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Willkommen im SeniorenNetzwerk Bayenthal!

Bei uns können Sie: 

  • An wohnortnahen Angeboten und Veranstaltungen teilnehmen.
  • Neue Kontakte in Ihrem Stadtteil knüpfen.
  • Ihre Wünsche und Ideen einbringen und aktiv im SeniorenNetzwerk Bayenthal mitarbeiten – z.B. eine Radfahrgruppe initiieren, einen Literaturkreis anbieten, eine Handarbeits- oder Schachgruppe gründen, oder…

Aktivitäten und Angebote des SeniorenNetzwerks Bayenthal:

  • Frühstückstreff – Gemeinsam frühstücken, Neues erfahren, Kontakte knüpfen
  • Spaziergeh-Gruppe – Gemeinsame Touren in und rund um Köln
  • Gymnastik 60plus – Mobilisation, Kräftigung und Entspannung
  • Yoga für Seniorinnen und Senioren
  • Yoga auf dem Stuhl: Steigerung der Beweglichkeit und Kräftigung
  • Stammtisch zur Aktivitätenplanung: gemeinsame Ausflüge und Besuche von Kulturveranstaltungen
  • Politischer Gesprächskreis – Alltags- und politische Themen diskutieren
  • Computer-Sprechstunde – Offenes Angebot für alle Interessierten bei Fragen rund um PC und Laptop
  • Computer- und Smartphone-Kurse für Seniorinnen und Senioren – Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene: Word, Internet, Fotobearbeitung, WhatsApp und mehr

Und was wünschen Sie sich noch für Ihren Stadtteil? Das ausprobieren und verwirklichen, was Ihnen Spaß macht – in Ihrem Veedel, gemeinsam mit Anderen!

Rufen Sie an oder kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie!

Gerne können Sie auch unseren monatlichen Rundbrief beziehen:

Den aktuellen Rundbrief mit allen neusten Aktivitäten im SeniorenNetzwerk und weiteren Tipps und Terminen in und rund um Bayenthal können Sie per E-Mail oder per Post erhalten oder im Büro des SeniorenNetzwerks abholen.

Telefon: 0221-379 317 65

Mail: SNW-Bayenthal@web.de

c/o St. Antonius Krankenhaus
Schillerstr. 23, Raum 1015 (EG)
50968 Köln

 

St. Antonius Krankenhaus bietet Patienten mit Helpcity neues Kommunikationsmedium

Ein Aufenthalt im Krankenhaus kann schon unter normalen Umständen zu Langeweile führen. Bereits vor Corona gab es im Alltag jedes Patienten Phasen zwischen den Mahlzeiten, Untersuchungen und Besuchen von den Liebsten, die er überbrücken musste. Durch die stark eingeschränkten Besuchszeiten -bedingt durch die noch immer währende Pandemie- sind diese sogar noch länger geworden. Mit der App Helpcity möchte der Kölner Gründer Paul Schonnebeck Langeweile und Einsamkeit entgegenwirken. Das St. Antonius Krankenhaus (Schillerstr. 23) bietet seinen Patienten mit einer eigenen Gruppe Möglichkeiten zum Austausch und Zeitvertreib.

Helpcity möchte Menschen miteinander verbinden. Ob ein Treffen zum Kaffee in der Cafeteria, ein Spaziergang durch den Krankenhauspark oder einfach nur ein Chat via Smartphone oder Tablet – was die Nutzer machen möchten, ist ganz ihnen überlassen. In einem persönlichen Inserat können die eigenen Interessen hinterlegt werden und jeder kann sich sogar mit einem persönlichen Text näher vorstellen. Der Nutzer bestimmt selbst, wer das Inserat sehen soll.

Geschlossener Bereich nur für Patienten

Das St. Antonius Krankenhaus ist innerhalb der App mit einer eigenen Gruppe vertreten, wodurch sich die Patienten im Haus leicht miteinander vernetzen können.

„Wir wissen, dass die strengen Kontaktbeschränkungen in den vergangenen Monaten einiges von unseren Patienten abverlangt haben“, erklärt Geschäftsführerin Heidi Jansen. „Daher freuen wir uns, dass wir ihnen jetzt eine Möglichkeit geben können, auf Abstand neue Kontakte zu knüpfen und die dann auch unter Beachtung der notwendigen Regeln zu intensivieren.“

Eine wirklich soziale App

Paul Schonnebeck, Gründer und Geschäftsführer der Helpcity UG, ist gelernter Gesundheits- und Krankenpfleger und weiß daher ganz genau, um die Bedürfnisse der Krankenhauspatienten. „Ich habe selbst immer wieder mitbekommen, dass die Patienten sich häufig einsam fühlen, wenn sie keinen oder nur wenig Besuch bekommen. Da dachte ich mir: Da muss man doch etwas machen“, so der 25-jährige.

So entstand die Idee, eine App zu entwickeln, in der sich Gleichgesinnte leicht finden und über die sie sich direkt auch austauschen können.

Ursprünglich sollte sie nur für Krankenhauspatienten entwickelt werden. Im Laufe der Zeit hat das Team rund um Schonnebeck das Angebot jedoch erweitert, sodass es nun auch Städtegruppen gibt. Hier kann man sich, ganz ähnlich wie in der Krankenhausgruppe mit einem eigenen Inserat vorstellen und nach Personen mit ähnlichen Interessen suchen. Zudem gibt es dort aber auch die Möglichkeit sich als Helfer anzubieten. Sie bieten kleine Erledigungen, Hilfe im Haushalt oder Geselligkeit beim Spaziergang an.

Stadtradeln 2021 startet am 1. September

Stadtradeln 2021
© Stadt Köln
Auf dem Bild zu sehen sind Dezernent William Wolfgramm (Mitte), die Band Cat Ballou und städtische Mitarbeitende

„Du. Dein Rad. Deine Stadt.“ – mit dem diesjährigen Motto von Stadtradeln sind alle, die in Köln leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen, vom 1. bis 21. September 2021 aufgerufen, möglichst viele Radkilometer sammeln. Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat die Schirmherrschaft für den Wettbewerb übernommen und hofft, dass in diesem Jahr die Hürde von 1.500.000 Kilometern geknackt werden kann. In 2020 hatten mehr als 5.100 Radler*innen in mehr als 600 Teams rund 1.050.000 Kilometer zurückgelegt und so 155 Tonnen CO2 im Vergleich zur Fahrt mit dem Auto eingespart.  

William Wolfgramm, Dezernent für Umwelt, Klima und Liegenschaften:

Ich bin ein begeisterter Radfahrer, fahre gerne Rennrad, suche die sportliche Herausforderung und bin ebenso gerne mit dem Rad in Köln unterwegs. Ich möchte alle Kölner*innen ermuntern, vom Auto aufs Fahrrad umzusteigen, das fördert die eigene Gesundheit und leistet einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in Köln und des Klimas weltweit.   

Die Kampagne ist eine Aktion des Klimabündnisses und ein internationaler Wettbewerb, bei dem alle teilnehmenden Kommunen gegeneinander antreten. Alle Menschen, die in Köln arbeiten, wohnen oder studieren, können mit mindestens zwei Personen ein Team bilden und um die Wette radeln. Dabei dürfen auch die Kilometer erfasst werden, die in der Freizeit, im Urlaub außerhalb des Stadtgebiets geradelt werden. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad zu begeistern und dadurch klimaschädliches CO2 einzusparen.Zur Anmeldung Stadtradeln Köln

Prominent unterstützt wird Stadtradeln von der Band Cat Ballou. Die erneute Patenschaft ist der Kölschband eine Herzensangelegenheit:

Der Klimawandel geht uns alle an. Jeder Einzelne kann etwas dafür tun. Nicht lange reden, einfach machen. Oder in diesem Fall: radeln.

Wer möchte, kann sich auch dem Stadtradeln-Team der Band anschließen. Unter allen Teilnehmenden verlosen Cat Ballou- Team (25 x 2) Eintrittskarten für ein „Meet & Greet“-Konzert im nächsten Jahr 2022 in Köln.  

Die Koordinationsstelle Klimaschutz und das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung betreut die Kampagne als Gemeinschaftsprojekt, organisiert wird Stadtradeln vom Klima-Bündnis, dem größten kommunalen Netzwerk zum Schutz des Weltklimas. Unter dem nachfolgenden Link können alle Fahrradbegeisterten einem bereits bestehenden Firmenteam oder Vereinsteam beitreten oder ein neues Teamanmelden.

Stadtradeln

Unter dem nachfolgenden Link können in diesem Jahr erstmalig Kölner Schulen gemeinsam Radkilometer sammeln und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Schulradeln

Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, der Innerortsverkehr verursacht sogar ein Viertel der CO2 -Emissionen des gesamten Verkehrs. Wenn rund 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden.

(Text: PI/Stadt Köln/Nicole Trum)

… dann sind das oft keine guten Nachrichten. Doch wenn das Telefon bei einem Mitglied der Johanniter-Einsatzeinheit Rodenkirchen schon um 03:30 Uhr klingelt, dann bedeutet dies: „ALARM – Menschen brauchen Hilfe!“ 

So auch am 15. Juli 2021, als um diese Uhrzeit der „BTP 500Köln“, der Betreuungsplatz für 500 Betroffene alarmiert wurde. Der „BTP 500 Köln“ wird unter Federführung der Johanniter durch die Einsatzeinheit Rodenkirchen gemeinsam mit dem Arbeiter-Samariter-Bund Köln besetzt. Im Rahmen der überörtlichen Hilfe musste für Betroffene der Überschwemmung in Rheinbach eine Betreuungsstelle aufgebaut und betrieben werden. Solche überregionalen Einsätze sind ein wichtiger Baustein des Katastrophenschutzes und gelebte Solidarität für die Menschen in Nordrhein-Westfalen! Solidarität, die ausschließlich auf ehrenamtlichem Engagement aufgebaut ist und die auch bei den Johannitern im Kölner Süden eine Heimat hat. Was bewegt einen jungen Menschen dazu, sich in der Johanniter-Einsatzeinheit Rodenkirchen zu engagieren, Freizeit zu opfern für Ausbildung und Übung, für Sanitätsdienste am Wochenende und wenn andere Feiern oder eben auch nachts aus dem Bett zu Springen und die Einsatzkleidung über zu streifen, wenn die Not groß ist?

<<< „Es ist die Freude daran, etwas gutes für andere tun zu können indem man sein gelerntes Wissen anwendet. Die Dankbarkeit ist dabei der beste Lohn.“ >>>

Eine Einsatzeinheit, wie hier bei uns in Rodenkirchen, ist ein Teil des Katastrophenschutzes, der „Gefahrenabwehr“ bei Naturkatastrophen, Unglücken oder Großschadensereignissen. Zu ihren Aufgaben zählen nicht nur die Rettung und Versorgung von Verletzten, sondern auch die Betreuung, Versorgung und Unterbringung von Evakuierten. Der Transport von Betroffenen aus einem Schadensgebiet hat denselben Stellenwert wie die menschliche Zuwendung oder die Behandlung von kleinen oder leider manchmal auch größeren Blessuren. Um dies alles zu ermöglichen, um mit der Einsatzeinheit auch autark arbeiten zu können, kümmert sich eine Gruppe von Experten um Logistik und Technik, um Information und Kommunikation, um Führung und Sicherheit.Eine Vielzahl von Fähigkeiten kommt so zusammen, jede Helferin, jeder Helfer bringt ihre und seine persönlichen Stärken mit ein und trägt so zum Einsatzerfolg bei! Die Einsatzeinheit wird von Menschen aktiv getragen, die in einer lebendigen Gemeinschaft eine fundierte Ausbildung erhalten und in Übungen und gemeinsamen Einsätzen pflegen und ausbauen. Sie kommen aus unterschiedlichen Berufen und haben auch unterschiedliche Interessen und Qualifikationen. Es sind nicht nur medizinische Fähigkeiten gefragt, denn gerade Technik und Betreuung verlangen ganz andere Kenntnisse. Aber wer vielleicht auch einfach etwas anderes als im „normalen Leben“ tun möchte, hat hier die Möglichkeit einmal über den sprichwörtlichen Zaun zu blicken, Neues zu lernen und vielleicht auch an sich selbst ganz neue Talente zu entdecken…
Einzige Voraussetzung ist, neben einem Mindestalter von 16 Jahren, „Team Spirit“ und der feste Wille, sich in einer lebendigen Gemeinschaft aktiv einzubringen, sich für die Gesellschaft zu engagieren, eben diese Gesellschaft aktiv mit zu gestalten. 

Die Gemeinschaft der Johanniter hört jedoch nicht an der Haustür der eigenen Unterkunft auf. Neben den regelmäßigen Treffen und Ausbildungen in den eigenen Fachgruppen der Einsatzeinheit begegnen die Rodenkirchener Johanniter bei Einsätzen auch Helferinnen und Helfern aus anderen KölnerEinheiten, aus andern Städten und Regionen. Gerade große Events werden oft gemeinsam mit anderen Verbänden betreut, so dass es auch immer zu einem überregionalen Austausch kommt. Hier spürt man sofort, dass die Johanniter eine bundesweit aktive Hilfsorganisation sind, eine starke Gemeinschaft mit gemeinsamen Zielen und Werten. Selbst Auslandseinsätze sind nach entsprechender Qualifikation möglich!

Die Einsatzeinheit Rodenkirchen der Johanniter-Unfall-Hilfe entstand aus einer Gruppe des Schulsanitätsdienstes im Gymnasium Rodenkirchen. Lange Jahre war sie gemeinsam mit dem Johanniter-Pflegedienst in der Friedrich-Ebert-Straße beheimatet. Im November 2020 fand sie in der Katastrophenschutzunterkunft in der Rodenkirchener Str. 155A in Rondorf eine neue Heimat. Hier werden Fahrzeuge und Material vorgehalten, hier starten Ausbildungen und Übungen. Hier stehen ehrenamtliche Johanniter bereit, um bei Katastrophen oder Großschadenslagen, bei kleinen oder großen Sanitätsdiensten ihren Mitmenschen helfen zu können!

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist seit mehr als 65 Jahren in den unterschiedlichsten sozialen und karitativen Bereichen aktiv. Sie steht in der Tradition des evangelischen Johanniterordens, dessen wichtigstes Anliegen seit Jahrhunderten die Hilfe von Mensch zu Mensch ist. Mit derzeit 25.000 hauptamtlich Beschäftigten, mehr als 43.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und 1,2 Millionen Fördermitgliedern ist die Johanniter-Unfall-Hilfe eine der größten Hilfsorganisationen. Die Johanniter engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von älteren, kranken und geflüchteten Menschen, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland, etwa bei Hunger- und Naturkatastrophen.

Interessiert? – Wir freuen uns auf Sie oder auf Dich!

Kontakt: Patrik Lievertz (Zugführung)

E-Mail: ehrenamt.koeln@johanniter.de

Mobil: 0173889-162

Postanschrift:

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Regionalverband Köln/Rhein-Erft-Kreis/Leverkusen
Einsatzeinheit Rodenkirchen

Frankfurter Str. 666, 51107 Köln

und das, obwohl es im Volksmund heißt: „Wo Schwalben wohnen, da wohnt auch das Glück!“

Dieses Jahr richten Marlies Fontes (ehrenamtliche Naturschutzbeauftragte der Stadt Köln) und die Immendorfer Bürgerin, Frau Gloria Braicks, ihren Blick öfter nach oben, wenn sie durch ihren Kölner Stadtteil Immendorf gehen, zücken oft den Fotoapparat und machen sich dabei emsig Notizen. Werden sie von neugierigen Passanten zu ihrem merkwürdigen „Hans-Kuck-in die-Luft“-Verhalten angesprochen, berichten sie bereitwillig, dass sie im bebauten Teil von Immendorf eine Schwalbenzählung durchführen – denn sie sind stolz auf ihre kleinen geflügelten Dorfmitbewohner und hoffen, dass sich diese auch weiterhin in Immendorf heimisch fühlen. Mehlschwalben und auch die wenigen noch vorkommenden Rauchschwalben sind nämlich standorttreu und glückliche Hausbesitzer von Schwalbenuntermietern wissen zu berichten, dass diese in der Regel immer wieder zu ihren alten Nestern aus dem Vorjahr zurückkehren. Oftmals erleben die Schwalben aber dann eine böse Überraschung, wenn sie nach ihren beschwerlichen bis zu 10000 km langen Rückflug aus Afrika im Frühjahr in ihr Zuhause ankommen. Die Nester sind abgeschlagen oder aber Vergrämungsmaßnahmen wie Netze, Nadeln, Flatterband oder Drähte hindern sie am Anflug zu ihren Brutplätzen und das, obwohl die Brutstätten ganzjährig durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt sind. Grund hierfür ist, dass viele Hausbesitzer den Schwalbenkot nicht am Haus dulden wollen. Ein einfaches Brett, das unterhalb der Nester befestigt wird, kann hier schnell Abhilfe schaffen, rät Marlies Fontes. Wichtig ist aber, dass das Brett mindestens einen Abstand von 60-70 cm zu dem Schwalbennest aufweist, damit die Schwalben es gut anfliegen können und Nesträuber wie die schlaue Elster das Brett nicht als Trittbrett nutzen können, um das Nest zu plündern!

Die geselligen Mehlschwalben, so wissen die Schwalbenzählerinnen zu berichten, brüten gerne in Kolonien, da sie sich gegenseitig bei der Brutpflege helfen und ihre Brut gemeinsam gegen Nesträuber verteidigen. Ihren Namen haben die flinken Mehlschwalben übrigens ihrer weißen Bauch-Unterseite zu verdanken, wodurch der Eindruck erweckt wird, als hätten sie gerade im Mehl gesessen. Sie sind Insektenfresser, ca. 80% ihrer Nahrung besteht aus Fliegen, Stechmücken und fliegenden Blattläusen, wodurch sie helfen, die Anzahl der menschlichen Plagegeister zu reduzieren. Leider sieht es auch in unserem ländlich geprägten Stadtbezirk für die fliegenden Glücksbringer schlecht aus, da sie auch hier immer seltener werden, weiß Gloria Braicks zu berichten, die seit über 40 Jahren in Immendorf lebt. Wir möchten daher gerne im Schwalbenschutz aktiv werden und das Schöne ist, dass eigentlich jeder etwas für seine Schwalben tun kann. Da in unseren zunehmend versiegelten Städten den Schwalben das Nistmaterial ausgeht, kann man als Schwalbenfreund eine künstliche Lehmpfütze im Garten anlegen oder einfach eine flache Schale mit Ton aufstellen. Auch das große Insektensterben macht unseren Schwalben bei ihrer Jungenaufzucht sehr zu schaffen, fehlt ihnen hierfür zunehmend doch das erforderliche Futter! Aus diesem Grunde ist auch das Pflanzen von einheimischen, insektenfreundlichen Sträuchern und Stauden im Garten oder auf dem Balkon äußerst wichtig. Auch das Aufhängen von künstlichen Schwalbennestern kann sich für die Entwicklung einer Schwalbenkolonie förderlich auswirken. Wir persönlich setzen uns in Immendorf für mehr naturnahe Blühflächen ein und haben hierzu schon mit der Stadt Köln im Rahmen des Projektes „Stadtgrün naturnah“ sowie mit dem ortsansässigen großen Industrieunternehmen „Lyondellbasell ca. 5000 qm neue Blühflächen (siehe Fotos, Blühstreifen Immendorf) entstehen lassen.

Für Marlies Fontes und Gloria Braicks sind die Schwalben, denen sie helfen wollen, langfristig in Immendorf ihr Auskommen zu finden, ein Stück liebgewonnene Natur! Sind die Schwalben erst einmal verschwunden, kommen sie vielleicht nie wieder und damit geht vielleicht auch das Glück verloren, was wir und auch unsere Schwalben auch in der Zukunft nötig haben werden!

Schwalbensichtungen in Köln-Immendorf können gerne an Marlies Fontes weitergegeben werden Mail: naturschutzwacht.koeln2.west@t-online.de

Mit großen Freude gab es am 1.9.2021 eine große Schwalbenplakettenübergabe, an die schwalbenfreundlichen Hausbesitzer von Immendorf. Frau Röttering vom NABU Köln stand Marlies Fontes (Ehrenamtliche Naturschutzbeauftragte Stadt Köln Rodenkirchen-West) und Gloria Braicks zur Seite, um die Bürger mit einer Urkunde und Plakette „Hier sind Schwalben willkommen“ zu würdigen, auszeichnen und ehren.

Schwalbenschutz bedeutet Artenschutz und jeder kann helfen!

 

(Text/Fotos: Marlies Fontes Naturschutzbeauftragte der Stadt Köln/Rodenkirchen-West)

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln informiert 

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln hat seinen Halbjahresbericht 2021 über die Entwicklung auf dem Immobilienmarkt in der Stadt Köln veröffentlicht.  

Nach dem Corona-Pandemie bedingten starken Rückgang auf dem Kölner Immobilienmarkt im ersten Halbjahr 2020 ist die Anzahl der Kaufverträge im ersten Halbjahr 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 641 Kaufverträge (17,5 Prozent) angestiegen. Sie liegt jetzt wieder über dem Mittel der letzten fünf Jahre. Der Umsatz stieg ebenfalls um etwa 531 Millionen Euro (22,5 Prozent). Insgesamt wurden 4.295 Kaufverträge bei einem Gesamtumsatz von rund 2,89 Milliarden Euro erfasst.  

Der Markt der neugebauten und gebrauchten Eigentumswohnungen konnte bereits für das erste Halbjahr 2021 ausgewertet werden. Der durchschnittliche Kaufpreis für eine neugebaute Eigentumswohnung stieg auf durchschnittlich 6.279 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche an. 489 neugebaute Eigentumswohnungen wurden veräußert, jeweils mehr als ein Drittel der Kaufpreise stammen aus den Stadtbezirken Rodenkirchen (169 Kaufpreise) und Ehrenfeld (184 Kaufpreise).  

Der durchschnittliche Kaufpreis einer gebrauchten Eigentumswohnung stieg auf 4.134 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, das sind rund 11 Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2020. Aufgrund der geringen Fallzahl in 2020 ist der durchschnittliche Kaufpreis als Vergleichswert mit einer größeren Ungenauigkeit behaftet.

Weitere Informationen zum Grundstücksmarkt können dem Halbjahresbericht entnommen werden. Die detaillierte Auswertung aller Teilmärkte erfolgt wie gewohnt im Grundstücksmarktbericht, der jeweils zum Ende des ersten beziehungsweise Anfang des zweiten Quartals vom Gutachterausschuss herausgegeben wird.Halbjahresbericht 2021

(Text:Stadt Köln/PI/Sarala Christensen)