18.04.2021, 11:00
Evangelisch Leben in Köln und Region
Melanchthonkirche Zollstock, Breniger Straße 18, 50969 Köln
„Mitmachtag Musik – von Trommeln und Pfeifen“
Kirchenkreis Köln-Süd lädt Kinder zu Workshops ein

Am Samstag, 24. April, 11 Uhr bis 15.30 Uhrveranstaltet der Kirchenkreis Köln-Süd in der Melanchthonkirche Zollstock, Breniger Straße 18, Kinder im Alter von 8 und 12 Jahren zu einem spannenden Programm mit Workshops und Aktionen ein. Beim „Mitmachtag Musik – von Trommeln und Pfeifen“ können die Kinder alles über die „Königin der Instrumente“, die Orgel, erfahren. Spiele und ein kleiner Snack für zwischendurch runden das Angebot ab. Mit dabei sind die Kantorinnen Barbara Mulack und Barbara Bannasch und der Kantor Samuel Dobernecker sowie der Jugendmitarbeiter Philip Spelter und die Kreisjugendreferentin Siggi Schneider. Wer mit dabei sein möchte, muss sich bis Sonntag, 18. April, per E-Mail unter samuel.dobernecker@ekir.de anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Die Veranstaltung wird unter den dann geltenden Corona-Regeln voraussichtlich in Kleingruppen im Rotationsverfahren durchgeführt.

www.melanchthonkirche.de

Sie möchte Altersgenossinnen – und damit natürlich auch sich selbst – stärken und ermutigen. „ Als Frau über 50 kann man sich in unserer Gesellschaft leicht links liegen gelassen fühlen. Wenn die Kinder aus dem Haus sind, die Fältchen und vielleicht auch die Pfunde mehr werden und man (bzw. Frau) in der Werbung kaum noch vorkommt, außer vielleicht für Medikamente und Rollatoren, macht das was mit einer Frau“, sagt Ike Bolik augenzwinkernd.

Frauen älteren Semesters sollten aber nicht auf die leeren Stoppelfelder schauen, sondern auf die vollen Scheunen ihres Lebens (frei nach Viktor E. Frankl), meint die Musikerin, die auch als Sprecherin, Schauspielerin und ausgebildete Krankenschwester aktiv ist.  Mit Lebenserfahrung, Dankbarkeit, Neugier und Kreativität kann es positiv in einen neuen Lebensabschnitt gehen. „Und es lohnt sich für Best Ager, in die Zukunft zu investieren, denn die Jahre zwischen 60 und 90 sind genauso lang, wie die zwischen 30 und 60“, fügt sie hinzu.

Ike Bolik hat diese Botschaft in einen Song und ein Musikvideo gepackt.

Melodiös und tanzbar, kam der Song bei den ersten Testpersonen sehr gut an: „Über 50 Frauen über 50 haben mir ein Handyvideo davon geschickt, wie sie den Refrain mitsingen. Freundinnen haben Freundinnen angeschrieben, das war wie eine Welle der Solidarität und hat mich unheimlich gefreut. Die Handyvideos sind ausnahmslos alle in das Musikvideo eingebaut worden – die Vielfalt der unterschiedlichen Typen von Frauen begeistert mich und ich freue mich total auf die Veröffentlichung“.

Diese wird im Rahmen eines Online-Live-Konzerts am 09.05.2021 (Muttertag) von 18.00 bis ca.19.30 Uhr stattfinden. Wer dieses Konzert kostenlos miterleben möchte, kann sich dazu ganz einfach auf Ikes Homepage www.ikebolik.com anmelden. Man erhält dann eine Bestätigungsmail mit einem Link, den man in seinen Internet-Browser eingibt und kann dann ganz komfortabel von zuhause aus zuschauen. Man darf ein buntes Programm erwarten: Ike wird gemeinsam mit dem Ex-Wise-Guy Eddi Hüneke, aus dessen Studio der Livestream gesendet wird, das ein oder andere gemeinsame Lied singen, Ikes allererstes Musikvideo (sehr Achziger!) wird gezeigt, sie liest aus ihrem Erstlingswerk “Pilgern versus Pauschalreisen“ und spricht über ihre Arbeit inder Palliativmedizin. Dabei wird sie am Piano begleitet von dem jungen Rondorfer Pianisten Jannick Brändel.

„ Ich habe etwa zwei Jahre an dem Song „Frauen über 50 (stark und schlau)“ gearbeitet. Im Vergleich dazu entstehen andere Songs in Stunden oder Wochen, wenn man das Feilen und Ausprobieren mitrechnet. Es gab im Vorfeld viele Versionen, aber die endgültige entstand erst unter der Mitwirkung meinesMusikproduzenten Jan Niemeyer, der sein Studio in Köln Braunsfeld hat. Er ist Multi-Instrumentalist und hatte einfach ganz frische Ideen, auf die ich mit meinem eher basismäßigen Gitarrenspiel nicht gekommen bin“.

Wobei Ike Bolik auch dankbar ist für ihre kompositorischen Fähigkeiten an der Gitarre. „Denn meistens kommt bei mir die Inspiration für Text und Melodie gleichzeitig; so kann ich meine musikalischen Einfälle jedenfalls grob skizzieren und dann zur Weiterentwicklung an andere Musiker*innen weitergeben. Meine persönlichen Kernkompetenzen sind aber der Text und der Gesang.“ Rund 300 Lieder sind auf diese Weiseaus Ike Boliks Feder im Laufe der Jahre geflossen, oft auch zur persönlichen Krisenbewältigung, wie sie sagt. Ike schreibt aber auch sehr gerne zu bestimmten Anlässen, wie z.B. für Hochzeiten, Geburtstage oder auch für Trauerfeiern. „Einmal hat mich ein Palliativ-Patient gefragt, ob ich ein Schlaflied für ihn schreiben kann. Ich fragte ihn, welche Begriffe denn darin vorkommen sollten und notierte seine Wünsche. Von dem Lied und anderen Aussagen, die dem Patienten ein Anliegen waren, haben die Musiktherapeutin und ich dann eine Audio-CD gemacht. Es war diesem Patienten wichtig und ein Trost, etwas zu hinterlassen. „ Ich jedenfalls werde wohl einen Haufen Papier hinterlassen“, lacht Ike Bolik, „denn ich werde es wohl nicht schaffen, bis zu meinem Lebensende meine ganzen Notizen einzuscannen. Doch ich denke, bis dahin ist noch Zeit, aber wer weiß…?“ Geplant hat Ike Bolik auf jeden Fall aber noch Einiges. Zum Beispiel die Gründung eines regelmäßigen Meetups zur Vernetzung von Altersgenossinnenaus der Region. „Hoffentlich dann bald mal wieder in echt. Wenn’s sein muss, aber auch erstmal digital, Corona kann uns zwar den Rasen zertreten, wird uns aber nicht stoppen!“

(Text:PN)

Vereine und Verbände sollen in ihrer Gremienarbeit gestärkt werden

Der Rat hat in seiner Sitzung am Dienstag, 23. März 2021, die Vergabe von Betriebskostenzuschüssen an sechs Interessenvertretungen der freien Szene beschlossen.

Diese Förderungen haben zum Ziel, die Vereine und Verbände in ihrer Gremienarbeit für Kulturschaffende der freien Szene zu stärken und sie mit der Förderung von Strukturkosten (etwa Personalkosten, Büromieten oder Werbekosten) für eine größere Strahl- und Wirkungskraft gegenüber öffentlichen Förderorganisationen sowie politischen Vertreter*innen auf kommunaler und auf Landesebene zu unterstützen.

Die freie Kulturszene in Köln ist eine wirkungsmächtige sehr heterogene Branche mit sehr speziellen Angeboten an die Bürger*innen unserer Stadt sowie mit sehr speziellen Herausforderungen für eine dauerhafte Existenz. Bereits vor der Corona-Pandemie war klar, dass sich eine Kunstsparte besonders dann mit ihren speziellen Themen und Problemen öffentliches Gehör verschaffen kann, wenn sie über eine gute Netzwerkstruktur verfügt,

so Kulturamtsleiterin Barbara Foerster.

Corona hat die Notwendigkeit der Kulturszene, öffentliches Gehör für berufliche und projektbezogene Interessen zu erhalten, extrem vergrößert. Diese strukturstärkende Förderung ist also gerade jetzt umso wichtiger. Ebenso kann sich eine zielführende Kulturförderung nur im Austausch mit den zu fördernden Kulturschaffenden weiterentwickeln. Das heißt: Auch für Verwaltung und Politik ist der Dialog mit diesen Netzwerken elementar.

Als Interessenvertretungen gelten dem Verständnis der Kulturverwaltung nach Vereine oder Netzwerke, deren Mitgliederstruktur repräsentativ für die Kulturszene in Köln beziehungsweise einer Teilszene ist, und die für ihre Mitglieder sowie weitere Kulturschaffende projekt- oder berufsbezogene Beratungsangebote schaffen sowie Netzwerkprojekte, Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit oder Lobbyarbeit gegenüber Politik und Verwaltung übernehmen und vorantreiben.

Folgende jährliche Förderungen sind ab 2021 bis 2023 (unter Haushaltsvorbehalt) vorgesehen: Literaturszene Köln e.V. 16.000 Euro  Art Initiatives Cologne (AIC) Kunstinitiativen Köln e.V. 18.000 Euro  Initiative Freies Theater Köln (IFT Köln) 20.000 Euro KLUBKOMM e.V. 20.000 Euro KINOAktiv e.V. 12.000 Euro KulturNetzKöln e.V. i. Gr. 14.000 Euro

Bei weiteren Fragen können sich Interessierte an das Kulturamt, Kerstin Maida, Telefon 0221 / 221-35730, wenden.Vergabe der institutionellen Förderung von Interessenvertretungen der freien Szene

(Text:Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Robert Baumanns)

Alle Termine im April 2021 im COMEDIA Theater
1.4. Do 10:30 Uhr Monsta | Ich pass auf dich auf, wenn du schläfst … 4+
8.4. Do 20:15 Uhr Zärtlichkeiten mit Freunden: Rico Rohs und das Ines Fleiwa Quartett | COMEDIA
und Orangerie Theater päsentieren
9.4. Fr 20:15 Uhr Delayed Night Show mit Quichotte und Gästen | COMEDIA und Orangerie Theater
päsentieren
10.4. Sa 15:00 Uhr Monsta | Ich pass auf dich auf, wenn du schläfst …4+
10.4. Sa 19:00 Uhr Wegklatschen | Applaus für Bonnie und Clyde | von Sergej Gößner | PREMIERE!
10.4. Sa 20:15 Uhr Andy Strauß: Life of Andy | COMEDIA und Orangerie Theater päsentieren
11.4. So 15:00 Uhr Monsta | Ich pass auf dich auf, wenn du schläfst … 4+
11.4. So 18:00 Uhr Wegklatschen | Applaus für Bonnie und Clyde | von Sergej Gößner 13+
11.4. So 18:15 Uhr Dagmar Schönleber: Respekt | COMEDIA und Orangerie Theater päsentieren
13.4. Di 10:30 Uhr Satelliten am Nachthimmel | Anderssein kann man überall von Kristofer Blindheim
Grønskag 10+
13.4. Di 11:00 Uhr Wegklatschen | Applaus für Bonnie und Clyde | von Sergej Gößner 13+
13.4. Di 19:00 Uhr Wegklatschen | Applaus für Bonnie und Clyde | von Sergej Gößner 13+
14.4. Mi 10:30 Uhr Satelliten am Nachthimmel | Anderssein kann man überall von Kristofer Blindheim
Grønskag 10+
14.4. Mi 11:00 Uhr Wegklatschen | Applaus für Bonnie und Clyde | von Sergej Gößner 13+
15.4. Do 10:30 Uhr Satelliten am Nachthimmel | Anderssein kann man überall von Kristofer Blindheim
Grønskag 10+
15.4. Do 20:00 Uhr BEST OF POETRY SLAM mit Moderator Jean-Philippe Kindler und vier Gästen
17.4. Sa 15:00 Uhr Time Out |Ein Spiel um Geschwindigkeit von Christina Kettering 6+
18.4. So 15:00 Uhr Time Out | Ein Spiel um Geschwindigkeit von Christina Kettering 6+
18.4. So 17:00 Uhr Time Out | Ein Spiel um Geschwindigkeit von Christina Kettering 6+
18.4. So 19:00 Uhr Katie Freudenschuss: Einfach Compli-Katie!
20.4. Di 10:30 Uhr Time Out | Ein Spiel um Geschwindigkeit von Christina Kettering 6+
21.4. Mi 10:30 Uhr Time Out | Ein Spiel um Geschwindigkeit von Christina Kettering 6+
22.4. Do 10:30 Uhr Time Out | Ein Spiel um Geschwindigkeit von Christina Kettering 6+
23.4. Fr 20:30 Uhr Philipp Weber: KI: Künstliche Idioten! – Der Homo digitalis und seine analogen
Affen
24.4. Sa 20:00 Uhr Andreas Rebers: Ich helfe gern
24.4. Sa 20:30 Uhr Katinka Buddenkotte: KAWUMM – Ziemlich beste Worte | PREMIERE!
25.4. So 15:00 Uhr mutig, mutig | Ein Tanzstück nach dem Buch von Lorenz Pauli und Kathrin
Schärer6+
27.4.Di 10:30 Uhr mutig, mutig | Ein Tanzstück nach dem Buch von Lorenz Pauli und Kathrin Schärer
6+
28.4. Mi 10:30 Uhr mutig, mutig | Ein Tanzstück nach dem Buch von Lorenz Pauli und Kathrin Schärer
6+
28.4. Mi 20:00 Uhr Horst Evers | Früher war ich älter
29.4. Do 10:30 Uhr mutig, mutig | Ein Tanzstück nach dem Buch von Lorenz Pauli und Kathrin Schärer
6+
29.4. Do 20:00 Uhr Maren Kroymann: In my sixties
30.4. Fr 20:00 Uhr Abba jetzt! | Das unverschämte Abba-Tribut-Konzert

https://www.comedia-koeln.de/buehne/termine/

 

COMEDIA Theater für Junges Publikum im April 2021

PREMIERE am Sa. 10. April um 19 Uhr
Wegklatschen (13+)
Applaus für Bonnie und Clyde | von Sergej Gößner
Immer mehr Menschen in Europa wählen rechte Parteien, rechtsextremistische
Terroranschläge in Deutschland nehmen zu und die gesellschaftliche Mitte steht diesen
Entwicklungen ohnmächtig gegenüber.
Es reicht, finden fünf junge Menschen und beschließen selbst etwas gegen das Erstarken
der nationalen Kräfte zu unternehmen. Mit viel Phantasie und Humor begegnen sie dem
Hass auf den Straßen und in den sozialen Netzwerken. Von den ersten Erfolgen beflügelt,
werden die geplanten Aktionen der Gruppe jedoch immer gewagter und führen sie trotz
guter Absichten für ein verantwortungsvolles Miteinander bald schon von harmlosen
Streichen über Sachbeschädigung zur Gewalt an Menschen.
Eingebettet in eine Verhörsituation werden die Dynamiken innerhalb einer politisch
engagierten Gruppe sichtbar bei der Herausforderung, das Richtige zu tun.
Sergej Gößner hat die Geschichte von Bonnie und Clyde temporeich und überraschend neu
interpretiert. So sind bei ihm nicht eine Wirtschaftskrise und Armut der Auslöser dafür, dass
sich junge Menschen in einer Spirale der Gewalt verlieren, sondern ein
gesellschaftspolitischer Wendepunkt, der alle herausfordert, sich zu positionieren und die
Mittel politischen Aktivismus zu reflektieren.
Sa. 10.04.2021 um 19:00 Uhr PREMIERE
So. 11.04.2021 um 18:00 Uhr
Di. 13.04.2021 um 11:00 und 19:00 Uhr
Mi. 14.04.2021 um 11:00 Uhr


mutig, mutig (6+)
Ich trau mich was | UA
Ein Tanzstück nach dem Buch von Lorenz Pauli und Kathrin Schärer
Was ist eigentlich Mut? Und was bedeutet es mutig zu sein? Vielleicht einmal quer durch
den Fluss zu tauchen und wieder zurück? Schlägt die Maus vor. Nein, meint der Frosch.
Das ist doch nicht mutig. Aber vielleicht anstatt Mücken eine riesengroße Seerose zu
fressen? Totaler Quatsch für die Schnecke. Viel mutiger ist es doch, das eigene Haus zu
verlassen und einmal drumherum zu kriechen. Der Spatz schüttelt enttäuscht den Kopf.
Vier Freunde, Frosch, Maus, Schnecke und Spatz treffen sich am Flussufer und fordern sich
zum Wettkampf im mutig-sein heraus. Doch schnell wird klar, dass was für den*die eine*n
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit COMEDIA Theater
Telefon. 0221 888 77 301 / -333 Mobil. 0172 202 3813, E-Mail. astrid.hage@comedia-koeln.de, www.comedia-koeln.de
bedeutet, seine*ihre Angst zu überwinden, für den*die andere*n keine große Sache ist. Bis
der Spatz mit seiner Mutprobe alle überrascht.
So. 25.04.2021 um 15:00 Uhr
Di. 27.04.2021 um 10:30 Uhr
Mi. 28.04.2021 um 10:30 Uhr
Do. 29.04.2021 um 10:30 Uhr
Time Out (6+) – Eingeladen zu den Mülheimer Theatertagen 2021
Ein Spiel um Geschwimdigkeit von Christina Kettering | UA
Warum kommst du immer zu spät? Weil …
Für EINE ist klar: Alles muss schnell gehen und am liebsten wäre sie bereits am Ziel. Es
könnte so einfach sein – zack bumm, Vorstellung vorbei, Applaus. Wäre da nicht NOCH
EINER, der lieber Gedanken einfangen geht, sich Pflanzen und Tiere am Wegesrand
anschaut und auch sonst überhaupt keine Eile damit hat, irgendwo anzukommen. Für EINE
eine ganz schöne Herausforderung. Immer muss sie warten. Doch warum dehnt sich die
Wartezeit für sie so unerträglich wie ein durchgekauter Kaugummi aber für NOCH EINER
vergeht sie wie im Flug? Ist die Uhr kaputt, oder ist Zeit nicht für alle gleich? Und wer
bestimmt sie eigentlich, diese Zeit?
Das Stück und die Inszenierung sind im Rahmen von „Nah dran!“ Neue Stücke für das
Kinder- theater, ein Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendtheaterzentrums und des
Deutschen Literaturfonds e.V. mit Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien
gefördert worden.
Sa. 17.04.2021 um 15:00 Uhr
So. 18.04.2021 um 15:00 und 17:00 Uhr
Di. 20.04.2021 um 10:30 Uhr
Mi. 21.04.2021 um 10:30 Uhr
Do. 22.04.2021 um 10:30 Uhr


Monsta (4+)
Ich pass auf dich auf, wenn du schläfst – Nach dem gleichnamigen Buch von Dita Zipfel |
bearbeitet für das COMEDIA Theater von Jutta M. Staerk | UA
Wer sind eigentlich die Monster, die die Phantasie großer und kleiner Kinder bevölkern? Wo
wohnen sie und was können sie und können sie überhaupt was dafür, dass wir so schlecht
über sie denken? Haben Monster Eltern und Schulen und jemand, der ihnen Brote schmiert?
Ist „monstern“ eigentlich ein Job oder eine Berufung, eine Lebensaufgabe gar? Und wer
entscheidet, wo welches Monsta monstern darf?
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit COMEDIA Theater
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Dita Zipfel hat darüber ein großartiges Buch geschrieben. Zu den Bildern von Mateo Dineen
lässt sie Monsta zu Wort kommen, in einem langen langen Monolog – äh, Brief. Denn in
seinem Kinderzimmer ist alles anders als sonst und Monsta ist verzweifelt. Dieses Kind
schläft und schläft und schläft und kein noch so gut gemachter Monsta-Act kann daran
etwas ändern. Und so erfahren wir, in welchen Nöten so ein Monsterchen steckt, wenn sich
einfach niemand gruseln will. Wie soll das nur weitergehen?
Monsta hat dazu zuguterletzt die beste aller Ideen …
Do. 01.04.2021 um 10:30 Uhr
Sa. 10.04.2021 um 15:00 Uhr
So. 11.04.2021 um 15:00 Uhr
Sateliten am Nachthimmel (10+)
Anderssein kann man überall | von Kristofer Blindheim Grønskag
Joni ist in eine normale Welt geboren mit Eltern und kleinem Bruder. Aber da gibt es noch
eine andere Welt. In ihrem Bauch. Ein ganzes Universum, das seinen eigenen Gesetzen folgt
und in dem alle Jonis Sprache sprechen. Wenn niemand sie versteht, stürzt sie sich in dieses
Universum, reist mit 44 Elefanten zum Mond, wird durch kosmische Stürme gerissen und
startet mit ihrem Bruder auf einer Rakete ins All, um Antworten auf ihre Fragen zu finden.
Warum sind wir da und wie finden wir zusammen?
Der Autor Kristofer Grønskag erzählt in seinem Stück eine poetisch-skurrile Geschichte
vom Anderssein und schafft damit eine kleine Liebeserklärung an das Fremde, das
scheinbar Unverständliche. Die Nachwuchsregisseurin Liljan Halfen nimmt uns in ihrer
Inszenierung mit auf die Reise durch Jonis Universum, erkundet die Grenzen der
Kommunikation und eröffnet uns mit phantastischen Visionen neue Perspektiven auf unsere
Vorstellung von der Welt.
Di. 13.04.2021 um 10:30 Uhr
Mi. 14.04.2021 um 10:30 Uhr
Do. 15.04.2021 um 10:30 Uhr

Normalerweise finden zu dieser Zeit im Kölner Süden die traditionellen Neujahrsempfänge statt. Der des Bezirksbürgermeisters, der Bürgervereinigung Rodenkirchen oder eben auch der unseres Chor, des Männer-Quartetts „Frohsinn“ aus Immendorf, das seit vielen Jahren in die wunderschöne alte Dorfschule einlädt und in gemütlicher Atmosphäre einen Rückblick auf das vergangene und einen Ausblick in das kommende Jahr wirft. Da in diesen Zeiten Treffen solcher Art leider nicht möglich sind möchte der Verein ein Lebenszeichen aus den Sängerreihen geben und auf diesem Weg einen Blick in das veränderte Vereinsleben ermöglichen. Es erscheint fast schon unwirklich, dass man sich noch vor einem Jahr mit dem Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen, den Sternsingern aus Immendorf, Lokalpolitikern und Vereinsvertretern in der Alten Schule traf und gemeinsam auf ein verheißungsvolles, neues Jahr anstieß. Dann stellte sich auch noch heraus, dass Singen das gefährlichste Hobby der Welt geworden ist und jeder lernte eine Menge über Aerosole, Kontaktbeschränkungen, Infektionsketten und Herdenimmunität. Das Schlimmste daran war aber, dass alle Sänger von jetzt auf gleich auf das geliebte Hobby, das gemeinsame Singen, verzichten mussten. Um niemanden im Chor zu gefährden, stellte der Verein dann im März die Anwesenheitsproben in den eigenen Räumen ein und verlegten sich auf „Zoom“. Was für die meisten Tenöre und Bässe wie ein Ballerspiel für den Computer klang, war in Wirklichkeit, wie wir heute alle wissen, eine Möglichkeit sich zumindest zum gemeinsamen Proben, wenn auch virtuell, zu treffen. Schnell wurden die wöchentlichen Onlineproben zu einer lieben Gewohnheit, bei denen, wie auch bei den normalen Proben, nicht unbedingt immer das einzustudierende Liedgut, sondern mehr die Frage nach dem „wie geht’s euch allen“ im Vordergrund standen. In Zeiten der Distanzierung konnte man sich zumindest sehen und austauschen. Der Chorleiter Marc Mönig sorgte mit hervorragender Gestaltung der Proben für ein kurzweiliges Erlebnis, trotzdem waren alle Sänger froh sich im Sommer, wenn auch nicht zum gemeinsamen Singen, so doch zu einem kühlen Glas Kölsch an einem lauen Abend im Garten der Alten Schule zu treffen. Jeder Sänger bekam sein persönliches Glas, Desinfektionsmittel war am Start und selten hat es allen so lecker geschmeckt. Man war einfach wieder beisammen. Nur mit dem Singen war es noch sehr schwierig, denn laut den Bestimmungen der Regierung sollte der Abstand mindestens drei Meter betragen, was ganz brav eingehalten und auf dem Hof der Schule sehr zur Freude unserer Nachbarn praktiziert wurde, aber eben nicht das gewohnte Harmonieerlebnis lieferte. Das war im August und September und kurz danach wurden die Bestimmungen leider wieder verschärft und es war Schluss mit Präsenzproben. Also stieg man wieder auf Onlineproben um und jeder Sänger kann es kaum erwarten, wenn endlich wieder gemeinsam in unserem Probenraum gesungen werden darf.  Der Verein ist stolz darauf diese harte Zeit bislang recht schadlos überstanden zu haben. Alle Sänger sind fleißig bei den virtuellen Chorproben dabei, im Sommer wurden viele Räume der Alten Schule renoviert, die Kosten für den Verein sind dank vieler Spenden und der Unterstützung der vielen Fördermitglieder tragbar und auf dem Youtube- Kanal des Chores sind ein paar der Ergebnisse der Online Arbeit hörbar. Unter anderem auch ein musikalisches Lebenszeichen mit dem Lied „Mer sin am Levve“. Leider musste der Chor viele Veranstaltungen im letzten Jahr ausfallen lassen. So beschränkte sich das traditionelle Sommerfest im Winter auf einen Weihnachtsbaumverkauf, das geplante Konzert im April fiel aus und die Jahreshauptversammlung mit verbundenen Vorstandswahlen muss auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Alle Sänger hoffen im neuen Jahr eine kleine Wiedergeburt des Chor- und Vereinslebens zu erfahren, denn die Sehnsucht nach dem gemeinsamen Singen ist mit den Händen zu greifen und der Verein möchte endlich wieder mit ganz Immendorf feiern und Töne, Tränen und Freude hervorbringen. Der Chor ist weiter da und freut sich auf ein hoffentlich bald mögliches uneingeschränktes Zusammensein. Bis dahin bleibt er online und hoffentlich alle gesund.

(Text:

Männer-Quartett „Frohsinn“ 1925 Immendorf

Mitglied der Kreis-ChorVereinigung Köln e.V. im Chorverband NRW e.V.

im Deutschen Chorverband e.V.

Mitglied im Stadtmusikverband Köln e.V.

Inhaber der „August von Othegraven Plakette“ in Gold

August von Othegraven, Kölner Komponist, (1864 – 1946)

Stiftung der Kreis-ChorVereinigung Köln e.V. für besondere Verdienste)

Kultureinrichtungen werden bei der Durchführung ihrer Programme unterstützt

Die Stadt Köln will die freie Kulturszene in der Corona-Pandemie mit Sondermaßnahmen unterstützen. Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 4. Februar 2021, diese neuen Maßnahmen mit einer Gesamtlaufzeit vom 1. Januar 2021 bis 30. Juni 2021 beschlossen.

Ziel der neuen Corona-Sondermaßnahmen ist es, Kunst und Kultur in der Stadt wieder erlebbarer zu machen und Kultureinrichtungen bei der Durchführung ihrer Kulturprogramme unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie weiter zu unterstützen,

so Kölns Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach. Der Maßnahmenkatalog soll, wie auch in 2020, sowohl geförderte als auch nicht vom Kulturamt geförderte Kulturveranstalter im Blick haben und dazu beitragen, deren Liquidität zu sichern.

Mit den umfangreichen Corona-Sondermaßnahmen unterstützt die Stadt Köln Kulturschaffende dabei, ihre Arbeit trotz der weiterhin notwendigen Einschränkungen durch die Corona-Epidemie fortzusetzen. Die Kultur-Info-Stelle Corona unterstützt mit einem Informations- und Beratungsangebot,

so Kulturamtsleiterin Barbara Foerster. Die Corona-bedingte Förderstruktur sieht sechs Sondermaßnahmen vor. Eine davon ist die von Seiten des Kulturamtes zur Verfügung gestellte Kultur-Info-Stelle Corona. Diese informiert in telefonischen täglichen Sprechstunden und in Newslettern Kulturschaffende der freien Szene über Sondermaßnahmen, Bundes- und Landesförderungen und über städtische Corona-Regelungen.

Der bisherige Notfallfond Programm B wird abgelöst durch die Corona-Sonderförderung zur Struktursicherung freier Kulturvereine und Kulturbetriebe. Ziel ist die Vereinfachung und Anpassung an die tatsächlichen Bedarfe freier Kulturbetriebe und eingetragener Kulturvereine. Die Fördersumme ist auf einen Betrag von maximal 50.000 Euro begrenzt. Die Förderung dient zur Kompensation der Corona-bedingt eintretenden finanziellen Unterdeckung Kölner Veranstalter. Sie sollen die Antragstellenden in die Lage versetzen, ihre künstlerische und kulturelle Arbeit wieder aufzunehmen, ohne erneut in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten.

Für Spielstätten, Produktionen und Veranstalter ist ein Corona-Zwischennutzungsfonds als Hilfsmaßnahme geplant. Die Ausschreibung richtet sich an Spielstätten, die künstlerischen Produktionen, Ensembles oder Veranstaltern für Präsentationen, Konzerte, Aufführungen, Proben oder Workshops eine Zwischennutzung ihrer Spielstätte kostenfrei und spielfertig zur Verfügung stellen. Ziel ist es, Spielstätten mit größeren Veranstaltungsorten darin zu fördern, ihre Räumlichkeiten für kleinere Venues und freie Veranstalter und Gruppen & Ensembles zur Verfügung zu stellen. Mit diesem Instrument soll Kulturschaffenden trotz Corona-Beschränkungen ein breiteres Auftritts-Angebot geboten werden. Der Rat beauftragte die Verwaltung gestern mit der weiteren Ausgestaltung der Maßnahme zusammen mit einem städtischen Konzept zur Förderung des Open Air-Angebots.

Weiter stellt das Kulturamt einen Corona-Aufstockungsfonds für Betriebskostenzuschüsse und den Lärmschutzfonds mit besonderer Konzentration auf Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von Lüftungsanlagen zur Verfügung. Die Kommunikation der Kulturverwaltung mit der Zielgruppe der Betriebskostenzuschussempfängerinnen und -empfänger wurde bereits gestartet. In der regulären Projektförderung wird es eine Weiterführung einer Corona-bedingten Flexibilisierung der Bewilligungsauflagen geben.

Insgesamt stellt die Stadtverwaltung Köln 2,52 Millionen Euro für die Umsetzung der neuen Sondermaßnahmen 2021 bereit.

(Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Robert Baumanns)