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Zollstock in 6 Minuten
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Brauchtumspflege, Geselligkeit und große Feste

Ein liebes Wort, ein warmes Lächeln, ein lustiger Abend und ein schönes Beisammensein – nichts kann den persönlichen Kontakt ersetzen. Sind wir auch alle achtsam und weiterhin auf Sicherheit bedacht, sehnen wir uns auch alle nach den schönen alten Zeiten? Leider liegen Wunsch und Wirklichkeit noch weit auseinander. Auch wenn mittlerweile ein Großteil der Restaurants, Bars und Hotels wieder geöffnet sind, haben diese Branchen durch die Auflagen deutlich weniger Gästen und erhebliche Umsatzeinbuße, so dass das alte Leben sehr weit weg ist. Noch weiter entfernt ist der ganze Veranstaltungsbereich, diesen traf es noch viel härter mit nahezu sofortiger Wirkung. Der Veranstaltungsbranche wurde von heute auf morgen der Boden unter den Füßen weggezogen. Keine Konzerte, kaum Podiumsdiskussionen in der Politik, kein Straßenfest und keine große Veranstaltung mit musikalischer Begleitung. Auch Karneval steht noch weit in den Sternen, die Liste ist unfassbar lang. Dennoch gibt es einige Mutige, die mit größter Sorgfalt mit kleineren Events und schönen Ideen unsere Kulturszene wiederbeleben wollen. Bei weitem sind natürlich nicht die früheren Besucher-, geschweige denn die Umsatzzahlen zu erreichen! Doch sie geben nicht auf, sondern kämpfen ums nackte Überleben. Nun kann man sich natürlich streiten, ob man auch ohne Events auskommt, ob man unbedingt Karneval feiern muss oder ob nicht auch im kleinen Kreis gefeiert werden kann. Sicher ist das alles möglich, doch macht das auch glücklich? Es liegt alles an der persönlichen Sichtweise und am persönlichen Empfinden. Allein die Tatsache, dass Vereinsamung eine akute Begleiterscheinung der Pandemielage ist, zeigt wie wichtig gesellschaftliche Kontakte sind. Soziales Gewissen gegenüber sich selbst und seinen Mitmenschen ist natürlich gefordert und nicht eine gesellschaftliche Spaltung. Dutzende Berufe stehen mit ihrem Können und ihrem Arbeitseinsatz bereit, unzähligen Menschen hinter den Kulissen warten nur darauf, uns schöne, kleine, feine und sichere Feste zu ermöglichen. Auch ihnen gegenüber haben wir alle eine Verpflichtung. Darum möchten wir weiter auf kleine Veranstaltung hinweisen und uns auch da solidarisch zeigen.

 

Schützen: Reduzierte Abordnung mit Abstand – Auch bei der Kranzniederlegung achteten die Adlerschützen auf die Abstandsregeln. Foto: Surmann

Die Adlerschützen aus Zollstock hatten allen Grund zu feiern. 90 Jahre werden sie in diesem Jahr alt, eigentlich ein Grund für eine ausgiebige Feier. Doch in Zeiten von Covid 19 ist alles anders, mit einer den Gesundheitsregeln entsprechenden reduzierten Feier gab es dennoch ein für alle schönes Gedenken an die lange Geschichte des Zollstocker Vereins. Der Geburtstag begann mit einer Kranzniederlegung zum Gedenken an die verstorbenen Schützen am Hochkreuz des Südfriedhofs. Ohne große Abordnung, ohne Musik und mit dem gebotenen Abstand wurde der Toten gedacht, um anschließend gemeinsam eine heilige Messe zu feiern. Dort wurde Pfarrer Andreas Brocke als neuer Präses der Schützen eingeführt. Der scheidende Präses Dr. Ludwig Schmahl wurde nach 25 Jahren zum Ehrenpräses ernannt. Zur eigentlichen Feier trafen sich die Schützen mit ein paar geladenen Gästen aus dem Veedel und der Politik im Schützenheim, um bei einem gemeinsamen Essen einige Ehrungen vorzunehmen. Nach einer Laudatio des Vorsitzenden Hans-Jürgen Kampf wurde Brudermeister Dieter Jansen zum Ehrenbrudermeister ernannt, er war drei Jahrzehntelang an der Spitze der Zollstocker Adlerschützen. Kommandant Dieter Bresse bekam die höchste Auszeichnung, die ein Schütze bekommen, den kleinen goldenen Stern zum Sebastianus Ehrenkreuz, verliehen.Die Schützenkönigin Anke Jongen wurde mit dem silbernen Verdienstkreuz ausgezeichnet, Schützenkönig Mike Jongen bekam das Bezirksverdienstkreuz erste Stufe. Um alles Corona-gerecht zu gestalten, war die Gästezahl auf 70 Leute beschränkt, die in Gruppen und mit Abstand auf die Tische verteilt wurden. Dort lagen zudem noch Namenslisten aus, in die sich jeder eintragen musste. „Wir können inzwischen ganz gut mit diesen Einschränkungen umgehen“, erläutert Hans-Jürgen Kampf. „Auch im normalen Schießbetrieb haben wir uns auf die Situation eingestellt.“ Geschossen werden darf hier nur mit drei Leuten nach Voranmeldung und das auch nur für eine Stunde. Trotz allem war es für die Schützen und ihre Gäste aus dem Veedel ein tolles Jubiläum, so dass alle optimistisch und in der Hoffmungauf baldige bessere Zeiten wieder nach Hause gingen. (kgs)

Die KG Kapelle Jonge als Ausrichter des Karnevalsumzugs in Köln-Weiß muss nun schweren Herzens und mit Wehmut den 59. Karnevalsumzug 2021 absagen. Wir folgen damit der aktuellen Empfehlung und Vorgabe der Landesregierung nach der derzeitigen Infektionslage und Pandemieentwicklung.
Der Karnevalszug in Weiß ist ein familiär und inklusiv geprägter Umzug, der seit Jahrzehnten viele Menschen in unser Dorf zieht und sich großer Beliebtheit erfreut durch die Vielfalt und Kreativität der teilnehmenden Gruppen und der Freude unserer Besucher.
Unser Brauchtum ist ein hohes Gut; und dass wir dies in der kommenden Session nicht wie gewohnt leben können und unseren langjährigen Teilnehmern nicht die Möglichkeit bieten dürfen sich zu präsentieren, schmerzt.
So ohnmächtig wir uns der Situation stellen müssen, die Gesundheit unserer Freunde, Mitbewohner im Dorf und unserer Mitglieder steht über allem und liegt uns am Herzen.
Wir fühlen mit allen Gastronomen, Veranstaltern, Künstlern und Vereinen, die in der kommenden Zeit sich vor schwere Aufgaben gestellt sehen und deren Existenzen wohlmöglich bedroht sind.
Die mit der Ausrichtung unseres Umzugs verbundenen Haussammlungen werden demnach auch nicht stattfinden.
Wir schauen dennoch nach vorne und vertrauen hoffnungsvoll auf unseren Jubiläumszug 2022.

(Text:Christian Pieck/KG Kapelle Jonge Köln-Weiss von 1947 e.V.)

Im ehemaligen Spritzenhaus der Alten Dorfschule wurde der Raum mit viel Fleißarbeit einige Wochen lang komplett renoviert und mit Hilfe eines erfahrenen Fitnesstrainers für sportliche Zwecke neu gestaltet und mit verschiedenen hochwertigen Sportgeräten zu einem richtigen GYM erstellt. Zu festen Zeiten haben verschiedene Altersgruppen die Möglichkeit, das Fitnessstudio unter Anleitung und fortlaufender Betreuung zu nutzen. Das GYM steht allen Bürgern zur Verfügung!! Auf  www.starke-veedel-meschenich.de  finden Sie den ganzen Bericht.

 

 

Schnell, aktuell und lokal – so kennt Ihr die Kölner Stadtteilliebe. Auf facebook laufen die Informationen noch ein wenig schneller, da dort ein großes Netzwerk aktiv ist. Gerade in der jetzigen Situation ist es wichtig für alle, sich auszutauschen und zu wissen, was geht. Wer liefert was? Wo bekomme ich was? Wie komme ich an das Menü aus meinem Lieblingsrestaurant? Wie sind die Öffnungszeiten? Bei uns auf facebook natürlich unter gleichem Namen „Kölner Stadtteilliebe“ sind Unmengen an Informationen zu finden. Was eben noch ganz oben stand, kann in wenigen Minuten nach unten wandern, weil sich die Nachrichten oft überschlagen. Hier werden die unterschiedlichsten Dinge ausgetauscht und viele Bildnachrichten und News als Kurzfilm sind zu finden. Auf facebook kann sich jeder beteiligen. Gleich ob er schweigend etwas lesen möchte oder aktiv kommunizieren und diskutieren will. “Unter uns“ sind wir auf facebook , überall sichtbar und dort einer der beliebtesten Gruppen bzw. Seiten, denn beides haben wir. Kurze, knackige Informationen – ständig aktualisiert. Wenn Ihr mehr wissen wollt, besucht uns einmal dort, Ihr werdet begeistert sein, was in unserem Stadtgebiet so alles passiert. Hier findet Ihr alle Infos, die Ihr braucht. Ob Termine, Adressen, Tipps, Aktuelles, Klatsch- und Tratsch, Männer, Frauen, Familien und vieles mehr in aller Ausführlichkeit. Wir freuen uns auf Euch – wo auch immer wir uns treffen! 

Drohnenflug über Köln - Zollstock | Vorgebirgspark | 4K
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Stress im Job sowie auch persönliche Probleme nehmen stetig zu und führen immer häufiger dazu, dass die Arbeitsproduktivität leidet – mit drastischen Folgen: Mit rund 45 Prozent sind psychische Erkrankungen heute der Hauptgrund für Frühberentungen aufgrund von Erwerbsminderung. Als Modellprojekt der Förderinitiative „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unterstützt Blaufeuer Menschen mit psychischen Belastungen darin, sich langfristig zufriedener, gesünder und leistungsfähiger am Arbeitsplatz zu fühlen. Das umfassende Beratungsangebot für Arbeitnehmende startet am 1. Oktober an insgesamt drei Standorten in den Regionen Köln, Nürnberg und Berlin.
Der Druck wächst! Das macht sich nicht nur im Gesundheitsstatus Arbeitnehmender bemerkbar, die von belastenden Situationen am Arbeitsplatz oder privaten Herausforderungen betroffen sind und aufgrund von Leistungseinbußen um ihren Arbeitsplatz bangen. Auch Arbeitgeber:innen bekommen die organisatorischen und wirtschaftlichen Konsequenzen deutlich zu spüren. Insbesondere psychische Erkrankungen führen zu einem hohen Produktivitätsverlust und gehören deshalb zu den teuersten Krankheiten2! Obwohl der Bedarf steigt, werden bestehende Rehabilitations-Angebote von Betroffenen häufig erst spät oder gar nicht in Anspruch genommen. Das kostenfreie, unabhängige, persönliche und lösungsorientierte Angebot von Blaufeuer setzt auf eine frühzeitig beginnende Begleitung und Ganzheitlichkeit. Damit hebt sich Blaufeuer von bestehenden Angeboten deutlich ab. Die Blaufeuer-Klient:innen werden durch die gezielte Förderung ihrer eigenen gesundheitlichen Ressourcen nachhaltig für die Bewältigung von anhaltenden Belastungssituationen gestärkt. Die Leistungen bestehen aus:
 Informationen über passgenaue Präventionsangebote und Selbsthilfegruppen,
 Unterstützung bei der Antragstellung z.B. für eine medizinische Rehabilitation und der
 Orientierung bei der Suche nach einem geeigneten Facharzt oder Psychotherapeuten.
Arbeitnehmende wie auch Arbeitgeber:innen zählen zu den Profiteuren des umfassenden Angebots, das Betroffene bei Bedarf über einen Zeitraum von bis zu 18 Monaten unterstützt.
Namensgeber für das Projekt ist ein Begriff aus der Schifffahrt. Mit einem Blaufeuer ist das Leuchtsignal bezeichnet, das ein Schiff im Dunkeln aussendet, wenn es die Orientierung verloren hat. So wird ein:e Lots:in herbeigerufen, um es in den sicheren Hafen zu begleiten. Möglichst vielen Menschen in belastenden Situationen wird Blaufeuer in diesem Sinne künftig mit Beratung, Begleitung und Koordination zur Seite stehen – um sie zurück zu gesteigerter Lebensqualität und mehr Wohlbefinden zu lotsen!
Weitere Informationen finden Sie unter www.blaufeuer.info

(Text: Blaufeuer)

Kirchenchor St. Joseph

Probenzeiten: donnerstags 20.00 – 21.30 Uhr
Probenort: Pfarrheim Wabe

Stefan Harwardt
Leitung
Telefon: 0221 / 98 93 48 00
E‑Mail: stefan.harwardt@rheinbogen-kirche.de

Jürgen Schmitt
Ansprechpartner
Telefon: 0221 / 9 35 24 10
E‑Mail: juergen.schmitt@rheinbogen-kirche.de