MARTIN SOMMERHOFF – Tagträumers Nachtgesang
Sonntag, 15. September 2019, 11:30 Uhr

Sommerhoff pur: Ein Mann, ein Stuhl, eine Stimme, eine Gitarre und sonst nichts.

Lieder, Geschichten, Aphorismen: „Solange man sich immer noch dümmer stellen kann, als man ist, hat die Grenzen seiner Möglichkeiten noch nicht erreicht.“

Wir freuen uns auf skurrile Geschichten, Gedanken, Geistesblitze, von poetisch verspielt über melancholisch verstimmt bis hin zu satirisch verderbt, so spielt sich Sommerhoff in kunstvoller, „Akkordarbeit“ mit der Gitarre kreuz und quer durch das emotionale Spektrum von Lebenswirklichkeit.

Weitere Informationen auf https://kaiserskulpturen.de/

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18. – 25. August 

Schachtel/Grenze 

mit Rie Watanabe, Yasutaki Inamori und Lea Letzel 

»Schachtel/Grenze« ist ein Musiktheater für einen Spieler und einen Assistenten, das Yasutaki Inamori und Rie Watanabe 2017 bis 2018 während eines Aufenthalts im Künstlerhof Schreyahn gemeinsam komponierten. Das Werk ist vom japanischen Musikpuppentheater Bunraku und »L’art bruit – Solo für Zwei« von Mauricio Kagel inspiriert. Schlaginstrumente hier sind nicht nur musikalischer Teil des Werks sondern auch Teil der Inszenierung/Bühnenkonstellation. Poetisch inszeniert durch das Beleuchtungsdesign von Lea Letzel. Eine wörterlose, symbolische und universale Geschichte.

Gefördert durch die Kunststiftung NRW

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7. – 22. September 

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Daniel Lergon 

Der Künstler entwickelt für die Ausstellungshalle eine eigene Malerei-Konzeption.

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6. – 20. Oktober 

EZB 200 

Clemens Botho Goldbach  

Für die Ausstellungshalle ’zitiert’ der Künstler ein verbreitetes Architekturmotiv aus dem Geldwesen, welches raumfüllende dreidimensionale Präsenz erfahren wird.

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3. – 17. November

20 Jahre Villa Aurora-Stipendium des Kunstsalons 

Anlässlich des herausragenden Jubiläums konzipiert unser Partner Kunstsalon eine Präsentation aller bisherigen Preisträger’innen in der Ausstellungshalle.

Mit: Thomas Klegin, Achim Mohné, Aurelia Mihai, Andreas Kaiser, Philipp Lachenmann, Tilman Peschel, Christian Keinstar, Agnes Meyer-Brandis, Hans Diernberger, Marianna Christofides, Alwin Lay, Sarah Kürten 

weitere Informationen unter http://www.fuhrwerkswaage.de/

 

28. Juni bis 14. Juli –  Achtung, geänderter Beginn !!!

’Trafic’  

von Julius Brauckmann  

Eröffnung: Freitag, 28. Juni, 18 Uhr

Seine Rauminstallation fokussiert die Gleichzeitigkeit von Dynamik und Stillstand des Straßenverkehrs.

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19.Juli

Zeit-Bildlichkeit  

Ein Klang/Malerei-Projekt von und mit Jens Düppe, Walter Padao und Birgit Gunzl

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18. – 25. August 

Schachtel/Grenze 

mit Rie Watanabe, Yasutaki Inamori und Lea Letzel 

»Schachtel/Grenze« ist ein Musiktheater für einen Spieler und einen Assistenten, das Yasutaki Inamori und Rie Watanabe 2017 bis 2018 während eines Aufenthalts im Künstlerhof Schreyahn gemeinsam komponierten. Das Werk ist vom japanischen Musikpuppentheater Bunraku und »L’art bruit – Solo für Zwei« von Mauricio Kagel inspiriert. Schlaginstrumente hier sind nicht nur musikalischer Teil des Werks sondern auch Teil der Inszenierung/Bühnenkonstellation. Poetisch inszeniert durch das Beleuchtungsdesign von Lea Letzel. Eine wörterlose, symbolische und universale Geschichte.

Gefördert durch die Kunststiftung NRW

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7. – 22. September 

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Daniel Lergon 

Der Künstler entwickelt für die Ausstellungshalle eine eigene Malerei-Konzeption.

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6. – 20. Oktober 

EZB 200 

Clemens Botho Goldbach  

Für die Ausstellungshalle ’zitiert’ der Künstler ein verbreitetes Architekturmotiv aus dem Geldwesen, welches raumfüllende dreidimensionale Präsenz erfahren wird.

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3. – 17. November

20 Jahre Villa Aurora-Stipendium des Kunstsalons 

Anlässlich des herausragenden Jubiläums konzipiert unser Partner Kunstsalon eine Präsentation aller bisherigen Preisträger’innen in der Ausstellungshalle.

Mit: Thomas Klegin, Achim Mohné, Aurelia Mihai, Andreas Kaiser, Philipp Lachenmann, Tilman Peschel, Christian Keinstar, Agnes Meyer-Brandis, Hans Diernberger, Marianna Christofides, Alwin Lay, Sarah Kürten 

weitere Informationen unter http://www.fuhrwerkswaage.de/

 

Kunstsonntag in der Wachsfabrik

Jeden ersten Sonntag im Monat
haben einige Ateliers geöffnet.
14:00 bis 18:00 Uhr

Weitere Informationen unter  Kölner Wachsfabrik

Wie jedes Jahr wollen wir ein schönes Sommerfest gemeinsam im Garten feiern!

WER, WIE, WANN und WAS – das wird alles noch bekannt gegeben.

Erstmal tragt ihr euch den Termin ein, dann sehen wir weiter 😉

NeuLand

Alteburger Str. 156

50968 Köln, Deutschland

PREMIERE Fr, 5. Juli 2019, 20:00 Uhr, Barnes Crossing Köln 

Sa, 6. Juli, 20:00 Uhr, mit anschließendem Publikumsgespräch

So, 7. Juli 2019, 18:00 Uhr (bitte beachten Sie die unterschiedlichen Anfangszeiten)

Alle Vorstellungen werden audiodeskribiert.

Barnes Crossing – Freiraum für TanzPerformanceKunst, Industriestr. 170, 50999 Köln-

Ticketpreise: 14 Euro / 9 Euro ermäßigt

Reservierung unter: info@nomoreless.eu oder 

 Das Theater ist barrierefrei: Ein Zugang für Rollstuhlfahrer*innen ist gewährleistet. Die Parkplätze sind ebenerdig.  

 Alle Vorstellungen werden audiodeskribiert. Wir bitten um vorherige Anmeldung, vor allem bei Interesse an der Audiodeskription für Sehbehinderte, da nur eine begrenzte Anzahl von Audiosets zur Verfügung steht. Ebenso wird vor allen Vorstellungen eine Touchtour für Sehbehinderte angeboten. Wenn Sie diese in Anspruch nehmen wollen, bitten wir Sie jeweils mind. 1 Std. vor Vorstellungsbeginn am Veranstaltungsort zu sein. 

 Kontakt & Informationen: info@nomoreless.eu www.nomoreless.eu

Anmeldung für Audiodeskription: info@nomoreless.eu

 like paper – Tanzperformance 

like paper ist die neue Tanzproduktion des Kölner mixed-abled Tanzensembles cie.nomoreless unter der künstlerischen Leitung von Gitta Roser. 

Mit 9 semi-professionellen Performer*innen zwischen 29 und 78 Jahren, mit und ohne körperliche Besonderheiten, spielt die neue Produktion mit der Analogie von Haut und Papier und erzählt in einem Bühnenbild aus Papier ebenso amüsante wie sensible Haut-Geschichten.

Die Haut ist das größte Sinnesorgan des Menschen, sie ist unsere Kontaktstelle zur Außenwelt und sorgt bisweilen für Lust wie für Frust. Ihre Sprichwörtlichkeit begleitet unseren Alltag – aus der Haut fahren, dünnhäutig sein, sich ein dickes Fell zulegen, in eine andere Haut schlüpfen – und zeigt gleichzeitig auf, wie sensibel und dennoch extrem robust unsere Haut ist. 

Papier ist in seiner Zweidimensionalität der Haut sehr ähnlich – geduldig, unbeschrieben, zerknittert, stark und genauso vergänglich. 

like paper – ein Spiel mit Facetten, Formen, Farben und Projektionen.

like paper – Foto-Ausstellung (begleitend zu den Vorstellungen)

Die Ausstellung gibt den Besucher*innen die Möglichkeit, den gesamten Probenprozess haptisch und visuell zu erfahren. 

Die Fotografien von Manuel Nagel sind die Erweiterung der Bühnenprojektionen und für blinde und sehbehinderte Menschen haptisch erfahrbar. 

Zusätzlich wird Liebgewonnenes aus dem Produktionsprozess präsentiert, welches nicht den Weg auf die Bühne geschafft hat: Gestanzte, geschnittene, geknickte, gefaltete, gerissene Probenergebnisse zum Anfassen und Anschauen. 

Cast: 

Künstlerische Leitung Gitta Roser // ChoreografieGitta Roser & Claudia Jakobs-Neumeier // TanzMechthild Kreuser, Francisco Lara-González, Hartmut Misgeld, Henning Schulte, Tuula Simon, Stephanie Terbrüggen, Clara Osório Vilarinho // Choreografische Assistenz Caroline Asal-Radler // Außenauge Caroline Simon // Produktionsleitung Caroline Skibinski // Produktionsassistenz Tatjana Urban // AdministrationRaphael Spiegel, Kulturwirbel // Musik/Komposition/Produktion Leonhard Huhn // Bühnen- & KostümbildThomas Wien-Pegelow // Projektionen & AusstellungManuel Nagel, Alfred Quarshie, Christina Zajber // Licht/Lichtgestaltung Garlef Keßler // Audiodeskription Andrea Eberl, Joana Tscheinig // PR/ÖA mechtild tellmann kulturmanagement

cie.nomoreless

Die cie.nomoreless ist aus der Tanzproduktion „Spuren“ im Rahmen des Sommerblut Festivals 2016 in Köln entstanden und wird von der Choreografin Gitta Roser geleitet. Das Ensemble besteht aus Laien- und semiprofessionellen Tänzer*innen mit und ohne Behinderung unterschiedlichen Alters. 2018 entstand die zweite Tanzproduktion „role on“ zu dem Thema Identität und Rollenmuster. Hier wurde erstmalig auch eine Audiodeskription angeboten. Es folgten Gastspiele im Theater im Depot, Dortmund, bei DansArt Tanznetworks in Bielefeld sowie im Leopold-Hösch Museum in Düren. 2019 war cie.nomoreless als Referent des EUCREA-Forums – Resonanzen – Künstlerische Kommunikation in inklusiven Arbeitsprozessen in Frankfurt am Main eingeladen.

 

Jede*r Tänzer*in des Ensemblesbringt unterschiedliche körperliche Voraussetzungen, Fähigkeiten und Qualitäten in die Arbeit ein. Für das künstlerische Team ist an der Arbeit mit diesem mixed-abled und mixed-agend Ensemble besonders spannend, gemeinsam mit dem Ensemble die speziellen Ausdrucksmöglichkeiten einer jeden Person zu erforschen, diese in einen professionellen künstlerischen Prozess einzubinden und Bühnenaufführungen zu kreieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jubiläumsveranstaltung
40 Jahre Kunstzentrum Wachsfabrik 
31.08./01.09.2019

Danke für die langjährige Unterstützung und Treue.

Es wird eine Ausstellung mit Werken ehemaliger Künstler der Wachsfabrik 
und eine Ausstellung zur Historie des Kunstzentrums Wachsfabrik geplant. 

So entsteht Kunst

Jeden Sonntag auf dem Eierplätzchen

Wer zufällig über das Eierplätzchen in der Südstadt schlendert, bleibt unweigerlich stehen. In einem Kreis sitzen dort Künstler und malen, schleifen Figuren aus Steinen, machen Musik oder laden einfach zum reden ein. Das Ganze nennt sich Eierplätzchen-Montmartre, eine gewisse Pariser Atmosphäre ist auch sofort spürbar. Seit April 2017 findet man die Kreativen auf dem Eierplätzchen an jeden Sonntag – bei passendem Wetter – ab 14 Uhr. Bald feiert man die 50ste Veranstaltung, und es soll noch lange so weiter gehen. „Diese Steinblöcke hier waren der Ursprung zu der ganzen Geschichte“, erinnert sich Scratch-Artist Peter Mück. „Ich fragte mich, wie die dahinkommen und was das für eine Bedeutung hat.“ Das konnte ihm Rolf „Ketan“ Tepel beantworten, der vielen Kölner durch seine Aktionen bestens bekannt ist. „Die Steine stammen von der denkmalgeschützten Eisenbahnbrücke in der Südstadt“,  klärt Ketan auf. „Beim Stadbahnbau interessierte der Denkmalschutz nicht, diese historische Brücke an der Shell-Tankstelle musste einfach weg.“ Sie wurde tatsächlich abgerissen, aber Ketan kaufte dem Bauunternehmen 88 Steine ab, die er über das ganze Stadtgebiet, auch auf dem Eierplätzcnen, verteilte, um die Erinnerung an die Brücke zu bewahren. Was man mit den Steinen machen konnte, dazu hatte Peter Mück die zündende Idee. Er aktivierte verschiedene Künstler aus seinem Künstlernetzwerk und traf sich mit ihnen auf dem Eierplätzchen. Und schon war der Eierpläzchen. Montmartre geboren. Die Steine dienen seitdem Sonntag für Sonntag  den Künstlern als Tisch oder Werkbank, um dort ihre Werke herzustellen. „Alleine heute sind 11 Künstler hier, oft kommen auch noch Musiker dazu“, freut sich Peter Mück über den großen Zuspruch. Ganz schräg war einmal ein Pianist, der gleich mit einem großen weißen Flügel anrückte, was allen bis heute in Erinnerung geblieben ist.

(ks)