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Unser Motto lautet:

 

Met Klein un Groß, met Jung un Alt

fiere mer hück d’r Karneval.

Drum losst uns danze, höppe, springe,

zesamme unsre Leedscher singe.

Un sin mer och nit all vum kölscheBlod,

de Haupsaach es et Hätz es jot!

Die Mitglieder der KG Kapelle Jonge Köln-Weiss von 1947 e.V. gehen zwischen dem 01.02.
und 21.02.20 für die Finanzierung des Weißer Karnevalsumzugs am 9. März wieder von Haus
zu Haus. Sie gewährleisten mit ihrer Initiative der jährlich stattfindenden Haussammlung unter
anderem, daß auch finanzschwächere Gruppen kostenfrei teilnehmen können und Weiß einen
bunten, familiären, kinderreichen und inklusiven Umzug präsentieren kann.
Die Einnahmen aus dieser Sammlung dienen ausschließlich der vierstelligen Kostendeckung.Diese beinhalten Aufwendungen für städtische Genehmigungen,  Versicherungen, Honorare für ortsfremde Musikkapellen, sowie sanitätsdienstliche undsicherheitstechnische Betreuung.

Die Spenden dienen NICHT der Beschaffung von Wurfmaterial.

Organisation, Finanzierung und Durchführung dieses Zuges ruhen seit Jahrzehnten einzig auf
dem Engagement der Mitglieder der Gesellschaft. Die Finanzierung gestaltet sich jedoch durch
steigende Kosten von Jahr zu Jahr schwieriger, so daß die Zugleitung mehr denn je auf
finanzielle Mittel angewiesen ist. Wir sind als Verein dankbar und stolz über die großartige
Unterstützung der Weißer Bürger für ihren Karnevalszug. Ein gesonderter Dank gilt auch den
ortsansässigen politischen Vertretern, die uns Wege zur Beantragung von Fördermitteln
aufgezeigt haben. Ohne die finanzielle Unterstützung von außen, gingen sämtliche Ausgaben
zu Lasten des Gesellschaft; und dies ist dauerhaft nicht zu tragen.
Spendenanfragen gerne an c.pieck@kapelle-jonge.de.

Am Freitagnachmittag starteten wir mit 97 Personen, davon 76 Kinder, in unser Trainingswochenende nach Bergneustadt. Nach der Verabschiedung von den Eltern ging es im Bus los. Die Stimmung war von Anfang an super, so dass der Bus ziemlich schnell in einen Partybus verwandelt wurde.

Nach der Ankunft bezogen alle Ihre Zimmer und dann war es auch schon Zeit fürs Abendessen. Im Anschluss daran ging es für alle zum ersten Treffen, um die nächsten zwei Tage zu besprechen. Auf dem Programm standen viele Trainingseinheiten, um unsere neuen Tänze fertig zu stellen oder vertiefen zu können. Das ist uns auch super gelungen.

Besonderes Highlight war, dass zu den Trainingseinheiten noch ein Training in gemischten Gruppen stattfand. MiniMinis, Minis und Maxi wurden ausgelost und haben in diesen Gruppen zu ebenfalls ausgeloster Musik einen eigenen Tanz eingeprobt und diesen am Sonntag den Eltern präsentiert.

 

 

 

In riesigen Töpfen wurden für Samstag Nudeln und Bolognese gekocht. Das war schon eine große Umstellung für unser Küchenteam, aber wir haben das mit Bravour gemeistert. Das Tischdecken und Abräumen, sowie das Vorbereiten der Mahlzeiten hat Dank der eingeteilten und den zusätzlichen Helfern super funktioniert.

Das am Sonntag geplante Sommerfest mit den Aufführungen fand auf Grund des Regens leider drinnen statt. Dies tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch. Gestärkt mit Würstchen, Salaten und Kuchen ging es dann daran die Zimmer zu räumen, um danach geschafft aber glücklich nach Hause zu fahren.

Wir möchten uns bei den Kindern, Trainerinnen, den fleißigen Eltern und Sponsoren bedanken. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht. Wir sind stolz darauf, dass wir unsere gesetzten Ziele sehr gut umsetzten konnten.

Das gesamte Tanzcorps-Team sagt Danke.

 

Gerade im Karneval ist die Gemeinschaft wunderschön und wertvoll. Sie prägt für ein ganzes Leben und bietet Erlebnisse, die man bis ins hohe Alter nicht vergisst.

Bei der Tanzgruppe der Kapelle Jonge tanzen zurzeit über 70 aktive Kinder und Jugendliche und freuen sich schon jetzt auf die bevorstehende Zeit. Es wird trainiert, gelacht und geplant. Jetzt kam es leider zu einer internen Änderung der Lagerflächen, was für einen Session-Start eine Katastrophe ist.

Denn die Gruppe braucht nicht nur auf der Bühne etwas Platz. Sie brauchen auch einen Platz für ihr Equipment und die Kostüme.

Kurzfristig wurde alle Dinge auf 5 Orte verteilt, was langfristig keine Lösung ist. Das Tanzcorps sucht jetzt nach einer zentralen Stelle im Stadtgebiet. Eine Garage (besser noch eine Doppelgarage), einem freizugänglichen Teil einer Lagerhalle oder eines Büros, der jederzeit aufgesucht werden kann. Perfekt wäre auch ein Platz, wo dauerhaft ein Wohncontainer in der Altgemeinde aufstellt werden könnte. Dann wäre eine Kostümanprobe und eine zentrale Anlaufstelle für alle Dinge dauerhaft möglich.

Wer einen Tipp oder sogar einen ungenutzten Raum oder Platz hat, bitte ich, sagt mir Bescheid, gerne könnt Ihr auch Marko Zilken:

Kommandant – Tel.: 0163-6020885 – kommandant.tanzcorps@kapelle-jonge.de direkt kontaktieren.

Wir würden uns riesig freuen, denn jede Minute, die den Kindern und unserer Jugend unkompliziert geschenkt wird, ist wertvoll, holt sie im Karneval von der Straße, bietet ihnen durch Gemeinschaft Schutz

Weitere Informationen und natürlich Buchungsmöglichkeiten für die kommende Session unter www.tc-kapellejonge.de

Die Kapelle Jonge informieren:

Ab jetzt ist die Anmeldung möglich- Ihr könnt Euch als Fußgruppe oder Wagenensemble für unseren bunten und familiär geprägten Karnevalsumzug am 22. Februar 2020 in Köln-Weiß anmelden. Seid dabei und lasst Kamelle regnen!  http://wp.kapelle-jonge.de/zugleitung/

EINE HOMMAGE AN ALLE TANZGRUPPEN IM KÖLNER KARNEVAL
– WENN FLEEJER FLÜGGE WERDEN –

Andreas Klein informiert:
Der große Saal im Odeon Kino war bis auf den letzten Platz gefüllt. Und man war sich
schnell einig: der Film geht ans Herz und zeigt sehr deutlich, was die Tanzgruppen im Kölner
Karneval ausmacht:
Zusammenhalt, Wille zur sportlichen Leistung, Teamgeist und Spaß dem ihrem Publikum
Freude zu bereiten.
In dem Film wurde exemplarisch gezeigt, wie hart die Arbeit ist eine hochwertige
Tanzdarbietung anbieten zu können. Von der Choreografie über die Trainingseinheiten und
Trainingswochenenden bis hin zum ersten Auftritt, dem dann alle entgegenfiebern.
Genauso hat er aber gezeigt, was diesen Sport noch ausmacht: Soziale Verantwortung in
der Gruppe, Freizeit miteinander verbringen und Freundschaften knüpfen, die manchmal die
aktive tänzerische Karriere überdauern und die Möglichkeit Menschen in ihrem Hobby ein
Zuhause zu geben.
Der Film ist auch eine Werbung für besseres Verständnis und mehr Anerkennung, denn der
Karnevalstanz ist ein guter Weg, junge Menschen an den Karneval und die Kölsche Sprache
heranzuführen.

Foto: Klaus Buschardt

Zitate zum Film:
Tom Buschardt, Autor des Films
„Es war mir wichtig, im Film keine aktive Rolle als Reporter oder Sprecher zu übernehmen. Die Akteure sollten die Geschichte selbst erzählen, weil er auf diese Art und Weise eine größere Dichte, Nähe und Glaubwürdigkeit bekommt.“
„Für mich war für das Projekt entscheidend, dass man mir keine Restriktionen auferlegt und ich ungehinderten Zugang zu allen Bereichen der Tanzgruppe bekam und redaktionell unabhängig arbeiten konnte. Cassia hat zwar jedes veröffentlichte Video auf StäänefleejerTV und auch den Kinofilm einmal vorab gesehen, aber nicht ein einziges Mal einen Änderungswunsch auch nur ansatzweise diskutiert. Das zeugt von großer, vertrauensvoller Zusammenarbeit.“
„Die Dreharbeiten waren nicht immer einfach, weil mir zu Beginn zuweilen der Blick dafür fehlte, wann die Konzentrationsphase der Tanzgruppe vor dem Auftritt beginnt und man sie mit Interviewwünschen in Ruhe lassen sollte. Aber nach ein, zwei Auftritten hatte sich das schnell eingespielt.“
„Mich hat es besonders motiviert, den Neustart und gewissermaßen das Geburtsjahr einer Tanzgruppe begleiten zu können. Redaktionell ist das eine sehr reizvolle Arbeit“.
Cassia Kürten, Leiterin Kölsche Stäänefleejer e.V.
„Die Möglichkeit von der Kamera begleitet zu werden war eine große Chance, die wir gerne und dankbar genutzt haben.“
„Die erste Session war überwältigend. Es hat so unendlich viel Spaß gemacht zu gestalten, zu formen, Ideen zu verwirklichen – und dann den Erfolg auf der Bühne zu sehen.“
„Für mich war es zunächst ungewohnt, von Tom interviewt zu werden und dann über Inhalte zu sprechen, deren Bildmaterial ich erst später im fertigen Schnitt gesehen habe. Aber so hat es mich auch nicht abgelenkt und ich habe mich voll auf die Inhalte konzentrieren können.“
„Wenn man etwas Neues aufbaut weiß man nicht wo die Reise hingeht. Unsere Reise ging im Schnellzug und hat eine Dynamik bekommen, mit der wir niemals gerechnet haben. Viele einzelne Puzzlestücke, bestehend aus Stäänefleejer-Team, Tänzerinnen und Tänzer, deren Familien, der Kölschen Narren Gilde – es fügte sich innerhalb weniger Monate zu einem großen Bild zusammen.“
„In den letzten anderthalb Jahren ist so viel passiert – es kommt mir vor, als würden wir mit der Premiere des Kinofilmes unser 10-jähriges Bestehen feiern.“

Wir haben den Kindern/Jugendlichen zwei Fragen gestellt, die einige von ihnen schriftlich beantwortet haben:
1) Mit welchen Eindrücken gehst du aus der ersten Session?
2) Wie war das für Dich bei Eurer Arbeit ständig mit der Kamera beobachtet zu werden?
Celine, 15 Jahre
1) Mit der neuen Gruppe habe ich viele neue Erfahrungen gesammelt und es war schön, die Gruppe mit aufzubauen. Dadurch sind wir auch mehr als Gruppe zusammengewachsen. Es war eine sehr schöne Session mit vielen Auftritten und es hat viel Spaß gemacht.
2) Es war eine neue Erfahrung, mit der Kamera beobachtet zu werden und zu Beginn ungewohnt. Aber es ist schön, darauf zurückblicken zu können und sich alles nochmal anzuschauen. Der Kinofilm ist eine schöne Erinnerung.
Melina, 17 Jahre Melina ist im Kinofilm u.a. mit einem ausführlicheren Portrait zu sehen, in dem auch die Themen „Mobbing“ und „Diabetes“ eine Rolle spielen
1) Ich gehe mit neuen und besonders schönen Erfahrungen aus der Session. Da waren zum Beispiel die großen Auftritte, neue Freunde, die ich gefunden habe und völlig neue Tanzerfahrungen. Nicht zuletzt auch wegen des Erlernens neuer Tanztechniken.
2) Die ständigen Kameras waren etwas ungewohnt für mich. Es war aber schön, ein paar Erinnerungen festhalten zu können und auch über meine eigenen Erfahrungen mit der Tanzgruppe erzählen zu können.
Tommy, 17 Jahre
1) Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es wunderschön ist, mit den Kölschen Stäänefleejern zu tanzen. Meine Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen.
2) Mit der Kamera begleitet zu werden war etwas sehr Neues und Ungewohntes. Aber ich kam sehr gut damit klar

Laura, 16 Jahre Laura ist im Kinofilm mit einigen Interview-Passagen zu sehen
1) Man hat viele neue Erfahrungen gesammelt und ich freue mich schon auf die nächste Session, um mit allen anderen zusammen die Gruppe groß werden zu lassen.
2) Am Anfang der Dreharbeiten war es sehr ungewohnt, so oft gefilmt zu werden. Doch man hat sich daran gewöhnt. Und jetzt ist es auch total schön und witzig, sich selbst auf YouTube oder auf einer Kinoleinwand zu sehen und zurückzublicken auf die Session.
Nina, 15 Jahre Nina ist im Kinofilm mit einigen Interview-Passagen zu sehen
1) Durch die erste Session wuchsen wir als Gruppe richtig zusammen. Ich habe viele neue Freunde kennengelernt, die mir viel bedeuten und mit denen ich viel Spaß habe.
2) Beim Interview war ich sehr aufgeregt, aber schließlich hat es viel Spaß gemacht.