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Hallo zusammen,

am verganenen Freitag wurde unser Konzept zu Zollstock lääv den Vertretern (m/w/d) der Vereine und Initiativen vorgestellt.

Es war eine sehr schöne, interessante und vorallem erfolgreiche Veranstaltung-mit dem Ergebnis das der Gründung des Vereins/der Initiative „Zollstock lääv“ zugestimmt wurde.

Am 21.8.2020 findet die Gründungsversammlung statt und ab diese, Zeitpunkt wird gemeinsam mit und für Zollstock was bewegt. Im Anhang findet ihr die Präsentation.

Inhalte der Satzung, wer kann Mitglied werden…Diese Fragen können und werden nach der Versammlung beantwortet werden können.

Bitte beachtet, dass die Inhalte der Präsentation nur ein Konzeptvorschlag sind und die Inhalte und Ziele noch gemeinsam bearbeitet und beschlossen werden müssen.

Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag.

Bleibt gesund!

zollstocklääv

 

Der Südfriedhof – Eher Park als Friedhof

Verschlungene Wege, riesige Bäume, eher ein Park: Der größte Friedhof Kölns hat eine Fläche von mehr als 80 Fußballfeldern. Und da auch das noble Viertel Marienburg zum Beerdigungsbezirk gehört, gibt es hier auch repräsentative, altehrwürdige Grabstätten zu bewundern. Zahlreiche Prominente haben ihre letzte Ruhe auf dem Südfriedhof gefunden, darunter Sportler wie Weltmeister Hans Schäfer oder der Boxer Peter Müller, bekannt als „Müllers Aap“. Direkt am Hauptweg liegt der erste Präsident des 1. FC Kölns, Franz Kremer, ein paar Ecken weiter liegt der Präsident und Mäzen von Fortuna Köln Hans „Schäng“ Löring.Und da wir in Köln sind, finden sich auch die Gräber vieler Karnevalisten hier, so zum Beispiel Karl Berbuer, Komponist vom „Trizonesien-Song“ und „Heidewitzka, Herr Kapitän“. Imposant sind auch die großzügig angelegten Ehrenfriedhöfe der Opfer der Weltkriege, besonders der bestens gepflegte Commonwealth-Friedhof. Hier sieht man das mit Sicherheit am besten gepflegte Stück öffentliches Grün im gesamten Kölner Stadtgebiet.

In einem Rundgang über den Friedhof lernen wir Teile des riesigen Areals kennen und hören die Geschichten rund um die hier bestatteten Toten

Dauer
ca. 2,5 Stunden

Kosten:
ab 12 Euro / Person
Hinweis in eigener Sache: Für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer spende ich immer 1,11 Euro an die Interessengemeinschaft „Bestattung obdachloser Menschen“.

Mindestteilnehmer:
15 Personen

Termine:

2. August 2020 um 15:00 – 17:30

20.September 2020

Alle verfügbaren Termine findet ihr im Lotsen-Kalender.

Treffpunkt:

Südfriedhof, Köln-Zollstock
Höninger Pl. 25
50969 Köln
Deutschland

Buchung:
Telefonisch 0221 / 98863509 oder per e-mail: uli@koeln-lotse.de

10 Jahre offener Bücherschrank für Köln

Am 1.3.2010 wurde der erste offene Bücherschrank im Goldstein Forum in Bayenthal für Lesefans eingeweiht. Schon bald zogen Rodenkirchen, die Südstadt, der Rheinauhafen und Weiß nach. Bei diesen sozialen Projekten im öffentlichen Raum kann sich jeder kostenlos anonym Bücher nehmen oder tauschen. Auch kann jeder aktuelle Literatur hineinstellen. Die öffentlichen Bücherschränke sind an allen Tagen im Jahr frei zugänglich und freuen sich bis heute einer hohen Beliebtheit. Im März wurde in Sürth ein weiterer Schrank eingeweiht, auch auf der Brühler Straße und in Zollstock soll durch Spenden eine weitere Möglichkeit geschaffen werden. Auf der buergerstiftung-koeln.de oder urbanlife-eg.de gibt es alle Informationen, wie eine Finanzierung möglich ist und wo die genauen Standplätze sind.

Führung Neuer Friedhof Rodenkirchen

Die Führung mit Günter Leitner über den Neuen Friedhof Rodenkirchen an der Sürther Straße findet am Sonntag, 27. September 2020 um 14.30 Uhr statt.

Ein Friedhof ist ein Ort der Ruhe und Besinnung, aber zugleich lassen Grabsteine die Geschichte der Stadt, der Kunst und vieler Menschen nachvollziehen. Die Führung verspricht interessante Einblicke in rund 80 Jahre Geschichte von Rodenkirchen. Denn der Friedhof wurde mit den älteren, der Sürther Straße zugewandten Teilen bereits im Jahr 1941 angelegt. Die Kriegsgräberstätten mit Opfern des 2. Weltkriegs aus Rodenkirchen sind die ältesten Gräber. Zahlreiche Familiennamen dürften Rodenkirchener Bürgern bekannt sein. Viele bekannte Menschen des Kölner Kulturlebens und Prominente sind hier begraben. So beispielsweise der Bildhauer Theo Heiermann oder der bekannte Journalist Werner Höfer aus der Diskussionsrunde „Internationaler Frühschoppen“ (verstorben 1997). An den Begründer und Leiter der Stiftung Coenaculum in Michaelshoven, Ehrenbürger der Altgemeinde Rodenkirchen, erinnert die Grabstätte von Pfarrer Erwin te Reh (1911 bis 1991). Erwähnenswert ist die Grabstätte des Bildhauers Willy Meller (1887 bis 1974) und das um 1950 von ihm erstellte großformatige Denkmal, das eindrucksvoll an die Opfer der Gewaltherrschaft mahnt.

Treffpunkt um 14.15 Uhr am Eingang. Kosten für Mitglieder 10 Euro, für Nicht-Mitglieder 15 Euro. Bitte die aktuellen Pandemievorschriften einhalten!

Die Bürgervereinigung Rodenkirchen informiert:

Bei der Führung durch die denkmalgeschützte Siedlung Volkspark mit englischer Gartenstadt am 26. Juli 2020 konnten die gut 30 Gäste viele interessante Entdeckungen machen.

Damit die Gäste bei der Führung den richtigen Abstand einhalten konnten, hatte die Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. ein Sprachverstärkergerät angeschafft und heute zum ersten Mal eingesetzt.

Frau Angelika Lehndorff-Felsko führte höchst sachkundig die Gruppe durch die architektonisch spannende englische Gartenstadt in der Heidekaul im Stadtteil Köln-Raderthal, zeigte viel Architektur und erzählte aufschlussreich aus der Geschichte der „Englischen Siedlung“. Ihre Geschichte ist untrennbar mit dem Wiederaufbau Kölns verbunden.

Die Heidekaul war die frühere Wohnsiedlung des englischen Militärs und liegt im Kölner Süden, im bebauten südöstlichen Gebiet des Stadtteils Raderthal am äußeren Grüngürtel. Vom Verteilerkreis Köln-Süd sind das siebenstöckige Hochhaus (Wilhelm Riphahn) sowie die vier dreistöckigen Wohnblöcke, westlich entlang der Militärringstraße gut zu erkennen. Die Siedlung steht unter Denkmalschutz. An der Straße „Am Heidekaul“ liegt der fast vergessene Friedhof von Bayenthal, von dem noch ein denkmalgeschütztes Hochkreuz Nachweis über den 1876 angelegten Friedhof gibt. Er wurde 1914 stillgelegt.

Die Englische Gartenstadt Volkspark am Grüngürtel von Köln

Hier im äußeren Grüngürtel des Kölner Südens wurde 1923/24 ein größeres Parkareal angelegt. Der später nach seinem Erbauer Fritz Encke benannte Park (Fritz-Encke-Park) ist heute um zwei Drittel seiner ursprünglichen Größe kleiner. Denn dort wurde in den Jahren 1949 bis 1952 auf Veranlassung der britischen Militärverwaltung eine zusammenhängende Siedlung, bekannt unter dem Namen „Englische Siedlung“, für die britische Besatzungsmacht errichtet. Dabei entstand eine Gartenstadt nach englischem Vorbild mit geschwungenem Straßen- und Fußwegenetz, Versorgungseinrichtungen und eine Schule.

Grüner Siedlungsbau von bedeutenden Architekten

Berühmte Architekten wie Wilhelm Riphahn, Fritz Schaller und Hans Schilling waren an den Bauprojekten beteiligt. Für Familien wurden Vier-Zimmer-Wohnungen mit zwei Badezimmern gebaut. Die verschiedenen Bauten – ein Wohnhochhaus, mehrgeschossige Zeilenbauten, Reihenhäuser und freistehende Einfamilienhäuser – spiegelten die militärische Rangordnung ihrer Bewohner wider. Erst im Jahr 2005 ging die englische Wohnsiedlung in das Eigentum der Bundesrepublik Deutschland über. Bereits seit den 1970er Jahren fanden dort viele deutsche Soldatenfamilien eine neue Heimat.

Die Grünzüge und die vier beeindruckenden Alleen, die das Gebiet erschließen, der Brunnentempel, die Lauben- und Familiengärten sollten einen sozialen Treffpunkt mit viel Freiraum an der frischen Luft gestatten. Die großen parkartigen Grundstücke, der Reigenplatz und der versteckt liegende Platanenwall, der als Leseraum mit Buchausleihe geplant war, ein Naturtheater, der Brunnentempel beeindruckten die Gruppe sehr.

Möchten Sie noch mehr über die Bürgervereinigung erfahren schauen Sie bitte hier.

Schützenfest Bayenthal 2012
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Zollstock Lied | Köln-Zollstock Lied | Zollstock-Lied | 50969 Köln Zollstock
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Lauer Sommerabend, zahlreiche Gäste und Autorin hoch zufrieden. Der “Alte muss weg …“ war ein voller Erfolg im Seniorenkreis. Herzhaftes Lachen, konzentriertes Zuhören und tosender Beifall. „ Das war großartig, viele Szenen kommen mir sehr bekannt vor“, lacht eine ältere Dame. Fritz Baumann: „So sind sie, die Frauen, erst wollen Sie uns und danach vergiften sie uns.“ Rege war der Austausch nach der Lesung: „Emma, hast Du gehört, die Rodenkirchener Daunenjacke. Hab ich es Dir nicht schon immer gesagt, hier ist das modern und jede Frau trägt diese.“ Szene aus dem Leben, mit Wiedererkennung aus dem Veedel und viel Humor – das war der Tenor des Abends.
Zum Buch: Steffi, Mitte fünfzig und Reihenhausbewohnerin, ist unzufrieden. Mit ihrem Job. Mit ihrem Aussehen. Mit ihrem Mann Tom und seinem Faible für Kreuzworträtsel. Und mit ihrem Sexualleben. Das Highlight der Woche: Jeden Montag trifft Steffi sich mit ihrer Schwester und ihren Freundinnen im Brauhaus. Außer einer Single-Frau sind alle unglücklich und würden ihre Männer lieber heute als morgen loswerden – Haus, Auto, Sparbuch und Designerküche können aber gerne bleiben! An einem langen Kölsch-Abend entsteht ein perfider Plan, wie eine unauffällige Entledigung der Gatten gelingen könnte. Doch die Umsetzung ist komplizierter als gedacht…

CHÖRE, GELTEN ALS DIE WIEDERENTDECKUNG IN DER MODERNEN ZEIT

Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder…

Waren früher Chöre etwas für alte Menschen, sieht das heute ganz anders aus. Wer viel singt stärkt die Gesundheit und Wissenschaftler betonen, dass sich das Singen nicht nur auf die körperliche, sondern auch auf die seelische Gesundheit auswirkt. Wer viel singt, tut aktiv etwas für seine Wohlbefinden. Singen schützt vor Krankheiten und stärkt das Immunsystem, außerdem regt das Singen die Verdauung an und macht schlau, da die Konzentration gesteigert wird und sich die Sy- napsen im Gehirn immer wieder neu vernetzten. Dazu bietet das Singen in jeder Altersklasse Geselligkeit und viel Spaß. In unserem Stadtgebiet gibt es die verschiedensten Chöre, einer davon ist der gemeinnützige Gesangverein unter dem Namen Männer – Quartett „Frohsinn“ 1925 Immendorf. Diese Singgemeinschaft ist im wahrsten Sinne des Wortes mit Frohsinn geglückt. Jeden Donnerstag von 20-22 Uhr treffen sich Sängerin und Sänger der verschiedensten Altersklasse und proben in der Alten Schule in Köln Immendorf. Seit geraumer Zeit ist der Quartett- Verein, der nachweislich am 06. Juni 1925 gegründet wurde, kein reiner Männer- Gesangsverein mehr, heute gehören auch Damen dazu, welche nicht nur stimmlich eine Bereicherung sind, sondern auch die Geselligkeit deutlich unterstützen. So gehören zu den Gesangsabenden viel Rahmenprogramm, ein Ausflug hier, ein Konzert da, selbst zahlreiche Chorfahrten ins Ausland machen die 30 aktiven Sängerinnen und Sänger. Was erfreulich ist, der gemischte Laienchor wächst und immer mehr, engagierte Sängerinnen und Sänger in Sopran, Alt, Tenor und Bass möchten im Quartettverein „Frohsinn“ beitreten. Sandra Fontana und Chorleitung Dr. Marc Mönig haben sich in große Fußstapfen nach Peter Tonger gestellt und die Herausforderung hervorragend gemeistert. In dieser Singgemeinschaft ist jeder gerne gesehen, der Frohsinn im Herzen hat und die Geselligkeit im Gesang sucht. Chorerfahrung oder Kenntnisse im Notenlesen sind nicht erforderlich. Weitere Informationen zum Chor unter www.mq-frohsinn.de