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Erster OSK-ar Tag 2018: 23.03.2018

Zwei Mal im Jahr laden wir sogenannte „mutige Menschen“ ein, die den Schülerinnen und Schülern der OSK ihre Geschichte erzählen. Menschen, die sich für etwas engagieren. Menschen, die durchhalten mussten. Die kämpfen mussten. Wie mache ich weiter, wenn ich an eine Grenze komme? Wie habe ich eine Herausforderung bewältigt? Was hat mich stark gemacht? Woher weiß ich überhaupt, was mein Ziel ist? Ich bin der Gestalter meines Lebens. Das Leben ist ein Geschenk, aber ein anstrengendes manchmal.

Am 23.03.2018 besuchen uns

– Bianca Vogel (contergangeschädigte Leistungssportlerin)

– Angela Breuer-Pick vom @Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Köln Standort Süd

– Sabrina Maria Wingen

– Lisa Steinmann

– Sofia Michelle Gonzaléz de Luna

– Matilda Lucia de Sá

– Johanna Metul

– Jürgen Borkowski + Judith Blümcke von Greenpeace Köln

– Sven Kremer

– Joahnna Knaup

Es sieht so aus, also ob das wieder ein extrem spannender Tag für unsere U-Schüler wird. *thumbs up* wir freuen uns drauf!

#mutigeMenschen #Inklusion #esgibtsovieleMöglichkeiten #ausErfahrungwirdmanklug #OffeneSchuleKöln #Gesamtschule

Vorfreude auf Weihnachten von Luna Maxeiner (11 Jahre)

Ich finde Weihnachten ist eines der schönsten Feste im Jahr. Alle Kinder zählen die Tage bis es endlich soweit ist und jeden Morgen bekommt man eine kleine Überraschung. Meinem kleinen Bruder (4 Jahre) muss ich dieses Jahr noch beibringen, dass man jeden Tag nur ein Törchen vom Adventskalender aufmachen darf, denn sonst wäre das Drama vorprogrammiert. Dann ist nicht nur der Kalender im nu leer, sondern er glaubt dann auch glatt, dass das Christkind sofort kommt.
In der Weihnachtszeit riecht es auch immer so lecker nach Plätzchen und nach Weihnachtsmarkt und überall ist alles so schön dekoriert. Am meisten Spaß macht es aber, selber Plätzchen zu verzieren und den Weihnachtsbaum zu dekorieren… obwohl das natürlich für meinen Bruder die Engelchen am Tag zuvor machen…
Dann ist endlich der 24. Dezember. Alle freuen sich und mein kleiner Bruder hüpft aufgeregt durch das ganze Haus. Erst gehen wir in die Kirche. Dort bekommen wir Kerzen, die am Friedenslicht aus Bethlehem entzündet werden (Dieses Licht wird mit dem Flugzeug aus Bethlehem nach Wien transportiert und von Pfadfindern am 3. Advent nach Deutschland gebracht und gelangt von ihnen aus in die Gemeinden und sogar bis nach Weiß) und jedes Jahr strengen wir uns total an, die Kerze brennend nach Hause zu bekommen.
Jedes Jahr aufs Neue ein totaler Wille dieses Licht am Tannenbaum zu haben…Immer die Frage: gewinnt die Wind- oder die Willensstärke?

Zuhause angekommen, darf zuerst keiner in das Wohnzimmer. Es muss erst ein Glockengeläut zu hören sein. Dann kommt meine Cousine, wenn sie da ist (früher war das unser Job) als Engel verkleidet herunter und sagt ein Gedicht auf. Und meistens geht es dann endlich los mit dem Geschenkewürfeln. Reihum wird gewürfelt, wer eine 6 hat, bekommt ein Geschenk, bei einer 2 darf man ein Geschenk abgeben und beim Rest passiert nichts.
So sitzen wir alle am Weihnachtsbaum und es macht riesigen Spaß. Die ganze Familie ist da und das ist so schön. Wir holen dann auch unsere Instrumente und singen am Baum. Ich mache meistens mit meiner Schwerster zusammen ein großes Programmheft für alle. Das macht uns schon im Vorfeld richtig Spaß.
Nach der Bescherung wird erstmal gegessen. Und dann klingt der Abend noch schön aus.
Und die Vorfreude auf das nächste Mal beginnt sofort wieder.

Die Kölner Stadtteilliebe fragte Anna, 7 Jahre….

Die Weihnachtszeit ist für mich….
erst ganz schön ärgerlich, weil es morgens und früh abends einfach dunkel ist,dazu kalt und oft matschig. Dann muss ich Mützen und Schals tragen und immer aufpassen das ich nicht verliere. Meine Mutter sagt immer „Anna, denk dran, die Sachen sind teuer“- statt sie mir was strickt, so wie die Mama von Paula. Paula hat glaube ich 500 Mützen (wie der Kölner Stadtteilliebe bekannt, hat Paula genau drei Mützen).

Außerdem schreiben wir wohl in der Schule immer viele Arbeiten zu dieser Zeit, das sagte mir zu mindest meine große Schwester. Sie findet Schule, immer ganz schön doof, verstehe ich zwar nicht, aber vielleicht ist das so, wenn man groß ist, sie ist nämlich schon 13.

Ich finde die Weihnachtszeit eigentlich super, denn dann gehen wir auf den Weihnachtsmarkt, laufen Schlittschuh, backen Plätzchen. Dieses Jahr wird es für meinen kleinen Bruder sicher aufregend, wenn der Nikolaus kommt- er ist 4 und glaubt ja noch dran. Meine Mama sagte letztes Jahr, wir dürfen uns nicht verplappern… eigentlich ganz schön dumm so Kleine, überall stehen doch Nikoläuse rum. Ob er glaubt einer davon kommt zu uns?

Ansonsten machen wir immer viele Besuche, oder Freunde kommen zu uns. Meine Mama dekoriert immer das ganze Haus und ist Weihnachten immer müde, weil das so anstrengend war.

Wir kaufen den Baum immer bei der Feuerwehr, da ist mein Cousin, die bringen den auch zu uns nach Hause.
Weihnachten steht der dann geschmückt im Wohnzimmer mit vielen Geschenken. Oma kommt Weihnachten immer zu uns, sie wohnt ja alleine. Letztes Jahr war eine Freundin von ihr auch da, ich glaub die hatte keine Familie oder die waren in Urlaub und haben ihre Oma einfach vergessen.

Weihnachten gehen wir in die Kirche, Papa nennt das Leute grüßen, so ist das auch an Ostern…
Der arbeitet ja so viel und hat sonst keine Zeit dazu und ich glaube, das machen ganz viele aus diesem Grund, denn die Kirche ist immer ganz voll.

Kommen wir zurück, müssen wir immer erst essen, Mama hat ja den ganzen Tag gekocht. Es gibt immer ganz feine Sachen, was die Erwachsenen freut, die bekommen ja keine Geschenke mehr- haben sie abgeschafft. Die essen dafür und trinken teuren Rotwein.

Bevor wir auspacken dürfen, müssen am Tisch alle fertig sein. Papa gibt uns dann die Geschenke- da stehen immer unsere drei Namen drauf, sonst wüsste er nicht wem welches gehört. Einmal hätte ich beinahe etwas von meiner Schwester ausgepackt, gut das Mama immer aufpasst…
also ich finde Weihnachten super und freue mich schon drauf…

Anna (7 Jahre)