Altes Pfandhaus mit Zukunftsvision für Kultur

Die Kulturszene ist durch Corona am Ende. Alles ausgebremst, alles still, Künstler jeglicher Art sind verzweifelt, viele wollen die Situation nicht akzeptieren. Sie planten zu den Zeiten, als Kultur nicht möglich war, ein ganz neues Kultur-Format. Jetzt warten sie nur noch auf den Startschuss, dass es endlich losgehen kann. Das gemeinsame Projekt ist großartig: Bekannte Künstler und Musiker wollen zusammen Kulturarbeit leisten auf Augenhöhe und mit Qualität. Große Namen wie Götz Alsmann, Annette Frier, Carmen Thomas oder Frank Schätzing sollen jeden ersten Donnerstag im Monat die Bühne zum Interview, zum Vortrag oder zur Talkrunde bekommen. Wichtige, inspirierende und zeitaktuelle Kultur-Themen werden im Fokus stehen, bevor es im Anschluss heißt „Musik ist die einzige Sprache, die jeder versteht, wenn man sich darauf einlässt.“ Die geplanten Konzerte sind ebenfalls einzigartig besetzt. Martin Sasse (international erfolgreicher Jazz-Pianist), Helmut Wiemer als Vertreter der kölschen Musik-Kultur und Gitarrist Torsten Goods wollen zeigen, was verschiedene Arten von Musik alles hergeben kann. Unterstützt wird das Ganze von der Bürgergesellschaft Köln von 1863, denn nur die Eintrittspreise können das Projekt nicht stemmen. www.altes-pfandhaus.de

Liebe Freund*innen der Kunst, nach nun mehr 1 1/2 Jahren Pause ist es endlich soweit:
am Sonntag den 01.08.2021 öffnet der Stand.art – Kunstmarkt zum neunten Mal seine Tore im Bauspielplatz Friedenspark („Baui“).
Wir haben auf Grundlage der akutellen CoronaSchVO ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept entworfen, welches den Rahmen für eine entspannte Veranstaltung bietet (mehr Infos für Besucher*innen folgen in Kürze). 🙂

Der Stand.art – Kunstmarkt ist eine stilübergreifende Mischung aus Ausstellung und Kunstbazar, mit einer Vielzahl von Künstlern aus verschiedenen Szenen (Künstlerverzeichnis folgt).
Begleitend wird es ein Bühnenprogramm mit Vorträgen, Lesungen und Live-Musik geben.

Die Idee hinter dem Ganzen ist es stilübergreifend Synergien entstehen zu lassen ,
ein Forum für Künstler/innen zu schaffen, innerhalb dessen sie ihre Arbeiten präsentieren und in den Dialog mit einem kunstinteressierten Publikum treten können.

Anfahrtsinfos :
Hans-Abraham-Ochs-Weg 1, 50678 Köln
Parkplätze sind vorhanden.
Mit der U-Bahn (Linien 15, 16, 17) fährt man am besten bis zu den Stationen „Chlodwigplatz“, „Ubierring“ oder „Bonner Wall“.
Von dort aus ist es ein kurzer Fußweg.

Wir freuen uns auf Euch!

Das Stand.art – Kunstmarkt Team

Wir haben für die Ahrweilerhilfe ein Spendenkonto eingerichtet. Es gibt so viele kleine große Not, die wir lindern wollen.
Spendenkonto bei Paypal: gemeinsamhelfenschmeckt@gmail.com
Stichwort: Hilfe für Ahrweiler
Oder auf das Konto der Commerzbank Köln: DE 31370400440847491800 Gemeinsamhelfen Ute Schoormann
Bitte unterstützen Sie die Menschen in unserer Region.
www.helfenschmecktgemeinsambesser.de

Über Formensprache Sprache lernen

Projekt von Jugend Kunstschule mit zugewanderten Jugendlichen

Alle waren restlos begeistert. Die Leiterin der Jugend Kunstschule Rodenkirchen, Ingeburg Zimmermann, brachte es auf den Punkt: „Was die Jugendlichen hier geschaffen haben, ist wirklich einmalig, da steckt so viel Kreativität drin.“ Das Ganze war ein Projekt der Jugend Kunstschule zusammen mit der Rodenkirchener Gesamtschule. 16 zugewanderte Jugendliche der Vorbereitungsklasse haben an diesem Projekt mitgearbeitet, um ihre sprachlichen Barrieren erfolgreich zu überwinden. Die 14 bis 16 Jahre jährigen Schülerinnen und Schüler mit noch wenig guten Deutschkenntnissen, allesamt aus verschiedenen Herkunftsländern, besuchten verschiedene Naturräume rund um Köln, darunter die Flora, den botanischen Garten, den Rheinpark und das Wildgehege Brück. Auch eine Seilbahnfahrt stand auf dem Programm. An den einzelnen Orten erhielten die Jugendlichen ihren sprachlichen Kenntnissen entsprechende Einführungen in die Thematiken. Vor Ort wurde daraufhin künstlerisch, vor allem mit Fotos und Collagen, gearbeitet. Dazu war ein intensiver Austausch zwischen den Jugendlichen über alle Sprachen und Kulturen hinweg angesagt. „So konnten die Jugendlichen ihren Sprachschatz deutlich erweitern“, freute sich Ingeburg Zimmermann. Entstanden ist das Bildwörterbuch „Naturräume“, in dem alle Kunstwerke abgebildet sind. Das Buch wird den Schülerinnen und Schülern kostenlos zur Verfügung gestellt, im Unterricht können sie dort noch weiterarbeiten. „Ich bin der Kunstschule und der Buchhandlung unendlich dankbar für die tolle Zusammenarbeit“, war Schulleiterin Kerstin Gaden Feuer und Flamme für das Projekt. Unterstützt wird das Ganze auch durch die Buchhandlung Mayersche/Köhl, die ein ganzes Schaufenster spendierte, um die Kunstwerke dort für zwei Wochen auszustellen. „Wir sind ganz angetan von dem Projekt und stellen dafür gerne ein Schaufenster zur Verfügung“, betonte die Leiterin der Buchhandlung, Ute Sander. Darauf waren die Jugendlichen dann auch ganz besonders stolz. (kgs)

Altes Pfandhaus mit Zukunftsvision für Kultur

Die Kulturszene ist durch Corona am Ende. Alles ausgebremst, alles still, Künstler jeglicher Art sind verzweifelt, viele wollen die Situation nicht akzeptieren. Sie planten zu den Zeiten, als Kultur nicht möglich war, ein ganz neues Kultur-Format. Jetzt warten sie nur noch auf den Startschuss, dass es endlich losgehen kann. Das gemeinsame Projekt ist großartig: Bekannte Künstler und Musiker wollen zusammen Kulturarbeit leisten auf Augenhöhe und mit Qualität. Große Namen wie Götz Alsmann, Annette Frier, Carmen Thomas oder Frank Schätzing sollen jeden ersten Donnerstag im Monat die Bühne zum Interview, zum Vortrag oder zur Talkrunde bekommen. Wichtige, inspirierende und zeitaktuelle Kultur-Themen werden im Fokus stehen, bevor es im Anschluss heißt „Musik ist die einzige Sprache, die jeder versteht, wenn man sich darauf einlässt.“ Die geplanten Konzerte sind ebenfalls einzigartig besetzt. Martin Sasse (international erfolgreicher Jazz-Pianist), Helmut Wiemer als Vertreter der kölschen Musik-Kultur und Gitarrist Torsten Goods wollen zeigen, was verschiedene Arten von Musik alles hergeben kann. Unterstützt wird das Ganze von der Bürgergesellschaft Köln von 1863, denn nur die Eintrittspreise können das Projekt nicht stemmen. www.altes-pfandhaus.de

Wie schon vor zwei Jahren beim Internationalen Photofestival
ist clicks! auch dieses Jahr ist wieder dabei.

Die Fotografen-Gruppe clicks!* aus Köln stellt dem aktuellen, corona-bestimmten Kultur-Vakuum, gern ein Kunst-Event als kulturelles Lebenszeichen und zur seelischen Stärkung entgegen.

Unter dem Titel ‘Black & White – clicks!‘ zeigen 7 Kölner Fotograf*innen im ‘Alten Pfandhaus‘ in der Kölner Südstadt ausgesuchte Schwarz-Weiß-Fotokompositionen.
Reduce to the max: dem Gedanken von Ansel Adams (US-amerikanischer Fotograf, Autor und Lehrer der künstlerischen Fotografie) folgend, dass ein gutes S/W-Foto ein besseres Farbgefühl vermittelt, als es Farbfotos überhaupt können, zeigt die Fotografen-Gruppe Clicks! eine Vielheit von Emotionen durch Kontraste, Schatten, Strukturen und Formen.
Die Ausstellung ist ein Kunst-Angebot an alle Interessierten, um corona-ferne Gedanken zu erleben, sich inspirieren zu lassen, entspannt Kreativität zu genießen, aufzutanken und neue Anreize zu erfahren. – Die Freude an der Kunst steht im Mittelpunkt!

Termine: Start mit Vernissage am 27.08.2021, 15-22 Uhr; Öffnungszeiten: 28.08.-01.09.2021, 15-20 Uhr.

Die Ausstellung findet unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Regeln statt! Kurzfristige Anpassungen an sich verändernden Hygiene-Konzepten sind möglich.

Unser soziales Engagement: der Verein LebensWert e.V., Psychoonkologie – Leben mit Krebs, erhält 10% der Verkaufserlöse.

‘Black & White – clicks! ab Freitag, 27. August bis Mittwoch, 01. September 2021
Altes Pfandhaus, Kartäuserwall 20, 50678 Köln

Bus & Bahn: (Haltestelle Chlodwigplatz)
Parkmöglichkeiten: öffentl. Tiefgarage am Rheinauhafen (5 Gehminuten).

*clicks! freut sich auf Euren Besuch:
Isabella Atzberger (www.easybelles.tumblr.com),
Peter Beckmann (www.peter-beckmann-fotografie.de),
Markus Derkum (www.markus-derkum.de),
Peter Rakoczy (www.csaba-peter-rakoczy.de),
Lisa Marie Ramirez (www.btc-art.com)
Uwe Schwarzkamp (www.schwarzkamp-kunst.de),
Hubert Wichelmann (www.fotopaintings.de)

www.clicks-photo.art // www.photoszene.de

 

 

Die Kunst lebt noch

Wanderausstellung fürs Klima gestartet

AUF WANDERSCHAFT

„Crossart for future“ nennt sich eine Wanderausstellung, die jetzt unter freiem Himmel im Römerpark in der Südstadt eröffnet wurde. Für einen Tag konnte man die Werke verschiedener Künstlerinnen und Künstler zu den Themen Klimawandel, Umwelt und Nachhaltigkeit bestaunen und vor Ort mit den Kreativen fachsimpeln. „Mit dem Motto Kunst gegen den Klimawandel haben wir ins Schwarze getroffen, es haben sich viele Kreative an der Ausstellung beteiligt“, freute sich Initiator Peter Mück vom Künstlerkollektiv Crossart. „Auch beim Publikum ist das Interesse heute ziemlich groß.“

 

Coronakonform waren die verschiedenen Werke ausgestellt, mit Maske und Zutrittsbeschränkungen dauerte alles zwar etwas länger, die Besucherinnen und Besucher konnten die Kunst dafür umso intensiver genießen. Die Grundidee ist, Klima und Kunst zusammenzubringen. Bei „crossart for future“ stehen Klimawandel, Umwelt und Nachhaltigkeit im Fokus. So waren die Beteiligten aufgerufen, Kunstwerke zu erstellen, die auf die bestehenden Probleme aufmerksam machen. Die Werke stehen zum Verkauf, 30 Prozent der Verkaufserlöse gehen an den Verein PRIMA KLIMA e.V. Dort wird organisiert, dass für dieses Geld Bäume gepflanzt werden.  Zusätzlich war noch eine kleine Teilnehmergebühr fällig, die auch zum großen Teil an den Verein ausgezahlt wird.

 

„Hier sind berührende und nachdenklich machende großartige kleine Kunstwerke entstanden“, war Peter Mück begeistert. Nach dem Opening in Köln zieht die Wanderausstellung weiter durch Deutschland und wird unter anderem in Berlin im Rote Beete Garten zu sehen sein. Weitere Stationen werden Düsseldorf und Erkelenz sein. Mehr Infos gibt es unter https://crossart.ning.com/events/crosssrt-for-future.

Anna Halm Schudel „Blossom“
NEUSTART: 9.10.21 bis zum 18.12.2021
Vom antiken Wandbild über das barocke Stillleben bis zur Fotografie der Gegenwart: Blumen gehören zu den beliebtesten Motiven der Kunstgeschichte. Seit 25 Jahren beschäftigt sich die Züricher Fotografin Anna Halm Schudel mit dem traditionsreichen Sujet. Mit der Kamera zoomt sie in Blumenkelche hinein und an Blütenstempel oder Blattadern heran. Sie zelebriert die leuchtende Farbenpracht und Formenvielfalt und damit die Verführungskunst der Blumen. Ebenso leidenschaftlich verfolgt die Fotografin den Prozess des Ausbleichens und Welkens und nimmt trockene oder unter Wasser driftende Sträuße auf. Blossom vereint dekorative Pracht mit einem Memento mori.

Anna Halm Schudel liebt Blumen. Doch Blumen sind nicht einfach Blumen. Diese Fotografien lassen die Blumen sprechen. Sie offenbaren sich uns, zeigen sich von allen Seiten und sie machen aus ihrem Alterungsprozess kein Geheimnis.
Wie oft gehen wir achtlos an einem Blumenstrauß vorbei. Vielleicht nehmen wir die Farbenpracht in einem Augenwinkel wahr, aber Sekunden später ist der Eindruck bereits verblasst. Genau hier setzen die Fotografien von Anna Halm Schudel ein. «Nimm Dir Zeit. Schau mich an», möchten uns die Blumen sagen, welche die Fotografin in diesem Werk verewigt hat.
Von den Blumen entstehen nicht einfach Porträts, sondern Anna Halm Schudel gibt uns mit ihrer raffinierten Technik Einblick in eine Blumenwelt, die sonst nur die Bienen und Insekten kennen. Eine prachtvolle Natur offenbart sich uns – ein Makrowelt, die uns theoretisch zwar bekannt ist, die wir jedoch in dieser Schönheit und Perfektion noch nie gesehen haben.
Auch der Alterungsprozess, das Welken und Verdorren, ist Thema in Anna Halm Schudels Bildern. Sie führen uns vor Augen, wie schön Blumen aussehen können, wenn wir sie schon längst entsorgt hätten. Untermalt wird dieser Prozess durch eine subtile Farbgebung: Während die Bilder frischer Blumen mit einer hohen Farbsättigung auf uns wirken, untermalen zarte, graupastellene Töne ihren Zerfall und betonen damit die ganze Dramatik.

Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen zur Eindämmung der Corona Pandemie haben wir in den vergangenen Monaten nur sehr vereinzelt Besucher in der Galerie empfangen dürfen. Ein großes Interesse an dieser Ausstellung wird aber durch die diversen Presseveröffentlichungen und durch die zahlreichen Anmeldungen zum Event mit der Künstlerin deutlich. Da nur sehr wenige Besucher zu diesem Künstlerevent nach aktueller Gesetzeslage zugelassen wären, haben wir radikal umgeplant. 

Die in focus Galerie öffnet bis zum 8.10.2021 nur noch nach telefonischer Terminvereinbarung unter 0177 3202913 für einzelne (genesen, vollständig geimpft oder mit negativem Corona Test) Besucher.

Da wir aber möglichst vielen Interessenten, insbesondere auch unseren treuen Besuchern von weiter her,  die Gelegenheit geben wollen, diese fantastische Ausstellung zu besuchen und auch die Künstlerin Anna Halm Schudel kennen zu lernen, gibt es einen NEUSTART. 
NEUSTART – Anna Halm Schudel 
Eröffnung am Samstag, den 9. Oktober 2021 von 19 bis 21 Uhr, in der Erwartung, dass wir dann wieder zahlreiche Gäste empfangen und auch bewirten dürfen. Die Künstlerin Anna Halm Schudel wird bei dieser Eröffnung anwesend sein.

Kunst braucht ein Publikum, Kunst wird spannend durch Gespräche und Auseinandersetzungen, Kunst lebt auch durch den Kontakt zu den Kunstschaffenden. Dies möchten wir wieder mit Ihnen als unsere Gästen und mit der Künstlerin Anna Halm Schudel erleben.

Die Ausstellung wird nach der Eröffnung am 9.10.21 bis zum 18.12.2021 Mittwochs bis Freitags von 16 – 19 Uhr und Samstags von 11 – 15 Uhr u. n. V. geöffnet sein.
Die Ausstellung wird gefördert durch StiftungKUNSTFONDS und NeuStartKultur.

in focus Galerie – B. Arnold Hauptstraße 114
50996 Köln
www.infocusgalerie.com
0177 3202913