…..

Rodenkirchen hilft

Die Weißer Rheinbogenstiftung unterstützt das Projekt „Wir sammeln, für die Flutopfer …“ jeder Betrag wird verdoppelt. 5000.-€ möchten sie dazu geben- nach dem Prinzip: Spenden verdoppeln, z.B. aus 100.-€ machen sie 200.-€ ….
Kontakt: https://www.weisser-rheinbogen-stiftung.de/

Wir haben für die Ahrweilerhilfe ein Spendenkonto eingerichtet. Es gibt so viele kleine große Not, die wir lindern wollen.
Spendenkonto bei Paypal: gemeinsamhelfenschmeckt@gmail.com
Stichwort: Hilfe für Ahrweiler
Oder auf das Konto der Commerzbank Köln: DE 31370400440847491800 Gemeinsamhelfen Ute Schoormann
Bitte unterstützen Sie die Menschen in unserer Region.
www.helfenschmecktgemeinsambesser.de

Tief betroffen von den Ereignissen aus dem Umland haben sich am Wochenende zahlreiche Vereine der Gemeinschaft #NurZesamme, Politik, Interessen/Aktions-Gemeinschaften und Firmen mobilisiert und innerhalb von nur 2 Tagen über EUR 25.000,00 gesammelt.

Das Geld soll nun schnellstmöglich dahin, wo es dringend gebraucht wird, um zumindest erste materielle Schäden annähernd abzufangen. 

Durch die direkten Kontakte des Landtagsabgeordneten Oliver Kehrl zur Stadt Erftstadt können die Gelder nun gezielt eingesetzt werden.

Aber auch die Gebiete im Ahrtal und in der Eifel sollen begünstigt werden. „Viele Freunde, Bekannte und teilweise Familien unserer Mitglieder sind dort direkt betroffen“, so der Präsident der KG Köln-Rodenkirchen, Marcus Becker,deren Mitglieder über EUR 16.000,00 in kürzester Zeit spendeten.

M.Becker: „Das sind gerade erste kurzfristige Sofort-Maßnahmen, die wir mittelfristig fortführen werden. So planen wir noch im August ein Benefiz-Konzert auf dem Maternusplatz in Rodenkirchen. Der Reinerlös dieser Veranstaltung wird gespendet“

(Text:KG Köln-Rodenkirchen von 2014 e.V.)

In Raderberg leben gut 6300 Einwohnerinnen und Einwohner. Rund 1200 davon sind über 60 Jahre alt. Seit März 2019 entsteht hier ein neues SeniorenNetzwerk.

 Bei uns können Sie:

  • Neue Kontakte in Ihrem Stadtteil knüpfen und Gleichgesinnte kennenlernen
  • An wohnortnahen Angeboten und Veranstaltungen teilnehmen
  • Ihre Wünsche und Ideen einbringen und aktiv im SeniorenNetzwerk mitarbeiten: zum Beispiel eine Radfahrgruppe initiieren, einen Literaturkreis anbieten oder eine Kochgruppe gründen…

Zusammen mit den Raderberger Seniorinnen und Senioren und in Zusammenarbeit mit Institutionen, Kirchengemeinden und Vereinen vor Ort wollen wir den Stadtteil noch lebenswerter gestalten.

 Aktivitäten und Angebote des SeniorenNetzwerks Raderberg:

Diese Angebote gibt es schon:

  • Gymnastik 60plus – Beweglichkeit und Koordination fördern durch freudvolle Bewegung mit und ohne Musik im Sitzen, Stehen und Gehen
    Jeden Mittwoch 15.00 – 16.00 Uhr
  • „Wer erklärt mir mein Handy?“ – Jugendliche helfen Senioreninnen und Senioren bei Fragen rund ums Handy und Smartphone
    Jeden 1. und 3. Montag im Monat 16.15 – 17.45 Uhr

In Planung:

  • Offener Treff – Offen für alle, die mitmachen, ihre Ideen einbringen und das SeniorenNetzwerk Raderberg mitgestalten wollen

Ein SeniorenNetzwerk ist so bunt und lebendig wie die, die es gestaltenWas sind Ihre Wünsche für den Stadtteil? Welche Ideen haben Sie? Das ausprobieren und verwirklichen, was Ihnen Spaß macht – in Ihrem Veedel, gemeinsam mit Anderen. Machen Sie mit – seien Sie dabei!

Rufen Sie an oder kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie!

Koordinatorin: Heike Wagner

Tel.: 0163-1613565

seniorennetzwerk.raderberg
@web.de

Postadresse:
c/o St. Antonius Krankenhaus
Schillerstraße 23
50968 Köln

Büroadresse:
c/o Kath. Pfarrgemeinde St. Mariä Empfängnis, Gemeindehaus
Raderberger Str. 205
50968 Köln

In Raderberg leben gut 6300 Einwohnerinnen und Einwohner. Rund 1200 davon sind über 60 Jahre alt. Seit März 2019 entsteht hier ein neues SeniorenNetzwerk.

 Bei uns können Sie:

  • Neue Kontakte in Ihrem Stadtteil knüpfen und Gleichgesinnte kennenlernen
  • An wohnortnahen Angeboten und Veranstaltungen teilnehmen
  • Ihre Wünsche und Ideen einbringen und aktiv im SeniorenNetzwerk mitarbeiten: zum Beispiel eine Radfahrgruppe initiieren, einen Literaturkreis anbieten oder eine Kochgruppe gründen…

Zusammen mit den Raderberger Seniorinnen und Senioren und in Zusammenarbeit mit Institutionen, Kirchengemeinden und Vereinen vor Ort wollen wir den Stadtteil noch lebenswerter gestalten.

 Aktivitäten und Angebote des SeniorenNetzwerks Raderberg:

Diese Angebote gibt es schon:

  • Gymnastik 60plus – Beweglichkeit und Koordination fördern durch freudvolle Bewegung mit und ohne Musik im Sitzen, Stehen und Gehen
    Jeden Mittwoch 15.00 – 16.00 Uhr
  • „Wer erklärt mir mein Handy?“ – Jugendliche helfen Senioreninnen und Senioren bei Fragen rund ums Handy und Smartphone
    Jeden 1. und 3. Montag im Monat 16.15 – 17.45 Uhr

In Planung:

  • Offener Treff – Offen für alle, die mitmachen, ihre Ideen einbringen und das SeniorenNetzwerk Raderberg mitgestalten wollen

Ein SeniorenNetzwerk ist so bunt und lebendig wie die, die es gestaltenWas sind Ihre Wünsche für den Stadtteil? Welche Ideen haben Sie? Das ausprobieren und verwirklichen, was Ihnen Spaß macht – in Ihrem Veedel, gemeinsam mit Anderen. Machen Sie mit – seien Sie dabei!

Rufen Sie an oder kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie!

Koordinatorin: Heike Wagner

Tel.: 0163-1613565

seniorennetzwerk.raderberg
@web.de

Postadresse:
c/o St. Antonius Krankenhaus
Schillerstraße 23
50968 Köln

Büroadresse:
c/o Kath. Pfarrgemeinde St. Mariä Empfängnis, Gemeindehaus
Raderberger Str. 205
50968 Köln

Der Abschlussjahrgang 2021 der Offenen Schule Köln (OSK) beendete am Samstag nach einer
schwierigen Corona-Oberstufenzeit die Schulzeit mit einem Highlight und feierte mit Mo-Torres,
Henning Krautmacher und den Domstürmern im RheinEnergieSTADION Köln.

Die Abiturient:innen setzten mit einem Jahrgangsdurchschnitt von 2,1 einen weiteren Meilenstein für eine neueLernkultur der Potenzialentfaltung und eine moderne, zeitgemäße Qualität des Lernens.

Am vergangenen Samstag tauchten die Abschlussschüler:innen des
Abiturjahrgangs und der Berufspraxisklasse der OSK zusammen mit ihren Freund:innen und Familien unter corona-konformen Bedingungen das RheinEnergieSTADION in orange. In diesem Jahr ging die Schulzeit der 22 Abiturient:innen der OSK mit einem Paukenschlag zu Ende. Gemeinsam haben sie einen Abiturjahrgangschnitt von 2,1, davon sieben Abiturzeugnisse mit einer Eins vor dem Komma erzielen können. An die Schülerin Fiona Bleser wurde zum ersten Mal auch die magische Traumnote von 1,0 vergeben.


Die Abschlussfeier fand gemeinsam mit der Berufspraxisstufe, dem Oberstufenzweig für junge
Menschen mit sonderpädagogischen Förderbedarf, im RheinEnergieSTADION statt. „Wir haben uns sehr über die Unterstützung der Kölner Sportstätten gefreut, das Stadion für unsere Abschlussfeier nutzen zu können“, so Breucker. „Dadurch konnten wir für die Zeugnisübergabe eine gemeinsame Feier ermöglichen, die unter Coronabedingungen und auf Grund der aktuellen Platzsituation in unserem aktuellen Schulgebäude nicht möglich gewesen wäre.“
Der Kölner Sänger Mo-Torres begleitete den Einlauf der Schüler:innen mit seinem Lied „Liebe deine Stadt“. Unterstützt wurde er von den Domstürmern und dem Frontmann der Band „Höhner“ Henning Krautmacher, die alle ehrenamtlich die Veranstaltung musikalisch begleiteten und mit den Schüler:innen Songs performten. Auch Stars wie Sänger Gentleman und Sternekoch Nelson Müller übermittelten den Absolvent:innen per Video ihre Glückwünsche.

Mit dem Abitur-Gesamtnotendurchschnitt von 2,1 ist dieser Jahrgang der erfolgreichste seit Gründung der OSK, obwohl der Großteil der Abiturphase im Homeschooling und Wechselunterricht stattgefunden hat.

„Für uns war die Distanzlern-Zeit – neben all den Herausforderungen – auch ein wertvolles Innehalten im Schulalltag-Hamsterrad und eine Chance, uns wieder ganz auf das zu konzentrieren, was die OSK eigentlich ausmacht“, so das positive Fazit von Schulleiterin Vivian Breucker über das Schuljahr 2020/2021. „Wir haben vor allem die Lust am Lernen, das soziale Miteinander und die Individualisierung des Lernens in Gemeinschaft in den Vordergrund gestellt, damit es den Jugendlichen in erster Linie gut geht.“

Auch im digitalen Raum hat die OSK während des Homeschoolings einen Weg gefunden, ihr offenes Konzept zu leben. Über offene Klassenräume auf digitalen Lernplattformen wie der G-Suite konnten sich die Schüler:innen trotz der Distanz treffen, austauschen und gemeinsam lernen. Lehrkräfte suchten außerdem kreative Wege ihre Schüler:innen auch aus der Distanz zu erreichen, sie erstellten Instagramprofile, nahmen Lehrvideos auf oder legten kleine Material- und Motivationspäckchen in der Schule zur Abholung bereit: „Uns war und ist wichtig, dass die Beziehung und nicht die Erziehung auch bei digitalen wie hybriden Unterrichtskonzepten immer im Vordergrund steht“, so Breucker. „Das ist die wesentliche Voraussetzung, um nachhaltiges Lernen zu ermöglichen.“

 

Wie vieles im Leben, begann auch die Wiederbelebung der Karnevalsgesellschaft Fidele Fortuna vun 1949, zunächst einmal mit einer für Corona-Zeiten eher ungewöhnlichen „Schnapsidee“. 

Hanns-Jörg Westendorf, Marcel Hergarten und Domenico Carrieri kamen im kleinen Kreis zusammen und diskutierten, was zu tun wäre, um für die Fortuna aus Köln eine Karnevalssitzung aus der Taufe zu heben und diese dauerhaft zu etablieren. Zu diesem Zeitpunkt ahnte noch keiner der Teilnehmer was am Ende des Abends dabei rauskommen würde. Krise hin, Krise her: man wollte Sport und Karneval in der Südstadt wieder enger zueinander bringen und etwas fürdas Veedel tun. Am Ende stand dann ein weitreichendererGedanke im Raum: das alles lässt sich letzten Endes viel besser realisieren, wenn man eine neue, zeitgemäßeKarnevalsgesellschaft gründet, die das Brauchtum pflegt undsich auch außerhalb des Karnevals um die Belange der Menschen in der Südstadt kümmert. So wurde aus dem lockeren Sondierungsgespräch kurzerhand die Gründungssitzung der neuen Fidelen Fortuna.

Zurück in die Zukunft

Aber da war doch schon mal was? Richtig: der karnevalsbegeisterte Teil von Fortuna Köln, wurde bereits 1949 von einigen Jecken aus der Taufe gehoben. Bekannten Aufzeichnungen zufolge stammten diese jedoch nicht aus der Fußballabteilung, sondern warenseinerzeit wohl bei den Handballern zuhause. Offiziell wurde die Fidele Fortuna aber nie eingetragen. Trotzdem agierte dieGesellschaft, in enger Anlehnung an den Südstadtclub, lange Jahreals Veedelsverein, bei dem man den Karneval feierte und lebte. Sitzungen im damals legendären Brunosaal und die jährliche Teilnahme an den Schull- un Veedelszöch waren gang und gäbe. Schäng Löring war einer der letzten aktiven Karnevalisten der Fidelen Fortuna, bevor diese leider mangels MitgliederschwundEnde der 90er Jahre wieder in den Dornröschenschlaf verfiel. 

Die Intention ist heute wie damals in jedem Fall dieselbe: aus der engen Verbundenheit zum Sportverein SC Fortuna Köln, der Kölner Südstadt und Zollstock haben sich einige heimatverbundene Freunde auf die Fahne geschrieben, gemeinsam den Karneval in der Südstadt durch eine neue, bzw. alte Facette zu beleben und natürlich auch wieder zu bereichern.

Aber wir sind doch in der Corona-Krise

Ausgerechnet in der Corona-Krise werden jetzt viele sagen. Wie kommt man auf die Idee, in diesen Zeiten einen neuen Verein zu gründen? Zeiten, in denen Karnevalsvereine Überlebensstrategien entwickeln müssen, um die veranstaltungsfreie Zeit zu überbrücken, wo allerorten über Nachwuchssorgen geklagt wird und zum jetzigen Zeitpunkt auch noch keiner genau weiß, wie es mit dem Straßen- und Sitzungskarneval in der nächsten Session weitergehen wird.

Die Antwort ist ganz einfach. „Weil wir es wollen und überzeugt sind, dass wir ein Konzept haben, mit dem wir Brauchtum pflegen und gleichzeitig auch jüngere Menschen wieder für den organisierten 

Karneval begeistern können – gerade auch in schwierigen Zeiten.“ erläutert Hanns-Jörg Westendorf den Antrieb der Gründerväter. „Die Welt befindet sich seit Aschermittwoch 2020 in einem Umfeld ständiger Veränderungen und die Menschen sind von einer lange nicht da gewesenen Sehnsucht nach Normalität getrieben. Vereineund Gesellschaften werden sich aufgrund der Anforderungen, der Mitgliederinteressen und der veränderten Veranstaltungsformate zu einem ausgewogenen Kosten/Leistungsaspekt neue Gedanken machen müssen. Diese neuen Wege werden wir gehen und ohne großen Ballast schlanke und zeitgemäße Strukturen schaffen.“ schiebt der Beiratsvorsitzende der Gesellschaft nach. 

Mehr als ein Verein

„Die Idee ist es, die Fidele Fortuna als treibende Kraft für unterschiedlichste Aktivitäten im Veedel zu etablieren. Grundsätzlich wollen wir, was den Karneval betrifft, zurück zu den Wurzeln: bezahlbarer Karneval im Veedel, Wiederbelebung alter Sitten, Nähe, Zusammenhalt und gleichzeitig repräsentative gesellschaftliche Veranstaltungen in unterschiedlichen Formaten. Es muss wieder möglich werden, allen Bewohnern der Südstadt sowieden Freunden und den Fans der Fortuna, die das Brauchtum mögen,Zugang zum Karneval zu verschaffen. Die regelmäßige Teilnahme am Zollstocker Dienstagszug und/oder den Schull- un Veedelszöchfür die Mitglieder der Gesellschaft ist fest eingeplant.“ ergänztMarcel Hergarten, seines Zeichens neuer Präsident der Gesellschaft, die Vision des Vereins.

Darüber hinaus ist aber auch ein kontinuierliches und nachhaltiges,soziales Engagement in der Südstadt geplant – über das ganze Jahr hinweg, in enger Abstimmung mit einem zentralen Träger. Dennauch das ist Karneval: an die Menschen zu denken, denen es eben nicht so gut geht. Im Rahmen der Corona-Krise ist das wichtiger denn je. 

Tradition im zeitgemäßen Gewandt

Neben der heimatlichen Verwurzelung wird großer Wert auf Vielfaltgelegt. So sollen unterschiedlichste Formate unter Regie der Fidelen Fortuna durchführt werden. Über das Jahr hinweg sind zahlreiche interne und externe Veranstaltungen geplant, die gleichermaßen Männer, Frauen und Familien ansprechen sollen. Denkbar sindStraßenfeste, eine Pfarr- und Familiensitzung, ein Sitzungsball zu zivilen Preisen, bis hin zu einer Karnevalssitzung in einem renommierten Kölner Saal. Darüber hinaus soll ein monatlicher Stammtisch für die Mitglieder etabliert werden.

Dabei möchte die Gesellschaft den sozialen Aspekt des Karnevals NIEMALS außer Acht lassen. Den Verantwortlichen ist die Umsetzung der Veranstaltungen zu bezahlbaren Preisen ein besonders wichtiges Anliegen. Ziel muss es immer sein, Tradition und zeitgemäße Anforderungen miteinander zu verbinden

Ein starkes Team aus Karnevalsjecken unterschiedlichster Couleur

Was es für die Umsetzung eines solch ambitionierten Projektesbraucht, ist eine gute Mischung aus erfahrenen Ehrenamtlern, welche sich der Kölschen Brauchtumspflege verschrieben haben. Bei der Fidelen Fortuna sind Karnevalisten verschiedenster Gesellschaftenam Start, die sich als Freundeskreis zusammengefunden haben und grenzüberschreitend alte Traditionen wieder beleben möchten. 

Mit dabei sind u.a. diverse Mitglieder der KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V., KG de kölschen 

Madämcher e.V., KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V., der KG Sr. Tollität Luftflotte e.V., der Große Kölner Karnevalsgesellschaft von 1882 e.V., der KG Lyskircher Junge e.V., des Zollstocker Dienstagszug e.V., der Löstije Brücker Müüs e.V., der Colombina Colonia e.V. – das Ganze nach dem Motto: In den Farben und den Geschlechtern auf der einen Seite getrennt – zum Zwecke der Wiederbelebung aber geeint.

Für das operative Geschäft der Gesellschaft sind verantwortlich:- Marcel Hergarten (Präsident)- Eckhard Heiß (Vizepräsident)- Domenico Carrieri (Literat)- Klaus Hoffmann (Schatzmeister)- Markus Kuhles (Geschäftsführer)- Hanns-Jörg Westendorf (Vorsitzender des Beirates) 

 

(Bild&Text:Oliver Haas
Pressestelle Fidele Fortuna)

 

Der Literat eine Vertragsverhandlung . . .
Fröher wooden Sitzungs-Projamme vun dä Literate noch selfs met dä Künstler per Telefon
avjesproche. Do wood die Uhrzick för dä Auftritt un och de Gage persönlich verhandelt.
Hück läuf dat miest üvver en Ajentur.
Jeschaff, die Sitzung es vorbei un et hätt alles jeflupp.
Die Künstler komen pünklich un woren en Bessform. Doröm hatt dat Publikum och singe
Spass un sorgte för en prächtije Stimmung. Die Jäss em Voyer laachten noch üvver der eine
ov andere jehürte Witz un deihten sich üvver die tollen Leistungen vun Redner,
Danz- un Musikgruppen ungerhalde. Dä Literat steiht medden en der Menge un merk,
dat die Aanspannung, die hä dä janze Dag spürte, su langsam avfällt. Jlöcklich nimmt hä die
Jratelatione för die tolle Sitzung entjäje. Dobei es hä schon in Jedanke bei der Zesammestellung
vun däm Projramm för et üvvernöchste Johr. Denn die för et kummende Johr, die
es jo ald fädich. Un koot noh Fastelovend deiht hä sich met däm Jerüss doför befasse. Dann
heißt et: welche Auftritt pass am beste noh dem andere. Un wenn manch einer an dat färve
vun Ostereiere denk, jlöht beim Literat dä Telefonhürer:
„Sach, kannst do öm 20.30 Uhr bei uns optredde?“
„Au . . . öm 20.30 Uhr? – dat es ävver janz schlääch. 17.25 Uhr künnt ich.“
„Wie, dat jeiht nit?”
„Ävver, ich kann nor noch dann.“
„Waad, do muss ich ens luure. – Alsu, dat künnt jonn. Do muss ich ävver eets die Danzjrupp
froge, op die och späder kumme künnte.“
„Dat wör mer janz räch, denn ich künnt dann tirek nevvenaan in däm Saal optredde.“
„Jetz müsse mer ävver noch üvver dat Honorar spreche. Do denks schon doran, dat mer ne
kleine Verein sin un och kein dausend Lück em Saal han?“
„Ja, ja, dat aale Leed. Die Literate… ha,ha,… immer am knapse wo et nur jeiht.“
„Kumm, do bes doch ene leeve Kääl.“
„Vum leeve Kääl, kann ich ävver nit levve.“
„Kumm . . . “
„Ha, ha! . . . weiß do eijentlich, dat ich dat Woot „Kumm“ am mieste hüre?“
„Ävver bestemp nit esu leev un nett wie vun mir jesaat.“
„Du bes ene Schlaumeier. Weiß do dat?“
„Deshalv ben ich jo och Literat jewoode.“
„Saach hür! Hat ihr Literate irjend e Seminar besöök, wo mer esu jet liert?“
„Wenn ich jetzt noch e Seminar doför besök hät, dann . . .“ –
„Jetz fang nit esu aan, dat will ich ävver jetz nit hüre.“
„Luur ens, do wills optredde un mer möchten dich jään han. Nevvenbei ens jesaaht: do weiß
doch, mer buchen dich doch esu of et jeiht. Weil mer dich klasse finge un uns Publikum dich
och jän hürt. Ich weeden ald immer jefrog op do och dobei bes.“
„Bevör do jetz noch mieh Süßholz raspele deihs, sollt mer doch ens bei dä Fakten blieve.“
„Dat sin doch de Fakten.“
„Jo eß et dann . . . ; do bes ävver ne janz avje . . .“
„Sage es bitte nicht.“
„Joot … e Stöck kummen ich üch entjäje. Schick mer dä Vertrag zo, bevör ich noch Jeld dozu
dun muss.“
„Dat wör och ens . . .“ –
„Jetz . . . !“ –
„Enäh… joot…, ich schicke dat Breefje dann erus un bedanke mich janz hätzlich bei dir.
Mach et joot. Bes dann. Tschüss“
„Do och. – Tsst…alsu weißte.“

 

Wir bedanken uns bei Armin Kastleiner für diesen schönen Bericht

Oberbürgermeisterin Reker ehrt kölsches Original mit Eintrag ins Gästebuch

Ludwig Sebus 95. Geburtstag
© Stadt Köln Henriette Reker und Ludwig Sebus beim Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Köln

Ludwig Sebus feierte am 5. September 2020 seinen 95. Geburtstag. Der Krätzchensänger, Komponist und Texter ist seit den frühen 1950er Jahren eine prägende Persönlichkeit des Kölner Karnevals und des kölnischen Brauchtums insgesamt. Den ersten Hit hatte der gelernte technische Kaufmann Sebus 1954 / 55 mit „Jede Stein in Kölle es e Stöck vun deer“. Oberbürgermeisterin Henriette Reker ehrte Ludwig Sebus nun mit einem Eintrag ins Gästebuch der Stadt Köln.  

Für mich sind Sie ein Menschenfreund durch und durch. Ihre Gabe für Dichtung, Humor und Unterhaltung haben Sie zum Wohle unserer Stadtgesellschaft eingesetzt

Wer glücklich sein will, muss andere glücklich machen – das haben Sie einmal gesagt. Ich kann mir vorstellen, dass Sie als Soldat und Kriegsgefangener oft die Erfahrung gemacht haben, dass ein Lachen, ein Lied oder eine Melodie der Seele oft wohler tut als 1.000 gutgemeinte Worte. Und Sie haben in diesen Jahren sicherlich ebenfalls gespürt, welches Glück es bedeutet, im Herzen stets seine Heimat mitzutragen,

sagte die Oberbürgermeisterin am vergangenen Dienstag bei der Zeremonie im kleinsten Rahmen im Hansasaal des Historischen Rathauses.

In den herausfordernden Zeiten einer Pandemie brauchen wir etwas für unser Herz und unsere kölsche Seele. Oder mit anderen Worten: Wir brauchen dieser Tage eine große Portion Ludwig Sebus!

Ludwig Sebus berichtete von den Schrecken der Kämpfe in Russland, wohin er, gerade 18 Jahre alt, vom Nazi-Regime geschickt worden war, und wo er bis 1949 in Kriegsgefangenschaft ausharren musste.

Wenn man diesen Krieg erlebt hat, wenn man Hunger und Krankheit erlebt hat und jeden Tag, jede Stunde damit rechnen musste, der nächste zu sein, der tot im Schützengraben liegt, dann weiß man, wie gut wir es heute haben. Ja, die Pandemie beschwert uns, ja, viele leiden und sind finanziell in Bedrängnis. Aber ich bin der Überzeugung, dass wir das überstehen werden. Ich danke dem Herrgott für jeden Tag – denn jeder Tag ist ein Geschenk. Ich möchte in keiner anderen Stadt leben als in Köln. Und so lange ich noch kann, will ich anderen Menschen Freude machen.

(Text:Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Robert Baumanns)