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18.04.2021, 11:00
Evangelisch Leben in Köln und Region
Melanchthonkirche Zollstock, Breniger Straße 18, 50969 Köln
„Mitmachtag Musik – von Trommeln und Pfeifen“
Kirchenkreis Köln-Süd lädt Kinder zu Workshops ein

Am Samstag, 24. April, 11 Uhr bis 15.30 Uhrveranstaltet der Kirchenkreis Köln-Süd in der Melanchthonkirche Zollstock, Breniger Straße 18, Kinder im Alter von 8 und 12 Jahren zu einem spannenden Programm mit Workshops und Aktionen ein. Beim „Mitmachtag Musik – von Trommeln und Pfeifen“ können die Kinder alles über die „Königin der Instrumente“, die Orgel, erfahren. Spiele und ein kleiner Snack für zwischendurch runden das Angebot ab. Mit dabei sind die Kantorinnen Barbara Mulack und Barbara Bannasch und der Kantor Samuel Dobernecker sowie der Jugendmitarbeiter Philip Spelter und die Kreisjugendreferentin Siggi Schneider. Wer mit dabei sein möchte, muss sich bis Sonntag, 18. April, per E-Mail unter samuel.dobernecker@ekir.de anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Die Veranstaltung wird unter den dann geltenden Corona-Regeln voraussichtlich in Kleingruppen im Rotationsverfahren durchgeführt.

www.melanchthonkirche.de

Kultur aktiv: Manche saßen den Lockdown nur aus, im Kunstzentrum Wachsfabrik war das anders. In der größten Bedrohung der Kulturszene gründete man hier den gemeinnützigen, hoch professionellen Förderverein „Freunde vom KultutForum Wachsfabrik e.V.“. Ab sofort kann jeder dort Mitglied werden, denn eins hat die Krise gezeigt, gemeinsam geht manches einfach besser. Der neue Verein wird zukünftig das Kulturprogramm auf dem Gelände unterstützen und einiges zur allgemeinen Förderung der Kulturszene im Kölner Süden beitragen. So wird es auch in 2021 wieder die offenen Ateliers am ersten Sonntag eines jeden Monats geben und, sobald es Wetter und die Corona-Lage zulassen, wird es auch wieder heißen „Kultur unter den Bäumen.“ Weitere Informationen findet man auf der neuen Homepage des Fördervereins: www.kulturforum-wachsfabrik.koeln

 

Gemeinsam für Zollstock

 

Auch die Zollstocker engagieren sich für ihr Veedel. Nach intensiver Vorarbeit hat sich jetzt die Interessengemeinschaft Zollstock im Wandel als Verein gegründet. Nach Eintragung ins Vereinsregister will man zukünftig als eingetragener Verein (e.V.) auftreten.  Kern der Vereinsarbeit sind Erhaltung und Förderung des Stadtteils Zollstock. Privatpersonen, Unternehmen und Vereine können sich hier für ihr Veedel engagieren und anschließen. Bis zum 15.3 läuft aktuell ein Fotowettbewerb- „Halte die schönsten Plätze und Dinge in Zollstock im Foto fest“ und erhalte dafür eventuell einen Preis, gestiftet von den Unternehmen im Veedel.  Sich zeigen, zusammen etwas bewegen und gemeinsam etwas schaffen  – mehr dazu auf www.igzollstockimwandel.de.

 

Aufstehen. Mitmachen. Immendorf aufblühen sehen.

 

Es gibt viele sinnvolle Möglichkeiten, wie man die Gesellschaft und seine Umwelt positiv beeinflussen kann. Die Bürgerinitiative „Blühendes Immendorf“ ist da sehr aktiv und freut sich über jede erdenkliche Hilfe. Denn Sie wollen gemeinsam Verantwortung für die Nachbarschaft übernehmen und dafür sorgen, dass die Natur in Immendorf geschützt wird und Menschen und Tiere sich wohlfühlen. Gemeinschaft stärken, die Grundversorgung sichern, die Bürgerinteressen unterstützen und mehr gesellschaftliches Leben, dafür stehen bereits über 250 Unterstützer und Freunde aus Immendorf und Umgebung ein.

www.bluehendes-immendorf.de

 

Lesementor/innen für unsere Kölner Pänz gesucht – mit digitaler Qualifizierung

Die Schulen sind mal offen, mal geschlossen, Homeschooling ist auf dem Stundenplan, die dringende Leseförderung entfällt ganz oft und die Bildungsdefizite werden kontinuierlich größer.

Dem möchte LESEMENTOR Köln entgegenwirken und die Lese- und Schreibkompetenz für Kinder und Jugendliche stärken. 1:1 lautet das Prinzip von LESEMENTOR Köln: ein(e) ehrenamtliche(r) Mentor/in begleitet ein Kind bzw einen Jugendlichen über ein Jahr lang, eine Stunde in der Woche und vermittelt diesem die Freude am Lesen. Die Qualifizierung findet in Zeiten des Lockdowns natürlich digital statt. Sobald die Schulen wieder für Schülerinnen und Schüler und Ehrenamtliche öffnen, werden die Lesestunden in Präsenz durchgeführt.  Wenn Sie also Lust haben, etwas Gutes zu tun, dann

Ich weiß, wat ehr dis Wochenengk maht. Wann ehr frei hat un kein faste Termine, goht ehr gängele. Et Wedder weed jo god. Dann brutt ehr e Päusche ov wollt er einfach nor ein han, weil en doll Ussich lock.
Gau, die Geschäffslück. Se baue de Weetschafte luuter dohin, wo et schön es. – Ävver noch gauer es mer do en Rudekirche…

Der Hellige Matern

Ich han vür Monate jo dat Kreppche verzallt, wie de Lich vum Hellige Matern en enem Naache der Rhing erop gäge der Strom gedrevven es, för en Rudekirche, evvens an dä Stell, an dä hügg dat Kapellche steiht, widder an Land ze stüsse. Wat mer hügg leev „Kapellche“ nenne, es die klein romanische Kirch „Ald Zint Matern“ usem fröhe zehnte Johrhundert.

En Geschäffsidee

Un de Wahl vun däm Standoot kann mer nor gau nenne. Wann mer nämlich dä Wäg am Rhingofer elans läuf, stellt mer flöck fass, dat mer direktemang op et Kapellche zoläuf un eesch em letzte Augebleck schwenk der Wäg op ene Damm, dä do opgeschodt es. Dä geiht en ener Kurv öm der Chor un föht tirek dohinger widder zoröck op et Ofer. Un genau dä Ömgang gitt et eesch zick 1785. Dovör stundt et Kapellche tirek am Wasser. Un mer nohm och en Kauf, dat et alle naslang evvens och unger Wasser stundt.

Woröm dat jetz gau sin soll? No, zick mindestens dem aachte Johrhundet dät mer, miets met Hölp vun staatse Pääd un lang Linge, Lasskähn genau dä Padd, dä am Rhingofer op et Kapellche zoläuf, der Rhing erop treidele. Doröm heiß hä „Leinpfad“. Un weil uns Kapellche esu feis em Wäg stundt, woodt Minsch und Dier en Paus opgezwunge. De Pääd woodt et Gescherr avgenomme un för en Rass ov gar Üvvernachtung en Ställ gefoht. De Minsche gingke natörlich för e Päusche en de Weetschaff.

Et „Treppche“ un et „Fährhuus“ sin Zeuge vun dä Zigg. God, dat hüggige „Treppche“ es ene Bau usem fröhe 19. Johrhundert, ävver et es jo nit de eeschte Weetschaff an dä Stell. De Gastronomie hät do en johrhunderteaale Geschichte.

Dat rüch noh enem Geschäff, oder? Un dat wor et och un es et bes hügg, och wann mer hügg die Schlich nit mih esu nüdig hät, weil mer uns freiwellg verföhre looße.

E Friddensdenkmol?

Wie et dann ävver wiggergonn moot, woodte de Pääd us de Ställ, die unger anderem an der hüggige Stroß „Om Brand“ stundte, gehollt un üvver de Friddensstroß nohm Leinfad zoröckgefoht. Woröm die Stroß hügg „Om Brand“ heiß, dat muss mer ene aadige Rudekirchener nohher noch en de Kommentare schrieve. Dä weed mer ävver bestemmp och bestätige, dat et stemmp, wann ich Üch verzälle, woröm de „Friddenstroß“ esu heiß:

Durch die Gass woodte de Pääd fröher widder nohm Rhingofer zeröckgefoht un krähte schleeßlich et Geschirr widder aan, för de Lasskähn wigger ze trecke. Natörlich nannte de Lück die Gass „Päädchensgass“ ov „Päädsgass“. Un genau dat sahte de Rudekirchener och däm Minsch vun däm de Bläck Fööss em Leed „Unse Stammbaum“ singe: däm Franzus, dä 1794 mem Napoleon heehin kom un se frogte, wie dann die Stroß heeß. Dä, dä jo dat Kölsche nit esu god kunnt, verstundt statt „et Pääd“ evvens ihter „la paix“. Zack, hatte mer et schönste Messverständnis un e Friddensdenkmol ohne Zosammehang mih, de „Friddensstroß“.

Seht ehr? Ich weiß, war ehr dis Wochenengk maht: Ehr goht lans der Rhing bei Rudekirche, setzt üch an et Rhingofer un luurt dobei nit nor op der Fluss…

Mechel

Der Rodenkirchener Leinpfad

Ich weiß, was Ihr dieses Wochenende macht! Wenn Ihr frei habt und keine festen Termine, geht Ihr spazieren. Das Wetter wird ja gut. Dann werdet ihr ein Päuschen brauchen oder einfach nur haben wollen, weil eine tolle Aussicht lockt.

Gewitzt, diese Geschäftsleute. Sie bauen die Lokale immer dahin, wo es schön ist. – Aber noch gewitzter ist man da in Rodenkirchen…

Heiliger Maternus

Ich habe vor Monaten ja die Geschichte erzählt, wie der Leichnam des Heiligen Maternus in einem Nachen den Rhein entgegen der Strömung hinauf trieb, um in Rodenkirchen, eben an der Stelle, an der heute das Kapellchen steht, wieder an Land zu stoßen. Was wir heute liebevoll „Kapellchen“ nennen, ist die kleine romanische Kirche „Alt Sankt Maternus“ aus dem frühen zehnten Jahrhundert.

Eine Geschäftsidee

Und die Wahl des Standorts kann man nur gewitzt nennen. Wenn man nämlich den Weg am Rheinufer entlangläuft, stellt man schnell fest, dass man schnurstracks auf das Kapellchen zuläuft und erst im letzten Moment schwenkt der Weg auf einen aufgeschütteten Damm. Dieser umrundet in einer Kurve den Chor und führt direkt dahinter wieder zurück auf das Ufer. Und genau diese Umgehung gibt es erst seit 1785. Davor stand das Kappelchen direkt am Wasser. Und man nahm auch in Kauf, dass es des Öfteren eben auch unter Wasser stand.

Warum das jetzt gewitzt sein soll? Nun, seit mindestens dem achten Jahrhundert treidelte man, meist mit Hilfe kräftiger Pferde und langen Leinen, Lastkähne genau diesen Pfad, der am Rheinufer auf das Kapellchen zuläuft, den Rhein herauf. Darum heißt er „Leinpfad“. Und weil unser Kapellchen so feist im Weg stand, wurden Mensch und Tier zur Pause gezwungen. Die Pferde wurden ausgeschirrt und zur Rast oder gar Übernachtung in Stallungen geführt. Die Menschen gingen natürlich für ein Päuschen in die Schankwirtschaft.

Das „Treppchen“ und das „Fährhaus“ sind Zeugen dieser Zeit. Gut, das heutige „Treppchen“ ist ein Bau des frühen 19. Jahrhunderts, aber es ist ja nicht die erste Wirtschaft an der Stelle. Die Gastronomie an dieser Stelle blickt auf eine jahrhundertealte Geschichte zurück.

Das riecht nach einem Geschäft, oder? Und das war es auch und ist es noch heute, auch wenn man heute dieser Tricks nicht mehr bedarf, weil wir uns freiwillig verführen lassen.

Ein Friedensdenkmal?

Als es dann aber weitergehen musste, wurden die Pferde aus den Stallungen, die sich unter anderem an der heutigen Straße „Auf dem Brand“ befunden haben, geholt und über die Friedensstraße zum Leinpfad zurückgeführt. Warum die Straße heute „Auf dem Brand“ heißt, das muss mir ein netter Rodenkirchener nachher noch in die Kommentare schreiben. Dieser wird mir aber sicher auch bestätigen, dass die Geschichte stimmt, wenn ich Euch erzähle, warum die „Friedensstraße“ so heißt:

Durch diese Gasse wurden die Pferde früher wieder zum Rheinufer zurückgeführt und schließlich angeschirrt, um die Lastkähne weiter zu ziehen. Natürlich nannten die Leute die Gasse „Päädchensgass“ oder „Päädsgass“. Und genau das sagten die Rodenkirchener auch dem Menschen, von dem die Bläck Fööss in dem Lied „Unser Stammbaum“ singen: dem Franzosen, der 1794 mit Napoleon hierhin kam und sie fragte, wie denn die Straße heiße. Dieser, des kölschen nicht mächtig, verstand anstatt „et Pääd“ eben nunmal eher „la paix“. Zack, hatten wir ein wunderschönes Missverständnis und ein zusammenhangloses Friedensdenkmal mehr, die „Friedensstraße“.

Seht Ihr? Ich weiß, was Ihr dieses Wochenende macht: Ihr geht den Rhein bei Rodenkirchen entlang, setzt Euch an das Rheinufer und guckt dabei nicht nur auf den Fluss…

Michael

Und wenn das Wetter wieder uselig wird, besucht uns gern auf: https://koelschgaenger.net/

Wie immer wieder geschrieben, die Digitalisierung nicht mehr wegzudenken.

Gerade seit Corona hat die Digitalisierung noch einmal richtig zugelegt.

Ein jeder liest sich im Netz ein und bleibt zum Teil stundenlang in der Bildschirmwelt.

Schon kleine Kinder wissen wie ein Tablet funktioniert und Schule ist ohne nicht mehr möglich.

Viele Unternehmen setzen heute auf Homeoffice und selbst der stationäre Handel ist heute online.

Denn die moderne Unternehmensführung bedeutet heute nicht nur

eine Ladentür zu öffnen. Ein modernes, innovatives Unternehmen präsentiert sich

heute auf vielfache Art und ist im World Wide Web unterwegs. Auch

wir von der Stadtteilliebe sind neben unserer geliebten Printausgabe auch digital

aufgestellt und erleben es am eigenen Leibe, wie viele hundert Menschen täglich

zusätzlich bei uns auf der Internetseite und den sozialen Netzwerken sind.

Durch die Vernetzung der Hyperlinks werden die Möglichkeiten immer größer und

es stehen unzählige Verbreitungswege für die Außendarstellung zur Verfügung. Im

Netz lesen und die Möglichkeiten vor Ort nutzen ist unsere Devise und unsere Gedanken

gehen auf. Alleine auf Facebook haben wir eine Erreichbarkeit und eine

Aktualität, die seinesgleichen sucht. Aktuelle Berichterstattungen, Unternehmenspräsentationen

und zukunftsorientierte Informationen reihen sich dort nur so aneinander.

Der so genannte Schneeball wird immer größer und effektiver für jeden

Beteiligten. So ist auch auf unserer Internetseite; alle uns eingereichten Berichte

gehen innerhalb von 24 Stunden online und erreichen so in schnellster Zeit ganz

aktuell den interessierten Leser. Jetzt werden einige sagen, reduziert man sich damit nicht selber in der Print weg. Wir sagen nein, denn das Magazin ist weiter die Grundlage und das Netz die Erweiterung. Was heute geschieht, ist morgen schon Vergangenheit und dafür bietet

sich die große Welt im Netz nur so an. Zukunft und die besten ortsverbundenen

Unternehmen im Stadtgebiet steht bei uns im haptischen Medium und ist vom

ersten Tag unglaublich gefragt. Das sieht man auch an Ihnen, Sie lesen es auch

gerade. Wir von der Stadtteilliebe haben kein Problem und sind mit den 8000 Magazine

in schnellster Zeit vergriffen, da es unzählige Leser gibt, welche die klassische

Form weiter sehr wertschätzen. Jetzt werden wieder einige sagen, was das

alles kostet und was ist für eine Zeit einnimmt. Stimmt, das Magazin ist teuer, auch

das Internet ist nicht umsonst. Doch wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!

Darum haben wir großartige Kooperationen zu Fachunternehmen und bieten dadurch

Modernität. Wir gehen mit gutem Beispiel voran und zeigen, dass Todgesagte

länger leben. Durch Fachleute haben wir viele Vorteile kennengelernt und viele

Förderprogramme, wie GO DIGITAL genutzt und werden damit nicht aufhören. Haben

Sie Fragen zu Digitalisierung, dann melden sie sich bei uns, wir geben gerne

Fachkompetenzen weiter.

Sie möchte Altersgenossinnen – und damit natürlich auch sich selbst – stärken und ermutigen. „ Als Frau über 50 kann man sich in unserer Gesellschaft leicht links liegen gelassen fühlen. Wenn die Kinder aus dem Haus sind, die Fältchen und vielleicht auch die Pfunde mehr werden und man (bzw. Frau) in der Werbung kaum noch vorkommt, außer vielleicht für Medikamente und Rollatoren, macht das was mit einer Frau“, sagt Ike Bolik augenzwinkernd.

Frauen älteren Semesters sollten aber nicht auf die leeren Stoppelfelder schauen, sondern auf die vollen Scheunen ihres Lebens (frei nach Viktor E. Frankl), meint die Musikerin, die auch als Sprecherin, Schauspielerin und ausgebildete Krankenschwester aktiv ist.  Mit Lebenserfahrung, Dankbarkeit, Neugier und Kreativität kann es positiv in einen neuen Lebensabschnitt gehen. „Und es lohnt sich für Best Ager, in die Zukunft zu investieren, denn die Jahre zwischen 60 und 90 sind genauso lang, wie die zwischen 30 und 60“, fügt sie hinzu.

Ike Bolik hat diese Botschaft in einen Song und ein Musikvideo gepackt.

Melodiös und tanzbar, kam der Song bei den ersten Testpersonen sehr gut an: „Über 50 Frauen über 50 haben mir ein Handyvideo davon geschickt, wie sie den Refrain mitsingen. Freundinnen haben Freundinnen angeschrieben, das war wie eine Welle der Solidarität und hat mich unheimlich gefreut. Die Handyvideos sind ausnahmslos alle in das Musikvideo eingebaut worden – die Vielfalt der unterschiedlichen Typen von Frauen begeistert mich und ich freue mich total auf die Veröffentlichung“.

Diese wird im Rahmen eines Online-Live-Konzerts am 09.05.2021 (Muttertag) von 18.00 bis ca.19.30 Uhr stattfinden. Wer dieses Konzert kostenlos miterleben möchte, kann sich dazu ganz einfach auf Ikes Homepage www.ikebolik.com anmelden. Man erhält dann eine Bestätigungsmail mit einem Link, den man in seinen Internet-Browser eingibt und kann dann ganz komfortabel von zuhause aus zuschauen. Man darf ein buntes Programm erwarten: Ike wird gemeinsam mit dem Ex-Wise-Guy Eddi Hüneke, aus dessen Studio der Livestream gesendet wird, das ein oder andere gemeinsame Lied singen, Ikes allererstes Musikvideo (sehr Achziger!) wird gezeigt, sie liest aus ihrem Erstlingswerk “Pilgern versus Pauschalreisen“ und spricht über ihre Arbeit inder Palliativmedizin. Dabei wird sie am Piano begleitet von dem jungen Rondorfer Pianisten Jannick Brändel.

„ Ich habe etwa zwei Jahre an dem Song „Frauen über 50 (stark und schlau)“ gearbeitet. Im Vergleich dazu entstehen andere Songs in Stunden oder Wochen, wenn man das Feilen und Ausprobieren mitrechnet. Es gab im Vorfeld viele Versionen, aber die endgültige entstand erst unter der Mitwirkung meinesMusikproduzenten Jan Niemeyer, der sein Studio in Köln Braunsfeld hat. Er ist Multi-Instrumentalist und hatte einfach ganz frische Ideen, auf die ich mit meinem eher basismäßigen Gitarrenspiel nicht gekommen bin“.

Wobei Ike Bolik auch dankbar ist für ihre kompositorischen Fähigkeiten an der Gitarre. „Denn meistens kommt bei mir die Inspiration für Text und Melodie gleichzeitig; so kann ich meine musikalischen Einfälle jedenfalls grob skizzieren und dann zur Weiterentwicklung an andere Musiker*innen weitergeben. Meine persönlichen Kernkompetenzen sind aber der Text und der Gesang.“ Rund 300 Lieder sind auf diese Weiseaus Ike Boliks Feder im Laufe der Jahre geflossen, oft auch zur persönlichen Krisenbewältigung, wie sie sagt. Ike schreibt aber auch sehr gerne zu bestimmten Anlässen, wie z.B. für Hochzeiten, Geburtstage oder auch für Trauerfeiern. „Einmal hat mich ein Palliativ-Patient gefragt, ob ich ein Schlaflied für ihn schreiben kann. Ich fragte ihn, welche Begriffe denn darin vorkommen sollten und notierte seine Wünsche. Von dem Lied und anderen Aussagen, die dem Patienten ein Anliegen waren, haben die Musiktherapeutin und ich dann eine Audio-CD gemacht. Es war diesem Patienten wichtig und ein Trost, etwas zu hinterlassen. „ Ich jedenfalls werde wohl einen Haufen Papier hinterlassen“, lacht Ike Bolik, „denn ich werde es wohl nicht schaffen, bis zu meinem Lebensende meine ganzen Notizen einzuscannen. Doch ich denke, bis dahin ist noch Zeit, aber wer weiß…?“ Geplant hat Ike Bolik auf jeden Fall aber noch Einiges. Zum Beispiel die Gründung eines regelmäßigen Meetups zur Vernetzung von Altersgenossinnenaus der Region. „Hoffentlich dann bald mal wieder in echt. Wenn’s sein muss, aber auch erstmal digital, Corona kann uns zwar den Rasen zertreten, wird uns aber nicht stoppen!“

(Text:PN)