Es macht selbst Experten Angst, was da auf uns zu kommt. Die Hitze in den Städten wird unerträglich, 30-40 Grad werden erwartet.

Dieser Sommer könnte alle Rekorde brechen, darauf deutet vieles hin. Die Weltwetterorganisation warnt jetzt schon davor. Der Sommer 2020 wird eine europäisches Katastrophe. Neben der extremen Hitze und Dürre wird für Mitteleuropa und Deutschland obendrein heftige Unwetter angekündigt. Es wird empfohlen die Wohnsituation auf das Wetter vorzubereiten. Die Ratschläge der Vergangenheit zum Beispiel zum körperlichen Wohlbefinden gekühlte Einkaufszentren aufzusuchen, wird dieses Jahr bedingt Corona sicher schwer. Nachbarn werden schon jetzt aufgefordert, Alleinlebende und möglicherweise Gefährdete regelmäßig zu besuchen und den Kontakt nicht abbrechen zu lassen. Die Corona-Ratschläge, werden natürlich aufrecht gehalten. Beängstigend ist, Krankenhäuser stellen sich jetzt schon auf Hitzschlag ein, weil sie Corona-Patienten ja weiter behandeln müssen. Der Sommer 2020 wird auf jeden Fall eine weitere Herausforderung.

NABU Köln verschenkte heimische Pflanzen für naturnahe Balkone

Foto: 5-Arten.Bild: NABU: Heimische Wildstauden

Über 4.000 Wildstauden wurden in den letzten Monaten im Rahmen des Projekts „Das große Blühen – naturnahe Balkonbepflanzung mit heimischen Pflanzen für Insekten“ des NABU-Stadtverbandes Köln ausgegeben. Der NABU Köln hat insgesamt 17 heimische Arten ausgesucht, die besonders wertvoll für Insekten sind, mit den Bedingungen auf dem Balkon gut klarkommen und natürlich auch etwas fürs Auge bieten. Dank der Unterstützung der PostCode Lotterie und der HIT-Stiftungkonnten Gärtner und Gärtnerinnen der Alexianer Klostergärtnerei diese Stauden aus Regio-Saatgut anziehen.

Alle Stauden sind nun in ganz Köln eingepflanzt, hoffen wir, dass die Insekten daran reichlich Pollen und Nektar finden werden. Weitere Infos unter: https://www.nabu-koeln.de/projekte/naturnahe-balkone-in-der-stadt/

„Wildstauden benötigen nicht so viel Wasser und sind sehr robust gegen Schädlinge und Pflanzenkrankheiten“, erläutert Birgit Röttering vom NABU Stadtverband Köln, „und sie sind eine reichhaltige Nektar- und Pollenquelle für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge“, so Röttering weiter. Neben heimischen Malven, Glockenblumen, Rainfarn, Schafgarbe & Flockenblumen wurde auch der Blutweiderich mit seinen lilaroten Blüten, der von Juni bis September blüht und viele Bienen, Schwebfliegen und Schmetterlinge anzieht, ausgegeben. Die Pflanzen konnten trotz der Corona-Krise über Nachbarschaftsinitiativen, Nachbarschaftsgruppen, Kleingärten und andere Vereine verteilt werden, wo sich dann Einzelpersonen kontaktlos die Stauden abholen durften.

Foto Pflanzenausgabe: NABU:  Birgit Röttering, NABU Stadtverband Köln nimmt von Marco Büttgenbach, Alexianer-Klostergärtnerei die angezogenen Stauden entgegen