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Gute Nachrichten für den SC Rondorf und seine fast 450 Mitglieder: Das Land Nordrhein- Westfalen stellt dem Verein für den seit langem geplanten Neubau des Vereinsheims an der Kapellenstraße aus seinem Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ zur Sanierung und Modernisierung von Sportstätten eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 610.000 Euro zur Verfügung.
Andrea Milz, NRW-Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, überbrachte jetzt die gute Nachricht nach Rondorf: „Ich freue mich, dass wir mit den nun erteilten Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten. Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren.“
Christian Knopp, 1. Vorsitzender des SC Rondorf bedankt sich bei der NRW-Landesregierung für die gute Nachricht: „Wir sind überzeugt, dass wir mit dem großzügig gestalteten Vereinsheim und den beiden modernen Spielfeldern, nämlich einem Rasen- sowie einem Kunstrasenplatz, die die Stadt Köln gleichzeitig baut, für die derzeitigen und künftigen Mitglieder eine hochwertige Sportanlage anbieten können. Wir laden jetzt schon alle begeisterten Fußballsportler ein, sich uns anzuschließen. Mit diesem Bau werden wir in Zukunft wieder eine attraktive Adresse im Kölner Süden für den Fußballsport sein“.
Wolfgang Declair, als 2. Vorsitzender verantwortlich für das Bauprojekt ergänzt:
„Mit dieser beachtlichen Fördersumme können wir die Hälfte der Gesamtkosten abdecken. Wenn alles nach Plan läuft, können die Baumaßnahmen an der Kapellenstraße in diesem Sommer beginnen. Der Entwurf des Architekten Paul Link für das Clubheim stellt auch an die Nachhaltigkeit hohe Ansprüche und wird den Rondorfer Sportlerinnen und Sportlern auf lange Sicht viel Freude bereiten“ betont Wolfgang Declair den hochwertigen Charakter des Bauprojektes.
Für die erforderlichen Eigenmittel plant der Verein weitere Spenden- und Sponsorenaktionen. „Wir bitten alle, denen die Zukunft unseres Vereins mit seiner vorbildlichen Jugendarbeit am Herzen liegt, um Unterstützung“ betonen Christian Knopp und Wolfgang Declair in einem gemeinsamen Aufruf.
Wer den SC Rondorf beim Bau des neuen Vereinsheims unterstützen möchte:
Sport-Club Rondorf 1912 e.V. | Volksbank Köln Bonn eG |
Kontonummer DE45 3806 0186 7013 1730 22 | Verwendungszweck : Neubau Vereinsheim

(Text: Christian Knopp Vorsitzender Sport-Club Rondorf 1912 e.V. )

Kultur aktiv: Manche saßen den Lockdown nur aus, im Kunstzentrum Wachsfabrik war das anders. In der größten Bedrohung der Kulturszene gründete man hier den gemeinnützigen, hoch professionellen Förderverein „Freunde vom KultutForum Wachsfabrik e.V.“. Ab sofort kann jeder dort Mitglied werden, denn eins hat die Krise gezeigt, gemeinsam geht manches einfach besser. Der neue Verein wird zukünftig das Kulturprogramm auf dem Gelände unterstützen und einiges zur allgemeinen Förderung der Kulturszene im Kölner Süden beitragen. So wird es auch in 2021 wieder die offenen Ateliers am ersten Sonntag eines jeden Monats geben und, sobald es Wetter und die Corona-Lage zulassen, wird es auch wieder heißen „Kultur unter den Bäumen.“ Weitere Informationen findet man auf der neuen Homepage des Fördervereins: www.kulturforum-wachsfabrik.koeln

 

Gemeinsam für Zollstock

 

Auch die Zollstocker engagieren sich für ihr Veedel. Nach intensiver Vorarbeit hat sich jetzt die Interessengemeinschaft Zollstock im Wandel als Verein gegründet. Nach Eintragung ins Vereinsregister will man zukünftig als eingetragener Verein (e.V.) auftreten.  Kern der Vereinsarbeit sind Erhaltung und Förderung des Stadtteils Zollstock. Privatpersonen, Unternehmen und Vereine können sich hier für ihr Veedel engagieren und anschließen. Bis zum 15.3 läuft aktuell ein Fotowettbewerb- „Halte die schönsten Plätze und Dinge in Zollstock im Foto fest“ und erhalte dafür eventuell einen Preis, gestiftet von den Unternehmen im Veedel.  Sich zeigen, zusammen etwas bewegen und gemeinsam etwas schaffen  – mehr dazu auf www.igzollstockimwandel.de.

 

Aufstehen. Mitmachen. Immendorf aufblühen sehen.

 

Es gibt viele sinnvolle Möglichkeiten, wie man die Gesellschaft und seine Umwelt positiv beeinflussen kann. Die Bürgerinitiative „Blühendes Immendorf“ ist da sehr aktiv und freut sich über jede erdenkliche Hilfe. Denn Sie wollen gemeinsam Verantwortung für die Nachbarschaft übernehmen und dafür sorgen, dass die Natur in Immendorf geschützt wird und Menschen und Tiere sich wohlfühlen. Gemeinschaft stärken, die Grundversorgung sichern, die Bürgerinteressen unterstützen und mehr gesellschaftliches Leben, dafür stehen bereits über 250 Unterstützer und Freunde aus Immendorf und Umgebung ein.

www.bluehendes-immendorf.de

 

Willkommen in der Zukunft

Das Frühjahr hat begonnen und womit könnten wir es besser verbinden als mit einem ausgiebigen Spaziergang durch unser schönes Stadtgebiet? Schließlich hat sich das Spazierengehen zu unserem neuen und liebsten Hobby gemausert. Jedes Mal, wenn man über die Felder, durch die Wälder und am Rhein spaziert, fragt man sich, warum machen wir das nicht öfter – denn jedes Mal aufs Neue wird einem bewusst, wie besonders unser Stadtgebiet ist, und dass es immer etwas spannendes zu sehen gibt. So ist ein Spaziergang am Rhein nicht nur lohnenswert, wenn es warm ist, sondern auch an den ganz normalen Tagen und am Abend. Ein Spaziergang durch den Grüngürtel, Radfahren in der Rheinaue und walken im Forstbo (Forstbotanischen Garten) – all das macht unglaublich Spaß. Auch eine Auszeit im Volksgarten, im Römerpark oder eine Runde durch die Grünanlagen am Rosenzweig Weg ist nicht zu verachten. Steht man auf alte Architektur und hohen Baumbestand, ist eine Runde durch die Marienburg sicher nicht von Nachteil. Auf der Internetseite der Kölner Stadtteilliebe findet man im Kalender übrigens einige Stadtführer, die wundervolle Spaziergänge dazu anbieten.

 

Der Frühling ist im Anmarsch, die Natur erwacht. Besonders Allergiker bekommen das sofort und verstärkt mit, da jetzt der Pollenflug beginnt. Der altbekannte Heuschnupfen kommt dann gerne von heute auf morgen. Das Aufblühen der Pflanzen und damit die Verbreitung des

Blütenstaubs durch den Wind belastete Allergiker oft schwer. Der Heuschnupfen hat auch noch die unangenehme Eigenschaft, von Jahr zu Jahr schlimmer zu werden.

Sind Pollen einmal in Kontakt mit den Schleimhäuten der Nase und der Atemwege gekommen, setzen diese Proteine frei, die eine Abwehrreaktion des Körpers bewirken. Lästige Symptome müssen Allergiker dann bewältigen: Tränende Augen, Niesen, auch Husten und Hautreizungen sind nicht unüblich. Das kann sich bis in den Oktober hinziehen. Spezielle Pollenflugkalender im Internet geben

hervorragenden Aufschluss und sind immer auf aktuellem Stand, weil sich die Pollenflugsaison je nach Wetterlage nach vorne oder hinten verschieben kann.


WiSü hilft SchülerInnen beim Distanzlernen

Bereits seit Mitte Januar läuft das aktuelle Projekt von WiSü-Willkommen im Rheinbogen e.V., um SchülerInnen beim Distanzlernen zu unterstützen. Und es läuft gut, denn der Bedarf ist groß. Ehrenamtlich Tätige bieten entweder präsent (1zu1) oder digital ihre Hilfe an, wo die SchülerInnen alleine nicht zurechtkommen. Koordiniert wird das Ganze von Dr. Ellen Behnke und Monika Wilke auf dem Gelände der WiSü im Bürgertreff X auf der Eygelshovener Str. 33. Platz ist hier natürlich ausreichend vorhanden, um die Coronabestimmungen einzuhalten. Auch sammeln die Damen weiter Laptops mit Windows 10 und Kamera, um diese an Kinder weiter zu geben. Wer Lust hat, sich zu engagieren, kann sich gerne melden.  www.wisue.de

Sanierung von 28 Fahrzeugen ersparte 40,6 Millionen Euro im Vergleich zu einer Neubeschaffung
Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) schließen ihr Projekt „Umbau 2100er“ erfolgreich ab. Als letztes von 28 Fahrzeugen absolviert die Stadtbahn Nr. 2414 in diesen Tagen ihren 2.000-Kilometer-Test und steht dann uneingeschränkt dem Fahrgastbetrieb zur Verfügung. Mit der nun vollständigen Serie 2400 hat die KVB ihren Stadtbahnbetrieb gestärkt und die Qualifikation ihrer Hauptwerkstatt weiter verbessert. Dabei hat die KVB durch die Sanierung alter Fahrzeuge 40,6 Millionen Euro weniger ausgegeben, als der Erwerb von 28 neuen Stadtbahnwagen gekostet hätte.
Der 2.000-Kilometer-Test, bei dem neue Stadtbahnfahrzeuge vor ihrem Einsatz im Liniendienst noch einmal genau beobachtet werden, ist der letzte Baustein der Fahrzeugzulassung. Zuvor durchlaufen die Fahrzeuge diverse andere Prüfungen und Tests, ohne die sie nicht in den Fahrgastdienst gelangen.
Stefanie Haaks, Vorstandsvorsitzende der KVB: „Durch die Sanierung von 28 Stadtbahnwagen haben wir mit kräftiger Unterstützung durch Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen in die Qualität des Kölner ÖPNV investiert. Dabei haben wir über 40 Millionen Euro gegenüber einer Neubeschaffung von 28 Fahrzeugen sparen können. Und unsere Kollegen und Kolleginnen der Hauptwerkstatt haben wichtige Erfahrungen in der Bearbeitung von Stadtbahnen gewonnen. Diese Fertigungstiefe und unser wirtschaftliches Agieren zeigen, wie nachhaltig wir als KVB für die Stadt Köln unterwegs sind.“
Das Sanierungsprogramm „Umbau 2100er“ zur Überführung der alten Stadtbahn-Serie 2100 in die neue Serie 2400 begann im Jahr 2011 mit den praktischen Arbeiten am Prototyp. Zuvor wurden ab 2008 grund- legende Untersuchungen und Machbarkeitsstudien durchgeführt.
Möglich wurde das Projekt der Zweitverwertung durch die hohe Qualität des Stahls, der in den 1980er Jahren durch die damalige Firma DÜWAG verbaut wurde. Mit ihm lohnte es sich, die alten Fahrzeuge zu sanieren und damit auf den Neukauf von Hochflurbahnen zu verzichten. Die Stadtbahnen der Serie 2100 wurden in den 1984 bis 1985 gebaut.
Die KVB war, neben der SWB Bonn, das erste kommunale Verkehrsunternehmen, das Stadtbahnen umfangreich sanierte, anstatt diese neu zu beschaffen. Die Fahrzeuge der KVB-Serie 2400 können weitere zwei bis drei Jahrzehnte im Liniendienst eingesetzt werden.

Juan Carlos Castro Varela, KVB-Projektleiter: „Im Team der Hauptwerkstatt haben dabei alle Mitarbeitenden – sowohl in technischen, kaufmännischen als auch in administrativen Bereichen – komplexe Herausforde- rungen erfolgreich gemeistert, auch wenn diese bisher nicht zu ihren Aufgabenstellungen gehörten.“
Solider Einsatz von Investitionsmitteln
Die wirtschaftliche Betrachtung zeigt einen soliden Einsatz knapper finanzieller Mittel. Zum Beginn des Projektes wurde die Sanierung eines Stadtbahnwagens mit 1,7 Millionen Euro kalkuliert. Dieser Wert konnte zwar nicht ganz gehalten werden. Die erste Abrechnung zum Ende des Projektes ergibt einen finanziellen Aufwand von 1,75 Millionen Euro je Fahrzeug. Insgesamt wurden damit ca. 49 Millionen Euro in die gesamte Serie mit 28 Fahrzeugen investiert. Hierbei wurde die KVB durch das Land unterstützt, das 76 Prozent der Kosten nach den Regelungen des ÖPNV-Gesetzes NRW übernahm.
Doch der enorme Kostenvorteil ist weitgehend geblieben. Der Erwerb eines neuen Stadtbahnwagens wird mit rund 3,2 Millionen Euro veranschlagt. Hätte die KVB also die 28 Fahrzeuge der Serie 2400 neu gekauft, dann hätten 89,6 Millionen Euro aufgebracht werden müssen. Mit der Sanierung wurden 1,45 Millionen Euro je Fahrzeug und somit insgesamt 40,6 Millionen Euro weniger ausgegeben.
Seit der Fertigstellung des Prototypen im Jahr 2014 wurden durchschnittlich 3,5 Fahrzeuge pro Jahr als 2400er wieder in Betrieb genommen. Dieser Projektdurchlauf kann als gut bewertet werden. Hierbei ist zu bedenken, dass die KVB Betreiber des ÖPNV, jedoch nicht Fahrzeughersteller, ist. Die KVB-Hauptwerkstatt hat mit Hauptuntersuchungen, Wartung, Instandhaltung, kleineren und größeren Reparaturen etc. eigentlich andere Aufgaben als die umfassende Sanierung ganzer Fahrzeuge. Das unterscheidet die Werkstatt eines Betreibers von einem herstellenden Industrieunternehmen.
Höhere Qualifikation der Hauptwerkstatt
Beim Umbau der Fahrzeuge in Eigenregie konnte der Fachverstand der KVB-Hauptwerkstatt genutzt und vergrößert werden. Eine wesentliche Erkenntnis aus dem Projekt „Umbau 2100er“ ist, dass in allen Fachbereichen ein Wissenstransfer ermöglicht wurde – auch in der Zusammenarbeit mit Zulieferfirmen. Dieser Wissenstransfer ist für das Tagesgeschäft und für zukünftige Projekte sehr wertvoll. Er konnte auch bereits für die Ausschreibung und Beschaffung von Neufahrzeugen im Hochflur- und Niederflurbereich genutzt werden.
Alle beteiligten Mitarbeitenden – Facharbeiter, Techniker, Meister und Ingenieure – haben mit dem Projekt gezeigt, dass die KVB weitaus mehr umsetzen kann, als im Alltag erforderlich ist. Hierzu hat die außerordentliche Motivationsbereitschaft der KVB-Mitarbeitenden und der am Projekt beteiligten Unter- nehmen spürbar beigetragen. Allen war an einer lösungsorientierten Zusammenarbeit in der Zeitspanne von über einem Jahrzehnt gelegen.

Zudem konnten durch das Projekt sehr gute Kenntnisse über die Stadtbahnen der neuen Serie 2400 gewonnen werden. Im Prinzip kennen die Fachleute jede einzelne Schraube und Schweißnaht. Der Umgang mit „eingekauften“ Fahrzeugen hätte nicht zu diesen Kenntnissen geführt.
Betrieblich zuverlässige Fahrzeuge
Die Fahrzeuge der Serie 2100 haben eine Gesamtlaufleistung von über 30 Jahren erreicht. Durch die Fahrzeugsanierung sollen die neuwertigen Fahrzeuge der Serie 2400 weitere 25 Jahre eingesetzt werden können. Die ersten Hauptuntersuchungen von Stadtbahnen der Serie 2400 verliefen unauffällig. Es konnten bisher keine Auffälligkeiten festgestellt werden, die Grund zum Zweifel an der beabsichtigten Laufleistung geben würden.
Dabei zeigen die Stadtbahnen der Serie 2400 auch im Vergleich zu den Fahrzeugen anderer Serien keine größeren Auffälligkeiten. Das spricht für eine hohe Qualität der durchgeführten Sanierung.
An den Fahrzeugen wurden umfassende Arbeiten vorgenommen
Jedes der 28 Fahrzeuge hat ein umfangreiches Programm durchlaufen. Von der Demontage, Ausbesserung des Wagenkastens, Teileaufbereitung und -überholung über die Komponenten-Neubeschaffung, Lackierung, Einrichtung des Fahrgastraumes und Fahrerstandes bis hin zu den Testläufen und ersten Metern auf dem Gleis fand ein umfassender Erneuerungsprozess statt:
Klimaanlage:
Der Projektpartner Vossloh-Kiepe hat eine sehr flache Klimaanlage entwickelt. Die 25 Zentimeter hohen Module passen problemlos auf das Dach der Fahrzeuge und diese dann unter allen Brücken hindurch. Bisher gab es keine Klimaanlage in den 2100ern.
Fahrgestell:
Die Drehgestelle von Siemens/Düwag sind so stabil, dass eine Grundüberholung ausreichte. Die Anbauteile und Leitungen wurden erneuert, die Bremsen durch KVB-Mitarbeitende überholt. Die Gestelle wurden gründ- lich auf Risse untersucht, die Getriebe überholt und die Achsen ausgetauscht.
Türen:
Das Türsystem wurde beibehalten, aber komplett überarbeitet. Alle Schwachpunkte wurden analysiert und verbessert.

Ölfreier Kompressor:
Auch die Konstruktion der Druckluft-Kompressoren wurde anhand der Erfahrungen mit neuen Stadtbahn- serien ausgerichtet. In den 2400er-Fahrzeugen kommt der Kompressor ohne Öl aus und wird somit den Zielen des Umweltschutzes wesentlich gerechter.
Fahrgastraum:
Der Fahrgastraum wurde in seiner Aufteilung verändert. Es entstanden großzügigere, breitere Durchgänge und mehr Stehplätze bzw. Stellplätze für Kinderwagen, Fahrräder etc. Eine der beiden Fahrerkabinen ist entfallen. Die Bahnen werden stets in Doppeltraktion gefahren, deshalb wird nur eine Fahrerkabine je Fahrzeug benötigt.
Trittstufen:
Die Trittstufen wurden – nach Absprache mit Behindertenverbänden – mit einer Neigung versehen, so dass
zukünftig Rollstuhlfahrer leichter in das Fahrzeug gelangen.
Wagenkasten:
Der Wagenkasten blieb grundsätzlich so erhalten, wie er bei den alten Fahrzeugen war. Nach Entkernung und Sandstrahlung haben die Wagenkästen jedoch auch Verstärkungen erhalten, um den zunehmenden Gewichts- belastungen Rechnung zu tragen. An nur wenigen Stellen bedurfte es der Beseitigung von Schadstellen.
Fahrerkabine:
Die Antriebssteuerung blieb im Wesentlichen so erhalten, wie sie auch in den 2100ern konstruiert war. Erneuert wurden die Kabel. Der Fahrerarbeitsplatz ist genauso angelegt, wie in den Bahnen anderer Baureihen auch. Damit haben die Fahrer eine gleiche Arbeitsumgebung, auch wenn sie zwischen verschiedenen Serientypen wechseln.
Anpassungen der Hauptwerkstatt waren notwendig
Für das Projekt „Umbau 2100er“ waren auch Anpassungen in der Hauptwerkstatt notwendig, um die zu bewältigenden Aufgaben zielorientiert leisten zu können:
Im Niehler Hafen wurde ein gesondertes Lager in Form einer Leichtbauhalle errichtet, um die zahlreichen einzelnen Bauteile nach ihrem Ausbau und für ihre Aufarbeitung zu lagern.
In der Hauptwerkstatt wurden Arbeitsgleise für die Durchführung der Schweißarbeiten abgetrennt.

Eine Absaugungsanlage musste integriert werden, um die kompletten Wagenkästen und Fahrwerks- rahmen sandstrahlen zu können. Hierdurch wurden die Mitarbeitenden vor gesundheitsbeein- trächtigenden Partikeln geschützt.
Die Teileanfertigung wurde von der Einzel-/Kleinserienfertigung auf die Serienfertigung umgestellt.
Mobile Absaugvorrichtungen wurden zusätzlich angeschafft, um Schweißgase zu entfernen.
Ein Wasserstrahlschneider wurde angeschafft, um Blechteile effizienter herzustellen.
Mit einer neuen Wiegevorrichtung konnten Bauteilgruppen und Teilsysteme erfasst werden, um die tatsächlichen Achslasten und das Gesamtgewicht der Fahrzeuge zu dokumentieren.
Die KVB hat inzwischen bewertet, ob sich auch die Fahrzeuge weiterer, in die Jahre gekommener Stadtbahn-Serien für eine Sanierung eignen. Innerbetriebliche und externe Gutachten ergaben jedoch, dass die Material- und Verarbeitungsqualität von Stadtbahnen z. B. der Serie 2200 nicht so hoch ist wie bei den Fahrzeugen der alten Serie 2100. Eine Sanierung dieser Fahrzeuge würde deshalb viel aufwändiger werden als bei den Fahrzeugen der Serie 2100. Eine Sanierung wäre nicht wirtschaftlich.
Zudem müsste die Personalstärke der Hauptwerkstatt nennenswert vergrößert werden, um dauerhaft Sanierungs-Programme durchführen zu können. Inzwischen wurde die Stadtbahnflotte der KVB mit der Erweiterung der ÖPNV-Angebote vergrößert, so dass die Hauptwerkstatt mit ihrer jetzigen Personalstärke ausgelastet ist.
Folglich hat sich die KVB für die Beschaffung von Neufahrzeugen, sowohl für den Hochflur- als auch für den Niederflurbereich, entschieden. Die ersten beiden Stadtbahnen der neuen Hochflur-Serie HF6 befinden sich derzeit im Testeinsatz im KVB-Liniennetz.

(Text: Kölner Verkehrs-Betriebe AG /STA )

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Hilfe für i-Dötzchen 2021

Der Weißer Rheinbogen Stiftung sind Kinder wichtig, darum haben sie zur Hilfe aufgerufen, um bedürftigen Familien mit Kindern beizustehen,deren Einschulung in den vier Grundschulen in Rodenkirchen, Weiß und Sürth im Herbst 2021 bevorsteht. Geholfen wird ausschließlich Kindern, deren Eltern unverhofft in eine Notlage oder auf Sozialhilfe angewiesen sind. 50,00 € in Form eines lokalen Einkaufsgutscheins für die Erstausstattung sowie eine Brotdose und eine Getränkeflasche werden nach Eingang einer vertraulichen Bewerbung schnellstmöglich überreicht. Wenn Sie Interesse an diesem Projekt haben, erhalten Sie unter www.weisser-rheinbogen-stiftung.de viele weitere Informationen. Auch können Sie Willi Esser von der Stiftung direkt anrufen unter 02236 – 327480 oder Ihm unter stiftungwrs@gmail.com eine Nachricht schreiben.