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DER KARNEVALSDRECK MUSS WEG!

Kamellereste von den Karnevalszügen liegen noch an vielen Stellen herum, wo die AWB nicht mit ihren Maschinen hinkommt. Aber auch anderer Müll sammelt sich überall an. Das ist alles andere als schön.

Deshalb gibt es eine gemeinsame Aufräumaktion am kommenden Samstag, zu der der Bürgerverein für sürth e.V. und die Dorfgemeinschaft Sürth e.V. einladen. Auch bei „schlechtem Wetter“, das heißt die Kleidung entscheidet, wie schlecht das Wetter ist!

Details stehen im Anhang. Jede helfende Hand ist willkommen!

Mit nachbarschaftlichen Grüßen

Bettina Leitner Rolf Bahr

Dorfgemeinschaft Sürth e.V. Bürgerverein für sürth e.V.

Foto: KG Köln-Rodenkirchen v.l.n.r.: Andreas Schäfer (Schatzmeister), Marlene Merhar (Vorsitzende), Marcus Becker (Präsident)

Vun Hätze

Die KG Köln-Rodenkirchen von 2014 e.V. spendet dem Förderverein krebskranke Kinder e.V. EUR 6.666,66

Nach einer grandiosen Jubiläumssession (5 Jahre) mit dem großen Finale der ersten Teilnahme am Rosenmontagszug ist die KG wieder ihrem sozialen Herzblut-Engagement nachgekommen und hat eine großzügige Spende für einen großartigen Verein zur Verfügung gestellt.

Auf besondere Empfehlung der KG Mitglieder Dr. Sebastian Schäfer und Dr. Christoph Schäfer hat sich die KG in dieser Session bewusst, un vun Hätze, für eine Spende an den Förderverein krebskranker Kinder entschieden.

Bei der Scheck Übergabe an die Vorsitzende, Frau Marlene Merhar, konnten sich der Schatzmeister, Andreas Schäfer, und der Präsident, Marcus Becker, ein emotionales umfassendes Bild dieser wunderbaren Einrichtung im Herzen von Köln machen.

„Wir sind begeistert von dem Engagement des Fördervereins und was in den letzten 29 Jahren bereits alles ausschließlich mit Spendengeldern erreicht werden konnte! Dass wir nun mit dieser Spende einen Teil dazu beitragen können macht uns glücklich und stolz. Der Dank geht an alle Gäste unserer Veranstaltungen (je Karte EUR 1,00 für den guten Zweck) und unsere Mitglieder die großzügig aufgerundet haben!“ so der beeindruckte Präsident, Marcus Becker.

So langsam neigt sich die wunderschöne Karnevalszeit dem Ende zu und wir bereiten uns auf die Fastenzeit vor.

Erinnern wir uns daran, dass unser Leben begrenzt ist und wir eine Verantwortung haben, dieses Leben – so gut wir können – zu gestalten.

Das Zeichen der Erinnerung ist die Asche, die wir uns auf unser Haupt streuen bzw. mit der wir uns bekreuzigen lassen. Gewonnen wird die Asche aus Palmzweigen des Vorjahres.

Es ist gute Tradition geworden, zur Aschenfeier in St. Severin alten Palm mitzubringen, der innerhalb des Gottesdienstes verbrannt wird. Diese Tradition wollen wir auch in diesem Jahr fortsetzen.

Um die Rußentwicklung in der renovierten Severinskirche zu begrenzen, bitten wir, nur einen Palmzweig zum Verbrennen mitzubringen. Die restlichen Zweige können Sie gerne den Küsterinnen geben zum späteren Verbrennen an einem anderen Ort.

Möglichkeiten zum Gottesdienstbesuch am Aschermittwoch in unserer Gemeinde:

(In allen Gottesdiensten wird das Aschenkreuz erteilt bzw. Asche aufgelegt.)

08.15 Uhr Heilige Messe in St. Severin
08.20 Uhr Schulgottesdienst der Schule Mainzer Str. in St. Maternus
09.30 Uhr Schulgottesdienst der Schule Zugweg in St. Maternus
19.00 Uhr Aschenfeier in St. Severin

Viele Kinder gingen wieder mit, und die IG Sürther Karnevalszug hatte für schöne Musik im ganzen Zug gesorgt:
Mit dabei der Spielmannszug Hinschenfelde, Coest Eindhoven. Blaskapelle Hürth-Hermühlheim, Fanfarencorps Langenfeld, Hengeler Weend Blaozers, Muziekvereniging Crescendo Alphen aan den Rijn und die Feestband ex BTW.
Viele Kinder waren im Zug von der Kita Elfenland, der Kath. Jugend Sürth, Kita St. Remigius, Evangelische Kita Sürth, Kindertreff Kunterbunt und miteinander leben e.V. Köln.
Die größte Fußgruppe stellte die Brüder Grimm Schule Sürth.
Die Sürther KG Löstige Flägelskappe stellt eine Fußgruppe für den Damenelferrat, einen Prunkwagen und den Wagen der Ehrensenatoren.
Aus dem Nachbardorf Weiß waren wieder das Tanzcorps der KG Kapelle Jonge und die Rhein Tänzer der KG Kapelle Jonge dabei.
Die Dorfgemeinschaft Sürth stellte einen Prunkwagen genauso wie das Restaurant Haus Maassen.
Fußgruppen von Simply Pink und De Pänz us dem ahle Kölle sowie Alissa und Astro Aladino von Kunterbuntevents bereicherten den Zug.
Zum Abschluss das Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen, das im Anschluss zum Rodenkirchener Zug fuhr.
Die Johanniter in der Mitte des Zugs sorgten für Sicherheit.

Wir danken Anita Brandtstäter für den Bericht und die Bilder

Foto: www.gardecorps-blau-gelb-colonia.de

Der bunte Veedelszoch aus Godorf mit ca 250 Personen ist vielleicht einer der kleinsten Umzüge von Köln, aber mit Nachbarn und Freunden kann hier noch der Karneval genossen werden. Der letzte Pirat von Godorf ging genauso mit wie die Hunnen, Schotten und Ägypter. Selbst eine Garde hat Godorf zu bieten, welche würdevoll den Prinzen begleiteten. Der junge Prinz Paul I. fuhr stolz auf seinem großen Wagen des Garde Corps Blau-Gelb und man sah ihm an, er wollte noch einmal alles geben, auch wenn es stürmte und regnete. Er ließ sich den Spaß nicht nehmen und ließ es Kamelle und Strüssje regnen.

Fotos: Attila Radnai

Wochen des Bangen waren vorbei, alle Ordner und Wagenegel konnten gestellt werden, auch alle Auflagen der Stadt waren erfüllt. So führte Zugleiter Simon Schwieren mit einer sichtbaren inneren Zufriedenheit den großen Rodenkirchner Karnevalszug an. Strahlend stand er hoch oben auf seinem Wagen und feierte sein ganz eigenes Fest und alle feierten mit ihm. 29 Gruppen freuten sich durch die vollen Straßen Rodenkirchens zu ziehen, denn alle Auflagen der Stadt und Polizei waren auf vorbildliche Weise erfüllt worden. Die Spitze machte der evangelische Kindergarten, gefolgt von der Ema Grundschule. Unzählige Kinder zogen mit ihren Eltern durch die jubelnden Massen. Sie waren nicht nur als Zauberer verkleidet, sie verzauberten wirklich das Publikum. Konfetti- und Kamelleregen, rote Herzen und Strüssjer überreichten die guterzogenen Pänz an die Gäste am Wegesrand. Dann folgte die Sankt Georgs School mit Menschen aller Colör, die nur so voll Freude protzten. Sambabewegung, englische Höflichkeit sowie amerikanische Lebensfreude, in dieser Gruppe gab es alle Menschen dieser Welt. Es war eine unglaublich große Gruppe mit 100% Spaßfaktor. Als letzte Schulgruppe ging als junges Pflänzchen, wie sie selber über sich sagen, die Gesamtschule Rodenkirchen. Sie zitterten bis zur letzten Minute, da sie bis kurz vor dem Start des Zuges Ordnerprobleme hatten. Doch gemeinsam ist vieles möglich und so konnten die Schüler und Schülerinnen im wahrsten Sinne ordentlich durch die Straßen ziehen, denn alle Ordner waren gekommen, um sie nach den Vorgaben zu begleiten.

Profi in Sachen Karneval ist unumstritten die KG Rodenkirchen. Hellblau Frack, rotes Ringelhemd und Feierprofis in allen Bereichen. Vor ein paar Wochen füllten sie noch das Rodenkirchner Gymnasium zum Jecken Danz. Weiberfastnacht stand bei ihnen im Zeichen des Kinder-und Familisch Fastelovend und jetzt machten sie den Menschen am Wegesrand ein Fest. Brauchtumspflege und Tradition stehen bei ihnen quasi ins Gesicht geschrieben und so schunkelten sie über die Straße. Es regnete Kamelle, Strüssjer und Pralinchen. Den älteren Herrschaften überreichten sie sehr stilvoll das Wurfmaterial.  Sehr lebensfroh ging es bei den Sportfreunden des Kölner Süden zu, bunt gekleidet mit viel Glitzer und händeweise Strüssjer, tanzten sie durch ihr Veedel am Rhein. Die kleinste Gruppe des Zuges, aber mit doppelter Freude erschienen. Den Rodenkirchner Unternehmerinnen war ihr Spaß nur so anzusehen. Voller Euphorie warfen sie rosa Lippenstifte und pinke Strüssjer und ließen sich gefühlt durch die Straßen tragen. Das Händchen Geschäftsfrauen werden in Zukunft sicher noch um einiges heranwachsen, denn ihre Zugteilnahme entschied sich erst vor ein paar Wochen. Hinter ihrem großen Zylinder folgten die Fründe von 95. Gefühlt waren es mindestens 3 x 95 Personen, die mit Begeisterung ihre Wurfbeutel leerten. Die Pänz US Roki waren aber nicht minder aktiv. Mit Laola-Wellen motivierten sie das Publikum und zum Dank gingen sie in die Vollen beim Wurfmaterial. Gefühlte 1000 Hippies sorgten für ein tolles Bild und viel Freude. Beim Büttchen bunt schallten die neusten Sessionhits über große Lautsprecher und die große Straßenparty entstand. Ein schunkelnder und singender Straßenrand unterstützte diese Gesellschaft, die als Tünnes und Schäl gingen, damit sie gerade den kleinen Zugteilnehmern die Taschen füllen konnten. Veedelkarneval wie es sich gehört. Im Anschluss machten die Jecken Stöpsel ein wundervolles rot/weisses Bild und warfen in unglaublichen Mengen, so dass sich nicht nur die Kinder bückten. Fussbälle, kleines Spielzeug und Parfüm wechselten hier die Seiten.  Die Knobelbröder kamen dann hoch zu Wagen und es schien fast wie abgesprochen, dass diese Gesellschaft die oberen Etagen in Wohnungen mit Pralinchen und Strüssjer versorgten. Bei der freiwilligen Feuerwehr Rodenkirchen und dem KCG Kanuclub wurde es dann wieder sehr vertraut im Veedel. Denn diese beiden Vereine sind seit Jahren eine sehr beliebt. Als nostalgische Feuerwehrleute gehen die JF und die FF (Jugend und Freiwillige Feuerwehr) im Zug und es scheint als wäre es eine große Familie. Kleine Feuerwehrleute im Kinderwagen und stolze Wachtmeister ziehen hier in gemeinsam durch ihren Ort. So ist es auch beim Kanuclub grün/gelb von der Uferstraße. Ein großes Kanu, passend zu den Vereinsfarben, diente als Bagagewagen, um die als Kanuten verkleidet Mitglieder zu versorgen. Sie gingen zu Lande durch das Meer an Menschen. Gummibadeenten, gelbe Strüssjer sowie grüne Giveaways waren in ihren Bootsschütten fürs Volk. Die löstige Junge un Mädche vun Rudekirche wurden verfolgt von den Häuptlingen der Traumpänz. Als bis dato gefühlt größte Fußgruppe gehört dieser Verein wohl zu den bekanntesten Vertretern im Zug. Alle Namen wurden gerufen und zum Dank gab es Kamellchen und Strüssjer. Blautürkise und pinke Indianer soweit das Auge reichte. Schnell war ihre legendäre Party vor ein paar Wochen das Thema am Zugrand, denn nach dem Fest ist bekanntlich vor der nächsten Feier und so wurden die Mitglieder im Zug um Reservierung für das nächste Jahr gebeten. Bei Äitsch & Äitsch und den Schwimmbotzen ging es dann wieder richtig zur Sache. Sind die Herren nun selber Väter, war ihre Gruppe mittlerweile durch den Nachwuchs gefühlt doppelt so groß wie vor ein paar Jahren, hatte die Jugend genau gelernt wie es geht und warfen voller Leidenschaft die leckersten Dinge an die Zuschauer am Wegrand. Bei den Pumps op Jöck schien es genau umgekehrt, die schönsten Mütter des Südens feierten mit ihrem Nachwuchs den Rodenkirchner Zug. Jede der Damen kannte jemand in der Menge, mit ihnen wurde getanzt, ohne einen Stau zu erzeugen. Unzählige Blömcher wechselten hier ihre Besitzer. Bei dieser Gruppe merkte man, sie sind alle in Rodenkirchen geboren und hier aufgewachsen. Strahlend zogen sie durch ihren Stadtteil.

Als dann die Botterblömcher in grün/gelb über die Straßen zogen, schien es als wäre ganz Rodenkirchen eine grün/gelbe Welt. Unglaublich, was diese Gruppe aus den Straßen machte, es war mit einem Hexenkessel gleichzusetzen. Mit Kölle Alaaf und Stüßjer  ließen sie sich auf hoch angenehme Weise feiern. Der MSC und der Kölner Ruderverein 1877 waren im wahrsten Sinne sportlich unterwegs. Die oberen Etagen am Zugweg waren ihr Augenmerk und so hagelte es im wahrsten Sinne Kamelle. Großen Applaus erhielten die Kapelle Jonge, es gab wohl keine Sitzung im Stadtgebiet, bei der sie nicht aufgetreten sind und eine großartig Leistung ablegten. Das Publikum dankte es ihnen mit einer großen Applauswelle. Die KG der großen Rodenkirchner machten dann den Schluss des Zuges bevor das Dreigestirn den Schluss besiegelte.

Der Rodenkirchener Zug, der von unzählige Kinder besucht und besetzt ist, ist ein Zug ohne Probleme und mit tollem Sicherheitskräften – quasi ein großes Familienfest im Kölner Süden. Sehr löblich ist in Rodenkirchen auch, es ist ein Zug, bei dem die Gastronomie zu regulären Preisen ihre Getränke anbietet, auf den Jugendschutz achtet und die Bürgervereinigung 10 Dixies stellte, damit wildpinkeln quasi nicht nötig ist. Hier könnte man sagen: Feiern im Veedel dort, wo man sich auskennt und wo man zuhause ist.

Foto: Attila Radnai

57 Johr Fastelovendszöch en Wieß ze Kölle

Foto: www.tckapellejonge.de

 

Hans Stahl und Christian Wergen führten mit einem breiten Lächeln den familienfreundlichen Wießer-Veedelszoch mit 35 Gruppe an.

Der Regiments-Spielmannszug der Klüttefunke machten als erste Musikgruppe die Spitz.

Gefolgt vom Damen- und Herrenkomitee ging es fast unauffällig in die Wießer Funken von 1995 e. V.-1.Funkenartillerie über. Eine tolle Session ging für diese Doppelgesellschaft mit dem Veedelszoch zu Ende. Viele Wochen sind sie gemeinsam durch die Säle gezogen und haben viel Freude bereitet. Sehr auffällig waren ihre Ordner und Wagenengel, welche farbenfroh im grün/gelben Botterblömcher Kostümen für die Sicherheit sorgten. Auch in diesem Fall hieß es, zusammen für Spaß sorgen. Denn beim Wießer Zoch gingen die Rodenkirchner für die Funken mit. Am nächsten Tag sollte es genau umgekehrt sein, die Wießer Funken für die Botterblömcher damit die Wagen und der Zugrand im Rodenkirchner Zug nach den Vorgaben der Zugleitung abgesichert sind. Wir von der Kölner Stadtteilliebe finden das vorbildlich.

Vorbildlich waren auch 100 „Sonnenpänz“ der Franziskus Schule, sie brachten den Veedelszoch zum leuchten. Unzählige Kinder, Eltern und Großeltern tanzten über die Straße und sorgten für eine ausgelassene fröhliche Stimmung.  Ebenfalls mit 100 Personen ging die „Lebenshilfe für geistig Behinderte“ aus der Ortsvereinigung Rodenkirchen mit. Sie wurden mit lauten Kamelle-Rufen empfangen. Die Fußgruppe dankte es mit einem breiten Lächeln und vielen Strüssjer. Die FKG „Weißer Grund kunterbunt“ von 2015 n. e.V. wurden auf Schritt und Tritt verfolgt von den „Drums of Weiss“. Die rot/weiß Trommler-Gruppe hörte man schon von weitem, da sie den ganzen Zugweg für Stimmung sorgt.  Die „Weißer Schulgeister“ mit dem Gruppenleiter Ralf Hoffmeister sorgte bei 170 Personen für ein schönes Bild. Von ihnen wurde gefühlt jedes Kind mit Kamelle versorgt. In dieser Gruppe tanzten große und kleine Geister mit viel Freude über die Straßen von Weiß.

Die Wießer Dorf Tussis gaben dem Staßenkarneval dann wieder viel Farbe und unzählige Strüssjer und hochwertige Süßigkeiten. Die pinke Gruppe ist bekannt für ihr tolles Wurfmaterial und wurde mit lauten Rufen umjubelt.  Natürlich hat der Vorort am Rhein auch „Wießer Matchos“, welche quasi die Vorgruppe von der „Junge Familien vun St. Georg“ ist. Prachtvolle Festwagen sorgten für einen Kamelle-Regen der nicht aufzuhören schien und heilig endet.

Die Sackjeseechter in ihren rot/weißen Lappenkostümen beschallten mit der aktuellen Musik der Session die Straße und ermöglichten ein großes Straßenkonzert. „Hybcraft – KjG St. Georg Wieß“ tanzten und warfen was das Zeug hielt. Wer bis jetzt seine Taschen noch nicht gefüllt hatte, bekam nun seine Chance. Die „Kita Feldhamsterstraße“ war erstmalig im Weißer Zug und stellten mit 121 Personen eine der größten Gruppen. Sie hatten sichtbar Freude und keiner merkte, dass sie quasi die Newcomer waren. Kleine, mittlere und große Pänz in wunderschönen Kostümen sorgten in ihren Familien für viel positives Ansehen.

Die „Wilden Weisser Wikinger“ sind in Weiß keine Unbekannten, gingen von Arm zu Arm und ließen sich feiern. Hier konnte man sagen: Kostüm geglückt, denn die Wiedererkennung von Personen fiel etwas schwer, so toll waren sie bis auf das kleinste Detail verkleidet. Bärtige Hünen und rassige Wikingerfrauen sorgten für ein tolles Bild, bevor die „Löstige Wiever“ von St. Georg un Fründe mit viel Applaus empfangen wurden. Für die löstigen Wiever liegt eine intensive Zeit zurück, sie sorgen seit vielen Jahren für eine der schönsten Sitzungen im Stadtgebiet. Dieses Jahr war für sie etwas ganz besonderes, zurzeit geschieht ein Generationswechsel und so dankte ein ganzes Dorf den ausscheidenden Damen und begrüßten die Neuen mit Applaus und lobenden Worten.

Nach dieser außergewöhnlichen Gruppe wurde es blau/weiß auf der Straße. Die Kapelle Mädche und die Rhein Tänzer präsentierten sich noch einmal ihrem Publikum. 80 Personen des Tanzcorps der KG Kapelle Jonge Köln-Weiss von 1990 überzeugten mit dem schönsten Lächeln der Stadt und man merkte, für sie hätte die Session ruhig noch etwas weiter gehen können. Die bekannten Tänzerinnen und Tänzer wurden gefeiert und dankten es mit einer Vielzahl an Wurfmaterial.

Die „Clownerie in blau un wieß“ der Wassersportfreunde sorgten ebenfalls für ein schönes Bild im Heimatveedel. Ihnen gehört quasi der Rhein, doch auch zu Land schippern die Kanuten sicher und gekonnt.  Das „Fanfaren – Corps Nortorf“ und die „Wiesser Fründe“ machten dann das Ende eines unglaublich langen und schönen Vorortzuges. Insgesamt sind über 1.250 Teilnehmer mitgegangen: 20 Musikgruppen, 8 stilvoll Festwagen und ca. 220 Ordner. Für die Kölner Stadtteilliebe heißt das Kölle Alaaf – Wieß Alaaf – Veedelszoch Alaaf.

Jeder der seine Sünden auf traditionelle Art und Weise los werden will, muss unbedingt vorbei kommen.

Wir treffen uns ab 18h in der Torburg und lassen uns die Session mit ein paar Liedern und Bierchen durch den Kopf gehen.
Ca. um 23h wird der Trauerzug mit lautem Geheule und Wehklagen losziehen und auf dem Clodwigplatz enden.

Auf dass all unsere Sünden der närrischen Zeit in Flammen aufgehen!