Narzissen und Tulpen für die Tagespflege Rodenkirchen

Beim Freiwilligentag pflanzten Mitarbeiter*innen der Gothaer Versicherung Frühjahrsblüher im Garten der Tagespflege Rodenkirchen für einen farbigen Start in den Frühling.

Eine tolle Aktion, die trotz Shietwetter mit viel Elan und Spaß durchgezogen wurde.

(Text und Fotos Diakonie Michaelshoven)

1ter virtueller #koelnmarathon . Unsere Wohngruppe „Sürther Feld“ nahm mit ihren jungen Bewohner*innen und Mitarbeiterinnen teil und alle sind über ihr eigenes Ziel hinausgekommen. Und das trotz starkem Wind! „Im Anschluss gab es für jeden Läufer und Läuferin eine leckere Pizza und ein alkoholfreies Kölsch“, sagt Mitarbeiterin Marina Modis.

(Text und Fotos Diakonie Michaelshoven)

Schon lange ist bekannt, dass es eine eigene Internetseite der Senioren Netzwerke Köln gibt – und diese rüsten gerade so richtig auf. So berichtet die Koordinatorin Karin Matzner von der Caritas (Telefon 0173- 6144794, Karin.Matzner@caritas-koeln.de) vom SeniorenNetzwerk Sürth. „Wir haben in Kooperation mit dem SNW Bayenthal drei Männer gefunden, die unseren Senioren die Digitalisierung näherbringen können. Auch haben wir uns über den Sommer neu aufgestellt und initiieren einen jeden Mittwochmittag einen Stammtisch von 12-14.00 Uhr im Restaurant La Modicana. Auch freuen wir uns, dass in der ev. Kirche nun auch wieder die Meditationsgruppe und der Frauenkreis stattfindet. Die Kooperation mit www.wisue.de (Willkommen in Sürth e.V.) läuft auch wieder an. Täglich kommen neue Aktivitäten dazu.“ Ähnlich ist es auch in Rodenkirchen. Marlies Marks (0173- 3136009 marl.marks@t-online.de ) konnte eine neue Dame gewinnen, sie heißt: Monika Arndt. Gemeinsam haben sie ein schönes Programm für den Herbst erstellt. Dazu wird auch hier die digitale Vernetzung großgeschrieben, da sich manche Dinge ja bekannterweise von heute auf morgen ändern und Vieles ganz schnell verbreitet werden muss. Geplant sind der Seniorenstammtisch 60+, jeden 2. Donnerstag im Monat um 16.00 Uhr im Hotel Begardenhof, Ausflüge in die nähere Umgebung mit Bus und Bahn sowie die beliebten Themen-Nachmittage, die alle auf der Internetseite zu lesen sind. Ganz aktiv ist aber auch Zollstock, hier wir einiges bereits wieder umgesetzt. Regelmäßige Spielreffs, Schach auf Abstand, Tanz- und Englischgruppen, ein Literaturkreis und vieles mehr. Dazu gibt es einen hervorragenden Newsletter und eine motivierte Ansprechpartnerin. Marita Scheeres (0221/ 37968-03 awo.seniorennetz.zollstock@gmx.de) freut sich über jegliche Form von Kontakt. In Bayenthal gibt es jetzt regelmäßig jeden 1. Montag im Monat, von 10-12 Uhr einen Politischen Gesprächskreis. In überschaubarer Runde wird über aktuelle Alltags- und politische Themen diskutiert, Meinungen ausgetauscht und neue Erkenntnisse gewonnen. Das findet auf der Bonner Str. 288c, im AWO-Raum statt. Aber auch einen Stammtisch zur Unterhaltung im Bayenthaler Wirtshaus, Ecke Goltsteinstr. findet jeden 2. Donnerstag im Monat, um 18 Uhr wieder statt. Die leichten Wanderungen in Köln und Umgebung sind ebenfalls wieder Thema . Jeder Seniorenkreis hat etwas zu bieten so ist Raderberg, Weiss und Meschenich ebenfalls aktiv, darum lohnt sich für jeden Silver Ager ein Blick auf die Seite: www.seniorennetzwerke-koeln.de

Bereits im letzten Jahr wurden viele schöne Aktivitäten für das Jahr 2020 geplant.

Doch ab Februar diesen Jahres, hatte sich alles verändert. Keine Treffen mehr, keine Besuche, Mundschutz und Hygiene, Vorsicht und Abstand, alle sind vorsichtig, aber auch stark verunsichert.

Die Mitglieder im Seniorennetzwerk Rodenkirchen klagten über die Einsam- und Trostlosigkeit.

Daher war der Sprecherrat Monika Arndt und Marlies Marks bemüht, dem Alleinsein ein Ende zu setzen. Und es ging los :

Das 1. Treffen des Stammtisch 60+( 18 Personen ) im Garten des Hotel Begardenhof am 2.Donnerstag im Monat ( Juli ) wurde mit Unterstützung von Herrn Roelof ( Chef) ermöglicht. Genügend Abstand und die Hygiene Vorschriften wurden eingehalten. Endlich ein Wiedersehen bei Kaffee und Kuchen.

Natürlich ebenfalls unter Einhaltung aller gesetzlichen Regeln, da wir alle ja zur Risikogruppe gehören, besuchte eine kleine Gruppe, in Köln, Stolzestrasse, den „ Garten der Religionen“. Unter Anleitung des Gartenführers lernten wir viel über die großen Religionen, Christentum, Islam, Judentum, Buddhismus und Hinduismus kennen.

Warum warten, hieß das Motto, daher wurde bereits eine Woche später, bei herrlichem Sonnenschein, wiederum in kleiner Besetzung, die Flora besucht. Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis die wunderschönen Stauden mit ihrer großen Farbenpracht und Vielfalt zu betrachten. Wir nahmen uns viel Zeit zum Beobachten der vielen Bienen und Insekten, die tief in die Blütenblätter versanken und mit Blütenstaub an ihren Beinen und Körper schwerbeladen herauskamen. Ja es waren sehr schöne erholsame, ruhige Stunden , die mit „ einem Salat, oder einem Kuchen, oder einer Lasagne im Glas“ im Cafe endete.

Im vergangenen Jahr wurde eine schöne Fahrt mit der Moby Dick nach Königswinter gemacht, mit gleichzeitigem Besuch von Sea Life. Warum nicht auch in diesem Jahr eine Schiffstour? Doch immer wieder Überlegungen, wie können wir es bei der Corona-Pandemie bewerkstelligen. Spaß sollte nicht fehlen.

Somit wurde eine 3 stündige Besichtigungsfahrt auf der MS RheinCargo, mit musikalischer Begleitung, gebucht. Auf dieser „ Bildungs- und Unterhaltungsreise“ erfuhren wir (24Personen incl. einiger Bewohner der ASB-Residenz interessantes über Köln, den Rheinau -, Deutzer-, Mülheimer-und den Container Hafen Niehl. Sahen alle die Kreuzfahrschiffe fest verankert, da auch hier Corona keine Möglichkeit gibt Gäste aufzunehmen. Wir erlebten einen schönen und lustigen Nachmittag.

Trotz der besonderen Situation lassen wir uns nicht davon abbringen, weitere Aktivitäten zu planen.

Hoffen wir auf die Vernunft aller. Bleiben Sie gesund !

Marlies Marks

Die Malteser Medizin für Menschen ohne Krankenversicherung:

Wir brauchen ehrenamtliche Unterstützung für die zahnärztliche SprechstundeKöln.

In der „Malteser Medizin für Menschen ohne Krankenversicherung“ (MMM) finden Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus und Menschen ohne Krankenversicherung einen Arzt, der die Erstuntersuchung und Notfallversorgung bei plötzlicher Erkrankung oder Verletzung übernimmt. Die Sprechstunden in Köln-Lindenthal öffnen für Erwachsene und Kinder seit 15 Jahren in jeder Woche mehrmals. Die MMM finanziert sich ausschließlich durch Stiftungsgelder und Spenden, das Ärzteteam arbeitet komplett ehrenamtlich. Für die zahnärztliche Sprechstunde wird jetzt dringend eine weitere, zum Beispiel pensionierte, Zahnarzthelferin gesucht, die einmal in der Woche dienstags oder freitags am Vormittag für 4 bis 5 Stunden das Zahnarztteam ehrenamtlich unterstützt. Die Aufgaben entsprechen denen in einer Zahnarztpraxis, und Voraussetzung ist die Qualifikation als zahnmedizinische oder medizinische Fachangestellte. Hinzu kommt die Bereitschaft zur Tätigkeit für Menschen verschiedener Herkunft. „Wir freuen uns sehr auf Unterstützung für unser nettes Team der MMM Köln und bieten eine interessante Tätigkeit“, sagt Andrea Ferger-Heiter, Stadtgeschäftsführerin für die Sozialen Dienste der Kölner Malteser. Interessenten können sich per E-Mail melden unter EA-Anfragen.Koeln@malteser.org oder unter Telefon 02 21 94 97 60 68 Christlich und engagiert: Die Malteser setzen sich für Bedürftige ein. Hilfe für mehr als zwölf Millionen Menschen pro Jahr weltweit ·80.000 Engagierte in Ehren- und Hauptamt · an mehr als 700 Orten · 1 Mio. Förderer und Mitglieder

Mit dem Herzen unterwegs

Helmut Brügelmann im Unruhestand

Das Unternehmen ist in trockenen Tüchern, Helmut Brügelmann agiert, wenn überhaupt, nur noch im Hintergrund und überlässt seiner Tochter die Geschäftsführung. Doch was nun? Kreuzworträtsel lösen und die Zeit in Rentnerzirkeln totschlagen? Weit gefehlt. Helmut Brügelmann ist mit dem Herzen unterwegs und unterstützt aktiv verschiedene Charity-Projekte.

Wie kommt man dazu? Ein entscheidendes Erlebnis war die Begegnung mit Schwester Helene, der Gründerin des Vereins der Weihnachtsfeier für Obdachlose. „Sie kaufte in unserer Firma Pullover für Obdachlose. Ich sprach sie darauf an, wo ich denn persönlich etwas Gutes tun könnte. Sie sagte nur: Ziehen Sie die Jeans an und kommen einfach mit.“ Gesagt, getan – später übernahm Helmut Brügelmann den Verein mit dem Versprechen, alles im Sinne von Schwester Helene weiterzuführen. Doch auch über das Jahr verteilt engagiert sich Helmut Brügelmann für die Obdachlosen.

Lebensmittel und Essen für Obdachlose

Da ist einmal Juttas Suppenküche. Da steht Helmut Brügelmann alle zwei Wochen Freitags ab 15 Uhr regelmäßig an der Suppenausgabe und wirbt für die Spendendose. Ursprünglich stand die Suppenküche an der Kreuzblume, wegen einer Baustelle ist man für einige Zeit hinter das römisch-germanische Museum gezogen. „Da fehlt uns das Laufpuplikum, was wir in der aufgestellten Spendenbüchse deutlich merken.“ Hier werden neben der Suppe noch Lebensmittel an Bedürftige ausgegeben, die Bedürftigkeit muss dabei nachgewiesen werden. Nur etwas zu essen, dafür ganze Menüs, gibt es bei der Obdachlosenhilfe mit Herz am Breslauer Platz. Auch hier unterstützt Helmut Brügelmann aktiv die Essensausgabe. „Ich habe Hochachtung vor Katharina Henke, die dort wirklich so Tolles leistet, dass ich sie für den Ehrenamtspreis vorschlagen möchte.“

Alles anders durch Corona

Corona hat auch die Hilfen für Obdachlose lahmgelegt. Einige Wochen ging nichts, jetzt starten die Essensausgaben wieder unter Beachtung aller Hygienevorschriften, was regelmäßig von der Stadt kontrolliert wird. „Alle tragen eine Maske, die Abstände werden eingehalten und die Obdachlosen bekommen Desinfektionsmittel an die Hand.“

Auch sein Herzensprojekt, die Weihnachtsfeier für Obdachlose im Alten Wartesaal, muss unter Corona leiden. „In diesem Jahr hat der Wartesaal leider abgesagt. Wir versuchen, trotzdem noch etwas in abgespeckter Form hinzubekommen.“ Helmut Brügelmann engagiert sich hier besonders, weil er weiß, wie wichtig den Obdachlosen diese Feier ist.

Roter Funk aus Überzeugung

Schließlich ist da noch der Karneval. Als gebürtiger Rodenkirchener, der lange in dem Stadtteil gelebt hat, ist er durch viele Bekannte zu den Roten Funken gekommen. „Ich bin roter Funk aus Überzeugung. Leider bin ich erst viel zu spät mit 40 Jahren Funk geworden.“ Dort engagiert sich Helmut Brügelmann besonders im Förderverein zum Wideraufbau der Ülepooz. Und schon schaut Helmut Brügelmann mit einem Lachen auf die Uhr: „Jetzt muss ich los, meinen Unruhestand weiter leben.“ (kgs)

Großes Lob für die jährliche Aktion der Sternsinger in unserem Veedel: Mit einer Ehrenurkunde haben Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Bezirksbürgermeister Mike Homann den „Sternsingern“ unserer Kirchengemeinde Heilige Drei Könige für ihr bürgerschaftliches Engagement namens der Stadt Köln Dank und Anerkennung ausgesprochen.„Wir teilen diese Auszeichnung mit allen, die uns auf unterschiedliche Weise unterstützen“, bedankte sich das Helferteam für diese besondere Auszeichnung. Und hofft, dass sich auch Anfang kommenden Jahres die großen und kleinen Könige wieder auf den Weg machen können, um Spenden für Entwicklungsprojekte zu sammeln und den Segensgruß zum Neuen Jahr von Haus zu Haus zu tragen.

(Text:Südblick/Dorfgemeinschaft Rondorf-Hochkirchen-Höningen e.V.)

Schützen: Reduzierte Abordnung mit Abstand – Auch bei der Kranzniederlegung achteten die Adlerschützen auf die Abstandsregeln. Foto: Surmann

Die Adlerschützen aus Zollstock hatten allen Grund zu feiern. 90 Jahre werden sie in diesem Jahr alt, eigentlich ein Grund für eine ausgiebige Feier. Doch in Zeiten von Covid 19 ist alles anders, mit einer den Gesundheitsregeln entsprechenden reduzierten Feier gab es dennoch ein für alle schönes Gedenken an die lange Geschichte des Zollstocker Vereins. Der Geburtstag begann mit einer Kranzniederlegung zum Gedenken an die verstorbenen Schützen am Hochkreuz des Südfriedhofs. Ohne große Abordnung, ohne Musik und mit dem gebotenen Abstand wurde der Toten gedacht, um anschließend gemeinsam eine heilige Messe zu feiern. Dort wurde Pfarrer Andreas Brocke als neuer Präses der Schützen eingeführt. Der scheidende Präses Dr. Ludwig Schmahl wurde nach 25 Jahren zum Ehrenpräses ernannt. Zur eigentlichen Feier trafen sich die Schützen mit ein paar geladenen Gästen aus dem Veedel und der Politik im Schützenheim, um bei einem gemeinsamen Essen einige Ehrungen vorzunehmen. Nach einer Laudatio des Vorsitzenden Hans-Jürgen Kampf wurde Brudermeister Dieter Jansen zum Ehrenbrudermeister ernannt, er war drei Jahrzehntelang an der Spitze der Zollstocker Adlerschützen. Kommandant Dieter Bresse bekam die höchste Auszeichnung, die ein Schütze bekommen, den kleinen goldenen Stern zum Sebastianus Ehrenkreuz, verliehen.Die Schützenkönigin Anke Jongen wurde mit dem silbernen Verdienstkreuz ausgezeichnet, Schützenkönig Mike Jongen bekam das Bezirksverdienstkreuz erste Stufe. Um alles Corona-gerecht zu gestalten, war die Gästezahl auf 70 Leute beschränkt, die in Gruppen und mit Abstand auf die Tische verteilt wurden. Dort lagen zudem noch Namenslisten aus, in die sich jeder eintragen musste. „Wir können inzwischen ganz gut mit diesen Einschränkungen umgehen“, erläutert Hans-Jürgen Kampf. „Auch im normalen Schießbetrieb haben wir uns auf die Situation eingestellt.“ Geschossen werden darf hier nur mit drei Leuten nach Voranmeldung und das auch nur für eine Stunde. Trotz allem war es für die Schützen und ihre Gäste aus dem Veedel ein tolles Jubiläum, so dass alle optimistisch und in der Hoffmungauf baldige bessere Zeiten wieder nach Hause gingen. (kgs)