Geschätzt 100.000 Fensteranlagen in den Schulen werden überprüft

Mit einer Zuschrift vom 3. August 2020 hat das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen die Schulträger landesweit über die Anforderungen zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs in Corona-Zeiten zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 informiert. In dem Faktenblatt wird unter anderem eine Aussage zur Belüftung von Räumen in Schulen getroffen. Diese besagt, „dass eine regelmäßige und wirksame Durchlüftung der Unterrichtsräume“ sicherzustellen ist und „Räume, in denen dies nicht möglich ist“, für den Unterricht nicht zugelassen werden.

Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln hat daraufhin zusätzlich zu der ohnehin üblichen Jahresbegehung der Schulen unverzüglich eine gesonderte Überprüfung aller geschätzt 100.000 Fensteranlagen an den 266 Kölner Schulstandorten gestartet. Die Überprüfung dauert noch an. Nach einem aktuellen Zwischenstand sind an rund 50 Schulstandorten Fenster nicht zu öffnen. Dabei handelt es sich in der Regel nur um einzelne von mehreren Fenstern in einem Raum. Dies bedeutet, dass eine ausreichende Belüftung des Raums auch mit den anderen Fenstern noch sicherzustellen ist. Die erforderlichen Instandsetzungen von defekten Fenstern erfolgen immer schnellstmöglich und sind, sofern sie bekannt sind, bereits Teil ohnehin geplanter Fenstersanierungen und Instandsetzungsmaßnahmen.

Belichtung und Belüftung von Räumen in Schulen in Deutschland waren und sind auch schon vor Corona durch entsprechende gesetzliche Regelungen und Normen besonderen Vorgaben unterworfen. Ohne deren Einhaltung dürfen Räume für den Unterricht nicht freigegeben werden. Vorgegeben werden sie durch das Bauordnungsrecht des Landes NRW (BauO NRW), die Arbeitsstättenverordnung sowie verschiedene technische Richtlinien. Geregelt wird darin unter anderem die Menge der Luftzufuhr, um einen notwendigen Luftaustausch zu gewährleisten. Der zur Erreichung der erforderlichen Lufthygiene notwendige Frischluftbedarf wird durch Fensterlüftung erreicht.

Unabhängig von Corona werden deshalb alle baulichen Maßnahmen, die sich auf die Raumluft auswirken könnten, bereits in der Planungsphase mit dem Gesundheitsamt der Stadt Köln abgestimmt, insbesondere zu den Mengen der Frischluftzufuhr. Daher war das Lüftungsmanagement auch vor Corona immer schon ein Aspekt zur Sicherstellung guter und gesunder Lern- und Arbeitsbedingungen und ist durch den jeweiligen Lehrer oder die Lehrerin im Raum sicherzustellen.

( Text : Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Jürgen Müllenberg)

Liebe Eltern, liebe Kinder, heute kommen wir mit einer Bitte auf Euch zu. Lasst uns zusammen die verschiedensten Schnitzeljagden in Umlauf bringen. Fahrradfahren ist die Lieblingsbeschäftigung vieler Kinder und Jugendlicher. Da liegt es doch mehr als nahe, einmal verschiedene lustige und abwechslungsreiche Fahrradralleys mit Aufgaben zu entwickeln und diese mit anderen zu teilen. Eine Schnitzeljagd mit dem Rad im Stadtgebiet macht immer Spaß. Dazu bietet das beliebte Geländespiel die Möglichkeit, das Veedel einmal auf ganz unterschiedliche Art zu entdecken. Wo befindet sich zum Beispiel eine Gans im Garten oder der Wetterhahn auf dem Dach? Wo ist das Haus mit der roten Tür oder wo das Kunstwerk am Wegesrand? Auch Straßennamen oder besondere Gebäude können das Wissen erweitern. Für den Tourentwickler ist es genauso interessant wie für den Tourteilnehmer, denn beide suchen nach Hinweisen und Besonderheiten. Durch eine Fahrradrallye wird der Orientierungssinn spielend verbessert und das Kind lernt ganz unbewusst das Stadtgebiet kennen. Dazu fördert es die Entwicklung der Geschicklichkeit und motorischen Fähigkeiten. Ebenso ist es als Familienspiel eine großartige Möglichkeit, das Kind je nach Alter an den Straßenverkehr zu gewöhnen und es zu beobachten, um es auf Gefahren hinzuweisen.

So kann spielend geübt werden, so langsam wie möglich zu fahren, ohne dabei umzukippen, auch kann das Befahren einer Brücke trainiert werden oder – trotz einer Suche nach einem Gegenstand – den Verkehr nicht aus dem Auge zu verlieren.
Wir als Kölner Stadtteilliebe möchten Sie ermutigen, entwickeln sie doch einmal eine Tour durch Ihr Veedel. Fahren Sie gemeinsam mit Ihrem Kind durch den Ort, einen Park oder entlang des Rheins. Machen Sie Fotos und beschreiben Sie uns Ihre Route und ermöglichen Sie anderen Familien, diesen Spaß mit Ihnen zu teilen.
Bitte senden Sie uns Ihre Lieblingsradtour, denn zu Corona- oder Sommerzeiten ist Abwechslung und Bewegung draußen wichtig.
Zusammen können wir Spaß verbreite. Wir freuen uns auf Ihre Zusendungen, gerne per Mail an mail@koelner-stadtteilliebe.de oder gleich an mich per WhatsApp. Schnellstmöglich setzen wir es dann online auf die Internetseite www.koelner-stadtteilliebe.de

Ich sage schon jetzt vielen Dank
Ihre
Ute Schmidt
Tel.: 0178-2040506

10 Jahre offener Bücherschrank für Köln

Am 1.3.2010 wurde der erste offene Bücherschrank im Goldstein Forum in Bayenthal für Lesefans eingeweiht. Schon bald zogen Rodenkirchen, die Südstadt, der Rheinauhafen und Weiß nach. Bei diesen sozialen Projekten im öffentlichen Raum kann sich jeder kostenlos anonym Bücher nehmen oder tauschen. Auch kann jeder aktuelle Literatur hineinstellen. Die öffentlichen Bücherschränke sind an allen Tagen im Jahr frei zugänglich und freuen sich bis heute einer hohen Beliebtheit. Im März wurde in Sürth ein weiterer Schrank eingeweiht, auch auf der Brühler Straße und in Zollstock soll durch Spenden eine weitere Möglichkeit geschaffen werden. Auf der buergerstiftung-koeln.de oder urbanlife-eg.de gibt es alle Informationen, wie eine Finanzierung möglich ist und wo die genauen Standplätze sind.

DLRG warnt vor dem Schwimmen am Rhein
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Die Bürgervereinigung Rodenkirchen informiert:

Bei der Führung durch die denkmalgeschützte Siedlung Volkspark mit englischer Gartenstadt am 26. Juli 2020 konnten die gut 30 Gäste viele interessante Entdeckungen machen.

Damit die Gäste bei der Führung den richtigen Abstand einhalten konnten, hatte die Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. ein Sprachverstärkergerät angeschafft und heute zum ersten Mal eingesetzt.

Frau Angelika Lehndorff-Felsko führte höchst sachkundig die Gruppe durch die architektonisch spannende englische Gartenstadt in der Heidekaul im Stadtteil Köln-Raderthal, zeigte viel Architektur und erzählte aufschlussreich aus der Geschichte der „Englischen Siedlung“. Ihre Geschichte ist untrennbar mit dem Wiederaufbau Kölns verbunden.

Die Heidekaul war die frühere Wohnsiedlung des englischen Militärs und liegt im Kölner Süden, im bebauten südöstlichen Gebiet des Stadtteils Raderthal am äußeren Grüngürtel. Vom Verteilerkreis Köln-Süd sind das siebenstöckige Hochhaus (Wilhelm Riphahn) sowie die vier dreistöckigen Wohnblöcke, westlich entlang der Militärringstraße gut zu erkennen. Die Siedlung steht unter Denkmalschutz. An der Straße „Am Heidekaul“ liegt der fast vergessene Friedhof von Bayenthal, von dem noch ein denkmalgeschütztes Hochkreuz Nachweis über den 1876 angelegten Friedhof gibt. Er wurde 1914 stillgelegt.

Die Englische Gartenstadt Volkspark am Grüngürtel von Köln

Hier im äußeren Grüngürtel des Kölner Südens wurde 1923/24 ein größeres Parkareal angelegt. Der später nach seinem Erbauer Fritz Encke benannte Park (Fritz-Encke-Park) ist heute um zwei Drittel seiner ursprünglichen Größe kleiner. Denn dort wurde in den Jahren 1949 bis 1952 auf Veranlassung der britischen Militärverwaltung eine zusammenhängende Siedlung, bekannt unter dem Namen „Englische Siedlung“, für die britische Besatzungsmacht errichtet. Dabei entstand eine Gartenstadt nach englischem Vorbild mit geschwungenem Straßen- und Fußwegenetz, Versorgungseinrichtungen und eine Schule.

Grüner Siedlungsbau von bedeutenden Architekten

Berühmte Architekten wie Wilhelm Riphahn, Fritz Schaller und Hans Schilling waren an den Bauprojekten beteiligt. Für Familien wurden Vier-Zimmer-Wohnungen mit zwei Badezimmern gebaut. Die verschiedenen Bauten – ein Wohnhochhaus, mehrgeschossige Zeilenbauten, Reihenhäuser und freistehende Einfamilienhäuser – spiegelten die militärische Rangordnung ihrer Bewohner wider. Erst im Jahr 2005 ging die englische Wohnsiedlung in das Eigentum der Bundesrepublik Deutschland über. Bereits seit den 1970er Jahren fanden dort viele deutsche Soldatenfamilien eine neue Heimat.

Die Grünzüge und die vier beeindruckenden Alleen, die das Gebiet erschließen, der Brunnentempel, die Lauben- und Familiengärten sollten einen sozialen Treffpunkt mit viel Freiraum an der frischen Luft gestatten. Die großen parkartigen Grundstücke, der Reigenplatz und der versteckt liegende Platanenwall, der als Leseraum mit Buchausleihe geplant war, ein Naturtheater, der Brunnentempel beeindruckten die Gruppe sehr.

Möchten Sie noch mehr über die Bürgervereinigung erfahren schauen Sie bitte hier.

Nicki Ritterbach informiert:

2001 gründete Charles Monroe den kleinen, familienbetriebenen Wanderzirkus, der sich im Kölner Raum großer Beliebtheit erfreut. Vater Charles Monroe präsentiert Pferde- und Kamele ebenso sicher, wie er mit seinem Sohn Marco lustige Clownnummern zum Besten gibt. Tochter Diana bezaubert das Publikum u.a. mit einer grandiosen Hula Hoop-Nummer, während  Mutter Verena Monroe unterhaltsam durch das Programm führt. Dies ist nur ein kleiner Einblick in das tolle Zirkusprogramm, welches die Familie in Eigenarbeit und -regie darbietet.

Leider meint es das Schicksal seit September 2019 nicht mehr gut mit dem freundlichen Familienbetrieb. Wie in den Medien berichtet, wurde der Zirkus Anfang September ausgeraubt. Während der laufenden Vorstellung brach man in einen Wohnwagen ein und entwendete einen höheren Betrag aus der Kasse, der für den Winter angespart wurde, um in der spielfreien Zeit über die Runden zu kommen. Das Geld war hauptsächlich für die Versorgung der Tiere gedacht. Damit nicht genug, nun hat die Zirkusfamilie mächtig unter der Coronakrise zu leiden, da sie nicht gastieren dürfen und somit keine Einkünfte erhalten. Die laufenden Kosten, wie  Strom, Wasser, Instandhaltungen usw. bleiben jedoch. Mich berührt das Schicksal dieser liebenswürdigen Zirkusfamilie und so möchte ich, zumindest einen Spendenaufruf für die Tiere machen. Es gibt Kamele und Lamas zu versorgen, einen Friesen sowie 2 Shetty’s, einige Hühner, Meerschweinchen wie Kaninchen und nicht zu vergessen das quirlige Zwergspitzrudel plus den Mops ‚Mopsi‘ wollen täglich gefüttert werden. Ebenso darf man auch nicht die Tierarztkosten für regelmäßig anfallende Impfungen nicht vergessen. Benötigt wird dringend: Heu und Stroh, Hafer, Kraftfutter, Trocken- und Naßfutter für die Hunde, Kaninchen-, Meerschweinchen- und Hühnerfutter sowie Salzlecksteine.

Wer Futter spenden oder der Familie helfen möchte, kann sich gerne persönlich unter der Handynummer 0178/8354446 mit dem Circus Charles Monroe in Verbindung setzen.

Ich hoffe auf Ihre Unterstützung!

Nicki Ritterbach

 

Text: Nicki Ritterbach

Fotos: Circus Charles Monroe

Als die Entscheidung gefallen war, die Kölner Lichter 2020 und die verschiedenen karnevalistischen Sommerfeste finden nicht statt- Rückten die Karnevalisten zusammen.

Die mit Abstand verrückteste Gute-Laune-Schunkel-Aktion

Kölner Schals statt Kölner Lichter hieß es un pünktlich um 11.11 Uhr. Es wurde überall in der Stadt geschunkelt, gesungen und gelacht.

„Wir alle hätten uns heute gerne den Stadtachter und die wunderbaren Kölner Lichter angeschaut“ so Markus Becker der KG Rodenkichen. „In dieser ungewöhnlichen Zeit sind nun neue Konzepte und Ideen gefragt um sich zu treffen. Durch die Schals konnte wir den Abstand wahren und haben uns doch einmal kurz gesehen,“ so der Organisator aus Rodenkirchen. Unter dem Motto Kölner Schals statt Kölner Lichter hatte er die Rodenkirchener Karnevalsgesellschaften zusammen gerufen um zu zeigen WIR SIND IMMERNOCH DA. Im wahrsten Sinne des Wortes wird mit SICHERHEIT noch einiges folgen, wenn es heißt „Denn wenn et Trömmelche jeht,dann stonn mer all parat un mer trecke durch die Stad un jeder hätt jesaat Kölle Alaaf, Alaaf; Kölle Alaaf“. Bei der Auftaktveranstaltung hat es schon einmal sehr gut geklappt, demnach freuen sich alle nun darauf AUF DAS WAS DA NOCH KOMMT !

 

(Bildquelle: KG Köln- Rodenkirchen)

Liebe Eltern, liebe Kinder, heute kommen wir mit einer Bitte auf Euch zu. Lasst uns zusammen die verschiedensten Schnitzeljagden in Umlauf bringen. Fahrradfahren ist die Lieblingsbeschäftigung vieler Kinder und Jugendlicher. Da liegt es doch mehr als nahe, einmal verschiedene lustige und abwechslungsreiche Fahrradralleys mit Aufgaben zu entwickeln und diese mit anderen zu teilen. Eine Schnitzeljagd mit dem Rad im Stadtgebiet macht immer Spaß. Dazu bietet das beliebte Geländespiel die Möglichkeit, das Veedel einmal auf ganz unterschiedliche Art zu entdecken. Wo befindet sich zum Beispiel eine Gans im Garten oder der Wetterhahn auf dem Dach? Wo ist das Haus mit der roten Tür oder wo das Kunstwerk am Wegesrand? Auch Straßennamen oder besondere Gebäude können das Wissen erweitern. Für den Tourentwickler ist es genauso interessant wie für den Tourteilnehmer, denn beide suchen nach Hinweisen und Besonderheiten. Durch eine Fahrradrallye wird der Orientierungssinn spielend verbessert und das Kind lernt ganz unbewusst das Stadtgebiet kennen. Dazu fördert es die Entwicklung der Geschicklichkeit und motorischen Fähigkeiten. Ebenso ist es als Familienspiel eine großartige Möglichkeit, das Kind je nach Alter an den Straßenverkehr zu gewöhnen und es zu beobachten, um es auf Gefahren hinzuweisen.

So kann spielend geübt werden, so langsam wie möglich zu fahren, ohne dabei umzukippen, auch kann das Befahren einer Brücke trainiert werden oder – trotz einer Suche nach einem Gegenstand – den Verkehr nicht aus dem Auge zu verlieren.
Wir als Kölner Stadtteilliebe möchten Sie ermutigen, entwickeln sie doch einmal eine Tour durch Ihr Veedel. Fahren Sie gemeinsam mit Ihrem Kind durch den Ort, einen Park oder entlang des Rheins. Machen Sie Fotos und beschreiben Sie uns Ihre Route und ermöglichen Sie anderen Familien, diesen Spaß mit Ihnen zu teilen.
Bitte senden Sie uns Ihre Lieblingsradtour, denn zu Corona- oder Sommerzeiten ist Abwechslung und Bewegung draußen wichtig.
Zusammen können wir Spaß verbreite. Wir freuen uns auf Ihre Zusendungen, gerne per Mail an mail@koelner-stadtteilliebe.de oder gleich an mich per WhatsApp. Schnellstmöglich setzen wir es dann online auf die Internetseite www.koelner-stadtteilliebe.de

Ich sage schon jetzt vielen Dank
Ihre
Ute Schmidt
Tel.: 0178-2040506

Die Bäume retten

Aktion Berg und Thal gießt

Die Leute machen begeistert mit, es geht auch um einiges – den Erhalt der sauerstoffspendenden Bäume in der unmittelbaren Nachbarschaft. Seit diesem Jahr gibt es in Raderberg und Raderthal die Aktion „Berg und Thal gießt“, veranstaltet vom Bürgerverein Raderberg und Thal.  Zweimal in der Woche schleppen die Mitglieder des Bürgervereins Eimer um Eimer, um den durch den dritten zu trockenen Sommer in Not geratenen Straßenbäumen im Veedel zu helfen.

Stadt und Rheinenergie unterstützen

Unterstützt werden sie von der Stadt und der Rheinenergie, die das Wasser kostenlos zur Verfügung stellen. Dazu hat der Verein sogenannte Standrohre bekommen, mit denen die Hydranten im Stadtgebiet angezapft werden können. 50 davon sind in Köln im Umlauf, in diesem Jahr hat der Bürgerverein auch einen Teil davon von der Rheinenergie bekommen. Die Hydranten sind nicht immer direkt neben den bedürftigen Bäumen, also werden Schläuche und Eimer gebraucht, um das Wasser dann auch zu verteilen. Das war’s dann auch schon an Ausrüstung, das fröhliche gießen konnte beginnen. Etwa 15 Leute waren zum heutigen Termin an der Philippus-Kirche in Raderthal gekommen, um dort mitzuhelfen, das Grün zu erhalten.

Pro Baum bis zu 500 Liter nötig

„Das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, sieht Annette Full, zweite Vorsitzende des Bürgervereins Raderberg und Thal, die ganze Aktion mit realistischen Augen. „Den wirklichen Bedarf können wir gar nicht decken.“ Je nach Baumsorte sind dort, so sagt das Max-Planck-Institut, 300 bis 500 Liter pro Baum angesagt, um den Bedarf für einige Tage zu decken. „Heute ist der Boden schon etwas aufgeweicht, da es endlich mal geregnet hat, das war aber viel zu wenig“, so Annette Worgull. Sinn macht es trotzdem: „Dann bekommen die Bäume halt etwas mehr Wasser.“ Das haben sie auch dringend nötig, vor allem bei jüngeren Bäumen hängen die Blätter schlapp und kraftlos herunter. Ob sich die ganze Sache überhaupt lohnt? „Wir können nicht alle Bäume retten, aber wir tun was wir können.“

Mit Spaß dabei

So haben sich Groß und Klein zusammengefunden, mit viel Spaß wird Eimer für Eimer in der zweistündigen Aktion mit Wasser gefüllt, zu den Bäumen geschleppt und mit Schwung ausgekippt. Voller Hoffnung blicken die Teilnehmer dabei aufs Regenradar: „Für nachher sind noch ein paar Schauer angesagt, das würde natürlich ungemein helfen.“ Die Schauer kamen tatsächlich, nass waren die engagierten Bürgerinnen und Bürger sowieso, das gehört bei solchen Aktionen einfach dazu. „Wir freuen uns, wie gut diese Sache ankommt und wollen das auch konsequent weiter durchziehen“, betont Annette Full. Wer sich beteiligen möchte, findet die Termine auf der Internetseite des Bürgervereins unter https://raderbergundthal.de.

Bildunterschrift: Jede Menge Wasser für die Bäume – Groß und Klein sind engagiert bei der Sache. Foto: Surmann