Sie möchte Altersgenossinnen – und damit natürlich auch sich selbst – stärken und ermutigen. „ Als Frau über 50 kann man sich in unserer Gesellschaft leicht links liegen gelassen fühlen. Wenn die Kinder aus dem Haus sind, die Fältchen und vielleicht auch die Pfunde mehr werden und man (bzw. Frau) in der Werbung kaum noch vorkommt, außer vielleicht für Medikamente und Rollatoren, macht das was mit einer Frau“, sagt Ike Bolik augenzwinkernd.

Frauen älteren Semesters sollten aber nicht auf die leeren Stoppelfelder schauen, sondern auf die vollen Scheunen ihres Lebens (frei nach Viktor E. Frankl), meint die Musikerin, die auch als Sprecherin, Schauspielerin und ausgebildete Krankenschwester aktiv ist.  Mit Lebenserfahrung, Dankbarkeit, Neugier und Kreativität kann es positiv in einen neuen Lebensabschnitt gehen. „Und es lohnt sich für Best Ager, in die Zukunft zu investieren, denn die Jahre zwischen 60 und 90 sind genauso lang, wie die zwischen 30 und 60“, fügt sie hinzu.

Ike Bolik hat diese Botschaft in einen Song und ein Musikvideo gepackt.

Melodiös und tanzbar, kam der Song bei den ersten Testpersonen sehr gut an: „Über 50 Frauen über 50 haben mir ein Handyvideo davon geschickt, wie sie den Refrain mitsingen. Freundinnen haben Freundinnen angeschrieben, das war wie eine Welle der Solidarität und hat mich unheimlich gefreut. Die Handyvideos sind ausnahmslos alle in das Musikvideo eingebaut worden – die Vielfalt der unterschiedlichen Typen von Frauen begeistert mich und ich freue mich total auf die Veröffentlichung“.

Diese wird im Rahmen eines Online-Live-Konzerts am 09.05.2021 (Muttertag) von 18.00 bis ca.19.30 Uhr stattfinden. Wer dieses Konzert kostenlos miterleben möchte, kann sich dazu ganz einfach auf Ikes Homepage www.ikebolik.com anmelden. Man erhält dann eine Bestätigungsmail mit einem Link, den man in seinen Internet-Browser eingibt und kann dann ganz komfortabel von zuhause aus zuschauen. Man darf ein buntes Programm erwarten: Ike wird gemeinsam mit dem Ex-Wise-Guy Eddi Hüneke, aus dessen Studio der Livestream gesendet wird, das ein oder andere gemeinsame Lied singen, Ikes allererstes Musikvideo (sehr Achziger!) wird gezeigt, sie liest aus ihrem Erstlingswerk “Pilgern versus Pauschalreisen“ und spricht über ihre Arbeit inder Palliativmedizin. Dabei wird sie am Piano begleitet von dem jungen Rondorfer Pianisten Jannick Brändel.

„ Ich habe etwa zwei Jahre an dem Song „Frauen über 50 (stark und schlau)“ gearbeitet. Im Vergleich dazu entstehen andere Songs in Stunden oder Wochen, wenn man das Feilen und Ausprobieren mitrechnet. Es gab im Vorfeld viele Versionen, aber die endgültige entstand erst unter der Mitwirkung meinesMusikproduzenten Jan Niemeyer, der sein Studio in Köln Braunsfeld hat. Er ist Multi-Instrumentalist und hatte einfach ganz frische Ideen, auf die ich mit meinem eher basismäßigen Gitarrenspiel nicht gekommen bin“.

Wobei Ike Bolik auch dankbar ist für ihre kompositorischen Fähigkeiten an der Gitarre. „Denn meistens kommt bei mir die Inspiration für Text und Melodie gleichzeitig; so kann ich meine musikalischen Einfälle jedenfalls grob skizzieren und dann zur Weiterentwicklung an andere Musiker*innen weitergeben. Meine persönlichen Kernkompetenzen sind aber der Text und der Gesang.“ Rund 300 Lieder sind auf diese Weiseaus Ike Boliks Feder im Laufe der Jahre geflossen, oft auch zur persönlichen Krisenbewältigung, wie sie sagt. Ike schreibt aber auch sehr gerne zu bestimmten Anlässen, wie z.B. für Hochzeiten, Geburtstage oder auch für Trauerfeiern. „Einmal hat mich ein Palliativ-Patient gefragt, ob ich ein Schlaflied für ihn schreiben kann. Ich fragte ihn, welche Begriffe denn darin vorkommen sollten und notierte seine Wünsche. Von dem Lied und anderen Aussagen, die dem Patienten ein Anliegen waren, haben die Musiktherapeutin und ich dann eine Audio-CD gemacht. Es war diesem Patienten wichtig und ein Trost, etwas zu hinterlassen. „ Ich jedenfalls werde wohl einen Haufen Papier hinterlassen“, lacht Ike Bolik, „denn ich werde es wohl nicht schaffen, bis zu meinem Lebensende meine ganzen Notizen einzuscannen. Doch ich denke, bis dahin ist noch Zeit, aber wer weiß…?“ Geplant hat Ike Bolik auf jeden Fall aber noch Einiges. Zum Beispiel die Gründung eines regelmäßigen Meetups zur Vernetzung von Altersgenossinnenaus der Region. „Hoffentlich dann bald mal wieder in echt. Wenn’s sein muss, aber auch erstmal digital, Corona kann uns zwar den Rasen zertreten, wird uns aber nicht stoppen!“

(Text:PN)

Förderung in Höhe von 1,24 Millionen Euro durch das Land NRW 

„Neue Wege“ heißt das Programm des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRWKULTURsekretariat. Es unterstützt die Profilbildung der kommunalen Theater und Orchester im Land. Die Kinderoper Köln wird mit 1,24 Millionen Euro seit der Spielzeit 2020/21 bis Ende der Spielzeit 2021/22 gefördert.  

Der stadtkölnische Beitrag für das interkommunale und vom Land NRWmitfinanzierte Projekt „Kinderoper Neue Wege“ wird auf 557.900 Euro für die Spielzeit 2021/22 festgesetzt. Zur Finanzierung dieses Beitrags wird ein Teil des im Wirtschaftsplan der Bühnen Köln vorgesehenen Betriebskostenzuschussanteils der Oper für die Spielzeit 2021/22 umgewidmet. Die Bereitstellung der Mittel erfolgt damit im Rahmen des bereits beschlossenen Budgetsder Bühnen Köln. Dies hat der Rat der Stadt Köln am Dienstag, 23. März 2021, beschlossen. Zudem wurde der Eintrittspreis für erwachsene Besucher*innen der Kinderoper Köln von 12,50 Euro auf 20,00 Euro angepasst. Hiervon ausgenommen ist die Begleitperson minderjähriger Kinder, diese zahlt weiterhin den Eintrittspreis von 12,50 Euro.  

Die Oper Köln hat 1996 als erstes Opernhaus Europas eine eigene Bühne für Kinder eröffnet. Werke der großen Opernliteratur werden für junges Publikum und Opern-Einsteiger in eigener Bearbeitung auf die Bühne gebracht. Hinzu kommen Auftragswerke, die am jetzigen Standort der Kinderoper Köln im Staatenhaus uraufgeführt werden. In den letzten 25 Jahren wurde die Vorstellungsanzahl für eine größere Zuschauer*innenkapazität ebenso erhöht wie die Veranstaltungszahl und das Begleitangebot der Abteilung „Theater und Schule“. Durch die Projektförderung „Neue Wege“ sind eine Konsolidierung und der Aufbau eines eigenen Ensembles und Personalstabs für die Kinderoper möglich.  

Eine Vorreiterrolle an deutschen Opernhäusern nimmt das Projekt „Oper für Jung und Alt“ ein, das Menschen mit Demenz und ihren Begleiter*innen Opernbesuche in der Kinderoper Köln gemeinsam mit Jüngsten oder Schulklassen ermöglicht. Das Projekt wurde mit dem Rudi Assauer Preis ausgezeichnet. Weitere Auszeichnungen der Kinderoper Köln unter anderem mit dem Opern Award! 2019 für das „Beste Education-Programm“ bundesweit zeigen die hohe Akzeptanz und Relevanz der Kinderoper Köln. Zudem ist die Kinderoper UNICEF-Patin.  

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert seit 2019 die Profilbildung kommunaler Theater und Orchester. Für das Förderprogramm „Neue Wege“ stehen von 2019 bis 2022 insgesamt 25 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel sollen die Stärkung und Ausbildung besonderer Profile, von künstlerischer Qualität und künstlerischen, organisatorischen, strukturellen oder experimentellen Impulsen fördern. Die Entscheidung über die zu fördernden Projekte trifft eine Fachjury. In Partnerschaft mit dem Kulturministerium NRW erfolgt die Steuerung durch das NRWKULTURsekretariat (Wuppertal) als Verbund der theater- und orchestertragenden Städte in NRW.

(Text: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Robert Baumanns)

Vereine und Verbände sollen in ihrer Gremienarbeit gestärkt werden

Der Rat hat in seiner Sitzung am Dienstag, 23. März 2021, die Vergabe von Betriebskostenzuschüssen an sechs Interessenvertretungen der freien Szene beschlossen.

Diese Förderungen haben zum Ziel, die Vereine und Verbände in ihrer Gremienarbeit für Kulturschaffende der freien Szene zu stärken und sie mit der Förderung von Strukturkosten (etwa Personalkosten, Büromieten oder Werbekosten) für eine größere Strahl- und Wirkungskraft gegenüber öffentlichen Förderorganisationen sowie politischen Vertreter*innen auf kommunaler und auf Landesebene zu unterstützen.

Die freie Kulturszene in Köln ist eine wirkungsmächtige sehr heterogene Branche mit sehr speziellen Angeboten an die Bürger*innen unserer Stadt sowie mit sehr speziellen Herausforderungen für eine dauerhafte Existenz. Bereits vor der Corona-Pandemie war klar, dass sich eine Kunstsparte besonders dann mit ihren speziellen Themen und Problemen öffentliches Gehör verschaffen kann, wenn sie über eine gute Netzwerkstruktur verfügt,

so Kulturamtsleiterin Barbara Foerster.

Corona hat die Notwendigkeit der Kulturszene, öffentliches Gehör für berufliche und projektbezogene Interessen zu erhalten, extrem vergrößert. Diese strukturstärkende Förderung ist also gerade jetzt umso wichtiger. Ebenso kann sich eine zielführende Kulturförderung nur im Austausch mit den zu fördernden Kulturschaffenden weiterentwickeln. Das heißt: Auch für Verwaltung und Politik ist der Dialog mit diesen Netzwerken elementar.

Als Interessenvertretungen gelten dem Verständnis der Kulturverwaltung nach Vereine oder Netzwerke, deren Mitgliederstruktur repräsentativ für die Kulturszene in Köln beziehungsweise einer Teilszene ist, und die für ihre Mitglieder sowie weitere Kulturschaffende projekt- oder berufsbezogene Beratungsangebote schaffen sowie Netzwerkprojekte, Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit oder Lobbyarbeit gegenüber Politik und Verwaltung übernehmen und vorantreiben.

Folgende jährliche Förderungen sind ab 2021 bis 2023 (unter Haushaltsvorbehalt) vorgesehen: Literaturszene Köln e.V. 16.000 Euro  Art Initiatives Cologne (AIC) Kunstinitiativen Köln e.V. 18.000 Euro  Initiative Freies Theater Köln (IFT Köln) 20.000 Euro KLUBKOMM e.V. 20.000 Euro KINOAktiv e.V. 12.000 Euro KulturNetzKöln e.V. i. Gr. 14.000 Euro

Bei weiteren Fragen können sich Interessierte an das Kulturamt, Kerstin Maida, Telefon 0221 / 221-35730, wenden.Vergabe der institutionellen Förderung von Interessenvertretungen der freien Szene

(Text:Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Robert Baumanns)

Alle Termine im April 2021 im COMEDIA Theater
1.4. Do 10:30 Uhr Monsta | Ich pass auf dich auf, wenn du schläfst … 4+
8.4. Do 20:15 Uhr Zärtlichkeiten mit Freunden: Rico Rohs und das Ines Fleiwa Quartett | COMEDIA
und Orangerie Theater päsentieren
9.4. Fr 20:15 Uhr Delayed Night Show mit Quichotte und Gästen | COMEDIA und Orangerie Theater
päsentieren
10.4. Sa 15:00 Uhr Monsta | Ich pass auf dich auf, wenn du schläfst …4+
10.4. Sa 19:00 Uhr Wegklatschen | Applaus für Bonnie und Clyde | von Sergej Gößner | PREMIERE!
10.4. Sa 20:15 Uhr Andy Strauß: Life of Andy | COMEDIA und Orangerie Theater päsentieren
11.4. So 15:00 Uhr Monsta | Ich pass auf dich auf, wenn du schläfst … 4+
11.4. So 18:00 Uhr Wegklatschen | Applaus für Bonnie und Clyde | von Sergej Gößner 13+
11.4. So 18:15 Uhr Dagmar Schönleber: Respekt | COMEDIA und Orangerie Theater päsentieren
13.4. Di 10:30 Uhr Satelliten am Nachthimmel | Anderssein kann man überall von Kristofer Blindheim
Grønskag 10+
13.4. Di 11:00 Uhr Wegklatschen | Applaus für Bonnie und Clyde | von Sergej Gößner 13+
13.4. Di 19:00 Uhr Wegklatschen | Applaus für Bonnie und Clyde | von Sergej Gößner 13+
14.4. Mi 10:30 Uhr Satelliten am Nachthimmel | Anderssein kann man überall von Kristofer Blindheim
Grønskag 10+
14.4. Mi 11:00 Uhr Wegklatschen | Applaus für Bonnie und Clyde | von Sergej Gößner 13+
15.4. Do 10:30 Uhr Satelliten am Nachthimmel | Anderssein kann man überall von Kristofer Blindheim
Grønskag 10+
15.4. Do 20:00 Uhr BEST OF POETRY SLAM mit Moderator Jean-Philippe Kindler und vier Gästen
17.4. Sa 15:00 Uhr Time Out |Ein Spiel um Geschwindigkeit von Christina Kettering 6+
18.4. So 15:00 Uhr Time Out | Ein Spiel um Geschwindigkeit von Christina Kettering 6+
18.4. So 17:00 Uhr Time Out | Ein Spiel um Geschwindigkeit von Christina Kettering 6+
18.4. So 19:00 Uhr Katie Freudenschuss: Einfach Compli-Katie!
20.4. Di 10:30 Uhr Time Out | Ein Spiel um Geschwindigkeit von Christina Kettering 6+
21.4. Mi 10:30 Uhr Time Out | Ein Spiel um Geschwindigkeit von Christina Kettering 6+
22.4. Do 10:30 Uhr Time Out | Ein Spiel um Geschwindigkeit von Christina Kettering 6+
23.4. Fr 20:30 Uhr Philipp Weber: KI: Künstliche Idioten! – Der Homo digitalis und seine analogen
Affen
24.4. Sa 20:00 Uhr Andreas Rebers: Ich helfe gern
24.4. Sa 20:30 Uhr Katinka Buddenkotte: KAWUMM – Ziemlich beste Worte | PREMIERE!
25.4. So 15:00 Uhr mutig, mutig | Ein Tanzstück nach dem Buch von Lorenz Pauli und Kathrin
Schärer6+
27.4.Di 10:30 Uhr mutig, mutig | Ein Tanzstück nach dem Buch von Lorenz Pauli und Kathrin Schärer
6+
28.4. Mi 10:30 Uhr mutig, mutig | Ein Tanzstück nach dem Buch von Lorenz Pauli und Kathrin Schärer
6+
28.4. Mi 20:00 Uhr Horst Evers | Früher war ich älter
29.4. Do 10:30 Uhr mutig, mutig | Ein Tanzstück nach dem Buch von Lorenz Pauli und Kathrin Schärer
6+
29.4. Do 20:00 Uhr Maren Kroymann: In my sixties
30.4. Fr 20:00 Uhr Abba jetzt! | Das unverschämte Abba-Tribut-Konzert

https://www.comedia-koeln.de/buehne/termine/

 

COMEDIA Theater für Junges Publikum im April 2021

PREMIERE am Sa. 10. April um 19 Uhr
Wegklatschen (13+)
Applaus für Bonnie und Clyde | von Sergej Gößner
Immer mehr Menschen in Europa wählen rechte Parteien, rechtsextremistische
Terroranschläge in Deutschland nehmen zu und die gesellschaftliche Mitte steht diesen
Entwicklungen ohnmächtig gegenüber.
Es reicht, finden fünf junge Menschen und beschließen selbst etwas gegen das Erstarken
der nationalen Kräfte zu unternehmen. Mit viel Phantasie und Humor begegnen sie dem
Hass auf den Straßen und in den sozialen Netzwerken. Von den ersten Erfolgen beflügelt,
werden die geplanten Aktionen der Gruppe jedoch immer gewagter und führen sie trotz
guter Absichten für ein verantwortungsvolles Miteinander bald schon von harmlosen
Streichen über Sachbeschädigung zur Gewalt an Menschen.
Eingebettet in eine Verhörsituation werden die Dynamiken innerhalb einer politisch
engagierten Gruppe sichtbar bei der Herausforderung, das Richtige zu tun.
Sergej Gößner hat die Geschichte von Bonnie und Clyde temporeich und überraschend neu
interpretiert. So sind bei ihm nicht eine Wirtschaftskrise und Armut der Auslöser dafür, dass
sich junge Menschen in einer Spirale der Gewalt verlieren, sondern ein
gesellschaftspolitischer Wendepunkt, der alle herausfordert, sich zu positionieren und die
Mittel politischen Aktivismus zu reflektieren.
Sa. 10.04.2021 um 19:00 Uhr PREMIERE
So. 11.04.2021 um 18:00 Uhr
Di. 13.04.2021 um 11:00 und 19:00 Uhr
Mi. 14.04.2021 um 11:00 Uhr


mutig, mutig (6+)
Ich trau mich was | UA
Ein Tanzstück nach dem Buch von Lorenz Pauli und Kathrin Schärer
Was ist eigentlich Mut? Und was bedeutet es mutig zu sein? Vielleicht einmal quer durch
den Fluss zu tauchen und wieder zurück? Schlägt die Maus vor. Nein, meint der Frosch.
Das ist doch nicht mutig. Aber vielleicht anstatt Mücken eine riesengroße Seerose zu
fressen? Totaler Quatsch für die Schnecke. Viel mutiger ist es doch, das eigene Haus zu
verlassen und einmal drumherum zu kriechen. Der Spatz schüttelt enttäuscht den Kopf.
Vier Freunde, Frosch, Maus, Schnecke und Spatz treffen sich am Flussufer und fordern sich
zum Wettkampf im mutig-sein heraus. Doch schnell wird klar, dass was für den*die eine*n
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit COMEDIA Theater
Telefon. 0221 888 77 301 / -333 Mobil. 0172 202 3813, E-Mail. astrid.hage@comedia-koeln.de, www.comedia-koeln.de
bedeutet, seine*ihre Angst zu überwinden, für den*die andere*n keine große Sache ist. Bis
der Spatz mit seiner Mutprobe alle überrascht.
So. 25.04.2021 um 15:00 Uhr
Di. 27.04.2021 um 10:30 Uhr
Mi. 28.04.2021 um 10:30 Uhr
Do. 29.04.2021 um 10:30 Uhr
Time Out (6+) – Eingeladen zu den Mülheimer Theatertagen 2021
Ein Spiel um Geschwimdigkeit von Christina Kettering | UA
Warum kommst du immer zu spät? Weil …
Für EINE ist klar: Alles muss schnell gehen und am liebsten wäre sie bereits am Ziel. Es
könnte so einfach sein – zack bumm, Vorstellung vorbei, Applaus. Wäre da nicht NOCH
EINER, der lieber Gedanken einfangen geht, sich Pflanzen und Tiere am Wegesrand
anschaut und auch sonst überhaupt keine Eile damit hat, irgendwo anzukommen. Für EINE
eine ganz schöne Herausforderung. Immer muss sie warten. Doch warum dehnt sich die
Wartezeit für sie so unerträglich wie ein durchgekauter Kaugummi aber für NOCH EINER
vergeht sie wie im Flug? Ist die Uhr kaputt, oder ist Zeit nicht für alle gleich? Und wer
bestimmt sie eigentlich, diese Zeit?
Das Stück und die Inszenierung sind im Rahmen von „Nah dran!“ Neue Stücke für das
Kinder- theater, ein Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendtheaterzentrums und des
Deutschen Literaturfonds e.V. mit Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien
gefördert worden.
Sa. 17.04.2021 um 15:00 Uhr
So. 18.04.2021 um 15:00 und 17:00 Uhr
Di. 20.04.2021 um 10:30 Uhr
Mi. 21.04.2021 um 10:30 Uhr
Do. 22.04.2021 um 10:30 Uhr


Monsta (4+)
Ich pass auf dich auf, wenn du schläfst – Nach dem gleichnamigen Buch von Dita Zipfel |
bearbeitet für das COMEDIA Theater von Jutta M. Staerk | UA
Wer sind eigentlich die Monster, die die Phantasie großer und kleiner Kinder bevölkern? Wo
wohnen sie und was können sie und können sie überhaupt was dafür, dass wir so schlecht
über sie denken? Haben Monster Eltern und Schulen und jemand, der ihnen Brote schmiert?
Ist „monstern“ eigentlich ein Job oder eine Berufung, eine Lebensaufgabe gar? Und wer
entscheidet, wo welches Monsta monstern darf?
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit COMEDIA Theater
Telefon. 0221 888 77 301 / -333 Mobil. 0172 202 3813, E-Mail. astrid.hage@comedia-koeln.de, www.comedia-koeln.de
Dita Zipfel hat darüber ein großartiges Buch geschrieben. Zu den Bildern von Mateo Dineen
lässt sie Monsta zu Wort kommen, in einem langen langen Monolog – äh, Brief. Denn in
seinem Kinderzimmer ist alles anders als sonst und Monsta ist verzweifelt. Dieses Kind
schläft und schläft und schläft und kein noch so gut gemachter Monsta-Act kann daran
etwas ändern. Und so erfahren wir, in welchen Nöten so ein Monsterchen steckt, wenn sich
einfach niemand gruseln will. Wie soll das nur weitergehen?
Monsta hat dazu zuguterletzt die beste aller Ideen …
Do. 01.04.2021 um 10:30 Uhr
Sa. 10.04.2021 um 15:00 Uhr
So. 11.04.2021 um 15:00 Uhr
Sateliten am Nachthimmel (10+)
Anderssein kann man überall | von Kristofer Blindheim Grønskag
Joni ist in eine normale Welt geboren mit Eltern und kleinem Bruder. Aber da gibt es noch
eine andere Welt. In ihrem Bauch. Ein ganzes Universum, das seinen eigenen Gesetzen folgt
und in dem alle Jonis Sprache sprechen. Wenn niemand sie versteht, stürzt sie sich in dieses
Universum, reist mit 44 Elefanten zum Mond, wird durch kosmische Stürme gerissen und
startet mit ihrem Bruder auf einer Rakete ins All, um Antworten auf ihre Fragen zu finden.
Warum sind wir da und wie finden wir zusammen?
Der Autor Kristofer Grønskag erzählt in seinem Stück eine poetisch-skurrile Geschichte
vom Anderssein und schafft damit eine kleine Liebeserklärung an das Fremde, das
scheinbar Unverständliche. Die Nachwuchsregisseurin Liljan Halfen nimmt uns in ihrer
Inszenierung mit auf die Reise durch Jonis Universum, erkundet die Grenzen der
Kommunikation und eröffnet uns mit phantastischen Visionen neue Perspektiven auf unsere
Vorstellung von der Welt.
Di. 13.04.2021 um 10:30 Uhr
Mi. 14.04.2021 um 10:30 Uhr
Do. 15.04.2021 um 10:30 Uhr

COMEDIA Theater informiert:

Im COMEDIA Theater findet 2021 NRWs größtes Arbeitstreffen und Festival für Junges Publikum statt – dafür sind jetzt die Weichen gestellt. Aus 48 Bewerbungen wurden von einer dreiköpfigen Fachjury die zehn Produktionen ausgewählt, die hier im Mai zu sehen sein werden – wenn irgend möglich live und vor Publikum!

Die Bandbreite an Formen des Theaters ist dabei enorm: vom Dokumentartheater zur Loveparade über höchst unterschiedliche Tanztheaterproduktionen wird der Bogen bis zur Lecture Performance über Selbstermächtigung gespannt. Eine interaktive Rauminstallation mit jungen Geflüchteten findet sich ebenso in der Auswahl wie eine Roman-Adaption, Autorenstücke stehen neben der Bearbeitung antiker Mythologie.Die Theater für Junges Publikum haben die (Zwangs-)Spielpause gut genutzt, rund die Hälfte der ausgewählten Produktionen sind erst im Lockdown zur (internen) Premiere gekommen.Hinzu kommen internationale Gastspiele, hier haben das teatret Gruppe 38 aus Aarhus/DK und BRONKS aus Brüssel/B bereits zugesagt. Das COMEDIA Theater zeigt sich mit einer Koproduktion mit der Compañia Aranwa aus Santiago de Chile „CYCLO – der Kreis des Lebens“ sowie mit „Werther in Love“.

„Wer spricht für wen?“ wird das Rahmenprogramm des diesjährigen WESTWIND Festivals übertitelt sein und der Frage nach kultureller Teilhabe für alle Generationen und Kulturen nachgehen. Geplant sind Impulsvorträge, ein kulturpolitisches Podium zu der Frage nach dem Grundrecht auf Kultur von Kindheit an, sowie die aktive Einbindung der jungen Besucher*innen. Ein von Jugendlichen konzipiertes WESTWIND TV und die Kinder- und Jugendjury sind hier nur zwei Beispiele. Der überwiegende Teil der Veranstaltungen im Rahmenprogramm ist digital geplant, so die Diskussionen der Fachleute über die gezeigten Produktionen, oder Lectures zu Rassismuskritik und Repräsentation. Lokale und internationale Künstler*innen begegnen im Forum Next Generation einer Gruppe von jungen Theatermacher*innen aus allen Theaterberufen – natürlich mit Abstand! Sie alle suchen neue Wege, die Woche zu einem inspirierenden Event und Arbeitstreffen zu machen.

Zum Abschluss des Festivals wird die Preisjury – bestehend aus Elisabeth Clarke-Hasters, Schauspielerin, Choreografin und Theaterlehrerin; Sergej Gößner, Schauspieler und Autor und Ulrike Stöck, Regisseurin und Intendantin Junges Nationaltheater Mannheim – das Preisgeld des Festivals in Höhe von 10.000 Euro vergeben. Die Publikumsjury, bestehend aus Kindern und Jugendlichen, wird ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro vergeben, gestiftet von der RheinEnergieStiftung Kultur.

WESTWIND ist das älteste und renommierteste Theatertreffen Nordrhein-Westfalens für Junges Publikum. In erster Linie finanziert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft wird das Arbeitstreffen des Landes jedes Jahr von einem anderen NRW-Theater ausgerichtet. Das COMEDIA Theater Köln ist nach 2011 und 2018 nun zum dritten Mal in der Gastgeber-Rolle.

Für die Auswahl zeichnen Jutta M. Staerk, künstlerische Leiterin des COMEDIA Theaters, Julia-Huda Nahas, freischaffende Regisseurin, Autorin und Kulturpädagogin und Brigitte Baggen, langjährige Kulturamtsleiterin aus Viersen verantwortlich.

Derzeit wird das Festival im Zeitraum 15. bis 21. Mai geplant – in der Hoffnung, dass es im Rahmen der Wiederöffnungsstrategie für den kulturellen Bereich möglich sein wird. Der Vorverkauf über die dann neu gestaltete WESTWIND Festival-Homepage startet sobald hierzu gesicherte Daten vorliegen. Sollte dies im Mai nicht möglich sein, wird die Festivalleitung nach einem geeigneten alternativen Zeitraum im Jahr 2021 suchen.

Förderer und Unterstützer sind: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Kunststiftung NRW, Stadt Köln, RheinEnergieStiftung Kultur.

 

Die Stücke im Festival WESTWIND 2021 im COMEDIA Theater

Die Auswahljury – Festival WESTWIND 2021 im COMEDIA Theater

Die Begründung der Auswahljury – Festival WESTWIND 2021 im COMEDIA Theater

Kultureinrichtungen werden bei der Durchführung ihrer Programme unterstützt

Die Stadt Köln will die freie Kulturszene in der Corona-Pandemie mit Sondermaßnahmen unterstützen. Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 4. Februar 2021, diese neuen Maßnahmen mit einer Gesamtlaufzeit vom 1. Januar 2021 bis 30. Juni 2021 beschlossen.

Ziel der neuen Corona-Sondermaßnahmen ist es, Kunst und Kultur in der Stadt wieder erlebbarer zu machen und Kultureinrichtungen bei der Durchführung ihrer Kulturprogramme unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie weiter zu unterstützen,

so Kölns Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach. Der Maßnahmenkatalog soll, wie auch in 2020, sowohl geförderte als auch nicht vom Kulturamt geförderte Kulturveranstalter im Blick haben und dazu beitragen, deren Liquidität zu sichern.

Mit den umfangreichen Corona-Sondermaßnahmen unterstützt die Stadt Köln Kulturschaffende dabei, ihre Arbeit trotz der weiterhin notwendigen Einschränkungen durch die Corona-Epidemie fortzusetzen. Die Kultur-Info-Stelle Corona unterstützt mit einem Informations- und Beratungsangebot,

so Kulturamtsleiterin Barbara Foerster. Die Corona-bedingte Förderstruktur sieht sechs Sondermaßnahmen vor. Eine davon ist die von Seiten des Kulturamtes zur Verfügung gestellte Kultur-Info-Stelle Corona. Diese informiert in telefonischen täglichen Sprechstunden und in Newslettern Kulturschaffende der freien Szene über Sondermaßnahmen, Bundes- und Landesförderungen und über städtische Corona-Regelungen.

Der bisherige Notfallfond Programm B wird abgelöst durch die Corona-Sonderförderung zur Struktursicherung freier Kulturvereine und Kulturbetriebe. Ziel ist die Vereinfachung und Anpassung an die tatsächlichen Bedarfe freier Kulturbetriebe und eingetragener Kulturvereine. Die Fördersumme ist auf einen Betrag von maximal 50.000 Euro begrenzt. Die Förderung dient zur Kompensation der Corona-bedingt eintretenden finanziellen Unterdeckung Kölner Veranstalter. Sie sollen die Antragstellenden in die Lage versetzen, ihre künstlerische und kulturelle Arbeit wieder aufzunehmen, ohne erneut in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten.

Für Spielstätten, Produktionen und Veranstalter ist ein Corona-Zwischennutzungsfonds als Hilfsmaßnahme geplant. Die Ausschreibung richtet sich an Spielstätten, die künstlerischen Produktionen, Ensembles oder Veranstaltern für Präsentationen, Konzerte, Aufführungen, Proben oder Workshops eine Zwischennutzung ihrer Spielstätte kostenfrei und spielfertig zur Verfügung stellen. Ziel ist es, Spielstätten mit größeren Veranstaltungsorten darin zu fördern, ihre Räumlichkeiten für kleinere Venues und freie Veranstalter und Gruppen & Ensembles zur Verfügung zu stellen. Mit diesem Instrument soll Kulturschaffenden trotz Corona-Beschränkungen ein breiteres Auftritts-Angebot geboten werden. Der Rat beauftragte die Verwaltung gestern mit der weiteren Ausgestaltung der Maßnahme zusammen mit einem städtischen Konzept zur Förderung des Open Air-Angebots.

Weiter stellt das Kulturamt einen Corona-Aufstockungsfonds für Betriebskostenzuschüsse und den Lärmschutzfonds mit besonderer Konzentration auf Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von Lüftungsanlagen zur Verfügung. Die Kommunikation der Kulturverwaltung mit der Zielgruppe der Betriebskostenzuschussempfängerinnen und -empfänger wurde bereits gestartet. In der regulären Projektförderung wird es eine Weiterführung einer Corona-bedingten Flexibilisierung der Bewilligungsauflagen geben.

Insgesamt stellt die Stadtverwaltung Köln 2,52 Millionen Euro für die Umsetzung der neuen Sondermaßnahmen 2021 bereit.

(Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Robert Baumanns)


Zum ersten Mal lädt die Bürgervereinigung Rodenkirchen im Jahr 2021 digital zu ihrem Neujahrsempfang ein. Die traditionelle Veranstaltung, seit 43 Jahren immer im Januar, kann aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie gewohnt stattfinden. Deshalb entschied der Vorstand, mit einem Video den Neujahrsempfang 2021 virtuell zu veranstalten. Oberbürgermeisterin Henriette Reker richtet in einer Video-Botschaft ihren Neujahrsgruß an die Bürgerinnen und Bürger des Stadtbezirks Rodenkirchen und an die Mitglieder des Vereins. Der 1. Vorsitzende der Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V., Dieter Maretzy, stellt dar, welche Themen die Bürgervereinigung beschäftigen. In kurzen Filmsequenzen erläutern die einzelnen Vorstandmitglieder, was sie sich persönlich für den Bezirk im Kölner Süden wünschen. Dabei reichen sie sich symbolisch den roten Anker aus dem Wappen von Rodenkirchen zu, Sinnbild für Stabilität und die Hoffnung, dass alle bald in den sicheren Hafen zurückkehren können. Zum Video: https://youtu.be/JgzfUzNv3ZY

Video-Grußwort der Oberbürgermeisterin Henriette Reker

In ihrem Neujahrsgruß betont Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, „wie wichtig gerade in so schlimmen Zeiten bürgerschaftliches Engagement ist, für das in meinem Heimatbezirk die Bürgervereinigung Rodenkirchen so beispielhaft steht“. „Noch vor einem Jahr haben wir beim Neujahrempfang der Bürgervereinigung Rodenkirchen im polnischen Generalkonsulat den Jahresbeginn ganz unbeschwert begangen, ohne zu erahnen, was uns ereilen würde. Aber erst recht in der Krise kommt es auf eine starke Zivilgesellschaft an, die sich kümmert, sich einsetzt und zusammensteht“, erklärte die Oberbürgermeisterin. Sie danke den Engagierten für ihren Beitrag dazu und besonders der Bürgervereinigung Rodenkirchen, dass sie trotz der Herausforderungen der Pandemie viele zukunftsweisende Projekte eng und sachlich begleitet habe. Bei vielen Themen hätte sich die Bürgervereinigung als verlässliche Partnerin der Stadt Köln und als die Expertin vor Ort gezeigt. „Dafür bin ich Ihnen wirklich dankbar und freue mich auf die Fortsetzung unserer guten Zusammenarbeit“, so Henriette Reker. Dieter Maretzky dankte herzlich für das freundliche und ermutigende Grußwort der Oberbürgermeisterin, die in den letzten Jahren immer persönlich an den Neujahrsempfängen teilgenommen hat.

Mit Zuversicht, Solidarität und Geduld durch die Krise

Neben der Darstellung ihrer Aktivitäten möchte die Bürgervereinigung Rodenkirchen im virtuellen Neujahrsempfang den Bürgerinnen und Bürgern im Bezirk Hoffnung und Mut machen. „Das Leben wird gewiss wieder anders werden, vielleicht nicht schon in kurzer Zeit, aber hoffentlich im Laufe des Jahres. Geduld und Zuversicht sind nötig, Solidarität, Gemeinsinn und Mitgefühl für traurige Ereignisse“, führt Dieter Maretzky aus. Denn viele Menschen stehen vor immensen privaten und beruflichen Herausforderungen. „Wir alle müssen auf unser gewohntes Leben verzichten, um der Ansteckungsgefahr aus dem Weg zu gehen oder Schwächere nicht zu gefährden“, sagt Maretzky. Das sei eine noch nie dagewesene Situation für Familien mit Kindern, für Großeltern, Senioren, Geschäftsleute, Künstler, Pädagogen und viele andere. „Aber wir werden die Krise gemeinsam bald bewältigt haben. Daran glaube ich fest. Bis dahin müssen wir mit Optimismus durchhalten.“ Der Vorsitzende und auch die Oberbürgermeisterin richten die Bitte an alle, sich – sobald es möglich ist – gegen Covid-19 impfen zu lassen.

Engagement der Bürgervereinigung Rodenkirchen

Seit Beginn der Pandemie ist die Bürgervereinigung Rodenkirchen neue Wege gegangen, um den Kontakt zu den Bürgern und Bürgerinnen zu halten. Mitgliederversammlung, verschiedene Bürgertreffs, eine Nikolaus-Feier für Kinder, eine Führung durch die St. Maternuskirche zum Tag des Denkmals und nun der Neujahrsempfang – all das wurde digital veranstaltet. Dafür habe der Verein großen Zuspruch von vielen Bürgerinnen und Bürgern erfahren. Auch in den Social Media wie Facebook, Instagram und Twitter sei man aktiv und tausche sich tagtäglich mit vielen Menschen über Themen im Kölner Süden aus, sagte Maretzky.

Die Vereinigung versteht sich als die Interessenvertretung für den ganzen Kölner Süden, betonte Maretzky. Auch in Zeiten von Corona sammelt der Verein Bürgerwünsche, lädt Experten und Politiker zu digitalen Bürgertreffs zu unterschiedlichen Themen ein, hält den Kontakt zu Politikern aus der Bezirksvertretung, dem Stadtrat, der Verwaltung und dem Landtag, um Anliegen der Bürger weiterzugeben.

Die Wunschliste der Vorstandsmitglieder ist lang

Es ist noch viel zu tun. Das machen die Wünsche und Verbesserungsvorschläge der Vorstandsmitglieder deutlich. Dazu zählen:

  • der Erhalt der Rodenkirchener Brücke
  • deutliche Verbesserungen im ÖPNV besonders bei den Busverbindungen
  • längere Öffnungszeiten des Hallenbads in Rodenkirchen
  • ein Jugendzentrum in der Ortsmitte von Rodenkirchen
  • der Bau eines Kreisverkehrs an der Ecke Emil-Hoffmann-Straße/ Industriestraße Verkehrsberuhigung am Leinpfad
  • bessere Radwege, besonders entlang der Industriestraße
  • der sofortige Baubeginn des Gerätehauses für die Freiwillige Feuerwehr Rodenkirchen und der zügige Bau der Rettungswache auf dem Sürther Feld
  • die rasche Realisierung des Neubaus für das Rathaus Rodenkirchen
  • eine klare Kennzeichnung von Rad- und Fußgängerweg entlang der Rheinwiesen an der „Riviera“ verbunden mit einer Aufwertung des Rheinufers zwischen Rodenkirchen und der Südstadt
  • eine Schullandschaft, in der in kleinen Klassen gelernt und das individuelle Lernen gefördert wird
  • die Berücksichtigung jedes Schulwunsches bei der Wahl der weiterführenden Schule
  • Mehr Tempo bei den Schulsanierungen

Gute Nachrichten aus dem Bezirk, aber es gibt noch viel zu tun!

„Es gibt erfreulicherweise auch gute Nachrichten“, streicht Dieter Maretzky heraus. 2020 hat die Stadt Köln das Naturschutzgebiet „Sürther Aue“ von der HGK zurückerworben und somit das Naturschutzgebiet nun auf Dauer gesichert. „Der Einsatz der Bürgervereinigung Rodenkirchen seit 1986 ist nun endlich erfolgreich“, hob Maretzky hervor.

Der Kunstraum Fuhrwerkswaage wird bestehen bleiben. Ebenso ist auch das Kunstzentrum Wachsfabrik vorerst gesichert, beides auch mit Unterstützung der Bürgervereinigung.

Die Neubauten für die EMA (Ernst-Moritz-Arndt-Schule) und die Offene Schule Köln sind im Bau und der Erweiterungsbau der Gesamtschule auf dem Weg!

Auch beim ÖPNV gibt es Verbesserungen. So wird der 15-Minuten-Takt bei der Bahn täglich auch auf die Zeiten zwischen 23 und 24 Uhr ausgeweitet.

Die neu gewählte Bezirksvertretung ist ein wichtiger politischer Partner für die Bürgervereinigung vor Ort. „So erinnern wir Sie hier daran, dass uns ein Bürgerzentrum für Rodenkirchen und auch das breite Angebot der Volkshochschule schmerzlich fehlen“, machte Maretzky deutlich. Außerdem werden dringend zusätzliche Sportflächen und Hallen für die wachsende Bevölkerung benötigt.

Zudem müsse das Neubaugebiet Rondorf unter Beteiligung der Bürger vor Ort entwickelt und realisiert werden. Das besonders schützenswerte Ortsbild von Immendorf darf nicht beeinträchtigt werden.

Neben den guten Wünschen für das Jahr 2021 bittet Dieter Maretzky im Video, die Bürgervereinigung Rodenkirchen bei ihrer Arbeit durch eine Mitgliedschaft zu unterstützen. Der Mitgliedsbeitrag pro Jahr ist überschaubar mit 25 Euro für Berufstätige oder 12,50 Euro für alle Nicht-Berufstätigen. 

Weitere Informationen und das Video zum Neujahrempfang 2021 gibt es auf
https://www.buergervereinigung-rodenkirchen.de


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