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Auf mittlerweile drei Jahrzehnte erfolgreicher Tätigkeit auf dem Feld der Kunstvermittlung kann die Kölner in focus Galerie – Burkhard Arnold im Januar 2020 zurückblicken. Anfang 1990 in der Hochstadenstraße als Autorengalerie gegründet, entwickelte sich rasch ein professionell geführtes Unternehmen, das aus der Kulturlandschaft Kölns nicht mehr wegzudenken ist. Die in focus Galerie zählt heute zu den dienstältesten Fotogalerien in Deutschland mit einem internationalem Ausstellungsprogramm.

Konkret zählen „Klassiker“ der Photographie humaniste wie Willy Ronis, Édouard Boubat oder Sabine Weiss ebenso zu den von in focus vertretenen Künstlern wie Marc Riboud, Elliott Erwitt oder Thomas Hoepker als Mitglieder der Magnum-Gruppe.

Früher Höhepunkt der Galeriearbeit war mit Sicherheit die Hommage an Bruce Davidson. Neben weiteren Einzelausstellungen etwa mit Arbeiten des Hamburger Modefotografen F. C. Gundlach, dem Tschechen Jan Saudek, dem Franzosen Jeanloup Sieff, dem Schweizer René Groebli oder Lucien Clergue, bekannt auch als Mitbegründer der Rencontres d’Arles, traten immer wieder Gruppenausstellungen, die zum einen ein Thema in zum Teil kontroversen Positionen diskutierten, zum anderen Künstlern der Galerie zu einem „gesammelten“ Auftritt verhalfen. Beispielhaft genannt sei die Ausstellung von 2016, eine Hommage an Marilyn Monroe mit Fotografien von Elliott Erwitt, Edward Clark, André de Dienes, Arnold Newman, Eve Arnold und George Barris.

Mit den konzeptuellen Arbeiten von Thomas Kellner, den der Landart tangierenden temporären Installationen der Niederländerin Scarlett Hooft-Graafland oder den mit Swarovski Kristallen und Fäden bestickten Fotografien der österreichischen Künstlerin Sissi Farassat und einigen anderen zeitgenössischen Positionen sowie den „Konkreten Fotografen“ um Gottfried Jäger, Karl Martin Holzhäuser, Roger Humbert, René Mächler und Floris M. Neusüss weitete sich das Galerieprogramm ins Experimentelle: Das Lichtbild selbst wird zum Gegenstand künstlerischer Reflexion.

In der Summe eine Erfolgsgeschichte mit über 170 Ausstellungen, die ab Mitte Januar mit einer drei Jahrzehnte Galeriearbeit bilanzierenden Bilderschau gefeiert werden soll.

Begleitend erscheint ein Katalog mit über 150 Seiten mit einem Essay von Hans-Michael Koetzle (München) und einem Artikel von Burkhard Arnold „Fotografie als Kunst- und Sammelobjekt“ mit zahlreichen Abbildungen.

Eröffnung am 11. Januar 2020 von 19:00 bis 21:30 Uhr

mit einer Einführung von Hans-Michael Koetzle (freier Schriftsteller, Fotokurator und Publizist)

Ausstellung bis 27. März 2020

Öffnungszeiten: Di. – Fr. 16 – 19 Uhr, Sa 11 – 15 Uhr

(über Karneval vom 20.02.2020 bis 25.02.2020 geschlossen)

Liebe Künstler und Kulturinteressierte,

die Bewerbungsphase für bildende Künstler für die 18. Kunstmeile der Aktionsgemeinschaft Köln-Rodenkirchen hat begonnen und läuft noch bis Mitte Dezember 2019. 

Die Aktionsgemeinschaft hat für die Vernissage der Kunstmeile den eventuell verkaufsoffenen Sonntag, 26. April 2020, vorgesehen. Leider beschließt der Rat der Stadt Köln die Genehmigung der verkaufsoffenen Sonntage erst im Februar, so dass der Starttermin noch nicht verbindlich festgelegt werden kann. Als Ausweichtermin ist Samstag, 25. April 2020, angedacht. Sobald der Ratsbeschluss vorliegt, wird der genaue Termin offiziell bzw. im newsletter publiziert.

Die teilnehmenden Künstler präsentieren ihre Arbeiten zwei Wochen lang in hochkarätigen Geschäften und Praxen sowie bei Dienstleistern, Institutionen und Gastronomiebetrieben als auch im öffentlichen Raum und in Kirchen. Ggf. kann mit dem Ausstellungspartner auch eine längere Ausstellungszeit vereinbart werden.  

Das Projekt wird seit 2015 mit einem modernisierten Konzept erfolgreich neu veranstaltet  – 67 Künstler aus acht Nationen nahmen 2019 an 55 Ausstellungsorten teil.  Unter https://treffpunkt-rodenkirchen.koeln/kunstmeile-2020

ist eine Online-Blätterversion des Katalogs 2019 hinterlegt.

Auch 2020 wird wieder ein hochwertiger, farbiger Katalog mit einer Auflage von 5000 Stück erstellt und ein spannendes Rahmenprogramm mit Führungen, Workshops, Performances, Konzerten und dem „mobilen Atelier“ organisiert.  

Wer mitmachen möchte, schickt bitte baldmöglichst, spätestens bis Mittwoch, 18. Dezember 2019, eine Bewerbung mit aussagekräftigen Fotos oder dem Link zu seiner Homepage und eine Kurzvita an kunstmeile-rodenkirchen@alexajansen.com. Oder über den Postweg an Alexa.Jansen.Galerie, Pantaleonswall 50, 50676 Köln – bitte an Rückporto denken! 

Für Bewerber, die in den drei vergangenen Jahren bereits einmal Teilnehmer waren, genügt eine kurze Rückmeldung mit einigen aktuellen Werkfotos. 

Bis Mitte März werden die Teilnehmer ausgewählt und an die Ausstellungsorte vermittelt. Rund vier Wochen vor der Vernissage sind alle Teilnehmer zu einem abendlichen Treffen eingeladen, auf dem noch alle offenen Fragen besprochen werden können, und es einen kreativen Austausch unter den Künstlern, den Geschäftsleuten und den Veranstaltern gibt. 

Wer sich aktiv mit einer Veranstaltung (Performance, Lesung, Konzert, Vorführung, Workshop oä.) oder Idee am Rahmenprogramm beteiligen möchte, sollte dies auch gerne schon vorschlagen.

Sobald der Ratsbeschluss getroffen wurde und die Daten der Vernissage genau festgelegt werden können, wird das aktualisierte Formular für 2020 rund gemailt.

Mit besten Grüßen,

Alexa Jansen

Kuratorin

Alexa Conen-Jansen

Alexa.Jansen.Galerie

Pantaleonswall 50

50676 Köln

Wolfgang Behrendt and Friends: Winterliches und weihnachtliches zum entschleunigen der hektischen Vorweihnachtszeit … Eintritt EUR 15,-

Gassmann & Wingold: „Bis auf den Grund“
Präsentation des neuen Albums

Sein neues Album „Bis auf den Grund“ präsentiert das Kölner Duo Gassmann & Wingold am Sonntag, 12. Januar, 17 Uhr, im Kapitelsaal der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7. Sängerin Martina Gassmann und ihr Duo- und Lebenspartner Frank Wingold an der Gitarre spielen Songs mit jazziger, rockiger und klassischer Anmutung.

Ort: Köln-Südstadt
Kontakt: www.kartaeuserkirche-koeln.de

„The Best of Harlem Gospel“
Konzert mit Reverent Gregory M. Kelly in der Lutherkirche

Ursprüngliche Gospelmusik mitten aus New York kommt am Mittwoch, 8. Januar, 20 Uhr, in die Lutherkirche in der Südstadt, Martin-Luther-Platz 2-4. Zu Gast sind „Reverent Gregory M. Kelly & the Best of Harlem Gospel“ mit einem mitreißenden Konzert. Der Eintritt kostet im Vorverkauf 29,90 Euro unter www.reservix.de.

Ort: Köln-Südstadt
Kontakt: www.lutherkirche-koeln.de

Der Karl Berbuer Brunnen/Narrenbrunnen

Vielen Leuten, gerade der jüngeren Generation mag der Name Karl Berbuer nichts sagen, aber es wird kaum jemanden geben, der nicht irgendwann ein Lied von ihm gesungen hat.

Der Kölner Sänger und Komponist Karl Berbuer schrieb im Laufe der Jahre über 120 Lieder, von denen einige auf etwas kuriose Art Verwendung fanden. So reiste Konrad Adenauer 1950 als Bundeskanzler zu einem Staatsbesuch nach Chicago. Da es zu dieser Zeit noch keine offizielle Hymne gab, wurde er mit dem Berbuer Lied „Heidewitzka Herr Kapitän“ empfangen.

Bei anderen offiziellen Gelegenheiten wurde auch gerne „Wir sind die Eingeborenen von Tritzonesien“ gespielt, eine kleine Anspielung auf die drei Zonen der Westmächte zu der Zeit. Auch bei Sportlerehrungen war es sicher ein besonderes Gefühl, mit dem Trizonesien Lied geehrt zu werden.

Weitere sehr bekannte Lieder waren „Un et Arnöldche fleut“, oder das „Camping Leed“. Bis heute werden seine Lieder in Köln in Ehren gehalten und regelmäßig gespielt. Egal ob zu Karneval oder anderen Gelegenheiten, Karl Berbuer und seine Lieder sind unvergessen. Er wurde auf dem Südfriedhof beerdigt.

Der Brunnen wurde 1987 errichtet. Die Figuren stellen Personen aus seinen Liedern dar und er selbst steht mitten unter Ihnen. Manche Figuren lassen sich sogar bewegen.

Einen kleinen Extra-Tipp habe ich natürlich auch noch für euch. Gönnt euch einen gemütlichen Bummel über die Severinstraße und lasst euch ein wenig vom ganz eigenen Flair des Veedels verzaubern. Und wunderbare Läden zum Einkehren lassen sich hier auch finden.

Viel Spaß beim Entdecken wünscht euch euer Ronald

Adresse: Karl Berbuer Platz, 50678 Köln

Möchten Sie noch mehr von den Kölschgängern lesen ? Bei uns gibt es noch viele andere schöne Berichte …. einfach Kölschgänger in die Suchmaschine eingeben oder gleich die Seite der Kölschgänger gehen.

Wolfgang Behrendt and Friends: Winterliches und weihnachtliches zum entschleunigen der hektischen Vorweihnachtszeit…. Viele Gäste … Eintritt EUR 15,-
Maternusstraße 6, 50996 Köln

Der Bürgerverein Köln Zollstock läutete mit seiner Weihnacht op Kölsche Art traditionell am 1.Adventssonntag die Vorweihnachtszeit im Veedel ein.

Mit einem rund dreieinhalbstündigen besinnlichen-fröhlichem Programm führte Manfred Kaiser durch den Nachmittag und bot den 180 Gästen im Pfarrsaal von St. Pius ein buntes Potpourri der leisen aber auch fröhlichen Töne. Bei den Weihnachtsgeschichten, vorgetragen vom langjährigen Leiter der Kummede, Hermann Hertling, konnte man eine Stecknadel fallen hören.  Weihnachtslieder in traditioneller und moderner Form, dargeboten vom großen Musikcorops der Husaren Grün-Gelb sowie von Andreas Konrad, ließen die Gäste mitsingen. Köstlich die Parodien und Krätzjer von Theo Krumbach und Bettina Wagner, bekannt als „Sakkokolonia“, und die fein pointierten Geschichten, die „Dä Knubbelisch vom Klingelpötz“ vortrug.

Der Bürgerverein spendierte Plätzchen und Weihnachtsstollen im weihnachtlich geschmückten Saal.  Kölsch und Würstchen konnten zu zivilen Preisen geordert werden.

Zum Abschluss brachte Detlef Lauenstein zusammen mit Peter Paschek und Klaus von der Weiden, einem hervorragenden Trompetensolisten, noch einmal weihnachtlichen Esprit in den Saal und es hielt keinen bei der kölschen Interpretation von Felic Navidas auf seinem Stuhl. Wir hoffen, dass auch am 1.Adventssonntag in 2020 viele Gäste kommen werden; es sei jetzt schon angemerkt, dass die Veranstaltung dieses Jahr schon Monate vorher ausverkauft war. Wer also rechtzeitig eine Karte haben möchte, der Bürgerverein (0157/500 90 784) nimmt Kartenreservierung für 2020 schon jetzt an.

Haus der Evangelischen Kirche als Station auf dem Kölner Krippenweg

Krippe aus Ebenholz aus Tansania

Köln (epk). Aus einem großen Ebenholzstamm geschnitzt wurde die Krippendarstellung im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region, Kartäusergasse 9-11, die von Mittwoch, 4. Dezember, bis Sonntag, 5. Januar, zu sehen ist. Der Künstler stammt aus dem Volk der Makonde in Tansania. Die Skulptur ist christozentrisch aufgebaut: Der Sohn Gottes bildet den Mittelpunkt und wird von Maria, Josef und vielen anderen anbetend umgeben. Wer die Darstellung aus nächster Nähe betrachten möchte, hat dazu montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr Gelegenheit. Vom 23. Dezember bis zum 1. Januar bleibt das Haus geschlossen.

Kontakt: www.kirche-koeln.de