Freitag, 28. Juni bis Sonntag, 30. Juni Hello Cello!  Ensemble-Workshop für Cellisten im evangelischen Gemeindezentrum Rondorf .

MARTIN SOMMERHOFF – Tagträumers Nachtgesang
Sonntag, 15. September 2019, 11:30 Uhr

Sommerhoff pur: Ein Mann, ein Stuhl, eine Stimme, eine Gitarre und sonst nichts.

Lieder, Geschichten, Aphorismen: „Solange man sich immer noch dümmer stellen kann, als man ist, hat die Grenzen seiner Möglichkeiten noch nicht erreicht.“

Wir freuen uns auf skurrile Geschichten, Gedanken, Geistesblitze, von poetisch verspielt über melancholisch verstimmt bis hin zu satirisch verderbt, so spielt sich Sommerhoff in kunstvoller, „Akkordarbeit“ mit der Gitarre kreuz und quer durch das emotionale Spektrum von Lebenswirklichkeit.

Weitere Informationen auf https://kaiserskulpturen.de/

„Kuhl un de Gäng“ und „Miljö“ in Michaelshoven

Open-Air-Konzert zugunsten von Kinderfreizeiten

Köln-Rodenkirchen (epk). Am Donnerstag, 11. Juli, 18 Uhr, findet ein Open-Air-Konzert mit Kinderaktionen, Kulinarischem und den beiden kölschen Bands „Kuhl un de Gäng“ und „Miljö“ auf dem Gelände der Diakonie Michaelshoven, Pfarrer-te-Reh-Straße, statt. Der Eintritt ist frei. Spenden sind für Kinderfreizeiten gewünscht.

www.diakonie-michaelshoven.de

Menschensinfonieorchester mit neuen Songs

Konzert in der Südstadt im Vringstreff

Köln-Südstadt (epk). Das Menschensinfonieorchester unter der Leitung von Alessandro Palmitessa „ist wohl eines der ungewöhnlichsten Symphonieorchester Deutschlands“ (WDR). Es ist kein klassisches Orchester, sondern eine „Sinfonie“ von 20 Musikerinnen und Musikern aus Deutschland, Montenegro, Italien, der Türkei, Ungarn und aus Japan. Sie gehören verschiedenen Religionen an und kommen aus unterschiedlichen sozialen Schichten. In einem Workshop haben die Musiker neue Lieder komponiert und in Musik und Texten ihre persönlichen Themen und ihre Wurzeln einfließen lassen. Zum Abschluss präsentieren sie ihre neuen Songs mit den Titeln „Autobahn“ und „Wunderbar“ sowie weitere Titel in einem Abschlusskonzert am Donnerstag, 11. Juli, 20 Uhr, im Vringstreff e.V., Im Ferkulum 42. Der Eintritt kostet 10 Euro.

www.MenschenSinfonieOrchester.de

„Jecke Öhrcher“: Inklusion op Kölsch l(i)eben

Karnevalslieder gehören zum Karneval wie der Dom zu Köln. Doch kann man Karneval wirklich erleben, wenn man wenig oder nichts hört? Die „Jecke Öhrcher KG“ zeigt seit 2014, wie das geht. Dem Förderverein für Menschen mit und ohne Hörschädigung liegt am Herzen, dass jeder dabei sein kann, wenn in Köln „et Trömmelche geht“ und das kölsche Brauchtum gefeiert wird. Denn passend zum Sessionsmotto des Gründungsjahres „socialjeck – kunterbunt vernetzt“ engagiert er sich für die Vielfalt der Welt der Gehörlosen und Menschen mit Hörschädigung sowie deren Teilhabe in der (hörenden) Gesellschaft.

Kölsche Wörter oder „Kölle Alaaf“ lassen sich einfach gebärden. Das haben die „Jecke Öhrcher“ in den letzten Jahren oft gezeigt, v. a. mit ihrem Chor. Denn in diesem einzigartigen Verein ist auch ein besonderer Chor entstanden. Knapp 40 Mitglieder zwischen zwei und 50 Jahren singen und gebärden gemeinsam kölsche Lieder – ob hörend, mit Hörgerät, Cochlea-Implantat oder auch weiteren Beeinträchtigungen. Der Chor ist das ganze Jahr aktiv und spätestens seit der letzten Session auch in Köln bekannt, denn er stand mit vielen Kölner Bands und Musikern auf der Bühne. Bei der offiziellen Sessionseröffnung am 11.11.2018 auf dem Heumarkt sang und gebärdete der Chor vor etwa 20.000 Jecken „Stääne“ mit den „Klüngelköpp“. Bei der Prinzenproklamation im Gürzenich standen sie erst mit Oly Blum von „Die Blömcher“ und dann mit den „Bläck Fööss“ auf der Bühne. Darüber hinaus hatten sie u. a. auch Auftritte mit „Mätes & Bätes“ oder beim „Der kleinste Weihnachtsmarkt der Stadt“ an der Lutherkirche. Auch beim Highlight des Karnevals, dem Rosenmontagszug, waren die „Jecke Öhrcher“ dabei. Eine große Ehre für den Verein, der als Gewinner bei den Schull- und Veedelszöch in der Kategorie „Wagengruppe“ am darauffolgenden Tag den vielen Jecken am Straßenrand noch einmal näherbringen konnte, was ihn ausmacht: Dass Menschen, so unterschiedlich sie sind, mit Freude am Karneval teilhaben können – ob mit oder ohne Hörschädigung, Lautsprache oder Gebärden, mit oder ohne Bezug zum Thema Gehörlosigkeit. Immer wieder zeigten sie den Zuschauern „Kölle Alaaf“ oder Applaus in Gebärdensprache und viele machten mit. Gelebte Inklusion „op Kölsch“.

Inklusion liegt den „Jecke Öhrcher“ am Herzen, ebenso wie soziales Engagement. Beim letzten Karnevalszug bestand das Wurfmaterial daher zum ersten Mal zu einem Teil aus Fairer Kamelle, die aus fairem Handel und zum Großteil aus biologischem Anbau stammt. Der Verein möchte damit einen Beitrag für einen gerechteren Handel und mehr Nachhaltigkeit leisten und wird dies auch in Zukunft beibehalten. Um ein Bewusstsein für das Thema Hörschädigung zu schaffen und Aufklärungsarbeit zu leisten, sind die „Jecke Öhrcher“ das ganze Jahr zudem bei einigen Festen mit einem Stand präsent. In diesem Jahr waren das z. B. der „Tag der Begegnung“ im Tanzbrunnen oder „Kirche läuft“ auf den Stadionwiesen. Die Möglichkeit zum Austausch gibt es auch bei ihren Stammtischen: Beim monatlichen Stammtisch, der meistens in der „Brasserie aller Kolör“ in der Südstadt stattfindet, ist jeder willkommen – hörend oder hörgeschädigt, Mitglied oder nicht. Der Familienstammtisch, zu dem ein paar Mal im Jahr an einem familienfreundlichen Ort eingeladen wird, bietet Eltern die Möglichkeit, sich auszutauschen, während die Kinder spielen. Dies kann z. B. Eltern helfen, die vor der Entscheidung stehen, ob ihr Kind ein Cochlea-Implantat bekommen soll. Auch über Herausforderungen im Alltag können sie dort mit anderen Betroffenen reden.

In der Session oder außerhalb, bei den „Jecke Öhrcher“ ist immer etwas los. Karneval steht natürlich im Fokus, doch der ehrenamtlich organisierte Verein ist auch sonst sehr engagiert: Von Gebärdenkursen für betroffene Eltern oder Interessierte über Aktionen für den guten Zweck wie das Sammeln von Hörgeräten für Peru bis zu Aufklärungsarbeit und Chorauftritten. Die Ideen gehen nicht aus: So wird derzeit ein Patenprojekt entwickelt, bei dem Vereinsmitglieder auch außerhalb der Stammtische anderen betroffenen Eltern und Hörgeschädigten auf Wunsch zur Seite stehen. Für die Zukunft ist eine eigene Kinderkarnevalssitzung geplant.

Weitere Informationen unter www.jecke-oehrcher.de.

Menschensinfonieorchester mit neuen Songs

Konzert in der Südstadt im Vringstreff

Köln-Südstadt (epk). Das Menschensinfonieorchester unter der Leitung von Alessandro Palmitessa „ist wohl eines der ungewöhnlichsten Symphonieorchester Deutschlands“ (WDR). Es ist kein klassisches Orchester, sondern eine „Sinfonie“ von 20 Musikerinnen und Musikern aus Deutschland, Montenegro, Italien, der Türkei, Ungarn und aus Japan. Sie gehören verschiedenen Religionen an und kommen aus unterschiedlichen sozialen Schichten. In einem Workshop haben die Musiker neue Lieder komponiert und in Musik und Texten ihre persönlichen Themen und ihre Wurzeln einfließen lassen. Zum Abschluss präsentieren sie ihre neuen Songs mit den Titeln „Autobahn“ und „Wunderbar“ sowie weitere Titel in einem Abschlusskonzert am Donnerstag, 11. Juli, 20 Uhr, im Vringstreff e.V., Im Ferkulum 42. Der Eintritt kostet 10 Euro.

www.MenschenSinfonieOrchester.de

 

Serenade-Sommerkonzert in der Emmanuelkirche

Konzert des Rodenkirchener Kammerchor und -orchesters

Köln (epk). Zum Serenade-Sommerkonzert lädt die Evangelische Kirchengemeinde Rondorf am Montag, 8. Juli, 19.30 Uhr, in die Emmanuelkirche, Carl-Jatho-Straße 1, ein. Unter der Leitung von Arndt Henzelmann und Peter Stein spielen das Rodenkirchener Kammerchor und -orchester sowie Kammermusikgruppen des Rodenkirchener Kammerorchesters. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Kontakt: Organist Boleslav Martfeld, Telefon 0221/36 96 25, www.rondorf.de/

Die Südstadt geht am 21. September auf Safari. Dieses Jahr noch etwas bunter, vielseitiger und kreativer. Freut euch auf viel Live-Musik, Kulinarik, Einkaufserlebnis in den vielen kleinen Läden, Kunst, Kultur oder Trödelmarkt. Rund um Bonner Straße, Merowinger Straße und Alteburger Straße wartet die Südstadt in ihrer ganzen Vielfalt auf euch.

Chorkonzert: „MUSAÏQ“ trifft „Vozes do Brasil“

Völkerverständigung durch internationale Klänge in der Lutherkirche

Köln-Südstadt (epk). Zwei Kölner Chöre, „MUSAÏQ“ und „Vozes do Brasil“, präsentieren am Sonntag, 7. Juli, 19 Uhr, die Ergebnisse ihres interkulturellen musikalischen Austauschs: World Music und Indie-Musik treffen auf brasilianische Popmusik und auf „Lieder op Kölsch“. Das Konzert in der Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 4, ist eine Veranstaltung des Landesmusikrats NRW und der Landesmusikakademie NRW in Kooperation mit dem Chorverband NRW und wird durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW gefördert. „MUSAÏQ“ ist ein internationaler Chor mit rund 30 Sängern und Sängerinnen unter der Leitung der Kölner Musikerin Olivia Sawano. Im Chor wird Deutsch, Arabisch, Finnisch, Spanisch, Japanisch und Kölsch gesprochen und gesungen. Die rund 35 internationalen Chormitglieder von „Vozes do Brasil“ singen brasilianische Chor- und Populärmusik. Der Eintritt ist frei.

Kontakt: Sonja Grupe, www.facebook.com/musaiqkoeln/