Wohnen und Kunst – Die Künstler dürfen bleiben

„Tatsächlich wagen wir es und öffnen am Sonntag den 7. Juni wieder unsere Türen zwischen 14 und 18 Uhr. Natürlich haben wir ein Hygienekonzept für 9 Ateliers bzw. Lofts erarbeitet und werden alle Sicherheitsmaßnahmen einhalten,“ so Jeanette de Payerbrune als Sprecherin. In Zukunft möchte die Künstlergemeinschaft im Loft 22 auch externen Gastkünstlern die Möglichkeit geben, am Kunstsonntag auszustellen, weil sie positiv in die Zukunft blicken. Das Kunstzentrum „Wachsfabrik“ finden sie in der Industriestr. 170, 50999 Köln, gleich an der B9. Das Künstler-Kollektiv verspricht dort bestimmt so manches Sehenswertes.

 

KunstHonig – Von Beuten, Skulpturen und Vorstadtgärten Ein Kunstprojekt des Fuhrwerkswaage Kunstraum e.V.

Führungen zu Skulpturen mit Bienen in Sürther Gärten
am 4./5. und 11./12. Juli sowie 15./16. August 2020

14 Künstler*innen aus Köln und Düsseldorf, 8 Imker*innen aus dem Kölner Süden, 12 Gartenbesitzer aus dem Kölner Stadtteil Sürth sowie unzählige Bienen sind die Protagonisten des Projekts „KunstHonig – Von Beuten, Skulpturen und Vorstadtgärten“ des Fuhrwerkswaage Kunstraum e.V. KunstHonig verbindet Kunst aus den Sparten Bildhauerei, Installation, Medien, Objekt und Performance, das Know-how der Imker*innen und die Anwohner, die ihre Gärten zur Verfügung stellen und den bedrohten Tieren zur Seite stehen möchten. Das Ergebnis ist ein beeindruckender Parcours durch private Gärten mit individuellen Skulpturen, die als Bienenstöcke fungieren, sowie weiteren Kunstaktionen.

Die Fuhrwerkskwaage bietet an drei Wochenenden insgesamt je zweistündige Führungen zu den 12 Skulpturen mit Bienenstöcken, Beuten genannt, an. Treffpunkt ist die FUHRWERKSWAAGE, Bergstraße 79 in 50999 Köln-Sürth (direkt an der KVB-Haltestelle Sürth). Ausgebildete Betreuer*innen informieren die Besucher*innen über die Skulpturen und Künstler*innen sowie über das Halten von Bienen im privaten Umfeld. Der Preis beträgt 12,- Euro pro Person.

Anmeldungen sind ab 2. Juni 2020 über die neu gestaltete Website der Fuhrwerkswaage unter www.fuhrwerkswaage.de möglich.

Die teilnehmenden Künstler*innen: Jonas Blum, Lars Breuer/Katharina Kuznetcowa/Alexander Edisherov, Mathias Danberg, Alexander Föllenz, Clemens Botho Goldbach, Bastian Hoffmann, Gereon Krebber, Katharina Maderthaner, Claudia Mann, Christiane Rasch, Björn Schülke und Evamaria Schaller.

Gefördert wird das Projekt u.a. durch die Imhoff Stiftung, die F. Victor Rolff-Stiftung, Kulturamt der Stadt Köln, die Sparkasse KölnBonn, die Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland, die RheinEnergieStiftung Kultur sowie private Unterstützer.

(Text: Heino Schütten PR KÖLN Büro für Kommunikation)

Schnell, aktuell und lokal – so kennt Ihr die Kölner Stadtteilliebe. Auf facebook laufen die Informationen noch ein wenig schneller, da dort ein großes Netzwerk aktiv ist. Gerade in der jetzigen Situation ist es wichtig für alle, sich auszutauschen und zu wissen, was geht. Wer liefert was? Wo bekomme ich was? Wie komme ich an das Menü aus meinem Lieblingsrestaurant? Wie sind die Öffnungszeiten? Bei uns auf facebook natürlich unter gleichem Namen „Kölner Stadtteilliebe“ sind Unmengen an Informationen zu finden. Was eben noch ganz oben stand, kann in wenigen Minuten nach unten wandern, weil sich die Nachrichten oft überschlagen. Hier werden die unterschiedlichsten Dinge ausgetauscht und viele Bildnachrichten und News als Kurzfilm sind zu finden. Auf facebook kann sich jeder beteiligen. Gleich ob er schweigend etwas lesen möchte oder aktiv kommunizieren und diskutieren will. “Unter uns“ sind wir auf facebook , überall sichtbar und dort einer der beliebtesten Gruppen bzw. Seiten, denn beides haben wir. Kurze, knackige Informationen – ständig aktualisiert. Wenn Ihr mehr wissen wollt, besucht uns einmal dort, Ihr werdet begeistert sein, was in unserem Stadtgebiet so alles passiert. Hier findet Ihr alle Infos, die Ihr braucht. Ob Termine, Adressen, Tipps, Aktuelles, Klatsch- und Tratsch, Männer, Frauen, Familien und vieles mehr in aller Ausführlichkeit. Wir freuen uns auf Euch – wo auch immer wir uns treffen! 

Abstand halten, Masken tragen, zu Hause bleiben. Kontaktbeschränkungen usw.Wir alle helfen mit, dem Corona Virus keine Chance zu geben sich weiter zu verbreiten! Zeig uns, was du tust, damit das Virus in Meschenich keine Chance hat?

Male ein Bild und mach mit, bei der Gemeinschaftsaktion von Jugendzentrum, Jugendhilfe, Streetwork und dem Starke Veedel Büro Meschenich.

Jedes Bild wird mit einem kleinen Dank belohnt.Unter allen Beiträgen werden drei Gutschiene verlost. Wir stellen alle Bilder in Meschenich aus.

Infos zur Teilnahme und den Gewinnen der Verlosung findest du auf den Plakaten im Ort, oder unter folgende Link.

Bei Fragen, kannst du dich ans Jugendzentrum, das Team von Streetwork Köln, das Team des Projektes Du entscheidest! und das Quartiersmanagement wenden.

 

Meschenich, es ist ein Teil von uns und gehört zu uns

Wer Meschenich nur auf den Kölnberg reduziert, hat sich noch nie mit diesem Stadtgebiet auseinandergesetzt. Wohnen auch in dem damaligen Vorzeigemodell von Köln die meisten Menschen des Ortes, mit sicherlich dem ein oder anderen Problem, hat dieser Stadtteil weit aus mehr zu bieten. Die Südart, ein tolles Jugendzentrum, ein moderner Reiterhof und viele soziale Projekte zeichnen diesen Ort aus. Manch ein Stadtteil würde es sich wünschen, ein so breites Angebot zu haben wie Meschenich. Seit Anfang des Jahres haben sie sogar ein Quartiersbüro. Verena Aurbek und Corinne Joppien leiten das Büro gleich neben der Apotheke, welches regelmäßig geöffnet ist. „Starke Veedel – Starkes Köln: Mitwirken, Zusammenhalten, Zukunft gestalten“ heißt das neue Programm der Stadt und dafür setzen sich die Damen ein. Sie möchten die Lebensbedingungen von Kölner Bürgerinnen und Bürgern durch geeignete Maßnahmen verbessern, lokale Akteure vernetzen und die Bewohnerinnen und Bewohner zur aktiven Mitarbeit animieren. „Vieles ist möglich, wenn man es zusammen macht“ so Verena Aurbek und sie weiß wovon Sie spricht. Das Seniorennetzwerk, die Schule, das Stadtteilfest und das Lesefahrrad sowie der Bücherbus, alles Projekte, wo sie maßgeblich dran beteiligt ist bzw. sich bestens auskennt. Das Bürgerbüro steht übrigens jedem zur Verfügung, der Fragen, Vorschlägen hat und sich aktiv einbringen möchte.

 

Ort der guten Nachbarschaft

In Raderberg und -thal ist immer was los

Durch die Interessengemeinschaft raderbergundthal.de ist in diesen beiden Stadtteilen ein tolles Netzwerk entstanden. Monatlich treffen sich motivierte Bürger beim Stammtisch, beim Tanztee, bei den Pfadfindern oder in der Messe bei den Nonnen. In unregelmäßigen Abständen veranstalten sie den “Abend der Ideen”, dann werden alle Vorschläge gesammelt und gemeinsam wird beschlossen, was davon in den nächsten Wochen zusätzlich umsetzbar ist. Jetzt im Frühjahr steht natürlich die Orga für das schöne Straßenfest im Sommer im Fokus. Am 20. und 21. Juni 2020 feiert man mitten auf der Brühler Straße ein Sommerfest, woran sich gerne möglichst viele beteiligen können.

FACE_OFF! ist ein künstlerisches Dialog-Forum und eine Einladung zur Auseinandersetzung mit technologischen Veränderungen und ihrer zukünftigen Auswirkungen auf die Gesellschaft. Beleuchtet wird die Frage, wie Gesichtserkennungstechnologien den “Wert des Gesichts” und die “Freiheit der Mimik” verändern.

10.5.2020, 19:00 Uhr:

FACE OFF_Maske, Schutz oder Vermummung?

Zwei Künstlerinnen im Dialog: Judith Block und Barbara Otto haben sich ein Jahr lang mit dem Vermummungsverbot beschäftigt. Jetzt gibt es eine MaskenPFLICHT. Was tun? Ein offenes Brainstorming wie man die eigene Aversion gegen Schutzmasken humorvoll zum Ausdruck bringen kann.

11.5.2020, 19:00 Uhr:

FACE OFF_ Sculpture in Progress

Die Künstlerin Barbara Otto benutzt die über Jahre auf Litfaßsäulen übereinander geklebten Schichten von Werbeplakaten. In einer Art Zeitdokumentation fertigt sie daraus Skulpturen von Gesichtern. Per Video schalten wir live in ihr Atelier und bekommen Einblick in einen kreativen Findungsprozess.

Zusatzinformationen:
AUSSTELLUNG: 13. – 22. August 2020.

Ort: Bunker 101, Körnerstraße 101, 50823 Köln-Ehrenfeld

Die Ausstellung verbindet Installationen und Exponate mit interaktiven Elementen zur Selbsterfahrung und wendet sich damit an ein breites Publikum. Neben täglich mehreren Führungen wird die Ausstellung durch abendliche Veranstaltungen begleitet, etwa einer Vorführung des Dokumentarfilms „Face_It!“ von Gerd Conradt. Diskussionsrunden, ein themenspezifischer Vortrag und Texte bieten den Rahmen für eine weitere Vertiefung des Themas.

Die Ausstellungstermine sowie einen Liveblog während des Festivalzeitraums (8. – 24. Mai) finden Sie unter: www.face-off-art.de

Im Rahmen des Live-Streams: Face_OFF! am 10.5. ist zusätzlich die aktive Teilnahme via Zoom möglich. Zugangsdaten über: barbara.otto@undart.de

(Text: Barbara Otto)

Kölner Kulturpreis: Auszeichnung und Preisverleihung für 2020 abgesagt
Kölner Kulturhilfe erhält zusätzliche Mittel

Köln, 08. Mai 2020. Der Vorstand des Kölner Kulturrats hat beschlossen, die Verleihung des Kölner Kulturpreises für 2020 auszusetzen. In Absprache mit der Jury unter Vorsitz des ehemaligen Bundesinnenministers Gerhart Baum wird darauf verzichtet, in diesem Jahr die begehrten Auszeichnungen zu vergeben. Die für den 22. Juni geplante Veranstaltung wird ebenfalls abgesagt. „Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Allerdings sehen wir derzeit andere Prioritäten, die absoluten Vorrang haben müssen“, begründet der Vorsitzende des Kölner Kulturrats, Dr. Hermann Hollmann, den Schritt.

Die durch den Ausfall der Preisverleihung eingesparten Mittel sollen in großem Umfang in die „Kölner Kulturhilfe“ einfließen. Die beiden Förderer des Kulturpreises, die Kölner Unternehmen Bauwens und Ebner Stolz, unterstützen dieses Vorhaben und haben deshalb ihre finanziellen Leistungen aufrechterhalten. Mit der „Kölner Kulturhilfe“ soll denjenigen Kulturschaffenden aus der Kölner Freien Szene geholfen werden, deren Einnahmen aus Auftritten, Lesungen oder dem Verkauf von Werken durch die Corona-Krise weggebrochen sind. Der Kölner Kulturrat ruft mit seiner Aktion auch weiterhin alle Kölnerinnen und Kölner auf, aktiv zu helfen und die Kulturschaffenden zu unterstützen. Spenden können überwiesen werden auf das „Spendenkonto Köln.Kulturhilfe“ mit der IBAN DE13 3705 0198 1935 3153 72 bei der Sparkasse KölnBonn. Über die Förder- und Vergabekriterien informiert der Kölner Kulturrat ab dem 15. Mai 2020 auf seiner Homepage www.koelnerkulturrat.de.

Über den Kölner Kulturrat
Der Kölner Kulturrat e.V. vereinigt die Fördervereine und -institutionen des Kulturbereichs in der Stadt. Als Interessenvertretung und Sprachrohr unterstützt er interdisziplinär das kulturelle Geschehen der Stadt Köln durch persönliches Engagement und fachlichen Rat.

(Text: Heino Schütten PR KÖLN
Büro für Kommunikation)

Theater · Tanz · Musik · Ausstellungen

Festival der Multipolarkultur
8. Mai – 24. Mai 2020

Das Sommerblut Kulturfestival findet dieses Jahr trotz des Coronavirus statt! Und zwar vom 8. Mai bis 24. Mai 2020. Aufgrund der aktuellen Pandemie mussten leider einige Gastspiele absagen oder auf die Zeit nach dem Festival verschoben werden. Aber jede Menge Sommerblut-Eigenproduktionen finden statt! Im virtuellen Raum, in Form eines Audiowalks oder als Filmproduktion. Das „Sommerblut“ Festival alles läuft digital. In diesem Jahr steht die Veranstaltung unter dem Thema „Zukunft“ und hätte nicht aktueller sein können. Die Streams laufen über die Internetseite des Festivals, www.sommerblut.de und bringt eine ganz besondere Atmosphäre.

Die Bürgervereinigung Rodenkirchen

Bekanntlich wächst der Kölner-Süden um bis zu 12500 Einwohner. Die Entwicklung der daraus entstehenden Pendler-Ortsteile ist unumgänglich, deshalb ist der Ausbau der Infrastruktur, der Kinderfreundlichkeit, der Mobilität und des Sozialwesens inzwischen mit hohen Prioritäten versehen. Die Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. schaut hin und setzt sich für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger als Lobby für Rodenkirchen und Köln-Süd ein und weist auf Fehlentwicklungen hin. Sie nimmt Stellung zu aktuellen Fragen der Stadtplanung, erarbeitet Vorschläge und Empfehlungen. Natürlich ist der gemeinnützige Verein parteipolitisch und weltanschaulich neutral. In ihren Bürgertreffen thematisiert er stets hochaktuelle Themen mit fachkundigen Experten. Die Kindergarten- und Schulsituation, der Naturschutz, das Neubaugebiet am Rodenkirchener Bahnhof und die Rheinspange A553 waren kürzlich gut besuchte Abende. Das Rathaus und die Jugendförderung im öffentlichen Raum sind bereits die nächsten Themen. Darüber hinaus bietet der Verein jährlich über 30 kulturelle Veranstaltungen, Ausflüge und Bildungsfahrten für jedes Alter. Der Verein und die Internetseite www.buergervereinigung-rodenkirchen.de  ist mit Sicherheit einen Besuch wert.