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Die TOP 100 Akustiker 2019/2020 stehen fest….und einer davon ist „Die Hörakustiker Klee & Schmidt“ GbR aus Köln-Rondorf, Rodenkirchener Str. 160 .

Ermittelt und vergeben wird diese Auszeichnung von dem unabhängigen BGW Institut für Marktforschung in Düsseldorf. Am 9. Februar 2019 war es wieder soweit, die ausgezeichneten Top 100 Akustiker wurden zur all-zweijährlichen Gala nach Düsseldorf geladen. Schirmherrin der diesjährigen Auszeichnung war die sympathische Schauspielerin Christine Neubauer.

Ausgezeichnet wurden die inhabergeführten mittelständischen Hörakustikfachgeschäfte, die das vom BGW Institut entwickelt aufwändige Prüfverfahren durchlaufen und im Bereich der Kundenorientierung überzeugt haben, sowie ein stimmiges Konzept zum Nutzen der Kunden vorweisen können.

Nach Meinung und Beobachtung führender Fachleute im Bereich Betriebswirtschaft und Marketing, werden zukünftig vor allem diejenigen Hörakustikgeschäfte den Markt dominieren, deren Inhaber/in sich als oberste Priorität die Zufriedenheit und Begeisterung ihrer Kunden zum Ziel gesetzt haben.

Denn die Düsseldorfer Experten stellen seit Jahren einen deutlichen Trend im Konsumentenverhalten fest: So ist auch in Internetzeiten beim Einkauf der Preis allein nicht mehr das ausschlaggebende Argument, insbesondere, wenn es um Brillen und Hörgeräte geht, vielmehr wird mehr und größerer Wert auf persönlichen Service, kompetente und kundenorientierte Beratung und auf Erlebnisqualität gelegt.

Aus diesem Grund wurden Unternehmen gesucht, die genau diese zukunftsweisenden Kriterien nachhaltig erfüllen. Um einen klaren, kritischen aber auch fairen Vergleich für die Unternehmen zu schaffen, hat das BGW Institut einen umfangreichen Fragenkatalog erarbeitet. Anhand der schriftlichen Auswertung der Ergebnisse dieses 17-seitigen Fragebogens, zahlreicher Geschäftsbesichtigungen und aufwändiger Testkäufe, bei denen die Antworten der Bewerber auf Herz und Nieren geprüft und verifiziert wurden, hat das Team die Hörgeräte-Akustiker unter den Bewerbern ermittelt, die besonders kundenorientiert denken und handeln.

Am 9. Februar wurden dann diese ausgezeichneten Hörgeräte-Akustiker ausgiebig gefeiert und durften ihre Urkunde aus den Händen des charismatischen Stars Christine Neubauer entgegennehmen, die sich von der Serviceorientierung der ausgezeichneten Betriebe ganz begeistert zeigte.

Was tut sich im Seniorenkreis Weiß?

Wie bisher, finden weiterhin montags und mittwochs ab ca. 14.30 Uhr die Seniorennachmittage im Pfarrheim St. Georg in Weiß statt.  Bei  leckerem Kuchen, Kaffee und  diversen alkoholfreien und alkoholischen Getränken, die zum Selbstkostenpreis angeboten werden, vergnügen sich die Senioren mit  Gesellschaftsspielen, wie Skat, Rommé, Schach usw. oder plaudern einfach vergnüglich miteinander. Natürlich werden  auch ernste und interessante Gespräche geführt.

Zu den Nachmittagen  sind alle Damen und Herrn, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, recht herzlich eingeladen. Auch „Nicht-Weißer“.  Interessenten können ohne Voranmeldung montags und/oder mittwochs ab 14.30 Uhr im Pfarrheim St. Georg, gegenüber der Kirche, vorbeischauen. Es sind immer Plätze frei.  Auch Parkplätze!  Die Senioren würden sich freuen, wenn sie regen Zuwachs bekämen.

Im Laufe des Jahres finden neben den Seniorennachmittagen  eine Karnevalssitzung, eine Martins- und eine Nikolausfeier und noch folgende sieben Tagesausflüge in die schönsten Regionen des Rheinlandes statt.

 

  1. Fahrt am Mittwoch, dem 24.04.2019 Herr Lambert   (0178 8910037     Hotel Schützenhof, Eitorf/Sieg

 

  1. Fahrt am Mittwoch, dem 15.05.2019 Herr Boese ( 02236 896487 Landgasthaus „Zum Alten Fritz“ Asbach/Westerwald

 

  1. Fahrt am Mittwoch, dem 26.06.2019 Herr Mais     ( 02236 66285    Haus am See, Westerwälder Seeenplatte

 

  1. Fahrt am Mittwoch, dem 24.07.2019 Herr Mais ( 02236 66285 Maximilians Brauwiesen, Niederlahnstein am Rhein

 

  1. Fahrt am Mittwoch, dem 28.08.2019 Herr Boese   ( 02236 896487  Abtei Mariawald, Heimbach/Eifel

 

  1. Fahrt am Mittwoch, dem 25.09.2019 Herr Lambert      ( 0178 8910037 Abtei Marienstatt/Westerwald

 

  1. Fahrt am Mittwoch, dem 23.10.2019 Frau Witzel     ( 02236 67769 Hotel-Restaurant Schäfer, Schuld/Eifel

 

An diesen wunderschönen Ausflügen kann jeder teilnehmen. Auch „Untersechzigjährige“ und „Jungsenioren“. Die Kosten für Fahrt, Kaffee und Kuchen betragen € 21,00 pro Person  und sind vor Antritt der Fahrt zu entrichten.

Abfahrt ist jeweils um 12.30 Uhr am Hof Altenhoven, Weiß, Heinrichstraße 8 .

Auch zu der Karnevalssitzung , die wie jedes Jahr von den „Löstigen Wiever vun St. Georg“ gestaltet wird und nächstes Jahr am Mittwoch, den 22. Januar, um 16.00 Uhr, stattfindet, sind nicht nur Ü60er, sondern auch alle „Untersechzigjährige“ recht herzlich eingeladen.  Karten für die Seniorensitzung 2020 können bereits unter 02236 66285 oder mais.u@netcologne.de bestellt werden.

Die “Fahrt ins Blaue“ für die Damen, die das ganze Jahr über die Senioren bewirten und den Kuchen für die Seniorennachmittage backen, findet am Mittwoch, den 22. Mai 2019 statt.

Auch die Damen suchen Zuwachs. Da einige der Damen in den wohlverdienten Ruhrstand gingen, würden sich die Damen freuen, wenn sie Unterstützung bekämen. Gesucht werden einige Frauen, die an einem Mittwoch im Monat zwischen 14.00 Uhr und 17.30 Uhr in einer Gruppe von jeweils   4 bis 5 Frauen die Senioren bewirten könnten. Falls Interesse besteht, melden Sie sich bitte unter der Telefon-Nr. 02236  67769 oder 0173 7426054.

 

Auf einmal ist er da, der Tag, ab dem
jeder Mensch zu den Jung-Senioren
der Gesellschaft gehört. Im Kölner Süden
ist das kein Nachteil, denn für die
Generation der sogenannte Best Ager
beginnt nun eine aufregende Zeit.
Statt zu Hause alleine zu verbittern,
suchen viele die Herausforderung
und treffen sich in den unterschiedlichsten
Netzwerken. Lebensfroh unternehmen
sie zusammen mit Gleichgesinnten
tolle Ausflüge und erfreuen
sich an zurückgestellten Hobbys. So
nutzen sie die zum Beispiel die Möglichkeit
im Maternus Seniorencentrum
mal wieder auf einem Flügel zu spielen,
ehrenamtlich in der Grundschule
mit den Kindern zu lesen und bei der
Tafel Köln zu helfen. Auch sind die sogenannten
Senioren von heute vitaler
denn je, treiben regelmäßig Sport,
sind abenteuerlustig, sind kreativ und
bereisen die Welt. An wohnortnahen
Angeboten und Veranstaltungen
nehmen sie intensiv teil und knüpfen
neue Kontakte in ihrem Stadtteil. In
den verschiedenen Senioren-Netzwerken
wird alles perfekt organisiert,
man muss sich nur ab einem gewissen
Alter anschließen. Literaturkreis,
Radfahrgruppen, Computerkurse und
Unterstützung im Alter, in den Seniorenclubs
der Stadtteile wird unglaublich
viel angeboten. Dort bekommt
jeder, Antworten auf Fragen und viel
Freude. Im Bezirksrathaus-Rodenkirchen,
Zimmer 107 Hauptstraße
85, 50996 Köln stehen
übrigens erfahrene
Ehrenamtler donnerstags
von 14:00
Uhr bis 16:00 Uhr zur
Verfügung, die
gerne weiterhelfen.
Für jedes Bedürfnis gibt es Möglichkeiten,
dieses umzusetzen, man muss
sich nur auf den Weg machen. Heute
schon an morgen denken. Als Ü-60
plant man heute viel stärker die Zukunft
und beschäftigt sich nicht mehr
ausschließlich mit Vergangenheit. Jetzt
heißt es mit Lebensfreude diese schöne
Zeit erleben. Auf unserer Internetseite
und auf den Seiten der Stadtteile finden
Sie viele wertvolle Informationen.
Bekanntlich fängt das Leben mit
66 Jahren an und
so suchen auch wir
noch einen Senior-
Reporter, der gerne
über Dinge für die
Generation 60plus
berichtet.

Astrid Hage vom Comedia Colonia Theater informiert:

Den diesjährigen März könnte man auch als den musikalischen März bezeichnen. Zu Beginn des Monats haben wir die Sängerin und Schauspielerin Maren Kroymann mit ihrem Programm In my Sixties und ihre Band bei uns zu Gast. Ganz ohne Band, stellt die A-Capella Gruppe basta bei uns ihr neues Album In Farbe vor. Außerdem sind die beiden Musikerinnen und Kabarettistinnen Nessi Tausendschön und Dagmar Schönleber im COMEDIA Theater zu Gast. Den Abschluss des musikalischen Monats bietet Michael Krebs, mit seinem Rock’n’Roll Kabarett.
Auch auf eine Kabarett Köln-Premiere dürfen Sie sich freuen. René Steinberg ist mit seinem neuen Programm Freuwillige vor – wer lacht, macht den Mund auf! bei uns zu Gast. Unter dem Motto „make Humor great again“, fordert René Steinberg sein Publikum auf mehr Humor zu wagen, um die Widrigkeiten des heutigen Lebens zu bekämpfen.

Außerdem haben wir unsere regelmäßigen Gäste Patrick Salmen und Quichotte mit der Delayed Night Show und das Zuckerfest für Diabetiker mit einer kleinen Einführung in deutsch-tükische Problemzonen bei uns auf der Bühne.

Des Weiteren freuen wir uns auf: Wilfried Schmickler, Best of Poetry Slam, Markus Barth, Fritz Eckenga, Helge und das Udo, Moritz Netenjakob und FiL.

Auch in diesem Monat präsentieren zwei Kurse des COMEDIA Schauspieltrainings ihre Abschlussprojekte „Drei Mal Leben“ und „Was ihr wollt“.
Und wie immer im März stehen alle Zeichen auf Litaratur: die lit.COLOGNE ist im Haus.

Sämtliche Termine im März 2019 finden Sie hier: http://www.comedia-koeln.de/home/comedia-koeln-alle-termine.html

 

Inlays und Teilkronen

Wenn die Kavität jedoch zu groß ist erreicht man die Grenzen der plastischen Füllungsmaterialien. Durch die große Ausdehnung reichen die physikalischen Eigenschaften der Komposite nicht mehr aus um den Zahn dauerhaft stabil wieder aufzubauen. In diesen Fällen müssen laborgefertigte Einlagefüllungen eingesetzt werden. Diese können entweder bei uns in der Praxis mit dem Cerec-Verfahren hergestellt werden, in dem aus vollkeramischen Blöcken das Inlay gefräst wird und noch am selben Tag eingesetzt werden kann, oder sie werden in unserem deutschen Meisterlabor angefertigt.Von der Ästhetik gleichen sie dem natürlichen Zahn bis ins Detail und bieten eine sehr stabile, ästhetische und langlebige Lösung.

Weitere Informationen

Dr. Dr. Thea Lingohr und Kollegen

Zahnärztin und Oralchirurgin

Bonner Str. 207

50968 Köln

 

Telefon: 0221 9345451

Telefax: 0221 9345575

 

E-Mail: service@dr-lingohr.de

www.dr-lingohr.de

»Ich kann mindestens fünfmal im Jahr
Geburtstag feiern«, lacht Wolfgang
Wollenweber, wenn man anfängt, mit
ihm über sein Leben zu plaudern. Zu
erzählen hat der 96-jährige ehemalige
Pilot, der viele Kampfeinsätze im
2. Weltkrieg gefl ogen ist, jede Menge.
Im Mittelpunkt seines Lebens stand der
zweite Weltkrieg, dort musste er wie
viele andere junge Männer Grenzerfahrungen
erleben, die als Außenstehender
kaum nachzuvollziehen sind.
Heute lebt Wolfgang Wollenweber in
seinem Haus in Rodenkirchen als einer
der letzten lebenden Zeitzeugen.
Kriegseinsatz – Pilot war noch die
beste Alternative
»Wir mussten damals in die Wehrmacht,
es war nur die Frage, was man
da macht«, erinnert er sich an seine
Jugend. Wolfgang Wollenweber entschied
sich schnell, zur Luftwaffe zu
gehen. »Bei den Bodentruppen wirst
du von Schützengraben zu Schützengraben
geschickt und irgendwann
abgeknallt. Im Flieger bist du dein
eigener Herr.« Nach der Grundausbildung
absolvierte er die Flugzeugführerschule,
wurde schnell zum Leutnant
befördert, machte eine Ausbildung
auf der Instrumentenfl ugschule um
dann mit verschiedenen Flugzeugtypen
Einsätze zu fl iegen.
Überleben war das oberste Ziel
Damit fi ng auch die Sache mit den
fünf Geburtstagen an. »Das waren
immer Situationen, die ich eigentlich
nicht überleben konnte.« Ein solcher
Flug ging in die norwegischen Fjorde
mit dem Auftrag zur Luftsicherung für
einen Minenleger. Man war mit vier
Flugzeugen unterwegs, der Einsatz
diente dazu, Nachwuchspiloten in die
Praxis einzuführen. »Das Problem war
plötzlicher Nebel, wir konnten den
Minenleger nicht sehen.« Jetzt wollte
er den anderen Piloten zeigen, wie
man den Nebel durchfl iegt, doch das
war keine kleine Nebelbank, sondern
ein Nebelgebiet, was sich vom Nordpol
kommend über die Wasseroberfl äche
ausgebreitet hatte. »Inzwischen
ging der Sprit zur Neige, wir konnten
nicht mehr aus dem Nebel raus.«
Was tun? »Entweder man setzt auf
dem Wasser auf oder geht per Fallschirm
raus, beides würde im zwei Grad
kalten Wasser tödlich enden.« Also
nahmen die Piloten jedes Risiko auf
sich. »Unsere Homebase lag in einem
Fjord, den konnten wir vielleicht noch
im Blindfl ug erreichen.« Dort angekommen
mussten sie mit dem letzten
Tropfen Sprit mitten im Nebel die Landebahn
treffen. »Herr Kapitän, wir leben
noch.« War die kurze und knappe
Rückmeldung. Nach einer Umarmung
durch den Staffelkapitän und einem
kleinen Begrüßungssekt »haben wir
uns dann hemmungslos betrunken.«

Die Überschallgrenze geknackt
Sein Lieblingsfl ugzeug war die He 162,
ein Flugzeug aus den Henkel Werken,
was seiner Zeit weit voraus war. »Wir
bekamen die nagelneue Maschine
ohne Einweisung dahingestellt, dann
hieß es, fl ieg mal los.« Gesagt, getan,
doch bald kam der erste Schreck:
»Plötzlich hörte ich nichts mehr, kein
Maschinengeräusch, obwohl die Turbine
direkt hinter meinem Kopf lag.
Ich dachte, das Treibwerk ist im Eimer.
« Aber nichts dergleichen, die Erklärung
war ganz einfach: »Ich hatte
die Schallmauer geknackt, nur hatte
uns das niemand gesagt.« Mit einer
Spitzengeschwindigkeit von über 900
km/h war diese Maschine fast doppelt
so schnell wie alle anderen, auch
feindlichen Maschinen. Trotzdem war
der Einsatzrahmen begrenzt, der Tank
hielt nur für 45 Minuten Flugdauer. Ein
Handbuch für die Maschine bekam
Wolfgang Wollenweber übrigens erst
Jahre später in die Hände.
Erinnerungen in Büchern festhalten
Zu einem seiner fünf Geburtstage hat
Wolfgang Wollenweber ein Buch mit
seinen Erinnerungen veröffentlicht.
Dort fi ndet man detailliert beschrieben
noch mehr solcher atemberaubender
Erlebnisse. »Besonders meine
Enkel sind ganz wissbegierig darauf,
was in dieser Zeit wirklich passiert ist.«
Eine authentischere Beschreibung
als von einem solchen Zeitzeugen
können sie kaum bekommen. Das
Buch »Die Reichsadler – Dokumentation
über die Einsätze der Me 110 und
He 162« ist im Helios Verklag erschienen
und in allen stationären und online-
Buchhandlungen erhältlich.
Wolfgang Wollenweber ist auch mit
96 Jahren noch fi t, ab und zu trifft er
sich mit Freunden in Rodenkirchen,
um eine Flasche Wein zu leeren und
in Erinnerungen zu schwelgen. Einmal
im Jahr geht es nach Speyer, wo man
sich mit alten Kameraden trifft. Auch
zu Fuß oder mit dem Auto ist er noch
gut mobil, mit 80 ist er nochmal selber
um den Kaiserstuhl gefl ogen. Als
nächstes Projekt will er eine Familienchronik
schreiben. Das einzige Problem:
»Mein Sohn muss mir dazu noch
eine funktionsfähige Schreibmaschine
besorgen, die alte hat ihren Geist aufgegeben.
« (kgs)

Eigentlich waren wir nurauf ein nettesGespräch und ein Foto verabredet .
Doch Günter Hunenbart erschien in voller Kanuten-Montur und nutzte
gleich die Gelegenheit,
wieder in sein geliebtes Boot zu steigen. 78 Jahre
ist er inzwischen, das Kanu ist seine Leidenschaft. Er zählt zu
den aktivsten Mitgliedern des Kanu-Clubs Grün-Gelb, versäumt
kein Training und ist in der Regel zweimal in der Woche
auf dem Wasser.
Die 78 Jahre sieht man ihm nicht an. »Tragt das Boot schonmal
runter, ein Foto am Wasser ist doch besser.« Kurz darauf
kommt Günter Hunenbart beschwingten Schrittes mit einem
Glänzen in den Augen und macht das Boot wasserfertig. Es
ist zwar diesig und nieselig, »das Wetter ist mir egal, hauptsache
es geht aufs Wasser.« Sein Trainer Andreas Breitbart
kennt seinen kanujecken Vereinskameraden nur zu gut.
»Günter versäumt kein Ausgleichstraining. Zweimal die Woche
sitzt er mindestens im Kanu, er bekommt vom Wasser
nie genug.«
Das ist schon seit Jahren, genau gesagt seit 1960 so. »Meine
Familie hat mich infiziert«, erinnert sich Günter Hunenbart.
»Ich saß einmal im Kanu, dann war es passiert, das hat mich
nicht mehr losgelassen.« Alles Mögliche hat er im Kanusport
mitgemacht. Ob Rennsport, Wildwasser, Slalom, Abfahrt mit
Kanadier, mehrtägige Touren oder einfach mal eine Runde
auf dem Rhein – hauptsache er hatte genug Wasser unter
dem Boot. »1961 bin ich sogar eine Deutsche Meisterschaft
mitgefahren. Aber als Anfänger hatte ich keine Chance.«
Während des Gespräches wird leichtfüßig das Boot zu
Wasser gelassen, alles wird abfahrbereit gemacht. Wieder
einmal. Ob es nicht langsam etwas viel wird? »Im
Gegenteil. Je älter ich werde, desto mehr gehe ich aufs
Wasser. Früher hat mich der Beruf oft daran gehindert,
jetzt bin ich komplett frei.« Sein Arzt fördert den Kanusport,
»es gibt kaum ein besseres Training für Ausdauer
und Kraft.« In der aktuellen Saison ist er bereits 1200
Kilometer gefahren, eine Wahnsinnsstrecke. »Man muss sich
vorstellen, eine Tagesetappe sind etwa 40 Kilometer, oft
fahren wir nach Mondorf und zurück, das ist eine unserer
Standardstrecken«, so sein Trainer. Dabei geht es die halbe
Strecke gegen die Strömung: »Da braucht man locker seine
zwei Stunden.« Zurück geht es dann etwas entspannter in
einem Drittel der Zeit. Aufpassen muss man auf den Schiffsverkehr,
»den dürfen wir in keiner Weise behindern. Wir müssen
die großen Kähne sehen, nicht die uns, denn bremsen
können die nicht.«
Eine richtig große Tour ist er mit dem Verein zuletzt vor vier
Jahren gefahren. »Unser Traum war es, den Rhein von Konstanz
bis zur Nordsee zu fahren, das sind gut 1000 Kilometer«,
so Trainer Andreas Breitbart. Die Tour wurde in vier Etappen
aufgeteilt, in vier aufeinanderfolgenden Sommern gefahren.
Geschlafen wurde in Zelten und auf Luftmatratzen, »das
macht der Günter auch heute noch.« Gerne geht man auf
zwei- oder drei-Tagestouren Richtung Luxemburg, Belgien,
die Eifel oder ins Bergische. »Da sind die ganzen kleinen und
wilden Flüsse, das macht erst richtig Spaß.«
Spaß macht ihm auch die heutige Fahrt. Nur mal kurz für ein
Foto auf’s Wasser, das reicht natürlich nicht. Kurzentschlossen
winkt Günter Hunenbart, ruft einen Abschied und entschwindet
auf dem Rhein Richtung Mondorf. »Der ist jetzt
erst einmal zwei Stunden unterwegs«, lacht Andreas Breitbart.
Passieren wird nichts, die Kanuten sind für alle Eventualitäten
gerüstet. So gibt es neben dem körperlichen Training
auch immer wieder Übungen für den Fall des Kenterns oder
eines Paddelbruchs. Günter Hunenbart ist seit 1960 immer
wieder sicher zurück gekommen, auch heute bestehen
daran keine Zweifel. (kgs)

Maternus Seniorencentrum Köln-Rodenkirchen

Traditioneller Neujahrsempfang im Maternus Seniorencentrum Köln-Rodenkirchen

Bezirksbürgermeister Mike Homann legte in seiner Neujahrsansprache am 9. Januar den Senioren ans Herz, sich für die Demokratie in Deutschland einzusetzen.

Foto und Text: Regine Hamacher

Foto und Text: Regine Hamacher

Zu Beginn eines jeden Jahres lädt Einrichtungsleiter Jordi Kuhl die Bewohner und Mieter des Maternus Seniorencentrums zum Sektempfang und zur gemeinsamen Einstimmung auf das neue Jahr ein. Ein Termin, den auch Bezirksbürgermeister Mike Homann immer wieder gerne wahrnimmt. Großen Beifall erhielt er für seine Neujahrsansprache, in der er sich besorgt über die Veränderung der politischen Landschaft in Deutschland äußerte. Der engagierte Politiker betonte die Verantwortung eines jeden Einzelnen für die Stärkung der Demokratie gegenüber extremistischen Strömungen. „Jenseits aller Parteigrenzen, möchte ich ihnen ans Herz legen, wählen zu gehen und ihre Stimme einer der Parteien zu geben, die für unsere demokratische Grundordnung eintreten“, so Homann.

Auch Einrichtungsleiter Kuhl sprach ein politisch brisantes Thema an: „Auch bei Maternus ist der vielbesprochene Pflegenotstand längst Realität. Gutes Fachpersonal ist auf dem Markt kaum noch zu bekommen.“ Daher begrüßt er die zum 1. Januar 2019 in Kraft getretene Anhebung der Beiträge zur Pflegeversicherung. Der Beruf müsse attraktiver werden und dazu gehöre auch eine gute Bezahlung. „Im eigenen Haus begegnen wir dem Fachkräftemangel mit hoher Qualität in der Ausbildung – derzeit haben wir mehr als 10 Auszubildende“, erläutert Kuhl.

Zum Ausklang der Feier begeisterten sechs Musiker der Kölner Mary-Castle Jazz Band mit beschwingtem Sound im Stile des klassischen englischen Dixielands der 50ziger und 60ziger Jahre. Neben bekannten traditionellen „Jazz-Klassikern“ standen darüber hinaus Kompositionen aus der Blues-, Ragtime- und frühen Swing-Ära auf dem Programm. „Wir wollen den Zuhörern die Lebensfreude des Old Time Jazz vermitteln“, sagt Bandleader Walter Bungard. „Der Funke ist in jedem Fall übergesprungen, wie die vielfachen Bravorufe zeigten“, freut sich Jordi Kuhl. „Dem Wunsch unserer Bewohner, die Gruppe wieder einmal einzuladen, werden wir gern entsprechen.“ Passend dazu, spielte die Band als Zugabe den Titel „We’ll meet again“ aus dem Jahr 1939.

Foto und Text: Regine Hamacher

Foto und Text: Regine Hamacher