Bernd Keul

ist ein vielseitiger Kölner Theater‑, Hörspiel‑, Live-Musiker, der schon seit über 25 Jahren im Bürgerhaus Stollwerck seinen Proberaum hat.

Zusammen mit dem Singer/Songwriter Bernd Klanke spielen sie zwei Songs über zerknitterte Biografien und zeitgemäßen Familienersatz.

Bernd Klanke & Bernd Keul
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Ort der guten Nachbarschaft

In Raderberg und -thal ist immer was los

Durch die Interessengemeinschaft raderbergundthal.de ist in diesen beiden Stadtteilen ein tolles Netzwerk entstanden. Monatlich treffen sich motivierte Bürger beim Stammtisch, beim Tanztee, bei den Pfadfindern oder in der Messe bei den Nonnen. In unregelmäßigen Abständen veranstalten sie den “Abend der Ideen”, dann werden alle Vorschläge gesammelt und gemeinsam wird beschlossen, was davon in den nächsten Wochen zusätzlich umsetzbar ist. Jetzt im Frühjahr steht natürlich die Orga für das schöne Straßenfest im Sommer im Fokus. Am 20. und 21. Juni 2020 feiert man mitten auf der Brühler Straße ein Sommerfest, woran sich gerne möglichst viele beteiligen können.

Kölner Kulturpreis: Auszeichnung und Preisverleihung für 2020 abgesagt
Kölner Kulturhilfe erhält zusätzliche Mittel

Köln, 08. Mai 2020. Der Vorstand des Kölner Kulturrats hat beschlossen, die Verleihung des Kölner Kulturpreises für 2020 auszusetzen. In Absprache mit der Jury unter Vorsitz des ehemaligen Bundesinnenministers Gerhart Baum wird darauf verzichtet, in diesem Jahr die begehrten Auszeichnungen zu vergeben. Die für den 22. Juni geplante Veranstaltung wird ebenfalls abgesagt. „Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Allerdings sehen wir derzeit andere Prioritäten, die absoluten Vorrang haben müssen“, begründet der Vorsitzende des Kölner Kulturrats, Dr. Hermann Hollmann, den Schritt.

Die durch den Ausfall der Preisverleihung eingesparten Mittel sollen in großem Umfang in die „Kölner Kulturhilfe“ einfließen. Die beiden Förderer des Kulturpreises, die Kölner Unternehmen Bauwens und Ebner Stolz, unterstützen dieses Vorhaben und haben deshalb ihre finanziellen Leistungen aufrechterhalten. Mit der „Kölner Kulturhilfe“ soll denjenigen Kulturschaffenden aus der Kölner Freien Szene geholfen werden, deren Einnahmen aus Auftritten, Lesungen oder dem Verkauf von Werken durch die Corona-Krise weggebrochen sind. Der Kölner Kulturrat ruft mit seiner Aktion auch weiterhin alle Kölnerinnen und Kölner auf, aktiv zu helfen und die Kulturschaffenden zu unterstützen. Spenden können überwiesen werden auf das „Spendenkonto Köln.Kulturhilfe“ mit der IBAN DE13 3705 0198 1935 3153 72 bei der Sparkasse KölnBonn. Über die Förder- und Vergabekriterien informiert der Kölner Kulturrat ab dem 15. Mai 2020 auf seiner Homepage www.koelnerkulturrat.de.

Über den Kölner Kulturrat
Der Kölner Kulturrat e.V. vereinigt die Fördervereine und -institutionen des Kulturbereichs in der Stadt. Als Interessenvertretung und Sprachrohr unterstützt er interdisziplinär das kulturelle Geschehen der Stadt Köln durch persönliches Engagement und fachlichen Rat.

(Text: Heino Schütten PR KÖLN
Büro für Kommunikation)

Theater · Tanz · Musik · Ausstellungen

Festival der Multipolarkultur
8. Mai – 24. Mai 2020

Das Sommerblut Kulturfestival findet dieses Jahr trotz des Coronavirus statt! Und zwar vom 8. Mai bis 24. Mai 2020. Aufgrund der aktuellen Pandemie mussten leider einige Gastspiele absagen oder auf die Zeit nach dem Festival verschoben werden. Aber jede Menge Sommerblut-Eigenproduktionen finden statt! Im virtuellen Raum, in Form eines Audiowalks oder als Filmproduktion. Das „Sommerblut“ Festival alles läuft digital. In diesem Jahr steht die Veranstaltung unter dem Thema „Zukunft“ und hätte nicht aktueller sein können. Die Streams laufen über die Internetseite des Festivals, www.sommerblut.de und bringt eine ganz besondere Atmosphäre.

Die Bürgervereinigung Rodenkirchen

Bekanntlich wächst der Kölner-Süden um bis zu 12500 Einwohner. Die Entwicklung der daraus entstehenden Pendler-Ortsteile ist unumgänglich, deshalb ist der Ausbau der Infrastruktur, der Kinderfreundlichkeit, der Mobilität und des Sozialwesens inzwischen mit hohen Prioritäten versehen. Die Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. schaut hin und setzt sich für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger als Lobby für Rodenkirchen und Köln-Süd ein und weist auf Fehlentwicklungen hin. Sie nimmt Stellung zu aktuellen Fragen der Stadtplanung, erarbeitet Vorschläge und Empfehlungen. Natürlich ist der gemeinnützige Verein parteipolitisch und weltanschaulich neutral. In ihren Bürgertreffen thematisiert er stets hochaktuelle Themen mit fachkundigen Experten. Die Kindergarten- und Schulsituation, der Naturschutz, das Neubaugebiet am Rodenkirchener Bahnhof und die Rheinspange A553 waren kürzlich gut besuchte Abende. Das Rathaus und die Jugendförderung im öffentlichen Raum sind bereits die nächsten Themen. Darüber hinaus bietet der Verein jährlich über 30 kulturelle Veranstaltungen, Ausflüge und Bildungsfahrten für jedes Alter. Der Verein und die Internetseite www.buergervereinigung-rodenkirchen.de  ist mit Sicherheit einen Besuch wert.

Wenn Kuba im Rheinauhafen liegt

Salsa tanzen unter freiem Himmel am Rhein! Ab Mai sollte das bei schönem Wetter Samstagsnachmittag kostenlos im Rheinauhafen am Rheinufer (Südkai) wieder möglich sein, doch bedingt durch Corona ist es auf unebestimmte Zeit gestoppt und untersagt.
Gefühlt wäre es wie ein FlashMop gewesen, wo viel Orga für Horacio Mendoza Muñoz dahinter steckt, wenn er zum Tanz gebeten hätte. Rauschendes Wasser, rhythmische Musik, staunende Spaziergänger und jede Menge Freude hätten die Tänzer empfunden. Das Schöne ist, jeder hätte mitmachen können, wer Salsa und Tango Argentino erlernen möchte bzw. es kann, und diesen gewissen Rhythmus verspürt. Jede Woche war es hier eine lateinamerikanische Sommerparty, für Anfänger, Fortgeschrittene, feste Paare und Zufallsbesucher bis 22 Uhr geplant und hätte Urlaubsgefühle in die eigene Stadt gebracht. Das alles kostenlos, aber gerne für eine Spende in den Hut. Noch steht es in den Sternen, wann es los geht. Doch wir werden Sie unterrichten und sind sicher, das es auf Abstand, dann wieder viel Freude bereitet.

 

Der Kunstsalon informiert in seinen Mai Newsletter

Liebe Freundinnen + Freunde des KunstSalon,

nun haben wir uns bereits seit über sechs Wochen in der Corona-Krisenzeit eingerichtet und stellen uns der neuen Realität – ohne Kino-, Konzert- und Theaterbesuche. Dies ist schmerzlich, da wir dadurch feststellen, wie sehr die Kunst und Kultur unser Leben prägen und wir sie als „Lebensmittel“ ebenso benötigen wie das tägliche Brot.
Gerhart Baum hat kürzlich im Tagesspiegel an einen Satz von Richard von Weizsäcker aus dem Jahr 1991 erinnert: „Denn Kultur ist kein Luxus, den wir uns leisten oder auch streichen können, sondern der geistige Boden, der unsere eigentliche innere Überlebensfähigkeit sichert“.

Richtig schlimm ist und bleibt es für die Künstler*innen. Ohne Auftrittsmöglichkeiten und ohne die notwendigen Arbeitsbedingungen ist eine künstlerische Existenz nur schwer möglich. Isabel Pfeiffer-Poensgen hat ja recht schnell einen Fördertopf als erste Nothilfe zur Verfügung gestellt, der, wie man sich vorstellen kann, aber sehr schnell geleert wurde. Auch die NRW-Soforthilfe für die Solo-Selbstständigen war ein positives Signal, führte aber zum 1. April zur Ernüchterung, denn die Kosten für den Lebensunterhalt dürfen nicht mehr geltend gemacht werden, lediglich die Betriebskosten werden akzeptiert. Dabei haben viele Künstler*innen nur ihren Kopf und ihre Hände und keine großen Betriebsausgaben. Damit fiel auch die NRW-Soforthilfe für viele Künstler*innen weg und es bleibt ihnen nur die „Grundsicherung“, die die Kulturstaatsministerin Monika Grütters empfiehlt. Dieser Gang zur Arbeitsagentur ist für viele undenkbar, denn zu Recht empfinden sie sich nicht als arbeitslos, sondern als einkommenslos.
Viel Frust macht sich unter den Künstler*innen breit. Und wir können nur hoffen, dass die Bemühungen des Kölner Kulturrats (#kölnerkulturhilfe), des Kulturrats NRW (Künstlerpaket) und des Deutschen Kulturrats (Kulturinfrastrukturplan) erfolgreich sein werden.

Wir vom KunstSalon möchten die Not der Künstler*innen schon jetzt lindern und haben einen KunstSalon-Hilfsfonds ins Leben gerufen, um die Künstlerinnen und Künstler, die wir auf unseren Festivals und Veranstaltungen bereits erlebt haben und von deren künstlerischen Qualität wir durch die Vergabe von Stipendien überzeugt sind, unter die Arme greifen.
Sie können ganz konkret helfen und wir danken an dieser Stelle bereits denjenigen, die schon großzügig ihr Herz und ihr Portemonnaie geöffnet haben.

Eine positive Auswirkung hat die Corona-Krise aber doch: Viele Künstler*innen stellen sich im Netz mit ihrer Arbeit vor, wir können mittlerweile großartige Konzerte oder Aufführungen von den großen Bühnen des Landes sehen und es ist mittlerweile schon selbstverständlich geworden, sich mit Hilfe der Technik zu unterhalten – und auch wir wollen dieses nutzen und verlegen den jour fixe im Mai, wie immer am zweiten Sonntag des Monats, einfach ins Netz. So können wir uns wiedersehen und wieder miteinander ins Gespräch kommen. Versuchen wir es und sehen uns am 10. Mai!

Bis dahin grüßen freundlich

Andreas C. Müller und Ulla Egbringhoff

Hinweis: Das Monatsprogramm als PDF-Datei erhalten Sie hier zum Öffnen und Downloaden.

Kölner Kulturverwaltung erweitert ihren Notfallfonds für freie Kulturbetriebe

Die Kölner Kulturverwaltung hatte im März 2020 ihre Förderregularien an die aktuellen Veränderungen für Kulturveranstalter und Kulturinitiativen angepasst und neue Maßnahmen auf den Weg gebracht. Damit hat sie schnell für die durch das Corona-bedingte Veranstaltungsverbot betroffenen geförderten Kulturveranstalter und Kulturschaffenden Vorsorge getroffen. Sehr vielen geförderten Kulturinstitutionen, die Veranstaltungen absagen mussten, konnte bereits durch die Aufrechterhaltung der bisherigen städtischen Förderung, vorgezogene Abschlagszahlungen und durch moderate Zuschusserhöhungen im Zuge laufender Bewilligungen geholfen werden.

Ergänzend zu den oben genannten Maßnahmen im Bereich der Kulturförderung hat die Stadt Köln außerdem einen „Notfallfonds zur Struktursicherung von freien Kulturinstitutionen bei Corona-bedingten Krisensituationen“ aufgesetzt. Dieser greift, wenn die sonstigen Unterstützungsleistungen zur Stabilisierung der freien Kultur nicht ausreichen sollten.

Dieser Notfallfonds wird nun erweitert. Das städtische Soforthilfeprogramm wendet sich demnach an geförderte sowie nunmehr auch an bisher nicht geförderte freie Kulturbetriebe und Kulturvereine, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohende wirtschaftliche Schieflage und in Finanzierungsengpässe geraten. In den Fonds fließen bisher städtische Mittel in Höhe von drei Millionen Euro.

Um den Erhalt der vielfältigen und lebendigen Kulturlandschaft in unserer Stadt für die Zukunft zu sichern, ist es notwendig und sinnvoll, den Kreis der Antragsteller, die durch den städtischen Notfallfonds unterstützt werden können, zu erweitern

so Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

Das Kulturamt informiert auf seiner Corona-Seite über die Maßnahmen in der Kulturförderung und über die Bedingungen des Notfallfonds. Die Bedingungen werden zurzeit für die Verlängerung und die Ausweitung des Fonds insbesondere auf aktuelle Zuschusskriterien überarbeitet. Ab Dienstag, 28. April 2020, können neue Anträge gestellt werden. Bisher (Stand 22. April 2020) lagen dem Kulturamt zehn Anträge zum Notfallfonds vor, die geprüft werden und zum Teil bereits bewilligt wurden. Zudem finden zurzeit zahlreiche weitere Beratungen zum Notfallfonds statt, weitere Anträge sind daher – sowie nach dem neuen Erlass vom Land NRW und den damit einhergehenden Einschränkungen für Kulturveranstalter – zu erwarten.

Zusätzlich zum Notfallfonds für die geförderte freie Kulturszene hat auch die Stabsstelle Wirtschaftsförderung in Zusammenarbeit mit der KölnBusinessWirtschaftsförderungs-GmbH eine Nothilfe zur Förderung der ebenfalls existentiell betroffenen Livemusikspielstätten aufgelegt.

Nach Informationen der Stadt Köln haben zahlreiche Kölner Kunstschaffende Anträge beim Soforthilfeprogramm des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft (Gesamthöhe des Hilfsprogramms: fünf Millionen Euro) gestellt. Künstlerinnen und Künstlern aus dem Regierungsbezirk Köln wurden etwa 1,8 Millionen Euro bewilligt.

Ebenso haben zahlreiche Kunstschaffende und Kulturbetriebe Förderungen durch das Hilfspaket für Solo-Selbständige und Kleinunternehmen der Bundesregierung – verwaltet durch das Wirtschaftsministerium NRW – erhalten. Angaben zur Höhe der Förderung an Antragsteller aus dem Regierungsbezirk Köln liegen noch nicht vor. Das Programm läuft noch. Bisher können Solo-Selbständige bei diesem Programm nur Betriebskosten, jedoch keine Lebenshaltungskosten geltend machen. Hierzu finden jedoch nach Informationen der Stadt Köln gerade Gespräche zwischen dem Land NRW und der Bundesregierung statt, um diese Lücke etwa durch Orientierung am nachgewiesenen Verdienstausfall zu schließen.

Von einigen Kulturbetrieben mit versicherungspflichtig angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurde nach Kenntnisstand der Stadt Köln Kurzarbeitergeld beantragt. In wenigen Fällen sind Einrichtungen für einen kurzen Zeitraum in der Lage, diese Summe auf das ursprüngliche Gehalt aufzustocken.

(Stadt Köln – Amt für Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitKatja Reuter)

Schnell, aktuell und lokal – so kennt Ihr die Kölner Stadtteilliebe. Auf facebook laufen die Informationen noch ein wenig schneller, da dort ein großes Netzwerk aktiv ist. Gerade in der jetzigen Situation ist es wichtig für alle, sich auszutauschen und zu wissen, was geht. Wer liefert was? Wo bekomme ich was? Wie komme ich an das Menü aus meinem Lieblingsrestaurant? Wie sind die Öffnungszeiten? Bei uns auf facebook natürlich unter gleichem Namen „Kölner Stadtteilliebe“ sind Unmengen an Informationen zu finden. Was eben noch ganz oben stand, kann in wenigen Minuten nach unten wandern, weil sich die Nachrichten oft überschlagen. Hier werden die unterschiedlichsten Dinge ausgetauscht und viele Bildnachrichten und News als Kurzfilm sind zu finden. Auf facebook kann sich jeder beteiligen. Gleich ob er schweigend etwas lesen möchte oder aktiv kommunizieren und diskutieren will. “Unter uns“ sind wir auf facebook , überall sichtbar und dort einer der beliebtesten Gruppen bzw. Seiten, denn beides haben wir. Kurze, knackige Informationen – ständig aktualisiert. Wenn Ihr mehr wissen wollt, besucht uns einmal dort, Ihr werdet begeistert sein, was in unserem Stadtgebiet so alles passiert. Hier findet Ihr alle Infos, die Ihr braucht. Ob Termine, Adressen, Tipps, Aktuelles, Klatsch- und Tratsch, Männer, Frauen, Familien und vieles mehr in aller Ausführlichkeit. Wir freuen uns auf Euch – wo auch immer wir uns treffen!