….

Bereits im letzten Jahr wurden viele schöne Aktivitäten für das Jahr 2020 geplant.

Doch ab Februar diesen Jahres, hatte sich alles verändert. Keine Treffen mehr, keine Besuche, Mundschutz und Hygiene, Vorsicht und Abstand, alle sind vorsichtig, aber auch stark verunsichert.

Die Mitglieder im Seniorennetzwerk Rodenkirchen klagten über die Einsam- und Trostlosigkeit.

Daher war der Sprecherrat Monika Arndt und Marlies Marks bemüht, dem Alleinsein ein Ende zu setzen. Und es ging los :

Das 1. Treffen des Stammtisch 60+( 18 Personen ) im Garten des Hotel Begardenhof am 2.Donnerstag im Monat ( Juli ) wurde mit Unterstützung von Herrn Roelof ( Chef) ermöglicht. Genügend Abstand und die Hygiene Vorschriften wurden eingehalten. Endlich ein Wiedersehen bei Kaffee und Kuchen.

Natürlich ebenfalls unter Einhaltung aller gesetzlichen Regeln, da wir alle ja zur Risikogruppe gehören, besuchte eine kleine Gruppe, in Köln, Stolzestrasse, den „ Garten der Religionen“. Unter Anleitung des Gartenführers lernten wir viel über die großen Religionen, Christentum, Islam, Judentum, Buddhismus und Hinduismus kennen.

Warum warten, hieß das Motto, daher wurde bereits eine Woche später, bei herrlichem Sonnenschein, wiederum in kleiner Besetzung, die Flora besucht. Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis die wunderschönen Stauden mit ihrer großen Farbenpracht und Vielfalt zu betrachten. Wir nahmen uns viel Zeit zum Beobachten der vielen Bienen und Insekten, die tief in die Blütenblätter versanken und mit Blütenstaub an ihren Beinen und Körper schwerbeladen herauskamen. Ja es waren sehr schöne erholsame, ruhige Stunden , die mit „ einem Salat, oder einem Kuchen, oder einer Lasagne im Glas“ im Cafe endete.

Im vergangenen Jahr wurde eine schöne Fahrt mit der Moby Dick nach Königswinter gemacht, mit gleichzeitigem Besuch von Sea Life. Warum nicht auch in diesem Jahr eine Schiffstour? Doch immer wieder Überlegungen, wie können wir es bei der Corona-Pandemie bewerkstelligen. Spaß sollte nicht fehlen.

Somit wurde eine 3 stündige Besichtigungsfahrt auf der MS RheinCargo, mit musikalischer Begleitung, gebucht. Auf dieser „ Bildungs- und Unterhaltungsreise“ erfuhren wir (24Personen incl. einiger Bewohner der ASB-Residenz interessantes über Köln, den Rheinau -, Deutzer-, Mülheimer-und den Container Hafen Niehl. Sahen alle die Kreuzfahrschiffe fest verankert, da auch hier Corona keine Möglichkeit gibt Gäste aufzunehmen. Wir erlebten einen schönen und lustigen Nachmittag.

Trotz der besonderen Situation lassen wir uns nicht davon abbringen, weitere Aktivitäten zu planen.

Hoffen wir auf die Vernunft aller. Bleiben Sie gesund !

Marlies Marks

So viele Sonnenstunden wie im Frühjahr 2020 hat die Wetteraufzeichnung in Deutschland in den Monaten März, April und Mai noch nie zuvor erfasst – laut Deutschem Wetterdienst war es der sonnigste Frühling seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1951. Mit rund 294 Sonnenstunden wartete insbesondere der Monat April mit reichlich Sonnenschein auf und bescherte dem Anteil der Photovoltaik an der Stromeinspeisung in Deutschland insgesamt Spitzenwerte. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag dieser im April 2020 bei 17,2 % und stellte gemeinsam mit der Windkraft (24,2 %) den größten Teil der Netzeinspeisung aus erneuerbaren Energiequellen. Insgesamt wurden 55,6 % der gesamten Strommenge durch erneuerbare Energiequellen eingespeist. Erfreulich, auch jedes zehnte neue Wohnhaus nutzt überwiegend Solarthermie als Wärmequelle. Wird das Sonnenlicht nicht in Strom, sondern in Wärme umgewandelt, wird dies als Solarthermie bezeichnet. In Wohngebäuden kann diese zum Heizen oder für die Warmwasseraufbereitung eingesetzt werden. Im Jahr 2019 lag der Anteil der neu fertiggestellten Wohnhäuser, die Solarenergie in Wärme umwandeln und primär für die Heizung und Warmwasserbereitung, bei 9,7 %.

Da Francescone, ein echter Italiener im Süden

„Ich komme aus Basilikata in Süditalien, dort habe ich das Kochen traditionell gelernt. Dann bin ich, um Erfahrung zu sammeln, in die Welt und hier im Köln-Süden hängen geblieben. Mit viel Freude präsentiere ich auf der Ringstraße Ecke Mildred-Scheel-Straße eine gehobene italienische Küche, wo mein Schwerpunkt auf Qualität und Handwerkskunst liegt. Darum verzichte ich auf Convenience und koche ausschließlich frisch. Bei mir isst das Auge mit und die Worte meines Vaters bleiben mein Leitfaden: Biete dem Gast nur das an, was Du selbst genießen möchtest. Fisch, Fleisch, Pasta sind meine Leidenschaft und zufriedene Gäste mein Ziel“, so der überzeugte Koch. Dienstag bis Sonntag ist das Restaurant von 12-14:30 Uhr und von 17:30- 22 Uhr geöffnet und, bedingt durch die Barrierefreiheit und die zusätzliche geschützte Außenterrasse ist es ein beliebter Treffpunkt für Jung & Alt. Um Reservierung wird unter 0221-16891583 gebeten.

Das Pflanzenorchester von Finkens Garten

Ein kreativer und bunter Nachmittag für Kinder im Alter von fünf bis acht Jahren: Es singt und klingt, es tönt und schwingt, es summt und brummt. So hört sich das das Pflanzenorchester in Finkens Garten, Friedrich-Ebert-Straße 49, Köln-Rodenkirchen, am Samstag, 24. Oktober 2020, 15 bis 17 Uhr, an. Die Pflanzenheilkundlerin und Musikerin Mirjam Hirsch leitet das naturmusische Wochenende für Kinder von fünf bis acht Jahren in Begleitung. Die Veranstaltung beginnt mit einem Rundgang durch den Naturerlebnisgarten, bei dem sich die Teilnehmenden von den Klängen der Natur inspirieren. Anschließend werden Musikinstrumente aus einfachen Materialien gebastelt und gemeinsam musiziert.
Die Teilnahme ist frei, es wird aber um Spenden zugunsten des Vereins der Freunde und Förderer von Finkens Garten gebeten. Dieser finanziert die Gartenleitung und die gesamte pädagogische Arbeit. Aufgrund der aktuellen Situation ist die Teilnehmerzahl auf sechs Kinder beschränkt, die Anmeldung erfolgt per E-Mail. Erwachsene werden gebeten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Finkens Garten ist erreichbar mit den Stadtbahnlinien 16 und 17, Haltestelle Rodenkirchen BF, und der Buslinie 131, Haltestelle Konrad-Adenauer-Straße.
Anmeldung hier: tilia.werner@netcologne.de

Ein schöner Panther bleibt ein schöner Panther.
Kennt Ihr das? Ihr entdeckt ein Bild, findet es spannend und wollt die Stelle finden, wo es entstanden ist? Ihr habt einen Hinweis, fahrt hin, sucht falsch, findet nichts und kehrt wieder um? Es lässt Euch keine Ruhe, Ehr lest weiter nach, sucht genauer in Karten, geht die Wege in Gedanken ab und fahrt nochmal hin? Dann findet ihr den Ort, macht ein Bild, findet dann aber keine Information, um etwas darüber zu erzählen? Albtraum für Kölschgänger.
So ging es mir mit diesem Panther. Ich hatte ein Bild gesehen und wurde neugierig. Das war 2016. 2017 machte ich dann mein erstes Bild. Darüber erzählen konnte ich wenig, „Fritz Behn um 1920“. Daraus mach selbst ich keinen Beitrag.
 
2019… …suche ich für ein anderes Thema und schmökere in einem Buch und da ist er wieder, der Panther.
 
Das Buch habe ich schon oft in der Hand gehabt, um griffige Anhaltspunkte zu verschiedenen Themen zu finden. Zum Panther weiß es zu berichten, dass er aus Bronze ist und nun fast ein Jahrhundert an seinem Platz steht, etwas versteckt. Wer weiß, wo er sich befindet, muss darüber lächeln, wer ihn sucht, wie ich, weiß was ich meine.
Fritz Behn, der Künstler, ist am 16. Juni 1878 in Lübeck geboren und am 26. Januar 1970 in München gestorben. Er gilt als einer wichtigsten Tierbildhauer des 20. Jahrhunderts.
Der Panther wirkt so lebensecht, dass ich denke, dass ich ihn mir einfach selbst angucken wollte. Nur, wie hat Behn das gemacht? Seine Vorgehensweise deckt sich da nicht mehr mit der dem heutigen Selbstverständnis im Umgang mit unsere Natur: er war Großwildjäger und hat die Tiere schlicht erschossen und Gipsabdrücke gefertigt. Schwer zu verdauen, oder?
Man muss auch festhalten, dass er hinter der deutschen Kolonialpolitik stand, demokratische Strukturen ablehnte und früh, in den 1920’er Jahren, Mitglied der NSDAP war. 1945 hat ihn genau das sein Amt als Direktor der „Akademie bildender Künste“ in Wien gekostet und er konnte seitdem nur noch als freischaffender Künstler arbeiten.
 
Das Buch merkt an, dass in Köln noch mehr Kunstwerke von ihm stehen, sich aber offensichtlich hier noch niemand damit auseinandergesetzt hat, ob das für uns auch in Ordnung ist.
Ich denke, viele werden jetzt hier sagen, „Nein, natürlich nicht!“. Aus unserer heutigen Sicht stimme ich dem zu. Es ist auch meine Meinung. Nur, das Tier ist tot, in Gips gegossen und als Skulptur ewig für uns da. Ich bin beim Autoren des Buches, der anmerkt, eine Tafel, die über Herkunft des Panthers informiert, sei wichtig. Er hat uns etwas zu sagen und diese Chance sollten wir nutzen, wenn er schon sterben musste.
 
Von welchem Buch ich hier immer rede? „Rodenkirchen und mehr…“ von Ralf Reglin, erschienen im Ralf Reglin-Verlag, ISBN 978-3-930620-73-9. Ein Kölschgänger, schon bevor es den Kölschgänger gab.
Und wo der Panther überhaupt steht? Das verrate ich hier nicht. Gebt Euch gern Tipps oder stöbert auf unserer Seite im Netz. Dort, auf der Übersichtskarte werdet Ihr ihn finden.
 
Ich finde, es lohnt sich, denn: ein schöner Panther bleibt ein schöner Panther.
 

Michael

Ene schöne Panther bliev ene schöne Panther.
Kennt Ehr dat? Ehr endeckt e Beld, fingt et spannend un wollt die Stell finge, wo et entstande es? Ehr hat ene Hinwies, faht hin, sökt falsch, fingt nix un kehrt widder öm? Et lööt Üch kein Rauh, Ehr lest wigger noh, sökt genauer, goht die Wäge en Gedanke av un faht noch ens hin? Dann fingt ehr dä Oot, maht e Beld, fingt dann ävver kein Information, öm jet drüvver zo verzälle? Albdraum för Kölschgänger.
Su ging et mir met däm Panther. Ich hatt e Beld gesinn un woodt neugierig. Dat wor 2016. 2017 maht ich dann mi eesch Beld. Drüvver verzälle kunnt ich winnig, „Fritz Behn um 1920“. Dodrus maache selvs ich keine Beidrag.
2019… …söke ich för e ander Thema un schmökere en enem Boch un do es hä widder, dä Panther.
Dat Boch han ich ald öfters en der Hand gehatt,

öm greffige Aanhaldspunkte för ungerschiedliche Theme ze finge. Zom Panther weiß et zo bereechte, dat hä us Bronze es un no fass ei Johrhundert an singem Plaatz steiht, jet verstoche. Wä weiß, wo hä sich befingk, muss drüvver griemele, wä in sök, wie ich, weiß wat ich meine.
Der Fritz Behn, der Künsler, es am 16. Juni 1878 en Lübeck gebore un am 26. Januar 1970 en Münche gestorve. Hä gild als eine vun de wichtigste Dierbeldhauer vum 20. Johrhundert.
Dä Panther wirk su levvensech, dat ich denke, dat ich en mer einfach selvs beluure wollt. Nor, wie hät der Behn dat gemaht? Wie hä vürgegange es, deck sich do nit mih met dä Aat un Wies, wie mer hügg met unser Natur ömgeiht: hä wor Großweldjäger un hät die Diercher einfach erschosse un Gipsavdröck gemaht. Schwer zo verdaue, oder?
Mer muss och fasshalde, dat hä hinger der deutsche Kolonialpolitik stundt, demokratische Strukture avlähne dät un fröh, en de 1920’er Johre, Metgleed vun der NSDAP wor. 1945 hät in genau dat si Amp als Direktor vun der „Akademie bildender Künste“ en Wien gekoss un hä kunnt zickdäm nor noch als freischaffende Künsler arbeide.
Dat Boch merk aan, dat en Kölle noch mih Kunswerke vun im stonn, sich ävver offensechtlich hee noch keiner domet usenandergesatz hät, ov dat och en Oodnung es.
Ich denke, vill weede jetz hee sage „Nä, natörlich nit!“. Us uns hüggiger Seech stemme ich däm zo. Et es och ming Meinung. Nor, dat Dier es dud, en Gips gegosse un als Skulptur iwig för uns do. Ich ben däm Autor vun däm Boch singer Aansich, dä aanmerk, en Tafel, die üvver de Herkunf vun däm Panther informeet, wör wichtig. Hä hät uns jet ze sage un die Chance sollte mer nötze, wann hä ald sterve moot.
Vun wat för enem Boch ich hee luuter schwaaqde? „Rodenkirchen und mehr…“ vum Ralf Reglin, erschiene em Ralf Reglin-Verlag, ISBN 978-3-930620-73-9. Ene Kölschgänger, ald bevür et der Kölschgänger gov.
Un wo dä Panther üvverhaup steiht? Dat verrode ich hee nit. Gevvt Üch gään Tipps ov stöbert op unser Sigg em Netz. Do, op der Üvversichskaat wäädt Ehr en finge.
Ich finge, et lohnt sich, dann: ene schöne Panther bliev ene schöne Panther. 

Mechel

Möchten Sie noch mehr von den Kölschgängern lesen ? Bei uns gibt es noch viele andere schöne Berichte …. einfach Kölschgänger in die Suchmaschine eingeben oder gleich die Seite der Kölschgänger gehen.

12. Weißer Herbstfest mit dem "Traditionellen Almabtrieb'' & Oldtimer Traktortreffen 12.10.2019
Dieses Video ansehen auf YouTube.

Ein eigenes Musical für Köln

Mit „Himmel und Kölle“ schreibt das Erfolgsautoren-Duo Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob der Domstadt ihr eigenes Musical auf den Leib – voller bissigem Humor und mit Gefühl.

 Von der frommen Provinz in die sündige Großstadt: Der Kulturschock trifft den naiven Jung-Pfarrer Elmar direkt bei seiner Ankunft auf der Domplatte mit voller Wucht. Bereits am nächsten Morgen soll er die erste Predigt in seiner neuen Gemeinde halten. Doch statt der richtigen Worte findet er einen feierwütigen Junggesellinnenabschied, der dringend seine Hilfe braucht. Nach einer wilden Nacht muss Elmar feststellen: Gegen einen Samstagabend am Brüsseler Platz waren Sodom und Gomorrha eine Oase der Ruhe.

Beispiellose Zusammenarbeit führender Musical- und Theater-Macher

Eine schwungvolle Geschichte voller urkomischer Ideen, rasanter Szenenwechsel und mitreißender Musik: Mit „Himmel und Kölle“ macht das Erfolgsautoren-Duo Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob der Stadt Köln eine bissige Liebeserklärung voller Wortwitz und Gefühl. Und mehr noch: Die beiden Kölner Grimme-Preisträger schenken ihrer Stadt des Herzens ihr erstes eigenes Musical. Sie verpacken die Geschichte um den Jung-Pfarrer Elmar in eine turbulent-witzige Reise durch die vermeintlich heilige Domstadt, bei der er auf ein schier unerschöpfliches Kaleidoskop an kölschen Charakteren trifft.

Auf der traditionsreichen Volksbühne am Rudolfplatz inszeniert der gefeierte Regisseur Gil Mehmert (unter anderem „Das Wunder von Bern“, „West Side Story“, „Evita“ und „Hair“) das erste Köln-Musical, für das Andreas Schnermann exklusiv die Musik komponiert hat. Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob („Extrawurst“), die zur Spitze der deutschen Satire-Autoren zählen, erfüllen sich einen langgehegten Traum: „Wir wollten schon lange ein Musical schreiben, das Köln so zeigt, wie wir die Stadt sehen – mit Liebe, Zorn, Witz und Biss. Noch nie haben wir an einem Stück so intensiv gearbeitet, wie an „Himmel und Kölle“, sagt Netenjakob. „Wir wollen ein fantastisches, mitreißendes Musical schaffen.“

Sündenreicher Trip durch Bars und Brauhäuser

Das ist dem eingespielten Team ohne Frage gelungen. Der schwindelerregende Höllenritt des erzkatholischen Priesters Elmar treibt den Zuschauern garantiert vor Lachen die Tränen in die Augen.

Auf der Suche nach einem erfrischenden Mineralwasser trifft er auf die junge Kathy. Sie feiert Junggesellenabschied und hat gerade festgestellt, dass sie schwanger ist. Allerdings nicht von ihrem Bräutigam. Elmar ist entsetzt. Die verzweifelte junge Frau rührt ihn schließlich so sehr, dass er ihr hilft, ihren Bräutigam aus der vornehmsten Kölner Gesellschaft zu finden. Elmar erwartet ein sündenreicher Trip durch Shisha-Bars und Brauhäuser…

Fazit: Auf die Oper müssen wir noch warten – „Himmel und Kölle“ ist schon da. Also nichts wie hin!

Premiere ist am 29.10.2020.

Ein unschlagbares Erfolgs-Team: Die Autoren des Musicals „Himmel und Kölle“

Die beiden Grimme-Preisträger Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob arbeiten seit vielen Jahren sehr erfolgreich im Fernsehen, am Theater und als Buchschriftsteller. Ihr Stück „Extrawurst“ von 2019 ist das zurzeit meist- inszenierte Stück auf deutschen Bühnen. Beide schrieben für „Stromberg“, „Pastewka“, „Anke“, „Switch“ und viele weitere Formate. Kölner kennen die Autoren von den „Mitternachtsspitzen“ und der „Stunksitzung“.

Dietmar Jacobs (Jahrgang 1967) schreibt Theaterstücke und Drehbücher zum Beispiel für die Fernsehserien „Stromberg“, „Pastewka“, „Dr. Psycho“ und „Mord mit Aussicht“. Als Hausautor zeichnet er für die Erfolgsstücke „Couch“, „Sushi“, „Freaks“ und „Irgendwas mit Menschen“ am Düsseldorfer Kom(m)ödchen verantwortlich. Daneben schreibt er regelmäßig für „Extra 3“, die „Mitternachtsspitzen“ und die „heute-show“. Dazu verfasste er zahlreiche Kabarettprogramme, unter anderem mit Richard Rogler, Thomas Freitag, Jürgen Becker, Jochen Busse und Christian Ehring. Für seine Arbeiten wurde er mit dem Grimme-Preis, dem Deutschen Fernsehpreis, dem Deutschen Comedy-Preis und dem Monika-Bleibtreu-Preis ausgezeichnet.

Moritz Netenjakob wurde 1970 in Köln geboren. Er war Chefautor von „Switch“ und „Die Wochenshow“. Zudem schrieb er Drehbücher für die Serien „Pastewka“, „Dr. Psycho“ und „Stromberg“ – für letztere erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. Das Kölner Publikum liebt besonders seine satirischen Texte für die „Stunksitzung“, für die er seit 1996 verfasst. Sein Roman-Debüt „Macho Man“ stand monatelang in den Top Ten der Spiegel-Liste und wurde mit Christian Ulmen in der Hauptrolle verfilmt. Auch in den Nachfolge-Romanen „Der Boss“ und „Milchschaumschläger“ (ebenfalls Spiegel-Bestseller) verarbeitet Netenjakob den Kulturen-Clash zwischen seinen intellektuellen Eltern und der Großfamilie seiner türkischen Ehefrau. Sein Theaterstück „Extrawurst“ (mit Dietmar Jacobs) avancierte zu einem bundesweiten Bühnen-Hit. Zudem bespielt Netenjakob als Satiriker und Kabarettist sehr erfolgreich Deutschlands Bühnen, unter anderem das Düsseldorfer Kom(m)ödchen, mit Programmen wie „Multiple Sarkasmen“ und „Das Ufo parkt falsch“.

Mitreißende Musical-Klänge von Meisterhand komponiert

Andreas Schnermann, der  Köln aus dem Effeff kennt, zeichnet für das Herzstück des Köln-Musicals, die Musik, verantwortlich. Der Komponist, Pianist und Musikproduzent studierte Jazzpiano und Komposition an der Hochschule der Künste in Bern (Swiss Jazz School). Nach weiteren Studienaufenthalten in New York und Kanada arbeitete er als Sideman, gab Workshops, veröffentlichte einige CDs und spielte große Touren durch die Jazzlandschaft Europas. Projekte und Veröffentlichungen mit Gedichtvertonungen, CDs und Musikhörbücher mit anderen Musikern sowie renommierten deutschen Schauspielern und Sprechern folgten.

Im Bereich Theatermusik arbeitete Andreas Schnermann fortwährend unter anderem als musikalischer Leiter und Komponist am Schauspielhaus Bochum, am Theater Basel, dem Kom(m)ödchen Düsseldorf und mit vielen freien Theatergruppen deutschlandweit. In Zusammenarbeit mit Dietmar Jacobs und dem Illustrator Horst Klein schuf er im Frühjahr 2014 das Kindermusical „Kuno Knallfrosch“. In Zusammenarbeit mit der NDR Big Band entsteht aktuell das Nachfolgeprogramm „Kuno Knallfrosch rockt Europa“, das 2021 in Hamburg unter anderem in der Elbphilharmonie uraufgeführt wird. Der Kölner Komponist, Pianist und Musikproduzent vertont Filme und unterrichtet an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, ist musikalischer Coach bei Musikproduktionen, Klavierlehrer und musikalischer Mentor.

„Die Gesangs- und Tanzszenen spielen an den unterschiedlichsten und skurrilsten Orten von Köln. Die Musik soll uns vergessen machen, dass wir gerade im Theater sitzen und sie soll die Dynamik der Geschichte mit jedem Ton vorantreiben“, so der Komponist.

Allabendlich spielt ein Live-Orchester, das Schnermann zusammenstellt und leitet

Der Musical Supervisor

Unterstützung bekommt der Komponist Schnermann von einem ebenfalls sehr renommierten Kollegen: Jürgen Grimm ist Professor an der Folkwang Universität der Künste Essen. Er studierte Jazz- und Popularmusik an der Musikhochschule Köln und arrangierte, komponierte und produzierte nicht nur für Barbara Schöneberger, Annett Louisan, die SWR-Big Band, Bürger Lars Dietrich und Paul van Dyk. Auftritte und Tourneen hatte er mit dem Mahler Chamber Orchestra, Daniel Harding, Anne Sofie von Otter, Till Brönner, Angelika Milster, den No Angels, Clark Terry, Gerry Mulligan, den Bigbands des HR, WDR und SWF, dem WDR Sinfonieorchester und vielen anderen. Jürgen Grimm dirigierte unter anderem die Staatsphilharmonie Nürnberg, das Filmorchester Babelsberg, das Sinfonieorchester Wuppertal sowie das Oldenburgische Staatsorchester.

In den vergangenen Jahren übernahm Jürgen Grimm die musikalische Leitung vieler Musical-Produktionen wie zum Beispiel „The Full Monty – Ganz oder gar nicht“ (2011) und „Funny Girl“ (2012) an der Oper Dortmund. Zudem leitete er die deutsche Erstaufführung von „Die Hexen von Eastwick“ am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen(2012), „Jesus Christ Superstar“ an der Oper Bonn (2013), „Evita“ am Staatstheater Oldenburg (2014) und an der Oper Bonn (2016). Auch „Catch Me If You Can“ am Staatstheater Nürnberg (2018) sowie „Der Name Der Rose“ (2019) bei den Domstufen-Festspielen Erfurt verantwortete er musikalisch.

Das künstlerische Team hinter „Himmel und Kölle“

Gil Mehmert

Für das erste Köln-Musical konnte einer der gefragtesten Musical-Regisseure Deutschlands an Bord geholt werden. Gil Mehmert inszeniert den rasanten Höllenritt durch die nächtliche Domstadt mit Witz, Tempo und überraschenden Twists. Seine ersten Karriereschritte machte der 1965 geborene Mehmert während seines Musikstudiums an der Kölner Musikhochschule und absolvierte anschließend den Regiestudiengang bei August Everding an der Hochschule für Musik und Theater in München.

Seine Inszenierungen, die von Oper über Operette bis hin zum Musical alle Genres im Musiktheater und von Drama bis Komödie alle Schauspiel-Variationen umspannen, entstanden an zahlreichen renommierten Bühnen unter anderem in Berlin, Hamburg, München, Zürich und Wien.

Zu seinen Arbeiten gehören Bühnen-Bearbeitungen von Filmstoffen, aber auch aufwendige Open Air-Produktionen wie die live im Fernsehen übertragene Eröffnungsshow und das Finale der RUHR.2010 oder die konzertante Open Air-Version des Kult-Musicals „Elisabeth“ für die Vereinigten Bühnen Wien vor dem Schloss Schönbrunn. Für seine Arbeit wurde der Regisseur mehrfach ausgezeichnet, so mit dem Regiepreis des Impulse-Festivals 2001, dem Stern des Jahres der Münchner Abendzeitung 2001 und 2016, dem Preis für die beste Inszenierung bei den Bayerischen Theatertagen 2005 und dem Monica-Bleibtreu-Preis 2019. Sein Kino-Debüt „Aus der Tiefe des Raums“ nach eigenem Drehbuch erhielt den Bayerischen Filmpreis für die beste Nachwuchs-Produktion. In den letzten Jahren hat sich Gil Mehmert insbesondere im Bereich Musical profiliert und seit 2003 lehrt er als Professor im Studiengang Musical an der Folkwang-Universität der Künste in Essen.

Der Script Consultant

Alistair Beaton

Unterstützung beim Textbuch bekamen Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob von niemand geringerem als Alistair Beaton. Er gilt als einer der führenden britischen Dramatiker und Satiriker. Beatons Musicalproduktionen umfassen: „Caledonia” (Weltpremiere 2010 im Rahmen des International Edinburgh Festival), „Follow My Leader” (Birmingham und London), „Small Expectations” (Queen Elizabeth Hall London), „King” (Piccadilly Theatre West End), „Ziegfeld” (London Palladium West End), „The Ratepayers‘ Iolanthe” (Phoenix Theatre West End) und „The Metropolitan Mikado” (Queen Elizabeth Hall London). Seine Komödie „King of Hearts“ / „König der Herzen“ lief 2007 am Hampstead Theatre in London und anschließend am Schlossparktheater in Berlin mit Dieter Hallervorden in der Hauptrolle. Beatons Polit-Satire „Feelgood“ war ein West End-Hit, wurde für den Olivier Award nominiert und mit dem Evening Standard Best Comedy Award ausgezeichnet.

Seit seiner London-Premiere wurde „Feelgood“ in mehr als einem Dutzend Länder, darunter an mehreren Theatern in Deutschland, auf die Bühne gebracht – zuletzt am Fritz Rémond Theater in Frankfurt.

Alistair Beaton spricht Englisch, Deutsch, Russisch und Französisch. Er hat Nikolaj Gogol, Bertolt Brecht und Friedrich Dürrenmatt ins Englische übertragen, ebenso wie Max Frisch. Für das Fernsehen schrieb Beaton einige satirische Filme, darunter die BAFTA-nominierte Komödie „The Trial of Tony Blair“. Darüber hinaus ist er der Autor des satirischen Romans „A Planet for the President“ sowie vieler weiterer humorvoller Bestseller, zuletzt „The Little Book of Brexit Bollocks“ / „Das Kleine Buch des Brexit-Blödsinns“. Beaton arbeitete eine kurze, aber stürmische Zeit als Redenschreiber für Gordon Brown.

Die Darsteller

Von „West Side Story“ über „Hair“, „We will rock you“ oder „Manche mögen’s heiß“ bis zu „My Fair Lady“ oder „Evita“: Die Biographien der Szene-Stars, die in „Himmel und Kölle“ in die Charaktere der liebevoll gezeichneten Figuren schlüpfen, sind beeindruckend. Bis in die Nebenrollen hinein haben die kreativen Macher des Köln-Musicals bekannte Namen und Gesichter aus der Musical-Branche gecastet, die über jahrelange Erfahrung verfügen und etliche Hauptrollen gespielt haben. Viele der von der Presse hochgelobten Darstellerinnen und Darsteller sind für ihre Leistungen bereits mehrfach ausgezeichnet worden und verfügen über internationale Bühnenerfahrung und hatten bereits feste Engagements an großen Häusern.

Markus Schneider (ELMAR, der Pfarrer) glänzte zuletzt bei den Domfestspielen in Magdeburg in „West Side Story“ und in dem Musical „Company“ in der Hauptrolle. Bis zum Sommer 2017 war er festes Ensemble-Mitglied am Staatstheater Braunschweig. Dort spielte er neben Sweeney Todd im gleichnamigen Musical auch den jüngeren Bruder in „Ragtime“. Zu seinem Repertoire zählen Rollen wie Magaldi in „Evita“, Freddy Eynsford-Hill und Henry Higgins in „My Fair Lady“, Erich Collin in „Comedian Harmonist“, die Vogelscheuche in „Der Zauberer von Oz“ sowie Action und Riff in der „West Side Story“. Markus Schneider studierte in Essen Schauspiel, Gesang und Tanz. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er unter anderem in Inszenierungen am Düsseldorfer Schauspielhaus, bei der Ruhr Triennale in Bochum und in New York. Er erhielt Engagements an Theatern in Gelsenkirchen, Kassel, Chemnitz und Mannheim, an der Oper Bonn, bei den Nibelungenfestspielen in Worms und an Theatern in Dortmund und Koblenz.

Bereits vor ihrem Studium sammelte Karen Müller (KATHY, angehende Braut) erste Erfahrungen am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden. Sie war als Sugar Kane in „Manche mögen’s heiß“, in der Rolle der Crystal in „Der kleine Horrorladen“ und als Sheila Franklin in „Hair“ zu sehen. Noch während ihres Studiums an der Folkwang Universität der Künste in Essen spielte sie in „Cabaret“ im Grillo Theater und stand als Krankenschwester in „Hello Again“ im Essener Theater im Rathaus auf der Bühne. Karen ist seit 2015 Preisträgerin der Walter-Kaminsky-Stiftung des Bundeswettbewerbs Gesang Berlin e.V..Ihr Operetten-Debüt feierte sie 2017 in der Rolle der Bessie in „Die Blume von Hawaii“ im Opernhaus Dortmund. Im selben Jahr spielte sie Graziella in „West Side Story“ auf dem Domplatz in Magdeburg sowie die Wendy Jo in „Footloose“ im Staatstheater Darmstadt. 2018 war sie als Dance-Captain, Swing und Cover Gianna in der Welturaufführung des Musicals „Wahnsinn – das Wolfgang-Petry-Musical“ zu sehen und ging damit in der ersten Jahreshälfte 2019 auf Tour durch Deutschland. Zuletzt amüsierte sie als Klärchen in der Operette „Im weißen Rössl“ das Publikum in Dortmund.

Er ist ein echtes Kind des Ruhrgebiets: In Duisburg aufgewachsen, studierte Florian Sigmund (MATTES, Verlobter von Kathy)  seit 2016 das Fach Musical an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Bereits davor spielte er u. a. in Musicals wie „Hairspray“ und „La Cage aux Folles“, übernahm Hauptrollen in Anything Goes und Die lustige Witwe in Wuppertal. Während seines Studiums verkörperte er die Rolle des Oberst in „Die Gespenstersonate“ sowie des Präparators in „Glaube Liebe Hoffnung“. 2018 übernahm er die Rolle des Kommissars in der Try-Out-Version der Bühnenadaption des Kult-Films „Knockinʼ On Heavensʼ s Door“ in Essen und Basel und war im gleichen Jahr als Diesel/Glad Hand in der „West Side Story“ an der Oper Dortmund zu erleben. Neben seiner Bühnentätigkeit steht Florian Sigmund regelmäßig für verschiedene Werbe- und Imagefilme vor der Kamera. Erneut an der Oper Dortmund, konnte man Florian Sigmund in der Spielzeit 2019/20 als Stride in Jekyll & Hyde erleben.

Der ausgebildeter Opernsänger Enrico De Pieri (SABBELSCHNÜSS, Kompagnon von MATTES) feiert mit seinem Engagement in „Himmel und Kölle“ eine persönliche Premiere: zum ersten Mal spielt der Publikumsliebling einen Bösewicht. Wo auch immer der gebürtige Kieler auf der Bühne steht, zieht er die Blicke auf sich. Ob als Hape Kerkeling in der Uraufführung des Musicals „Kein Pardon“, in der Hauptrolle des Wolfgang-Petry-Bühnenhits „Wahnsinn – das Musical” unter der Regie von Gil Mehmert oder als gefeierter Dschinni in der Neuen Flora in Hamburg – der auch aus Funk und Fernsehen („Wetten, dass..?“, „Verstehen Sie Spaß?“) bekannte Musical-Star begeistert Zuschauer und Journalisten gleichermaßen. Enrico De Pieri studierte Lied und Oratorium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Während seines Studiums erhielt er Stipendien des „International Vocal Arts Institute“ sowie der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung. Schon während des Studiums verkörperte Enrico De Pieri   den Figaro in „Le Nozze Di Figaro“, Orpheus in „Orpheus und Eurydike“ und Sancho Pansa in „Der Mann von La Mancha“.  In „3 Musketiere – Das Musical“ verkörperte er die Rolle des Porthos am Stuttgarter Apollo Theater und an der Freilichtbühne Tecklenburg. Zudem war er als Dozent an der Joop van den Ende Academy sowie der Hochschule Osnabrück tätig und arbeitete als Gesangscoach an großen Musicalbühnen. So übernahm er die stimmliche Betreuung in Produktionen wie „Tanz der Vampire“, „Elisabeth“, „Ich will Spaß“ oder „Wicked“. In seiner Heimat Kiel ist er seit über 10 Jahren an der Oper in vielen Rollen und auch als Moderator des Opernballs zu sehen.

Die gebürtige Rheinländerin Vera Bolten (MONI, Pfarrhaushälterin) absolvierte ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin an der Universität der Künste in Berlin und erhielt ihr Diplom mit Auszeichnung. Schon während des Studiums war Vera Bolten Mitglied der Originalbesetzung von Disney’s „Der Glöckner von Notre Dame“ im Theater am Potsdamer Platz. Danach spielte sie die Anita in der „West Side Story“, Sally in „Du bist in Ordnung, Charly Brown“, Yitzak in „Hedwig and the Angry Inch“, Sally Bowles in „Cabaret“ und in verschiedenen Inszenierungen die Eponine in „Les Misérables“.  Vera Bolten ist die deutschsprachige Originalbesetzung der Scaramouche in „We Will Rock You“ und stand von der Premiere im Musical Dome Köln 2004 bis zur letzten Vorstellung in Essen 2013 in dieser Rolle auf der Bühne.

Im Sommer 2011 spielte sie bei den Schlossfestspielen Ettlingen die Mimi in „Rent“. Dem Katielli Theater in Datteln fühlt sie sich sehr verbunden: Hier steht  sie seit der Gründung im Jahre 2010 in verschiedenen Produktionen auf der Bühne. Sie verkörperte die Suzan in „Tick,Tick…Boom“, die Eva in „Die Tagebücher von Adam und Eva“, inszenierte und spielte in „Nonnstop“ und war zuletzt als Mrs. Johnstone im Musical „Blutsbrüder“ zu erleben.

Vera Bolten gehört zudem zur Premierenbesetzung des Musicals „Das Wunder von Bern“ und verkörperte dort von 2014 bis 2017 die Rolle der Christa Lubanski. Seit der Premiere im Februar 2018 ist sie Teil der Produktion „WAHNSINN“ und spielt dort die Rolle der Sabine. Vera Bolten freut sich ganz besonders mit „Himmel und Kölle“ endlich wieder in Köln auf der Bühne zu stehen.

Nach seinem Schauspielstudium an der Folkwang Hochschule Essen hatte Mark Weigel (TAXIFAHRER) erste Engagements in Bremen und Hamburg. Weitere Stationen waren in Neuss, Oberhausen, Heidelberg, Meiningen und Wilhelmshaven. Parallel dazu absolvierte er eine Gesangsausbildung in Köln. Bundesweit bekannt wurde Mark Weigel in den 90ern als Comedian in „RTL-Samstag-Nacht“. Es folgten Engagements am Theater Krefeld, dem Schauspiel Essen, an den Städtischen Bühnen Münster, bei den Nibelungenfestspielen in Worms und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Nach zahlreichen Rollen als Schauspieler und Musical-Darsteller an verschiedenen Opern- und Theaterhäusern war er für ein Jahr in der Hamburger Musical-Uraufführung „Das Wunder von Bern“ zu sehen, als Peron in „Evita“ an der Oper Bonn und als Pilatus in „Jesus Christ Superstar“ am Oldenburgischen Staatstheater. Am Ernst-Deutsch-Theater Hamburg und beim Lehárfestival Bad Ischl steht er in Neuproduktionen auf der Bühne.

Marie-Anjes Lumpp, (JENNY, Freundin von KATHY) Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang in der Kategorie Musical, studierte Schauspiel, Gesang und Tanz an der Folkwang Universität in Essen. Seitdem ist sie in den Hauptrollen vieler Musical- und Schauspiel-Produktionen zu sehen. 2013 stand sie als Elle Woods in „Natürlich Blond“ im Wiener Ronacher Theater auf der Bühne. Es folgten Stücke wie „Street Scene“, „Das Wunder von Bern“ und „A Christmas Carol“. Für ihr komödiantisches Spiel in der Rolle der Lois Lane im Musical „Kiss me, Kate“ erhielt sie 2014 den Hersfeld-Preis und überzeugte in derselben Rolle am Anhaltischen Theater Dessau. Seit 2012 ist Marie-Anjes immer wieder als Solistin in der MusiKabaretTalk-Sendung „Schlag auf Schlag“ zu Gast. In „Der kleine Horrorladen“, „Tschick“ und „Eine Sommernacht“ war sie bei den Burgfestspielen Mayen zu sehen. Für „Im weißen Rössl“ zeigte sie sich 2018 dort außerdem für die Choreographie verantwortlich. Zusammen mit Julia Meier bildet Marie-Anjes Lumpp das Kabarettduo „Lumpp&Meier“. Mit ihrem sogenannten DREISPAtENKABARETT und ihrem ersten Stück „Vogelfrei“ sind sie auf Kleinkunstbühnen unterwegs.

Auf internationalen Bühnen zuhause ist Sharon Isabelle Rupa (MAIKE, Freundin von KATHY) die ihren Abschluss zur staatlich anerkannten Musical-Darstellerin an der European Musical Academy erlangte. Ob „Die Päpstin“, „Der Medicus“, „La Cage aux Folles“ oder „Die kleine Meerjungfrau“: Sharon glänzte bereits in zahlreichen Musical-Inszenierungen und auf Tourneen. 2013 war sie Teil der Produktion „Bernarda Albas Haus“, die beim Internationalen Theaterfestival den 1. Platz als „Beste Theater-Inszenierung“ gewann. Im selben Jahr wurde sie außerdem mit dem „Deutschen Rock- und Pop Preis“ in der Kategorie „Musical“ geehrt, den sie 2014 und 2019 erneut erhielt.

Zuletzt überzeugte Sharon Isabelle Rupa als Cover „Gianna“ in der Musical-Produktion „Wahnsinn – das Wolfgang-Petry-Musical“ und stand an der Oper Bonn in „West Side Story“ auf der Bühne.

Das Produzenten-Duo

Frank Blase, geborener Kölner, studierte an der M.J. Neeley School of Business der Texas Christian University und schloss mit dem MBA ab. Danach arbeitete er bei Unilever in Hamburg bevor er 1983 zum Kölner Unternehmen igus wechselte, dessen Geschäftsführung er 1993 übernahm.

Mit Kreativität und Schwung führte Frank Blase das Kölner Unternehmen nicht nur ins neue Millennium sondern auch in die globale Expansion. Ob Produktentwicklung mit etlichen eigenen Patenten, Produktion oder IT – der „Renaissance Man“, wie er sich selber bezeichnet, mischt überall mit  und „macht selber“. Seine große Liebe gehört seinen Kunden, dem Marketing und Messen. Etliche Awards für Produkte und Corporate Design konnte er in den vergangenen Jahren zusammen mit seinen Kolleg*innen gewinnen.  Eine weitere Liebe gilt dem Theater und dem Film. Kein Wunder also, dass große Messeinszenierungen seine Bühne sind, so auch 2019 mit Angela Merkel auf dem Stand der Hannover Messe.

Seit 2014 arbeitet er nun schon mit den Autoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob an verschiedenen von ihm initiierten Projekten. 2017 nahm er die Idee der beiden  Autoren zu einem „Köln Musical“ begeistert auf.  2019 gründet er apiro entertainment (angelehnt an das griechische Wort für „unendlich“). Hauptfokus des Unternehmens ist es, Theaterstücke und Film zu produzieren. apiro Entertainment will  insbesondere kreative Musical- und Musikneuschöpfungen sowie deren Autorinnen und Autoren fördern.

Für die Musicalproduktion Himmel und Kölle brachte er das Autoren-Duo mit dem Regisseur Gil Mehmert zusammen, der schon sehr viele Musiktheaterproduktionen zu Hits machte.

Auch die Idee, den Jazzkomponisten Andreas Schnermann für dieses Musical zu gewinnen, unterstützte er mit vollem Elan.

Marc Schneider, Produzent und Rechtehändler, gründete vor 22 Jahren RIGHTS, die Gesellschaft für elektronische Rechte mbH & Co. KG nach amerikanischen Agentur-Vorbildern wie CAA, UTA und ENDEAVOR. Die Agentur RIGHTS ermöglicht einen frühzeitigen Zugriff auf Urheber- und Nutzungsrechte

von Autoren und Kreativen und hat lange Erfahrung in Development und Auswertung dieser Rechte in Medien- und Kulturbetrieben.

RIGHTS ist ein Full Service Dienstleister für die Entwicklung und Vermarktung von Stoff- und Inhalts-Rechten auf nationaler und internationaler Ebene. Die Agentur versteht sich in der Entwicklungsphase der Projekte als Partner von Autoren, Literaturagenturen und Verlagshäusern und bietet die fertigen „packets“ den Medien- und Kulturbetrieben zur Produktion an.

Ziel des 1998 gegründeten Unternehmens ist die systematische Erschließung und Verwertung von Inhalten und Stoffen. Im Mittelpunkt steht nicht nur der Kauf und Verkauf von Rechten, sondern deren Formatierung für eine crossmediale Auswertung in den Verwertungsebenen Print, TV, Internet und Kulturbetrieb.

Die von Marc Schneider 1992 gegründet Rights Filmproduktions GmbH (vormals Pentagon TV) ist ein 100% Tochterunternehmen der Agentur Rights GmbH & Co KG. Sie fungiert als Exekutive Producer und hat bisher über 350 Programmstunden im fiktionalen und nonfiktionalen TV-Bereich produziert.

www.agentur-rights.de

Produktionen in Zeiten von Corona

Die Maßnahmen und Vorgaben der Behörden in Zusammenhang mit COVID-19 werden laufend angepasst, was sich entsprechend auch auf die Auflagen und Empfehlungen für Bühnenproduktionen auswirkt.

Noch bevor im Spätsommer die Proben beginnen, hat das Team von „Himmel und Kölle“ daher detaillierte Pläne für diverse denkbare Szenarien erarbeitet.

„Natürlich hoffen wir sehr, dass wir wie geplant im Oktober Premiere feiern können“, betont der Regisseur Gil Mehmert. „Darauf arbeiten wir hin.“ Sollte das aufgrund der aktuellen Lage nicht möglich sein, planen die Musical-Macher, die ersten Shows unter Einhaltung der geltenden Abstands-Regeln vor weniger Zuschauern als Previews zu präsentieren. Eventuelle Einschränkungen in den Spielszenen würden natürlich berücksichtigt. Die Premiere müsste in diesem Fall verschoben werden.

Bei coronabedingten Einschränkungen gilt:

Erstattungen oder Umbuchungen der Tickets sind jederzeit möglich.

Himmel und  Kölle

Premiere:                29. Oktober 2020

Spieltermine:          bis 07.02.2021

Spielort:                  Volksbühne am Rudolfplatz

                                 Aachener Straße 5, 50674 Köln

Produktion:            apiro Entertainment in

                                                   Zusammenarbeit mit RIGHTS

Tickets:                    ab 39,- €

        über KölnTicket sowie an allen   VVK-Stelle    

Bei einem coronabedingtem Ausfall der Vorstellung werden alle Tickets rückerstattet!

Homepage:             www.himmelundkoelle.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Namensgeber für das 4.500 m² große Neubau-Projekt in Rondorf ist die angrenzende Schule St. George.
Life Balance ist die zukünftige Lebensqualität.
Die vorliegende Quartiersansicht ist das Ergebnis einer Konzeptplanung mit der Stadt Köln.

Das neue Wohnquartier am Rande von Rondorf wird exklusiv von Kern-Haus als Architektenhäuser umgesetzt und in Massivbauweise in Kalksandstein errichtet. Die drei Höfe, die sogenannten Yards, werden in der privaten, verkehrsberuhigten Stichstraße „Pater Prinz Weg“ ohne Durchgangsverkehr nun bald in die erste Bauphase gehen. Denn der Grundstein für das erste Haus wurde am 9.10.2020 mit guten Worten des Bezirksbürgermeister Mike Homann und einer lobenden Ansprache von Monika Ross-Belkner (Mitglied des Rates der Stadt Köln und Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss) gelegt.

Der Konzeptentwickler Frank Achim Kirsch, wahrZeichen®, freut sich auf die internationalen Nachbarschaft, denn davon geht er aus und so war sein Lächeln breit, als der renommierte Kölner Architekt und Stadtplaner Stefan Schmitz die Baumaßnahmen erklärte.

Zwei Einfamilienhäuser, elf Zweifamilienhäuser und eine hohe Aufenthaltsqualität hat er geplant. Eine verantwortungsbewusste Ressourcengewinnung ist natürlich berücksichtigt genau wie der Übergang in den vierten Hof, der von der Stadt Köln mit Mehrfamilienhäusern und Mietwohnungen architektonisch angepasst gebaut wird.

Entwickler und Investor Serjoscha Hellinger von Doetsch & Hellinger nannte es „die Bauweise der Zukunft“ und war sichtbar erfreut, dass es nun endlich los geht. Marina Neuhaus von Kern-Haus ist stolz auf die Umsetzung der 140 qm, 210 pm und 280 qm großen Häuser. „Der Grundriss kann sich nach den Wünschen der Bauherren individuell angepasst und gestaltet werden. Auch das Innenleben kann nach Abstimmung mit den zukünftigen Bewohnern geplant und als Bauantrag gestellt werden. 2/3 sind bereits vergeben bzw. reserviert. Demnach sind wir in vielen Gesprächen“.
Alle anwesenden Gäste freuten sich und so wird nun bald auch etwas darüber auf der Internetseite der Dorfgemeinschaft Rondorf-Hochkirchen-Höningen stehen, denn sie sind immer bei allen Entwicklungen des Dorfes dabei.

Möchten Sie sich über das Quartier beim Anbieter erkundigen, schauen Sie doch einma auf www.my-georges.de

(Fotograf Kay-Uwe Fische)

Sechs Monate war der Indoor-Spielplatz Jackelino in Godorf aus Coronaschutz geschlossen. Jetzt ist er wieder geöffnet und die Geschäftsführerin Margit Schoeneseifen freut sich. „Wir setzen alles daran, dass die Sicherheit gewährleistet wird. Darum desinfiziert unser hauseigenes Reinigungspersonal kontinuierlich alle Geräte und Kontaktbereiche“. Das freut nicht nur die Kinder, sondern auch die Begleitpersonen. „Die Eltern sind froh, dass sie mit ihren Kindern wieder in einem geschützten Raum zusammen spielen können. Viele Eltern sprechen uns Mut zu, dass wir die Kraft haben zum Überleben und buchen vorausschauend und schriftlich ihre Spielezeit über das Online-Buchungssystem, damit direkt alle Daten zur Verfügung stehen“, freut sich die Betreiberin.

Jackelino setzt alles daran, dass sie weiter öffnen dürfen. Die Reservierungen von Kindergeburtstagen sind übrigens schon bis Januar eingereicht, da nur ein Drittel der sonstigen Personenzahlen angenommen werden kann.

Das die Spielewelt Corona zum Thema macht, zeigt auch der neue Corona-Erklärfilm für Kinder. „Das Wichtigste ist die Sicherheit durch Hygienemaßnahmen und diese erklären wir in Wort und Bild“, und so wird regelmäßig über Lautsprecher und Leinwand auf auf die Schutzmaßnahmen aufmerksam gemacht, damit die Spielgeräte auf ca. 4.000 Quadratmeter zum Tollen, Toben, Klettern nach den Vorschriften genutzt werden. Für Kinder aller Altersklassen sind interessante Spielgeräte und Aktionen dabei und alle halten sich mit Einsicht an die Vorgaben.

Kinder dürfen spielen, sollten Mundschutz tragen und umgänglich sein. Die Begleitung im Erwachsenenalter muss Mundschutz tragen und acht geben.

Margit Schoeneseifen hat seit der Zwangspause viel Zuspruch erhalten: Das Konjunkturpaket wurde in Anspruch genommen und die Mitarbeiter in 100 % Kurzarbeit geschickt. Besonders schwer fiel es der Geschäftsführerin, sich im März von allen Aushilfen zu trennen, doch Sie hofft, dass sie bald wieder alle einstellen kann.

Sichtbar gerührt ist die erfahrene, herzliche Geschäftsfrau bei den Worten als sie über das Personal spricht: „Statt böser Worte haben wir von unserem Personal sogar Verständnis erfahren. Viele Mitarbeiter*innen freuen sich, dass wir dem hohen Kostendruck bei gleichen Öffnungszeiten und Eintrittspreisen standhalten und eine Wiedereinstellung in Aussicht stellen. Sie wissen, wenn wir den Publikumsverkehr wieder steigern dürfen, sind auch unsere Aushilfen wieder dabei“.

Margit Schoeneseifen ist vollständig überzeugt: „Wir schaffen das“. Die komplette Familie packt mit an. Sie stehen im Empfangsbereich, hinter der Kasse und betreuen mit Leidenschaft ihre kleinen Gäste. „Strahlende Kinderaugen sind doch das Schönste, was es gibt. Wenn kleine Zwerge und fröhliche Familien hier durch die Anlage flitzen, lachen und hoch in die Luft hüpfen, weiß man, wir sind auf einem guten Weg“. So bleibt das Familienunternehmen auch zuversichtlich und bittet alle Besucher, um einen Blick auf die Internetseite www.jackelino-safari.de. Diese wird kontinuierlich bearbeitet und mit reichlich Informationen bestückt. (Fotos zum Teil:Pressebüro Kirsten Reinhardt)