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Vor Wochen hätte niemand das für möglich gehalten, dass die Digitalisierung einen solch rasanten Anstieg erleben würde. Schule und Job im Homeoffice, persönliche Gespräche oder eine Teambesprechung über zoom. Auch gibt es jetzt eine Reihe von webinaren und interessante Workshops auf digitalen Seiten. Fast jeder bietet etwas an. Die Handwerkerskammer, der Klavierunterricht, selbst ein Arztgespräch gibt es jetzt per digitaler Übertragung. Fachleute sagen, digitale Kompetenz und Offenheit gegenüber der Digitalisierung sind bei Männern höher als bei Frauen. Auch muss nach Altersgruppen differenziert werden. Die Digitalisierung im beruflichen Kontext bedeutet, dass Unternehmen zukünftig mehr Technik anschaffen und ihr Personal schulen werden. Von Arbeitgebern finanzierte Weiterbildungen zur Aneignung von digitalen Kompetenzen werden übrigens als Motivation gesehen. Mobile Arbeit von überall wird zunehmend Bestandteil unseres Arbeitslebens. Im Stadtgebiet haben wir viele, die sich damit beschäftigen und mit Sicherheit wird es bald auch normal sein, dass der Vater regelmäßig am Küchentisch arbeitet, der Sohn im Kinderzimmer online Nachhilfe bekommt und die Mutter mit der Oma sich im Chat austauscht. Was durch Corona begann, könnte bald normal sein.

 

© Thomas Banneyer von links: Oberbürgermeisterin der Stadt Köln Henriette Reker, Mike Homann Bezirks-bürgermeister Stadtbezirk Rodenkirchen, Peter Appeltrath Polier der Firma Züblin, Sandra Kißmann Abteilungsleiterin Bauprojektmanagement I in der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, Eduard Manz Oberbauleiter der Firma Züblin, Anne Lena Ritter Leiterin des Amtes für Schulentwicklung der Stadt Köln, Ute Kochsiek Schulleiterin Ernst-Moritz-Arndt-Schule (EMA)

Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat gemeinsam mit Anne Lena Ritter, Leiterin des Amtes für Schulentwicklung, Sandra Kißmann, Abteilungsleiterin des Bauprojektmanagements für Schulbau in der Gebäudewirtschaft, und Schulleiterin Ute Kochsiek samt aller „Klassentiere“ den Grundstein für die neue Ernst-Moritz-Arndt-Schule (EMA) im kleinem Kreise und unter Berücksichtigung der Hygiene- und Abstandsregelungen gelegt. Für Firma Züblin, die für das Projekt als Generalunternehmer tätig ist, nahm Oberbauleiter Eduard Manz teil.

Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln errichtet eine fünfzügige Grundschule mit Zweifachturnhalle an der Sürther Straße im Stadtbezirk Rodenkirchen. Mit dem Neubau kann die Grundschule ihre Zahl an Schulplätze von aktuell 276 auf dann rund 500 erhöhen. Sobald die EMA den jetzigen Standort Mainstraße verlassen hat, kann die ebenfalls dort beheimatete Grüngürtelschule dank der freien Kapazitäten von drei auf vier Züge wachsen. Gegenüber dem Grundstück für den Neubau entsteht auf der anderen Straßenseite ein Neubau für die Offene Schule Köln (private Gesamtschule), die Baugenehmigung ist bereits eingereicht. Im direkten Umfeld liegt zu dem die Gesamtschule Rodenkirchen, die an der Sürther Straße entstehen wird.

© Drei Architekten von links: Peter Appeltrath, Polier der Firma Züblin und Oberbürgermeisterin der Stadt Köln Henriette Reker

Die Fundamente und Bodenplatten sind bereits gegossen, die ersten Wände der Unterkellerung sowie der Sporthalle erstellt. Die Decken werden bis zum vierten Quartal 2020 gefertigt, die Gebäudehülle mit allen Fassadenbestandteilen soll im ersten Quartal 2021 soweit geschlossen sein, dass der Innenausbau und Einrichtung der Gebäudetechnik beginnen kann. Zuletzt sollen im ersten Quartal 2022 die Außenanlagen gestaltet werden.

Der Neubau des Schulgebäude ist wie folgt unterteilt: in den dreigeschossigen Gebäudetrakt A und die zweigeschossigen Trakte B und C. Durch die Anlage des Schulgebäudes und der Sporthalle entstehen einen Vorplatz entlang der Magistrale sowie zwei Pausenhöfe, die durch Erdwälle vom Straßenverkehr abgeschirmt werden. Die barrierefreie Sporthalle mit Hausmeisterwohnung schließt seitlich nahe der Sürther Straße an.

Herzstück der Schule werden Mensa und ein Forum. Gelernt werden wird in sogenannten Clustern – das sind Raumgruppen, in denen Lern- und Unterrichtsräume gemeinsam mit den zugehörigen Differenzierungs-, Aufenthalts- und Erholungsbereichen eine Einheit bilden. Sie sind variabel nutzbare, zentrale Lernlandschaften. Oberlichter im Dach sorgen für eine helle und freundliche Atmosphäre, sparen künstliches Licht und damit auch Energie. Der gesamte Neubau wird zudem in energetischer Bauweise (EneV 2016) errichtet inklusive Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Weitere Energieoptimierung und Klimaschutz gewährleisten zwei Photovoltaikanlagen auf Hallendach und Schulgebäude. Sonnenschutzverglasung, Raffstore und motorisch betriebene Fensterflügel zur Nachtlüftung sorgen auch im Sommer für wohltemperierte Räume.

Erste Überlegung für einen Neubau der Schule gab es bereits 2009, 2012 wurde in einem Architektenwettbewerb der Siegerentwurf des Planungsbüros Drei Architekten aus Stuttgart ermittelt. Nach dem der Baubeschluss 2017 erfolgte, starteten im November 2019 die ersten vorbereitenden Erdarbeiten zur Herstellung des Baugrundes.

Das Bauprojekt ist Teil des „Maßnahmenpaket Schulbau“ mit 22 Bauvorhaben (Neubauten, Erweiterungen, Generalinstandsetzungen und Interimsbauten) an elf Schulstandorten, die in einem beschleunigten Verfahren unter der Leitung der Gebäudewirtschaft durch Generalunternehmer (GU) oder Totalunternehmer (TU) geplant und/oder baulich umgesetzt werden sollen. Der aktuelle Kostenorientierungswert für die Realisierung der 22 Bauvorhaben liegt bei mindestens 520 Millionen Euro. Durch die Projekte werden mehr als 7.000 Schulplätze neu geschaffen oder gesichert.

Diese besondere Vergabeform erspart der Stadt zeitlich sehr aufwändige Vergabe nach Einzelgewerken und sorgt für Sicherheit in puncto Kosten und zeitlicher Fertigstellung. Auch nach der Vergabe an einen GU oder TU ist und bleibt die Gebäudewirtschaft weiterhin Herrin des Verfahrens, Kontrollinstanz sowie Eigentümerin der Objekte. Bei Projekten mit einem GU übernimmt dieser, nach umfangreich vorbereitenden Planungen unter der Leitung der Gebäudewirtschaft, sämtliche Bauleistungen. Totalunternehmer übernehmen darüber hinaus alle Planungsleistungen.

(Text&Fotos: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Nicole Trum)

Der Bauspielplatz Friedenspark ist eine offene Kinder- und Jugendeinrichtung. Das Gebäude liegt im alten Fort mit einer 600 qm grossen Innenfläche. Die Außenfläche umfasst über 3500 qm im Grünen. Seit Mitte Mai darf das Jugendzentrum wieder öffnen. Allerdings unter Auflagen und mit Regeln, die immer wieder aktualisiert werden, je nachdem, wie sich die Coronaschutzverordnungen von Stadt und Land entwickeln.

Der Außenbereich/ der Bauspielplatz, der hauptsächlich von Kindern genutzt wird, bietet das Herzstück und wird auch Baui genannt. Jeder kann sich hier Werkzeuge, Spiele und Sportgeräte ausleihen.

Hans-Abraham-Ochs-Weg 1, 50678 Köln, Tel. 0221 37 47 42

Christel Lammers (li.) mit der Leiterin der Schule María Jacinta Torres Campos (re.). Foto: Projektpartner/Kindermissionswerk.

 

In Deutschland werden aktuell viele Corona-Beschränkungen gelockert. Auch Kindertagesstätten und Schulen öffnen wieder sporadisch. Für viele Familien war und ist diese Zeit eine enorme Herausforderung. Wie mag es da sozial schwachen Familien in einem der ärmsten Länder der Erde gehen, die Kinder mit Behinderungen haben? Christel Lammers ist Projektpartnerin des Kindermissionswerks ,Die Sternsinger’ in der Dominikanischen Republik. In Santo Domingo, im Süden der karibischen Insel, betreut sie zusammen mit anderen Mitarbeitern eine Schule für Kinder mit Behinderungen, die „Escuelita Rayo de Sol“ (Kleine Schule Sonnenstrahl).

 

Fragen an Christel Lammers (51), Assistenz der Direktorin von Escuelita Rayo de Sol“:

 

  1. Wie ist die Situation in der Dominikanischen Republik angesichts der Verbreitung des Coronavirus?

Wir haben nach wie vor eine Ausgangssperre, die aber jetzt etwas verkürzt wird. Bislang galt sie immer von fünf Uhr abends bis sechs Uhr morgens. Jetzt gilt sie von sieben Uhr abends bis fünf Uhr morgens. Es sollen auch wieder die U-Bahnen und Busse verkehren dürfen. Das ist allerdings ein Tropfen auf den heißen Stein, denn es gibt hier nur zwei Linien und die Busse dürfen nur zu 30 Prozent besetzt werden. Mal sehen, wie das funktioniert, und wie diszipliniert die Dominikaner sind. Wir sind sehr gespannt, wie viele Mehrinfektionen jetzt dazu kommen werden. Aber die Menschen sind sehr froh, wieder rausgehen zu dürfen und dass die Unternehmen wieder ihre Arbeit aufnehmen können, wenn auch nur mit reduzierter Mitarbeiterschaft. Es werden auch wieder Geschäfte geöffnet, allerdings mit klaren Vorschriften und sehr begrenzt. Der Präsident hat zum Beispiel sehr klar vorgegeben, wie viele Angestellte arbeiten dürfen. Schulen und Restaurants hingegen werden weiterhin geschlossen bleiben, öffentliche Veranstaltungen finden nicht statt. Für die Menschen ist es sehr, sehr schwer, soziale Distanz einzuhalten. 50 Zentimeter Abstand werden hier empfunden wie in Deutschland zwei Meter. Das wird eine große Herausforderung.

 

  1. Was für Maßnahmen haben Sie ergriffen, damit die Mädchen und Jungen weiter unterrichtet werden können?

Es ist bekanntgegeben worden, dass das Schuljahr in häuslicher Quarantäne stattfinden soll. Das heißt, wir sind angehalten, weiterhin aus der Distanz Unterricht zu geben. Für unsere Kinder haben wir uns vor allem auf Mathematik und Spanisch konzentriert und unterrichten über soziale Medien, die man in Deutschland auch nutzt, soweit sie denn vorhanden sind. Denn viele Kinder und deren Familien haben keinen Zugriff auf diese Medien. Daher schöpfen wir alle Möglichkeiten der Kontaktaufnahme aus und empfangen die Eltern zweimal pro Woche, um sie mit Unterrichtsmaterial zu versorgen, das auf jedes Kind individuell zugeschnitten ist. Die Kinder arbeiten dann zu Hause mit den Materialien, und wir versuchen über Telefon oder vereinzelte häusliche Besuche, zu den Kindern Kontakt zu halten und sie so zu unterstützen. Mit wir meine ich in erster Linie meine Kollegen, da ich als Fachkraft mehr in der Verwaltung und im Fundraising arbeite. Von daher berichte ich eher von dem, was meine Kollegen leisten.

 

  1. Wie so oft in Krisenzeiten sind die Schwächsten der Gesellschaft am stärksten betroffen. Wie geht es den Kindern mit Behinderungen aus sozial schwachen Familien in einem der ärmsten Länder der Erde?

Unsere Kinder erleben in unserer Schule immer eine kleine Auszeit, weil sie hier raus sind aus ihrem gewaltvollen Umfeld, raus aus dem Elend. Und auch weil sie hier wenigstens einmal am Tag eine nahrhafte Mahlzeit erhalten. Von daher fehlt ihnen die Schule sehr und alles, was sie hier machen. Aber sie leben von Tag zu Tag, von Minute zu Minute. Wir haben ja schon vor den Kontraktbeschränkungen versucht, die Distanz zu wahren, aber das war sehr schwierig. Wir haben zum Beispiel kontaktlose Begrüßungsmethoden geübt, aber als wir damit fertig waren, haben sie uns doch umarmt. Die Corona-Situation ist einfach zu abstrakt, als das ein Mensch mit geistiger Behinderung das immer so erfassen kann.

 

  1. Weltweit kommt es zu Stellenabbau, die Arbeitslosenzahlen steigen. Wie spüren Sie diese Auswirkungen in der Schule?

Ich finde es spannend zu sehen, welche Dynamik, sowohl positiv als auch negativ, entstehen kann. Unsere Mitarbeiter verzichten freiwillig auf einen Teil ihres Lohnes, damit so wenig Mitarbeiter wie möglich entlassen werden müssen. Das fand ich sehr beeindruckend. Fünf Mitarbeiter, die über das Schulministerium finanziert werden, haben aus Solidarität zu ihren Kollegen sogar einen Teil ihres Gehalts gespendet.

Und wir sind froh, dass wir mit den Eltern, deren Vertretern und mit den Lehrern Sprachrohre haben, dass wir die verschiedenen Konflikte wahrnehmen und darauf reagieren können. Es ist schon eine sehr besondere Zeit.

 

  1. Ausgangssperren, Versammlungsverbote und eine erhöhte Gewaltbereitschaft auf den Straßen. Was bedeutet das für Ihr Team und die Arbeit in der Schule? Wie sieht die Strategie der Schule für die nächste Zeit aus?

Wir müssen unsere Strategie alle Nase lang anpassen. Wir werden den Unterricht, so wie er vorgeschrieben ist, versuchen weiter zu führen. Unsere Pädagogen und Therapeuten haben darüber hinaus bereits etliche Ideen, wie sie unsere Kinder trotz der Einschränkungen bestmöglich bei ihrer Entwicklung unterstützen. Eine große Herausforderung ist es, uns finanziell über Wasser zu halten. Die Aktionen, mit denen wir um Spenden bitten, müssen wir neu denken. Unsere Benefizveranstaltung im Dezember mit mehr als tausend Teilnehmern werden wir wohl nicht durchführen können. Weil fast alles geschlossen ist und wir in der Pandemie niemanden direkt ansprechen können, bekommen wir mit unserer auf den Sommer verschobenen, sogenannten „Segens“-Tombola auch nur einen Bruchteil der Spenden zusammen, die uns in den Vorjahren unsere Existenz gesichert haben. In Rücksprache mit denen, die uns unterstützen, müssen wir abwarten, wie die weiteren Phasen der Öffnung aussehen. Je nachdem, wie die Rahmenbedingungen sind, passen wir unsere Strategie an und machen, was wir können.

 

Infobox:

Die Dominikanische Republik liegt im Ostteil der Insel Hispaniola in der Karibik (Große Antillen). Im Land herrschen große Unterschiede zwischen der armen Bevölkerung und der reichen Oberschicht. Viele Kinder arbeiten, um zum Unterhalt der Familie beizutragen. Trotz Bildungsmaßnahmen verlassen viele Kinder frühzeitig die Schule. Wer eine geistige Behinderung hat, wird von staatlicher Seite kaum unterstützt. In den Schulen der Fundación Escuelita Rayo de Sol erhalten Kinder und junge Erwachsene mit geistiger Behinderung eine individuelle Förderung. Sie bekommen Hilfe beim Lernen und nehmen an kulturellen und sportlichen Aktivitäten teil. Zusätzlich werden sie therapeutisch unterstützt und können mit dem Verkauf hergestellter Waren zur Versorgung der eigenen Familie beitragen.

Aktuell werden 390 Kinder und Jugendliche mit geistigen Behinderungen in beiden Zentren von 48 Mitarbeiter*innen betreut. Das Kindermissionswerk ,Die Sternsinger’ unterstützt die Einrichtung seit über 15 Jahren.

 

Stadt schlägt reduzierte Elternbeiträge vor – Testmöglichkeit für Beschäftigte

Um die Betreuung von rund 44.000 Kölner Kindern unter sechs Jahren ab dem 8. Juni 2020 wieder im eingeschränkten Regelbetrieb betreuen zu können, laufen derzeit die Vorbereitungen. Kitas und Tagespflegestellen klären die Personalsituation und den Bedarf der Familien. Der Betreuungsumfang wird um zehn Stunden unter dem vereinbarten Rahmen liegen, wobei Abweichungen nach unten oder nach oben im Einzelfall möglich sind. Dazu müssen sich die Einrichtungen oder Tagespflegepersonen mit den Eltern austauschen. Die Verwaltung wird dem Kölner Rat vorschlagen, die Elternbeiträge für die Monate Juni und Juli 2020 zu halbieren.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker zollt Kita-Beschäftigten und Eltern großen Respekt:

Wir hatten die Familien von Anfang an im Blick und haben wenigstens für die finanzielle Entlastung sorgen können. Was in den heimischen vier Wänden über Wochen in den Familien zum Teil parallel zum Homeoffice geleistet wurde, davor ziehe ich den Hut. Mein Dank gilt den Erzieherinnen und Erziehern sowohl in den städtischen, als auch in den Kitas der freien Träger. Sie haben dazu beigetragen, dass trotz Lockdowns die wichtigen Strukturen weiterlaufen konnten und sie haben den Kindern in der Notbetreuung ein Stück Normalität in schwierigen Zeiten geschenkt.

In den Kitas werden die Gruppenstrukturen und -größen beibehalten. Das Land hat die Personalvereinbarung ausgesetzt, sodass nur mindestens eine Fachkraft pro Gruppe eingesetzt werden muss. Hygienestandards und Reinigungspläne werden weiter angepasst. Für die rund 4.500 städtischen Kita-Beschäftigten wurden Mund-Nasen-Bedeckungen (genäht von der Kölner Oper) sowie Gesichts-Visiere zur Verfügung gestellt, alle Eingangsbereiche werden mit Desinfektionsmittel ausgestattet. Das pädagogische Fachpersonal kann sich im KRITIS-Zentrum testen lassen.

Robert Voigtsberger:

Die Öffnung der Kölner Kitas zu einem eingeschränkten Regelbetrieb bedeutet eine große Herausforderung für alle Beteiligten – besonders für die Beschäftigten in den Einrichtungen und der Kindertagespflege, aber auch für die Eltern. Wenn aber wie bisher beide Seiten verantwortungs- und verständnisvoll mit der Situation umgehen und weiter an einem Strang ziehen, dann werden wir auch diesen Schritt gemeinsam meistern.

Auch in den Sommerferien will die Stadt Betreuungsmöglichkeiten ermöglichen. Dafür werden die Kitas eine Abfrage unter den Eltern starten, um deren Bedarf während der Schulferien zu klären.

(Text: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Nicole Trum)

In diesem Jahr ist alles anders als normalerweise. Corona hat die Stadt fest im Griff und niemand weiß, ob es am 17. August ein großes Sommerfest geben wird. Der 17. August ist nicht irgendein Tag. Es ist der zehnte Geburtstag des FC Rheinsüd. Und normalerweise sollte dies mit einem großen Sommerfest auf der Anlage neben der Gesamtschule Rodenkirchen gebührend gefeiert werden. Doch größere Veranstaltungen sind bis auf weiteres von der Bundes- und Landesregierung auf Eis gelegt worden.

Hervorgegangen aus dem VFL Sürth 1925 und dem TV 06 Rodenkirchen gehört der Fußballclub Rheinsüd seit der Fusion zu den ganz Großen seines Genres. 977 Mitglieder zählt der Verein und 41 Mannschaften, darunter einige Mädchen- und Frauenmannschaften. Ein Novum für den Bezirk. „Es ist unser Alleinstellungsmerkmal“, sagt Vereinsvorsitzender Georg Komma und betont, dass sie mit sieben Mädchenmannschaften die größte Mädchenfußballabteilung weit und breit haben.

Drei Platzanlagen gehören zum Verein, die Fläche in Sürth an der Remigiusstraße, der Kunstrasenplatz am Sürther Feld und die Ascheplatzanlage an der Konrad-Adenauer-Straße. Gerade letztere gilt oft als verwaist, doch das stimme nicht, wie Vereinsvorstand Komma betont. „Dort wird sehr viel trainiert. Wir brauchen die Platzanlage täglich für unsere Trainingseinheiten genauso wie die beiden anderen“, so Komma. Vorteilhaft wäre es deshalb, wenn auch diese Platzanlage eine Kunstrasenfläche erhalten würde, auch wenn es sinnvoll ist, wie Komma sagt, wenn Spieler sowohl auf Asche als auch auf Kunstrasen trainieren könnten.

Dass damals aus drei Vereinen ein großer entstand, hat ganz pragmatische Gründe. „Wenn man größer ist, bekommt man viel mehr spielfähige Mannschaften zusammen. Jeder im Verein hat seine Leistungsspitze, mit der Größe des Vereins kann nun jeder seinen Platz finden, das wurde zuvor zunehmend schwieriger“, erzählt Komma.

Im Geburtstagsjahr hat der Verein noch eine Neuerung im Programm: Weil sich Sportvereine sehr gut für die Kinderförderung eignen, hat auch der FC Rheinsüd ein neues Angebot auf die Beine gestellt. Jungs und Mädchen ab drei Jahren können bei den Mini-Kickern spielerisch in den Fußballsport hineinwachsen. Auf dem Programm stehen zum Beispiel Bewegungsspiele. Da wird gerannt, gesprungen oder balanciert. Eigentlich sollte das Angebot im März starten, muss jedoch wegen der Pandemie zunächst ruhen. „Es ist aber nur aufgeschoben, nicht aufgehoben“, betont Komma und schiebt noch hinterher, dass der  sportwissenschaftliche Mitarbeiter Sören Wrede für die besondere Zeit ein besonderes Trainingsprogramm auf die Beine gestellt hat. So können die Kinder und Jugendlichen trotz der großen Einschränkungen virtuell ihr sportliches Programm absolvieren. (susa)

 

 

Nachhilfe und Umzugshilfe für Jugendliche und junge Erwachsene gesucht!

Eine Kinder- und jugendpädagogische Einrichtung in Köln, die intensive sozialpädagogische Betreuung, Beratung und Unterstützung für minderjährige Flüchtlinge, Jugendliche und junge Frauen anbietet, sucht ehrenamtliche Hilfe bei der Nachhilfe und bei Wohnungsumzügen. Da die jungen Menschen, die in die Selbständigkeit begleitet werden, oft noch kein zuverlässiges soziales Netzwerk haben, brauchen sie noch etwas Unterstützung!
Mehr Infos unter der Chiffre 69855 auf unserer Engagementdatenbank: https://www.koeln-freiwillig.de/engagementdatenbank

Vater- Mutter- Kind- Oma- Opa- Tante- Onkel sind unsere Patienten.

Wir sind stolz darauf Ansprechpartner für die ganze Familie zu sein, das bedeutet:

Für die Kleinen machen wir der Milchzahn- Check, für die Schulkinder die regelmäßige Kontrolle im Zahnwechsel und für die Heranwachsenden, achten wir auf die Zahnstellung. Darüber hinaus bieten wir allen Kindern die professionelle kostenlose Zahnreinigung bis 18 Jahre an.

Für die Erwachsenen halten wir den Zahnarzt- Kontrolltermin im Auge, die Einhaltung des Bonusheftes ist für uns eine Grundvoraussetzung in Ihrer dentalen Begleitung. Kontrolle heißt nicht Zahnbehandlung. Wer regelmäßig seine Zähne kontrolliert braucht keine Angst vor versteckten Igelleistungen zu haben. So steht einmal im Jahr, jedem erwachsen Patienten eine kostenlose Entfernung von Zahnstein zur Verfügung. Auch sind im Bedarfsfall, durch eine ordentlich geführte Dokumentation viele Dinge kostenlos möglich.

Sollte dennoch etwas sein, sind wir spezialisiert Ihnen kostengünstig zu helfen. Zahnersatz, Füllungen und Zahnkorrekturen bieten wir auf einem breiten sehr professionellen digitalen Technik System an.

Demnach sind wir auch Ansprechpartner für Senioren. Zahnbrücken, Gebisse, Implantate- Ab einem gewissen Alter ist es fast unvermeidbar. Wir sprechen darüber ehrlich und patientenbezogen- Nicht alles was teuer ist, ist auch gut oder nötig. Das Handling, die Pflege und die Gebissentwicklung ist ein wichtiges Thema.

Bitte sprechen Sie mich vertrauensvoll an.

Ich bin ihr Zahnarzt und freuen mich über Ihr schönes zufriedenes Lächeln.

Die Mundgesundheit für werdende Mütter ist bei uns ein ganz besonderes Thema, wir teilen die alte Aussage nicht „für jedes Kind einen Zahn“ wir sagen eher, „Mütter sollten das schönste Lächeln der Welt haben“.

Besuche uns dreimal zwischen dem 6. und 30. Lebensmonat.

Ab dem 6. Lebensjahr halbjährlich Kontrolluntersuchungen und Prophylaxe-Maßnahmen

 

Zahnarzt Tobias Fuchte

Praxis für Zahnheilkunde

Kirchstrasse 1-3

50996 Köln

0221 – 39 25 80

Öffnungszeiten

Mo:     08.00 Uhr – 13.00 Uhr / 14.00 Uhr – 19.00 Uhr

Di:       08.00 Uhr – 13.00 Uhr / 14.00 Uhr – 18.00 Uhr

Mi:      08.00 Uhr – 13.00 Uhr

Do:      08.00 Uhr – 13.00 Uhr / 14.00 Uhr – 19.00 Uhr

Fr:        08.00 Uhr – 13.00 Uhr

www.zahnarzt-fuchte.de

„Was ist denn hier los ist auf dem oberer Buschweg?“ fragten sich die Leute am Sürther Bahnhof.

Coole Typen, sportliche Frauen und jede Menge Kinder ….

Es hatte sich schnell herumgesprochen, Sürth hat eine Boxschule. Selbstverteidigung, Fitness und Konditionstraining, aber keine blutigen Nasen, keine blauen Augen und keine Aggressivität. Das ist die Überschrift im neuen Sportclub aus dem Ober Buschweg 14.

Disziplin und das Ziel im Auge.

Abnehmen und Muskeln straffen und das mit Spaß und den Grundlagen im Boxen.

„Fit for Fun Boxing ist die schon seit Jahren eine der beliebtesten Sportarten und für alle Altersklassen geeignet. Mit professionell erlernten Boxtechniken erreicht man schnell den Status des Fitnessboxen. Boxen bringt schnell Fortschritte in der Kondition, formt den ganzen Körper und verbessert die Reaktion“, so der Inhaber.

Ein netter Ton, Respekt, Konditionstraining, Achtung, Kondition, Technik, Taktik und Willensstärke – das sind die Grundsäulen des Boxsports und das merkt man schnell unter den Gästen, hier ist eine ganz besondere Atmosphäre und jeder wird so genommen wie er ist.

Denn Boxen ist nicht nur Kampfsport, sondern ein ganz besonderes Fitnessprogramm. „Beim Boxen trainiert man den ganzen Körper. Vom Seilspringen bis zum Sandsacktraining verlangt das Boxtraining jeder Muskelgruppe etwas ab“ so Atilla Yazici. Ihm merkt man schnell an, er macht seinen Job mit voller Leidenschaft und alle lieben ihn dafür.

„Beim Boxen braucht man nicht nur harte Muskeln, sondern auch flinke Beine“, bringt sich ein Gast in unsere Unterhaltung ein. „Boxen entwickelt und verbessert die allgemeine körperliche Verfassung. Auch steigert eine gute Ausbildung die Selbstkontrolle.“ Schnell bin ich in eine Unterhaltung involviert. „Boxen stärkt den Willen und übt einen in Geduld. Auch baut das Boxen Stress ab und bringt Ausgeglichenheit. Ich würde gerade jungen Menschen empfehlen vorbei zu kommen. Hier ihre Kraft zu lassen, ist besser als auf der Straße oder zu Hause.“ Ein Herr im Anzug „beim Boxen habe ich den Umgang mit Sieg und Niederlage gelernt“. Schnell merke ich, hier möchte man, dass ich das boxen verstehe. Und es macht Freude.

Überall sind hoch positive Gespräche, überall ein auffallend höflicher Ton.

Hier trainiert Mutter, Vater, Kind und Großeltern, aber auch der Leistungssportler. Einige Prominente, die nicht genannt werden möchten, sind ebenso in diesem Sportclub. Eine interessante Mischung. Ich denke wir, werden sicher in Zukunft öfter über diese etwas andere Sporteinrichtung berichten.

 

 

 

Das Land NRW hat heute, 20. Mai 2020, weitere Schritte zur Öffnung von Kitas verkündet. Ab dem 8. Juni 2020 gehen demnach alle Kitas in Köln wieder in einen eingeschränkten Regelbetrieb über. Das Betretungsverbot wird ab diesem Zeitpunkt aufgehoben und jedes Kind hat Anspruch auf eingeschränkte Betreuung. Die bisherige Notbetreuung entfällt dann. Die Stadt Köln befindet sich seit Tagen in Vorbereitung, um gemeinsam im engen Austausch mit den freien Trägern Kinderbetreuung in ganz Köln wieder verlässlich sicherstellen zu können.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker:

Das wird sicherlich eine große Entlastung für die Familien bringen und den Kindern kommt wieder die so wichtige frühkindliche Förderung in den Kitas zugute. Mein herzlicher Dank geht an die Beschäftigten in den Kölner Kitas, die die Notbetreuung gemeistert haben und jetzt für die Öffnung der Kitas bereitstehen.

Der Umfang der Betreuung liegt jeweils zehn Stunden unter dem im individuellen Betreuungsvertrag festgelegten Umfang. Haben Eltern also beispielsweise einen wöchentliche Betreuungszeit von 45 Stunden vereinbart, so haben sie nun Anspruch auf 35 Stunden. In Einzelfällen können Kita-Leitungen einen höheren Umfang mit dem Jugendamt abstimmen, wo dies personell möglich ist. Gleiches gilt auch für eine personell notwendig reduzierte Betreuungskapazität.

Auch die Tagespflege kann ab dem 8. Juni 2020 wieder alle Kinder betreuen. Der reduzierte Betreuungsumfang hängt hier, mehr noch als bei den Kitas, von der Personalkapazität ab. Wo eine Betreuung nicht gewährleistet werden kann, wird das Jugendamt unterstützen und im Einzelfall eine Lösung finden.

Jugenddezernent Robert Voigtsberger:

Weiterhin ist unser Ziel, auch in den Sommerferien eine Kinderbetreuung zu gewährleisten, ebenfalls in Kooperation mit den freien Trägern. Eine genaue Planung dazu ist in der Vorbereitung, ausschlaggebend soll aber in jedem Fall der Bedarf der Kölner Familien sein.

Weitere Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen

(Text: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Nicole Trum)