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Weitere Informationen und Karten für alle Konzerte unter: https://brasserieallerkoloer.ticket.io/

Kostenlose Führungen für Kindergarten-Gruppen finden montags bis freitags um 10:00 Uhr statt.
In Ausnahmefällen sind auch andere Uhrzeiten und Führungen für Schülergruppen möglich.

Unsere Empfehlung: Versucht bitte, schongegen 9:45 Uhr da zu sein. Macht vor Beginn der Führung in einer unserer Schutzhütten ein kleines Picknick. Anschließend sind die Kinder aufmerksamer und können sich besser konzentrieren.

Die Führungen beginnen bei den Gebäuden in der Mitte des Gartens. Dort können die Rucksäcke abgelegt werden und es gibt auch Toiletten.

Unsere Führungen sind bewusst kostenlos, weil wir allen Kindern die Möglichkeit geben wollen, den Garten zu besuchen.
Wir freuen uns aber jede Spende für den Förderverein!

Falls ein gebuchter Termin nicht wahrgenommen werden kann, sagt bitte unbedingt rechtzeitig ab. Weil die Nachfrage nach den Führungen groß ist, möchten wir frei gewordene Plätze an andere Gruppen vergeben. Außerdem haben die EhrenamtlerInnen, die die Führungen leiten, teils weite Anfahrten und sollen nicht umsonst kommen. Vielen Dank!

Besuch ohne Führung:
Gruppen, die Finkens Garten ohne Führung besuchen, sollten sich trotzdem immer vorher anmelden. Das geht auch kurzfristig einfach per Telefon, Nachricht auf dem Anrufbeantworter, E-Mail oder Kontaktformular.
Gerne berate ich euch zur Vorbereitung telefonisch. Ideen für’s Programm bei uns gibt es z.B. in den Aktionskarten.

Diese Anmeldung wichtig für unsere Statistik: Je mehr Kinderbesuche Finkens Garten registriert werden, desto besser können wir vermitteln, wie nötig diese Einrichtung gebraucht wird. Außerdem können die Gruppen dann so koordiniert werden, dass nie zu viele Besucher gleichzeitig hier sind.

Info für Lehrkräfte:
Führungen für Schülergruppen sind nur in Ausnahmefällen möglich, z.B. im Rahmen von Projektwochen oder einer Garten-AG.
Schulklassen können wir nur im Winter (Nov-Feb) annehmen oder kurzfristig, falls Termine frei geblieben sind (ca. 10 Tage im voraus).
Sie können den Garten ohne Führung besuchen, Gruppen aber bitte immer mit Anmeldung. Montag und Freitag sind dafür die besten Tage, Mittwoch ist ungünstig, da ist meist viel los. 
Gerne berate ich euch zur Vorbereitung telefonisch. Ideen für’s Programm bei uns gibt es z.B. in den Aktionskarten.
Führungen im Rahmen des Ferienprogramms (Oster-/Sommer-/Herbstferien) sind immer möglich.

Weitere Informationen unter

https://www.finkensgarten.org/startseite/kinderfuehrungen/

Jazz im Salon de Jazz

6.3.2020 Jonas Windscheid Group 20h
7.3.2020 Clemens Orth Trio 20h
9.3.2020 Hammond Organ Grooves „live“ 20h
10.3.2020 Sigurður Flosason | Stefan Schmid Quintett 20h
15.3.2020 Jonas Kaltenbach „Bachelorkonzert“ 20h
16.3.2020 Tal Gamlieli Trio 20h
20.3.2020 Ana Bonfim Quartett 20h
21.3.2020 Anna.Luca / Babik / Markitantov 20h
23.3.2020 Hammond Organ Grooves „live“ 20h
26.3.2020 Hanna und Emily 20h
28.3.2020 Johannes Billich / Julian Bossert 20h

www.salondejazz.de

Sonntag 16.02.2020 – 18 Uhr

Fee Badenius – SOLO – Köln-Premiere

Nach 10 Jahren auf der Bühne mit Liedern und Texten ist es Zeit, Bilanz zu ziehen.

Fee Badenius ́ erster Solo-Abend ist aber kein Best-Of, keine bloße Aneinanderreihung von bekannten Liedern, vielmehr ist es ein musikalisches Poesiealbum. Bekannte Nummern stehen hier gleichwertig neben selten gespielten Raritäten, die nicht auf CD aufgenommen oder nur selten live gespielt wurden. Dazu erzählt Fee Badenius in ihrer unnachahmlich sympathischen Art Geschichten über die Lieder hinaus, Erlebnisse vom Tour-Alltag durch ein skurriles Deutschland, vom Leben im Ruhrgebiet und von der Entstehung ihrer Musik. Ein Abend, der lustig und poetisch, musikalisch und sprachverliebt zugleich in die Gedankenwelt der Liedermacherin Fee Badenius einführt und an dem selbst langjährige Fans noch Neues entdecken können.

Fröher wooden Sitzungs-Projamme vun dä Literate noch selfs met dä Künstler per Telefon
avjesproche. Do wood die Uhrzick för dä Auftritt un och de Gage persönlich verhandelt.
Hück läuf dat miest üvver en Ajentur.
Jeschaff, die Sitzung es vorbei un et hätt alles jeflupp.
Die Künstler komen pünklich un woren en Bessform. Doröm hatt dat Publikum och singe
Spass un sorgte för en prächtije Stimmung. Die Jäss em Voyer laachten noch üvver der eine
ov andere jehürte Witz un deihten sich üvver die tollen Leistungen vun Redner,
Danz- un Musikgruppen ungerhalde. Dä Literat steiht medden en der Menge un merk,
dat die Aanspannung, die hä dä janze Dag spürte, su langsam avfällt. Jlöcklich nimmt hä die
Jratelatione för die tolle Sitzung entjäje. Dobei es hä schon in Jedanke bei der Zesammestellung
vun däm Projramm för et üvvernöchste Johr. Denn die för et kummende Johr, die
es jo ald fädich. Un koot noh Fastelovend deiht hä sich met däm Jerüss doför befasse. Dann
heißt et: welche Auftritt pass am beste noh dem andere. Un wenn manch einer an dat färve
vun Ostereiere denk, jlöht beim Literat dä Telefonhürer:
„Sach, kannst do öm 20.30 Uhr bei uns optredde?“
„Au . . . öm 20.30 Uhr? – dat es ävver janz schlääch. 17.25 Uhr künnt ich.“
„Wie, dat jeiht nit?”
„Ävver, ich kann nor noch dann.“
„Waad, do muss ich ens luure. – Alsu, dat künnt jonn. Do muss ich ävver eets die Danzjrupp
froge, op die och späder kumme künnte.“
„Dat wör mer janz räch, denn ich künnt dann tirek nevvenaan in däm Saal optredde.“
„Jetz müsse mer ävver noch üvver dat Honorar spreche. Do denks schon doran, dat mer ne
kleine Verein sin un och kein dausend Lück em Saal han?“
„Ja, ja, dat aale Leed. Die Literate… ha,ha,… immer am knapse wo et nur jeiht.“
„Kumm, do bes doch ene leeve Kääl.“
„Vum leeve Kääl, kann ich ävver nit levve.“
„Kumm . . . “
„Ha, ha! . . . weiß do eijentlich, dat ich dat Woot „Kumm“ am mieste hüre?“
„Ävver bestemp nit esu leev un nett wie vun mir jesaat.“
„Du bes ene Schlaumeier. Weiß do dat?“
„Deshalv ben ich jo och Literat jewoode.“
„Saach hür! Hat ihr Literate irjend e Seminar besöök, wo mer esu jet liert?“
„Wenn ich jetzt noch e Seminar doför besök hät, dann . . .“ –
„Jetz fang nit esu aan, dat will ich ävver jetz nit hüre.“
„Luur ens, do wills optredde un mer möchten dich jään han. Nevvenbei ens jesaaht: do weiß
doch, mer buchen dich doch esu of et jeiht. Weil mer dich klasse finge un uns Publikum dich
och jän hürt. Ich weeden ald immer jefrog op do och dobei bes.“
„Bevör do jetz noch mieh Süßholz raspele deihs, sollt mer doch ens bei dä Fakten blieve.“
„Dat sin doch de Fakten.“
„Jo eß et dann . . . ; do bes ävver ne janz avje . . .“
„Sage es bitte nicht.“
„Joot … e Stöck kummen ich üch entjäje. Schick mer dä Vertrag zo, bevör ich noch Jeld dozu
dun muss.“
„Dat wör och ens . . .“ –
„Jetz . . . !“ –
„Enäh… joot…, ich schicke dat Breefje dann erus un bedanke mich janz hätzlich bei dir.
Mach et joot. Bes dann. Tschüss“
„Do och. – Tsst…alsu weißte.“

 

Wir bedanken uns bei Armin Kastleiner für diesen schönen Bericht

Mittwoch 12.02.2020 – 20 Uhr

Victoria Helene Bergemann – „Innere Werte kann ich auch nicht“ – Köln-Premiere

Victoria Helene Bergemann, kurz „VHB“, wurde 1997 in einer Kleinstadt im Osten Hamburgs geboren, bis sie 20 Jahre später nach Kiel zog. Sie hat aber dank ihrer selbstgewählten Außenseitigkeit glücklicherweise nur zu wenigen Menschen Kontakt, mit denen sie nichts zu tun haben möchte, wie z.B. dicke Männer in Karohemden.

VHB steht seit Ende 2010 auf Bühnen, war Vizemeisterin im deutschsprachigen U20- Poetry Slam, Schleswig-Holstein Meisterin 2017, dreifache Finalistin der Hamburger Stadtmeisterschaft und mehrfache Halbfinalistin der deutschsprachigen Meisterschaften.

Außerdem ist Victoria Helene Bergemann mehrfache Preisträgerin des Bundeswettbewerbs „lyrix“ für junge Dichter*innen und veranstaltet und moderiert nebenbei selbst Poetry Slams.

Im Herbst 2017 erschien ihre erste Textsammlung „Basti hat behauptet, dass er gehört hätte, wie meine Mutter gesagt hat, dass ihr nicht so viel Dreck reintragen sollt“ im lektora-Verlag, zusätzlich dazu erschienen Bergemanns Texte in vielen Anthologien.

In ihrem ersten Soloprogramm „Innere Werte kann ich auch nicht“, mit dem sie seit

Frühjahr 2018 durch Deutschland tourt, geht es um Wichtiges verschiedener Art, wie z.B. Nacktschnecken, Republiken und Tupperware; um Rollschuhe, Leberwurst und Verbrechensstatistiken geht es aber nicht.

Aber ja, es stimmt – die Zuschauer kommen in den Genuss von ???- und Bibli Bocksberg- Hörspielen in einer diesmal wirklich spannenden Neuinterpretation, und natürlich den gewohnt merkwürdigen, aber fröhlichen Texten von VHB. Außerdem gibt es ein überhaupt nicht individuell auf das Publikum angepasstes Fitnesstraining. Das nervt zwar total, aber die Tragödie hat einen glücklichen Ausgang: es kommen weder Tiere noch Gegenstände zu Schaden.

https://www.facebook.com/victoriahelenebergemann

The Shift, eine erfolgversprechende Band aus Köln

Regelmäßig sucht das WDR jede Woche mit einer Online-Umfrage die beste Band in NRW aus.

Anfang Februar setzte sich „The Shift“ mit den meisten Stimmen auf Platz eins.

Die Combo, mit Pete Cab am Bass, Chris Frank am Schlagzeug und FMKasper am Mikrofon und der Gitarre, experimentiert in einem Rock-Trio. Die Künstler hatten 2017 ihr Debüt-Konzert zusammen in Hürth und gründeten 2019 ihr eigenes Label „Shift Records“, um ihre erste EP-Veröffentlichung „Buffet“ herauszugeben.

Alle konzentrieren sich hauptsächlich auf ihre Musik und arbeiten ständig an Projekten für sich oder andere Auftraggeber.

Eine gewisse Zahl an Monaten hat es gedauert, um einen eigenen Sound zu finden. Obwohl sie im Studio mehrere Instrumente spielen, beschränken sie sich Live auf Gitarre, Bass, Drums und zwei Stimmen.

Warum diese Selbstbeschneidung? Die simple Antwort: “Es gibt nur drei Instrumente, wodurch es sofort auffällt, wenn der Song keinen Groove hat.“

Ihre Stücke erarbeiten sich die Jungs zusammen im Studio und im Proberaum. Die Texte schreibt Fritz Kasper aus Köln-Rondorf. Zu seinen musikalischen Leitbildern gefragt, antwortet er:

„Ich glaube nicht an Vorbilder in Form einer Ikone, oder Ähnliches. Diese Vorstellung hat mir nie gefallen. Ich bin fasziniert von menschlichen Leistungen, nicht von dem, was Menschen sind.

Mehr als hundert Künstler wäre ich in der Lage aufzuzählen, die mich sämtlich packen und deren Kompositionen extrem unterschiedlich sind.“

Dem WDR gaben die Jungs eine nette Antwort auf die Frage, was sie gerne in 10 Jahren über sich lesen wollen:

„Hoffentlich schreiben nicht alle das gleiche, sondern streiten sich darüber, ob die neue Shift-Platte nun geniale Mucke oder stilloser Müll ist.“

 

Folgende Auftritte sind geplant:

Am Mi., den 12. Februar 2020, 19:30 Uhr im BLUE SHELL in Köln! Der Eintritt beläuft sich auf freundschaftliche 10,- Euro

Am Sa., den 07. März 2020 , 18:30 Uhr in der Stadthalle Erkelenz.

Mal reinhören unter: https://www.theshift.world

https://www1.wdr.de/radio/wdr2/musik/szene-im-westen/the-shift-100.html

(Text: Carola Steiner 05.02.2020)

 

Samstag 15.02.2020 – 20 Uhr

Tilman Birr – „…alles andere später“ – Kabarett & Musik

Alle sind sauer! Tilman Birr kämpft um Gelassenheit. Soll unser Lebensmotto wirklich lauten „Das find ich nicht lustig“? Oder doch eher „Aus der Mitte entspringt ein Stuss“? Warum gibt es in der

Buchhandlung ein eigenes Regal für „Humor“ aber keines für „Verbitterung“? Warum müssen sich manche Menschen zum Lachen eine Jahreszeit abstecken und dann eine Mütze aufsetzen? Haben die auch andere Mützen für andere Gelegenheiten (Gartenarbeit, Banktermin, Geschlechtsverkehr)? Oder anders gefragt: Kann ich mir dem Schlechten in der Welt bewusst sein, ohne dabei eine Laune zu haben wie Klaus Kinski?

Hass und Wut scheinen cool geworden zu sein. Im Fernsehen lässt man einander nicht mal mehr ausschreien. Debatten wirken nicht mehr wie ein Austausch von Argumenten sondern wie Schlammcatchen im Heim für schwer erziehbare Kinder. Was machen wir da? Jedenfalls erst mal nicht aufregen. Setzen Sie sich, trinken Sie etwas und schauen Sie sich dieses Programm bis zum Schluss an. Alles andere später.

http://www.tilmanbirr.de/

Freitag 14.02.2020 – 20 Uhr

Thilo Seibel – „Wenn schon falsch, dann auch richtig!“ – Kabarett

Irgendwie läuft doch was falsch. Die Welt ist unangenehm voll von windschnittigen Populisten, stumpfen Technologie-Nerds und fröhlichen Hedonisten, die ihr SUV mit aufs Kreuzfahrtschiff nehmen wollen. Wir haben geistigen Stillstand in selbstfahrenden Autos, man testet die Wirkung von Mauern gegen Armut, und die einzige Antwort auf politische Gesichtslosigkeit ist das Burkaverbot.

Nur: Was ist die richtige Reaktion? Wohin steckt man sich seine politische Wut?

Es gibt einen Weg. Den meisten ist er zu abstoßend, man will sich nicht die Hände schmutzig machen, und die Zahl der persönlichen Opfer ist schwer kalkulierbar – aber Thilo Seibel hat es trotzdem getan: Er hat sich parteipolitisch engagiert. Einmal im Leben handeln statt reden!

Dabei musste er zwei für einen Kabarettisten niederschmetternde Erfahrungen einstecken: Erstens reden andere noch mehr. Und zweitens kann politischer Protest ganz schnell in einer geschlossenen stationären Behandlung enden.

Zum Glück helfen bei der Therapie ein polnischer Schlachtarbeiter, ein leidenschaftlicher Franzose und Horst Seehofer.

Ein Kabarettprogramm, das mit harten Fakten und brüllkomischen Parodien eine unerhörte Geschichte erzählt. Über das Nichtige im Falschen, das Schlichte im Stumpfen und richtige Lumpen in den falschen Ämtern.

„Seibels pointierte Metaphern erfordern schnelles Mitdenken“ und sind „zum Schreien komisch“, und er „erschreckte, während man sich den Bauch vor Lachen hielt“ – darauf konnte sich die Presse von Lüneburger Zeitung bis zu den Wolfsburger Nachrichten einigen. Die Rheinpfalz wähnt gar „Seibel auf dem Weg, einer der großen unbequemen Kabarettisten der Republik zu werden“.

Regie: Molly Spitta

http://www.thiloseibel.de/