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MGV Eufonia – seit 25 Jahren zu Gast in Sürth

„Unter dem Motto >> In Freud und Lied zum Leid bereit << eilen die Eufonisten, wie sie in ihrer Heimatstadt Brühl kurz genannt werden, nun seit gut 10 Jahren von Erfolg zu Erfolg. Die Karten gehen weg wie warme Semmeln, nur wer sich früh genug anstellt, hat Aussichten, sich welche zu sichern.“
So lautete der erste Absatz der Ankündigung zu Eufonias erstem Gastspiel am 06.05.1995 in Sürth. Von „rund 20 Männern“ mit einem Durchschnittsalter „deutlich unter 30“, von einem Pianisten, der sie begleitet und einer Dirigentin, die sie leitet, war die Rede.
Seitdem kommen die Eufonisten jährlich nach Sürth in den Pfarrsaal sorgen für eine volle Hütte.

Viel geändert von damals bis zum Silberjubiläum hat sich nicht. Noch immer singen die Jungs begleitet von einem Pianisten und geleitet von einer Dirigentin. OK, das Durchschnittsalter liegt nicht mehr „deutlich unter 30“, aber durch jungen Zuwachs auch nicht weit drüber.

So kann man auch heute noch den dritten Absatz der damaligen Ankündigung mit bestem Wissen und Gewissen weiterhin nutzen:
„In den Konzerten präsentieren die Eufonisten kaum Werke der klassischen Männerchorliteratur. Vielmehr werden in den Programmen (…) pfiffige Arrangements alter Schnulzen und hochaktueller Stücke, selbstgeschriebene Mini-Operetten oder vierstimmige Vertonungen klassischer Orchesterwerke zum Besten gegeben. Die Maxime des Chores ist es dabei, witzig und intelligent zu unterhalten und auf keinen Fall das Zwerchfell der Konzertbesucher zu schonen.“

Auch im Frühjahr 2020 werden die Eufonisten wieder zu Gast in Sürth sein:

EUFONIA – HERRENGEDECK

Geschichten aus tausend und einer Bar

 

Der Kartenvorverkauf für die Konzerte in Sürth von Eufonias neues Programm „Herrengedeck“ beginnt am Freitag, den 28.02.2020 — wie immer einen Monat vor dem Konzertwochenende.

Die 25 Herren um ihre Leiterin Dorothea Kares werden sich in dieser Staffel mit den Chancen und Gefahren der Kneipenkultur auseinandersetzen. Aus der Musikbox erklingen Hits von Bach bis BAP.

 

Die Konzerte Pfarrsaal von St.Remigius, Sürther Hauptstr./Ecke Rheinaustr. finden statt am

Samstag, den 28.03.2020
und am
Sonntag, den 29.03.2020.

Alle sind willkommen am Stammtisch teilzunehmen, samstags um 20 Uhr und sonntags um 18 Uhr. Wer dabei sein möchte, sollte sich allerdings seinen Deckel (16,-€/erm. 11.-€ (Kinder/Schüler/Studenten)) in Sürth bei folgenden Vorverkaufsstellen sichern:
– Pfarrbüro St. Remigius, Rheinaustraße 6
– Buchhandlung Falderstr., Falderstraße 37

– Lotto Sürth – Lang & Koch, Sürther Hauptstr. 191

Weitere Konzerttermine:

04.01. – Premiere / 05.01.2020 – Galerie am Schloss, Brühl

01.02. / 02.02. – Galerie am Schloss, Brühl

08.02. / 09.02. – Galerie am Schloss, Brühl

07.03. / 08.03. – Dorothea Tanning Saal im Max Ernst Museum, Brühl

22.05. – Oberstdorf Haus, Oberstdorf

31.05. – BrühlerMarkt, Rathausinnenhof, Brühl

07.06. – Rheinforum, Wesseling

Informationen finden Sie auch auf der Homepage www.mgv-eufonia.de.

 

Donnerstag 13.02.2020 – 20 Uhr

Die Couchies – „Die Drei vom Sofa“ – Köln-Premiere

Die Größe der Bühne ist den drei Ausnahmeswingern Hank Willis, Colt Knarre und Couchy Couch egal.

Ihre Show findet auf dem Sofa statt.

Eng sitzen sie mit Geige, Gitarre und Kontrabass und lassen das Publikum an ihrer Nähe teilhaben.

In der Mitte Couchy Couch mit ihrer unvergleichlichen Stimme.

Fast vergessene Schlager aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts und eigene Songs schießen frech bis verliebt aus den Sprungfedern.

www.diecouchies.de

Die Kunst des Mosaiklegens kommt aus dem Orient. Man begann mit großen Mustern, die aus geometrisch geschnittenen Scheiben aus Stein oder Mamor bestanden. Allmählich wurden die die Steinchen kleiner und die Muster feiner. Aus der Alexandrinischen Zeit kennt man die ersten figürlichen Darstellungen aus Mosaiksteinen. Im Veitsdom zu Prag existiert noch ein Mosaik aus dem 14. Jahrhundert.
In Deutschland sind die ältesten Mosaikkunstwerke in der Schlosskapelle zu Marienburg und die Marter des Evangelisten Johannes im Dom zu Marienwerder (1380) zu bestaunen. Später verdrängte die Freskomalerei das Mosaik und erst im 19.Jahrhundert besann man sich wieder dieser alten Kunst der Bildgestaltung.
Die alte Mosaikwerkstatt Rheinische Mosaikwerkstätte P. Beyer & Söhne befand sich in Köln-Bayenthal, Goltsteinstraße 30. Der Inhaber Peter Beyer war gelernter Maurer und gründete diese Werkstatt 1874. Er war mit Anna Catharina geb. Kolping verheiratet, einer Nichte des Gesellenvaters Adolph Kolping. Beide bekamen acht Kinder. Er war auch Mitglied in dem von Adolph Kolping gegründeten Gesellenvereins, der 1849 in Köln gegründet wurde.
Zeitweise hatte seine Werkstatt über zehn Mitarbeiter. Zusammen mit seinen Söhnen stellte die Werkstatt monomentale Mosaike, hauptsächlich für Sakralbauten her.
1872 wohnte die Familie auf der Severinsstraße. Die Zwillinge Wilhelm und Ludwig wurden am 12.10 d.J. geboren. In St. Maria in Lyskirchen wurden sie getauft. Die Kinder wuchsen im Vringsveedel, Am Perlengraben, Am Griechenmarkt und in der Poststraße auf. Danach zog die Familie nach Bayenthal, das in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts noch nicht zu Köln gehörte.
Der ältere Zwilling Wilhelm wurde in Brühl Volksschullehrer und der jüngere, Ludwig, erlernte früh mit seinem Bruder Aloys das Handwerk des Mosaizisten. Die Töchter Christine und Therese halfen bei der Büroarbeit. Später stieg auch ein Enkel des Peter Beyer: Willy Beyer (*1899, +1945) in die Firma ein. Er sollte die Werkstatt weiterführen. Doch er starb im 2. Weltkrieg, im russischen Gefangenenlager und so schloss die Werkstatt 1952 für immer ihre Tore.
Ur-ur-enkelin Monika Böcher geb. Beyer hat sich mit ihrem Vater Willi Beyer aus Rodenkirchen (Enkel des Volksschullehrer WilhelmBeyer) seit dem Jahr 2006 auf die Spurensuche ihrer Vorfahren und der alten Werkstatt gemacht. Sie reisten zu vielen Orten, um sich einen Überblick über die Werke zu beschaffen.
Durch einen glücklichen Zufall gelangten 2013 ca. 70 Vorlagen (sog. Kartons) von hergestellten Mosaiken in den Familienbesitz. Diese wurden 2015 dem Historischen Archiv des Erzbistums Köln übergeben und werden seitdem dort aufbewahrt
Kölner Kirchen wie St. Severin, St. Ursula, St. Michael, St. Agnes und St. Aposteln sind nur ein paar der uns bekannten Kirchen, in denen sich noch Mosaike aus der Beyerschen Werkstatt befinden. Aber auch in der Umgebung Kerpen-Türnich, Düren, Trier, Rolduc bis nach Nijmegen und Straßburg sind Arbeiten aus der Werkstatt von Beyer zu bewundern. Viele der Mosaiken wurden im zweiten Weltkrieg unwiederbringlich zerstört.
Auch der berühmte Verwandte, der katholische Priester Adolph Kolping, wurde in einem Mosaik aus rund 15000 geschliffenen venezianischen Glaskörperchen verewigt. Das Mosaik hat 600-700 Farbabstufungen und hängt in Kolpings Geburtsort Kerpen.
Auch in Rondorf befand sich ein altes Mosaik aus der Werkstatt Beyer vom Lamm Gottes.
Es war im ersten Altar der 1899 gebauten Kirche Hl. Drei Könige an der Rondorfer Hauptstraße eingelassen. 1963 musste der durch Nässe beschädigte Altar ersetzt werden. Zunächst wurde es noch in der alten Kirche aufbewahrt . Im Zuge des Umzugs in die „neue“ Kirche (1989) bat der damalige Pfarrer Maur ein Gemeindemitglied, es in Verwahrung zu nehmen. Seit dieser Zeit war das Mosaik in der Versenkung eines Rondorfer Kellers verschwunden und tauchte erst Jahrzehnte später wieder auf. Monika Böcher, die auch Sängerin im Kirchenchor Cäcilia von Rondorf ist, erfuhr davon und hat inzwischen eine Restaurierung veranlasst. Jetzt wartet es auf eine würdige Wiederverwendung in der Pfarrei „Rund um Immendorf“.
(Text: Carola Steiner, 1/2020)

Eine bunte Adventszeit liegt hinter uns.

Im Rahmen unseres „Lebendigen Adventskalenders“ haben sich fast jeden Abend Nachbarn bei unterschiedlichsten Gastgebern getroffen. Eine bunte Mischung aus Weihnachtsliedern, Andacht, Geschichten und Musik hat uns auf Weihnachten eingestimmt und bei Plätzchen und Glühwein haben wir in der hektischen Adventszeit abends in netter Runde innegehalten.

Unsere Aktion „Weihnachten miteinander“ hat Menschen zusammen gebracht, die bereits vor Weihnachten Zeit miteinander verbracht haben und in Kontakt bleiben werden. Wie schön!

Und am 3. Advent haben wir unseren Weihnachtsmarkt vor dem Kloster gefeiert. Ein Veedels-Weihnachtsmarkt wie er sein soll! Wer nicht dabei sein konnte, findet hier ein paar Fotos.

In den Arbeitsgemeinschaften laufen die Projekte weiter. Insbesondere die Vorbereitungen für Karneval sind in vollem Gange. Und auch zu den Themen Integration und Kunst tut sich etwas.
Aber auch das Orgateam des nächsten Straßenfestes geht jetzt mit neuer Kraft an die Arbeit. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, für alle, die dabei sein wollen – mit Stand oder Programm – eine Mail an info@raderbergundthal.de zu senden.

Schon am 25. Januar empfangen wir die Dreigestirne aus Kierdorf und Rodenkirchen – in diesem Jahr eine ganz besondere Veranstaltung, da unser 1. Vorsitzender Uli als Prinz die Session in Kierdorf begeht!
Der Februar steht dann natürlich voll im Zeichen von Karneval. Geplant sind Karneval mit Pänz an Wieverfastelovend, unsere berühmte Mitsing-Party an Karnevalssamstag und natürlich wieder die legendäre Sündenverbrennung am Veilchendienstag!

Am 12. März findet unser zweiter Abend der Ideen statt. Wir sammeln Ideen und schauen, was sich schon tut – im neuen Format! Um 19 Uhr geht´s los im Pfarrsaal der Philippus-Gemeinde in Raderthal. Auch Nicht-Mitglieder sind herzlich eingeladen, mit uns gemeinsam unser Veedel zu gestalten!

Viele Grüße und einen guten Start ins Jahr 2020 wünscht
das Team von RADERBERG und -THAL e. V.

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Freitag 07.02.2020 – 20 Uhr

Mia Pittroff – „Wahre Schönheit kommt beim Dimmen“ – Kabarett

Warum ist der Ingwer der Messias unter den Knollengewächsen?

Und ist er diesem Ruhm wirklich gewachsen? Warum schaut dein ganzer Freundeskreis plötzlich nur noch tagelange Serien? Sind die Lücken nicht die schönsten Momente im Lebenslauf?

Wieso ist „Do what you love and love what you do!“ das neue Arbeitscredo oder wäre es nicht schöner stattdessen einfach gar nichts zu tun?

Wieso gibt es auf einem Park-und-Reit-Parkplatz keine Ponys?

Warum ziehen sich die Leute in Pornos immer nur aus und nie mal was Schönes an? Und warum knüpfen Berliner Hipster plötzlich wieder Makramee-Blumenampeln?

Und während selbst die Nachbarskatze ihren eigenen Instagram-Account pflegt, stellt Mia Pittroff ganz lakonisch fest:

Wahre Schönheit kommt beim Dimmen!

Die gebürtige Fränkin und Wahlberlinerin schnappt ihre treffsicheren Pointen immer da auf, wo sie sich gerade befindet. Und sie befindet sich so ziemlich überall: zwischen Provinz und Großstadt, zwischen Dialekt und Hochdeutsch, zwischen Kindern und Karriere und nicht zuletzt zwischen den Jahren. Pittroff ist Mitte-Ende Dreißig, altersmäßig also weder Fisch noch Fleisch, sie ist vordergründig nett und hintersinnig böse.

Sie ist charmant, aber immer auf den Punkt!

Mia Pittroff lässt sich nicht verorten und in keine Kabarett-oder-Comedy-Schublade stecken. Mia Pittroff ist einfach da und ihre schönen, poetischen, nachdenklichen aber manchmal auch einfach hinterfotzigen Beobachtungen sollte man nicht verpassen. Egal wo man sich gerade befindet.

„Mia Pittroff linst mit einer hochgezogenen Augenbraue durch die Gesellschaftslupe, tänzelt vergnügt an ihre Staffelei und pinselt eine herrlich absurde, subtile bis subversive Collage. Fabelhaft!“

Bonner Generalanzeiger

http://www.kultus-agentur.de/miapittroff.html

Die Mayersche Buchhandlung Köhl hatte den in Rodenkirchen lebenden Autor Heribert Schwan zu einer Lesung aus seinem Buch „Spione im Zentrum der Macht – Wie die Stasi alle Regierungen seit Adenauer bespitzelt hat“ eingeladen. Das Interesse an der Veranstaltung war so groß, dass die Buchhandlung kurzfristig beschloss, den Abend ins Brauhaus Steeps zu verlegen. Dr. Heribert Schwan ließ so spannend wie ein Krimi deutsch-deutsche Geschichte Revue passieren. Die hoch peinliche Spionageaffäre, als Günter Guillaume als DDR-Agent in direkter Nähe von Willy Brandt enttarnt wurde, der Kanzler zurücktrat, war aber nur die Spitze des Eisbergs. Denn es dürften Tausende DDR-Spitzel gewesen sein, die über die BRD-Regierung in Bonn berichteten. Besonders spannend: Aus welchen Milieus und mit welchen, oft gescheiterten Lebensläufen, kamen die Stasi-Spione? Warum stellten sie sich in den Dienst des Ministeriums für Staatssicherheit? Bei wem ließ sich die „Romeo“ bzw. „Julia“-Taktik anwenden? Welche perfide psychologische Rolle spielten Führungsoffiziere? Schwans Antworten basieren nicht nur auf 70.000 Blatt Stasi-Akten, sondern vor allem auf die Akten der Ermittlungsbehörden in Karlsruhe und zahlreichen Interviews, die der ehemalige Journalist vom Deutschlandfunk, WDR und Kohl-Biograph geführt hat. Als Zeitzeuge war Fritz Pleitgen, WDR-Intendant 1995-2007, auch bei der anschließenden Diskussion eingeladen. Das faszinierende Buch gibt es im Buchhandel zu kaufen.

(Bericht und Foto: Beatrix Polgar-Stüwe)

Donnerstag 06.02.2020 – 20 Uhr

Jonas Greiner – „In voller Länge“ – Der größte Kabarettist Deutschlands – Köln-Premiere

Jonas Greiner ist die Nachwuchshoffnung der ostdeutschen Comedy- und Kabarettszene. „Diesen Namen sollte man sich merken, denn der sympathische 20-jährige hat nicht nur körperlich das Potential, ein Großer in der Deutschen Kabarettszene zu werden.“, schrieb der Münchner Merkur bereits 2017. Der mittlerweile 22-jährige Thüringer ist seit etwa 2 Jahren auf den Bühnen Deutschlands unterwegs und inzwischen weit über seine Heimat hinaus bekannt. So war er bereits 2018 beim NDR Comedy Contest zu Gast und im Frühjahr 2019 in der HumorZone-Gala auf ARD und MDR zu sehen, wo er von Olaf Schubert als Newcomer des Jahres mit dem „Güldenen August“ ausgezeichnet wurde. Im Herbst 2019 feiert er mit seinem Soloprogramm „In voller Länge“ Premiere.

Greiner beschäftigt sich in seinem Solo-Debüt mit den Fragen, die einen jungen Mann in der heutigen Zeit umtreiben: „Was nützt mir dieses Abitur?“, „Was soll bloß aus mir werden?“, oder „Wer sind Sie und was machen Sie in meiner Wohnung?“ Der mit 207 cm Körpergröße wohl größte Kabarettist Deutschlands nimmt seine Zuhörer mit auf eine Reise vom Hier und Jetzt und den Problemen unserer Zeit bis hin zur ganz großen Weltgeschichte. Dabei betrachtet er die Welt mit viel Ironie, manchmal spitz und manchmal frech. Jonas Greiner schafft es, Gesellschaftskritik und scharfsinnige Beobachtungen mit alltäglichen, lustigen Geschichten zu verknüpfen und liefert so eine erfrischende und einzigartige Kombination aus Inhalt und Humor – echtes Stand-Up-Kabarett sozusagen.

Am meisten im Visier des jungen Mannes ist immer er selbst. Egal ob Körpergröße, Schullaufbahn oder Berufswahl – Jonas Greiner nimmt es mit Humor. Getreu dem Motto: Das Leben ist zu schön um kurz zu sein.

https://www.jonasgreiner.com/

Samstag 08.02.2020 – 20 Uhr

Andreas Gundlach – „Das Buttermesser – mein Streichinstrument“ – Musikcomedy

Es gibt für alles eine App? Aber im Fach „Broteschmieren“ ist ein Top-Smartphone nur etwa so fortschrittlich wie eine alte Heimorgel, von der man seinerzeit auch glaubte, sie könne alles: z.B. jedes Streichinstrument imitieren – mit Ausnahme des Buttermessers… So etwa sagte es Klaus Wunderlich, dereinstigeHeimorgel-GottimWeltwirtschaftswunder. KommenSiesichauchmanchmalvorwieeine alte Heimorgel? Sollen alles gleichzeitig können; am Besten auf Knopfdruck; und dann soll’s auch noch schön klingen? Na vielen Dank. Wie das aber doch gehen kann, zeigt Andreas Gundlach auf seinem originellen Instrumentarium: von Panflöte bis Kazoo, von Schlagzeug bis Gitarre – und natürlich: auf seinem kleinen, feinen Konzertflügelchen.

Eine humorvolle Multitasking-Show, die den klaren Unterschied macht zwischen Escort-Service und Begleitautomatik, besonders wenn der Künstler seine eigenen Lieder untermalt. Dabei kommt nie Langeweile auf, denn in Gundlachs Werkseinstellungen sind sämtliche Musikstile vorprogrammiert, und darüberhinaus gibt es noch genug freien Speicherplatz für Publikumswünsche.

http://www.andreas-gundlach.de/

Sonntag 09.02.2020 – 18 Uhr

Sabine Domogala – „Hilfe ist unterwegs“ – Comedy

Jetzt wird alles gut! In ihrem neuen Comedy-Solo zeigt Sabine Domogala als Ausnahmetrainerin, als Sonderfall der Motivationsszene, als Beraterin ohne Not, was es bedeutet, hartnäckig und kompromisslos hilfsbereit zu sein. „Ich nehme das Schicksal von jedem in die Hand, der meinen Weg kreuzt!“ erklärt Domogala und ergänzt: „Helfen ist einfach meine Bestimmung! Wo ich auch bin, ist die Not riesengroß!“ Darum unterstützt sie alle und jeden frei von Zweifel oder Zurückhaltung mit den neusten Selbsthilfetools wie dem „Wunschloch“ und der „Karmakröte“.

Keine Frage, da kommt was auf uns zu!