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Edelweißpiratenclub e.V.
c/o Jan Krauthäuser 
Sachsenring 73a 
50677 Köln 

Am Anfang war…

…der Chor. Das war, wie wir ja wissen, der erste Abschnitt unserer gotischen Kathedrale, der erbaut wurde und ist somit der älteste Teil.

Jedesmal, wenn ich im Dom bin und der Chorumgang geöffnet ist, nutze ich die Gelegenheit für einen Rundgang und immer wieder bin ich auf’s neue fasziniert. Zum einen ist es diese Stimmung, die man ja sowieso überall im Dom spürt, und ich bin mir fast sicher, dass genau diese Stimmung niemanden kalt läßt, aber in diesem Bereich herrscht nochmal eine besondere Atmosphäre.

Ich weiss, ich gerate gerade wieder ins schwärmen, aber bei „meinem“ Dom kann ich einfach nicht anders. Hier spürt man etwas bedeutendes, das Alter, hier wird die Geschichte des Kölner Domes wieder lebendig. Das liegt zum einen sicherlich am Schrein der Heiligen Drei Könige als Mittelpunkt, aber auch an den sich im Chor befindenden Kapellen (den Chorumgang mit den Kapellen nennt man auch Kapellenkranz). Sieben sind es und auf eine möchte ich jetzt besonders eingehen. Es ist die Achskapelle, auch Dreikönigenkapelle genannt. Durch deren Fenster bei den beiden Tag- und Nachtgleichen im Frühjahr und Herbst bei Sonnenaufgang und schönem Wetter Chor und Langhaus in einer Linie in ein wunderschönes Licht getaucht werden, erinnert ihr euch?
Und dieses Fenster ist kein geringeres als das älteste erhaltene Fenster des Domes, nämlich das zweibahnige Bibelfenster. Ich spüre im Dom ja immer Ehrfurcht und Demut, vor dem, was hier vor langer Zeit von Menschenhand geschaffen wurde, aber zu wissen, dass dieses Fenster tatsächlich noch aus dem Jahr 1260 stammt und Meister Gerhard vielleicht selbst noch an der Gestaltung beteiligt gewesen ist, und jetzt davor stehen zu können bzw. zu dürfen, läßt meine Ehrfurcht noch größer werden.

Das besondere an dieser Kapelle ist, dass von 1322 bis 1864 hier der Dreikönigenschrein stand. Ursprünglich war zur Erinnerung dessen hier auch ein Mosaik verlegt, welches die Fahnen der drei Heiligen zeigte. Bei Ausgrabungen im Jahre 1947 wurde dieses jedoch zerstört. Über der offenen Ausgrabungsstelle wurde damals eine Betondecke eingebracht, die aufgrund durchgerosterer Stahlträger aber 1977 erneuert werden mußte. Hierauf wurden nun Mettlacher Fliesen verlegt. 1974 hatte man diese aus der (nicht mehr bestehenden) Dominikanerkirche in Düsseldorf gerettet.

Düsseldorfer Fliesen im Kölner Dom?? Naja, wir wollen mal darüber hinwegsehen.

In die unterste Stufe des Altarpodestes wurde sogar eine Inschrift diesbezüglich eingemeißelt.
Aber noch etwas ist besonders an dieser Kapelle. Hier wurde einst ein Herz beigesetzt. Das Herz der französischen Königin Maria von Medici. In der Mitte findet man eine verlegte Marmortafel, die an beides erinnert, an den Dreikönigenschrein und an die im Jahre 1642 verstorbene Mutter der Könige, Königin der Franzosen.

Ebenfalls bemerkenswert finde ich auch die weitere Ausstattung dieser Kapelle. Nachdem das Mausoleum, welches die drei Heiligen Könige beherbergte, abgetragen worden war, wurde die Achskapelle umgestaltet. Die Hauptfarben, von Kirchenmaler Friedrich Schimmel aufgetragen, waren rot, blau und gold.

Wenn ihr das nächste Mal im Dom seid, schaut euch diese Kapelle etwas näher an. Ich bin mir sicher, auch ihr werdet diese Faszination und Ehrfurcht spüren.

Bis bald
eure Ramona

Weitere Informationen siehe www.koelschgaenger.de

Bild könnte enthalten: Innenbereich

 

 

Lutherkirche Südstadt, Martin-Luther-Platz, 50677 Köln, www.suedstadt-leben-koeln.de

 

So 30.06.2019                  13.00-22.00 h

Sommerfest der Lutherkirche 
mit Live Bands:
 NuPosition, Melchi VE, J.P. Weber, Christian Hecker Banda, Margaux & Die Banditen, Südstadt-Combo mit Christoph Broll, Inge + Gerd Sagemüller u.a.

Kinderspielen, Grill & Leckereien
Eintritt frei / Infos: www.suedstadt-leben-koeln.de 

Weißer Rheinbogen Stiftung -Mit Engagement und Herz helfen

Diese Stiftung, kommt allen Bewohnern der Stadtteile „Rodenkirchen, Weiß und Sürth“ zu Gute. Aus einem sozialen Verantwortungsgefühl heraus, haben Friedhelm und Edeltraut Brodesser zusammen mit Willi und Ingrid Esser beschlossen, etwas für das Gemeinwohl quasi vor der eigenen Haustür zu tun. Hintergrund waren die Erfahrungen, die beide Ehepaare mit der Not und den sozialen Missständen in den drei Orten gemacht haben. Hinzu kamen die immer häufiger auftretenden Berichte über Mobbing und Gewalt bei Jugendlichen, fehlende sinnvolle Freizeitbeschäftigungen, in Not geratenen Familien und Altersarmut.

Seit 2012 wurden über 50 Projekte mit einem Gesamtbetrag von über 51.000 Euro gefördert. Es bedarf einer großen Unterstützung durch viele Spender, um Hilfe da zu leisten, wo sie gebraucht wird. Aus diesem Grund ruft die Stiftung immer wieder dazu auf, als Förderer mit einem jährlichen Spendenbetrag zu helfen. In diesem Jahr wird das Stiftungskapital nahezu 100.000 Euro betragen. Kindertagesstätte, Kindergärten sowie Grund- und weiterführende Schulen können sich formlos bezüglich einer Förderung von sozialen Projekten an die Stiftung wenden. Das Gleiche gilt für soziale Organisationen und gemeinnützige Vereine und Senioren. Auf unserer Internetseite und unter  www.weisser-rheinbogen-stiftung.de erhalten Sie viele weitere Informationen.

Das war Sommerblut 2019

Kölner Kulturfestival konnte mit Themenschwerpunkt GLAUBE punkten

 

In der 18. Ausgabe des Sommerblut Kulturfestivals lag der Fokus auf Glaubensfragen und wie diese uns beeinflussen. Ob Glaube an Gott, Wunderheilungen, Astrologie, UFOs oder das Gute im Menschen, Sommerblut zeigte in Tanz- und Theateraufführungen, mit Performances, Ausstellungen und Musik die vielen Facetten des Glaubens.

Rund 13.500 ZuschauerInnen besuchten vom 25. Mai  bis 11. Juni 2019 die 35 Produktionen mit rund 500 Künstlern an 24 Veranstaltungsorten.

 

Neben der erstmals als Open-Air-Event am Tanzbrunnen ausgelegten Eröffnungsveranstaltung mit 5.000 Besucher*innen erwies sich vor allem das 1. Kölner Festival der Religionen als Publikumsmagnet. Die vielfältigen musikalischen Darbietungen, Workshops und Infostände wollten sich mehr als 1.500 Kölnerinnen und Kölner nicht entgehen lassen. Über eine Wiederholung des zusammen mit dem Rat der Religionen, der Stadt Köln und der gemeinnützigen Initiative Faiths in Tune konzipierten Events zur Förderung des interreligiösen Dialogs wird intensiv nachgedacht.

 

Die Sommerblut-Eigenproduktion YOUTOPIA fragte, ob junge Menschen an eine gute, gerechte und friedliche Zukunft glauben. Ihre Vorstellungen von Demokratie, Zusammenleben und der Bewahrung unserer natürlichen Lebensgrundlagen brachten viele zum Nachdenken. Die Inszenierung von Barbara Wachendorff war als Rundgang zwischen verschiedenen Orten rund um den Neumarkt angelegt und begeisterte die Zuschauer ebenso wie die Medien. Aufgrund des großen Interesses wurde ein Zusatztermin bespielt, zudem läuft das Stück noch am 21.6. in Berlin und 23.6. in Bonn.

 

Nicht weniger intensiv war Das Mädchen ohne Hände der Gruppe Drugland, die Texte von Laiendarsteller*innen mit langjähriger Suchterfahrung in ein Grimmsches Märchen einwob. Derzeit arbeiten alle Beteiligten an einer langfristigen Finanzierung dieses Theater-Projekts unter Trägerschaft des Sozialdienstes Katholischer Männer und des Vereins Vision e.V..

Das Miteinander unterschiedlicher Kulturen und Religionen stand bei zwei anderen Sommerblut-Produktionen im Mittelpunkt: Die brisante Neuinszenierung von Shakespeares Der Kaufmann von Venedig auf Odonien konnte mit der Authentizität und Leidenschaft der Jugendlichen punkten, die aus sozial benachteiligten Quartieren stammen. Mit Rap-Passagen und viel Humor interpretierten sie die religiösen Klischeevorstellungen der 450 Jahre alten Romanvorlage völlig um. Auch in City of Faith ging es um religiöse Toleranz und Intoleranz. Regisseur Stefan Herrmann brachte im Kölner “melting pot” Chorweiler einen Chor der Gläubigen auf die Bühne, deren Bekenntnisse auch die gesellschaftliche Vielfalt und die Probleme des Zusammenlebens zum Ausdruck brachten.

 

Nicht zuletzt thematisierte Gregor Leschig in Kraft und Beistand, mit welchen Emotionen Menschen mit chronischen Erkrankungen konfrontiert sind und die sie teils ihren Glauben verlieren oder finden lassen.

 

Zum fünften Mal gab es zum Abschluss des Kulturfestivals die MAD PRIDE – eine bunte und lebensfreudige Demo von und für Menschen mit Behinderung, an der dieses Jahr auch zahlreiche Menschen mit Suchterfahrungen teilnahmen.

 

Im Rahmen der Festivalausgabe 2019 wurde auch die Barrierefreiheit der Veranstaltungen ausgebaut. Mit 22 Produktionen waren fast doppelt so viele Events zumindest teilweise barrierefrei, wie im Vorjahr.

links nach rechts: Frank Straube, 2. Vorsitzender + Festausschußleiter, Manuela Gäs, 2. Kassiererin, Andras Gäs, 1.Schießmeister, Hans-Jürgen Kampf, 1. Vorsitzender, Johann Dahmen, Schießstandwart, Anita Münch, 1. Kassiererin, Anke Jongen.  kommissarische Jungschützenleiterin, Dieter Bresse, 1. Kommandant.

 

AKTUELLES VON DEN ADLERSCHÜTZEN

Hans-Jürgen Kampf, berichtet…

Mitte März wurde bei den Adlerschützen ein komplett neuerVorstand gewählt. Wir möchten Dieter Jansen für seine fast 3-jahrzehntelange erfolgreiche Arbeit an der Spitze der Adlerschützen und dem bisherigen Vorstand für die geleistete Arbeit danken.

Die Geschicke der Adlerschützen liegen nun in jüngeren Händen. Nachfolgend eine kurze Vorstellung des neuen geschäftsführenden Vorstandes:

  1. Vorsitzender Hans-Jürgen Kampf, seit 30 Jahren Mitglied und während dieser Zeit auch im Vorstand tätig. 2. Vorsitzender/Festausschußleiter Frank Straube, 1. Kassiererin Anita Münch, 1. Schießmeister Andreas Gäs und Schießstandwart Johann Dahmen.

Selbstverständlich beteiligen wir uns an sozialen Projekten im Rahmen unserer Möglichkeiten, da wir selbst nur ein kleiner Verein mit 25 aktiven Mitgliedern sind. Unsere Altersstruktur ist leider auch vom demografischen Wandel betroffen. Der erste Schritt mit der Unterstützung des Zollstocker Tierheims ist getan. Hier haben wir bereits mehrfach größere Futterspenden gemacht. Auch Dank des Futterhauses in Brück, bei der uns die  Inhaber Doris Krosse und Jürgen Kleinsorg tatkräftig unterstützen.

Gerne dürfen Sie uns mittwochs an unserem Trainingstag ab 18:30 bis 20 Uhr besuchen und auch Ihre Treffsicherheit ausprobieren. Hier stehen Ihnen erfahrene Schießleiter zur Verfügung, die Sie dabei unterstützen. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren in Begleitung Erwachsener/Eltern sind ebenfalls herzlich willkommen. Konzentration, Selbstbeherrschung und Ruhe ist im Schießsport sehr wichtig. Eine Erfahrung, die gerade in der heutigen Zeit wertvoll ist. Für Kinder unter 12 Jahren stellen wir ein Lichtgewehr zur Verfügung, hier können die Kinder erste Erfahrungen mit dem Schießsport machen. Das Schöne am Schießsport ist, dass man egal welchen Alters daran teilnehmen und außergewöhnlich hervorragende Leistungen erzielen kann. Kommen Sie vorbei und überzeugen Sie sich selbst!

Auch besteht die Möglichkeit, dass Sie unser Vereinsheim für eine Familienfeier, Versammlung, usw. mieten können. Hierfür erreichen Sie uns telefonisch in unserem Vereinsheim unter Telefon 0221-3579540.

Nun aber zu unserem Schützenfest, zu dem wir Sie Alle ganz herzlich einladen.

Am Samstag, den 21.09.2019, findet ab 14 Uhr unser Würdenträgerschießen statt, zu dem Sie herzlich willkommensind. Für die Bevölkerung und Vereine wird auch ein Preisschießen durchgeführt. Hier können Sie schon erste Erfahrungen mit dem Schießsport sammeln. Die Bekanntgabe der Sieger und die Proklamation der neuen Würdenträger der Adlerschützen erfolgt gegen 19 Uhr.

Am Samstag, den 28.09.2019, startet unser Schützenfest mit der Kranzniederlegung auf dem Südfriedhof und anschließendem Umzug zur St. Pius Kirche. Nach der Messe erfolgt der große Zapfenstreich auf dem Vorplatz der Piuskirche und im Anschluss der Fackelzug durch Zollstock zu unserem Schützenheim. Hier findet ab 20 Uhr der Krönungsabend statt, zu dem Sie herzlich willkommen sind.

Am Sonntag, den 29.09.2019, findet um 15 Uhr der große Schützenumzug statt. Danach ist in unserem Schützenheim ein gemütliches Zusammensein, natürlich auch für unsere Zollstocker Bevölkerung, bei Kaffee und Kuchen oder auch einem Glas Kölsch angesagt.

Sie sind an allen Tagen herzlich eingeladen. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind.

Am 1. Samstag im Januar wird es wieder einen Neujahrsempfang inklusive Neujahrschießen geben, zu dem alle Vereine und auch die Bevölkerung aus Zollstock eingeladen sind.

Am 1. Februar 2020 wird es bei den Adlerschützen die 1. Adler-Kostümsitzung mit bekannten Kräften aus dem Kölner Karneval geben. Der Eintrittspreis beträgt € 20,–. Beginn 19 Uhr; im Anschluss After-Sitzungsparty. Speisen und Getränke wird es wie immer zu zivilen Preisen geben. Der Kartenvorverkauf erfolgt über die Adlerschützen im Vereinsheim, den Bürgerverein und Lotto M. Kluth.

Wir hoffen, hiermit Ihr Interesse geweckt zu haben und Sie baldmöglichst bei uns begrüßen zu dürfen.

Adlerschützen Sankt Pius Schützengilde Köln–Zollstock 1930 e.V.

Fritz-Hecker-Straße, 50969 Köln

 

Von links nach rechts: Trägerin der Damenkette: Martina Jansen, Bambiniprinz Sevenja Gäs, Prinz: Vivien Sester

Die Kapelle Jonge informieren:

Ab jetzt ist die Anmeldung möglich- Ihr könnt Euch als Fußgruppe oder Wagenensemble für unseren bunten und familiär geprägten Karnevalsumzug am 22. Februar 2020 in Köln-Weiß anmelden. Seid dabei und lasst Kamelle regnen!  http://wp.kapelle-jonge.de/zugleitung/

Das Familienfrühstück findet mehrmals im Jahr sonntags um 10:00 Uhr entweder im Pfarrheim Wabe in Rodenkirchen oder im Pfarrsaal in Sürth statt.

Herzlich eingeladen sind Familien mit Babys, Klein- und Schulkindern die Lust auf neue Kontakte zu anderen Familien und auf ein leckeres Frühstück haben. Anschließend möchten wir gemeinsam die Hl. Messe (meist eine Familienmesse) in St. Joseph bzw. St. Remigius besuchen.

Für unsere Planung bitten wir um Anmeldung mit der Anzahl der teilnehmenden Kinder und Erwachsenen bis eine Woche vor dem jeweiligen Termin per E-Mail an beatrix.vogel@rheinbogen-kirche.de.

 

Neue Mitstreiter gesucht! Wer möchte mitmachen?

Das Orga-Team des Familienfrühstücks findet sich derzeit neu. Dazu werden noch Familien gesucht, die das Familienfrühstück organisieren und auszurichten. Interesse?

Bitte eine Mail an Frau Vogel (s. oben) senden.