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Edelweißpiratenclub e.V.
c/o Jan Krauthäuser 
Sachsenring 73a 
50677 Köln 

Das Jugend-Sinfonieorchester Zwickau gibt ein Konzert der Reformationskirche in Marienburg, Mehlemer Straße 29. Professor Georg Christoph Sandmann und die jungen MusikerInnen führen Werke von Robert Schuhmann, Wolfgang Amadeus Mozart und andere Komponisten auf.

29. Juni, 18:00 Uhr. Der Eintritt ist frei

https://buergerverein-bayenthal-marienburg.com

 

Bürgerverein
Köln-Bayenthal-Marienburg e.V.
Dr. Hartmut Hammer
Leyboldstr. 21 | 50968 Köln
info@buergerverein-bayenthal-marienburg.de
Telefon 0221-383839

KÖLSCHE MUSIK BÄND KONTEST 2019

Finale der 4. Staffel am 28. Juni 2019 in der Alteburg, Alteburger Str. 139, Köln-Südstadt

Beginn 19:30 Uhr, Einlass 18:30 Uhr, EINTRITT FREI

 

Neben dem alljährlichen „Loss mer singe“-Casting, mit dem „Loss mer singe“ Talente aller Art für den kölschen Fastelovend suchen, gibt es den „Kölsche Musik Bänd Kontest“, einen Wettbewerb für alle Musiker und Bands, die Musik mit Kölschen Texten machen, unabhängig vom musikalischen Stil und ob sie in den Fastelovend wollen oder nicht. Frei nach dem Motto: „Kölsch is mieh wie Karneval!“

Der „Kölsche Musik Bänd Kontest findet unter dem „Loss mersinge“-Dach in Kooperation mit den Wirten von Ubierschänke,Piranha, Chlodwig Eck und JECK sowie www.koelschemusik.info statt.

Aus den diversen Bewerbungen aller Stilrichtungen (Rock, Pop, Blues, Hardrock, Liedermacher, Jazz, Punk, Folk, Karneval und und und …) musste die Jury die 12 Teilnehmer herausfischen, die ihrer Meinung nach beim diesjährigen Kontest auf die Bühnen der vier Ausrichter-Kneipen gehören – keine leichte Aufgabe! Dies waren die Starter beim KMBK aus der Kölschen Musikszene:

Aach un Kraach – Blues m’r jet – Bohei – De Ramönsche  Eventuell eine Band
herrig  Klabes  Marie!  Max Höfler Quintett  NullZwei – Schank  Stadtrebellen

Das Voting des Publikums fließt an jedem Abend mit 50% in das Ergebnis ein. Die anderen 50% werden von der Jury beigesteuert.Unsere Jury an den verschiedenen Abende wurde jeweils von 3Musikern aus der kölschen Szene verstärkt: Christian Hecker(Ex-„The Piano has been drinking“, Ex-„Familich“), Josef Loup(Ex-„Familich“), Björn „Mattes“ Meyer (Decke Trumm), EvaSoujon & Sabi Offergeld von Pläsier, Micky Nauber(Domstürmer), Sven Löllgen (Miljö), Bastian Classen (Band ofPlenty), Micky Brühl, Eddie Leo Schruff (Ex-Wanderer, Sänger„Dave Zwieback“), Silke Wünsch (Gäng Latäng) und Mathias Nelles.

Jetzt steht das Finale am 28.6. ab 19:30 Uhr in der Alteburg an! Diese vier Tagessieger haben sich für das Finale qualifiziert:

STADTREBELLEN  –  KLABES  –  SCHANK  AACH UN KRAACH

In der Final-Jury begrüßen wir: 

PEGGY SUGARHILL 
(Rockemarieche, The Cool Cats, …)
FM WILLIZIL
(Kölschfraktion, Schmitz, „ Hoot“, Ex-Höhner)
KING SIZE DICK

Die Preise:

Der Finalsieger erhält den „Loss mer singe“-Förderpreis der Kreissparkasse Köln, und damit die Möglichkeit zu einer professionellen und von einem Produzenten begleitete Studioproduktion. 

Als zweiten Preis gibt es 500€ in bar gesponsert von JTI (Japan Tobacco International) sowie 250€ der Kreissparkasse Köln.

Platz 3 und 4 erhalten einen „Music Store“-Gutschein über 250€ bzw. 150€ von Ubierschänke und Chlodwig Eck.

 

 

 

Historisches … 

 

Ergebnis Kölsche Musik Band Kontest 2015:

1. Platz: Dave Zwieback – 2. Platz: Pläsier – 3. Platz: Fabian Kronbach

Weitere Teilnehmer:

Kempes Feinest, Kölsch Cats, Aach un Kraach, Müller, Rhingbloot, KölnKalk Bluesband

 

Ergebnis Kölsche Musik Band Kontest 2017:

1. Platz: Drei Ahle un ne Zivi – 2. Platz: DIE BAEND – 3. Platz: Breaking Jeck – 4. Platz: MÜLLER

Weitere Teilnehmer:

Stadtrebellen, Kölschraum, Pimock, Stänne, Hingerhoff, King Loui, Köbesse, Gäng Latäng

 

Ergebnis Kölsche Musik Band Kontest 2018:

1. Platz: Band of plenty – 2. Platz: Gäng Latäng – 3. Platz: Stadtrebellen – 4. Platz: The Klaaf

Weitere Teilnehmer:

Barrock, Häckenjecks, Kappes & Co., King Loui, Klabauters, Planschemalöör, Rumtreiber, WirZweiBeiden

 

Alle Infos unter: www.kontest.lossmersinge.de

 

Sonntag, 30.Juni, ab  15.00 Uhr, Kultursommer am Kalscheurer Weiher: Chorpicknick.

Lockere Chorbegegnung u.a. mit dem Südstadtchor “Sonantis”. Und wie der Titel sagt: Zwischendurch wird gepicknickt!

So entsteht Kunst

Jeden Sonntag auf dem Eierplätzchen

Wer zufällig über das Eierplätzchen in der Südstadt schlendert, bleibt unweigerlich stehen. In einem Kreis sitzen dort Künstler und malen, schleifen Figuren aus Steinen, machen Musik oder laden einfach zum reden ein. Das Ganze nennt sich Eierplätzchen-Montmartre, eine gewisse Pariser Atmosphäre ist auch sofort spürbar. Seit April 2017 findet man die Kreativen auf dem Eierplätzchen an jeden Sonntag – bei passendem Wetter – ab 14 Uhr. Bald feiert man die 50ste Veranstaltung, und es soll noch lange so weiter gehen. „Diese Steinblöcke hier waren der Ursprung zu der ganzen Geschichte“, erinnert sich Scratch-Artist Peter Mück. „Ich fragte mich, wie die dahinkommen und was das für eine Bedeutung hat.“ Das konnte ihm Rolf „Ketan“ Tepel beantworten, der vielen Kölner durch seine Aktionen bestens bekannt ist. „Die Steine stammen von der denkmalgeschützten Eisenbahnbrücke in der Südstadt“,  klärt Ketan auf. „Beim Stadbahnbau interessierte der Denkmalschutz nicht, diese historische Brücke an der Shell-Tankstelle musste einfach weg.“ Sie wurde tatsächlich abgerissen, aber Ketan kaufte dem Bauunternehmen 88 Steine ab, die er über das ganze Stadtgebiet, auch auf dem Eierplätzcnen, verteilte, um die Erinnerung an die Brücke zu bewahren. Was man mit den Steinen machen konnte, dazu hatte Peter Mück die zündende Idee. Er aktivierte verschiedene Künstler aus seinem Künstlernetzwerk und traf sich mit ihnen auf dem Eierplätzchen. Und schon war der Eierpläzchen. Montmartre geboren. Die Steine dienen seitdem Sonntag für Sonntag  den Künstlern als Tisch oder Werkbank, um dort ihre Werke herzustellen. „Alleine heute sind 11 Künstler hier, oft kommen auch noch Musiker dazu“, freut sich Peter Mück über den großen Zuspruch. Ganz schräg war einmal ein Pianist, der gleich mit einem großen weißen Flügel anrückte, was allen bis heute in Erinnerung geblieben ist.

(ks)

Der Kölner Kulturrat e.V. informiert

Kandidaten für das Kulturereignis und die „Jungen Initiativen“ nominiert
Kölner Kulturpreis an Helge Malchow und Madhusree Dutta

Die Jury des 10. Kölner Kulturpreises hat in zwei Kategorien die Gewinner ermittelt: Der Ehrenpreis geht an Helge Malchow, ehemaliger Verlagsleiter von Kiepenheuer & Witsch, zur Kulturmanagerin des Jahres 2018 wurde Madhusree Dutta ernannt, Künstlerische Leiterin der Akademie der Künste der Welt. Nominierte und Gewinner zum Kulturereignis des Jahres 2018 und als „Junge Initiative“ werden bei der Preisverleihung am 1. Juli 2019 vor geladenen Gästen aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Museum für Angewandte Kunst in Köln bekannt gegeben. Der Kölner Kulturrat vergibt den Kölner Kulturpreis seit 2010. Unterstützt wird die Auszeichnung in diesem Jahr von den Kölner Unternehmen Bauwens und Ebner Stolz.

Zum neunten Mal verleiht die Jury des Kölner Kulturpreises einen Ehrenpreis. Damit werden Personen oder Einrichtungen gewürdigt, die der Kölner Kultur bedeutende Impulse gegeben haben. Helge Malchow war 35 Jahre bei Kiepenheuer & Witsch tätig, von 2002 bis 2018 als Verleger. In der Begründung heißt es: „Der Verleger muss ein Sensorium dafür entwickeln, in der Literatur das zu entdecken, was die Köpfe in diesem Land in Bewegung bringt. Literatur, die uns klüger und sensibler macht. Malchow ist das gelungen.“ 2005 wurde er von der Zeitschrift Buchmarkt als „Verleger des Jahres“ ausgezeichnet.

In der Kategorie „Kulturmanager des Jahres“ überzeugte die indische Filmemacherin, Autorin und Kuratorin Madhusree Dutta die Jury. Sie hat in ihrer erst kurzen Tätigkeit wichtige Akzente bei der Dokumentation und Untersuchung des urbanen Raums gesetzt und die Akademie stärker für die Stadtgesellschaft geöffnet. Ein Beispiel für diese Entwicklung ist das Projekt „Memory Stations“, an dem Kooperationspartner und lokale Akteure aus den Kölner Stadtbezirken mitwirken. Der „Kulturmanager des Jahres“ ist mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert, gestiftet von Ebner Stolz.

Für das Kulturereignis des Jahres 2018 wählten die Leser des Kölner Stadt-Anzeigers und der Kölnischen Rundschau sowie die Jury aus zehn Nominierten jeweils ihre Favoriten. Zur Auswahl für die Plätze eins bis drei stehen das Afrika Filmfestival, die Aufführung “Die Soldaten“ an der Oper Köln sowie die Dom-Illumination „Dona nobis pacem“. Die Gewinner der beiden Vorjahre konnten nicht teilnehmen. Das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro stiften Bauwens und Ebner Stolz.

Für den Preis „Junge Initiativen“ nominierte die Jury des Kulturpreises drei Kandidaten: die Film-Plattform „dokomotive“, die multimediale Ausstellung „LTK4 Klangbasierte Künste im Lutherturm“ sowie die Frauen-Initiative für Kunst, Kultur und Design „And She Was Like: BÄM!“. Die Auszeichnung geht seit 2016 an Initiativen, Personen und Projekträume, die sich um die Förderung, Präsentation und Vernetzung junger Kulturschaffender verdient gemacht haben. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert, die Bauwens stiftet.

Zur Jury des Kölner Kulturpreises gehören in diesem Jahr der Vorsitzende des Kulturrats NRW Gerhart Baum, der Intendant des Bonner Kunstmuseums Prof. Dr. Stephan Berg, die ehemalige Generalsekretärin der Kunststiftung NRW Regina Wyrwoll, die Leiterin des Kölner Literaturhauses Bettina Fischer, der geschäftsführende Gesellschafter von facts and fiction Jörg Krauthäuser, die Kulturjournalisten Frank Olbert und Hartmut Wilmes sowie der Vorsitzende des Kölner Kulturrats Dr. Hermann Hollmann.

Über den Kölner Kulturrat
Der Kölner Kulturrat e.V. vereinigt die Fördervereine und -institutionen des Kulturbereichs in der Stadt. Als Interessenvertretung und Sprachrohr unterstützt er interdisziplinär das kulturelle Geschehen der Stadt Köln durch persönliches Engagement und fachlichen Rat. Mit dem Kulturpreis möchte der Kölner Kulturrat die hohe Qualität der Kultur in der Domstadt herausstellen und Impulse für ihre Entwicklung geben.

www.koelnerkulturrat.de

Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. informiert:

Die Dächer des Kölner Doms

26. Juni | 16:15 – 17:45

10€

Blick vom Kölner Dom

Die Dächer des Kölner Doms sind eine Welt für sich. Deshalb lädt die Bürgervereinigung Rodenkirchen am Mittwoch, 26. Juni 2019 um 16.15 Uhr zu einer Führung ein. In luftiger Höhe bieten sich überwältige Aussichten über die ganze Stadt Köln und auf den Dom aus ganz anderer Perspektive.

Unter dem Dach erschließen sich weniger bekannte Räume wie der Dachstuhl mit seiner filigranen Eisenkonstruktion, Turmräume oder Dachwerkstätten der Dombaumhütte. Ein Gang über eine Wendeltreppe ermöglicht einen beeindruckenden Blick ins Kircheninnere. Der Dom ist eine vollendete gotische Kathedrale. Allerdings stammen nicht alle Bauteile aus dem Mittelalter. Die Fertigstellung des Domes erfolgte in der Zeit der industriellen Revolution. So ist der Dachstuhl aus Eisen. Das ist mit ein Grund, dass der Kölner Dom die Bomben des Zweiten Weltkriegs weitgehend überstand. Zwar seien Teile des Daches auf Holz montiert, also auch brennbar. Aber ein solch verheerender Brand wie bei der Kirche Notre-Dame de Paris sei in Köln eher unwahrscheinlich, meinen Experten.

Teilnahme ab 16 Jahren, höhenfest und schwindelfrei.
Es gibt keine Garantie, dass Gäste den Bauaufzuge nutzen können, ggf. müssen sie 240 Stufen zu Fuß gehen.

Dauer: ca. 1,5 Stunden. 17 Personen, Teilnahmekosten 10 Euro.
Treffpunkt: an der Westseite des Domes, vor dem Hauptportal (Mitte) um 16 Uhr.

Anmeldung hier.

Das war Sommerblut 2019

Kölner Kulturfestival konnte mit Themenschwerpunkt GLAUBE punkten

 

In der 18. Ausgabe des Sommerblut Kulturfestivals lag der Fokus auf Glaubensfragen und wie diese uns beeinflussen. Ob Glaube an Gott, Wunderheilungen, Astrologie, UFOs oder das Gute im Menschen, Sommerblut zeigte in Tanz- und Theateraufführungen, mit Performances, Ausstellungen und Musik die vielen Facetten des Glaubens.

Rund 13.500 ZuschauerInnen besuchten vom 25. Mai  bis 11. Juni 2019 die 35 Produktionen mit rund 500 Künstlern an 24 Veranstaltungsorten.

 

Neben der erstmals als Open-Air-Event am Tanzbrunnen ausgelegten Eröffnungsveranstaltung mit 5.000 Besucher*innen erwies sich vor allem das 1. Kölner Festival der Religionen als Publikumsmagnet. Die vielfältigen musikalischen Darbietungen, Workshops und Infostände wollten sich mehr als 1.500 Kölnerinnen und Kölner nicht entgehen lassen. Über eine Wiederholung des zusammen mit dem Rat der Religionen, der Stadt Köln und der gemeinnützigen Initiative Faiths in Tune konzipierten Events zur Förderung des interreligiösen Dialogs wird intensiv nachgedacht.

 

Die Sommerblut-Eigenproduktion YOUTOPIA fragte, ob junge Menschen an eine gute, gerechte und friedliche Zukunft glauben. Ihre Vorstellungen von Demokratie, Zusammenleben und der Bewahrung unserer natürlichen Lebensgrundlagen brachten viele zum Nachdenken. Die Inszenierung von Barbara Wachendorff war als Rundgang zwischen verschiedenen Orten rund um den Neumarkt angelegt und begeisterte die Zuschauer ebenso wie die Medien. Aufgrund des großen Interesses wurde ein Zusatztermin bespielt, zudem läuft das Stück noch am 21.6. in Berlin und 23.6. in Bonn.

 

Nicht weniger intensiv war Das Mädchen ohne Hände der Gruppe Drugland, die Texte von Laiendarsteller*innen mit langjähriger Suchterfahrung in ein Grimmsches Märchen einwob. Derzeit arbeiten alle Beteiligten an einer langfristigen Finanzierung dieses Theater-Projekts unter Trägerschaft des Sozialdienstes Katholischer Männer und des Vereins Vision e.V..

Das Miteinander unterschiedlicher Kulturen und Religionen stand bei zwei anderen Sommerblut-Produktionen im Mittelpunkt: Die brisante Neuinszenierung von Shakespeares Der Kaufmann von Venedig auf Odonien konnte mit der Authentizität und Leidenschaft der Jugendlichen punkten, die aus sozial benachteiligten Quartieren stammen. Mit Rap-Passagen und viel Humor interpretierten sie die religiösen Klischeevorstellungen der 450 Jahre alten Romanvorlage völlig um. Auch in City of Faith ging es um religiöse Toleranz und Intoleranz. Regisseur Stefan Herrmann brachte im Kölner “melting pot” Chorweiler einen Chor der Gläubigen auf die Bühne, deren Bekenntnisse auch die gesellschaftliche Vielfalt und die Probleme des Zusammenlebens zum Ausdruck brachten.

 

Nicht zuletzt thematisierte Gregor Leschig in Kraft und Beistand, mit welchen Emotionen Menschen mit chronischen Erkrankungen konfrontiert sind und die sie teils ihren Glauben verlieren oder finden lassen.

 

Zum fünften Mal gab es zum Abschluss des Kulturfestivals die MAD PRIDE – eine bunte und lebensfreudige Demo von und für Menschen mit Behinderung, an der dieses Jahr auch zahlreiche Menschen mit Suchterfahrungen teilnahmen.

 

Im Rahmen der Festivalausgabe 2019 wurde auch die Barrierefreiheit der Veranstaltungen ausgebaut. Mit 22 Produktionen waren fast doppelt so viele Events zumindest teilweise barrierefrei, wie im Vorjahr.

Stiftungspreis der Kölner Grün Stiftung OB Reker überreicht Auszeichnung und Elektro-Lastenrad an Müllsammler

Die Kölner Grün Stiftung vergibt ihren Stiftungspreis. Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Beiratsvorsitzende der Kölner Grün Stiftung, wird ihn am Dienstag, 25. Juni 2019, an Christian Stock, Gründer der „K.R.A.K.E.“ (Kölner Rhein-Aufräum-Kommando-Einheit), überreichen.

Der 36-jährige Filmproduzent ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „Aktivist“ in Sachen Müllentsorgung. Die Kölner Grün Stiftung wurde auf ihn vor zwei Jahren aufmerksam, als er auf Social Media Freunde, Kumpels und Gleichgesinnte zum Müllsammeln am Kölner Rheinufer aufrief. Mit großem Erfolg: Zuerst waren es drei Leute, dann 20 Mitstreiter und mittlerweile, nach knapp zwei Jahren, gibt es 2.700 Follower und weit mehr Freiwillige aller Altersgruppen, die in ihrer Freizeit gemeinsam den Müll aufsammeln, den andere achtlos hinterlassen – nicht nur am Rhein, sondern auch in Grünanlagen und Parks. Irgendwann kreierte Christian Stock den Namen K.R.A.K.E., unter dem er und seine Helfer die Aufrufe starten. Die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH unterstützen die K.R.A.K.E., Firmen helfen mit Freiwilligen-Tagen. Die Mitglieder der Facebook-Truppe fotografieren ihre Erfolge und erhalten Lob und Wertschätzung. Christian Stock hat sein Engagement ausgeweitet und gemeinsam mit Mitstreitern aus Leverkusen, Düsseldorf, Bonn den Rhein-Clean-Day organisiert, der über die Grenzen der Dom-Stadt hinaus große Resonanz erfährt. Auf Facebook posten die Mitglieder fast täglich ihre Erfolge, vom Sack mit hochgiftigen Zigarettenkippen über gefüllte Mülltüten bis hin zu wildem Müll wie Autoreifen etc. So sammelten Freiwillige beispielsweise an der Westhovener Aue in dreieinhalb Stunden 40 Säcke Müll.

 

Mit dem Stiftungspreis will die Kölner Grün Stiftung ehrenamtlich tätige Initiativen wertschätzen und unterstützen, die das Kölner Grün nachhaltig pflegen und aktiv die Zukunft der Grünanlagen mit persönlichem Einsatz vor Ort bewahren. Das Kölner Grün bindet nicht nur Kohlenstoffdioxid, sondern bietet zudem einen Naherholungswert für die Kölnerinnen und Kölner. Zusammen mit der Auszeichnung übergibt die Kölner Grün Stiftung ein Elektro-Lastenrad, das bei der Preisverleihung feierlich eingeweiht wird.

 

Mitglieder im Beirat sind Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Beigeordneter Markus Greitemann, die Fraktions-, Grünausschuss- und Stadtentwicklungsausschuss-Vorsitzenden, Dr. Patrick Adenauer, Paul Bauwens-Adenauer, Beatrice Bülter sowie Christian DuMont-Schütte und Franz Heggemann.

 

Sonntag, 23. Juni, 18.00 Uhr Heilige Drei Könige, Konzert„Vedro con mio diletto“, Reise durch die italienische Musik des 18. Jahrhunderts, Aurora Sperduto, Sopran Agata Lukasiewicz, Klavier