Ehrenamtspate ist Moderator Ralph Caspers – Instagram Live-Talk am 27. Januar

Mit großem Einsatz gestalten zahlreiche ehrenamtlich Tätige in Köln ein aktives gesellschaftliches Miteinander und engagieren sich für das Wohl anderer. Der Ehrenamtspreis „KölnEngagiert“ möchte den Blick bewusst auf dieses ehrenamtliche Engagement der vielen Aktiven richten, es würdigen und fördern. Der Ehrenamtspreis „KölnEngagiert“ wird in diesem Jahr bereits zum 21. Mal ausgeschrieben.  

Auch in diesem Jahr konnte wieder eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens als Ehrenamtspate gewonnen werden, der die Stadt tatkräftig dabei unterstützen wird, in der Öffentlichkeit für das ehrenamtliche Engagement zu werben und die Menschen in Köln zum Mitmachen aufzurufen. Es ist Ralph Caspers, der erfolgreich als Autor und Moderator arbeitet und sich in vielen Bereichen ehrenamtlich engagiert.  

Seit November 2011 ist Ralph Caspers einer der deutschen Botschafter der UN-Dekade Biologische Vielfalt. Diese verfolgt das Ziel, mehr Menschen für die Natur zu begeistern und für den Erhalt der biologischen Vielfalt zu motivieren (www.undekade-biologischevielfalt.de).  

Außerdem unterstützt er als Botschafter das Wahlprojekt „Kinder- und Jugendwahl U18“, bei dem Kinder und Jugendliche vor Landtags- oder Bundestagswahlen ihre Stimme abgeben können und so an die Themenbereiche Politik, Wahlen und Demokratie herangeführt werden sollen (www.u18.org/willkommen).  

Ralph Caspers ist noch in weiteren Bereichen ehrenamtlich aktiv, zum Beispiel engagiert er sich als Botschafter für den Deutschen Kinderhospizverein e.V. und ist Schirmherr der Kinderoper Köln.  

Im Dezember 2019 erhielt Ralph Caspers das Bundesverdienstkreuz am Bande für sein Engagement für die Bildung. Die ehrenvolle Auszeichnung erhielt er für seine langjährige Arbeit bei den hochwertigen Formaten „Wissen macht Ah!“, „Die Sendung mit der Maus“ und „Quarks“.  

Ehrenamtspate Ralph Caspers:  

In Köln gibt es eine Vielzahl engagierter und motivierter Menschen. Ich begrüße es sehr, dass der Ehrenamtspreis diesen Menschen, die sich für andere und für unsere Stadt einsetzen, Aufmerksamkeit, Anerkennung und Anregung geben will, denn wie schon ein altes Sprichwort sagt: „Die Menschen, nicht die Häuser, machen die Stadt!

In einem Instagram Live-Talk am 27. Januar 2021 um 11 Uhr wird Oberbürgermeisterin Henriette Reker gemeinsam mit Ralph Caspers den Startschuss für die Auslobung des Ehrenamtspreises geben. (Instagram-Account der Stadt Köln: @stadt.koeln, #KölnEngagiert).  

Oberbürgermeisterin Henriette Reker betont:

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig dieser gesellschaftliche Zusammenhalt in unserer Stadt ist. Ohne die Unterstützung der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in der Nachbarschaftshilfe, bei der Betreuung von Notleidenden und Risikogruppen oder auch beim Aufbau von Corona-Teststationen wäre unsere Gesellschaft wesentlich ärmer. Was wir hier seit letztem Jahr erlebt haben, ist ein großer Akt der Solidarität! Aber nicht nur in Krisenzeiten können wir auf das ehrenamtliche Engagement der Kölnerinnen und Kölner zählen. Das Ehrenamt in Köln ist allgegenwärtig: 220.000 Menschen setzen sich in ihrer Freizeit für das Gemeinwohl ein.  

Seit letztem Jahr ist der Miteinander-Preis für Demokratie und Vielfalt fester Bestandteil des Kölner Ehrenamtspreises. Köln ist geprägt von einer multikulturellen Gesellschaft. Viele sind ehrenamtlich aktiv. Dies wird jedoch von der Öffentlichkeit bislang wenig wahrgenommen. Mit diesem Preis möchte die Stadt deren Anteil an der Gestaltung des städtischen Gemeinwesens entsprechend würdigen. Unter dem Titel „Eine Frage der Ehre“ können sich Kölner Schulen bewerben, die sich im Klassen-, Gruppen- oder Schulverband für eine gute Sache engagieren.  

Der Ehrenamtspreis 2021 ist mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 13.000 Euro ausgestattet. Annahmeschluss für Bewerbungen und Vorschläge ist der 1. April 2021. Die Preise werden unter dem Vorsitz der Oberbürgermeisterin von einer unabhängigen Jury vergeben, die unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche repräsentiert.   Oberbürgermeisterin Henriette Reker ehrt alle Preisträgerinnen und Preisträger im Rahmen eines Empfangs am 22. August 2021 im Rathaus.  

Informationen zum Ehrenamtspreis „Köln Engagiert 2021“ erhalten Interessierte im Internet unter www.ehrenamt.koeln und bei der Kommunalstelle zur „Förderung und Anerkennung Bürgerschaftlichen Engagements“ (FABE) im Büro der Oberbürgermeisterin, wo auch die Bewerbungsunterlagen erhältlich sind. Als Ansprechpartnerin steht dort Susanne Kunert telefonisch unter 0221 / 221-23190für Fragen zur Verfügung. EhrenamtJugendwahl U18Stadt Köln auf Instagram

(Text: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Sabine Wotzlaw)

  • Kölner Karnevalskünstler treten in der Lanxess arena auf, um Spenden für in Not geratene Bühnenarbeiter, Roadies, Fahrer, Karnevalskünstler, Tanzgruppen und Spielmannszüge zu sammeln
  • Coronakonformes Streaming-Event mit Bands, Rednern und jeckem Programm für zu Hause
  • Spenden über www.koelsch-akademie.de/nitallein oder per Charity-SMS an 44844 möglich

Der Karneval fehlt nicht nur vielen Kölnern im Herzen, bei manchen löst der Ausfall von Sitzungen, Bällen und Partys große finanzielle Nöte aus. Vor allem Bühnenarbeiter, Roadies und Fahrer, aber auch einzelne Karnevalskünstler, Tanzgruppen und Spielmannszüge haben seit Monaten keine Einnahmen mehr. Die Initiative ‚Nur zesamme sin mer Fastelovend – Mer looße üch nit allein’ will da ein wenig Abhilfe schaffen und sich um besondere Härtefälle kümmern. Dazu haben sich über 40 Bands und Redner, verschiedene Partner aus der Karnevalsszene sowie das Festkomitee Kölner Karneval zusammengeschlossen, um Spenden zu sammeln. An Weiberfastnacht soll es dazu eine Art Spendenmarathon in der Lanxess Arena geben, den die Jecken zu Hause im Livestream verfolgen können. Wer spenden möchte, kann die Aktion unter www.koelsch-akademie.de/nitallein unterstützen oder ganz einfach eine Charity-SMS mit „Karneval5” oder „Karneval10” an die 44844 senden, um fünf oder zehn Euro von der Handyrechnung abbuchen zu lassen.

„Die Boston Consulting Group hat in unserem Auftrag in einer Prognose im November festgestellt, dass von den üblicherweise rund 600 Millionen Umsatz im Kölner Karneval bei einem kompletten Lockdown etwa 98 Prozent wegfallen werden”, erklärt Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Hinter diesen dramatischen Zahlen verbergen sich jede Menge Einzelschicksale, denn von den Kneipen bis zur Hotellerie, vom Taxifahrer bis zum Bühnenarbeiter sind unzählige Menschen betroffen. Vor allem für die Menschen, ohne die keine einzige Veranstaltung im Karneval stattfinden könnte, ist unsere Aktion gedacht – also alle, die auf oder unmittelbar neben der Bühne arbeiten und dringend Hilfe brauchen.” Um die Spendengelder fair und transparent an Härtefälle zu verteilen, wurde ein Beirat gegründet, dem unter anderem Matthias Becker (Management der Bläck Fööss), Bernhard Conin (Geschäftsführer KölnKongress), Barbara Foerster (Kulturamt der Stadt Köln), Stefan Löcher (Geschäftsführer Lanxess arena) und Norbert Minwegen (Geschäftsführer SK Stiftung Kultur) angehören. Hilfsbedürftige können sich ab 8. Februar über die Website www.koelsch-akademie.de/nitallein an den Beirat wenden.

Neben dem Beirat konnten auch prominente Schirmherren für die Aktion gewonnen werden. Prominente wie Bettina Böttinger, Wolfgang Bosbach, Guido Cantz, Cat Ballou und Christoph Kuckelkorn engagieren sich gemeinsam mit Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln: „So sind wir Kölner: Wenn es ernst wird, sind wir füreinander da. Und leider ist der Karneval in diesem Jahr ziemlich ernst – die Säle und Hallen bleiben leer. Vielen von denen, die sonst dafür sorgen, dass auf der Bühne gelacht und getanzt wird, steht das Wasser bis zum Hals. Daher freue ich mich, dass die Karnevalsszene aktiv wird und Geld für diejenigen sammelt, die dringend Hilfe benötigen.”

Höhepunkt der Aktion wird ein Spendenmarathon an Weiberfastnacht, bei dem in der Lanxess Arena coronakonform Aufnahmen von Auftritten einzelner Künstler und Bands gemacht und per Livestream zu den Jecken nach Hause gebracht werden sollen. Moderiert wird der Spendenmarathon von Guido Cantz und Mirja Boes, die während des Livestreams auf www.koelsch-akademie.de/nitallein immer wieder auf die Charity-SMS-Nummer hinweisen werden, über die man umkompliziert kleine Beiträge spenden kann – übrigens natürlich auch heute schon.

Die Künstler, die in der Lanxess Arena auftreten und viele andere Unterstützer der Aktion sind in einem Video (https://youtu.be/R3KNnegWctI) zu sehen, das Mut machen und zugleich auf die Spendenaktion aufmerksam machen soll. Zu den Klängen von ‚Du bes nit allein’ von Cat Ballou sind Kölner Prominente, Karnevals¬künstler und -präsidenten in einem Clip zu sehen, der über die Social-Media-Kanäle aller Beteiligten und über www.koelsch-akademie.de/nitallein verbreitet wird.

Die ersten Spenden für die Initiative ‚Nur zesamme sin mer Fastelovend – Mer looße üch nit allein’ sind bereits eingegangen. Neben den Unterstützern der ersten Stunde wie Deiters, GO, Miao Records, SK Stiftung Kultur und Festkomitee die sich vor allem um die Organisation des Streaming-Events an Weiberfastnacht, die Website, Öffentlichkeitsarbeit etc. kümmern, haben die Kreissparkasse Köln, die RheinEnergie und die Sparkasse KölnBonn jeweils 25.000 Euro und JTI Deutschland bereits 10.000 Euro gespendet.

Stimmen zur Spendenaktion „Nur zesamme sin mer Fastelovend – Mer looße üch nit allein”

Wolfgang Bosbach, Schirmherr von ‚Mer looße üch nit allein’: „Wir dürfen nicht nur an die Stars des Karnevals denken, die auf den Bühnen im Mittelpunkt stehen. Wir müssen auch die Menschen im Blick haben, die die ganze Arbeit hinter der Bühne machen – an die Roadies, an die Techniker, an Licht und Sound. Und da wir uns in dieser Pandemie als Schicksalsgemeinschaft verstehen, wollen wir denen helfen, die es gerade sehr schwer haben.”

Oliver Niesen, Frontmann von Cat Ballou und Unterstützer der ersten Stunde von ‚Mer looße üch nit allein’: „Es ist schon eine seltsame Zeit, das bekommen wir in der Band jeden Tag sehr stark mit – auch wenn es andere härter getroffen hat als uns. Jede Form von Solidarität ist im Moment wertvoll. Wir müssen alle auch mal nach rechts und links gucken, da gibt es viele, denen es schlechter geht als uns. Darum engagieren wir uns für die Aktion.”

Herbert Geiss, Mitinitiator von ‚Mer looße üch nit allein’: „Der ganze Veranstaltungsbereich ist aktuell am Boden. Da ist der Zusammenhalt jetzt wichtiger denn je, und der Karneval ist ein ganz guter Schlüssel dafür. Zusammenstehen können wir momentan nur auf Abstand, aber man sollte sich das Lachen nicht verkneifen.”

Horst Müller, Mitinitiator von ‚Mer looße üch nit allein’: „Ich darf den Weg der Künstler seit vielen Jahren begleiten und weiß deshalb ein bisschen mehr darüber, wie groß die Not gerade bei den begleitenden Dienstleistern der Künstler ist. Zum Glück ist aber auch der Zusammenhalt im Karneval größer als in anderen Bereichen der Gesellschaft. Das zeigt unsere Aktion, bei der so viele Menschen spontan ihre Hilfe zugesagt haben, sehr deutlich.”

Bernd Stelter: „Der Karneval würde uns im Moment sehr gut tun, denn da macht man Dinge, die der Deutsche normalerweise nicht macht: Menschen in den Arm nehmen, tanzen, laut singen. Aber es geht im Moment nun mal nicht. Dieser Ausfall bedroht nun viele Menschen in meiner Branche. Dabei geht es – das möchte ich ausdrücklich sagen – nicht um Künstler wie mich. Aber um junge Einsteiger in den Job, die gerade erst in Equipment investiert haben. Oder um einen Lichttechniker, den ich kenne, der eine Lagerhalle hat und nicht weiß, wie er die ohne Einnahmen bezahlen soll. Für genau diese Menschen ist die Aktion gedacht.”

Henning Krautmacher, Frontmann der Höhner: „Im Moment ist noch gar nicht abzusehen, was nach der Pandemie überhaupt noch vom Fastelovend übrig bleibt. Und das meine ich durchaus wörtlich, denn manche Leute aus dem Karnevalsbetrieb müssen jetzt was völlig anderes machen, um ihre Familien zu ernähren. Nicht erst seit dem aktuellen Sessionsmotto wird Zusammenhalt in Köln ganz, ganz groß geschrieben, und deswegen hoffe ich, dass viele Menschen bei der Aktion mithelfen werden.”

Volker Weininger – der Sitzungspräsident: „Ich vermisse natürlich die Bühne und die Menschen, die man in dieser Zeit sonst treffen würde. Aber für mich als Einzelkünstler ist die finanzielle Situation halbwegs überschaubar. Für manche Band mit größerem Kostenapparat und für die Leute hinter der Bühne, die Roadies, die Techniker, die Crews ist es allerdings echt schwierig. An die müssen wir denken, weil sie den Laden am Laufen halten. Die staatlichen Hilfen reichen an vielen Stellen nicht aus. Daher ist eine Aktion wie ‚Mer looße üch nit allein’ so wichtig.”

Alexander Wüerst, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln: „Der Kölner Karneval fasziniert viele Menschen nicht nur in der Domstadt, sondern auch in den Landkreisen rund um Köln. Als langjähriger Förderer des regionalen Brauchtums stehen wir dem Kölner Karneval erst recht in dieser herausfordernden Session zur Seite – verbunden mit dem Wunsch und der Zuversicht, dass der Karneval künftig wieder so bunt wie wir ihn gewohnt sind die Jecken in der Region begeistert.“

Dr. Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie: „Der Kölner Karneval in allen seinen Facetten gehört seit Jahrzehnten fest zum Gemeinschaftsleben unseres Unternehmens, das seine Wurzeln ja im Herzen der Domstadt hat. Darüber fühlen wir uns auch mit der Stadt und den Menschen im Rheinland verbunden. Aufgrund der besonderen Umstände feiern wir in diesem Jahr einen Karneval der Herzen, nicht auf den Straßen und in den Sälen. Wir denken jetzt an diejenigen, die uns den Fasteleer sonst in seiner unvergleichlichen Art ermöglichen: Von den Künstlern über die Techniker und Gastronomen bis hin zu den vielen oft unerkannten Helfern, die in dieser Lage unsere Unterstützung brauchen. Diese Unterstützung geben wir gerne.“

Ulrich Voigt, Vorstandsvorsitzender Sparkasse KölnBonn: „Die Initiative des Kölner Karnevals für die vielen Helfer hinter der Bühne und für die ehrenamtlich Tätigen unterstützen wir sehr gerne. Unsere 25.000 Euro sind ein herzliches Dankeschön an alle, die jedes Jahr mit viel Herzblut unseren Fastelovend möglich machen.“

Prominente Unterstützung quer durch die Karnevalsszene

Die Spendenaktion wird von namhaften Kölner Künstlern, Karnevalisten und Unternehmen, die sich für in Not geratene Künstlerkollegen und vor allem die Helfer ’hinger der Britz’ einsetzen wollen, unterstützt:

Achnes Kasulke, Agentur Ahrens, Altstädter Köln 1922 e.V., Arena Management GmbH, Matthias Becker, Jürgen Beckers – Ne Hausmann, Bläck Fööss, Mirja Boes, Bettina Böttinger, Wolfgang Bosbach, Bürgergarde „blau-gold“ von 1904 e.V. Köln, Guido Cantz, Cat Ballou, Cöllner, Colombina Colonia e. V., Norbert Conrads, Thomas Cüpper, Kölner Dreigestirn und Kinderdreigestirn, Dave Davis – Motombo, Deine Sitzung, Deiters GmbH, Domstürmer, Druckluft, EhrenGarde der Stadt Köln 1902 e.V., Thorsten Eissele, Eldorado, Festkomitee Kölner Karneval, Fiasko, Kölner KG Fidele Burggrafen von 1927 e.V., FiveEntertainment GmbH, Funky Marys, Tom Gerhardt, GO GmbH, Philipp Godart, Große Kölner Karnevalsgesellschaft e.V. 1882, Björn Heuser, Höhner, Gastspieldirektion Hofner, Iron Sights, Reiter-Korps „Jan von Werth“ von 1925 e.V., JTI Deutschland, Wicky Junggeburth, Kempes Feinest, Markus Kirschbaum und Dirk Zimmer – Willi und Ernst, Torben Klein, Klüngelköpp, Stefan Knittler, Marita Köllner, Kölner Eventwerkstatt, Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V., KölnKongress GmbH, Kölschagentur, Kölsche Funke Rut-Wiess Vun 1823 e.V., KG De Kölsche Madämcher e.V., Sayhan Krämer, Markus Krebs, Kreissparkasse Köln, Fabian Kronbach, Ingrid Kühne, Michael Kuhl, Kuhl un de Gäng, Kulturamt der Stadt Köln, Lanxess arena, Loss mer Singe, K.G. Sr. Tollität Luftflotte e. V. 1926, Lupo, Jupp Menth – Ne kölsche Schutzmann, MiAO Records GmbH, Micky Brühl Band, Miljö, Mo-Torres, Wolfgang Nagel und Elfie Streickmann, Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V., Kölner KG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V., Willibert Pauels, Planschemalöör, Pläsier, Lukas Podolski, Prinzen-Garde Köln 1906 e.V., Räuber, Henriette Reker, RheinEnergie, Rockemarieche, Jörg Runge – Dä Tuppes vum Land, Klaus Rupprecht – Klaus & Willi, Monika Salchert, Sartory Säle, Fritz Schopps, Martin Schopps, Selda und Tino Selbach, SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn, Sparkasse KölnBonn, Stadt Köln, StadtRand, StattGarde Colonia Ahoj e.V., Bernd Stelter, KG Treuer HusarBlau-Gelb von 1925 e.V. Köln, Viktoria Köln, Lukas Wachten, Jörg P. Weber, Volker Weininger – Der Sitzungspräsident, Willi Ostermann Gesellschaft Köln 1967 e.V., Giovanni Zarella

(Presseinformation des Festkomitee Kölner Karneval von 1823)

Nach 14 Monaten im Veedel endete das Quartiersmanagement zum 31.12.2020

Wir als Team möchten uns bei allen Menschen bedanken, denen wir in den letzten Monaten begegnet sind und mit denen wir viele schöne Projekte im Veedel umsetzen konnten.
Insbesondere möchten wir allen Menschen, Vereinen und Institutionen danken, die sich im Rahmen der Verfügungsfondsprojekte engagiert haben.

Zum Abschluss haben wir noch etwas ganz Besonderes für euch vorbereitet. Wir haben einen Film zusammengestellt, in dem die Menschen über ihre Projekte, ihr Zuhause und ihr Engagement im Veedel sprechen. Schaut doch mal rein und lasst euch inspirieren

Damit verabschieden wir uns, passt auf euch auf, bleibt gesund und gestaltet weiter fleißig das Meschenich von morgen.

starkeveedelbüro #starkeveedelstarkesköln #Meschenich #film #engagement #veedelliebe

Stadt + Handel I Quartiersmanagement und Verfügungsfonds im „Soziale Stadt“ Gebiet Meschenich
Dieses Video ansehen auf YouTube.


Zum ersten Mal lädt die Bürgervereinigung Rodenkirchen im Jahr 2021 digital zu ihrem Neujahrsempfang ein. Die traditionelle Veranstaltung, seit 43 Jahren immer im Januar, kann aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie gewohnt stattfinden. Deshalb entschied der Vorstand, mit einem Video den Neujahrsempfang 2021 virtuell zu veranstalten. Oberbürgermeisterin Henriette Reker richtet in einer Video-Botschaft ihren Neujahrsgruß an die Bürgerinnen und Bürger des Stadtbezirks Rodenkirchen und an die Mitglieder des Vereins. Der 1. Vorsitzende der Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V., Dieter Maretzy, stellt dar, welche Themen die Bürgervereinigung beschäftigen. In kurzen Filmsequenzen erläutern die einzelnen Vorstandmitglieder, was sie sich persönlich für den Bezirk im Kölner Süden wünschen. Dabei reichen sie sich symbolisch den roten Anker aus dem Wappen von Rodenkirchen zu, Sinnbild für Stabilität und die Hoffnung, dass alle bald in den sicheren Hafen zurückkehren können. Zum Video: https://youtu.be/JgzfUzNv3ZY

Video-Grußwort der Oberbürgermeisterin Henriette Reker

In ihrem Neujahrsgruß betont Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, „wie wichtig gerade in so schlimmen Zeiten bürgerschaftliches Engagement ist, für das in meinem Heimatbezirk die Bürgervereinigung Rodenkirchen so beispielhaft steht“. „Noch vor einem Jahr haben wir beim Neujahrempfang der Bürgervereinigung Rodenkirchen im polnischen Generalkonsulat den Jahresbeginn ganz unbeschwert begangen, ohne zu erahnen, was uns ereilen würde. Aber erst recht in der Krise kommt es auf eine starke Zivilgesellschaft an, die sich kümmert, sich einsetzt und zusammensteht“, erklärte die Oberbürgermeisterin. Sie danke den Engagierten für ihren Beitrag dazu und besonders der Bürgervereinigung Rodenkirchen, dass sie trotz der Herausforderungen der Pandemie viele zukunftsweisende Projekte eng und sachlich begleitet habe. Bei vielen Themen hätte sich die Bürgervereinigung als verlässliche Partnerin der Stadt Köln und als die Expertin vor Ort gezeigt. „Dafür bin ich Ihnen wirklich dankbar und freue mich auf die Fortsetzung unserer guten Zusammenarbeit“, so Henriette Reker. Dieter Maretzky dankte herzlich für das freundliche und ermutigende Grußwort der Oberbürgermeisterin, die in den letzten Jahren immer persönlich an den Neujahrsempfängen teilgenommen hat.

Mit Zuversicht, Solidarität und Geduld durch die Krise

Neben der Darstellung ihrer Aktivitäten möchte die Bürgervereinigung Rodenkirchen im virtuellen Neujahrsempfang den Bürgerinnen und Bürgern im Bezirk Hoffnung und Mut machen. „Das Leben wird gewiss wieder anders werden, vielleicht nicht schon in kurzer Zeit, aber hoffentlich im Laufe des Jahres. Geduld und Zuversicht sind nötig, Solidarität, Gemeinsinn und Mitgefühl für traurige Ereignisse“, führt Dieter Maretzky aus. Denn viele Menschen stehen vor immensen privaten und beruflichen Herausforderungen. „Wir alle müssen auf unser gewohntes Leben verzichten, um der Ansteckungsgefahr aus dem Weg zu gehen oder Schwächere nicht zu gefährden“, sagt Maretzky. Das sei eine noch nie dagewesene Situation für Familien mit Kindern, für Großeltern, Senioren, Geschäftsleute, Künstler, Pädagogen und viele andere. „Aber wir werden die Krise gemeinsam bald bewältigt haben. Daran glaube ich fest. Bis dahin müssen wir mit Optimismus durchhalten.“ Der Vorsitzende und auch die Oberbürgermeisterin richten die Bitte an alle, sich – sobald es möglich ist – gegen Covid-19 impfen zu lassen.

Engagement der Bürgervereinigung Rodenkirchen

Seit Beginn der Pandemie ist die Bürgervereinigung Rodenkirchen neue Wege gegangen, um den Kontakt zu den Bürgern und Bürgerinnen zu halten. Mitgliederversammlung, verschiedene Bürgertreffs, eine Nikolaus-Feier für Kinder, eine Führung durch die St. Maternuskirche zum Tag des Denkmals und nun der Neujahrsempfang – all das wurde digital veranstaltet. Dafür habe der Verein großen Zuspruch von vielen Bürgerinnen und Bürgern erfahren. Auch in den Social Media wie Facebook, Instagram und Twitter sei man aktiv und tausche sich tagtäglich mit vielen Menschen über Themen im Kölner Süden aus, sagte Maretzky.

Die Vereinigung versteht sich als die Interessenvertretung für den ganzen Kölner Süden, betonte Maretzky. Auch in Zeiten von Corona sammelt der Verein Bürgerwünsche, lädt Experten und Politiker zu digitalen Bürgertreffs zu unterschiedlichen Themen ein, hält den Kontakt zu Politikern aus der Bezirksvertretung, dem Stadtrat, der Verwaltung und dem Landtag, um Anliegen der Bürger weiterzugeben.

Die Wunschliste der Vorstandsmitglieder ist lang

Es ist noch viel zu tun. Das machen die Wünsche und Verbesserungsvorschläge der Vorstandsmitglieder deutlich. Dazu zählen:

  • der Erhalt der Rodenkirchener Brücke
  • deutliche Verbesserungen im ÖPNV besonders bei den Busverbindungen
  • längere Öffnungszeiten des Hallenbads in Rodenkirchen
  • ein Jugendzentrum in der Ortsmitte von Rodenkirchen
  • der Bau eines Kreisverkehrs an der Ecke Emil-Hoffmann-Straße/ Industriestraße Verkehrsberuhigung am Leinpfad
  • bessere Radwege, besonders entlang der Industriestraße
  • der sofortige Baubeginn des Gerätehauses für die Freiwillige Feuerwehr Rodenkirchen und der zügige Bau der Rettungswache auf dem Sürther Feld
  • die rasche Realisierung des Neubaus für das Rathaus Rodenkirchen
  • eine klare Kennzeichnung von Rad- und Fußgängerweg entlang der Rheinwiesen an der „Riviera“ verbunden mit einer Aufwertung des Rheinufers zwischen Rodenkirchen und der Südstadt
  • eine Schullandschaft, in der in kleinen Klassen gelernt und das individuelle Lernen gefördert wird
  • die Berücksichtigung jedes Schulwunsches bei der Wahl der weiterführenden Schule
  • Mehr Tempo bei den Schulsanierungen

Gute Nachrichten aus dem Bezirk, aber es gibt noch viel zu tun!

„Es gibt erfreulicherweise auch gute Nachrichten“, streicht Dieter Maretzky heraus. 2020 hat die Stadt Köln das Naturschutzgebiet „Sürther Aue“ von der HGK zurückerworben und somit das Naturschutzgebiet nun auf Dauer gesichert. „Der Einsatz der Bürgervereinigung Rodenkirchen seit 1986 ist nun endlich erfolgreich“, hob Maretzky hervor.

Der Kunstraum Fuhrwerkswaage wird bestehen bleiben. Ebenso ist auch das Kunstzentrum Wachsfabrik vorerst gesichert, beides auch mit Unterstützung der Bürgervereinigung.

Die Neubauten für die EMA (Ernst-Moritz-Arndt-Schule) und die Offene Schule Köln sind im Bau und der Erweiterungsbau der Gesamtschule auf dem Weg!

Auch beim ÖPNV gibt es Verbesserungen. So wird der 15-Minuten-Takt bei der Bahn täglich auch auf die Zeiten zwischen 23 und 24 Uhr ausgeweitet.

Die neu gewählte Bezirksvertretung ist ein wichtiger politischer Partner für die Bürgervereinigung vor Ort. „So erinnern wir Sie hier daran, dass uns ein Bürgerzentrum für Rodenkirchen und auch das breite Angebot der Volkshochschule schmerzlich fehlen“, machte Maretzky deutlich. Außerdem werden dringend zusätzliche Sportflächen und Hallen für die wachsende Bevölkerung benötigt.

Zudem müsse das Neubaugebiet Rondorf unter Beteiligung der Bürger vor Ort entwickelt und realisiert werden. Das besonders schützenswerte Ortsbild von Immendorf darf nicht beeinträchtigt werden.

Neben den guten Wünschen für das Jahr 2021 bittet Dieter Maretzky im Video, die Bürgervereinigung Rodenkirchen bei ihrer Arbeit durch eine Mitgliedschaft zu unterstützen. Der Mitgliedsbeitrag pro Jahr ist überschaubar mit 25 Euro für Berufstätige oder 12,50 Euro für alle Nicht-Berufstätigen. 

Weitere Informationen und das Video zum Neujahrempfang 2021 gibt es auf
https://www.buergervereinigung-rodenkirchen.de


Helfende Hände… Corona, Quarantäne, Risikoperson… jetzt werden helfende Hände mehr gebraucht wie je zuvor. Im Frühjahr war es unglaublich, eine regelrechte Solidaritätswelle ging durch die Stadt, um gefährdeten Menschen (Vorerkrankte und ältere Menschen) beizustehen. Einkaufen, Hunderunde und Unterstützung im Alltag – viele Menschen halfen sich gegenseitig. Jetzt im Winter wird es noch wichtiger, da die Quarantäne dazu kommt. Infizierte und deren Kontaktpersonen dürfte nämlich nicht mehr raus und sind in Ihrem häuslichen Alltag total eingeschränkt. Doch der Hund muss weiter gassi gehen, die Post muss aus dem Briefkasten zur Wohnung gelangen und der Kühlschrank gefüllt sein. Hier tritt nachbarschaftliche Solidarität nun wieder ein. Darum bitten wir: „Achten Sie verstärkt auf Ihre Mitmenschen, die alleine leben und leisten Sie bitte die benötigte Unterstützung.“ Sollten offizielle Institutionen gewünscht sein, kölnweit hilft die „Kölsch Hätz Coronahilfe“ des Caritasverbandes in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk (0221 / 569 578 16). Auch die Kölner Freiwilligen Agentur (0221 / 8882780)  und die „Helfenden Hände“ der Diakonie Michaelshoven und die „Helfende Hände Rodenkirchen“ (0173 / 905 9135) bieten im Stadtbezirken Unterstützung an. Möchten Sie freiwillige Hilfe anbieten, die genannten Einrichtungen sind auch da der Ansprechpartner.

Tobias Volckmann ist quasi der Netzwerker für Senioren im Ort. Seine Arbeit ist vielfältig und konzentriert sich nicht nur auf einzelne Bereiche. Mit dem Förderprogramm „Miteinander und nicht allein“, welches vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW unterstützt wird, möchte er, dass Matthias Pullem Haus als einen wichtigen Mittelpunkt im Quartier verankern. So steht das Quartiersbüro allen Menschen, Gruppen, Einrichtungen, Organisationen, Initiativen und Institutionen in Sürth zur Verfügung, sofern es die Corona-Schutzverordnung zulässt. Er verbindet Menschen in allen Lebenslagen. „Wir sind mitten im demographischen Wandel und wir alle gehören dazu. Die gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen im Umfeld von Pflegeeinrichtungen möchte ich stärken und Altersisolation vermeiden“, so Tobias Volckmann. Möchten Sie ihn kennenlernen, dann schreiben Sie ihm eine Mail an tobias.volckmann@deutscher-orden.de oder rufen Sie ihn doch unter 02236/9621040 einfach an.   

Aufruf der WISÜ:
Für unser neues Angebot „Hilfe bei Aufgaben im Home-Schooling“ während der coronabedingten Schulsituation suchen wir gebrauchte, aber noch voll funktionstüchtige Laptops. Vielleicht haben Sie oder habt Ihr ja ein Gerät zu Hause stehen, das keiner mehr wirklich braucht. Wir würden uns freuen!
Ellen Behnke und Monika Wilke WiSü-Orgateam


Bitte Nachricht an info@wisue.de oder telefonisch Dr. E. Behnke 0157-36000468 oder Monika Wilke 0177-2339633Wie holen den Laptop auch gerne bei Ihnen ab.

Der neue Trend

Ich besuche dann mal meine Oma und mache ihren Garten

Man kann ja von der neuen Jugend heute halten, was man will, doch eins machen sie auf jeden Fall super, sie schauen hin statt weg und haben die Friedhofskultur für sich entdeckt. Friedhöfe sind nämlich grüne Oasen und nicht nur Orte für Grabstätten, Trauer und Innehalten. Mit einer Gesamtfläche von 480 Hektar stellen die 55 Kölner Friedhöfe einen beachtlichen Erholungswert dar und leisten einen ökologischen und klimatischen Beitrag für die Umwelt. Sie sind Stadtoasen und wichtiger Lebensraum für Flora und Fauna. Darüber hinaus bieten diese wundervollen Grünanlagen Ruhe, Erholung und Gedankenspiel. Jeder der einmal über den Friedhof mit offenem Blick geht, stellt fest, dass aussagestarke Kunstwerke, liebevoll angelegt Kleingärten und ein ganz außergewöhnliches Naturschauspiel so manche Ruhestätte schmücken. Leider sind die Menschen heute getrieben von der Schnelligkeit und Hektik und haben oft wertvolle Dinge verloren, nämlich diese Art des Ausgleichs in der Natur zu erleben. Für viele Menschen ist eine Grabstätte nur Arbeit, für die junge Bewegung nicht. Sie haben erkannt, wie wichtig ein Friedhof für die Gesellschaft ist. Ein Friedhof ist eine grüne Lunge der Stadt, mit Baumbestand und Blumenflächen. Auch ist es der Lebensraum für kleine Tiere und Insekten. Eine Grabfläche mit einer Marmorplatte zu versiegeln wird von ihnen demnach nicht so gerne gesehen. Sie pflanzen Bodendecker, kleine Stauden und sorgen für so manches Winterquartier für Tiere. Auch stellen sie immer mehr Futterkrippen und Vogelhäuser auf, damit sie gewappnet sind, wenn der Winter kommt. Sie unterstützen zum Beispiel Eichhörnchen, die keinen Winterschlaf, sondern Winterruhe halten, damit diese Vorräte für die kalte Jahreszeit anlegen, indem sie Nüsse und Samen zugänglich auslegen, die die Tiere verstecken können. Demnach ist ein Friedhof nicht nur die letzte Ruhestätte, sondern auch ein ökologischer und klimaunterstützender Garten.