganz in der Nähe der Reitanlage ist die A61 weggebrochen. Von der Anlage ist vieles Schwerts beschädigt und einfach weggespült worden.
Gott sei Dank sind keine Menschen und Pferde in Not geraten oder ums Leben gekommen – die Pferde konnten in einer halsbrecherischen Aktion in Sicherheit gebracht werden, dank der viele helfenden Hände und Höfe die direkt ihre Hilfe angeboten haben, so Dani Starck. Auch die drohende Gefahr das der Damm der Steinbachtalsperre brechen könnte, hat alle um schlaflose Nächte gebracht.

Doch jetzt fangen die Aufräumarbeiten an – denn von dem Hof sind große Teile den Fluten zu Opfer gefallen. Der Schaden geht in die Hundertausende.

Der TV Rodenkirchen 1898 e.V. mit der Vorsitzenden Iris Januszewski möchte den sehr in Mitleidenschaft gezogen Hof durch seine Spende beim wieder Aufbau helfen.

Iris Januszewski freut sich sehr das bei ihrer spontanen Aktion, der TVR 2022,00 € an Dani Starck als Spende überreichen kann, und so ein wenig zum Wiederaufbau dazu beitragen kann.

Iris Januszewski – es ist unsere Pflicht den Menschen und Vereinen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft mit unseren Möglichkeiten zu unterstützen. Das unsagbare Leid ist bis zum jetzigen Zeitpunkt immer noch unfassbar.

Auch die eigene Verwandtschaft von Januszewski hat es getroffen – umso mehr sind wir in Gedanken bei allen Flutopfern, so Januszewski.

Wer auch aktiv etwas Spenden möchte – kann dies direkt an Starck Reit & Pferdetherapie,
Kontodaten – IBAN: DE85 3708 0040 0131 7088 00 bei der Commerzbank AG machen.
Jeder Cent kommt zu 100% an!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir sammeln weiter Gummistiefel,
Bauhandschuhe,Schneeschieber, Schüppen, Schubkarren, Werkzeug,
Sonnencreme, Feuchttücher, Stirn- und Taschenlampen- natürlich mit Batterien, Desinfektionsmittel, Putzzeug, Eimer, Aufnehmer, Besen, Schrubber und Handyladestationen.

Unsere Sammelstelle ist vom 26.7-30.7 in den Zeiten von 9-18 Uhr bei
GoldRichtig
Weißer Straße 157
50999 Köln
Bitte VOR dem Betriebsgelände parken.

Wir bedanken uns bei ALLEN ausdrücklich – es ist großartig und zeigt „Zusammen ist vieles möglich“

Preis im Projekt „Nordrhein-Westfalen – hier hat alt werden Zukunft“

Die SeniorenNetzwerke Köln wurden als Leuchtturm im Projekt „Nordrhein-Westfalen – hier hat alt werden Zukunft“ als einer von 15 Preisträger*innen ausgezeichnet, in der Kategorie Netzwerkangebote. Am Mittwoch, 23. Juni 2021, wurde im Rahmen einer digitalen Preisverleihung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW der Preis von Minister Karl-Josef Laumann übergeben. Am 2. September 2021 findet voraussichtlich in Düsseldorf die Abschlussveranstaltung als Präsenztermin statt.

Dr. Harald Rau, Beigeordneter für Soziales, Umwelt, Gesundheit und Wohnen der Stadt Köln erklärt:

Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung. Es ist der verdiente Dank für das langjährige große Engagementaller Aktiven in den SeniorenNetzwerken Köln. Die SeniorenNetzwerke Köln haben das Ziel, Selbstbestimmung, Selbsthilfe und Teilhabe auf persönlicher, institutioneller und politischer Ebene zu fördern. Sie orientieren sich damit an den ‚Leitlinien für ein soziales Köln‘.

Die SeniorenNetzwerke entstanden ab dem Jahr 2002 durch Initiative der Stadt Köln, der Kölner Wohlfahrtsverbände, der Sozial-Betriebe Köln und der Seniorenvertretung der Stadt Köln – momentan gibt es 66 in unserer Stadt.

Sozialamtsleiterin Dr. Katja Robinson betont:

Das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren wird den erfolgreichen Weg des Ausbaus der SeniorenNetzwerke fortsetzen, weiterhin in guter Kooperation mit seinen Partner*innen. Das gemeinsame Ziel ist je ein Netzwerk in allen 86 Kölner Stadtteilen.

In der Begründung für die Nominierung als Leuchtturm heißt es: „Die Altenclubs hatten sich Ende der 90er Jahre überlebt. Deshalb stellte man Überlegungen an, wie sich die immer agileren Senior*innen selbst organisieren können. Diese Überlegungen wurden im Programm der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke aufgegriffen. In den einzelnen Stadtteilen entscheiden sich die Senior*innen je nach Interesse, welche Aktivitäten unterbreitet werden können, sodass jede*r möglichst zu ihrem/seinem Recht kommt: Tanzen, Literaturkreis, Malkurs, Frühstück, Wandern, Spielen, Fit für 100 Kurs, interkultureller Senior*innentreff, etc. Das Konzept verfolgt auch den Inklusionsgedanken (Menschen mit Handicap) und das Ziel, die Stadtteile seniorenfreundlicher zu gestalten. Das Konstrukt „SeniorenNetzwerk“ ist in seiner Gesamtheit einmalig.“SeniorenNetzwerke Köln

Die Auszeichnung ist verbunden mit 1.100 Euro Preisgeld und dem Dreh eines drei- bis fünfminütigen Imagefilms über die SeniorenNetzwerke Köln, der im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Köln eingesetzt werden kann.

(Text:PI/Stadt Köln/Robert Baumanns)

Meschenich

Meschenich ist mehr!Das SeniorenNetzwerk wird seit Ende 2008 selbst organisiert. Als Gremium und Sprachrohr für die Generation 50+ hat sich der Arbeitskreis „50plusKreis Meschenich“ gegründet, der aus Mitgliedern des SeniorenNetzwerkes zusammengesetzt ist und in verschiedenen Arbeitskreisen sowohl in Meschenich, als auf Bezirksebene die Interessen der 50+ Generation in Meschenich vertritt.

Regelmäßige Aktivitäten:
– Arbeitskreis 50 Plus
– Nachmittags-Kaffee am Dienstag
– Lesepaten
– Gymnastikgruppe
– Computerangebote
Einzelveranstaltungen:
– Ausflüge
– Sommerfest
– Teilnahme am ökumenischen Gemeindefest
– Planung von Stadtteilarbeit (z.B. Stadtteilbegehungen)

Wer gerne mitmachen möchte oder sich für die einzelnen Angebote des Netzwerkes interessiert ist herzlich willkommen.

Informationen über die Aktivitäten des SNW in Meschenich erhalten Sie über manfred-maron@t-online.de