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Im Schatten des Kirchturms traf sich am vergangenen Freitag, der Bügerverein Zollstock, im Pfarrgarten von St.Pius zum Bürgertreff auf ein Kölsch. Nach ein paar einleitenden Worten von 1. Vorsitzenden Ulrich Bauer, ging es gleich über in die Aktivitäten des Vereins. Die Spargeltour, die Kulturfahrt nach Lingen, Zollstock gießt, die Begehung der Indianersiedlung und ein Wunschkalender war schnell ein großes Thema. Begeisternd tauschten sich die Bürger aus und man merkte, Zollstock freut sich. Lange saßen man an diesem Abend (nach den organisatorischen Dingen) noch zusammen, denn nach der langen Coronazeit gab es viel zu erzählen und so wurden die Gespräche oft mit so manchem herzhaften Lachen begleitet. Der Bürgerverein war zum Schluss froh, in dieser Art eingeladen zu haben und freut sich nun für ihre Mitglieder wieder aktiv zu sein. Denn Zolllstock lääv und das Generationsübergreifend.

Abwechslung und Vielfalt sind Bestandteil der Arbeit in ElternKind- und Kinderturngruppen, so auch im TVR.
Damit wir unserer Angebot weiter ausbauen können – starten wir einen Aufruf an interessierte Trainer und Trainerinnen, die sich im TVR in diesem Bereich gerne engagieren möchten.

Potentielle Interessierte können sich ab sofort per eMail info@tvr1898.de an Frau Sandra Giesen und Frau Iris Januszewski wenden. Wir freuen uns auf Sie!

Bitte kommunizieren Sie mit uns direkt:
Unser Büro hat täglich von 9 – 12.30 Uhr und von 17 – 20 Uhr geöffnet, außer am WE, telefonisch erreichbar unter 0221 / 669 50 50 oder eben über eMail info@tvr1898.de. Falls wir nicht sofort rangehen, bearbeiten wir so schnell es eben geht.. Herzlichen Dank!

Martin Ozminski, Mitglied der FDP-Fraktion im Jugendhilfeausschuss, erklärt:

„Auf Initiative der FDP haben Jugendhilfe-, Sport- und Schulausschuss beschlossen, ein Programm aufzulegen, um das ausgefallende Schulschwimmen und die Schwimmkurse bei den Vereinen in den Schulferien nachzuholen.

Nachdem die KölnBäder GmbH und die Schwimmvereine sofort ihre Unterstützung zusagten, haben nun im Jugendhilfe- und im Sportausschuss auch die Schulverwaltung ihre Unterstützung zugesagt.

Die Schulverwaltung bietet nun in Kooperation mit der KölnBäder GmbH für Grundschulen in den Sommerferien in neun Bädern Schwimmkurse an. Diese Kurse finden dann täglich für eine Stunde statt und dauern zwei Wochen. Diese Kurse sind für Schülerinnen und Schüler kostenfrei. Die Kurse werden gerade gezielt den Schulen angeboten, die sich in Wohnbereichen mit besonderem Jugendhilfebedarf befinden. Zusätzlich bieten KölnBäder und Schwimmvereine Schwimmkurse in den Ferien an. Die Nachfrage ist hierzu schon jetzt riesengroß.

Wir Liberalen sind sehr froh, dass wir mit unserer Initiative dafür gesorgt haben, dass Defizite durch den Ausfall von Schwimmunterricht nun schnellstmöglich aufgeholt werden können. Durch Corona bestand die Gefahr, dass ganze Jahrgänge nicht richtig schwimmen können. Schwimmen zu können, ist nicht nur in gesundheitlicher Hinsicht wichtig, sondern auch für die Sicherheit der Kinder. Die FDP bedankt sich bei allen Akteuren, die so schnell und unbürokratisch dieses Schwimmlern-Programm in den Sommerferien ermöglicht haben.“

Temperaturen weit über 30 Grad verwandeln Köln gerade in ein tropisches Gebiet. Damit Ihr gut durch die heißen Tage kommt, haben wir ein paar Tipps für Euch:

ausreichend trinken, mindestens zwei Liter pro Tag
lockere und luftige Kleidung tragen
direkte Sonne meiden, besser im Schatten aufhalten
Sonnencreme nicht vergessen
Alkohol vermeiden
Sport in die Morgen- oder Abendstunden verlegen
überschätzt Euch nicht beim Badespaß
Kinder oder Tiere nicht im Auto warten lassen
vermeidet offenes Feuer

Wenn Ihr Hilfe braucht, wählt den Notruf 112

Achtet auf Euch und andere und kommt sicher durch die Hitzewelle!

Über Formensprache Sprache lernen

Projekt von Jugend Kunstschule mit zugewanderten Jugendlichen

Alle waren restlos begeistert. Die Leiterin der Jugend Kunstschule Rodenkirchen, Ingeburg Zimmermann, brachte es auf den Punkt: „Was die Jugendlichen hier geschaffen haben, ist wirklich einmalig, da steckt so viel Kreativität drin.“ Das Ganze war ein Projekt der Jugend Kunstschule zusammen mit der Rodenkirchener Gesamtschule. 16 zugewanderte Jugendliche der Vorbereitungsklasse haben an diesem Projekt mitgearbeitet, um ihre sprachlichen Barrieren erfolgreich zu überwinden. Die 14 bis 16 Jahre jährigen Schülerinnen und Schüler mit noch wenig guten Deutschkenntnissen, allesamt aus verschiedenen Herkunftsländern, besuchten verschiedene Naturräume rund um Köln, darunter die Flora, den botanischen Garten, den Rheinpark und das Wildgehege Brück. Auch eine Seilbahnfahrt stand auf dem Programm. An den einzelnen Orten erhielten die Jugendlichen ihren sprachlichen Kenntnissen entsprechende Einführungen in die Thematiken. Vor Ort wurde daraufhin künstlerisch, vor allem mit Fotos und Collagen, gearbeitet. Dazu war ein intensiver Austausch zwischen den Jugendlichen über alle Sprachen und Kulturen hinweg angesagt. „So konnten die Jugendlichen ihren Sprachschatz deutlich erweitern“, freute sich Ingeburg Zimmermann. Entstanden ist das Bildwörterbuch „Naturräume“, in dem alle Kunstwerke abgebildet sind. Das Buch wird den Schülerinnen und Schülern kostenlos zur Verfügung gestellt, im Unterricht können sie dort noch weiterarbeiten. „Ich bin der Kunstschule und der Buchhandlung unendlich dankbar für die tolle Zusammenarbeit“, war Schulleiterin Kerstin Gaden Feuer und Flamme für das Projekt. Unterstützt wird das Ganze auch durch die Buchhandlung Mayersche/Köhl, die ein ganzes Schaufenster spendierte, um die Kunstwerke dort für zwei Wochen auszustellen. „Wir sind ganz angetan von dem Projekt und stellen dafür gerne ein Schaufenster zur Verfügung“, betonte die Leiterin der Buchhandlung, Ute Sander. Darauf waren die Jugendlichen dann auch ganz besonders stolz. (kgs)

Engagiert fürs Veedel – Bürgervereine im Stadtbezirk

Eine Bank fehlt am Wegesrand, Grünanlagen verrotten, Parkchaos herrscht im Wohngebiet oder man will einfach einander helfen und etwas Gutes tun – solche Dinge kann man gemeinsam am besten. Wer dabei sein möchte, kann sich in einem der vielen Bürgervereine engagieren, die sich für die einzelnen Veedel in unserem Stadtbezirk stark machen. Da gibt es Gießaktionen, Müllsammeltage, Info-Veranstaltungen, gemeinsame Ausflüge und vieles mehr, was rund um den unmittelbaren Wohnort passiert. Viele Bürgervereine informieren per Newsletter, überall gibt es Ansprechpartner und mit Sicherheit viel Spaß. Kontakt nimmt man am besten über die Webseiten auf, wir haben hier eine Übersicht zusammengestellt. (kgs)

Bildunterschrift: Zusammen für das Veedel – hier der Bürgerverein Raderberg und -thal bei einer Gießaktion.

Dorfgemeinschaft Rondorf-Hochkirchen-Höningen e.V.

Webseite: https://dorfgemeinschaft.koeln

Blühendes Immendorf

Webseite: https://www.bluehendes-immendorf.de

 

Godorfer Interessengemeinschaft e.V.

Webseite: http://www.interessengemeinschaft-godorf.de

Bürgerverein Köln-Bayenthal-Marienburg e.V.

Webseite: https://buergerverein-bayenthal-marienburg.com

Interessengemeinschaft Hahnwald e.V.

Webseite: http://hahnwald.net

RADERBERG und -THAL e.V.

Webseite: https://raderbergundthal.de

 

Zollstock lääv e. V.

Webseite: https://zollstock-lebt.de

aktiv für Meschenich e. V.

Webseite: http://aktiv-fuer-meschenich.de

Arbeitsgruppe Wohnungsfürsorge Heidekaul

Webseite: https://www.koeln4.de/s/agh/p/arbeitsgruppe.php

Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V.

Webseite: https://www.buergervereinigung-rodenkirchen.de

Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V.

Webseite: https://treffpunkt-rodenkirchen.koeln

Dorfgemeinschaft Sürth e.V.

Webseite: http://suerth.de

Dorfgemeinschaft Weiß 1962 e.V.

Webseite: https://mein-weiss.de

 

Hinaus ins Grüne!

Genießen Sie „la kölsche Vita“ bei einer entspannten Fahrt direkt entlang desRheinufers Richtung Süden. Lassen Sie sich die Naherholungsgebiete der Domstadt zeigen, setzen Sie mit uns per Fähre über ins mittelalterliche Zündorf und genießen Sie einen schönen Ausblick auf die Kölner Skyline.

Auf dieser Rundfahrt durch „die kölsche Riviera“ ist der Weg das Ziel. Der Schwerpunkt der ca. 30 km langen, entspannten Tour ist das Radeln selbst, aber beinhaltet auch das ein oder andere Wissenswerte zur grünen Umlandregion Kölns.

Sie entdecken neben dem neuen und exklusiven Stadtteil des Rheinauhafens, auch die vielen versteckten Sehenswürdigkeiten entlang des Rheins bis Sie am „Weißer Bogen“ den Rhein mit einer kleinen Personenfähre queren und rechtsrheinisch wieder in Richtung Norden zurück fahren.

Weiter auf https://www.colonia-aktiv.de/bikes/ab-in-den-sueden-die-koelsche-riviera-radtour/https://www.colonia-aktiv.de/bikes/ab-in-den-sueden-die-koelsche-riviera-radtour/

Bis zu 100 Euro Zuschuss für Schulmaterialien von Erstklässler*innen

Kinder mit einem Köln-Pass, die zum Schuljahr 2021/2022 eingeschult werden, können einen einmaligen Zuschuss von bis zu 100 Euro für die Anschaffung von Schulmaterialien beim Amt für Soziales, Arbeit und Senioren der Stadt Köln beantragen.

Der Antrag kann im Internet heruntergeladen werden unter: https://formular-server.de/Koeln_FS/findform?shortname=50-F13Einschulhilfe&formtecid=3&areashortname=koeln_html

Anträge können bis zum 31. Oktober 2021 schriftlich beim Amt für Soziales, Arbeit und Senioren der Stadt Köln an folgende Adresse gestellt werden:

Stadt Köln, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren

504/Bildung und Teilhabe, Köln-Pass

Wiener Platz 2a

51065 Köln 

Anerkennungsfähige Schulmaterialien können beispielsweise sein:

Ranzen, Sportbeutel, Sporthose, T-Shirt, Sportschuhe, Mäppchen, Bleistifte, Buntstifte, Radiergummi, Spitzer, Folienstifte, Wachsmalstifte, Schere, Klebestifte, Knete, Deckfarbkasten, Pinsel, Zeichenblock, Schnellhefter, diverse Hefte, Briefblock, Ringbucheinlagen, Sammelmappen (für Zeichnungen, Hefte und ähnliches), Lineal.

Als Zuschuss bewilligt das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren den verausgabten Betrag, maximal jedoch 100 Euro. Die Geldsumme zahlt die zuständige Dienststelle auf das auf dem Antrag angegebene Konto. Die Einschulungshilfe ist eine freiwillige kommunale Leistung ohne gesetzlichen Anspruch. In Köln gibt es sie seit Juni 2009. Mögliche anspruchsberechtigte Familien werden angeschrieben und über die Einschulungshilfe informiert.

Telefonisch gibt es Auskünfte unter 115 oder 0221 / 221-0. Antrag auf Gewährung einer Einschulungshilfe zum Schuljahr 2021/2022Einschulungshilfe zum Schulanfang

(Text: Stadt Köln /Katja Reuter)

Der Brotkorb am Kölnberg arbeitet (im Lockdown) unter erschwerten Bedingungen – ist aber für die Menschen da!

 

Der Brotkorb in Meschenich war auch zu Coronazeiten Woche für Woche geöffnet und versorgte die Menschen am Kölnberg mit Lebensmitteln. Es war keine leichte Aufgabe, denn die Pandemie führte beim Brotkorb, der überwiegend von älteren Menschen betreut wird, zu einem erheblichen Mehraufwand. Das größte Problem waren an der Ausgabestelle die Menschenansammlungen, daran merkte man immer, wie groß die Not war. Doch sie haben es geschafft, alle durchgehalten und sind zusätzlich sogar zur Vorortausgabe mit einem kleinen Netzwerk an Fahrern/innen nach Rondorf, Immendorf, Meschenich und Godorf zu den Menschen nach Hause gefahren. Großartige Unterstützung erhielten sie von außen. „Es kamen Personen zur Hilfe, die selbst in Kurzarbeit waren und die ihre freie Zeit sinnvoll für andere Menschen einsetzen wollten“, weiß Annegret Keller, Leiterin des Meschenicher Brotkorbes zu berichten. Die Belastung war enorm. Viele von den Brotkorb-Mitarbeitern sind im Rentenalter und gehörten damit zur Corona-Risikogruppe. Andere nahmen sich extra für die Ausgabezeiten frei, damit das Angebot aufrecht gehalten werden konnte. „Hilfe für diejenigen, die es am nötigsten haben, ist uns sehr wichtig“, so Raimund Gabriel – „Darum hielten wir unsere Tafel, unseren Brotkorb geöffnet; auch, wenn es der größte Hotspot in Köln ist, niemand sollte Not oder sogar Hunger erleiden. Denn was wäre mit den Menschen, wenn sie nicht Woche für Woche eine Tüte mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln von uns bekommen“, so die Ehrenamtler ganz bescheiden.

 

Die Beschwerden über Jugendliche im Stadtgebiet werden immer lauter

Mal beschmieren sie irgendwelche Hauswände, mal hinterlassen sie Flaschen und Unrat auf Spielplätzen, an Sitzbänken in Grünanlagen oder Schutzhütten und wieder ein anderes Mal geht es um das strafbare Thema Kiffen im öffentlichen Raum sowie Sachbeschädigung. In den sozialen Medien werden diese Themen offen diskutiert und viele schreiben und fragen dort, wo sind die Erziehungsberechtigten? Die mangelnde Jugendarbeit, die fehlenden Jugendzentren und der eingeschränkte Schulunterricht werden zusätzlich thematisiert. Auch wir von der Kölner Stadtteilliebe werden immer wieder angeschrieben und fragen uns, was können wir daran ändern? Geschlossene Sportanlagen, aufgestaute Kraft, fehlender Ausgleich und eine natürliche Entwicklung ohne Dummheiten scheinen, noch weiter verstärkt durch die Corona Bestimmungen, der Auslöser zu sein. Wir alle haben uns Kinder gewünscht oder haben zumindest welche im Umfeld, doch kommen wir auch für die damit verbundenen Verpflichtungen auf? Kinder und Jugendliche brauchen Aufmerksamkeit und sind die Leidtragenden der momentanen Zeit, sie schreien förmlich danach.

Darum hoffen wir, dass durch diese Zeilen diese Themen im Familienverbund einmal speziell thematisiert werden. Es sind nicht die Fremden, die Unfug machen, es sind oft die eigenen Kinder, auch wenn man das nicht glauben möchte, bis die Polizei vor der Tür steht.