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Im Bürgertreff am Dienstag, 4. Februar 2020 um 19 Uhr geht es um das hochaktuelle Thema „Rheinspange A553“, welches die Bürger in Rodenkirchen und im Kölner Süden besonders betrifft. Über den Stand der Planung für die „Rheinspange A553“ wird als Experte Rüdiger Däumer, Projektleiter in der Planungsabteilung beim Landesbetrieb Straßenbau NRW, informieren.

Die Veranstaltung findet statt im Brauhaus “Quetsch”, Hauptstr. 7, 50996 Köln.

Keine Anmeldung erforderlich.

Bekanntlich wächst Köln um viele Einwohner, auch im Umland. Köln ist eine Pendlerstadt, deshalb ist der Ausbau der Infrastruktur für die Mobilität inzwischen mit hohen Prioritäten versehen. So wird das Land NRW eine Autobahnbrücke und der Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH eine kombinierte Bahn-Radfahrer/Fußgängerbrücke zwischen Godorf und Wesseling bauen. Über die Trassenführungen wird noch diskutiert, aber 2020 sollen darüber die Entscheidungen fallen.

Gäste erfahren am Abend Details über die Planungen für die „Rheinspange A553“ von Rüdiger Däumer und haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Seine Kollegin Britta Dierke referiert über den Sachstand zum 8-streifigen Ausbau der Autobahn, insbesondere bei der Rodenkirchener Brücke. Sie gibt einen Überblick über das geplante Beteiligungskonzept und steht ebenfalls für Fragen zur Verfügung.

Ort: Brauhaus „Quetsch“, Hauptstr. 7, 50996 Köln

Weitere Informationen auf: https://www.buergervereinigung-rodenkirchen.de/buergertreff-zur-rheinspange-a553-am-4-2-20-in-der-quetsch

Ich suche ab dem 1. Februar einen Fahrer für die Maternus Apotheke für die Auslieferung der Medikamente.

450 € Basis, Arbeitszeit Werktags ab 18 Uhr und samstags ab 13 Uhr.

Falls ihr jemand kennt, kann sie/er/* gerne anrufen unter 0221.393579

Martina Köllner

RHEINLAND RAFFINERIE ERWEITERT AUSBILDUNGSANGEBOT

Die Rheinland Raffinerie investiert weiter in die Berufsperspektiven junger Menschen und intensiviert ihre Ausbildungsaktivitäten: Zukünftig können bis zu vier jungen Menschen im Berufsbild „Chemielaborant/Chemielaborantin“ im werkseigenen Bildungszentrum in Wesseling sowie im Labor des Werks Köln-Godorf ausgebildet werden.

Von allen in Deutschlands größter Raffinerie hergestellten Zwischen- und Endprodukten aus der Rohölverarbeitung wird im werkseigenen Labor eine Probe auf die Einhaltung der vorgegebenen Produkteigenschaften (Spezifikationen) hin untersucht. Das sind etwa Produktqualität, Flammpunkt, Siede- und Kälteverlauf oder der Dampfdruck. Erst nach der Freigabe durch das Labor können Produkte ausgeliefert werden. Bis zu 300.000 Proben werden jährlich im Labor der Rheinland Raffinerie analysiert.

Die physikalisch-technische Handhabung der Analysegeräte sowie die analytische und präparative Chemie gehören dabei zu den wesentlichen Qualifikationen der Labormitarbeiter. Darüber hinaus geht es um die chemische Analyse von Abgasen und Abwässern, damit die vorgegeben Umweltauflagen eingehalten werden. „Wir wollen unseren Laborbereich personell stärken und den Nachwuchs hierfür selbst qualifizieren“, erklärt Felicitas Felten-Becker. Für die Ausbildungsleiterin der Rheinland Raffinerie ist klar: „Indem wir in unsere Ausbildung investieren, stärken wir auch nachhaltig unseren Standort.“

Derzeit befinden sich in der Rheinland Raffinerie mehr als 90 junge Frauen und Männer in der Ausbildung als Chemikant/Chemikantin, Industriemechaniker/Industriemechanikerin sowie Elektroniker/Elektronikerin für Automatisierungstechnik ausgebildet. Informationen zu den raffinerietypischen Lehrberufen gibt es im Internet unter www.shell.de/Ausbildung.

Fotot: Shell/ Qualitätscheck für die Produktion: Zukünftig bietet die Rheinland Raffinerie auch die Ausbildung zum Chemielaboranten an.

Gut gewürzt durch die Wechseljahre

Unser Gewürzseminar „Gut gewürzt durch die Wechseljahre“ ist ein neues Seminar für alle, die sich mit den heilenden Wirkungen von Gewürzen auseinandersetzen möchten.

Aus dem Inhalt:

  • Was sind die Wechseljahre?
  • Wann fangen sie an?
  • Wie wirken sich die WJ körperlich und seelisch aus?
  • Wie kann ich mir helfen, Schwerpunkt Gewürze?

Weiterhin:

  • entspannende und beruhigende Gewürze …..bei Einschlafstörungen
  • stimmungshebende und anregende Gewürze ….bei depressiven Verstimmungen und Antriebslosigkeit
  • entzündungshemmende Gewürze ….bei schmerzhaften Gelenken
  • immunsystemstärkende Gewürze ….bei erhöhter Infektanfälligkeit
  • sinnliche und aphrodisierende Gewürze …bei zunehmender Unlust
  • fettverbrennende und kreislaufanregende Gewürze…bei verlangsamten Stoffwechsel

Möchten Sie weitere Informationen wann und wo solche Seminare sind, klicken Sie hier auf www.safran-gewuerzbasar.de

Gewürzbasar und GIN – wie passt das zusammen? Ganz einfach, denn Gin ist eine Kombination von Alkohol (z.B. Wodka), Wacholder und Gewürzen. Denn erst die richtigen Gewürze machen einen Gin zum Gin.

Lernen Sie die Geschichte des Gin’s kennen, seine Herstellung, die verwendeten Gewürze und testen Sie die besten 6 regionalen Gin‘sGin.

Am Ende des Seminars stellen Sie aus Ihrer eigenen Gewürzmischung Ihren persönlichen Gin selbst her und können diesen Gin (ca. 350ml) in einer schönen Apothekerflasche mitnehmen.

Möchten Sie weitere Informationen wann und wo solche Seminare sind, klicken Sie hier auf www.safran-gewuerzbasar.de

20 Jahre Blue:notes

Live Jazz im Kölner Süden

 

Six, Alps & Jazz

mit Matthias Schriefl

 

14. Februar 2020 | 20:00 Uhr | 15 

 

bistro verde in der alten Schmiede

Maternusstraße 6 | 50996 Köln | Tel.: 93550417

 

Matthias Schriefl  Trompete, Flügelhorn, Bassflügelhorn, Euphonium, Tuba, Alphorn, Ophikleide, Gesang

Johannes Bär  Tuba, Euphonium, Flügelhorn, Alphorn, Bassgitarre, Gesang 

Alex Morsey  Bass, Tuba, Gesang 

Gregor Bürger  Fagott, Tenorsaxophon, Klarinette, Bassklarinette, Baritonsaxophon, Gesang 

Peter Heidl  Flöte, Piccoloflöte, Tenorsaxophon, Klarinette, Gesang 

Florian Trübsbach  Altsaxophon, Flöte, Klarinette, Oboe, Piccoloflöte, Schwegel (historische hölzerne Querflöte ohne Klappen), Gesang

 

Diese 6-köpfige Formation aus Multiinstrumentalisten beweist spielerisch auf einer Vielzahl an Holz- und Blechblasinstrumenten, dass Volksmusik auch Jazz und Jazz auch Volksmusik ist. Mit vitaler Virtuosität wird dabei gekonnt jeder Gedanke an Volkstümelei weggespielt. Heimatliche Instrumente von Alphorn bis Schwegel werden in Szene gesetzt und altes Liedgut neben Eigenkompositionen in alpinem Stil in die globale Musik des improvisierten Jazz übersetzt. Dabei wird auch immer mal wieder auf Rhythmen aus dem Himalaya, der Türkei und dem afrikanischen Kontinent zurückgegriffen, so dass die Alphörner sinfonisch zu glühen beginnen. Matthias Schriefl erweist sich als sicherer Grenzgänger zwischen den musikalischen Kulturen und als solcher wurde er von der Jury des Preises der Deutschen Schallplattenkritik für die CD von Six, Alps & Jazz ausgezeichnet.

Mehr unter www.schriefl.eu

Statements:

Sunday Times: Das Album Six, Alps & Jazz wurde zu den 10 besten Alben des Jahres gewählt

Schriefls Kunst bietet Abenteuer und sie lässt uns neu zuhören Jury vom Förderpreis NRW für Komposition, Dirigat, Instrumentalmusik

So entpuppt sich Six, Alps & Jazz bald schon als musikalische Wundertüte. Vollgestopft mit schrägen Einfällen, verblüffenden Wendungen und einem schier unerschöpflichen Arsenal an Klangfarben Kulturmagazin, Peter Füssl

Matthias Schriefl

Jahrgang 1981, wuchs am Rande der Alpen in Maria Rain auf. Von 2000 bis 2005 studierte er in Köln und Amsterdam. Seit 2006 veranstaltet er die Konzertreihe Jazz-O-Rama im 

Artheater Köln. Von 2008 bis 2010 tourte er mit seiner Band Shreefpunk als Rising Star der European Concert Hall Organisation durch die großen Konzerthäuser Europas. Danach experimentierte er vorwiegend mit alpiner Musik. 2012 brachte er bei ACT in der Reihe Young German Jazz das mehrfach preisgekrönte Album mit Six, Alps & Jazz heraus. Es folgen bis heute regelmäßig neue CD-Aufnahmen mit diversen Bands, in welchen er als Musiker und Komponist seinen jeweiligen Mitmusikern wie maßgeschneidert seine Stücke auf den Leib schreibt.

Schriefl lebt in Köln und teilweise im Allgäu. Seine musikalische Neugierde inspiriert ihn immer wieder zu längeren Studienreisen nach Indien und Aufenthalten in afrikanischen und südamerikanischen Ländern, wo er sich mit verschiedenen musikalischen Traditionen befasst. 2016 zahlte sich sein vielseitiges Engagement mit dem Weltmusik-Preis RUTH in Rudolstadt aus. Er kennt und liebt große Bühnen und die weite Welt, legt aber Wert darauf, regelmäßig auch an kleinen, ländlichen Veranstaltungsorten Jazz nahezubringen.

Er erhielt über die Jahre viele Preise, u.a. 2006 WDR-Jazzpreis für Improvisation, 2008 Ernennung zum Rising Star auf Vorschlag der Kölner Philharmonie, 2008 Förderpreis NRW für Komposition, Dirigat, Instrumentalmusik, 2012 Preis der Deutschen Schallplattenkritik für Six, Alps & Jazz, 2016 Weltmusik-Preis RUTH in Rudolstad, 2019 neuer deutscher Jazzpreis  Bandpreis mit Shreefpunk und Solistenpreis

 

Johannes Bär

stammt aus einer Musikerfamilie. Er versuchte bereits mit drei Jahren, Trompete zu spielen. Nach Unterricht beim Vater Rudolf, einem Hobbymusiker, hatte er mit fünf Jahren seinen ersten Auftritt bei der Vorarlberger Gruppe Familienmusik Bär. Diese widmete sich ab 1981 der traditionellen Volksmusik und bestand aus dem Vater Rudolf, seinen Geschwistern und ihm. Von 1992 bis 1996 wurde er durch Josef Eberle in der Musikschule Dornbirn ausgebildet. Danach studierte er bei Lothar Hilbrand am Vorarlberger Landeskonservatorium, wo er 2004 mit Auszeichnung abschloss. Dann absolvierte er ein klassisches Instrumentalstudium bei Hans Gansch am Mozarteum Salzburg. Während des Studiums spielte Bär im Universitätsorchester und den Ensembles Pro Brass, Sound Inn Brass und der Vorarlberger Gruppe Stella Brass, mit denen er zahlreiche Tourneen absolvierte und außer in Europa in Russland und Südostasien aufgetreten ist. Seit 2001 gehört er zum Holstuonarmusigbigbandclub, für den er auch alle Arrangements schreibt,weiterhin zu voXXclub, zu Peter Madsens Formation CIA, zu Matthias Schriefls Six, Alps & Jazz und dessen Moving Krippenspielers, mit denen er auf je einer CD zu hören ist und zu David Helbocks Random/Control, mit der er drei Alben eingespielt hat.Neben Trompete hat er sein Instrumentarium ständig erweitert und nennt heute ca. 18 Blechblasinstrumente sein eigen  u.a. Posaune, Bassflügelhorn, Tuba, Flügelhorn und Euphonium.

 

Alex Morsey

war mehrfach bei Jugend jazzt erfolgreich und wurde Mitglied des Landesjugendjazzorchesters NRW und später des Bundesjazzorchesters unter Peter Herbolzheimer. Von 1995 bis 2000 studierte er an der Folkwang-Hochschule Essen bei Gunnar Plümer und John Goldsby, wo er anschließend eine Lehrtätigkeit ausübte. Am Stadttheater Münster übernahm er 2006/07 die musikalische Leitung von Shockheaded Peter. Alex Morsey absolvierte internationale Tourneen und Gastspiele mit Matthias Schriefl. Weiterhin war er Mitglied von Un Tango Más, der Gruppe Disguise und Jan Klares Formationen 7 und The Dorf. Mit diesen und anderen Bands hat er mehr als 20 CDs eingespielt. Auch arbeitete er mit Clark Terry, Herb Geller, Ack van Rooyen, Norma Winstone, Uli Beckerhoff, Silvia Droste, Wolfgang Engstfeld, Wolfgang Schlüter, Leszek Zadlo, Wolfgang Lackerschmid, Stefanie Schlesinger, Peter Rühmkorf, Christian Brockmeier, Susanne Riemer und Ulita Knaus.

Außerdem wirkt er mittlerweile auf über 30 CDs mit,u.a. in der Ritter Rost-Reihe. Tourneen führten ihn u.a. nach Griechenland, Bulgarien, Rumänien, Mittelamerika, Karibik, Spanien, Thailand, USA, Schweden, Norwegen, Niederlande, Österreich, Schweiz, Helsinki, Polen, Luxemburg, Peking, Italien, Caracas, Marokko 

Alex Morsey ist einer der meißtbeschäftigten Bassisten in Deutschland

Gregor Bürger

wurde 1976 in München geboren. Gregor Bürger wurde mit zehn Jahren Mitglied im Tölzer Knabenchor und begann im Alter von vierzehn Jahren mit dem Saxophonspiel. Als Jugendlicher fand er seine Begeisterung für Jazz und Funk. Von 1994 bis 1996 absolvierte er am Richard-Strauss-Konservatorium München zunächst ein sogenanntes Jungstudium. Sein dort in Folge absolviertes Musikstudium (Saxophon, Klarinette und Fagott) schloss er 1998 als staatlich geprüfter Musiklehrer ab. Es folgte bis 1999 ein Studium am Bruckner-Konservatorium in Linz. Von 1995 bis 1997 spielte er in Peter Herbolzheimers Bundesjazzorchester.

Gregor Bürger war unter anderem auch als Studio- bzw. Begleitmusiker von Martin Schmitt, Lou Bega, Claudia Koreck, Harald Rüschenbaum, Al Porcino und diversen Soulformationen aktiv. Mit dem Bläsersatz von Joseph Bowie, den Temptations oder Four Tops tourte er in Deutschland, Belgien und in den Niederlanden und hatte zahlreiche Auftritte im In- und Ausland mit Formationen wie Soulkitchen, Brasil Connection, Swing Summit, Maggie Jane & Band, dem Joe Haider Jazz Orchestra oder der Dusko Goykovich Bigband.

Florian Trübsbach

wurde ebenfalls 1976 geboren. Er hatte das Glück, in jungen Jahren als Solist des Tölzer Knabenchors unter Persönlichkeiten wie Herbert von Karajan, Claudio Abbado und Lorin Maazel zu musizieren. Nach dem Stimmbruch nahm er Kompositionsunterricht bei Hans Werner Henze. Zufällig in ein Konzert von Dizzy Gillespie geraten, entbrannte seine Leidenschaft für den Jazz, die bis heute nicht nachgelassen hat. Er tauschte seine Geige gegen das Saxophon ein. Nach dem Abitur schloss er sein während der Schulzeit begonnenes Jazz-Studium in München ab und wurde mit dem Bayerische Staatsförderpreis für junge Künstler ausgezeichnet. In Hamburg setzte er seine Kompositionsstudien fort, bevor er sich dann in Berlin niederließ. Florian Trübsbach hat mit verschiedenen eigenen Projekten sowie mit Ensembles und Musikern unterschiedlichster Genres wie Bill Holman, Joe Lovano, John Abercrombie dem Stuttgarter Kammerorchester oder den Fantastischen 4 konzertiert sowie Rundfunk- und CD-Aufnahmen eingespielt. Konzertreisen führten ihn u.a. nach Syrien und Sibirien, nach Südafrika, Japan und China. Er ist Professor für Jazz-Saxophon an der Hochschule für Musik und Theater in München. Er lebt mit seiner Familie im Chiemgau. Wenn er nicht musikalisch unterwegs ist, trifft man Ihn in seinen geliebten Bergen, eine Schwegelpfeife im Rucksack, denn so ganz ohne Musik geht es doch nicht.

Peter Heidl

Peter Heidl ist ebenfalls wie seine Musikerkollegen Multiinstrumentalist. Neben der Flöte, und der Piccoloflöte spielt er Tenorsaxophon, und Klarinette

Foto: Gerhard Richter

Direkt zum Jahresbeginn fanden vom 10. bis zum 12. Januar die Hallen-Jugend-Winterbezirksmeisterschaften Köln/Leverkusen in Leverkusen statt.
Mit den Brüdern Felix (2008) und Florian Stähle(2006) kämpften sich zwei Rodenkirchener bis ins Finale durch und sicherten sich den Titel.
M14:
Florian Stähle holte sich wiederholt den Titel. Diesmal  im Finale gegen Tom Strohschein ( 2007, RTHC Bayer Leverkusen) mit 6:4, 7:5.
M12:
Felix Stähle (2008) kämpfte sich bis ins Finale durch und siegte gegen Benet Benz (2008, TC Ford Köln)
Die stolzen Bezirksmeister haben sich mit Ihrem Sieg die Qulaifikation für die Verbandsmeisterschaften gesichert und erhielten vom TVM hierfür eine Wild-Card fürs Hauptfeld.

Das traditionelle Sitzungswochenende 2020 starten  am 01.02.2020 mit einer eigenen Betagtensitzung (Einlass 12:00 Uhr, Beginn 13:00 Uhr). Hierzu sind alle betagten Bürgerinnen und Bürger aus der gesamten Altgemeinde-Rodenkirchen eingeladen. Die Gesellschaft KG der Reiter wird wie gewohnt die Veranstaltung kostenlos für alle Gäste durchführen. Die Besucher erhalten neben einem abwechslungsreichen Programm eine TOP Bewirtung, inclusive kühle Getränke, Würstchen, Kaffee und Kuchen.

Am selben Tag findet abends (01.02.2020, Einlass und Beginn 19:00 Uh) die Kostümparty, der PÄÄDS-SCHÜÜRE-BALL statt. Für nur 12,00 € im Vorverkauf erwartet die Gäste wieder ein unterhaltsames Programm. Dieses Jahr mit dabei: Torben Klein, Miljö, das Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen, Musik von DJ-Marcel u.v.m. 

Abgerundet wird das Sitzungswochenende mit der traditionellen Kindersitzung (02.02.2020Einlass 13:30 Uhr, Beginn 14:30 Uhr).

Zu allen Veranstaltungen sind Eintrittskarten zwingend erforderlich.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite https://www.kgderreiter.koeln/

Der Rheinauhafen. Seltsam, wie oft ich doch hier spaziere oder mit dem Rad vorbeikomme.

Viel ist da gewichen und hat Neuem Platz gemacht. Für die Kranhäuser zum Beispiel, viel fotografiert und in Szene gesetzt – aber ein Fan bin ich persönlich jetzt nicht. Für mich fühlen sie sich fremd an und verbauen die Sicht auf den Dom.

Die Halbinsel, auf der sie stehen, heißt übrigens „Werthchen“. Bis ins 19. Jahrhundert hinein war hier tatsächlich eine kleine Insel, die eben seit Jahrhunderten „Werthchen“ genannt wurde. Sie ist der Ursprung des Hafens.

Hier lagen hier die Oberländer-Schiffe, die die Waren der Niederländer-Schiffe aufnahmen und umgekehrt. Die Niederländer-Schiffe waren fette, große Lastkähne, geeignet, viele Waren auf einmal aufnehmen zu können. Sie haben den Rhein bis an die Mündung bedient. Sie hatten aber kurz hinter Köln das Problem, dass sie zu groß waren, um den Fluss Richtung Süden zu befahren. Dies übernahmen in Köln als Umschlagsplatz eben die Oberländer-Schiffe, die kleiner waren und wesentlich weniger Tiefgang hatten. Ein Teil dieses Umladens geschah eben hier auf dieser Insel. Viel Arbeit für kräftige Männer, die mit dem ständigen Be- und Entladen ihr Auskommen hatten.

Erst mit der Industrialisierung, recht spät sogar, in den 1890’er Jahren, entstand der Rheinauhafen in seiner heutigen Form. Das Werthchen wurde aufgeschüttet und mit dem Festland verbunden. Mit dem Ruhrgebiet und seinem aufstrebenden Hafen in Duisburg wollte man mithalten, indem man die Häfen Kölns vergrößerte. Der Rheinauhafen wurde zu einem der modernsten Häfen Deutschlands mit einem 18 km Schienennetz. Diesen Wettbewerb wollte man unbedingt gewinnen. Gut, wie es ausgegangen ist, wissen wir. Duisburg ist die absolute Nummer eins der Binnenhäfen. Man muss auch gönnen können.

Mein Lieblingsgebäude, das Siebengebirge, offiziell „Danziger Lagerhaus“ tituliert, entstand kurz danach, 1909. Ein 177 Meter langes, sechsgeschossiges Lager für Stückgut und Korn. Es soll eines der ersten Stahlskelettbetonbauten – was ein Wort – gewesen sein, die je gebaut wurden. Das mag für Architekten bemerkenswert sein. Ich bin froh, dass es so fein verputzt und getüncht ist.

Vielleicht mag ich es, weil der Name so passend ist.

„Siebengebirge“ – jeder weiß sofort warum – es sieht wie ein Gebirge aus, mit seinen neun Giebeln. Neun? Das lässt sich ganz einfach von Deutz aus zählen. Neun Giebel hat es, drei hohe und sechs niedrige. Der Architekt hat getrickst. Auf der „richtigen“ Seite wurden zwei Giebel durch Türmchen ersetzt. Das habe ich aber erst spät verstanden. Das Problem ist, dass die westliche Seite ein wenig schwer einsehbar ist. Man kann nur sehr nah am Gebäude stehen, dass man kaum die Front überblickt oder man geht weiter weg, um festzustellen, dass die Sicht durch große Bäume verstellt ist. Man muss sich schon etwas Zeit nehmen.

1946, nach dem Krieg entschied der Rat, diesen Teil des Güterhafens aufzugeben und größere Becken in Niehl anzulegen. Das hat übrigens zur Folge, dass wir uns ständig mit Hamburg um Platz zwei unter den wichtigsten Binnenhäfen in Deutschland rangeln. Hättet Ihr das gedacht? Duisburg ist unumstritten Nummer eins und danach direkt wir und in manchen Jahren Hamburg? Ich nicht.

Unser Siebengebirge wurde aber gerettet. Ein Wohn- und Gewerbegebäude ist es seit 2006. Und das wiederum finde ich prima. Mit den Kranhäusern, meine ich, haben wir ein altes Stück Köln aufgegeben. Wofür überhaupt? Um mit dem Medienhafen in Düsseldorf zu konkurrieren? Ich weiß es nicht. Mit dem Siebengebirge aber, haben wir einem schönem Stück Köln einen neuen Sinn gegeben und können unseren Enkeln noch zeigen, wie das in Köln so war. Damals.

Michael

Der Rheinauhafe. Komisch, wie off ich doch hee e Gängelche maache ov mem Rädche lans kumme.

Vill es do fott un hät Plaatz för Neues gemaht. För de Kranhüüser för e Beispill, vill fotografeet un in Szen gesatz – ävver ene Fan bin ich selver jetz nit. För mich föhle se sich fremb aan und verbaue de Seech op unse Dom.

Die Halvinsel, op dä se stonn, heiß üvvrigens „Werthchen“. Bes en et 19. Johrhundert wor hee wirklich en klein Insel, die evvens zick Johrhunderte „Werthche“ genannt woodt. Se es der Grundstein vum Hafe.

Hee loge de Oberländer-Scheffe, die de Ware vun de Niederländer-Scheffe opnohme un ömgedriht. De Niederländer-Scheffe wore fette, große Lasskähn, die vill Ware op eimol opnemme kunnte. Noh Süde, koot hinger Kölle, kome se ävver en de Bräng weil se zo groß wore öm wiggerzefahre. Dat üvvernohme evvens de Oberländer-Scheffe, die kleiner wore un vill winniger Deefgang hatte. Ene Deil vun däm Ömlade passeete evvens hee op dä Insel. Vill Arbeid för kräftige Kääls, die mem laufende Be- un Entlode ehr Uskumme hatte.

Eescht met der Industrialisierung, rääch späd esugar, en der 1890’er Johre, woodt der Rheiauhafe en singer Form vun hügg gebaut. Et Werthche woodt opgeschodt un mem Festland verbunge. Mem Ruhrgebiet un singe neu Häfe wollte mer methalde, wie mer die Häfe vun Kölle größer gemaht hät. Der Rheinauhafe woodt zo einem vun de modernste Häfe vun Deutschland met singem 18 km Schinnenetz. Dä Wettbewerb wollte mer unbedingk gewenne. God, wie et usgegange es, wesse mer. Duisburg es de – dat weed keiner avstrigge – Nummer eins vun de Bennehäfe. Mer muss och gönne künne.

Minge Lieblingsbau, et Sibbegebirg, offiziell „Danziger Lagerhuus“ tituleet, entstundt koot donoh, 1909. E 177 Meter lang Lager met sechs Etage för Stöckgod un Koon. Et soll eine vun de eeschte Stahlskelettbetonbaute – wat e Wood – gewäs sin, die je gebaut woodte sin. Dat mag för Architekte gelunge sin. Ich ben fruh, dat et esu fing verputz un getünch es.

Villeich mag ich et, weil der Name su passend es. „Sibbegebirg“ – jeder weiß tirek woröm – et süht us wie e Gebirg, met singe nüng Givvele. Nüng? Dat löös sich ganz einfach vun der Schäl Sick us zälle. Nüng Givvele sin et, drei huhe un sechs niddrige. Der Architek hät getricks. Op der „räächte“ Sigg woodte zwei Givvele durch Türmcher ersatz. Dat han ich ävver eesch späd verstande. Dat Problem es, dat mer met Hänge un Würge de Front üvverbleck ov mer geiht e wigger fott, öm fasszestelle, dat de Seech durch huhe Bäum verstallt es. Mer muss sich ald jet Zigg nemme.

1946, nohm Kreeg, entscheed der Rod, dä Deil vum Göderhafe opzegevve un größere Becke en Niehl aanzeläge. Dat hät üvvrigens zur Folg, dat mer uns luuter met Hamburg öm der Patz zwei vun de wichtigste Bennehäfe en Deutschland rangele. Hätt ehr dat gedaach? Duisburg es unbestredde de Nummer eins und donoh tirek mir un en mänche Johr Hamburg? Ich nit.

Uns Sibbegebirg woodt ävver gerett. E Wonn- un Gewerbegebiet es et zick 2006. Un dat widderöm fing ich prima. Met de Kranhüüser, mein ich, han mer e aal Stöck Kölle opgegovve. Woför üvverhaup? Öm mem Medienhafe en Düsseldorf zo konkuriere? Ich weiß et nit. Mem Sibbegebirg ävver, han mer e schön Stöckelche Kölle ene neue Senn gegovve und künne unse Enkelcher noch zeige, wie et en Kölle esu wor. Dozomol.

Mechel

Weitere Informationen auf www.koelschgaenger.net

Ihr wisst nicht, wo das Siebengebirger liegt? Dann schaut mal schnell heimlich hier nach: https://findpenguins.com/koelschgaenger