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Kampagne macht auf Problematik von „Dooring-Unfällen“ aufmerksam

66 Hollaendischer Griff
© Stadt Köln/ Holländischer Griff

Zu einer Vielzahl von Unfällen zwischen Auto- und Radfahrenden kommt es dann, wenn das Auto steht. Laut Unfallforschung der Versicherer liegt die Ursache bei mehr als der Hälfte der Verkehrsunfälle zwischen Radfahrenden und parkenden Autos im unaufmerksamen Öffnen der Autotür. Die Folgen sind oft schwerwiegend: Nach Informationen der Polizei Köln haben im Jahr 2020 deutlich mehr als 100 Radfahrende durch sogenannte „Dooring-Unfälle“ teils schwere Verletzungen erlitten – sei es, dass sie auf die plötzlich geöffnete Tür auffuhren oder im Zuge eines Ausweichmanövers vom fließenden Verkehr erfasst wurden.

In den Niederlanden wird mit dem sogenannten „holländischen Griff“ in der Fahrschule ein kleiner Trick vermittelt. Die Tür wird mit der von der Autotür abgewandten Hand geöffnet und die Personen im Auto drehen sich automatisch in Richtung Schulterblick. Mit diesem Trick werden Autofahrende wie auch Beifahr*innen den Schulterblick bestimmt nicht vergessen und die Verkehrssicherheit für Radfahrende wird deutlich verbessert.

Aber auch Radfahrende sollten immer aufmerksam sein und parkende Autos am Fahrbahnrand mit einem Mindestabstand von rund einem Meter passieren. Auf engen Straßen, auf denen der Abstand zu parkenden Autos am Fahrbahnrand nur schwierig einzuhalten ist, empfiehlt es sich, selbstbewusst in der Mitte zu fahren.

Mit einer am 30. März 2021 startenden Informations-Kampagne macht das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung auf das Thema „Dooring“ aufmerksam und mahnt stadtweit mit gleichnamigen Plakaten zur „Rücksicht mit Rückblick“.

(Text: Stadt Köln – Amt für Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitRobert Baumanns)

Für Schulabgänger*innen ist es wegen der Einschränkungen und Folgen der Corona-Pandemie noch schwieriger als sonst, zu entscheiden, wie es nach der Schullaufbahn weiter gehen soll. Die Stadt Köln bietet deshalb am 24. März 2021, 17 bis 19.30 Uhr, Unterstützung in Form einer digitalen Informationsveranstaltung für Jugendliche der Sekundarstufe II, Eltern und Interessierte. Es geht darum, welche beruflichen Möglichkeiten gibt es, wo man sich beraten lassen kann. Das Angebot richtet sich insbesondere an die Schüler*innen des aktuellen Abiturjahrgangs, die einen Plan für die Zeit nach der Schule brauchen, was derzeit eine ganz besondere Herausforderung darstellt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – Einfach anklicken, zuhören und Fragen stellen: https://suppondo.de/infoabend-ausbildung-studium-oder/.

Nach einer Begrüßung stellen junge Menschen ihre persönlichen Erfahrungen zu dualer Ausbildung, zum Besuch eines beruflichen Gymnasiums, eines Berufskollegs und zum klassischen Studium vor. Zudem stehen „Themenräume“ zur Auswahl.

Darin informieren Expert*innen, geben Tipps und beantworten Fragen zu folgenden Themen: die Berufsberatung und Agentur für Arbeit zu „Anschlusswege im Überblick“, Ausbildungsberatung, Handwerkskammer Köln, sowie Industrie- und Handelskammer zu Köln zu „Durchstarten mit Ausbildung“, die Studienberatung, Universität zu Köln und Technische Hochschule Köln „Studium? Was? Wann? Wo?“, unabhängiger Bildungsberatungsdienst zu „Plan B – Ins Ausland? Weltweiser“, Bundesamt für Familie und Zivilgesellschaft „Plan B – Bundesfreiwilligendienst?“, und die Bildungsberatung, Stadt Köln und Schulleitungen von Berufskollegs zu „Alternative Wege zum Abitur – Berufskollegs in Köln“. Bis zu drei verschiedene Themenräume können für je 30 Minuten besucht werden.

Unter allen Teilnehmenden werden drei Gutscheine für Bewerbungsfotos verlost.

Zugang zur Digitalen Infoveranstaltung

40 Flyer Infoabend Schulabgaenger PDF, 1666 kb

(Text: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Nicole Trum)

Der beliebte Gartenvogel setzt sich in der ersten öffentlichen Wahl gegen Rauchschwalbe und Kiebitz durch

Es ist soweit! Die Wahlbüros bei der Vogelwahl sind seit 19:30 Uhr geschlossen und alle Stimmen ausgezählt. Nun kann die NABU den Siegervogel 2021 verkünden: Der erste öffentlich gewählte „Vogel des Jahres“ ist das Rotkehlchen!

Über 450.000 Teilnehmende haben sich an der Vor- und Hauptwahl zum „Vogel des Jahres“ beteiligt und gemeinsam ihren Lieblingsvogel gekürt. Die Vogelwahl der NABU zeigt damit: Das Interesse an der heimischen Vogelwelt ist größer denn je. Das hat die NABU darin bestätigt, den „Vogel des Jahres“ auch weiterhin öffentlich wählen zu lassen.

Von Seiten der NABU sagt man weiter zu Wahl. Der erste öffentlich gewählte Vogel des Jahres ist das Rotkehlchen. Es hat mit 59.338 Stimmen vor Rauchschwalbe und Kiebitz das Rennen um den Titel gemacht. An der von NABU und dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) organisierten Wahl haben seit dem 18. Januar über 326.000 Menschen teilgenommen. In der Vorwahl hatten knapp 130.000 Menschen die zehn Vögel für die Hauptwahl bestimmt.

„Wir freuen uns über diese überwältigende Wahlbeteiligung“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller, „Da das Interesse an der heimischen Vogelwelt so groß ist, stellen wir auch in Zukunft den Vogel des Jahres öffentlich zur Wahl. Ein Fachgremium des NABU wird jedes Jahr fünf Kandidaten bestimmen, aus denen der Vogel des Jahres öffentlich gewählt wird.“ Die erste Wahl nach diesem neuen Modus wird bereits in diesem Jahr von Oktober bis Mitte November stattfinden. 

„Das Rotkehlchen ist einer der bekanntesten und beliebtesten Vögel Deutschlands“, so Miller, „Der zarte und doch stimmgewaltige Sympathieträger kann ganzjährig beobachtet werden. Mit seiner orangeroten Brust und seiner zutraulichen Art ist er besonders leicht zu erkennen und fast überall in Wäldern, Parks und Siedlungen zu Hause. Er hat im Wahlkampf mit dem Slogan ‚Mehr Gartenvielfalt‘ für sich und vogelfreundliche Gärten geworben.“

In Deutschland leben 3,4 bis 4,3 Millionen Brutpaare, der Bestand ist derzeit nicht gefährdet. Das Rotkehlchen trägt den Titel bereits zum zweiten Mal: Schon 1992 war der bekannte Gartenvogel Vogel des Jahres.

Vorläufiges amtliches Endergebnis der Wahl:

1. Rotkehlchen, 59.338 = 17,4%
2. Rauchschwalbe, 52.410 = 15,3%
3. Kiebitz, 43.227 = 12,6%
4. Feldlerche, 40.523 = 11,9%
5. Stadttaube, 31.453 = 9.2%
6. Haussperling, 28.137 = 8,2%
7. Goldregenpfeifer, 23.054 = 6,7%
8. Blaumeise, 22.908 = 6,7%
9. Eisvogel, 22.711 = 6,6%
10. Amsel, 17.988 = 5,3%

Weitere wundervolle Informationen zum Rotkehlchen finden Sie unter diesem Link:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/wahl-2021/29656.html?mobile=1&utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=210319+NABU-Spezial+VdJ

Verkehrsdienst der Stadt Köln startet Plakatkampagne

Der Verkehrsdienst hat die erste Stadtinformations-Kampagne im neuen Jahr gestartet: Im Rahmen der „Mach Köln“-Arbeitgeberin-Kampagne werden insbesondere Bewerberinnen und Bewerber angesprochen, die sich beruflich verändern möchten, oder eine neue Beschäftigung suchen – Quereinsteiger also.  

Die Mitarbeitenden in der Verkehrsüberwachung des Verkehrsdienstes der Stadt Köln erhöhen die Sicherheit im Verkehr auf den Kölner Straßen und gewährleisten eine moderne Parkraumbewirtschaftung. Der Verkehrsdienst spielt nicht nur im Alltagsgeschäft eine bedeutende Rolle: Die Beteiligung bei Großveranstaltungen und Ereignissen, beispielweise Köln-Marathon, CSD, Stadioneinsätze, Karneval und Silvester, macht die reibungs- und gefahrlose Durchführung dieser Veranstaltungen erst möglich. Darüber hinaus wird der Verkehrsdienst auch im Rahmen der allgemeinen Gefahrenabwehr tätig, so zum Beispiel bei Hochwasser und bei Evakuierungen im Zusammenhang mit Kampfmittelfunden. 

Der Verkehrsdienst der Stadt Köln gestaltet ein sicheres Miteinander in einer lebenswerten Großstadt. Die Stadt Köln macht die Quereinsteiger und Quereinsteigerinnen fit für die Herausforderungen der Verkehrsüberwachung, damit sie eigenverantwortlich in den Veedeln tätig sein können – mit einem unbefristeten Arbeitsverhältnis und tarifvertraglich geregeltem Einkommen.

https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/ausbildung-karriere-bei-der-stadt/stellenangebote/verkehrsueberwachungskraft-mwd-beim-ordnungs-verkehrsdienst

(Text:Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Robert Baumanns)

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat um 14.51 Uhr die Zehn-Zentner-Bombe in Köln-Sürth erfolgreich entschärft. Der Gefahrenbereich ist noch nicht freigegeben. Die Straßensperren werden sukzessive aufgehoben. Die KVB-Linien 16, 17, 130, 131 und 134 können den Betrieb wieder aufnehmen. Die Personen, die einen Krankentransport in Anspruch genommen haben, werden durch diesen wieder zurückgebracht. Im Evakuierungsbereich und der näheren Umgebung kann es daher noch zu Behinderungen kommen.

(Text:Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Robert Baumanns)