Ich weiß, wat ehr dis Wochenengk maht. Wann ehr frei hat un kein faste Termine, goht ehr gängele. Et Wedder weed jo god. Dann brutt ehr e Päusche ov wollt er einfach nor ein han, weil en doll Ussich lock.
Gau, die Geschäffslück. Se baue de Weetschafte luuter dohin, wo et schön es. – Ävver noch gauer es mer do en Rudekirche…

Der Hellige Matern

Ich han vür Monate jo dat Kreppche verzallt, wie de Lich vum Hellige Matern en enem Naache der Rhing erop gäge der Strom gedrevven es, för en Rudekirche, evvens an dä Stell, an dä hügg dat Kapellche steiht, widder an Land ze stüsse. Wat mer hügg leev „Kapellche“ nenne, es die klein romanische Kirch „Ald Zint Matern“ usem fröhe zehnte Johrhundert.

En Geschäffsidee

Un de Wahl vun däm Standoot kann mer nor gau nenne. Wann mer nämlich dä Wäg am Rhingofer elans läuf, stellt mer flöck fass, dat mer direktemang op et Kapellche zoläuf un eesch em letzte Augebleck schwenk der Wäg op ene Damm, dä do opgeschodt es. Dä geiht en ener Kurv öm der Chor un föht tirek dohinger widder zoröck op et Ofer. Un genau dä Ömgang gitt et eesch zick 1785. Dovör stundt et Kapellche tirek am Wasser. Un mer nohm och en Kauf, dat et alle naslang evvens och unger Wasser stundt.

Woröm dat jetz gau sin soll? No, zick mindestens dem aachte Johrhundet dät mer, miets met Hölp vun staatse Pääd un lang Linge, Lasskähn genau dä Padd, dä am Rhingofer op et Kapellche zoläuf, der Rhing erop treidele. Doröm heiß hä „Leinpfad“. Un weil uns Kapellche esu feis em Wäg stundt, woodt Minsch und Dier en Paus opgezwunge. De Pääd woodt et Gescherr avgenomme un för en Rass ov gar Üvvernachtung en Ställ gefoht. De Minsche gingke natörlich för e Päusche en de Weetschaff.

Et „Treppche“ un et „Fährhuus“ sin Zeuge vun dä Zigg. God, dat hüggige „Treppche“ es ene Bau usem fröhe 19. Johrhundert, ävver et es jo nit de eeschte Weetschaff an dä Stell. De Gastronomie hät do en johrhunderteaale Geschichte.

Dat rüch noh enem Geschäff, oder? Un dat wor et och un es et bes hügg, och wann mer hügg die Schlich nit mih esu nüdig hät, weil mer uns freiwellg verföhre looße.

E Friddensdenkmol?

Wie et dann ävver wiggergonn moot, woodte de Pääd us de Ställ, die unger anderem an der hüggige Stroß „Om Brand“ stundte, gehollt un üvver de Friddensstroß nohm Leinfad zoröckgefoht. Woröm die Stroß hügg „Om Brand“ heiß, dat muss mer ene aadige Rudekirchener nohher noch en de Kommentare schrieve. Dä weed mer ävver bestemmp och bestätige, dat et stemmp, wann ich Üch verzälle, woröm de „Friddenstroß“ esu heiß:

Durch die Gass woodte de Pääd fröher widder nohm Rhingofer zeröckgefoht un krähte schleeßlich et Geschirr widder aan, för de Lasskähn wigger ze trecke. Natörlich nannte de Lück die Gass „Päädchensgass“ ov „Päädsgass“. Un genau dat sahte de Rudekirchener och däm Minsch vun däm de Bläck Fööss em Leed „Unse Stammbaum“ singe: däm Franzus, dä 1794 mem Napoleon heehin kom un se frogte, wie dann die Stroß heeß. Dä, dä jo dat Kölsche nit esu god kunnt, verstundt statt „et Pääd“ evvens ihter „la paix“. Zack, hatte mer et schönste Messverständnis un e Friddensdenkmol ohne Zosammehang mih, de „Friddensstroß“.

Seht ehr? Ich weiß, war ehr dis Wochenengk maht: Ehr goht lans der Rhing bei Rudekirche, setzt üch an et Rhingofer un luurt dobei nit nor op der Fluss…

Mechel

Der Rodenkirchener Leinpfad

Ich weiß, was Ihr dieses Wochenende macht! Wenn Ihr frei habt und keine festen Termine, geht Ihr spazieren. Das Wetter wird ja gut. Dann werdet ihr ein Päuschen brauchen oder einfach nur haben wollen, weil eine tolle Aussicht lockt.

Gewitzt, diese Geschäftsleute. Sie bauen die Lokale immer dahin, wo es schön ist. – Aber noch gewitzter ist man da in Rodenkirchen…

Heiliger Maternus

Ich habe vor Monaten ja die Geschichte erzählt, wie der Leichnam des Heiligen Maternus in einem Nachen den Rhein entgegen der Strömung hinauf trieb, um in Rodenkirchen, eben an der Stelle, an der heute das Kapellchen steht, wieder an Land zu stoßen. Was wir heute liebevoll „Kapellchen“ nennen, ist die kleine romanische Kirche „Alt Sankt Maternus“ aus dem frühen zehnten Jahrhundert.

Eine Geschäftsidee

Und die Wahl des Standorts kann man nur gewitzt nennen. Wenn man nämlich den Weg am Rheinufer entlangläuft, stellt man schnell fest, dass man schnurstracks auf das Kapellchen zuläuft und erst im letzten Moment schwenkt der Weg auf einen aufgeschütteten Damm. Dieser umrundet in einer Kurve den Chor und führt direkt dahinter wieder zurück auf das Ufer. Und genau diese Umgehung gibt es erst seit 1785. Davor stand das Kappelchen direkt am Wasser. Und man nahm auch in Kauf, dass es des Öfteren eben auch unter Wasser stand.

Warum das jetzt gewitzt sein soll? Nun, seit mindestens dem achten Jahrhundert treidelte man, meist mit Hilfe kräftiger Pferde und langen Leinen, Lastkähne genau diesen Pfad, der am Rheinufer auf das Kapellchen zuläuft, den Rhein herauf. Darum heißt er „Leinpfad“. Und weil unser Kapellchen so feist im Weg stand, wurden Mensch und Tier zur Pause gezwungen. Die Pferde wurden ausgeschirrt und zur Rast oder gar Übernachtung in Stallungen geführt. Die Menschen gingen natürlich für ein Päuschen in die Schankwirtschaft.

Das „Treppchen“ und das „Fährhaus“ sind Zeugen dieser Zeit. Gut, das heutige „Treppchen“ ist ein Bau des frühen 19. Jahrhunderts, aber es ist ja nicht die erste Wirtschaft an der Stelle. Die Gastronomie an dieser Stelle blickt auf eine jahrhundertealte Geschichte zurück.

Das riecht nach einem Geschäft, oder? Und das war es auch und ist es noch heute, auch wenn man heute dieser Tricks nicht mehr bedarf, weil wir uns freiwillig verführen lassen.

Ein Friedensdenkmal?

Als es dann aber weitergehen musste, wurden die Pferde aus den Stallungen, die sich unter anderem an der heutigen Straße „Auf dem Brand“ befunden haben, geholt und über die Friedensstraße zum Leinpfad zurückgeführt. Warum die Straße heute „Auf dem Brand“ heißt, das muss mir ein netter Rodenkirchener nachher noch in die Kommentare schreiben. Dieser wird mir aber sicher auch bestätigen, dass die Geschichte stimmt, wenn ich Euch erzähle, warum die „Friedensstraße“ so heißt:

Durch diese Gasse wurden die Pferde früher wieder zum Rheinufer zurückgeführt und schließlich angeschirrt, um die Lastkähne weiter zu ziehen. Natürlich nannten die Leute die Gasse „Päädchensgass“ oder „Päädsgass“. Und genau das sagten die Rodenkirchener auch dem Menschen, von dem die Bläck Fööss in dem Lied „Unser Stammbaum“ singen: dem Franzosen, der 1794 mit Napoleon hierhin kam und sie fragte, wie denn die Straße heiße. Dieser, des kölschen nicht mächtig, verstand anstatt „et Pääd“ eben nunmal eher „la paix“. Zack, hatten wir ein wunderschönes Missverständnis und ein zusammenhangloses Friedensdenkmal mehr, die „Friedensstraße“.

Seht Ihr? Ich weiß, was Ihr dieses Wochenende macht: Ihr geht den Rhein bei Rodenkirchen entlang, setzt Euch an das Rheinufer und guckt dabei nicht nur auf den Fluss…

Michael

Und wenn das Wetter wieder uselig wird, besucht uns gern auf: https://koelschgaenger.net/

Sie möchte Altersgenossinnen – und damit natürlich auch sich selbst – stärken und ermutigen. „ Als Frau über 50 kann man sich in unserer Gesellschaft leicht links liegen gelassen fühlen. Wenn die Kinder aus dem Haus sind, die Fältchen und vielleicht auch die Pfunde mehr werden und man (bzw. Frau) in der Werbung kaum noch vorkommt, außer vielleicht für Medikamente und Rollatoren, macht das was mit einer Frau“, sagt Ike Bolik augenzwinkernd.

Frauen älteren Semesters sollten aber nicht auf die leeren Stoppelfelder schauen, sondern auf die vollen Scheunen ihres Lebens (frei nach Viktor E. Frankl), meint die Musikerin, die auch als Sprecherin, Schauspielerin und ausgebildete Krankenschwester aktiv ist.  Mit Lebenserfahrung, Dankbarkeit, Neugier und Kreativität kann es positiv in einen neuen Lebensabschnitt gehen. „Und es lohnt sich für Best Ager, in die Zukunft zu investieren, denn die Jahre zwischen 60 und 90 sind genauso lang, wie die zwischen 30 und 60“, fügt sie hinzu.

Ike Bolik hat diese Botschaft in einen Song und ein Musikvideo gepackt.

Melodiös und tanzbar, kam der Song bei den ersten Testpersonen sehr gut an: „Über 50 Frauen über 50 haben mir ein Handyvideo davon geschickt, wie sie den Refrain mitsingen. Freundinnen haben Freundinnen angeschrieben, das war wie eine Welle der Solidarität und hat mich unheimlich gefreut. Die Handyvideos sind ausnahmslos alle in das Musikvideo eingebaut worden – die Vielfalt der unterschiedlichen Typen von Frauen begeistert mich und ich freue mich total auf die Veröffentlichung“.

Diese wird im Rahmen eines Online-Live-Konzerts am 09.05.2021 (Muttertag) von 18.00 bis ca.19.30 Uhr stattfinden. Wer dieses Konzert kostenlos miterleben möchte, kann sich dazu ganz einfach auf Ikes Homepage www.ikebolik.com anmelden. Man erhält dann eine Bestätigungsmail mit einem Link, den man in seinen Internet-Browser eingibt und kann dann ganz komfortabel von zuhause aus zuschauen. Man darf ein buntes Programm erwarten: Ike wird gemeinsam mit dem Ex-Wise-Guy Eddi Hüneke, aus dessen Studio der Livestream gesendet wird, das ein oder andere gemeinsame Lied singen, Ikes allererstes Musikvideo (sehr Achziger!) wird gezeigt, sie liest aus ihrem Erstlingswerk “Pilgern versus Pauschalreisen“ und spricht über ihre Arbeit inder Palliativmedizin. Dabei wird sie am Piano begleitet von dem jungen Rondorfer Pianisten Jannick Brändel.

„ Ich habe etwa zwei Jahre an dem Song „Frauen über 50 (stark und schlau)“ gearbeitet. Im Vergleich dazu entstehen andere Songs in Stunden oder Wochen, wenn man das Feilen und Ausprobieren mitrechnet. Es gab im Vorfeld viele Versionen, aber die endgültige entstand erst unter der Mitwirkung meinesMusikproduzenten Jan Niemeyer, der sein Studio in Köln Braunsfeld hat. Er ist Multi-Instrumentalist und hatte einfach ganz frische Ideen, auf die ich mit meinem eher basismäßigen Gitarrenspiel nicht gekommen bin“.

Wobei Ike Bolik auch dankbar ist für ihre kompositorischen Fähigkeiten an der Gitarre. „Denn meistens kommt bei mir die Inspiration für Text und Melodie gleichzeitig; so kann ich meine musikalischen Einfälle jedenfalls grob skizzieren und dann zur Weiterentwicklung an andere Musiker*innen weitergeben. Meine persönlichen Kernkompetenzen sind aber der Text und der Gesang.“ Rund 300 Lieder sind auf diese Weiseaus Ike Boliks Feder im Laufe der Jahre geflossen, oft auch zur persönlichen Krisenbewältigung, wie sie sagt. Ike schreibt aber auch sehr gerne zu bestimmten Anlässen, wie z.B. für Hochzeiten, Geburtstage oder auch für Trauerfeiern. „Einmal hat mich ein Palliativ-Patient gefragt, ob ich ein Schlaflied für ihn schreiben kann. Ich fragte ihn, welche Begriffe denn darin vorkommen sollten und notierte seine Wünsche. Von dem Lied und anderen Aussagen, die dem Patienten ein Anliegen waren, haben die Musiktherapeutin und ich dann eine Audio-CD gemacht. Es war diesem Patienten wichtig und ein Trost, etwas zu hinterlassen. „ Ich jedenfalls werde wohl einen Haufen Papier hinterlassen“, lacht Ike Bolik, „denn ich werde es wohl nicht schaffen, bis zu meinem Lebensende meine ganzen Notizen einzuscannen. Doch ich denke, bis dahin ist noch Zeit, aber wer weiß…?“ Geplant hat Ike Bolik auf jeden Fall aber noch Einiges. Zum Beispiel die Gründung eines regelmäßigen Meetups zur Vernetzung von Altersgenossinnenaus der Region. „Hoffentlich dann bald mal wieder in echt. Wenn’s sein muss, aber auch erstmal digital, Corona kann uns zwar den Rasen zertreten, wird uns aber nicht stoppen!“

(Text:PN)

Wo ist unsere Kunst geblieben? Raus aus dem Alltag und rein in die Kreativität

Köln gilt als Hochburg der Kunst, dazu trägt gerade der Kölner Süden mit seinen vielen wundervollen Künstlern entscheidend bei. Nach Wochen im Lockdown, abgesagten Ausstellungen und ungewissen Perspektiven bieten nun immer mehr Künstler private Führungen durch ihre Ateliers an. Besondere Wertschätzung, großartige Werke und viel Zeit für einen ausführlichen Austausch. All das bietet ganz neue Möglichkeiten, um zeitgenössische Kunst hautnah zu erleben. Da man in diesen Zeiten allerdings auch in den künstlerischen Raum nicht einfach so hereinspazieren kann, ist ein Besuch nur nach Absprache möglich. Wie es grundsätzlich weiter geht, weiß niemand, es bleibt weiter in der Schwebe, doch wir von der Kölner Stadtteilliebe sind zuversichtlich: Im besten Fall tragen Krisen dazu bei, dass wir daran wachsen. Und vielleicht hilft das schwere Jahr 2020, dass wir lernen, Menschen, Momenten und Materialien mehr Wertschätzung entgegenzubringen und Kunst als ein echtes Kunstwerk anzusehen als das in normalen Zeiten der Fall war.

Vereine und Verbände sollen in ihrer Gremienarbeit gestärkt werden

Der Rat hat in seiner Sitzung am Dienstag, 23. März 2021, die Vergabe von Betriebskostenzuschüssen an sechs Interessenvertretungen der freien Szene beschlossen.

Diese Förderungen haben zum Ziel, die Vereine und Verbände in ihrer Gremienarbeit für Kulturschaffende der freien Szene zu stärken und sie mit der Förderung von Strukturkosten (etwa Personalkosten, Büromieten oder Werbekosten) für eine größere Strahl- und Wirkungskraft gegenüber öffentlichen Förderorganisationen sowie politischen Vertreter*innen auf kommunaler und auf Landesebene zu unterstützen.

Die freie Kulturszene in Köln ist eine wirkungsmächtige sehr heterogene Branche mit sehr speziellen Angeboten an die Bürger*innen unserer Stadt sowie mit sehr speziellen Herausforderungen für eine dauerhafte Existenz. Bereits vor der Corona-Pandemie war klar, dass sich eine Kunstsparte besonders dann mit ihren speziellen Themen und Problemen öffentliches Gehör verschaffen kann, wenn sie über eine gute Netzwerkstruktur verfügt,

so Kulturamtsleiterin Barbara Foerster.

Corona hat die Notwendigkeit der Kulturszene, öffentliches Gehör für berufliche und projektbezogene Interessen zu erhalten, extrem vergrößert. Diese strukturstärkende Förderung ist also gerade jetzt umso wichtiger. Ebenso kann sich eine zielführende Kulturförderung nur im Austausch mit den zu fördernden Kulturschaffenden weiterentwickeln. Das heißt: Auch für Verwaltung und Politik ist der Dialog mit diesen Netzwerken elementar.

Als Interessenvertretungen gelten dem Verständnis der Kulturverwaltung nach Vereine oder Netzwerke, deren Mitgliederstruktur repräsentativ für die Kulturszene in Köln beziehungsweise einer Teilszene ist, und die für ihre Mitglieder sowie weitere Kulturschaffende projekt- oder berufsbezogene Beratungsangebote schaffen sowie Netzwerkprojekte, Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit oder Lobbyarbeit gegenüber Politik und Verwaltung übernehmen und vorantreiben.

Folgende jährliche Förderungen sind ab 2021 bis 2023 (unter Haushaltsvorbehalt) vorgesehen: Literaturszene Köln e.V. 16.000 Euro  Art Initiatives Cologne (AIC) Kunstinitiativen Köln e.V. 18.000 Euro  Initiative Freies Theater Köln (IFT Köln) 20.000 Euro KLUBKOMM e.V. 20.000 Euro KINOAktiv e.V. 12.000 Euro KulturNetzKöln e.V. i. Gr. 14.000 Euro

Bei weiteren Fragen können sich Interessierte an das Kulturamt, Kerstin Maida, Telefon 0221 / 221-35730, wenden.Vergabe der institutionellen Förderung von Interessenvertretungen der freien Szene

(Text:Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Robert Baumanns)

Alle Termine im April 2021 im COMEDIA Theater
1.4. Do 10:30 Uhr Monsta | Ich pass auf dich auf, wenn du schläfst … 4+
8.4. Do 20:15 Uhr Zärtlichkeiten mit Freunden: Rico Rohs und das Ines Fleiwa Quartett | COMEDIA
und Orangerie Theater päsentieren
9.4. Fr 20:15 Uhr Delayed Night Show mit Quichotte und Gästen | COMEDIA und Orangerie Theater
päsentieren
10.4. Sa 15:00 Uhr Monsta | Ich pass auf dich auf, wenn du schläfst …4+
10.4. Sa 19:00 Uhr Wegklatschen | Applaus für Bonnie und Clyde | von Sergej Gößner | PREMIERE!
10.4. Sa 20:15 Uhr Andy Strauß: Life of Andy | COMEDIA und Orangerie Theater päsentieren
11.4. So 15:00 Uhr Monsta | Ich pass auf dich auf, wenn du schläfst … 4+
11.4. So 18:00 Uhr Wegklatschen | Applaus für Bonnie und Clyde | von Sergej Gößner 13+
11.4. So 18:15 Uhr Dagmar Schönleber: Respekt | COMEDIA und Orangerie Theater päsentieren
13.4. Di 10:30 Uhr Satelliten am Nachthimmel | Anderssein kann man überall von Kristofer Blindheim
Grønskag 10+
13.4. Di 11:00 Uhr Wegklatschen | Applaus für Bonnie und Clyde | von Sergej Gößner 13+
13.4. Di 19:00 Uhr Wegklatschen | Applaus für Bonnie und Clyde | von Sergej Gößner 13+
14.4. Mi 10:30 Uhr Satelliten am Nachthimmel | Anderssein kann man überall von Kristofer Blindheim
Grønskag 10+
14.4. Mi 11:00 Uhr Wegklatschen | Applaus für Bonnie und Clyde | von Sergej Gößner 13+
15.4. Do 10:30 Uhr Satelliten am Nachthimmel | Anderssein kann man überall von Kristofer Blindheim
Grønskag 10+
15.4. Do 20:00 Uhr BEST OF POETRY SLAM mit Moderator Jean-Philippe Kindler und vier Gästen
17.4. Sa 15:00 Uhr Time Out |Ein Spiel um Geschwindigkeit von Christina Kettering 6+
18.4. So 15:00 Uhr Time Out | Ein Spiel um Geschwindigkeit von Christina Kettering 6+
18.4. So 17:00 Uhr Time Out | Ein Spiel um Geschwindigkeit von Christina Kettering 6+
18.4. So 19:00 Uhr Katie Freudenschuss: Einfach Compli-Katie!
20.4. Di 10:30 Uhr Time Out | Ein Spiel um Geschwindigkeit von Christina Kettering 6+
21.4. Mi 10:30 Uhr Time Out | Ein Spiel um Geschwindigkeit von Christina Kettering 6+
22.4. Do 10:30 Uhr Time Out | Ein Spiel um Geschwindigkeit von Christina Kettering 6+
23.4. Fr 20:30 Uhr Philipp Weber: KI: Künstliche Idioten! – Der Homo digitalis und seine analogen
Affen
24.4. Sa 20:00 Uhr Andreas Rebers: Ich helfe gern
24.4. Sa 20:30 Uhr Katinka Buddenkotte: KAWUMM – Ziemlich beste Worte | PREMIERE!
25.4. So 15:00 Uhr mutig, mutig | Ein Tanzstück nach dem Buch von Lorenz Pauli und Kathrin
Schärer6+
27.4.Di 10:30 Uhr mutig, mutig | Ein Tanzstück nach dem Buch von Lorenz Pauli und Kathrin Schärer
6+
28.4. Mi 10:30 Uhr mutig, mutig | Ein Tanzstück nach dem Buch von Lorenz Pauli und Kathrin Schärer
6+
28.4. Mi 20:00 Uhr Horst Evers | Früher war ich älter
29.4. Do 10:30 Uhr mutig, mutig | Ein Tanzstück nach dem Buch von Lorenz Pauli und Kathrin Schärer
6+
29.4. Do 20:00 Uhr Maren Kroymann: In my sixties
30.4. Fr 20:00 Uhr Abba jetzt! | Das unverschämte Abba-Tribut-Konzert

https://www.comedia-koeln.de/buehne/termine/

 

COMEDIA Theater für Junges Publikum im April 2021

PREMIERE am Sa. 10. April um 19 Uhr
Wegklatschen (13+)
Applaus für Bonnie und Clyde | von Sergej Gößner
Immer mehr Menschen in Europa wählen rechte Parteien, rechtsextremistische
Terroranschläge in Deutschland nehmen zu und die gesellschaftliche Mitte steht diesen
Entwicklungen ohnmächtig gegenüber.
Es reicht, finden fünf junge Menschen und beschließen selbst etwas gegen das Erstarken
der nationalen Kräfte zu unternehmen. Mit viel Phantasie und Humor begegnen sie dem
Hass auf den Straßen und in den sozialen Netzwerken. Von den ersten Erfolgen beflügelt,
werden die geplanten Aktionen der Gruppe jedoch immer gewagter und führen sie trotz
guter Absichten für ein verantwortungsvolles Miteinander bald schon von harmlosen
Streichen über Sachbeschädigung zur Gewalt an Menschen.
Eingebettet in eine Verhörsituation werden die Dynamiken innerhalb einer politisch
engagierten Gruppe sichtbar bei der Herausforderung, das Richtige zu tun.
Sergej Gößner hat die Geschichte von Bonnie und Clyde temporeich und überraschend neu
interpretiert. So sind bei ihm nicht eine Wirtschaftskrise und Armut der Auslöser dafür, dass
sich junge Menschen in einer Spirale der Gewalt verlieren, sondern ein
gesellschaftspolitischer Wendepunkt, der alle herausfordert, sich zu positionieren und die
Mittel politischen Aktivismus zu reflektieren.
Sa. 10.04.2021 um 19:00 Uhr PREMIERE
So. 11.04.2021 um 18:00 Uhr
Di. 13.04.2021 um 11:00 und 19:00 Uhr
Mi. 14.04.2021 um 11:00 Uhr


mutig, mutig (6+)
Ich trau mich was | UA
Ein Tanzstück nach dem Buch von Lorenz Pauli und Kathrin Schärer
Was ist eigentlich Mut? Und was bedeutet es mutig zu sein? Vielleicht einmal quer durch
den Fluss zu tauchen und wieder zurück? Schlägt die Maus vor. Nein, meint der Frosch.
Das ist doch nicht mutig. Aber vielleicht anstatt Mücken eine riesengroße Seerose zu
fressen? Totaler Quatsch für die Schnecke. Viel mutiger ist es doch, das eigene Haus zu
verlassen und einmal drumherum zu kriechen. Der Spatz schüttelt enttäuscht den Kopf.
Vier Freunde, Frosch, Maus, Schnecke und Spatz treffen sich am Flussufer und fordern sich
zum Wettkampf im mutig-sein heraus. Doch schnell wird klar, dass was für den*die eine*n
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit COMEDIA Theater
Telefon. 0221 888 77 301 / -333 Mobil. 0172 202 3813, E-Mail. astrid.hage@comedia-koeln.de, www.comedia-koeln.de
bedeutet, seine*ihre Angst zu überwinden, für den*die andere*n keine große Sache ist. Bis
der Spatz mit seiner Mutprobe alle überrascht.
So. 25.04.2021 um 15:00 Uhr
Di. 27.04.2021 um 10:30 Uhr
Mi. 28.04.2021 um 10:30 Uhr
Do. 29.04.2021 um 10:30 Uhr
Time Out (6+) – Eingeladen zu den Mülheimer Theatertagen 2021
Ein Spiel um Geschwimdigkeit von Christina Kettering | UA
Warum kommst du immer zu spät? Weil …
Für EINE ist klar: Alles muss schnell gehen und am liebsten wäre sie bereits am Ziel. Es
könnte so einfach sein – zack bumm, Vorstellung vorbei, Applaus. Wäre da nicht NOCH
EINER, der lieber Gedanken einfangen geht, sich Pflanzen und Tiere am Wegesrand
anschaut und auch sonst überhaupt keine Eile damit hat, irgendwo anzukommen. Für EINE
eine ganz schöne Herausforderung. Immer muss sie warten. Doch warum dehnt sich die
Wartezeit für sie so unerträglich wie ein durchgekauter Kaugummi aber für NOCH EINER
vergeht sie wie im Flug? Ist die Uhr kaputt, oder ist Zeit nicht für alle gleich? Und wer
bestimmt sie eigentlich, diese Zeit?
Das Stück und die Inszenierung sind im Rahmen von „Nah dran!“ Neue Stücke für das
Kinder- theater, ein Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendtheaterzentrums und des
Deutschen Literaturfonds e.V. mit Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien
gefördert worden.
Sa. 17.04.2021 um 15:00 Uhr
So. 18.04.2021 um 15:00 und 17:00 Uhr
Di. 20.04.2021 um 10:30 Uhr
Mi. 21.04.2021 um 10:30 Uhr
Do. 22.04.2021 um 10:30 Uhr


Monsta (4+)
Ich pass auf dich auf, wenn du schläfst – Nach dem gleichnamigen Buch von Dita Zipfel |
bearbeitet für das COMEDIA Theater von Jutta M. Staerk | UA
Wer sind eigentlich die Monster, die die Phantasie großer und kleiner Kinder bevölkern? Wo
wohnen sie und was können sie und können sie überhaupt was dafür, dass wir so schlecht
über sie denken? Haben Monster Eltern und Schulen und jemand, der ihnen Brote schmiert?
Ist „monstern“ eigentlich ein Job oder eine Berufung, eine Lebensaufgabe gar? Und wer
entscheidet, wo welches Monsta monstern darf?
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit COMEDIA Theater
Telefon. 0221 888 77 301 / -333 Mobil. 0172 202 3813, E-Mail. astrid.hage@comedia-koeln.de, www.comedia-koeln.de
Dita Zipfel hat darüber ein großartiges Buch geschrieben. Zu den Bildern von Mateo Dineen
lässt sie Monsta zu Wort kommen, in einem langen langen Monolog – äh, Brief. Denn in
seinem Kinderzimmer ist alles anders als sonst und Monsta ist verzweifelt. Dieses Kind
schläft und schläft und schläft und kein noch so gut gemachter Monsta-Act kann daran
etwas ändern. Und so erfahren wir, in welchen Nöten so ein Monsterchen steckt, wenn sich
einfach niemand gruseln will. Wie soll das nur weitergehen?
Monsta hat dazu zuguterletzt die beste aller Ideen …
Do. 01.04.2021 um 10:30 Uhr
Sa. 10.04.2021 um 15:00 Uhr
So. 11.04.2021 um 15:00 Uhr
Sateliten am Nachthimmel (10+)
Anderssein kann man überall | von Kristofer Blindheim Grønskag
Joni ist in eine normale Welt geboren mit Eltern und kleinem Bruder. Aber da gibt es noch
eine andere Welt. In ihrem Bauch. Ein ganzes Universum, das seinen eigenen Gesetzen folgt
und in dem alle Jonis Sprache sprechen. Wenn niemand sie versteht, stürzt sie sich in dieses
Universum, reist mit 44 Elefanten zum Mond, wird durch kosmische Stürme gerissen und
startet mit ihrem Bruder auf einer Rakete ins All, um Antworten auf ihre Fragen zu finden.
Warum sind wir da und wie finden wir zusammen?
Der Autor Kristofer Grønskag erzählt in seinem Stück eine poetisch-skurrile Geschichte
vom Anderssein und schafft damit eine kleine Liebeserklärung an das Fremde, das
scheinbar Unverständliche. Die Nachwuchsregisseurin Liljan Halfen nimmt uns in ihrer
Inszenierung mit auf die Reise durch Jonis Universum, erkundet die Grenzen der
Kommunikation und eröffnet uns mit phantastischen Visionen neue Perspektiven auf unsere
Vorstellung von der Welt.
Di. 13.04.2021 um 10:30 Uhr
Mi. 14.04.2021 um 10:30 Uhr
Do. 15.04.2021 um 10:30 Uhr

Op noh Rudekirche, der Kaiser röf! Ene Kaiser en Rudekirche? Wat well hä? Ich meine dä Stefan Kaiser, dä Beldhauer, dä do e Projek hät, dat hä „Skulpturefad“ nennt. Ich woodt vum Ronald drop gestupp. Un wie ich esu am Recherchiere ben, finge ich, dat dat e ganz vergnöglich Gängelche durch Rudekirche es, esu vun Kunswerk zo Kunswerk, die do en de Stroße stonn. Nor, ene Fad an dä Kuns vürbei, dä muss noch beschrevve weede. Un dat dun ich hügg.

Der Stefan Kaiser

Der Stefan Kaiser es ene echte kölsche Jung, 1956 hee gebore. Sing Lihr mäht hä en der Dombauhött vun 1974 bes 1977. Kann mer et als kölsche Beldhauer besser aantreffe? Donoh arbeid hä zwei Johr beim Elmar Hildebrand als Künsler, dä frei schaff. Dat reck im noch nit. Singem Wesse setz hä an der Fachhochschull en Kölle noch eine drop un schaff dobei luuter wigger – zick 1978 en singem Atelier en Rudekirche. Hä sök un hät Opdräg vun der Kirch un Privatlück, wat uns en ganze Rötsch Kunswerke en Rudekirche, ävver och en Kölle un dem Ömland, beschert. Selvs om Rodhuusturm hät hä der Sulpiz Boisserée, der Peter Heinrich Merkens, der Georg Simon Ohm un der Rupert vun Düx beigedon.

Wat hä ävver schings ech gään mäht, dat sin „Architektonische Plastike“, en denne hä „Architektur“ un „Plastik“ verbingk. Die Linie vun bovve noh unge un vun links noh rähts verschmelze en dä Plastike, esu dat dat off ussüht wie kleine Tempele. Diagonallinie nötz hä nit – wann ich dat richtig nohverzälle, wat die Kunshistorikerin Helga Isabella Lorentz un dä aale Baas vum Dombau, der Professor Doktor Arnold Wolff, üvver in verzälle. Jet abstrak för ene Banause wie mich, ävver jo, die „Architektonische Plastike“ passe esu god en de Vürgääde, dat ich üch en klein „Endeckungstour“ beschrieve mööch.

Minge Wäg durch Rudekirche

Ich han mer üvverlaht, dat de mihste wall met der Stroßebahn kumme. Alsu han ich ene Wäg gefunge, dä vun „Rudekirche Bahnhoff“ 3,8 Killometere durch dat Veedel föht un hee un do en Möglichkeit op e Kölsch beed:

Wann mer am Bahnhoff aankumme, stelle mer uns mem Rögge an de Imbissbud un luure noh links. Dat es de Brückestroß. Die gonn mer 500 Meter Richtung vun de Rudekircher Bröck un stonn an der Frankstroß. Die gonn mer noh links un han ald an Nummer 21a un 23 glich drei Figure. Donoh gonn mer zoröck un finge de nöchste öm de Eck an der Brückestroß 28. Wigger op der Frankstroß, gonn mer op Zint Matern aan, dann rähts op de Haupstroß noh der Nummer 36 un 38, wo mer widder jet finge. Jetz gägeüvver durch de Hombergstroß nohm Rhingufer, wo mer en Richtung Bonn för 900 Metere et Panorama geneeße künne. An der Uferstroß 18a finge mer dann ene „Architektonische Plastik“. No tirek rähts en de Grimmelshausenstroß wo mer vür Nummer 22 ene Gittariss finge. E Stöckelche zoröck un dann links, finge mer en der Mettfelderstroß vör Nummer 13 un 22 glich insgesamp drei Plastike. De nöchste Stroß rähts, en der Blücherstroß vör Nummer 10 han mer och ein. Dann beege mer vun der Blücherstroß links en de Walther-Rathenau-Stroß av un quere de Haupstroß. An dä Kreuzung kann mer ald sinn, dat gägeüvver, vürre an der Gudrunstroß, tirek widder en Skulptur es. Et „Aphrodite“ fingk sich dann e Stöckche wigger de Haupsroß elans em Engang vum Blomelädche. Mer beege dann och tirek en der Sürther Stroß en un gonn de nöchste rähts, en der Nibelungenwäg. Do vör Nummer 64, 35 un 10 finge sich de Skulpture „Basaltmaske“, „Zipperling“ un „Teufelsmaske“. Wann mer dann gradus üvver der Kreisverkehr gonn, stüsse mer op de Maternusstroß. Die gonn mer links erav un sin widder am Bahnhoff.

Es dat zo vill Tex? Ehr sid ald ganz dösig? Dä Wäg künnt er och op uns Sigg op „Find Penguins“ sinn. Dozo mööt Ehr hee däue: https://findpenguins.com/koelschgaenger/trip/skulpturenpfad-rodenkirchen

Dobeisage mööch ich, dat dat nor enen Deil vun dä Figure es. Dä Ress es nor jet usserhalv vun däm klei Töurche. Op der Sigg vom Stefan Kaiser künnt ehr sinn, wo die zo finge sin. Hee: https://kaiserskulpturen.de/httpkaiserskulpturen-de/opus/skulpturenpfad-koeln-rodenkirchen/

Vill Freud beim Nohlaufe!

Mechel

Der Kaiser ruft

Auf nach Rodenkirchen, der Kaiser ruft! Ein Kaiser in Rodenkirchen? Was will er? Ich meine Stefan Kaiser, den Bildhauer, der dort ein Projekt hat, dass er „Skulpturenpfad“ nennt. Ich wurde vom Ronald darauf gestupst. Und als ich so recherchiere, finde ich, dass das ein ganz vergnüglicher Spaziergang durch Rodenkirchen ist, so von Kunstwerk zu Kunstwerk, die dort an der Straße stehen. Nur, ein Pfad an der Kunst vorbei, der muss noch beschrieben werden. Und das mache ich heute.

Stefan Kaiser

Stefan Kaiser ist ein echter kölscher Junge, 1956 hier geboren. Seine Lehre macht er in der Dombauhütte von 1974 bis 1977. Kann man es als Bildhauer besser antreffen? Danach arbeitet er zwei Jahre bei Elmar Hildebrand als freischaffender Künstler. Das reicht ihm noch nicht. Sein Wissen vertieft er an der Fachhochschule in Köln und schafft bei immer weiter – seit 1978 in seinem Atelier in Rodenkirchen. Er sucht und hat Aufträge von der Kirche und Privatleuten, was uns eine ganze Reihe Kunstwerke in Rodenkirchen, aber auch in Köln und dem Umland, beschert. Selbst auf dem Rathausturm hat er Sulpiz Boisserée, Peter Heinrich Merkens, Georg Simon Ohm und Rupert von Deutz beigesteuert.

Was er aber anscheinend sehr gern macht, das sind „Architektonische Plastiken“, in denen er „Architektur“ und „Plastik“ verbindet. Vertikale und horizontale Linien verschmelzen in diesen Plastiken, so dass sie oft wie kleine Tempel aussehen. Diagonallinien nutzt er nicht – wenn ich das recht wiedergebe, was Kunsthistorikerin Helga Isabella Lorentz und der alte Dombaumeister Professor Doktor Arnold Wolff über ihn erzählen. Etwas abstrakt für einen Banausen wie mich, aber ja, die „Architektonischen Plastiken“ passen so gut in die Vorgärten, in denen sie stehen, dass ich Euch eine kleine Entdeckungstour beschreiben möchte.

Mein Weg durch Rodenkirchen

Ich habe mir überlegt, dass die meisten wohl mit der Straßenbahn kommen. Also habe ich einen Weg gefunden, der von „Rodenkirchen Bahnhof“ 3,8 Kilometer durch das Veedel führt und hier und da eine Möglichkeit auf ein Kölsch bietet:

Wenn wir am Bahnhof ankommen, stellen wir uns mit dem Rücken an die Imbissbude und schauen nach links. Das ist die Brückenstraße. Diese gehen wir 500 Meter in Richtung der Rodenkirchener Brücke und stehen an der Frankstraße. Diese gehen wir nach links und haben schon an Nummer 21a und 23 gleich drei Figuren. Danach gehen wir zurück und finden die nächste um die Ecke an der Brückenstraße 28. Weiter auf der Frankstraße, gehen wir auf Sankt Maternus zu, dann recht auf die Hauptstraße zur Nummer 36 und 38, wo wird wieder fündig werden. Jetzt gegenüber durch die Hombergstraße zum Rheinufer, wo wir Richtung Bonn für 900 Meter das Panorama genießen können. An der Uferstraße 18a finden wir dann eine „Architektonische Plastik“. Nun direkt rechts in die Grimmelshausenstraße, wo wir vor Nummer 22 einen Gitarristen finden. Ein Stückchen zurück und dann links, finden wir in der Mettfelderstraße vor Nummer 12 und 22 gleich insgesamt drei Plastiken. Die nächste Straße rechts, in der Blücherstraße vor Nummer 10, haben wir auch eine. Dann biegen wir von der Blücherstraße links in die Walther-Rathenau-Straße ab und queren die Hauptstraße. An dieser Kreuzung kann man schon sehen, das gegenüber, vorn an der Gudrunstraße, direkt wieder eine Skulptur ist. „Aphrodite“ findet sich dann ein Stückchen weiter entlang der Hauptstraße im Eingang vom Blumenlädchen. Wir biegen dann auch direkt in die Sürther Straße ein und gehen die nächste rechts, in den Nibelungenweg. Dort vor Nummer 64,35 und 10 finden sich die Skulpturen „Basaltmaske“, „Zipperling“ und „Teufelsmaske“. Wenn wir geradeaus über den Kreisverkehr hinüber gehen, stoßen wir auf die Maternusstraße. Diese gehen wir links herunter und sind wieder an Bahnhof.

Ist das zu viel Text? Ihr seid schon ganz benommen? Den Weg könnt Ihr auch auf unserer Seite auf „Find Penguins“ nachvollziehen. Dazu müsst Ihr nur hier klicken: https://findpenguins.com/koelschgaenger/trip/skulpturenpfad-rodenkirchen

Nicht verschweigen möchte ich, dass das nur ein Teil der Figuren ist. Der Rest ist nur etwas außerhalb von diesem kleinen Töurchen. Auf der Seite von Stefan Kaiser findet ihr die restlichen Skulpturen. Hier: https://kaiserskulpturen.de/httpkaiserskulpturen-de/opus/skulpturenpfad-koeln-rodenkirchen/

Viel Freude beim Nachlaufen.

Michael

Eure Neugier, was wir sonst noch zu bieten haben, könnt ihr hier befriedigen: https://koelschgaenger.net/

Im Text findet ihr den Link von „Find Penguins“, damit ihr einen Überblick bekommt, wo genau was zu sehen ist.

Wenn ihr richtig „geführt“ werden möchtet, guckt Euch gern meinen privaten account auf der Wander-App „komoot“ an: https://www.komoot.de/tour/283088111

Grünflächenamt präsentiert umgesetzte Vorschläge aus der Bürgerbeteiligung

Um die Wünsche und Bedürfnisse der Kölnerinnen und Kölner für die Zukunft der 55 städtischen Friedhöfe im Stadtgebiet zu ermitteln, hat das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen im Sommer 2019 eine intensive Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt. Als Ergebnis hat sich herausgestellt, dass die Friedhöfe als Orte der Ruhe und Trauer sehr geschätzt werden und dieser Zustand bewahrt werden soll. Auch werden die Friedhöfe als „grüne Lunge“ der Stadt verstanden und als geeignete Orte gesehen, Projekte rund um den Natur- und Artenschutz weiter auszubauen.

Um diesen einzigartigen Mehrwert für alle Kölnerinnen und Kölner zu erhalten und auszubauen, werden in den kommenden fünf Jahren auf Basis des Konzeptes „Kulturraum Kölner Friedhöfe 2025“ ganz unterschiedliche Maßnahmen umgesetzt. Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Friedhof wird die städtische Friedhofsverwaltung den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern fortführen und einmal im Jahr zu einem Tag der Kölner Friedhofskultur einladen. Dabei soll der aktuelle Stand der Umsetzungen präsentiert und darüber diskutiert werden.  

Aufgrund der Einschränkungen während der aktuellen Corona-Pandemie ist diese Veranstaltung derzeit allerdings nicht möglich. Daher präsentiert das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen die Ergebnisse nun zunächst im Internet. Dort können sich die Bürgerinnen und Bürger bereits jetzt ausführlich über die umgesetzten Projekte informieren. Begleitend wird es eine „Freiluft-Ausstellung“ mit denselben Inhalten geben. Die Info-Tafeln sind in Vorbereitung und werden auf verschiedenen Kölner Friedhöfen zu sehen sein. Über den Zeitpunkt und die Orte der Veröffentlichung informiert die Friedhofsverwaltung zeitnah.Kulturraum Kölner Friedhöfe 2025 – bereits umgesetzte Projekte

(Text:Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Jürgen Müllenberg)