Jeannette de Payrebrune
Atelier 10 & Loft 22
Kunstzentrum Wachsfabrik
Industriestraße 170
50999 Köln
informiert:

Wir nutzen unseren Vorteil der wunderschönen Außenanlage gerade gut und bieten einiges an Kulturprogramm an in dieser schwierigen Zeit. Denn was hilft mehr als Lebensfreude? Wir denken jedoch immer an ein Hygienekonzept an und halten uns an die üblichen Regeln. Weitere Informationen auf unserer Homepage zu den Veranstaltungen, dem Ort und den Ateliers auf unserer Homepage http://www.kunstzentrum-wachsfabrik.de
Am 15. August bieten wir eine quasi romantische Abendveranstaltung ab 19 Uhr an (bis ca. 23 Uhr). Night auf Lights (Alarmstufe rot) – mit Life Musik, Shibari Performance im Atelier 8, Gemeinschaftsausstellung im Atelier 10, Rotwein und Terrassencafé, südamerikanischen Tapas und natürlich rot angestrahlten Gebäuden. Überwiegend eine Abendveranstaltung, die bei Regen leider ausfallen muss. Begrenzt auf 99 Personen – deshalb bitte anmelden unter kunstzentrumwf@gmail.com

Klassisches Klavierkonzert von Marin Limic unter Anderem mit eigenen Kompositionen am 5. September ab 18 Uhr (Einlass 17:30 Uhr) im Rahmen unserer neuen Reihe Musik unser Bäumen auf der hinteren Wiese. Auch hier bitte anmelden unter kunstzentrumwf@gmail.com

Kunstsonntag am 6. September von 14 bis 18 Uhrmit 10 offenen Ateliers / Lofts.
In unserem Loft & Ausstellungsraum 22 stellt Susanne Wolf als Gastkünstlerin kleine feine realistische Malerei aus. Mich finden Sie mit neuer Ausstellung nach Renovierung im Atelier 10. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich.

Die Lesung unter Bäumen im Anschluss am 6. September ab 18:30 Uhr (Einlass 18 Uhr) von Maren Friedländer aus Ihrem Roman „Der Löwe Gottes“  wird bestimmt ein krönender Abschluss. Wir bitten um verbindliche Anmeldung unter:lesung@urbanlife-eg.de

10 Jahre offener Bücherschrank für Köln

Am 1.3.2010 wurde der erste offene Bücherschrank im Goldstein Forum in Bayenthal für Lesefans eingeweiht. Schon bald zogen Rodenkirchen, die Südstadt, der Rheinauhafen und Weiß nach. Bei diesen sozialen Projekten im öffentlichen Raum kann sich jeder kostenlos anonym Bücher nehmen oder tauschen. Auch kann jeder aktuelle Literatur hineinstellen. Die öffentlichen Bücherschränke sind an allen Tagen im Jahr frei zugänglich und freuen sich bis heute einer hohen Beliebtheit. Im März wurde in Sürth ein weiterer Schrank eingeweiht, auch auf der Brühler Straße und in Zollstock soll durch Spenden eine weitere Möglichkeit geschaffen werden. Auf der buergerstiftung-koeln.de oder urbanlife-eg.de gibt es alle Informationen, wie eine Finanzierung möglich ist und wo die genauen Standplätze sind.

Lauer Sommerabend, zahlreiche Gäste und Autorin hoch zufrieden. Der “Alte muss weg …“ war ein voller Erfolg im Seniorenkreis. Herzhaftes Lachen, konzentriertes Zuhören und tosender Beifall. „ Das war großartig, viele Szenen kommen mir sehr bekannt vor“, lacht eine ältere Dame. Fritz Baumann: „So sind sie, die Frauen, erst wollen Sie uns und danach vergiften sie uns.“ Rege war der Austausch nach der Lesung: „Emma, hast Du gehört, die Rodenkirchener Daunenjacke. Hab ich es Dir nicht schon immer gesagt, hier ist das modern und jede Frau trägt diese.“ Szene aus dem Leben, mit Wiedererkennung aus dem Veedel und viel Humor – das war der Tenor des Abends.
Zum Buch: Steffi, Mitte fünfzig und Reihenhausbewohnerin, ist unzufrieden. Mit ihrem Job. Mit ihrem Aussehen. Mit ihrem Mann Tom und seinem Faible für Kreuzworträtsel. Und mit ihrem Sexualleben. Das Highlight der Woche: Jeden Montag trifft Steffi sich mit ihrer Schwester und ihren Freundinnen im Brauhaus. Außer einer Single-Frau sind alle unglücklich und würden ihre Männer lieber heute als morgen loswerden – Haus, Auto, Sparbuch und Designerküche können aber gerne bleiben! An einem langen Kölsch-Abend entsteht ein perfider Plan, wie eine unauffällige Entledigung der Gatten gelingen könnte. Doch die Umsetzung ist komplizierter als gedacht…

Auf Einladung der SPD Rodenkirchen

findet am Dienstag, den 25.08.2020 um 19 Uhr eine Lesung & Diskussion mit Franz Müntefering: UNTERWEGS – Älterwerden in dieser Zeit

Veranstaltungsort: Seniorenresidenz, Betreuungsbereich ASB Köln, Ringstr. 28, 50996 Köln (Parkmöglichkeiten am Rodenkirchener Bahnhof oder Parkplatz Lidl), statt.

„Der Schatz der Älteren ist die Zeit. Ein paar Stunden jede Woche fürs gesellschaftliche Miteinander, im Größeren oder Kleineren. Und die Zeit nutzen für sich selbst, Gutes für den eigenen Körper tun“. So und mit vielen weiteren Facetten beschreibt und liest Franz Müntefering seine/unsere Reise ins Älterwerden.

Welchen Beitrag leisten Sie zum gesellschaftlichen Zusammenhalt? Was können Sie tun in dieser Zeit? Diese und einige andere Fragen moderieren Prof. Dr. Gerhard Naegele zusammen mit Berit Blümel, SPDOrtsvereinsvorsitzende, im Innenhof des Arbeiter-Samariter-Bundes.


Mit der Bitte um Anmeldung mit Namen und Adresse/Telefonnummer bei der SPD per E-Mail unter karlzumsteg@tonline.de. Es ist auch möglich, sich beim ASB Köln, Frau Anke Bonadonna, telefonisch unter der 0221-66007-651 oder in der Ringstraße 28 vor Ort anzumelden

Schnell, aktuell und lokal – so kennt Ihr die Kölner Stadtteilliebe. Auf facebook laufen die Informationen noch ein wenig schneller, da dort ein großes Netzwerk aktiv ist. Gerade in der jetzigen Situation ist es wichtig für alle, sich auszutauschen und zu wissen, was geht. Wer liefert was? Wo bekomme ich was? Wie komme ich an das Menü aus meinem Lieblingsrestaurant? Wie sind die Öffnungszeiten? Bei uns auf facebook natürlich unter gleichem Namen „Kölner Stadtteilliebe“ sind Unmengen an Informationen zu finden. Was eben noch ganz oben stand, kann in wenigen Minuten nach unten wandern, weil sich die Nachrichten oft überschlagen. Hier werden die unterschiedlichsten Dinge ausgetauscht und viele Bildnachrichten und News als Kurzfilm sind zu finden. Auf facebook kann sich jeder beteiligen. Gleich ob er schweigend etwas lesen möchte oder aktiv kommunizieren und diskutieren will. “Unter uns“ sind wir auf facebook , überall sichtbar und dort einer der beliebtesten Gruppen bzw. Seiten, denn beides haben wir. Kurze, knackige Informationen – ständig aktualisiert. Wenn Ihr mehr wissen wollt, besucht uns einmal dort, Ihr werdet begeistert sein, was in unserem Stadtgebiet so alles passiert. Hier findet Ihr alle Infos, die Ihr braucht. Ob Termine, Adressen, Tipps, Aktuelles, Klatsch- und Tratsch, Männer, Frauen, Familien und vieles mehr in aller Ausführlichkeit. Wir freuen uns auf Euch – wo auch immer wir uns treffen! 

„Urlaub in Köln“, veranstaltet von der Akademie för uns kölsche Sproch/SK Stiftung Kultur, lädt vom kommenden Freitag, 24. Juli an bis zum 11. August zu 68 Touren abseits des normalen Tourismusprogramms ein. Geleitet werden diese von ausgewiesenen Stadt- und Naturführer*innen, Journalist*innen, Autor*innen und Künstler*innen. Einige Angebote sind bereits fast ausgebucht, wer hier noch ein Ticket ergattern möchte muss sich sputen. Alle Tickets sind ausschließlich online zu buchen auf www.urlaubinkoeln.de.

Besonders für Familien eignen sich die Erkundungs-Spaziergänge, bei denen Künstler*innen und ein Archäologe Stadterforschung und sinnliches Kunsterlebnis miteinander kombinieren. Darüber hinaus gibt es eine Radtour für Familien im Grüngürtel sowie die Ausflüge ins „wilde Köln“, zu Fledermäusen, Eulen, Singvögeln und Feuersalamandern. Nervenkitzel für Teenies bietet der Workshop„Fliegen am Malakoffturm“ . Hier lernen sie deutlich mehr als an einem Seil den Turm zu erklettern.

Über die „Seele des Veedels“ kann man etwas in Ehrenfeld, im Vringsveedel, im Eigelstein, in Porz, Stammheim und Deutz erfahren. Der frühere TV-Journalist Gerd Krebber führt ins „alte Köln“. Hier erzählt auch der Autor Bernd Imgrund die schwule Geschichte Kölns.

Acht Stolpersteintouren durch Lindenthal, Braunsfeld, Ehrenfeld, Nippes, Sülz, Klettenberg, die Südstadt und im Belgischen Viertel berichten über das Leben der jüdischer Mitbürger und anderen Verfolgter durch die Nationalsozialisten.

Sieben Radtouren führen über die Schäl Sick, nach Dellbrück, zu Bunkern, in den Grüngürtel und auf den Spuren unserer Stararchitekten Böhm, Riphahn und Schwarz. Rafting auf dem Rhein sowie Kunst im öffentlichen Raum stehen weiterhin auf dem Programm.

Aufgrund der Corona Pandemie wurde die Teilnehmerzahl je nach Ort stark reduziert, trotzdem bleiben die Ticketpreise auf dem Vorjahresniveau. Die Auflagen und Hygiene-Empfehlungen der Ordnungsbehörden werden eingehalten.

www.urlaubinkoeln.de

Foto: Dieter Maretzky

Das erste Wochenende im Monat heißt in der Wachsfabrik immer „offene Türe“, denn es ist Kunst-Sonntag.
Viele Ateliers, in denen gearbeitet wird, bieten am Sonntag von 14-18 Uhr Einblicke in ihre Werke.
Zusätzlich sind auch immer Gastkünstler auf dem Gelände und haben die Möglichkeit auszustellen, das macht den Kunstnachmittag abwechslungsreich und immer etwas anders.

Hier schlendern kunstinteressierte Besucher entspannt und mit viel Ruhe durch die große, grüne Anlage. Kein Autolärm, kein Krach, dafür Idylle und sich treiben lassen scheinen das oberste Gebote zu sein. Der Café-Besitzer und die Künstler sind sichtbar erfreut über die Harmonie und den Erfolg. In der Wachsfabrik scheinen die Uhren nämlich manchmal etwas still zu stehen, da hier die Hektik der Zeit gefühlt vor den Mauern stehen bleibt. Hier treten sich die Menschen respektvoll gegenüber, mit einem Lächeln und mit dem Willen nach Genuss.

„Sensationell, auch der zweite Kunst-Sonntag zu Corona-Zeiten war ein voller Erfolg. Überall tummelten sich die Menschen auf dem Gelände. Abstand in den Ateliers mit Mundschutz und Hygienekonzept wurde wie selbstverständlich eingehalten und die Atmosphäre war großartig,“ so Hans-Jürgen Greve. Er selbst ist der Erbauer der offenen Bücherschränke und betreibt in der Wachsfabrik eine Werkstatt. Jeder der ihn kennenlernt, merkt mit welcher Leidenschaft er bei seiner Arbeit ist. „Viele Besucher nutzen diesen Sonntag, um einmal mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen oder wie bei mir, über die Entstehung eines Bücherschrankes im öffentlichen Raum zu sprechen“, so der Architekt und Designer.

Und so sitzen die Menschen auf den zahlreichen Bänken, philosophieren über die gesehene Kunst, lassen diese auf sich wirken und lauschen der Musik, die aus einem Atelier ganz leise in manchen Bereichen der Fabrik zu hören ist.

Jetzt im Juli ging die Künstlergemeinschaft einen Schritt weiter. „Musik unter Bäumen“ und „Lesung unter Bäumen“ in der Wachsfabrik kamen dazu. Aus einer spontanen Idee wurde ein zukunftsweisendes neues Veranstaltungsprofil. Das Kunstzentrum Wachsfabrik & die urbanlife e.G. haben zwei wundervolle Abende organisiert und ein besonderes neues Format ermöglicht. Bedingt durch die Coronaschutzverordnung integrierten sie am Samstag- und Sonntagabend je eine Veranstaltung draußen dazu und setzten diese vor und nach den Kunstsonntag.

Frei unter den Bäumen im Rauschen des Laubs wurde musiziert, gesungen und gelesen.

Begonnen hatte es mit Musik unter Bäumen am Samstagabend um 18:00 Uhr. Kira Kaipainen und Multiinstrumentalist Nils Kercher schafften mit ihren Kompositionen eine ganz außergewöhnliche Klangwelt. Kraftvoll, lyrisch und mit filigraner Balance erreichten und begeisterten sie das interessierte Publikum, welches mucksmäuschenstill den Klängen lauschte. Die rhythmisch afrikanisch orientierte Musik auf der 21-saitigen Stegharfe „Kora“ ließ die Zuhörer faszinierend eintauchen in eine ganz außergewöhnliche Musik. Unterstützt wurde die poetische Weltmusik von der warmen Klangfarbe des Balafons, welches in der Kombination mit dem Rauschen der Bäume eine unwiederherstellbare Einzigartigkeit bot. Nach zweieinhalb Stunden ging dieses Konzert mit standing Ovations zu Ende und alle Gäste waren sich einig: Das war ein besonderer Abend unter Bäumen.

 

 

 

Am nächsten Tag ging es gleich weiter nach den offenen Ateliers um 18 Uhr.

Es schloss sich die Lesung unter den Bäumen an. Bestseller-Autorin Carla Berling, welche eigentlich waschechte Westfälin ist, aber seit vielen Jahren im Kölner Süden lebt, las aus ihrem Buch „Der Alte muss weg“. Humorvoll, charmant und sympathisch spiegelte sie das Leben aus Rodenkirchen in ihrer Krimikomödie wieder. Drei Frauen, Mitte 50, ehemüde und in der Selbstfindungsphase, schmieden einen Geheimplan, um ihre Männer zu entsorgen. Der Alte muss weg, aber der Luxus soll bitte bleiben. Das überwiegend damenlastige Publikum musste bei manchen Episoden herzhaft lachen. Gleich ob es um die stadtbekannten Daunenjacken ging oder um die Probleme im Alltag, Carla Berling brachte das auf den Punkt, woran so manche Frau amüsiert dachte. So war es auch hier klar, dass die Gäste ihr quasi an den Lippen hingen. Nach 2 Stunden war nicht nur Carla Berling happy über ihre erste Lesung zu Corona, sondern auch die Gäste, die sich gleich für die nächste Lesung am 2. August anmeldeten, wenn es dann heißt Annette Meisl liest vor aus „5 Männer für mich“ das SEXperent.
„Die Corona-Phase ist für uns freischaffenden Künstler unheimlich schwer, uns allen fehlt die Nähe zu den Menschen, darum ist solch eine Möglichkeit wie hier in der Wachsfabrik einfach traumhaft,“ so die erfahrene Schriftstellerin Carla Berling. „Ich hoffe ich kann im Herbst wieder dabei sein, denn in wenigen Wochen erscheint mein neues Buch KLAMMERBUES UM ZWÖLF, welches in der Kölner Südstadt spielt“.

Jeannette de Payrebrune, Sprecherin des Kunstzentrum Wachsfabrik, ist zuversichtlich und hofft, dass die neue Serie gut im Sommer ankommt und es auch für das 4. Quartal des Jahres neue Möglichkeiten gibt. Positiv schaut Sie nach vorne: „Auf unserer Internetseite https://kunstzentrum-wachsfabrik.de/ werden wir alle Veranstaltungen einstellen und um eine verbindliche Anmeldung bitten. Dann werden wir auch diese schwere Phase überstehen. Dort stehen natürlich auch alle Informationen zu den Künstlern und die Geschichte der Wachsfabrik“, so die Künstlerin Jeannette de Payrebrune.

Neues Netzwerk soll Zollstock nachhaltig stärken

Am 19. Juni haben sich in Zollstock Vertreter mehrerer Organisationen und Vereine getroffen, um sich gemeinsam dauerhaft für die Zukunft zu vernetzen. Zu den Teilnehmern gehörten Patrick Mittler, Zollstocker Social-Media-Aktivist und Initiator, Pfarrer Andreas Brocke von der katholischen Kirche, Ulrich Bauer, Tobias Arens und Bodo Schmitt (alle Allgemeiner Bürgerverein), Michael Siegenbruck und Rainer Meixner von den Freunden des Zollstocker Dienstagszugs sowie Christian Remmert und Joachim Voß vom kürzlich gegründeten Förderverein Fischreiterbrunnen.

Patrick Mittler, 33 Jahre alt, sagte dazu: „Zollstock ist stark im Wandel. Wir wollen unser Veedel vital gestalten und für alteingesessene sowie für neue Nachbarinnen und Nachbarn attraktiv und lebenswert erhalten.“

Die Teilnehmer vereinbarten, weitere Akteure mit ins Boot zu holen. „Zollstock hat den Luxus, bereits eine sehr lebhafte und vielseitige Struktur an Initiativen und Vereinen zu haben. Hier setzen wir auf“, so Patrick Mittler.

Für den 31. Juli 2020 ist eine Präsentation des Konzeptes geplant, zu dem u.a. auch die übrigen Vereine eingeladen werden. Dort wird über die Themenfelder und geplanten Aktivitäten berichtet, die mit dem lokalen Sport, dem Einzelhandel, der Gastronomie, Senioren, Kindern und Jugendlichen angestrebt werden. Das Motto der Veranstaltung: „Zollstock lääv. Sei du selbst die Veränderung, die du wünschst.“

(Text:PK Patrick Mittler)