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Der Südfriedhof – Eher Park als Friedhof

Verschlungene Wege, riesige Bäume, eher ein Park: Der größte Friedhof Kölns hat eine Fläche von mehr als 80 Fußballfeldern. Und da auch das noble Viertel Marienburg zum Beerdigungsbezirk gehört, gibt es hier auch repräsentative, altehrwürdige Grabstätten zu bewundern. Zahlreiche Prominente haben ihre letzte Ruhe auf dem Südfriedhof gefunden, darunter Sportler wie Weltmeister Hans Schäfer oder der Boxer Peter Müller, bekannt als „Müllers Aap“. Direkt am Hauptweg liegt der erste Präsident des 1. FC Kölns, Franz Kremer, ein paar Ecken weiter liegt der Präsident und Mäzen von Fortuna Köln Hans „Schäng“ Löring.Und da wir in Köln sind, finden sich auch die Gräber vieler Karnevalisten hier, so zum Beispiel Karl Berbuer, Komponist vom „Trizonesien-Song“ und „Heidewitzka, Herr Kapitän“. Imposant sind auch die großzügig angelegten Ehrenfriedhöfe der Opfer der Weltkriege, besonders der bestens gepflegte Commonwealth-Friedhof. Hier sieht man das mit Sicherheit am besten gepflegte Stück öffentliches Grün im gesamten Kölner Stadtgebiet.

In einem Rundgang über den Friedhof lernen wir Teile des riesigen Areals kennen und hören die Geschichten rund um die hier bestatteten Toten

Dauer
ca. 2,5 Stunden

Kosten:
ab 12 Euro / Person
Hinweis in eigener Sache: Für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer spende ich immer 1,11 Euro an die Interessengemeinschaft „Bestattung obdachloser Menschen“.

Mindestteilnehmer:
15 Personen

Termine:

2. August 2020 um 15:00 – 17:30

20.September 2020

Alle verfügbaren Termine findet ihr im Lotsen-Kalender.

Treffpunkt:

Südfriedhof, Köln-Zollstock
Höninger Pl. 25
50969 Köln
Deutschland

Buchung:
Telefonisch 0221 / 98863509 oder per e-mail: uli@koeln-lotse.de

Seit 70 Jahren für die Menschen da

Was macht eigentlich die Diakonie Michaelshoven?

Vor genau 70 Jahren legte Pfarrer Erwin te Reh im ehemaligen Kriegsgefangenenlager Hoffnungsthal mit der Gründung eines Heimes für Kriegswaisen den Grundstein für die Diakonie Michaelshoven. Heute ist sie der größte diakonische Träger im Kölner Raum. Etwa 2.800 hauptamtliche und 650 ehrenamtliche Mitarbeiter unterstützen in vielen Einrichtungen Kinder und Jugendliche, Menschen mit Handicap, Senioren, Männer und Frauen bei der beruflichen Orientierung sowie Menschen in Krisensituationen.

Unabhängig von Alter und Herkunft ist jeder in der Diakonie zuhause. Gerade wurden neue und moderne, traumhafte Wohnlandschaften für Senioren eröffnet. Vom betreuten und seniorengerechten Wohnen bis hin zur vollstationären Pflege gibt es alles, was den Lebensabend lebenswert macht.

Besonders erwähnenswert ist die Nähe zu Kindern und Jugendlichen. Direkt neben den Seniorenwohnungen findet man den ebenfalls neuen Kindergarten, Therapiepferde, eine Vogelvoliere und riesige Wiesen in einer langjährig gewachsenen Parklandschaft. In zahlreichen Wohnhäusern sind unterschiedlichste Menschen untergebracht. Dazu gehören Menschen, die in ihrer Entwicklung beeinträchtigt sind, aber auch junge Mütter und Menschen in einer Krise.

Weiter gibt es bei der Diakonie einen großen Förderbereich. Die Tagesgruppen sind für Schülerinnen und Schüler da, dort gibt es ein Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und viel Spaß bei gemeinsamen freizeit-pädagogischen Angeboten. Im hauseigenen Berufskolleg kann man eine Ausbildung absolvieren oder das Fach-Abitur erwerben. Im Berufsförderungswerk nutzen viele Menschen die Möglichkeit zu einer berufliche Reha oder Umschulung. Die Akademie bietet jährlich über 200 Fort- und Weiterbildungen an, in den Familienzentren gibt es Angebote für die ganze Familie. Lama-Besuche, Tanznachmittage, Kunst, Musik und Gottesdienste in der Erzengel-Michael-Kirche gehören hier genauso dazu wie Integrationsarbeit.

Die geplante Jubiläumsfeier Anfang August muss leider wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Aber die Diakonie möchte den Geburtstag nachholen. Dann kann man sich auf ein tolles Open-Air-Fest mit den Bläck Fööss und den Paveiern sowie viele familienfreundliche Aktivitäten freuen.

Auf der Internetseite diakonie-michaelshoven.de findet man ausführliche Informationen zu allen Angeboten.

Vor Wochen hätte niemand das für möglich gehalten, dass die Digitalisierung einen solch rasanten Anstieg erleben würde. Schule und Job im Homeoffice, persönliche Gespräche oder eine Teambesprechung über zoom. Auch gibt es jetzt eine Reihe von webinaren und interessante Workshops auf digitalen Seiten. Fast jeder bietet etwas an. Die Handwerkerskammer, der Klavierunterricht, selbst ein Arztgespräch gibt es jetzt per digitaler Übertragung. Fachleute sagen, digitale Kompetenz und Offenheit gegenüber der Digitalisierung sind bei Männern höher als bei Frauen. Auch muss nach Altersgruppen differenziert werden. Die Digitalisierung im beruflichen Kontext bedeutet, dass Unternehmen zukünftig mehr Technik anschaffen und ihr Personal schulen werden. Von Arbeitgebern finanzierte Weiterbildungen zur Aneignung von digitalen Kompetenzen werden übrigens als Motivation gesehen. Mobile Arbeit von überall wird zunehmend Bestandteil unseres Arbeitslebens. Im Stadtgebiet haben wir viele, die sich damit beschäftigen und mit Sicherheit wird es bald auch normal sein, dass der Vater regelmäßig am Küchentisch arbeitet, der Sohn im Kinderzimmer online Nachhilfe bekommt und die Mutter mit der Oma sich im Chat austauscht. Was durch Corona begann, könnte bald normal sein.

 

Wir nehmen Sie mit auf eine kulinarische Reise: entdecken Sie die Lieblingsrezepte unserer Busfahrer, Reiseleiter, Büromitarbeiter und Hotelpartner! Träumen Sie in Ihrer Küche schon von Ihrer nächsten Reise – 30 persönliche Rezepte aus den schönsten Urlaubsregionen Deutschlands, aber auch aus Österreich und Italien warten auf Sie.

Die Rezepte sind liebevoll mit kleinen Geschichten gestaltet, die Ihnen einen Einblick in die Welt der Felix-Familie gewähren. „Zum Reinbeißen – Die Lieblingsrezepte der Felix-Familie“ kann ab Anfang Juni telefonisch zum Preis von € 15,- bei uns bestellt werden. Der Kaufpreis wird Ihnen bei Ihrer nächsten Buchung angerechnet.

Wir wünschen Ihnen genussvolle Reisevorfreude!
Ihre Michaela Wirtz und das gesamte Felix-Team

https://www.felix-reisen-koeln.de/startseite.html

Telefon: 0221 34 02 880
Telefax: 0221 34 02 888 8
E-Mail: service@felix-reisen-koeln.de
Internet: www.felix-reisen-koeln.de

Severin ein Regengott?

Ist der hl. Severin eigentlich ein Regengott? Diese Frage stelle ich mir immer wieder. Immer, wenn es regnet ohne Ende und ich ihn bitte, ein Einsehen zu haben, oder wenn es mal wieder so heiß ist, so wie diesen Sommer, und ich ihn schon wieder anrufe. Und kann ich ihn von überall bitten, oder muss ich in die Südstadt? Bin ich ihm da näher und es funktioniert besser? Jede Menge Fragen, und ihr fragt euch vermutlich, wovon schwätzt der Ronald eigentlich? Schon wieder ne Frage. Ahhhhhhh…….

Damit ihr mich besser versteht, sollte ich euch wahrscheinlich eine Legende über den hl. Severin erzählen.

Wir schreiben das Jahr 397, es ist November, arschkalt, Sonntag. Und wie immer begibt sich Bischof Severin von seinem selbst gegründeten Kloster aus auf einen Sonntagsspaziergang. Nicht alleine, er ist beliebt und wird geachtet, so einer wird gerne begleitet. Kennt ihr vom Frühschoppen. Junge Praktikanten und Anhänger Severins begleiten ihn also auf seinem Weg, dieser führt ihn aufs Martinsfeld, das heutige Gebiet am Kartäuserhof. Auf einmal bleibt Severin stehen, lauscht, fragt die anderen, ob sie auch die singenden Stimmen vernommen haben. Haben sie nicht, das sagen ihm die ratlosen Blicke. So hört doch genauer hin, bittet er, aber nichts, er schaut nur in ratlos dreinblickende Gesichter.

Severin jedoch hat himmlische Psalmen vernommen, so klar und deutlich, dass er völlig hin und weg ist. Dies erzählt er seinen Begleitern, aber niemand außer ihm hatte etwas gehört. Nun ist Severin aber nicht als Spinner verschrien und fest im Glauben, deshalb lässt er sich nicht beirren. Einzig, was hatte das zu bedeuten, fragte er sich. Einige Tage später, als die Nachricht vom Tode Bischof Martins Köln erreicht, ist Severin sich sicher. Er hat die Engelschöre gehört, die den heiligen Bischof Martin im fernen Tours in den Himmel begleitet haben.

Einige Zeit später beschließt der noch rüstige Severin, sich seinen Traum zu erfüllen und in seine Heimatstadt Bordeaux zurückzukehren. Er verlässt also Köln und kehrt in seine Heimatstadt zurück, wo er schon bald verstirbt. Hier wird er nach seinem Tod um etwa 403 heiliggesprochen. Kurze Zeit später wird Bordeaux von Feinden eingekesselt und belagert. Und was unternehmen die Bürger? Sie legen die Reliquien des heiligen Severin auf die Mauer und siehe da, die Feinde fliehen. Absurd? Legende halt.

Aber zurück nach Köln. Denn hier herrscht Not. Severin ist vor drei Jahren aus Köln weggegangen, und seitdem hat es hier in Köln kaum geregnet. Überall verdorrte Felder, das Vieh verdurstet, die Not ist groß und kein Regen in Sicht.

Doch eines Nachts träumt ein Domvikar, es müsse mit Severin zusammenhängen. Deshalb solle man die Reliquien des heiligen Severin nach Köln holen. Ihr könnt euch vorstellen, wie begeistert man den Vorschlag in Bordeaux aufnahm. Doch da in Köln die Not so groß ist, und die Kölner Abgesandten nicht aufhören zu bitten und betteln, hat man endlich ein Einsehen und willigt ein. Die Kölner dürfen die Hälfte der Knochen mitnehmen.
Nach zügiger Rückreise an den Rhein, der Geleitzug ist gerade auf Höhe von Melaten, passiert was? Riiichtiiig, es fängt an zu regnen. Dä.

Heute liegen die Reliquien des heiligen Severin in einem Hochschrein hinter dem Altar von St. Severin.
Mich aber zieht es an die Ecke Kartäuserhof, Ecke Kartäusergasse, denn hier in einer Häusernische steht ein Denkmal des heiligen Severin. Und hier sage ich ihn auf, den heilsbringenden Spruch:

„Heiliger Severinus, der Du an diesem Orte die Seele des heiligen Bischofs Martinus von den Engeln in den Himmel hast tragen sehen, bitt für uns“.

So lautet die Inschrift hier an diesem Denkmal. Besucht ihn doch mal, hier in der Südstadt.

Euer Ronald

Weitere Informationen auf www.koelschgaenger.net

Der Volksgarten ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Garten für das Volk.

Große Wiesen, schöne Rosen und gleich mehrere Tischtennisplatten, Slacklinepfosten, ein Biergarten, ein Spielplatz und ein Tretbootverleih sorgen für Unterhaltung und für Abwechslung. Im Sommer zieht es viele Menschen in die Grünanlage wo sie mit Abstand Freude erleben. Hier spielen Kinder im Sandkasten, junge Leute Federball und Senioren sitzen auf der Bank und schauen sich alles an.

Sehr auffällig, die Hundehalter sind in diesem Jahr sehr diszipliniert und nehmen von ihren geliebten Vierbeinern alles wieder mit, was sie hinterlassen. Vorbildlich ist das Zusammenspiel mitten in der Stadt, weil jeder weiß, wie wichtig Grünflächen und das Leben draußen ist. Hier kann man im Alltagsstress die Seele baumeln lassen, Enten beobachten, unter großen Bäumen spazieren gehen oder einfach nur auf der Wiese chillen.

Der Vorgebirgspark ist für viele noch ein kleiner Geheimtipp.

Er liegt zwischen Zollstock, Raderberg und Raderthal. Das Schöne ist, er ist nicht so überlaufen wie viele andere Parks und bietet für lange Spaziergänge viel Weite und Platz.

Da kommt man locker auf fünf Kilometer, darum ist diese Anlage auch bei Joggern sehr beliebt. Aber auch viele junge Familien nutzen die Anlage für eine Radtour mit den Kleinsten. Teenager kommen hier auch auf ihre Kosten, es gibt eine BMX Tour und viel Platz zum Chillen

WirRäumenAuf

Nachdem wir vor zwei Wochen die schlechte Politik unserer Stadt bereits #angekreidet haben, haben wir heute mit dem Aufräumen weitergemacht!

Denn Müll gibt es nicht nur in der miserablen Klimapolitik der Stadt Köln, sondern auch in unserem Grünsystem und den Veedeln. Das liegt unter anderem daran, dass die sommerlichen Temperaturen seit März viele Menschen trotz der Corona- Pandemie nach draußen in die Parks ziehen. Dabei lassen leider viele ihre Abfälle zurück. „Damit sich aber auch weiterhin alle in unserer Stadt wohlfühlen können, haben wir jeden Kölner und jede Kölnerin dazu aufgerufen, sich einen Mundschutz, eine Mülltüte und Handschuhe zu schnappen und auf einem schönen Samstagsspaziergang unliebsame Plastikverpackungen, Glasflaschen und alles, was nicht in die Natur gehört, einfach aufzuräumen“ erklärt Sabrina Meures von Students For Future (SFF). Die 22-Jährige weiß: „Unser Grünsystem ist sehr wichtig für die Stadt. Nicht nur zur Nutzung bei schönem Wetter, sondern auch aufgrund der Erderwärmung!“
Der Grüngürtel ist neben weiteren Grünflächen als unversiegelte Verdunstungsfläche enorm wichtig, um das Klima in der Stadt zu regulieren und erträglich zu halten. Zudem ist das Grünsystem für die Durchlüftung der Stadt Köln von großer Bedeutung, um die Luftqualität in der Stadt zu sichern. Unbebaute Gebiete und Parks werden immer wichtiger, denn Wissenschaftler*innen prognostizieren bis 2050 klimatische Verhältnisse in Köln, die denen in der australischen Hauptstadt Canberra gleichen.
Aber auch als Freifläche für Erholung sind die Parks und das Grünsystem von großer Bedeutung. Denn die Stadt Köln besitzt im Vergleich zu anderen Großstädten ohnehin unterdurchschnittlich wenige Grünflächen. Diese werden in Zukunft durch den Zuzug weiterer Menschen weiter ausgelastet werden, prognostiziert ist ein Wachstum der Stadt um 100.000 Einwohner zwischen 2015 und 2025. Zu dieser Belastung kommt die starke Trockenheit, die bereits heute schon in den Frühlingsmonaten Teile unserer Vegetation tötet. Umso wichtiger ist die Schaffung neuer Flächen und ihre Pflege und Erhaltung.
„Eine Bebauung bedeutet für unsere Sauerstoff spendenden Bäume Rodung und für unsere Wasser speichernden Böden Versiegelung. Zudem binden Bäume und Böden viel Kohlenstoff. Das macht die Bauvorhaben in Zeiten der globalen Erwärmung umso absurder und untragbarer“, sagt Paul Berg von SFF. Der Geographiestudent sagt: „Wir hinterlassen nicht nur unseren Müll, sondern auch einen ökologischen Fußabdruck. Mit unserer Aktion wollen wir zeigen, dass wir die Einzigartigkeit unser Grünsystem schätzen und bereit sind es vor weiterer Zerstörung zu schützen!“

Moritz Böll
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Students For Future Köln

Wir haben ein starkes Team für den Kölner Süden gewählt und stellen unsere Wahlkreiskandidaten für die Kommunalwahl 2020 vor.V.l.n.r. Niklas Schmickler (Rodenkirchen, Weiß, Sürth, Godorf), Karl Wolters (Raderthal, Rondorf, Hahnwald, Immendorf, Meschenich), Anja Senff (Marienburg, Rodenkirchen), Tobias Arens (Zollstock), Lorenz Deutsch MdL (Bayenthal, Raderberg, Raderthal).