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Neuer Kommandant

Die KG Köln-Rodenkirchen von 2014 e.V. wählte auf Ihrer Mitgliederversammlung am 06.10.2020 Ihren neuen kommissarischen Kommandanten.
Nach langer Vorbereitung und stetiger strenger Beobachtung aller geltenden Maßnahmen rund um Corona konnte am gestrigen Abend die ordnungsgemäße Mitgliederversammlung der KG stattfinden.
Erstmals fand diese in den Räumlichkeiten des Festkomitee Kölner Karnevals auf dem Maarweg statt.
Auf der Tagesordnung stand neben den Berichten des Vorstandes und dessen Entlastung die Wahl des neuen kommissarischen Kommandanten.
Der bisherige Kommandant der KG, Heiko Nürrenberg, hatte zum Ende der Session seinen Rückzug aus dem Vorstand angekündigt. Bedingt durch neue berufliche Verpflichtungen und damit verbundene Reisetätgkeiten kollidierten die zahlreichen Aufgaben des Ehrenamtes mit seinem Beruf.
In einem aufwendigen Auswahlverfahren über mehrere Wochen suchte der Vorstand nach einem passenden Nachfolger im Kreise der Mitglieder.
Stolz konnte der Präsident und 1. Vorsitzende, Marcus Becker, dann der Mitgliederversammlung Yannick Müller vorstellen und für die Wahl empfehlen. Mit einer mitreißenden Rede vor der Versammlung gab der Anwärter seine Bewerbung ab.
Einstimmig wurde Yannick Müller dann für das Amt durch die Mitgliederversammlung bestätigt und ist mit seinen 30 Jahren sicherlich einer der jüngsten Kommandanten im Kölner Karneval.
„Wir freuen uns sehr auf die nun kommende Zusammenarbeit – wir haben viel vor!“, so der Präsident.
Die KG Köln-Rodenkirchen von 2014 e.V. ist Mitglied im Festkomitee Kölner Karneval und vereint aktuell 120 Mitglieder.
Neben der Förderung von Brauchtum und Tradition steht soziales Engagement an oberster Stelle. So konnten bereits zahlreiche Institutionen und Projekte gefördert werden. Unverkennbar ist der hellblaue Gehrock und das rot weiße Ringelshirt mit dem sich die KG auf vielen Anlässen präsentiert.

Wir haben einen neuen Vorstand 🎉

Aber jetzt der Reihe nach….
Unser Dank gilt dem alten Vorstand, unter dem Präsidenten Sim Go.
Lieber Simon, wir danken dir von ganzem Herzen für 11 Jahre im Präsidentenamt.

Und nun gratulieren wir dem neuen Präsidenten der GRKG Jörg Albert Lyon.
Wir wünschen dir, vor allem in der momentan schwierigen Situation durch Corona, viel Erfolg im Amt.

Wir wünschen dem gesamten Vorstand viel Erfolg !!!

Alles gute und dreimal vun Hätze….Kölle Alaaf🥳

(Text und Fotos: GRKG 1935 e. V.)

Die KG Kapelle Jonge als Ausrichter des Karnevalsumzugs in Köln-Weiß muss nun schweren Herzens und mit Wehmut den 59. Karnevalsumzug 2021 absagen. Wir folgen damit der aktuellen Empfehlung und Vorgabe der Landesregierung nach der derzeitigen Infektionslage und Pandemieentwicklung.
Der Karnevalszug in Weiß ist ein familiär und inklusiv geprägter Umzug, der seit Jahrzehnten viele Menschen in unser Dorf zieht und sich großer Beliebtheit erfreut durch die Vielfalt und Kreativität der teilnehmenden Gruppen und der Freude unserer Besucher.
Unser Brauchtum ist ein hohes Gut; und dass wir dies in der kommenden Session nicht wie gewohnt leben können und unseren langjährigen Teilnehmern nicht die Möglichkeit bieten dürfen sich zu präsentieren, schmerzt.
So ohnmächtig wir uns der Situation stellen müssen, die Gesundheit unserer Freunde, Mitbewohner im Dorf und unserer Mitglieder steht über allem und liegt uns am Herzen.
Wir fühlen mit allen Gastronomen, Veranstaltern, Künstlern und Vereinen, die in der kommenden Zeit sich vor schwere Aufgaben gestellt sehen und deren Existenzen wohlmöglich bedroht sind.
Die mit der Ausrichtung unseres Umzugs verbundenen Haussammlungen werden demnach auch nicht stattfinden.
Wir schauen dennoch nach vorne und vertrauen hoffnungsvoll auf unseren Jubiläumszug 2022.

(Text:Christian Pieck/KG Kapelle Jonge Köln-Weiss von 1947 e.V.)

Das Land hat zusammen mit den Köpfen der Karnevalshochburgen folgendes entschieden/beschlossen:

Keine Karnevalsbälle, keine Parties oder gesellige Karnevalsveranstaltungen. Die Landesregierung hat sich in den vergangenen Monaten intensiv mit Vertretern des organisierten Karnevals ausgetauscht. Dabei ging es um die Frage, wie Karneval in der #Corona-Pandemie stattfinden kann. Jetzt ist klar: Der #Karneval, wie wir ihn kennen, wird mit dem Coronavirus nicht möglich sein. Nach der Coronaschutzverordnung werden in der kommenden Karnevalsession nur kleinere karnevalistische Kulturveranstaltungen möglich sein. Am 11.11. werden Alkohol- und Verweilverbote an bestimmten öffentlichen Plätzen empfohlen.

Ich denke da lassen wir uns zusammen mit allen Kneipen und Vereinen was einfallen um was in Zollstock möglich zu machen.

Ist nunmal leider so-aber es war nicht anders zu erwarten. Kriegen wir kölschen schon alles hin.

Bleibt gesund!

Patrick Mittler

#zollstocklääv

Kein Sommerfest, keine Karnevalsparty und der Zug steht auch noch in den Sternen. Doch die Karnevalsgesellschaft Löstige Öhs Rondorf e.V. wären nicht einer der größten Traditionsverein der Altgemeinde, wenn sie sich nicht immer wieder etwas für Ihre Mitglieder und Freunde einfallen lassen würden.
Ralf Schliffer, Präsident der Öhs und ein leidenschaftlicher Karnevalist, „bedingt Corona musste unser beliebtes Sommerfest an der Kirche ausfallen, auch die Zukunft im großen Rahmen ist noch ungewiss. Das konnte ich nicht einfach so hinnehmen, darum habe ich zusätzlich zu unseren monatlichen Stammtischen zu „Öhs and Friends“ geladen und die Resonanz war großartig. Die 100 Plätze waren schnell vergeben, selbst die Plätze für Selbsteinlader waren besetzt“ lächelt Schliffer charmant.

111 Gäste waren es genau, die gesellig auf Abstand und Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen fröhlich feierten. Was viele Gäste im Vorfeld nicht wussten, selbst für zwei Programmpunkte hatten Ralf Schliffer und Bernhard Huckelmann (genannt Hucky ) gesorgt. Oli Blum bot mit einem Potpourri der aktuellen Karnevals- Songs für eine karnevalistische Stimmung und sein Vater Hannes Blum der nur eine Stunde später auftrat, steigerte mit bekannten Klassikern die Stimmung im sitzen, so das sich alle Gäste am Ende des schönen Sommerabends einig waren: „Das hat richtig gut getan.“ Auch Ellie Wijmann war sichtbar berührt. Die ehrenamtliche Fotografin wurde als Ehrengast geladen und war extra aus Holland angereist um ihre Kölner Freunde noch einmal zu sehen und natürlich hat sie, wie es für Ellie üblich ist, das Fest im Foto festgehalten. „Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit und doch war es dieses Mal etwas ganz besonderes für mich. Nicht nur das alle Kosten des Abends für mich übernommen wurden, auch ein Hotelzimmer wurde mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt, damit ich nachts nicht zurück fahren muss. Dafür kann ich den Öhs und Tim Scheer nur Danke sagen.“
Wie es im Karneval in der Altgemeinde Rodenkirchen in Zukunft weitergeht weiß keiner, doch freuen sich viele Karnevalisten schon jetzt aufdie Pripro im Satory, wenn es wieder heißt „wenn et wenn et Trömmelche jeht-Dann stonn mer all parat.“

 

Jung, dynamisch mit klarem Ziel vor Augen, so kennt man die KG den Reiter aus Rondorf.

Weil sie sind wie sie sind, hat sich auch niemanden gewundert, dass sie ihre bevorstehende Proklamation des Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen etwas anders gestalten. Bedingt der hohen Kosten zur Karnevalszeit im Januar, haben sie ihre Tolitäten- Veranstaltung einfach schon mal in den November gelegt. Am 20.11.2020 sollte es heißen „Die große Kostümsitzung mit Proklamation des Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen in der Sporthalle der Anne-Frank-Schule in Rondorf “. Bläck Fööss, Kempest Feinest, Stadtgarde Colonia, der Sitzungspräsident, Lupo und Co. alles war gebucht und wie nicht anders zu erwarten, in Windeseile waren alle Karten verkauft und es gab nur die Möglichkeit einer Warteliste. Präsident happy, bevorstehendes Dreigestirn happy und Gäste die Karten hatten ebenfalls happy.

Ja und dann kam Corona, Schockstarre- alle Veranstaltungen abgesagt. Die Reiter im Anblick einer Katastrophe.

Doch sie wären nicht die Reiter, wenn sie nicht handeln würden.

Statt den Kopf in den Sand zu stecken, wurden sie aktiv und suchten nach Lösungen. Oberstes Gebot die Sicherheit und Gesundheit aller Mitglieder,Gäste und Künstler, denn das wollte sie auf jeden Fall gewährleisten.

Voller Freude können sie nun berichten, die Kostümsitzung mit allen zur Zeit geltenden Schutzmaßnahmen wird am 20.11.2020 im Großen Sartory Saal zu Köln stattfinden. Sie feiern dann wie die ganz Großen und dürfen jetzt sogar noch ein paar Karten verkaufen.

Durch den Saalwechsel ist ein zusätzliches kleines Kartenkontigent für den freien Verkauf zur Verfügung gestellt worden und können über www.kgderreiter.koeln bestellt werden.

Weitere Informationen https://www.festkomitee-rodenkirchen.de/

Amt für öffentliche Ordnung informiert über Angebote und Einschränkungen

Friedliches und respektvolles Feiern im Kölner Karneval – das ist das Ziel des Amtes für öffentliche Ordnung. Ein größeres Sicherheitsgefühl, Ahndung von Ordnungswidrigkeiten wie Wildpinkeln oder Alkoholkonsum bei unter 18-Jährigen, freie Zugwege und kein Glas in denHotspotsdes jecken Treibens: Zu Spitzenzeiten wird das Amt für öffentliche Ordnung mit mehr als 215 Personen pro Tag im Einsatz für sicheren und friedlichen Fasteleer sein.

Im Rahmen des Straßenkarnevals 2020 wird die Stadt Köln für die Bereiche außerhalb von Veranstaltungen wieder verschiedene Maßnahmen umsetzen, die dem Schutz der Feiernden und Anwohner insbesondere in denHotspotsAltstadt, Kwartier Latäng und Südstadt dienen werden. In diesem Zusammenhang wird die Stadt Köln in Spitzenzeiten von 470 Mitarbeitenden externer Bewachungsfirmen unterstützt.

Altstadt:

In der Altstadt wird es an Weiberfastnacht (von 8 Uhr bis Karnevalsfreitag 8 Uhr) und am Karnevalssamstag (von 18 Uhr bis Karnevalssonntag 8 Uhr) wieder das bewährte Glasverbot unter dem Motto „Mehr Spaß ohne Glas“ geben. An den Zugängen zur Glasverbotszone werden von den Altstadtwirten, derKGAlt Köln und dem Festkomitee Pfandbecher ausgegeben, in die die Feiernden den Inhalt ihrer in Glas mitgebrachten Getränke umschütten können. Diese Becher können an den Ausschankständen oder den Becherausgabestellen zurückgegeben werden. Um den Feiernden unnötige Wartezeiten bei der Kontrolle und Pfandbecherausgabe zu ersparen, appelliert die Stadt Köln an alle Jecken, von vornherein auf das Mitführen von Glasbehältnissen zu verzichten. Im Umfeld der Veranstaltungsflächen werden wieder zusätzlicheToiletten und Müllbehältnisse von der Stadt Köln bereitgestellt. Die Toilettenstandorte sind ausgeschildert.

Kwartier Latäng:

Auch im Kwartier Latäng wird das bewährte Glasverbot wieder umgesetzt. Hier gilt das Motto „Mehr Spaß ohne Glas“ zu folgenden Zeiten:

Während dieser Zeiten greift auch das weiterentwickelte Schutzkonzept, in dessen Rahmen der Zustrom in das Viertel überwacht wird. Dazu richtet die Stadt Köln an verschiedenen Zugangspunkten Bedarfssperren ein. Hier werden den Feiernden wieder Becher angeboten, um den Inhalt ihrer in Glas mitgebrachten Getränke umfüllen zu können. Auch hier gilt: Besser von vornherein auf Glasbehältnisse verzichten.

Im Falle einer Auslastung von einzelnen Bereichen oder des ganzen Viertels werden die Bedarfssperren geschlossen, um die Sicherheit der Feiernden auf der Straße und in den Kneipen sowie der Anwohner zu gewährleisten. Einige Zugänge sind von vornherein gesperrt, um den Zustrom besser steuern und eine Entfluchtung einzelner Bereiche sicherstellen zu können. Die Zugangsmöglichkeiten werden mit Überkopfbanner klar gekennzeichnet sein. Anwohnerinnen und Anwohner erhalten im Falle einer Sperrung bei Vorlage eines Ausweises Zutritt ins Kwartier Latäng.

Im Kwartier Latäng und dem direkten Umfeld werden ebenfalls zusätzlicheToiletten und Müllbehälter bereitgestellt.

Um unnötige Verdichtungen in einzelnen Bereichen zu vermeiden, wird auch das Mitführen von Musikanlagen insbesondere im Kwartier Latäng nach Bedarf untersagt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich im Umfeld dieser Musikanlagen innerhalb kürzester Zeit große Menschentrauben bilden, die zu einer starken Verdichtung in diesem Bereich und damit auch zu einer Gefährdung der Feiernden und der Anwohnerschaft erheblich beitragen. Daher appelliert die Stadt Köln, insbesondere im Zülpicher Viertel, auf das Mitführen von Musikanlagen zu verzichten. Gleiches gilt für die Beschallung aus umliegenden Gebäuden und Gastronomiebetrieben. Bei Gastronomiebetrieben wird gegebenenfalls das Schließen der Fenster und Türen per Ordnungsverfügung angeordnet und durchgesetzt. Im Wiederholungsfall kann es zur Sicherstellung der Musikanlage kommen.

Auch Handkarren, Bollerwagen und ähnliches, die bei einer notwendigen Entfluchtung Stolperfallen bilden können, sollten nicht mitgeführt werden. Auch hier kann es bei Bedarf dazu kommen, dass deren Mitnahme ins Zülpicher Viertel untersagt wird.

Südstadt:

In der Südstadt wird an Weiberfastnacht wie in den Vorjahren eine freiwillige Glasabgabe eingerichtet. Auch hier werden den Feiernden Becher zum Umfüllen ihrer in Glas mitgebrachten Getränke angeboten. Die Erfahrungen der letzten beiden Jahre an Weiberfastnacht und dem 11.11. zeigen eine hohe Akzeptanz und eine deutliche Reduzierung von Glasflaschen und -scherben auf den Straßen und Plätzen.

Wie auch in den anderen beiden Hotspots wird die Stadt Köln auch in der Südstadt zusätzliche Toiletten und Müllbehältnisse über alle Tage bereitstellen.

Koordinierungsstab

Von Weiberfastnacht bis Rosenmontag werden alle Maßnahmen aus dem Koordinierungsstab im Spanischen Bau des Rathauses unter Leitung des Amtes für öffentliche Ordnung gesteuert und die Veranstaltungen überwacht.

Im Koordinierungsstab fließen alle relevanten Informationen zusammen, werden bewertet und es werden entsprechende Maßnahmen veranlasst. Die Zuständigkeiten der einzelnen Beteiligten bleiben davon unberührt. Der Koordinierungsstab wird jedoch über relevante Tätigkeiten informiert. Teilnehmer sind städtische Fachämter wie die Berufsfeuerwehr, das Presseamt, das Jugendamt, das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern, stadtnahe Institutionen wieKVBundAWB, Polizei und Bundespolizei, sowie Veranstalter (für die Dauer der jeweiligen Veranstaltung) und die externen Dienstleister der Stadt Köln.

Schwerpunkt Ordnungswidrigkeiten

Die Einsatzteamsdes Ordnungsdienstes werden in Gruppen bis zu sechs Außendienstkräften in der Alt- und Südstadt, dem Zülpicher Viertel, rund um den Dom und im Rheingarten eingesetzt. Weitere Einsätze gibt es im Rahmen der Veedelszüge. Ordnungswidrigkeiten werden geahndet – insbesondere Verstöße wie Wildpinkeln oder beim Jugendschutz werden konsequent verfolgt.

Die Stadt Köln fordert dazu auf, zur Verrichtung der Notdurft eine der 700Toilettenanlagen in der Innenstadt zu nutzen. Die städtischen Toiletten werden wieder mit einheitlichen Hinweisen markiert. Wildpinkeln wird in allen Fällen mit einem Bußgeld geahndet. Der konkrete Betrag wird in einem schriftlichen Verfahren festgelegt. Wer erwischt wird, muss bis zu 200 Euro zahlen, in besonders schweren Fällen (etwa Pinkeln in einen Sandkasten/auf einem Spielplatz) kann der Betrag auch höher ausfallen.

Bereits im Vorfeld sind stark frequentierte Bereiche mit Hinweisen (Plakate undFlyer) versehen worden, dass dort zu den Feierlichkeiten keine Fahrräder abgestellt werden dürfen. Um Besucherinnen und Besucher vor Verletzungen zu bewahren, werden Fahrräder, die sich in diesen gekennzeichneten Bereichen befinden, an den Karnevalstagen sichergestellt.

Zugwege

Der Verkehrsdienst der Stadt Köln wird an allen jecken Tagen dafür sorgen, dass keine Flucht- oder Rettungswege, Veranstaltungsflächen und Zugwege oder Aufstellflächen für die vielen großen Züge durch Falschparkende blockiert werden. Entsprechende temporäre absolute Haltverbotszonen werden mit einer 96-stündigen Vorlaufzeit aufgestellt.

Der Verkehrsdienst wird vor allem in der Nacht von Samstag auf Sonntag den notwendigen Platz für die traditionellen Schull- und Veedelszöch schaffen und falschparkende Fahrzeuge am Zugweg abschleppen. In der Nacht von Sonntag auf Montag werden ebenfalls alle falschparkenden Fahrzeuge am Zugweg des Rosenmontagszuges sichergestellt. Auch die vielen Veedelszüge werden am Dienstag noch einmal zu einem Sondereinsatz des Verkehrsdienstes führen.

Service-Telefon des Ordnungsdienstes und Verkehrsdienstes

DasServicetelefon des Ordnungs- und Verkehrsdienstes ist während der Karnevalstage über die üblichen Zeiten hinaus erreichbar: An allen jecken Tagen bis mindestens Mitternacht zur Meldung von Ordnungswidrigkeiten und Rückfragen (freitags und samstags bis 1 Uhr). Meldungen für die Verkehrsüberwachungen sind nur eingeschränkt möglich. Weiberfastnacht können Falschparker bis 20 Uhr gemeldet werden, Karnevalsfreitag und -samstag bis Mitternacht. Karnevalssonntag und Rosenmontag ist eine Meldung bis 15 Uhr möglich, Dienstag bis 23 Uhr. Außerhalb derServicezeiten wenden sich Betroffene bitte an die Polizei Köln0221 / 229-0.

Verkehrseinschränkungen

Für Weiberfastnacht, Karnevalssonntag und Rosenmontag gilt in weiten Teilen der Innenstadt einLkw-Fahrverbot für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen zulässigen Gesamtgewichts.

Mehr Spaß ohne Glas

Seit 2010 ist „Mehr Spaß ohne Glas“ eine erfolgreiche Initiative zum sicheren Feiern von Jung und Alt an den Hotspots des Kölner Karnevals. Nach der erschreckenden Entwicklung im Kölner Straßenkarneval in früheren Jahren hat die Stadt Köln auf eine Vielzahl an schweren Schnittverletzungen und mit Glasscherben verübte Gewaltdelikte reagiert. Auch Rettungswagen konnten vor der „Mehr Spaß ohne Glas“-Initiative aufgrund der plattgefahrenen Reifen nicht mehr so schnell wie benötigt zu verletzten Personen vordringen. Nicht zuletzt bedeutete das Scherbenmeer auch einen erheblichen Mehraufwand für die Abfallwirtschaftsbetriebe der Stadt Köln. Seit der Einführung von „Mehr Spaß ohne Glas“ ist die Zahl der Verletzungen und Beschädigungen stark gesunken.

In den Zonen der Altstadt und dem Kwartier Latäng gibt es folgende Möglichkeiten für die Feiernden:

Auch in der Südstadt können die vielen Jecken ihre Getränke in die Gratis-Plastikbecher umfüllen.

Die Erfahrung aus den Vorjahren zeigt auch: Viele Jecken bringen schon gar keine Glasflaschen mehr mit, sondern glasfreie Alternativen.

Auch Gaststätten und Kioske und weitere Gewerbebetriebe in den glasfreien Zonen werden an den jecken Tagen durch das Amt für öffentliche Ordnung aufgesucht und kontrolliert. Denn natürlich dürfen in den Glasverbotszeiten auch keine Glasflaschen und Gläser verkauft werden.

In diesem Jahr erhält dieKampagne„Mehr Spaß ohne Glas“ einen neuen Anstrich. Die junge KölnerBand„Lupo“ ist ab sofort Botschafter für ein fröhliches, friedliches Feiern ohne Glas. Das neue Plakatmotiv schließt an den neuen „Lupo“-Song „MyKölsch“ an, der die Leidenschaft für das Gebräu mit den Worten „I like myKölsch“ besingt. Im Rahmen von „Mehr Spaß ohne Glas“ sagen „Lupo“ nun auch: „I like myBecher“. Die Stadt Köln freut sich sehr über die Zusammenarbeit.

Neben der Plakatkampagnean Bahnhaltstellen und in denKVB-Bahnen ab Dienstag, 18. Februar 2020, gibt es ab sofort in vielen Kölner Gaststätten und Kneipen das Motiv als kultigeCitycard-Postkarte. Auch Informationsflyersind bei einer Vielzahl von Kooperationspartnern erhältlich.Onlinestartet das Motiv ebenfalls am Montag, 17. Februar 2020.

(Text Pressestelle Köln)

Streetwork erstmalig an zwei festen Standorten im Einsatz 

Bereits seit mehr als 20 Jahren engagieren sich die Stadt Köln, die Polizei und weitere Akteure mit der Kampagne Keine Kurzen für Kurze“ gegen Alkoholmissbrauch von Jugendlichen an Karneval. Gastronomie, Einzelhandel, Kioskbetreiber aber auch Eltern werden alljährlich aufgerufen, auf die Umsetzung des Jugendschutzes beim Verkauf und Verzehr von Alkohol zu achten. Die Ordnungskräfte der Stadt Köln sind mit Unterstützung von Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes bereits vor den Karnevalstagen in den Veedeln unterwegs, um Kioskbesitzer darauf hinzuweisen, keinen Alkohol an Minderjähre zu verkaufen. Ordnungskräfte, Streetworker, Polizei, Bundespolizei und die Rettungsdienste sind an Weiberfastnacht und den Karnevalstagen rund um den Alter Markt, in der Kölner Altstadt und am Rheinufer Einsatz. Wie in jedem Jahr unterstützt das Festkomitee Kölner Karneval die Ein sätze der Streetworker. Dank der umfangreichen Finanzhilfe kann das Team Streetwork an Weiberfastnacht erstmalig an zwei Standorten wirken: wie immer am Fischmarkt und zusätzlich im Bereich Zülpicher Platz (Roonstraße 16), 40 Einsatzkräfte vor Ort tätig.

Streetworkerinnen und Streetworkersprechen alkoholisierte Jugendliche an, insbesondere wenn sie augenscheinlich sofortige Hilfe benötigen. Häufige Folge des Rauschtrinkens ist der völlige Kontrollverlust, der sogenannte Filmriss. Je nach Situation werden die Eltern benachrichtigt oder Rettungsdienste angefordert.

Das Projekt „Hart am Limit“ (HaLT) wird von der Fachstelle Suchtprävention der Drogenhilfe Köln in Kooperation der Stadt mit den drei Kölner Kinderkrankenhäusern umgesetzt: dem Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße, der Uniklinik Köln und dem Kinderkrankenhaus Porz. Das Projekt sorgt dafür, dass Jugendliche im Vollrausch ausschließlich in die drei städtischen Kinderklinken gebracht werden. Neben der ärztlichen Versorgung wird den Jugendlichen und Eltern noch unter Eindruck des Schocks die umfassende Hilfe der Fachstelle Suchtprävention der Drogenhilfe Köln angeboten. Diese Vereinbarung gilt nicht nur an Karnevalstagen, Rauschtrinken ist ein ganzjähriges Problem.

Für alle Akteure der Kampagne gilt: Alkohol soll nicht verteufelt, sondern es soll auf die möglichen Gefahren beim Umgang mit Alkohol aufmerksam gemacht werden.

(Text: Pressestelle der Stadt Köln)