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Eingesandt von Ulla Schön

Bitte, bitte, bitte: Lasst eure Vierbeiner bei der zu erwartenden Hitze in den nächsten Tagen nicht im Auto zurück! Denn das Auto kann für eure Hunde schnell zur Todesfalle werden: Sauerstoffmangel, Übelkeit, Kreislaufprobleme und Kreislaufversagen führen im schlimmsten Fall zum Tod eures Tieres. Wer sein Tier bei Hitze im Auto zurücklässt, handelt verantwortungslos und verstößt gegen die Tierschutz-Hundeverordnung. Es reicht nicht aus, den Wagen im Schatten abzustellen und auch nicht das Fenster einen Spalt offen zu lassen!

Passanten, die ein Tier in Not bemerken, sollten umgehend die Polizei oder Feuerwehr informieren, um das Fahrzeug öffnen zu lassen, falls der Fahrzeughalter oder Fahrer nicht schnell genug gefunden werden kann.
Mehr Tipps, wie ihr Hund und Katze bei den aktuell extrem heißen Temperaturen schützen könnt: www.tierschutzbund.de/hitze

Weiterführende Schule Rondorf – mit den Ratskandidaten des Wahlkreises 10 (Rondorf, Hahnwald, Meschenich, Immendorf, Hochkirchen, Raderthal Süd). Wir informieren über weiterführende Schulformen, schließen Informationslücken zur Situation für Schüler*innen weiterführender Schulen im Kölner Süden und bitten die Kandidaten um Argumente für und gegen eine Gesamtschule in Rondorf Nord West. Wir bitte um vorherige Anmeldung unter bi-gs-rondorf@gmx.de. Eine kurzfristige Teilnahme ohne Voranmeldung kann nicht garantiert werden.

Köln stellt in diesem Jahr 274 Millionen Euro für Schulbau-Großprojekte bereit

Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln hat die Sommerferien 2020 dazu genutzt, um 78 Bau- oder Sanierungsmaßnahmen für 59 der 266 Schulstandorte durchzuführen. Damit wurden allein innerhalb der sechs Ferienwochen im Bereich der Bestandsgebäude mehr als zehn Millionen Euro für die laufende Instandhaltung und Instandsetzung bestehender Schulen investiert. Für das gesamte Jahr 2020 sind im Wirtschaftsplan dafür 58,5 Millionen Euro vorgesehen.

Parallel arbeitet die eigenbetriebsähnliche Einrichtung aktuell an 91 Neubau-Großprojekten für Schulen, die sich in Planung oder bereits im Bau befinden. Für sie stellt die Gebäudewirtschaft in ihrem aktuellen Wirtschaftsplan 2020 allein im Bereich „Neubau, Erweiterungsbau und Generalinstandsetzung“ 274 Millionen Euro für Großbauprojekte im Schulbau bereit. Damit konnte im Vergleich zum bereits hohen Budget von 2019 (176,3 Millionen Euro) das Budget nochmals um 55 Prozent (97,7 Millionen Euro) erhöht. Fünf Baustellen der aktuellen Großbauprojekte starteten allein in diesen Sommerferien.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker:

Dies allein ist schon eine immense Summe, die wir jedes Jahr für den Kölner Schulbau und die Instandhaltung bereitstellen. Aber ein ganz großer Wurf zur Beseitigung des Schulbau-Notstandes ist uns mit den beiden Sonderprogrammen gelungen, mit denen wir gemeinsam mit General- und Totalunternehmern große Bauvorhaben im Schulbereich realisieren. Mit dem ersten Programm werden bereits mehr als 520 Millionen Euro umgesetzt. Das zweite, vor kurzem vom Rat verabschiedete Paket, sieht sogar eine Investitionssumme von rund 1,7 Milliarden Euro vor. Ich bin sehr froh, dass wir dieses bisher größte Schulbauprogramm aller Zeiten für Köln auf die Beine stellen konnten. Mit dieser Schulbau-Offensive bringen wir stadtweit zusätzlichen Schwung in den Schulbau und können für Köln rund 22.000 Schulplätze sichern oder zusätzlich schaffen. Diesen Weg wollen wir auch in den nächsten Jahren weiter intensiv fortführen.

Bei einem Pressetermin am heutigen 6. August 2020 wurden stellvertretend für die mehr als 90 aktuellen Schulbauprojekte, an denen teilweise über mehrere Jahre parallel gearbeitet wird, drei Vorhaben besonders vorgestellt: Neubau der Anna-Langohr-Grundschule in Volkhoven/Weiler, Bau der Heliosschule in Ehrenfeld und Erweiterung des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums in Sülz.

Wenn die bisher in Heimersdorf untergebrachte Anna-Langohr-Schule Anfang 2021 in ihren Neubau an den Fühlinger Weg 7 zieht, wird Volkhoven/Weiler erstmals eine eigene Grundschule haben. Bisher fehlte immer ein geeignetes, wohnortnahes Grundstück. Als die Förderschulen Fühlinger Weg 7 und Soldiner Straße 68 zusammengelegt wurden, konnte am Fühlinger Weg Platz geschaffen werden, um etwas Neues entstehen zu lassen.

Die Grundschüler müssen bisher mit dem Schulbus in den Lebensbaumweg in Köln-Heimersdorf gebracht werden, wo sich die Gemeinschaftsgrundschule (GGS) einen Standort mit der Katholischen Grundschule teilt. Mit dem Umzug verlässt die GGS den Standort, den sie seit 1964 nutzte. Der Name der Schule erinnert an die Lehrerin Anna Langohr, die sich am 11. Juni 1964 einem Attentäter entgegenstellte, der mit einem Flammenwerfer acht Kinder und zwei Lehrerinnen tötete. Sie stellte sich schützend vor die Kinder, geriet selbst in Brand und überlebte nur schwer verletzt.

Der Neubau für die Grundschule umfasst die Errichtung eines Schulgebäudes mit Turnhalle. Der zweigeschossige, L-förmige Baukörper der Schule erstreckt sich über rund 65 Meter entlang des Fühlinger Wegs und etwa 63 Meter entlang des Weilerwegs. Der Baukörper der Turnhalle mit einer Ausdehnung von etwa 31 mal 34 Meter liegt westlich vom Schulbau und bildet gemeinsam mit dem Schulgebäude und einem Pausendach die Einfassung für einen geschützten Schulhofbereich.

Hier einige Eckdaten und Besonderheiten für den Schulneubau in Volkhoven/Weiler:

  • Die Schule ist zweizügig (maximale Schülerzahl 200).
  • Der Neubau bietet aber bereits die Option, um einen Zug zu erweitern (insgesamt maximal 300 Schüler).
  • Die Flurbereiche des Schulgebäudes sind zu Aufenthalts- und Arbeitsbereichen erweitert worden. Sie werden durch innenliegende Atrien mit Tageslicht versorgt. Auf dem Turnhallendach wird eine Photovoltaikanlage installiert.
  • Mittelpunkt der Schule wird ein rund 150 Quadratmeter großes, hell und freundlich gestaltetes Forum sein. Die Pausen-WC-Anlage ist bereits auf die Schülerzahl einer dreizügigen Grundschule ausgelegt.
  • Der Baubeginn erfolgte am 14. August 2017. Die Fertigstellung ist für das 4. Quartal 2020 vorgesehen. Die Kosten liegen bei rund 15 Millionen Euro
  • Die Fertigstellung des Neubaus hatte sich Corona bedingt verzögert, da es erhebliche personelle Engpässe im Trockenausbau und Lieferverzögerungen aus Italien gegeben hat.

Beim Bau der Heliosschule auf dem Heliosgelände in Ehrenfeld entstehen gleich zwei Schulen in einer. Die Grundschule mit 200 Plätzen und die Gesamtschule mit 900 Plätzen bilden gemeinsam die „Inklusive Universitätsschule der Stadt Köln“. Bei ihr handelt es sich um eine bundesweite Modellschule der praktischen Lehramtsausbildung in Kooperation mit der Universität zu Köln für 80 Studierende.

2008 auf Initiative von Studierenden als pädagogische Idee entwickelt ist unter breiter Beteiligung der Bürgerschaft sowie mit Beratung und Unterstützung der Montag-Stiftung Jugend und Gesellschaft (für die Pädagogik) sowie der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (für die Nachhaltigkeit) ein besonders Konzept entstanden. Im Jahr 2013 war dazu ein städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt worden. Der Planungsauftrag stammt aus dem Jahr 2014. Im Jahr darauf wurde ein Architektenwettbewerb ausgerufen. Die ersten Beauftragungen mit der darauf basierenden Planung folgten 2016. Der Baubeschluss durch den Rat der Stadt Köln erfolgte im Februar 2019. Noch im selben Jahr gab es auf der Baustelle den symbolischen Ersten Spatenstich.

Eckdaten und Besonderheiten für den Bau der Heliosschule:

  • Die mit einem Lichthof versehene zweigeschossige zentrale Eingangshalle wird beide Schulen miteinander verbinden.
  • Durch eine großzügige Treppe und einen leicht zugänglichen Aufzug sind die Obergeschosse einfach und auf kurzem Weg zu erreichen.
  • Als NRW-Pilotprojekt werden in der Schule offene Lernlandschaften entstehen. Planerisch, baulich und pädagogisch wurde dieses Konzept so bisher noch nicht umgesetzt.
  • Es entstehen sowohl Bibliotheks- und Selbstlernbereiche mit den zur Halle hin offenen Aufenthalts,- Kommunikations- und Arbeitszonen für die Schülerinnen und Schüler als auch die direkt daran angrenzenden studentischen Seminar- und Arbeitsräume in einem separaten Bereich.
  • Die Heliosschule wird sich zu einem späteren Zeitpunkt als „Veedelsschule“ dem Quartier und dem Stadtteil öffnen.
  • Nach aktueller Schulbaumaßnahmenliste liegt der geplante Fertigstellungstermin im III. Quartal 2024. Auch hier gab es zeitweise Lieferengpässe aufgrund der Corona-Pandemie.
  • Die beauftragten Planungs- und Baukosten betragen aktuell rund 91,4 Millionen Euro.

Das Projekt „Erweiterungsbau für das Hildegard-von-Bingen-Gymnasium“ in der Leybergstraße Sülz war das erste aus einem Sonderprogramm im Bereich Bauprojektmanagement, mit dem die Stadt 22 Großbaumaßnahmen an 11 Schulstandorten zusammen mit General- und Totalunternehmern vorantreibt.

Eckdaten und Besonderheiten für den Erweiterungsbau Hildegard-von-Bingen-Gymnasium:

  • Realisiert werden ein Erweiterungsbau und eine integrierte Dreifachturnhalle in klimaschonender Passivhausbauweise.
  • Beides ersetzt die errichteten Modulbauten vor Ort, die im Vorgriff auf die Zügigkeitserhöhung von drei auf vier Züge in der Sekundarstufe I sowie von fünf auf sechs Züge in der Sekundarstufe II errichtet worden waren.
  • Nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus wird die heute genutzte Turnhalle zum Ganztagsbereich umgebaut.
  • Der Baubeschluss erfolgte im März 2019. Laut aktueller Schulbaumaßnahmenliste ist die Fertigstellung im IV. Quartal 2021 geplant.
  • Der Generalunternehmer hat mit den Rohbauarbeiten begonnen. Die letzte Geschossdecke ist bereits gegossen, trotz teilweiser Lieferschwierigkeiten und/oder Personalnot aufgrund häuslicher Corona-Quarantäne. Die weiteren Gewerke wurden durch den Generalunternehmer ebenfalls bereits beauftragt.
  • Am Hildegard-von-Bingen-Gymnasium werden mit der Erweiterung 195 Schulplätze gesichert.
  • Die Planungs- und Baukosten für das Objekt betragen aktuell rund 44 Millionen Euro (ohne Risikozuschlag).

(TEXT:Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Jürgen Müllenberg)

„Wir sind wieder unterwegs“ – Sicherheitsaktionen zum Schuljahrsbeginn 2020/21

Wenn nach den Sommerferien in Nordrhein-Westfalen am Mittwoch, 12. August 2020, die Schule beginnt, müssen Autofahrer wieder besonders vorsichtig unterwegs sein. Auch für die Kinder stellen die ersten Wochen nach den Ferien immer eine große Herausforderung im Straßenverkehr dar. Dies gilt insbesondere für die Schulanfängerinnen und Schulanfänger, die in diesem Jahr zum ersten Mal in den Schulalltag starten.

Der „Arbeitskreis Sicherheit im Straßenverkehr“ ruft auch in diesem Jahr wieder zur besonderen Rücksicht gegenüber den Schülerinnen und Schülern auf. Dem Arbeitskreis gehören die Polizei, der Verein „Verkehrswacht Köln e.V.“, die Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) und verschiedene Ämter der Stadt Köln an. Der Arbeitskreis wird den Schulbeginn nach den Ferien erneut mit einigen Aktionen begleiten.

Hier ein Überblick:

Ab 10. August 2020: Elektronische Anzeigen an KVB-Haltestellen und im Blog Von Montag, 10. August, bis Sonntag, 23. August 2020, rufen die KVB über die elektronischen Anzeigen an den Haltestellen zur Rücksichtnahme gegenüber Schulkindern auf und behandeln das Thema „Schulstart und Verkehrssicherheit“ in ihrem Blog: „Achten Sie verstärkt auf Kinder im Straßenverkehr“: www.blog.kvb.koeln

Ab 11. August 2020: Plakatkampagne „Wir sind wieder unterwegs!“

Der Aufruf zur Rücksichtnahme wird von Dienstag, 11. August bis Montag, 24. August 2020, durch die städtische Plakatkampagne „Wir sind wieder unterwegs“ unterstrichen. Motiv und Motto der Plakate in den großformatigen Werbeanlagen appellieren an die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer.

Ab 12. August 2020 – Aushang von Tempo-Messtafeln Tempoverstöße in der Umgebung der Schulen führen immer wieder zu gefährlichen Situationen, nicht nur für Schulkinder. Um die Akzeptanz von Geschwindigkeitsbeschränkungen vor Schulen zu erhöhen, lässt die Stadt Köln ab Mittwoch, 12 August 2020, 14 Tage lang vor insgesamt neun Schulen Messanlagen installieren. Die Anlagen werden dabei jeweils am Straßenrand an vorhandenen Lichtmasten montiert und ermitteln die Geschwindigkeiten vorbeifahrender Fahrzeuge. Die gefahrene Geschwindigkeit sieht der Fahrer per LED-Anzeige auf der Tafel. Die Anzeige soll Fahrerinnen und Fahrer darauf aufmerksam machen, dass sie möglicherweise zu schnell unterwegs sind und zu einer langsameren Fahrweise anhalten.

In der Nähe folgender Schulen werden solche Anlagen aufgebaut:

GGS (Gemeinschaftsgrundschule) Zwirnerstraße (Innenstadt)

GGS Godorfer Straße (Immendorf)

GGS Breslauer Straße (Weiden)

KGS (Katholische Grundschule) Nußbaumerstraße (Neuehrenfeld)

GGS Neusser Straße (Weidenpesch)

GGS Merianstraße (Chorweiler)

GGS Humboldtstraße (Porz)

GGS Europaring (Neubrück)

GGS und KGS Alte Wipperfürther Straße (Mülheim).

Die Aufstellung der Messtafeln im Umfeld dieser Schulen erfolgt in diesem Jahr auch nach den Herbstferien, dann ebenfalls wieder für die Dauer von 14 Tagen.

Ab 12. August 2020 – Allgemeine Kontrollen des Ordnungs- und Verkehrsdienstes

Der Ordnungs- und Verkehrsdienst der Stadt Köln beteiligt sich mit der Überwachung des ruhenden und des fließenden Verkehrs an den Maßnahmen zur Schulwegsicherung. Autofahrer sollen dafür sensibilisiert werden, dass Kinder als schwächste Verkehrsteilnehmer besonderer Aufmerksamkeit und Rücksicht bedürfen.

Vor Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten gilt in den meisten Fällen eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern in der Stunde, um das Unfallrisiko durch zu schnelles Fahren zu senken. Zahlreiche Autofahrer unterschätzen diese Gefahr leichtfertig und überschreiten die zulässige Höchstgeschwindigkeit erheblich. Der städtische Verkehrsdienst kontrolliert insbesondere an Schulen und Kindergärten, um eine angepasste Fahrweise zu erreichen. Neben der Geschwindigkeitsüberwachung durch stationäre Messanlagen („Starenkästen“) werden die semistationären Messanlagen (Blitzer-Anhänger) überwiegend vor Schulen und Kindergärten eingesetzt. Des Weiteren nehmen die Mitarbeiter mit Fahrzeugen an täglich mehrfach wechselnden Schulstandorten auch mobile Tempokontrollen vor. Dies geschieht in enger Abstimmung mit der Polizei Köln. Nach der Schwerpunktaktion von Schulbeginn bis Mitte September 2020 werden die Kontrollen in Schulnähe im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Tempomessungen im Stadtgebiet fortgesetzt.

Abgesehen von nicht angepasster Geschwindigkeit sind Schulkinder auf ihrem Weg zur Schule und auf dem Rückweg vor allem gefährdet, weil sie im Straßenverkehr durch falsch geparkte Fahrzeuge nicht oder zu spät wahrgenommen werden. Vor Schulen sind in der Regel Haltverbotszonen eingerichtet, damit die Übersicht für vorbeifahrende Autofahrer gewahrt bleibt. Wer hier mit seinem Auto hält oder parkt, setzt die Schulkinder unübersichtlichen und gefährlichen Situationen aus.

Dies gilt auch für die Eltern, die ihre Kinder „nur mal eben“ direkt vor der Schule aus dem Auto lassen. Zeitdruck ist kein Grund, die Kinder unnötigen Gefahren auszusetzen. Der Verkehrsdienst kontrolliert diese Situationen verstärkt und geht konsequent gegen Parksünder vor. Falschparker, die die Übersicht im Straßenverkehr beeinträchtigen, Bushaltestellen, Zebrastreifen oder Fußgängerüberwege zuparken und damit vor allem Schulkinder gefährden, müssen verstärkt mit Verwarn- oder Bußgeldern rechnen.

12. August 2020: Verkehrssicherheitsaktion „Goodbye Elterntaxi“ der Polizei Köln

In vielen Fällen werden Grundschulkinder von ihren Eltern mit dem Auto – dem „Elterntaxi“ – zur Schule gebracht und auch wieder abgeholt, sei es aus Sorge um die Verkehrssicherheit ihrer Kinder, sei es aus Zeitgründen. Dabei wäre es für die Kinder von großem Vorteil, wenn sie mit ihren Eltern den Schulweg zu Fuß zurücklegen: Sie lernen die Besonderheiten des Weges besser kennen, trainieren die aktive Teilnahme am Straßenverkehr, bilden das Gefahrenbewusstsein aus und sind durch die Bewegung vor dem Unterricht später ausgeglichener und aufmerksamer. Das Anhalten und Parken mit „Elterntaxis“ im Schulumfeld führt erfahrungsgemäß schnell zur Behinderung oder gar Gefährdung von anderen Kindern, die zu Fuß zur Schule kommen. Kinder können den Gehweg nicht mehr uneingeschränkt nutzen, sie müssen vielleicht sogar auf die Fahrbahn ausweichen. „Elterntaxis“ behindern die Sicht anderer Verkehrsteilnehmender, Kinder werden möglicherweise beim Überqueren der Fahrbahn zu spät gesehen oder sie sehen herannahende Fahrzeuge zu spät.

Am Mittwoch, 12. August 2020, ab 7.40 Uhr, werden Schülerinnen und Schüler der Katholischen Grundschule Zugweg in Köln – gemeinsam mit Verkehrssicherheitsberaterinnen und -beratern der Polizei – Eltern gezielt auf die Gefahren hinweisen, die von den „Elterntaxis“ ausgehen. Vorbildliches Verhalten der Eltern wird von den Kindern mit selbst erstellten „Dankzetteln“ belohnt, Eltern, die sich verbotswidrig verhalten, werden mit einem „Denkzettel“ ermahnt. Zudem wird die Polizei kontrollieren, ob Kinder im „Elterntaxi“ (korrekt) gesichert sind.

Die Polizei Köln hofft, dass viele Eltern zukünftig ihre Kinder zu Fuß begleiten und das Auto stehen lassen – „Goodbye Elterntaxi“!

„Elternbefragung“ an Kölner Grundschulen am ersten Elternabend des Schuljahrs

Aufgrund der Einschränkungen durch Corona finden die „Elternbefragungen“ in diesem Jahr nicht am Einschulungstag der Schulanfängerinnen und -anfänger statt. Normalerweise sind an dieser Befragung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Köln, der KVB und der Polizei Köln beteiligt, und die Eltern der Schulneulinge haben die Gelegenheit, die nach ihrer Ansicht gefährlichen Bereiche auf dem Schulweg ihrer Kinder zu benennen und Verbesserungsvorschläge zu machen. Diese Befragungen finden nun an den ersten Elternabenden der Schulen statt. Die beteiligten Schulen haben dazu schon die entsprechenden Fragebögen erhalten. Nach Rücklauf werden die benannten Bereiche, für die die Eltern Verbesserungen anregen, überprüft und nach Möglichkeit optimiert.

Kampagne „Schule hat begonnen“ der Verkehrswacht

Mit der Kampagne „Augen auf! Schule hat begonnen“ ruft die Verkehrswacht Köln e.V. zur besonderen Rücksichtnahme gegenüber Schülerinnen und Schülern auf. Leider kann aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr die schon zur Tradition gewordene Auftaktveranstaltung unter Mitwirkung des Hänneschen-Theaters nicht stattfinden. Wie in den vergangenen Jahren wird die Verkehrswacht Köln e.V. jedoch im gesamten Stadtgebiet Banner an prominenten Stellen in Schulwegnähe aufhängen. Mit dem Aushang der Banner sollen Autofahrerinnen und Autofahrer entsprechend sensibilisiert werden, ganz besonders auf die Schulneulinge zu achten. Unterstützt wird diese Aktion durch die Kölner Verkehrs-Betriebe.

(Text: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Robert Baumanns)

Geschätzt 100.000 Fensteranlagen in den Schulen werden überprüft

Mit einer Zuschrift vom 3. August 2020 hat das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen die Schulträger landesweit über die Anforderungen zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs in Corona-Zeiten zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 informiert. In dem Faktenblatt wird unter anderem eine Aussage zur Belüftung von Räumen in Schulen getroffen. Diese besagt, „dass eine regelmäßige und wirksame Durchlüftung der Unterrichtsräume“ sicherzustellen ist und „Räume, in denen dies nicht möglich ist“, für den Unterricht nicht zugelassen werden.

Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln hat daraufhin zusätzlich zu der ohnehin üblichen Jahresbegehung der Schulen unverzüglich eine gesonderte Überprüfung aller geschätzt 100.000 Fensteranlagen an den 266 Kölner Schulstandorten gestartet. Die Überprüfung dauert noch an. Nach einem aktuellen Zwischenstand sind an rund 50 Schulstandorten Fenster nicht zu öffnen. Dabei handelt es sich in der Regel nur um einzelne von mehreren Fenstern in einem Raum. Dies bedeutet, dass eine ausreichende Belüftung des Raums auch mit den anderen Fenstern noch sicherzustellen ist. Die erforderlichen Instandsetzungen von defekten Fenstern erfolgen immer schnellstmöglich und sind, sofern sie bekannt sind, bereits Teil ohnehin geplanter Fenstersanierungen und Instandsetzungsmaßnahmen.

Belichtung und Belüftung von Räumen in Schulen in Deutschland waren und sind auch schon vor Corona durch entsprechende gesetzliche Regelungen und Normen besonderen Vorgaben unterworfen. Ohne deren Einhaltung dürfen Räume für den Unterricht nicht freigegeben werden. Vorgegeben werden sie durch das Bauordnungsrecht des Landes NRW (BauO NRW), die Arbeitsstättenverordnung sowie verschiedene technische Richtlinien. Geregelt wird darin unter anderem die Menge der Luftzufuhr, um einen notwendigen Luftaustausch zu gewährleisten. Der zur Erreichung der erforderlichen Lufthygiene notwendige Frischluftbedarf wird durch Fensterlüftung erreicht.

Unabhängig von Corona werden deshalb alle baulichen Maßnahmen, die sich auf die Raumluft auswirken könnten, bereits in der Planungsphase mit dem Gesundheitsamt der Stadt Köln abgestimmt, insbesondere zu den Mengen der Frischluftzufuhr. Daher war das Lüftungsmanagement auch vor Corona immer schon ein Aspekt zur Sicherstellung guter und gesunder Lern- und Arbeitsbedingungen und ist durch den jeweiligen Lehrer oder die Lehrerin im Raum sicherzustellen.

( Text : Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Jürgen Müllenberg)

BOHEI. Das Festival der jungen Bürger*innenbühne
Vom 11.09.–23.09.2020 ist es endlich soweit – das erste BOHEI-Festival findet im COMEDIA
Theater statt! Vier neue Theaterkollektive bestehend aus jungen Menschen im Alter von 7–23
Jahren haben über ein Jahr lang gemeinsam geforscht, gesponnen, experimentiert, verworfen,
neu gedacht, ausprobiert – kurz: zusammen künstlerisch gearbeitet.
Nun bringen die Forscher*innen, die Performer*innen, die Utopist*innen und die
Urbanist*innen ihre Arbeiten auf die Bühne. Neben einem vielfaltigen Rahmenprogramm mit
Workshops, Open Stage und Gesprachsrunden werden zudem weitere Gruppen wie die
Theaterkönige, die Theaterlöwen, das Seniorenensemble Spätschicht sowie Gruppen unserer
Kooperationsschule des AMG zu sehen sein.
Fr. 11.09. um 18:00 Uhr BOHEI Das Festival Eröffnung
Fr. 11.09. um 19:00 Uhr Theaterkönig Theaterkönig probt Woyzeck
Sa. 12.09. um 12:00 Uhr Theaterkönig Theaterkönig probt Woyzeck
Sa. 12.09. um 15:00 Uhr Performer*innen Von Maßstäben und Messlatten – Ein
performativer Spaziergang
Sa. 12.09. um 18:00 Uhr Spätschicht Lesung aus „Die Aschenputtler“ von F.K. Wächter
Sa. 12.09. um 20:30 Uhr Die Utopist*innen Isolation
So. 13.09. um 14:00 Uhr Die Theaterlöwen It’s a Party – Zwischenstand eine s Forschungsprozesses
Sa. 13.09. um 17:00 Uhr Performer*innen Von Maßstäben und Messlatten – Ein performativer
Spaziergang
So. 13.09. um 20:30 Uhr Die Utopist*innen Isolation
Fr. 18.09. um 20:00 Uhr Die Urbanist*innen Dysturbania
Sa. 1909. um 1700 Uhr Spätschicht Lesung aus „Die Aschenputtler“ von F.K. Wächter
Sa. 19.09. um 20:00 Uhr Die Urbanist*innen Dysturbania
So. 20.09. um 11:00 Uhr Performer*innen Von Maßstäben und Messlatten – Ein
performativer Spaziergang
So. 20.09. um 17:00 Uhr Die Forscher*innen Rangezoomt
Mo. 21.09. um 16:00 Uhr Die Forscher*innen Rangezoomt
Di. 22.09. um 19:00 Uhr TheaterMedienKlassen des AMG Die Rabenfrau
Mi. 23.09. um 17:30 Uhr KickOff Theaterkollektive 2021
Mi. 23.09. um 19:30 Uhr Familie Rangarang Bye, Bye Hochkultur!

Werther in love
Ich trau‘ mich was – nach dem Buch von Lorenz Pauli und Kathrin Schärer | (ab 6)
Vier Freunde, Frosch, Maus, Schnecke und Spatz treffen sich am Flussufer und fordern sich
zum Wettkampf im Mutig-sein heraus. Doch schnell wird klar, dass was für das eine Tier
bedeutet, seine Angst zu überwinden, für das andere keine große Sache ist. Bis der Spatz mit
seiner Mutprobe alle überrascht. Choreograph Lin Verleger setzt das bekannte Kinderbuch als
Tanzstück ohne Sprache um, erkundet dabei, was Angst haben mit dem Körper macht und
welche außergewöhnlichen Formen das Mutig-sein annehmen kann.
Mi 02.09.20 um 11:00 Uhr
Di 29.09.20 um 11:00 Uhr und 19:00 Uhr
Mi 30.09.20 um 11:00 Uhr

Weitere Informationen unter www.comedia-koeln.de

 

COMEDIA Theater – Vondelstraße 4-8, 50677 Köln, info@comedia-koeln.de

VVK: 0221 888 77 222

Heiße Tage und Tropennächte machen dem Organismus zu schaffen

Köln steuert in den nächsten Tagen auf Temperaturen bis 35 Grad zu. Die ungewohnte Hitze stellt den Organismus vor einige Probleme. Schwitzen, Mattigkeit und Kreislaufschwäche sind die unerwünschten Nebenwirkungen hoher Temperaturen. Besonders sensibel reagieren Menschen mit einem ohnehin geschwächten Kreislauf auf die Hitze. Zu ihnen zählen chronisch Kranke (besonders gefährdet sind Herzkranke und Menschen mit Bluthochdruck), Demenzkranke, Ältere, Pflegebedürftige, kleine Kinder und Babys.

Das Gesundheitsamt gibt angesichts der zu erwartenden Hitzewelle folgende Tipps:

Bei den hohen Temperaturen sollte man regelmäßig und ausreichend trinken. Gute Durstlöscher sind Wasser, ungesüßte Tees oder Saftschorlen. Auf koffeinhaltige Getränke wie Kaffee oder schwarzen Tee sollte man aufgrund ihrer aufputschenden Wirkung verzichten oder diese nur in geringen Mengen zu sich nehmen. Schwere Kost fordert den Körper zusätzlich heraus, weil sie aufwendig verdaut werden muss. In der Mittagshitze als Snack für zwischendurch gut geeignet ist daher Obst. Es liefert außer Vitaminen und Mineralstoffen auch Wasser. Vor allem Melonen, Tomaten und Gurken können den Flüssigkeitshaushalt aufbessern.

Am Tag sollte man die Fenster geschlossen halten, um möglichst wenig Wärme hereinzulassen, und nur lüften, wenn es unbedingt notwendig ist, also wenn Geruchs- oder Schadstoffe heraus müssen. Immer dann, wenn es draußen kälter ist als drinnen, also vor allem nachts und früh am Morgen, sollte man die Fenster öffnen, um kalte Luft herein zu lassen.

Bei den hohen Temperaturen sollte man tagsüber eine helle, luftige Kleidung aus Baumwolle und Naturfasern tragen. Um Hautkrebs vorzubeugen, ist ein ausreichender Sonnenschutz durch Sonnencreme wichtig (mindestens Lichtschutzfaktor 30, besser 50).

Körperliche Aktivitäten und Anstrengungen sollten möglichst vermieden werden. Große Hitze belastet den Körper. Flüssigkeitsmangel, eine Verschlimmerung bestehender Krankheiten, Hitzekrämpfe und ein Hitzschlag können die Folgen sein. Folgende Warnzeichen des Körpers sollten ernst genommen werden: heftige Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Übelkeit, ein ungewohntes Unruhegefühl, trockene Haut und Lippen, ein Hitzekollaps.

Die Hitze lässt auch die Ozonwerte steigen. Weil die Ozonwerte mittags und nachmittags am höchsten sind, sollte man zu diesen Zeiten längere körperliche Anstrengung im Freien, etwa beim Sport, möglichst vermeiden. Sport sollte nur am frühen Morgen oder am späteren Abend gemacht werden. Das gilt besonders für Kinder und empfindliche Menschen.

( Text: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Sabine Wotzlaw)

Liebe Eltern, liebe Kinder, heute kommen wir mit einer Bitte auf Euch zu. Lasst uns zusammen die verschiedensten Schnitzeljagden in Umlauf bringen. Fahrradfahren ist die Lieblingsbeschäftigung vieler Kinder und Jugendlicher. Da liegt es doch mehr als nahe, einmal verschiedene lustige und abwechslungsreiche Fahrradralleys mit Aufgaben zu entwickeln und diese mit anderen zu teilen. Eine Schnitzeljagd mit dem Rad im Stadtgebiet macht immer Spaß. Dazu bietet das beliebte Geländespiel die Möglichkeit, das Veedel einmal auf ganz unterschiedliche Art zu entdecken. Wo befindet sich zum Beispiel eine Gans im Garten oder der Wetterhahn auf dem Dach? Wo ist das Haus mit der roten Tür oder wo das Kunstwerk am Wegesrand? Auch Straßennamen oder besondere Gebäude können das Wissen erweitern. Für den Tourentwickler ist es genauso interessant wie für den Tourteilnehmer, denn beide suchen nach Hinweisen und Besonderheiten. Durch eine Fahrradrallye wird der Orientierungssinn spielend verbessert und das Kind lernt ganz unbewusst das Stadtgebiet kennen. Dazu fördert es die Entwicklung der Geschicklichkeit und motorischen Fähigkeiten. Ebenso ist es als Familienspiel eine großartige Möglichkeit, das Kind je nach Alter an den Straßenverkehr zu gewöhnen und es zu beobachten, um es auf Gefahren hinzuweisen.

So kann spielend geübt werden, so langsam wie möglich zu fahren, ohne dabei umzukippen, auch kann das Befahren einer Brücke trainiert werden oder – trotz einer Suche nach einem Gegenstand – den Verkehr nicht aus dem Auge zu verlieren.
Wir als Kölner Stadtteilliebe möchten Sie ermutigen, entwickeln sie doch einmal eine Tour durch Ihr Veedel. Fahren Sie gemeinsam mit Ihrem Kind durch den Ort, einen Park oder entlang des Rheins. Machen Sie Fotos und beschreiben Sie uns Ihre Route und ermöglichen Sie anderen Familien, diesen Spaß mit Ihnen zu teilen.
Bitte senden Sie uns Ihre Lieblingsradtour, denn zu Corona- oder Sommerzeiten ist Abwechslung und Bewegung draußen wichtig.
Zusammen können wir Spaß verbreite. Wir freuen uns auf Ihre Zusendungen, gerne per Mail an mail@koelner-stadtteilliebe.de oder gleich an mich per WhatsApp. Schnellstmöglich setzen wir es dann online auf die Internetseite www.koelner-stadtteilliebe.de

Ich sage schon jetzt vielen Dank
Ihre
Ute Schmidt
Tel.: 0178-2040506