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Projekt „Radiomuseum ins Funkhaus“ erfährt Unterstützung

Der Förderverein „Radiomuseum Köln e.V., die Anwohnerinitiative Englische Siedlung, die ADDX e.V. (Assoziation deutschsprachiger Kurzwellenhörer) und die Freien Wähler Köln haben sich zu einem Netzwerk „Radiomuseum ins Funkhaus“ zusammengefunden. Sprecher ist Andreas Henseler.

Ziel des Netzwerks ist der Umzug des Radiomuseums (derzeit in Dellbrück) ins leer stehende städtische historische Rundfunkgebäude in Raderthal. Dieses Gebäude wurde 1927 unter OB Konrad Adenauer errichtet und steht unter Denkmalschutz (https://radiomuseuminsfunkhaus.de)

Das Netzwerk hat weitere prominente Unterstützer gefunden:

• Der Bürgerverein RADERBERG und THAL wird sich zukünftig für das Projekt einsetzen und hat als Ansprechpartner für das Netzwerk in seinem Vorstand Tobias Grote-Beverborg, Redakteur bei der Deutschen Welle, benannt.

• Als weiterer Unterstützer konnte Dr. Martin Stankowski (Historiker und Publizist) gewonnen werden. Stankowski hat sich in seinem langjährigen öffentlichen Engagement immer wieder für wichtige bürgerschaftliche Kommunalprojekte eingesetzt.

Uli Kievernagel, der Vorsitzende des Bürgervereins RADERBERG und THAL erklärte: „Selbstverständlich ist es für uns als Bürgerverein wichtig, bei solchen relevanten Projekten im Veedel informiert zu sein und eventuell auch mitarbeiten zu können“.

(Bericht:EB. Henseler)

Ein Flügel für Maternus

Im Maternus Seniorencentrum Köln-Rodenkirchen brechen neue musikalische Zeiten an.

Köln-Rodenkirchen, 17. September 2018. Seit Anfang September befindet sich in der Maternus-Cafeteria ein Konzertflügel – eine Dauerleihgabe des Rodenkirchener Pianisten und Unternehmers Wolfgang Behrendt. Am Freitag den 28. September um 19.00 Uhr laden wir zu einem kleinen Come-together ein, um den Flügel an seinem neuen Standort zu begrüßen. Bei einem Glas Sekt wollen wir gemeinsam mit Ihnen den Klängen des Flügels lauschen und über Musik sprechen.

„Wir sind Herrn Behrendt sehr dankbar, dass er uns dieses tolle Instrument für das vielfältige kulturelle Angebot bei Maternus zur Verfügung stellt“, sagt Einrichtungsleiter Jordi Kuhl. Sowohl für Bewohner des Seniorencentrums als auch für die Rodenkirchener Bürger sollen weitere abwechslungsreiche Musikveranstaltungen etabliert werden. Interessierte Musiker sind herzlich eingeladen, ihre Ideen zur Nutzung des Konzertflügels einzubringen. „Ganz besonders würden wir uns freuen, wenn ein leidenschaftlicher Freizeitpianist Lust auf ein ehrenamtliches Engagement hätte. Livemusik ist immer ein Highlight für unsere Bewohner“, betont Kuhl.

Im Vorfeld der Einweihung des neuen Flügels, lädt Maternus ab 17:30 Uhr unter dem Motto „Spanien olé!“ zu einer kulinarischen Reise in den Süden ein.

In diesen Tagen ging es los: Anfang September sind 29 junge Männer und Frauen bei Shell im Rheinland ins Berufsleben gestartet. Es sind sogar noch Plätze frei. Denn die Rheinland Raffinerie hat entschieden, ihr Engagement zur Förderung des Nachwuchses nochmals auszubauen.

Die Ausbildung von Shell im Rheinland ist ausgezeichnet. Dies gilt sogar im wörtlichen Sinn.
Mehrmals gewannen die Nachwuchskräfte der Rheinland Raffinerie in den vergangenen Jahren
Vergleichswettbewerbe mit Auszubildenden anderer Unternehmen aus NRW und ganz Deutschland.
Den hohen Stellenwert der Ausbildung sieht auch Frans Dumoulin. „Wir sind darauf angewiesen,
immer wieder neue Fachkräfte zu gewinnen und sie am besten selber auszubilden. Damit reagieren
wir auf den demographischen Wandel und investieren zugleich in zukünftige Generationen“,
begründet der Direktor die Entscheidung, dass die Rheinland Raffinerie ab dem laufenden
Ausbildungsjahrgang jährlich bis zu 30 Ausbildungsplätze – statt bislang etwa 25 – anbietet.

Zu Beginn dieses Monats haben bereits 26 neue Shell Azubis ihre Ausbildung als Chemikanten,
Elektroniker für Automatisierungstechnik oder Industriemechaniker begonnen. Den Jahrgang ergänzenin diesem Jahr drei Auszubildende einer Partnerfirma. Insgesamt absolvieren damit zurzeit 27 junge Frauen und 73 junge Männer eine Ausbildung in der Rheinland Raffinerie.

„Bei entsprechend guter Bewerbung können Interessenten für einen Ausbildungsplatz auch noch in
den laufenden Ausbildungsjahrgang aufgenommen werden“, sagt Felicitas Felten-Becker. Sie leitet
das raffinerieeigene Bildungszentrum am Standort Wesseling mit hervorragenden Möglichkeiten,
praxisnah auf das Berufsleben vorzubereiten. Für Berufsschulblöcke mit theoretischem Unterricht
arbeitet Shell mit den Goldenberg Berufskollegs in Wesseling und Hürth zusammen.

(Text und Foto: EB  Dr. Jan Zeese) 

Der LIONS-CLUB KÖLN-COLONIA spendet 17.000€ dem Förderverein „satt & schlau e.V. Köln“

 

Das 23. LIONS-CLUB KÖLN-COLONIA Benefiz-Golfturnier, welches Harald R. Augustin, im Vorstand zuständig für ACTIVITY, im Marienburger Golfclub organisiert hat, war wieder ein Riesenerfolg.

 

Präsident des Lions-Club Köln-Colonia, Bruno Hollweger, Activity Beauftragter des Lions- Club Köln-Colonia  Harald Augustin, Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes v.l.n.r.  (Foto privat)

Der Erlös dieses Benefiz – Golf-Turniers in Höhe von 17.000€ wird dem Förderverein „satt & schlau e.V. Köln“ zur Verfügung gestellt.

„satt & schlau e.V. Köln“ bietet einen Kindermittagstisch mit Hausaufgaben-Betreuung für sozial stark benachteiligte Kinder zwischen sechs und zehn Jahren an, damit sie eventuell die Empfehlung zur Realschule oder zum Gymnasium erhalten, denn nur so haben die Kinder die Chance aus diesem sozialen Umfeld herauszukommen.

Um das besondere Interesse für dieses Lions Benefiz-Turnier zum Ausdruck zu bringen, hat unser Kölner Oberbürgermeisterin, Frau Henriette Reker auch wieder gerne die Schirmherrschaft hierfür übernommen.

In Ihrem Grußwort betont Frau Henriette Reker u.a. :

„Für diese hervorragende Initiative danke ich dem LIONS-CLUB KÖLN-COLONIA sehr herzlich, denn mit den Spendengeldern konnte in den vergangenen Jahren sehr viel Gutes bewirkt werden. Ich bin sehr froh und dankbar, den LIONS-CLUB KÖLN-COLONIA als Teil unserer Stadtgesellschaft zu wissen. Und ich hoffe und wünsche mir, dass Sie, liebe Lions-Mitglieder, in Ihrem Engagement auch in Zukunft nicht nachlassen“ 

Frau Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes als           1. Vertreterin unserer Oberbürgermeisterin dankte Harald Augustin für sein unermüdliches Engagement auch im Namen der Oberbürgermeisterin Henriette Reker ganz herzlich und bat darum, dass unser Lions Club nicht aufhören möge, sich so großartig für die sozialen Belange unserer Stadt Köln einzusetzen.

Organisator Harald Augustin und Frau Scho-Antwerpes (Foto privat)

Bei wunderschönem, sonnigem Wetter gingen pünktlich um 13.00 Uhr alle Golfer auf die Runde. Mitgespielt haben u.a. auch der ehemalige Geschäftsführer des Handballvereins VfL Gummersbach Peter Schönberger, Kölner Haie – Legende Mirko Lüdemann und der Schauspieler Daniel Buder aus der RTL-Serie „Alles was zählt“, sowie viele Golfer und Golferinnen, die für einen guten Zweck mitgespielt haben.

Daniel Buder, Harald Augustin  (Foto privat)

Die Spieler-Legende von den Kölner Haien, Mirco Lüdemann, der von der Saison 1993/94 bis 2016 für die Kölner Haie spielte, stiftete ein Trikot von dem KEC-Kapitän Moritz Müller, mit weiteren Unterschriften vom derzeitigen Kader, für die Versteigerung.

Peter Schönberger, der ehemalige Geschäftsführer des Handballvereins VfL Gummersbach hatte noch eine besondere Überraschung für die Versteigerung. Er besorgte uns beim Abschiedsspiel der BVB-Legende Roman Weidenfeller am 07.09.2018, der nach 16 Jahren seine Profikarriere beendet hat, ein handsigniertes Trikot von ihm.

 

Im Jahr 2017 feierten die Lions Clubs International ihr 100-jähriges Bestehen.

Der Lions-Club Köln-Colonia engagiert sich seit über 60 Jahren für die Umsetzung und Unterstützung sozialer Projekte. Getreu dem internationalen Wahlspruch „We serve – wir dienen“ ist der Lions-Club ständig bemüht, dem Aspekt des sozialen Engagements nachzugehen und zu helfen. Weitere Infos über den Lions-Club Köln-Colonia finden Sie unter: http://lions.concept-s.de

 

Dä Knobelbröder laden üch all häzlich inn dobei ze sinn um uns Muttersproch ze ehre. Et jett lecker Kölsch, jett ze müffele, un de Musik is och bestellt. Dat all drömeröm fing in dem Pfarrsaal der ev.Erlöserkirche statt.

Am 21.09.2018 ab 18.00 Uhr

De Kaate kumme 12.€ un die jit et in de Maternusstube, im Stüffjen , un bei all dä Knobelbröder ab 08.08.2018.

Mer hoffe, dat der Herrjott hilf, dat alles jot flupp. Bis dohin

Dä Knobelbröder

H.A. Schult ist ja ein Künstler. Ich selbst bin ja oft bei dem Gedanken „Das sollt Kunst sein?“. Aber gut, Kunst, da bin ich ein Banause. Kurt Sol, der auf Kos fröhlich seine Bilder malt und Kurse gibt, fragte mich zu seinem Bild „Was siehst Du denn darin?“. Ich sagte „Das ist für mich ein Partyabend.“ Er nickte, nahm das Bild, stellte es zurück und sagte „Denk nochmal darüber nach.“. Das muss ich vorwegschicken.

In Köln verfolgen mich eben Flügelautos, Müllhäuser und Müllmenschen. Und dann hat er auch noch eine Muse, Elke Koska, die vor Jahren aus der gemeinsamen Wohnung in der Deutzer Brücke ausgezogen ist. Also ich habe „nur“ eine Frau und es gibt Orte, da könnte ich niemals ausziehen, weil ich nie eingezogen wäre. Mein Leben ist einfach zu sehr das eines Spießbürgers. Und das meine ich nicht negativ. Bürger mit Spießen in der Hand, waren der Grund, weswegen kein Feind je über die Kölner Zinnen kam.

Das erste Mal, wie ich H.A. Schult wahrgenommen habe, fuhr ich gerade mit meinem roten Nissan-Micra über die Severinsbrücke. Das war 1996. Da prangte plötzlich da oben diese bunte Neon-Weltkugel. Jeder Kontinent leuchtet in einer anderen Farbe und ein Männlein steht auf ihr. Irre albern fand ich das.

Mir erklärt man, dass es ein Zeichen ist, dass Köln Menschen integriert und dass Köln eine weltoffene Stadt ist. Ja, nun, na und? Köln, Menschen kommen, Menschen gehen, Menschen bleiben. Alles ist im Fluss, in ständiger Bewegung. Nichts bleibt, wie es ist. Das ist hier Grundgesetz seit Anbeginn dieser Stadt. Römer, Ubier, Merowinger, Franken, Franzosen und Preußen ließen sich hier nieder. Holländer, Engländer, Friesen und noch viel mehr kamen, um zu handeln oder suchten Schutz.

Erzkatholisch, diese Stadt. Aha. Den Anfang machten aber Odin und Thor, Jupiter und Mars. Darf man mal nicht vergessen. Neben den ganzen christlichen Gruppen, leben hier jetzt Juden, Moslems, Hindus, Buddhisten und eine Bahá’i-Gemeinde, von der ich mal gehört habe. Bei dem ganzen bunten Haufen fallen die Atheisten schon gar nicht mehr auf. Am Ende wollen alle lachen und Kölsch trinken.

Köln und nicht weltoffen? Selbstverständlich ging und geht es hier nicht immer friedlich zu. Nach meiner Beobachtung immer dann, wenn jemand stehen bleibt, die Bewegung ganz aufhalten will, anstatt mitzuschwimmen und die Richtung als Teil des Ganzen mitzubestimmen. Oft genug stellen wir hier Persönlichkeiten vor, die mit der harten Konfrontation berühmt wurden. Hatten sie jemals dauerhaften Erfolg? Ich glaube nicht. Es dauert nur meist sehr lange, bis sich das Misstrauen legt und man wieder menschlich miteinander umgeht. Wem hat das am Ende je genutzt?

Und über diesen Ganzen schillert seit 1996 diese Weltkugel. Der Rat erlaubte den Standort auf der Severinsbrücke bis zum 1. Mai 2000 und bestand auch konsequent auf den Abbau. H.A. Schult zankte sich und kämpfte mit der Stadt. Er drohte, aus der Stadt auszuziehen, wenn die Kugel wegkäme. Am 15. Oktober 2000 wurde ein russischer Transporthubschrauber angemietet, der die tonnenschwere Last bewegen konnte. Die Kugel wurde auf dem Dach der DEVK, gegenüber dem Zoo, platziert. Ein akzeptabler Mittelweg für den Künstler. Sie steht ein wenig am Rande, aber von der Zoobrücke her, kann man sie gut sehen. Ob wir ihn wohl so lieb haben, dass wir ihn nicht gehen lassen wollen?

Mittlerweile habe ich auch eine Meinung, was H.A. Schult mit der Kugel sagen möchte, die ja in dunkelster Nacht am hellsten leuchtet. Sollte der russische Hubschrauber gerade einfach mal wieder vorbeikommen und die Weltkugel auf das Rathaus setzen? Nur für ein paar Monate?

Michael

Der H.A. Schult es jo ene Künsler. Ich selvs denke jo off „Dat soll Kuns sin?“. Ävver god, Kuns, do ben ich ene Banause. Der Kurt Sol, der op Kos löstig singe Belder molt un Lihrgäng gitt, frogte mich zo singem Beld „Wat sühs Do dann dodren?“. Ich saht „Dat es för mich ene Partyovend.“ Hä nickte, nohm et Beld, stallt et zoröck un saht „Denk noch ens dorüvver noh.“. Dat muss ich vürm Tex sage.

En Kölle verfolge mich evvens Flügelautos, Müllhüüser und Müllminsche. Un dann hät hä och noch en Mus, et Elke Koska, die vür Johre us der gemeinsame Wonnung en der Düxer Bröck usgetrocke es. Also ich han „nor“ en Frau un et gitt Oote, do künnt ich nie ustrecke, weil ich nie engetrocke wör. Mi Levve es einfach zo sehr dat vum Spießbürger. Un dat mein ich nit bös. Bürger mit Speeße en der Hand, wore der Grund, weswäge keine Feind je üvver de Kölsche Zinne kom.

Et eeschte Mol, wie ich der H.A. Schult metgekräge han, wor ich met mingem rude Nissan-Micra üvver de Vringsbröck am fahre. Dat wor 1996. Da wor op eimol do bovve die bunte Neon-Weltkugel. Jeder Kontinent leuch en einer andere Färv un e Männche steiht op ehr. Ärg jeck fung ich dat.

Mir verklört mer, dat et e Zeiche es, dat Kölle Minsche integreet un dat Kölle en weltoffene Stadt es. Jo, no, no un? Kölle, Minsche kumme, Minsche gonn, Minsche blieve. Alles es em Fluss, luuter en Bewägung. Nix bliev, wie et es. Dat es he Grundgesetz zick Aanfang vun der Stadt selvs. Römer, Ubier, Merowinger, Franke, Franzuse un Preuße leete sich hee nidder. Holländer, Engländer, Freese un noch vill mih kome, för ze handele ov soke Schotz.

Ääzkatollisch, die Stadt. Aha. Der Aanfang mahte ävver der Odin un der Thor, der Jupiter un der Mars. Darf mer ens nit vergesse. Nevve de ganze chressliche Schmölzche, levve hee Jude, Moslems, Hindus, Buddhiste un en Bahá’i-Gemeinde. Bei däm ganze bunte Haufe falle de Atheisste ald gar nit mih op. Am Engk wolle alle laache un Kölsch drinke.

Kölle un nit weltoffe? Selvsverständlich ging un geiht et hee nit luuter friddlich zo. Noh minger Beobachtung luuter dann, wann einer stonn bliev, die Bewägung ganz ophalde well, statt metzeschwemme un die Richtung als Deil vum Ganze metzebestemme. Off genog stelle mer hee Persönlichkeite vür, die mem hadde Strigg bekannt gewoode sin. Hatte die je beständige Erfolg? Ich gläuv nit. Et duurt nor miets ärg lang, bes sich et Meßtraue läg un mer widder minschlich ungerein es. Wäm hatt dat am Engk je genötz?

Un üvver däm Ganze schillert zick 1996 die Weltkugel. Der Rod erlaubte der Standoot op der Vringsbröck bes zum 1. Mai 2000 un bestundt och konsequent op der Avbau. Der H.A Schult zänkte sich un kämfte met der Stadt. Hä drohte, us der Stadt uszetrekke, wann die Kugel fottköm. Am 15. Oktober 2000 woodt ene russische Transporthubschrauber aangemeedt, dä die tonneschwere Lass bewäge kunnt. Die Kugel woodt om Daach vun der DEVK, gägeüvver vum Zolonische Gaade, platzeet. Ene akzeptabele Meddelwäg för dä Künsler. Se steiht e winnig am Rand, ävver vun der Zoobrück her, kann mer se god sinn. Ov mer en wall esu leev han, dat mer en nit gonn looße wolle?

Meddlerwiel han ich och en Meinung, wat der H.A. Schult met der Kugel sage mööch, die jo am hellste leuch, wann et dunkelste Naach es. Sollt der russische Hubschrauber grad einfach ens widder vürbeikumme un die Weltkugel op et Rodhuus setze? Nor för e paar Monate?

Mechel

Unsere Beiträge findet Ihr wie immer unter „http://www.koelschgaenger.de/„.

 

Hobby oder Arbeit? – Eike Helm legt in seinem Vinyl-Laden das neue Album von ELEKTRAUM auf.

Die Liebe zum Vinyl verbindet Peter Tonger mit Manu Chehab von der Band ELEKTRAUM, eine Band mit einem völlig eigenen elektrischen Musikstil. In Frankreich genießen sie mittlerweile Kultstatus in eingeweihten Kreisen, aus der Kölner Südstadt heraus wollen sie jetzt die Fans dieser Musik in Deutschland erobern. „Am 12. Oktober spielen wir ab 20 Uhr in der Sonderbar (https://www.facebook.com/Sonderbar-50518622289/),  wir freuen uns riesig darauf.“ (Karten unter www.koelnticket.de

Manu Chehab, 44 Jahre alt und interessiert in Philosophie, studierte zeitgenössische französische Literatur und war später sieben Jahre als Lehrer tätig, bevor er sich ganz der Musik widmete. Gegründet wurde die Band 2013 durch eine eher zufällige Begegnung. „Ich traf Damien Beraudy, einen Toningenieur mit eigenem Studio in Paris.“ Die beiden verstanden sich auf Anhieb. „Wir haben spontan drei Titel aufgenommen, das hat voll eingeschlagen.“ Daraus wurde gleich ein kleines Album gemacht, „und ich habe ihn für meine Band engagiert.“ Zusammen mit einem befreundeten Bassisten und Saxophonisten sowie einer Nachbarin, die den Gesang übernahm, wurde das erste Konzert auf die Beine gestellt. „Das war total aufregend, die Leute waren begeistert.“ Danach kam noch Drummer Stéphane Pijeat zur Band und ELEKTRAUM war komplett. „Er passt perfekt zu unserer Musik, kann wunderbar Jazz, Rock und Dub-Musik spielen.“ 

Manui Chehab kreierte mit ELEKTRAUM eine völlig neue Musikrichtung, alle Songs schreibt er selber. “Cinematic Oriental Post Dub – diesen Stil haben wir bei Aufnahme unseres Albums entwickelt. Unsere Musik wird von vielen anderen Seiten beeinflusst, das kann man nicht unter eine bekannte Richtung packen.“ Elektro, Psychedelic mit orientalischem Einfluss – die Songs verbreiten gleich eine spezielle und packende Atmosphäre. Mit dem ersten Album „Inward“ haben sie eine Marke gesetzt, das zweite Album ist in Arbeit. „Wir wollen auf dem Sound aufsetzen, den wir im ersten Album entwickelt haben.“ Ein paar neue Songs wollen sie in der Sonderbar vorstellen und schauen, wie sie beim Publikum ankommen. 

ELEKTRAUM machen zwar elektrische Musik, doch sie nutzen dazu klassische Instrumente. Keyboards, Gitarre, Bass und Schlagzeug – eigentlich besetzt wie eine klassische Rockband. „Wir nutzen dabei alle Effekte, die unsere Instrumente hergeben, das gibt dann einen verrückten und rockigen Sound.“ Manu Chehab selber spielt die Oud, eine klassische arabische Gitarre, die er genau wie seine E-Gitarre selber zusammengebaut hat, und erzielt damit ganz individuelle Klangeffekte. Insgesamt ist Manu Chehab zufrieden mit dem, was er bisher geschafft hat. „Wir haben unseren eigenen Musikstil gefunden. Genau das war mein Ziel bei Gründung der Band, einen Stil, den man nirgendwo findet und nirgendwo einordnen kann, eben etwas ganz Neues.“ 

Die Musik von ELEKTRAUM findet man zunächst auf den gängigen Streamingportalen, bei YouTube (https://www.youtube.com/watch?v=eECF4DkhP4I) oder als CD per Online-Store. Das Besondere ist aber die Vinyl-Edition. Das Cover wurde exklusiv von Philippe Caza gestaltet und entfaltet auf der Vinyl-Hülle eine besondere Wirkung. „Vinyl bietet ein ganz besonderes Erlebnis. Schon das Cover ist ein Kunstwerk an sich, einen so tollen Sound hinzubekommen, ist ein ganz spezieller Prozess.“ Das ist hörenswert. Das Vinyl-Album gibt es in Deutschland exclusiv im Silvertone Recordstore in Köln, Ritterstraße 50. Man kann dort natürlich auch vorab reinhören.

 

 

Manu Chehab zaubert an der selbst zusammengebauten Oud.

 

 

Eike Helm – Vinyl aus Leidenschaft

Den ganzen Tag seine Lieblingsmusik hören – Eike Helm hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Ein normaler Job? Das kam für Eike Helm nie in die Tüte. „Ich habe mein Leben lang mit Musik zu tun gehabt und Platten oder CD’s verkauft.“ Als der letzte Arbeitgeber sein Plattengeschäft geschlossen hatte, machte Eike Helm kurzerhand einen eigenen Laden auf. Seine teure Stereoanlage mit Röhrenverstärker und einem extrem hochwertigen Plattenspieler nahm er mit in das Geschäft an der Ritterstraße 50, renovierte das Ladenlokal und stellte eine Auswahl von Langspielplatten in die Regale – exakt sortiert, so dass jeder seine Lieblingsstücke sofort findet. „Jazz, Blues und Soul sind wie gemacht für Vinyl“, ist Eike Helm überzeugt. „Ich verkaufe nur, was mich selber fesselt.“ Dass er offen für Neues ist, beweist sein Engagement für die junge französische Band ELEKTRAUM. Eine ganze Regalreihe ist mit deren neuem Album Inward gefüllt, „das verkauft sich wirklich gut.“ Eike Helm hat seine Stammkunden, wer dazu gehören möchte, ist herzlich willkommen. Dann wird erstmal über Musik und Röhrentechnik gequatscht – und ja, eine Vinylplatte kann man natürlich auch noch mitnehmen. (https://www.facebook.com/silvertonerecordstore/)