Unter dem Titel »50+ Aktiv und Engagiert
in Rodenkirchen« präsentiert
sich das ortsansässige Senioren-Netzwerk
wie bereits berichtet. In diesem
lebhaften Verbund können sich Senioren
mit ihrem Engagement, mit ihren
Ideen für Rodenkirchen einbringen
und es noch seniorenfreundlicher
machen. Hier ist das Einmischen erwünscht,
um gemeinsam mit anderen
den Stadtteil zu gestalten, Angebote
zu schaffen und Wünsche sowie
Bedürfnisse zu realisieren.
Das Netzwerk »Was Ihr wollt« trifft sich
dafür einmal im Monat. Darüber hinaus
bietet das Senioren-Netzwerk ein
vielseitiges kostenloses Kursangebot
an den verschiedensten Orten. So
gibt es einen Singkreis mit Volkslieder
und kölschem Liedgut im Brauhaus
Quetsch, die Erzählrunde »Kölsche
Verzällcher« findet im Maternus-
Seniorencentrum Rodenkirchen
und ein »Seniorenstammtisch
60+«
im Hotel Begardenhof
statt. Auch gibt es einmal
im Monat ein »Seniorenkino
«. Die Kurse für PC,
Laptop, Tablet und Smartphone
werden sogar zweimal
wöchentlich angeboten. Wollen Sie
mehr erfahren, ein persönlicher Ansprechpartner
steht zu allen Angeboten
einmal im Monat im Bezirksrathaus
Rodenkirchen zur Verfügung.
Die neuen Senioren wollen nicht auf
dem Abstellgleis stehen, sondern auf
vielfältige Art und Weise am Leben
teilnehmen.
Auch in Sürth gibt es viele
aktive Rentner. Das Stadtteilfrühstück
findet dort
jeden dritten Dienstag im
Monat im Pfarrsaal von
St. Remigius statt. Hier
können Senioren interessante
Menschen mit
gleichen Interessen kennenlernen,
Neues entdecken, sich
austauschen und gemeinsame Aktivitäten
planen. Der Seniorenclub
von St. Remigius trifft sich übrigens
alle 14 Tage ebenfalls dienstags allerdings
am Nachmittag. Gymnastik
für Damen ab 60 ist am Montagnachmittag
und der Handarbeitskreis, jeden 2. und 4. Dienstag im Monat.
Aber auch die Ev. Kirchengemeinde
Sürth-Weiß im Auferstehungskirchweg
7 in Köln-Sürth bietet verschiedene
Aktivitäten an, so trifft sich dort der
Frauenkreis (ältere Generation) jeden
3. Donnerstag. Der Altenclub trifft sich
jeden 2. und 4. Mittwoch und der
Spielkreis jeden 2. und 4. Donnerstag.
Der fröhliche Seniorenkreis in Weiß
ist montags und mittwochs ab 14.30
Uhr im Pfarrheim St. Georg aktiv. Sie
machen übrigens immer einmal im
Monat wunderschöne Touren wo
auch unter Untersechzigjährige und
„Jungsenioren“ teilnehmen können.
Die Kosten für Fahrt, Kaffee und Kuchen
beträgt € 20,00 pro Person und
das Programm hängt in St Georg aus.
Der AWO Seniorenclub Meschenich
hat sein zuhause in der Brühler Landstraße
428, dort treffen sich ältere Bürger
mittwochs und freitags.
In Bayenthal gibt es auch etwas
ganz Besonderes, den »Demenztanz«.

Unter www.wir-tanzen-wieder. de

sind viele Informationen über den
90-minütigen Tanznachmittag für
Menschen mit Demenz, Senioren mit
Gehhilfen, Rollatoren oder Rollstühlen
und für Ihre Angehörige zu lesen.

Im Bürgerhaus Stollwerk in der Südstadt
gibt es eine Vielzahl an Angeboten
für Personen der Generation
»Fünfzig Plus.« PC-Kurse, Theater, Fit
für 100, Qigong und neue Tänze aus
aller Welt sind nur eine kleine Auswahl
der Möglichkeiten. Der traditionelle
Seniorenmarkt,
ein Internetcafe und
ein Arbeitsmarkt für Senioren sind
hier ein sehr beliebtes Angebot. Frau
Ulrike Mertens-Steck hilft gerne bei
Fragen weiter.

Die Lutherkirche sowie die Kartäuserkirche
haben ebenfalls ein »Forever
young« Angebot für Menschen über
60, die sich bisher nicht zu »den Alten«
zählen und noch einmal etwas ganz
Neues ausprobieren wollen. Theaterspielen,
Solotanzen für Golden Girls,
im Chor Silberlocke & Herzattacke
Popsongs schmettern oder endlich
ihr Handy verstehen lernen. Diese
Kursangebote sind alle zu erschwinglichen
Preisen möglich

Ludmila Larusso – Aus Rodenkirchen auf die große Showbühne

In erster Linie ist Ludmila Larusso, professionelle Designerin und Schneiderin in Köln-Rodenkirchen und pflegt eine sehr große Leidenschaft, die klassische Musik. Dieses Können bietet Sie bei vielen Veranstaltung. Auch im Fernsehen, bei der letzten Staffel von „The Voice of Germany“ war sie dabei.
Als Außenseiter und als älteste Kandidatin, zeigte Sie was man erreichen kann, wenn man nur seinen Traum lebt. Faszination, viel Beifall und neue Gesangsrichtungen bereichern seitdem Ihr Leben.

Das erste Wochenende des Jahres und schon wieder eroberte Ludmila Larusso die Herzen aller Gäste. Was für ein Konzert, was für eine Mode, was für eine wundervolle Reise durch die Musik. Das Neujahrskonzert der singenden Designerin aus Rodenkirchen war ein Traum.

In einem lila Abendkleid betrat Ludmila am ersten Samstag des Jahres die Bühne der Kölner Flora und ein großes Raunen ging durch den Saal. Was für ein Kleid aus Tüll und Swarovskisteinen eingebunden in ein perfektes Bühnenbild. Ludmila Larusso wußte sich in Pose zu setzen und begrüßte als erstes ihre Gäste, was diese ihr mit einem großen Beifall dankten.

Mit „Tonight“ begann im wahrsten Sinne des Wortes der Abend und alle Gäste waren eingeladen auf eine Reise in die Musik. Broadway- Klänge, der obersten Kategorie war mehr als nur Gesang. Es war Faszination, Träumerei, erreichen der inneren Gefühle und Stolz. Denn das strahlte Ludmila Larusso an diesem Abend mit ihrem großartigen Ensemble aus.

„Nessun Dorma“ von Puccini, „Halleluja“ von Leonard Cohen, „Somewhere“ aus der West Side Story und „Moonriver“ konnten die Gäste kaum auf den Stühlen halten und so war auch die Pause eine wertvolle Zeit zum Austausch des Erlebten in der ersten Halbzeit.

Die zweite Halbzeit steigerte sich der Inhalt nochmals, den Ludmila Larusso ist nicht nur in ihrem Designeratelier eine Perfektionistin, auch weiß sie, wovon Menschen träumen. Wie eine Diva in schwarzer Abendrobe betrat sie auch im zweiten Teil die Bühne und wieder nahm sie die Gäste in Ihren Bann.

„Granada“ gesungen von Maria Pantyuchova begleitet von Natalie Fehling am Piano oder „The shadow of your smile“ dargeboten vom wundervollen Bariton Dmytro Scharaburin, der von der Göttin am Flügel, Marina Koslowa begleitet wurde, ließen die Besucher tief ergriffen aus den Stühlen hochspringen.

Verzaubert von Igor Borisov an der Violine erstrahlte so manches Gesicht und als die Tänzerinnen und Tänzer im Cha Cha Cha und Walzer über die Bühne schwebten, war klar, auch das 11. Konzert war einen Besuch wert.

Unter stehendem Applaus übergab Ludmila Larusso, die gebürtig aus der Ukraine stammt, ihre Neujahrsgrüße mit der Bitte und ihrem Wunsch nach Frieden an die Gäste.

Mit „Happy New Year“ von ABBA ließen die 10 Künstler die Gäste in die Nacht, wo bereits im Foyer ein Glas Sekt auf alle warteten.

Musikalische Unterstützung durch Akkordeon und Bratsche
Weihnachtslieder erklangen im Trommelkreis der Lebenshilfe

Bildunterschrift: Das Akkordeon hat mal Pause! Anita Brandtstäter muss fotografieren… Axel Porath, Bratsche, war Gast bei der Weihnachtsfeier des Trommelkreises von Olek Gelba bei der Lebenshilfe Rodenkirchen. Foto: Anita Brandtstäter

Aleksander Gelba, Sürther Musiker und Percussionist des Akkordeon-Orchesters Wesseling, ist seit Oktober 2014 regelmäßig einmal pro Woche im Maria-Grete-Schütz-Haus der Lebenshilfe Rodenkirchen in Weiß, in dem Menschen mit mehrfacher Behinderungen in altersgemischten Wohngruppen leben. Er leitet dort einen Trommelkreis: zwei Stunden wird hier eifrig getrommelt. Es geht dabei um Spaß, aber auch um Konzentration, Motorik und Gemeinschaftsgeist. Unterstützt wird er von einem alten Trommel-Kollegen Amadou Cham.

Zwei musikalische Gäste waren in dieser Woche zur Weihnachtsfeier dabei: Axel Porath, Bratsche, und Anita Brandtstäter, Akkordeon. Die Leiterin des Akkordeon-Orchesters Wesseling hatte schöne Weihnachtslieder mitgebracht – und bei so professioneller Begleitung klappte das Trommeln nicht nur im 4/4-tel Takt, sondern sogar im 3/4- und 6/8-tel Takt. Da waren drei Hits der Höhner dabei: „Gloria in excelsis Deo“, „Peace, Frieden, Shalom, Salam“ und die „Irischen Segenswünsche“ von Markus Pytlik, die man auch zu anderen Anlässen singen kann – sowohl zum Geburtstag als auch auf einer Beerdigung. Außerdem klassische Weihnachtslieder wie „Morgen kommt der Weihnachtsmann“, „O du fröhliche“, „Süßer die Glocken“, „Leise rieselt der Schnee“, „O Tannenbaum“, „Alle Jahre wieder“ und selbstverständlich der amerikanische Song „Jingle Bells“, der eigentlich gar kein Weihnachtslied ist, sondern ein Pferdeschlittenrennen beschreibt.

Akkordeon und Bratsche ergänzten sich klanglich perfekt – und das Trommeln machte den Teilnehmern nicht nur mehr Spaß, sondern war auch exakter und klangvoller! Und einige hörten ganz genau hin, was sich da musikalisch entwickelte. Andere sangen lauthals mit… Es ist schön zu beobachten, wie gut sich einige Teilnehmer über die letzten vier Jahre durch die musikalische Arbeit weiterentwickelt haben.

 

Marius Pet ers Trio feat. Heiner Wiberny

  1. Januar 2019 | 20:00 Uhr | 15 €

Stefan Rey (Kontrabass) – Fabian Künzer (Drums) – Marius Peters (Gitarren)

Special Guest: Heiner Wiberny (Saxofon)

Mit dem Rüstzeug der klassischen Gitarrentechnik und dem offenen Geist der Improvisation strebt Marius Peters eine Vielseitigkeit an, wie man sie bei Solo-Improvisatoren bestenfalls von Pianisten kennt. Dafür wurde er 2015 mit drei internationalen Jazzpreisen ausgezeichnet.

Seine Mitmusiker sind ebenfalls Meister ihres Fachs und bringen umfassende Auszeichnungen und Bühnenerfahrungen mit ein. Ideenreiche und ausgearbeitete Arrangements sind Grundstein für die Entdeckung verwobener Melodien und eingängiger Stücke, die für jeden Hörer eine unerwartete Wendung nehmen können.

Diesmal bringt das Trio mit Heiner Wiberny einen „Special Guest“ mit. Fast drei Jahrzehnte lang war Heiner Wiberny eine Säule der WDRBigband Köln als erfahrener, kompetenter und international renommierter Lead – Altist. Die Zusammenarbeit mit den international renommiertesten Gastdirigenten, Komponisten, Arrangeuren und Gastsolisten, 6 Grammy-Nominierungen in den USA, 2 Grammys: 2007 und 2008 sprechen für sich.

Den Zuhörer erwartet ein Abend mit dem Klang verschiedener Instrumente, die in variantenreicher Art gespielt werden – immer auf der Suche nach dem optimalen Klang für die jeweilige Stimmung des Stücks.

Marius Peters ist ein Kölner Gitarrist, der nach 13 Jahren klassischer Ausbildung und zahlreichen 1. Preisen bei nationalen & internationalen Gitarrenwettbewerben seinen Schwerpunkt auf den Bereich der Jazz- und Klassikmusik gelegt hat.

Renommierte Festivals, Konzerte & CD-Produktionen führten ihn durch ganz Deutschland & Teile Europas. Marius spielt in verschiedenen Bands & Besetzungen sowie als Bandleader bei eigenen Projekten. Trotz seines jungen Alters blickt er schon auf große Bühnenerfahrung zurück (über 2.000 Konzerte).

Nach 2 Jahren Studium am Institut für Musik Osnabrück (Instrumentalpädagogik) beendete er seine Ausbildung an der renommierten Hochschule für Musik & Tanz Köln mit Bestnote. Neben seiner Konzerttätigkeit ist er als Lehrer aktiv und unterrichtet an der städtischen Musikschule Hürth und gibt Workshops.

Seit 2013 ist er Stipendiat von Live Music Now Köln und engagiert sich für besondere Konzertreihen in sozialen Einrichtungen.

Stefan Rey begann schon als Jugendlicher mit dem Jazz – Kontrabassspiel. Früh war er bei diversen Wettbewerben erfolgreich, unter anderem gewann er den Solistenpreis des

„MeerJazz Big Band Concours“ und wurde 2016 zur Endrunde des internationalen Jazz Bass Wettbewerbs beim BassEU Kongress in Prag eingeladen.

2014 schloss er sein Studium an der Hochschule für Musik in Köln bei Dietmar Fuhr und Dieter Manderscheid im Fach Jazz – Kontrabass mit Bestnote ab. Er ist fester Bestandteil diverser Bands unter anderem bei Erna Rot, dem Hot Club de Cologne und als Bandleader bei Radius und hat bei zahlreichen CD-Produktionen mitgewirkt.

 

Fabian Künzer wurde 1993 in Neunkirchen (Saar) geboren, und bekam bereits im Alter von sieben Jahren Schlagzeugunterricht. Erste Banderfahrung sammelte Fabian Künzer schon mit dreizehn Jahren und ihm wurde nach kurzer Zeit klar, dass er das Schlagzeugspiel zum Beruf machen will.

Ab 2010 hatte er als Jungstudent an der Hochschule für Musik Saar Unterricht bei

Prof. Oliver Strauch und gewann 2011 mit der Band „HNK-Trio“ den deutschen

Nachwuchs-Wettbewerb „Jugend Jazzt“, 2012 den „European Jazz Award Kaiserslautern“.

Fabian Künzer begann sein Schlagzeugstudium 2012 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, um bei gefragten Musikern wie Prof. Jonas Burgwinkel, Michael Küttner und Dietmar Fuhr zu studieren. Im letzten Jahr seines Studiums war er als Erasmus-Stipendiat Student an der renommierten Sibelius Academy Helsinki in Finnland und hatte Unterricht bei Jussi Lehtonen. Zurück in Deutschland, wurde Fabian Künzer Ende 2016 Schlagzeuger des „Cosmopolitan Sextet“ außerdem mit dem „Live Music Now“-Stipendium ausgezeichnet. Seinen Bachelor im Fach Jazz/Pop-Schlagzeug erhielt er 2017 und ist seitdem als Schlagzeuger in mehreren Projekten deutschlandweit unterwegs.

 

Heiner Wiberny wurde 1944 geboren und ist Saxophonist (mit den Nebeninstrumenten: Flöten, Klarinetten, Klavier), Komponist, Hochschullehrer

Seit 1974 ist Heiner Wiberny Erster Altsaxophonist und Solist beim WDR, Köln, zunächst in Harald Banters `Mediaband` und von 1981 bis November 2009 in der WDR-Bigband.

Er ist Komponist – seine Saxophon- und Klarinettenquartette werden weltweit aufgeführt -und Honorarprofessor an der Musikhochschule, Köln.

Nach dem Studium der Romanistik, Geographie und Schulmusik und Kompositionsstudien bei Pavel Blatny und dem Besuch eines Filmmusikseminars bei Bernd Alois Zimmermann, spielte Heiner Wiberny seit Ende der 60’er Jahre in vielen Bigbands und Jazzensembles. U.a. mit Kurt Edelhagen, Peter Herbolzheimer, Paul Kuhn, Manfred Schoof, Jasper van’t Hof, Rainer Brüninghaus und Mike Herting. Ebenso aber auch als Solist in Symphonieorchestern bei Aufführungen zeitgenössischer Musik. Neben seinen Live Auftritten wirkte Heiner Wiberny solistisch auf ca. 100 Platten-/CD-Aufnahmen, davon mehr als 60 mit der WDR-Bigband, Köln. (Er arbeitete zusammen mit den international renommiertesten Gastdirigenten, Komponisten, Arrangeuren und Gastsolisten. Diese brachten 6 Grammy- Nominierungen und 2 Grammys: 2007 und 2008 (Brecker Brothers/ Patty Austin) in den USA ein.

1982 wurde sein ‚Jazz-meets-Flamenco’-Projekts mit dem Gitarristen Wolfgang Gerhard für den deutschen Schallplattenpreis nominiert. Vier ganz besondere Erfahrungen – neben Tourneen durch ganz Europa, Afrika, Süd- Ost-Asien und Gastspielen in New York, Los Angeles und Las Vegas – waren die Begegnungen und Zusammenarbeit mit Dizzy Gillespie anlässlich zweier Konzerte in Quintettbesetzung, 1986; eine zweimonatige Tournee mit dem ‚New Jazz Ensemble’ durch 18 Staaten Afrikas im Jahr 1976, zwei Workshops und Konzerte mit senegalesischen Musikern in Dakar – Senegal 2013 und 2015 und Aufführungen der ‚Sai-Symphony‘ von Mike Herting in Indien 2015;

Fast drei Jahrzehnte lang war Heiner Wiberny eine Säule der WDR-Bigband Köln als erfahrener, kompetenter und international renommierter Lead-Altist („Heiner Wiberny is

probably one of the best lead alto players I have known“, Clare Fischer, der amerikanische Komponist , Pianist und Bandleader in einem Vorwort zur CD ‚Prism’) ebenso wie als

 

Solist mit weitem stilistischen Horizont. Sein unverwechselbarer, ausdrucksstarker Ton ist sein Markenzeichen; sein klangfarbenreiches Spiel ist maßgeblich vom Jazz geprägt, es lässt aber auch Einflüsse der Weltmusik und der zeitgenössischen Musik durchschimmern. Er war und ist – neben der WDR-Bigband – ein gefragter Solist in den verschiedensten Musikensembles und Orchestern.

 

Foto: Michael Fischer -Live : Klaus – Jürgen Krah

Am 9. Dezember fand das traditionelle Weihnachtskonzert der Gesamtschule Rodenkirchen mit den beiden Chorgruppen des 5. und 6. Jahrgangs und dem neugegründeten Chor des 7. Jahrgangs in der bis auf den letzten Platz vollbesetzten Erzengel-Michael-Kirche in Michaelshoven statt.

Sehr besinnlich zogen die Kinder singend mit einigen brennenden Kerzen in den Händen in die Kirche ein und eröffneten somit sehr stimmungsvoll mit dem Lied „Mache dich auf und werde Licht“ das Konzert. Die Musiklehrerinnen Bettina Büttgen, Ursula Schulten und Katrin Klingbeil führten mit vielen erklärenden Worten durchs bunte Programm. Auch in diesem Jahr führte eine musikalische Reise durch viele ferne Länder, beginnend mit dem „Wiegenlied“ aus Russland über „Zumba zumba“, einem Lied aus Spanien, dem ungarischen „Weihnachtstanz der Hirten“ bis hin zum Lied „A holly jolly Christmas“ aus den USA.

Zwischen diesen Liedern des Chores gab es Einlagen des jungen Streicher-Ensembles unter der Leitung von Ursula Schulten. Auch einige in ihrem Können sehr fortgeschrittene Schülerinnen und Schüler aus der Bläser-Arbeitsgemeinschaft steuerten mit ihrer Lehrerin Judith Heß zwei Stücke zum gelungenen Weihnachtskonzert bei. Begleitet wurden die Chöre wie immer von einem Instrumentalensemble, in dem Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie eine ehemalige Schülerin zusammen musizierten.

Das Publikum spendete immer wieder herzlichen Applaus und sang gerne bei den Refrains mit. Die Spenden, die nach dem Konzert gesammelt wurden, werden wie im Schlusslied „Christmas in the old man’s hat“ vorgeschlagen aufgeteilt: Die eine Hälfte kommt der musikalischen Arbeit an Gesamtschule Rodenkirchen zugute, die andere Hälfte wird für bedürftige Kinder verwendet.

 

Text und Fotos: Gerhard Richter

 

Freitag 7. Dezember 2018    20:00 Uhr

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten

 Adventskonzert in der Halle Zollstock

Live Cam Concert

SPIELUHRENSPIEL ZUM ADVENT

Die Gruppe IL LUSORIUS zeigt ihr wunderbares Adventsprogramm mit Spieluhren live übertragen auf einem Beamer, gemütlich, besinnlich und doch voller Überraschungen.

IL Lusorius

Meike Herzig – Blockflöten, Serpent

Albrecht Maurer – Violine, Fidel, Rebec, Rahmentrommel

Annette Maye – Klarinette, Bassklarinette

hier ein Link zum Konzert in BR-Klassik zum Entdecken

https://www.br-klassik.de/video/il-lusorius-der-duft-der-kindheit-100.html

Die Gruppe IL LUSORIUS zeigt ihr wunderbares Adventsprogramm mit Spieluhren live übertragen auf einem Beamer, gemütlich, besinnlich und doch voller Überraschungen.

Schon seit langer Zeit versuchen Menschen ihre Lieblingsmusik aufzunehmen um sie immer wieder hören zu können. Es war um 1750, als die ersten Tonträger entstanden: Spielwerke und Spieluhren. Trotz der heute vielfältigen Reproduktionsmöglichkeiten gibt es diese noch immer, vielleicht als nostalgische Konstante in der sich immer schneller wandelnden Welt. Ein akustisches Zuhause, Erinnerungen an die Spieluhr zum Einschlafen, vertraute Melodien, wer kann schon der Versuchung widerstehen, an einer kleinen Walzenspieluhr zu kurbeln?

Welche Melodien verdienen es wieder und wieder gespielt zu werden? Einfache alte Lieder, eine erst wenige Jahre alte Melodie und einige Unbekannte haben es ins Konzertprogramm geschafft und sind live auf der Bühne zu hören, zusammen mit Blockflöten, Klarinetten, Geige, Fidel, Rebec und Serpent.  Die Magie der Melodien trägt die Kompositionen, Instrumente verschmelzen mit Spieluhren, führen sie weiter, kontrastieren, karikieren, begleiten, entfernen sich in eigene Welten.

In den Konzerten von IL LUSORIUS verbindet sich die intime Welt der Spieluhr mit der großen Bühne. So arbeitet IL LUSORIUS mit Video-Impressionen und der live Projektion der Spieluhren auf eine Leinwand.

Halle Zollstock

Gottesweg 79 50969 Köln

(Haltestelle “Gottesweg” der Linie 12)

Sonntag, 16. Dezember 2018, 17.00 Uhr Musik in der Emmanuelkirche

Weihnachtskonzert der Musikschule Papageno
J.S. Bach – 3. Kantate aus dem Weihnachtsoratorium BWV 248
„Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen“

 

Rodenkirchener KammerChor und –Orchester  RKCO
Rondorfer Kurrende
Papageno Philhamoniker
sowie Kammermusikgruppen der Musikschule
Leitung: Arndt M. Henzelmann und Peter Stein

 

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen
die Espressobar ist geöffnet.

Veranstaltungsort: Ev. Emmanuelkirche, Carl-Jatho-Straße 1, 50997 Köln-Rondorf

 

Kontakt: Peter Stein, (0 22 34) 96 20 31, stein@musikschulepapageno.de

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie auf der Homepage der Musikschule Papageno: www.musikschule-papageno.de

Die „Bachkantate zum Mitsingen“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der

Ev. Kirchengemeinde Rondorf, dem Rodenkirchener KammerChor und –Orchester und der Musikschule Papageno, das in diesem Jahr zum dritten Mal stattfindet. Sowohl für die Kinder der Musikschule als auch für die Erwachsenen im Chor und Orchester wird es wieder ein besonderes Erlebnis sein, das großartige Werk von Johann Sebastian Bach gemeinsam aufzuführen.

Der Projektchor wird unterstützt vom Rodenkirchener Kammerchor und der Rondorfer Kurrende, die Papageno Philharmoniker sitzen neben Mitgliedern des Rodenkirchener Kammerorchesters.

Die Kantate aus dem Weihnachtsoratorium wird auch vormittags um 11 Uhr im Gottesdienst aufgeführt.

Im Weihnachtskonzert der Musikschule Papageno am Nachmittag treten im ersten Teil Schüler der Musikschule mit kammermusikalischen Beiträgen auf. Zum Teil wurden diese beim Barockmusikworkshop „Was redest du da?“ erarbeitet, der vom 2.-4. November in der Musikschule abgehalten wurde. Der Kinderchor der Gemeinde, die Rondorfer Kurrende und die Papageno Philharmoniker unter der Leitung von Peter Stein werden ebenfalls mit dabei sein.

Das Konzert dauert eine gute Stunde.

Die Mitwirkenden der Bach-Kantate sind:

Katrin Klingbeil, Sopran
Jessica Meffert, Alt
Robert Reichinek Tenor
Maximilian Stössel, Bass
Projektchor „Bachkantate zum Mitsingen“
Mitglieder des Rodenkirchener KammerChors und -Orchesters
Rondorfer Kurrende
Papageno Philharmoniker

Leitung: Arndt Martin Henzelmann

Die Kölner Jazz-Liebhaber und Jazz-Fotografen Peter Tümmers und Gerhard Richter begleiten schon seit einigen Jahren die Kölner Jazz-Szene mit ihren Kameras. Zum sechsten Mal legen die beiden auch für das Jahr 2019 einen Jazz-Wochenkalender mit 54 Fotos auf. Zu sehen sind Jazzerinnen und Jazzer aus der Kölner Szene, die mit ihrer fantastischen Musik allen Jazz-Freunden in verschiedenen Kölner Lokalitäten im Jahr 2018 viel Freude bereitet haben. Der Kalender ist ein schöner Begleiter durch das kommende Jazz-Jahr.

Die Auflage des Kalenders ist limitiert. Der Preis für einen Kalender beträgt 22,00 €. Bei Versand kommen 2,00 € dazu.

Produkt-Info:
Größe: 24 cm x 17 cm quer,
Papier: Bilderdruck 135g matt
Bindung: Spiralbindung
Verarbeitung: metallfarbene Spirale, Schutzfolie vor dem Deckblatt, 1 mm Karton als Rückseite.

Bestellungen nimmt Gerhard Richter über seine Mail-Adresse entgegen:  gerhard@richterkoeln.de

Die Kalender werden auch bei den Dezember-Konzerten im Alten Pfandhaus und der Jazz-O-Rama–Reihe im Artheater angeboten. Ebenso beim Dezemberkonzert von Paul Hellers Reihe im Stadtgarten.

GINA ÉTÉ

 

  1. November 2018 | 20:00 Uhr | 15 €

 

bistro verde in der alten Schmiede

Maternusstraße 6 | 50996 Köln | 0221 93550417

 

Gina Corti – vocals, viola, piano, songwriting | Jeremie Revel – vocals, e-guitar

Phillip Klawitter – double bass | Noé Franklé – drums, fx

 

 

GINA ÉTÉ – Alternative Avantgarde Music

 

Leise wimmernde Gitarren weben ein dickes Spinnennetz um meinen trägen Kopf. Ich lausche dem dumpfen Hämmern der Regentropfen, welche von meinen Wangenknochen

klirrend zu Boden fallen. Ich weiss nicht, was du noch erwartest.“

Beim ersten Ton von GINA ÉTÉ‘s zarter Stimme füllt sich der Konzertsaal mit der von ihr besungenen Melancholie. Gleichsam umhüllt mit der Wärme ihrer Musik und dem

Charme ihrer drei Musiker, verklingt die Aussenwelt zu einem fernen Pochen gegen die

eigene Schädeldecke.

Nach dem Release der EP Hourglass im Januar 2017, veröffentlichte die Basler und

Wahlkölner Künstlerin im Oktober 2017 ihre letzte Single Thursday. Dazu meinte der

Blog Negativewhite: „Diese Zürcher Musikerin ist so etwas wie die Schweizer Antwort auf

Björk. Reich an Einflüssen, mysteriös und – ist man erst in dieses Klanguniversum

abgetaucht – einvernehmend.“

Ebenso einvernehmend wie diese Single sind GINA ÉTÉ‘s Konzerte. Nach über 100 Konzerten und 5 Auslandtournee geht die bühnenfeste Band im November erneut auf Tournee mit Konzerten in Deutschland, Frankreich, Österreich, Luxembourg und in der Schweiz.

 

 

GINA CORTI

Als Tochter eines klassischen Bratschisten und einer studierten Psychologin lernte die Zürcherin Gina Corti (*1993) schon von klein auf, die intellektuelle Welt der Geisteswissenschaften mit derjenigen der Musik zu verbinden. Gleichsam mit einem Neusprachlichen Gymnasialabschluss in Russisch und Italienisch, erhält sie Bratschenunterricht, übernimmt die Stimmführung der Viola im Jugendstreichorchester „Konsi Strings“ und geht mit dem Jugend-Symphonieorchester Zürich auf Tournee.

Nach Abschluss der Matura 2011 entscheidet sie sich endgültig für die Musik: Kaum 19 Jahre alt beginnt sie das Studium in Gesang am Jazzcampus Basel, gründet eine Swing-Band, komponiert, und singt für ihre Folkband „Lionel & Louise“, mit der sie die EP „The Story Of…“ veröffentlicht.

Im November 2014 beginnt die Zürcherin ihre Solokarriere als „Gina Été“. Sie begleitet sich am Piano oder an der Bratsche, um auf Französisch, Englisch, Deutsch und Mundart eine neue Welt zu weben. Gina tritt mittlerweile nicht nur alleine, sondern mit Band auf. Die drei Jazzmusiker Jeremie Revel and der E-Gitarre, Phillip Klawitter am Kontrabass und Noé Franklé am Schlagzeug färben Ginas melancholischen Stil mit chaotischer Kraft. Zusammen haben sie die EP „Moonchild“, das Musikvideo „Seriously“ und die EP „Hourglass“ herausgegeben, gerade folgte die Single „Thursday“.

 

 

JEREMIE REVEL

Jérémie Revel (*1993) ist Gitarrist und Komponist, geboren in Strassburg. Aufgewachsen in einer Musikerfamilie hält er bereits mit drei Jahren die erste Gitarre in den Händen. Mit wachsendem Interesse an zeitgenössischem Progressive/Rock und Jazz, beginnt der 9 jährige Jeremie, E-Gitarre zu lernen und nimmt klassischen Unterricht bei Philippe Mouratoglou am Konservatorium von Strassburg. Kurz darauf folgt der beiden Brüder zweite Band „Neofelis“ mit Arthur Vonfelts (Schlagzeug) und Zélie Chalvignac (Keyboard) – mit rund 30 Konzerten pro Jahr. Seiner Liebe zur zeitgenössischer Musik folgend, wechselt er bald zur Abteilung für improvisierte Musik des Konservatoriums und zieht 2013 nach Basel für die Gitarrenklasse von Wolfgang Muthspiel am Jazzcampus.

Parallel zu seiner Ausbildung und zahlreichen Jazzund Rock/Pop-Konzerten schreibt der Gitarrist Songs, komponiert Filmmusik und produziert das

komponierte eigenhändig.

 

NOÉ FRANKLÉ

Im Alter von 12 Jahren erhält Noé Franklé (*1995) seinen ersten Schlagzeugunterricht. Kurz darauf beginnt er das Vorstudium für improvisierte Musik am Konservatorium in Genf und vertieft sein Schlagzeugspiel, sowie das Studium in Klavier. Sich seiner Leidenschaft für Musik bewusst, beginnt Noé im Jahre 2014 das Studium am Jazzcampus Basel und intensiviert seine musikalische Ausbildung mit Professoren, wie Gregor Hilbe, Larry Grenadier, Mark Turner, Jorge Rossy, William Evans und Andy Scherrer. Neben diversen Jazz-Formationen in Genf und Basel spielt Noé in Pop-, Rock, Raggae- und Funk Projekten und kollaboriert mit diversen Künstlern (Gabriel Zufferey, Nicolas Masson, Stefan Bos, Gina Été, Ernie Odoom, Mathieu Rossignelly, Vincent Ruiz – um nur einige aufzuzählen).

 

PHILLIP KLAWITTER

Bereits in jungen Jahren nimmt Phillip Klawitter (*1988) Unterricht für Kontrabass bei Christophe Béreau in Dijon und erhält sein „Diplôme dʼÉtudes Musicales“ (DEM) für klassischen Kontrabass. 2009 – 2013 studiert er improvisierte Musik am Konservatorium von Strassburg unter anderem bei den Professoren Jean-Daniel Hégé und Éric Watson. Gleichsam mit dem Studium ist er aktiver Teil der jungen, französischen Musik-Szene und konzertiert mitdiversen Gruppen.

2011 greift er zum Schreibstift und gründet kurz darauf sein eigenes Jazz-Projekt: Quartet Lines. 2014 zieht er nach Basel, um einen Master of Performance am Jazzcampus Basel bei Bänz Oester zu absolvieren. Seither hinterlässt er seine Fussspuren in den Jazzszenen von Strassburg und Basel, tourt mit der Jazz/Pop-Künstlerin GINA ÉTÉ und komponiert weiterhin für sein Projekt Quartet Lines.

 

Foto: Taya Chernyshova