Hans-Jürgen Greve ist nicht nur der Erbauer der Bücherschränke, die sich mittlerweile über ganz Deutschland verbreiten, er ist auch der Mann, der an die Zukunft der Tiny Häuser glaubt. TINY HOUSE ist der neue Trend. In den letzten Jahren hat sich eine regelrechte Bewegung um die so genannten Minihäuser entwickelt und es werden zusehend immer mehr Interessenten, die sich mit der neuen Wohnart und mit der neuen Lebensweise auseinandersetzen. Übersichtlich, funktional und pragmatisch, dazu die geringen Bau- und Unterhaltskosten machen es so richtig populär. Dazu kommt, teilen statt besitzen in einer Gemeinschaft. Das Motto dieser neuen Vision, die Hans-Jürgen Greve nun verbreitet, lautet: Sich von allem Überflüssigen zu trennen und weniger Raum effizienter zu nutzen, denn weniger Eigentum verursacht weniger Sorgen. Dazu macht es ungebunden, frei und bietet mehr Möglichkeit für ein besseres Miteinander. Ein Tiny House spricht vor allem Menschen an, die finanziell unabhängig sein wollen und einen deutlich bewussteren Lebensstil pflegen. Auch der ökologische Gedanke spielt eine große Rolle, denn in puncto Ressourcen und Energieverbrauch kann ein Kleinsthaus neue Maßstäbe setzen. Und da kommt wealife ins Spiel: Tinyhaus – Bewegung ist mehr als nur eine Bewegung „Das Phänomen der Tinyhäuser ist das Zeichen für eine tiefe Sehnsucht nach Veränderung in unserer Gesellschaft. Für mich ist es die Chance, dieser Sehnsucht eine neue Form für neues gemeinschaftliches Wohnen zu geben. Die Aussage: Gemeinsam können wir sehr viel erreichen, bekommt hier ein konkretes Gesicht. Ich möchte eine neue Siedlungsstruktur schaffen und da fängt die Veränderung bei jedem einzelnen von uns an. Wir müssen bereit sein, diese Veränderung selbst zu leben. Erst wenn jeder einzelne von uns kräftig und wahrhaftig ist, bekommen wir eine starke und authentische Gesellschaft. Gemeinsam und ohne hierarchische Struktur, auf Augenhöhe neue demokratische Prinzipien leben. Dazu lade ich Sie ein. Diskutieren Sie mit uns und sehen Sie selbst welche konkreten Lösungsansätze wir haben. So wird aus einer Vision ein gemeinsames gesellschaftliches Handeln.“
Hans-Jürgen Greve
www.wealife.de

Ob Waldspaziergang, Pilze sammeln, Zugvogelschwärme bestaunen oder den Garten winterfest machen: Gerade lockt uns der Herbst in die Natur. Auch Igel, Fledermaus, Marienkäfer und Co. sind unterwegs – sie suchen jetzt Winterquartiere im Garten und rund ums Haus. Wer diesen und anderen Tieren einen Unterschlupf bieten möchte, lässt Laub am besten in Haufen liegen und hält Schlupflöcher an Fassaden offen. So machen Sie es diesen Tieren gemütlich: www.nabu.de

NABU Köln informiert:

Am Mittwoch, den 30.09.2020 wurde das Balkon-Projekt Projekt „Das große Blühen – naturnahe Balkonbepflanzung“ ausgezeichnet, das im letzten Jahr startete und bis in diesen Sommer ging.

Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes überreichte gemeinsam mit Arno Todt von der Geschäftsstelle UN-Dekade dem NABU Stadtverband Köln die renommierte Auszeichnung „Offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“.

Projektleiterin Birgit Röttering nahm das „Vielfalt“ Bäumchen und die Urkunde entgegen und lobte die tolle Zusammenarbeit mit der Alexianer Klostergärtnerei. Dort wurden heimische, insektenfreundliche Wildstauden aus Regio-Saatgut, das der NABU Köln zur Verfügung stellte, angezogen. Im Gegensatz zu vielen Zierpflanzen, die es in Baumärkten oder Gartencentern zu kaufen gibt, halten diese Stauden Nektar und Pollen für Insekten bereit und werten Balkone so nicht nur optisch, sondern auch ökologisch auf.

Insgesamt konnten 10.000 Wildstauden in Köln verteilt werden. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die geplanten Pflanzenfeste leider ausfallen.  Die Pflanzen konnten jedoch trotzdem an den Mann und die Frau gebracht werden, indem sie an Nachbarschaftsinitiativen und Kleingartenvereine geliefert und dort kontaktlos, bzw. unter Einhaltung der Corona-Regeln verteilt wurden.

Die Auszeichnung fand im begrünten Innenhof der NABU Geschäftsstelle bei schönstem Wetter statt und wurde durch die Verköstigung einer Kürbissuppe aus Kürbissen aus dem NABU Gartenlabor abgerundet.

Wir bedanken uns herzlich bei der Deutschen Postcode-Lotterie und der HIT-Stiftung für die Finanzierung des Projektes und freuen uns auf viele weitere insektenfreundlich gestaltete Balkone, die zur Kölner Artenvielfalt beitragen.

Wer was für die Insektenwelt tun möchte und auf der Suche nach heimischen Wildstauden ist, wird weiterhin in der Klostergärtnerei der Alexianer fündig. Marco Büttgenbach, der Betriebsleiter der Klostergärtnerei, konnte berichtete mit Freude, dass die Nachfrage nach Wildstauden so groß war, dass die Pflanzen dort weiterhin in umweltfreundlichen Pfandpaletten im Sortiment erhältlich sein werden.

Foto: Jana Romero
v.l. Dr. Horst Bertram, Vorsitzender NABU Köln, Arno Todt, Geschäftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt, Birgit Röttering, NABU-Projektleiterin, Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes