Nachhaltigkeit fängt bei Dir an!

Tu’s für Dich und die Welt, denn Müllvermeidung, bewusstes lokales Einkaufen, weniger Autoverkehr und der Erhalt von Grünflächen verbessern nicht nur das Klima und bieten Naherholung in der eigenen Stadt, sondern eröffnen auch weitere Chancen. Denn mittlerweile steht immer stärker der lokale und gesundheitliche Nutzen im Vordergrund und sollte deshalb nicht ignoriert werden. Wenn jeder nur ein bisschen darüber nachdenkt und danach handelt, kann es für die Gesellschaft viele Vorteile bringen. Fahrradfahren, unverpackt Einkaufen und die Wiederentdeckung von schönen Vorgärten sind große Themen. Wenn die Ware fair produziert und im eigenen Stadtgebiet verkauft wird, ist ein weltweiter Online-Einkauf gar nicht nötig. Bewusst mit der eigenen Stadt umgehen – gerade zu Corona-Zeiten zeigt sich, wie wichtig das ist. Der lokale Zusammenhalt hat so manchen Stadtteil wieder enger zusammengebracht. So wurde wieder beim Bäcker um die Ecke eingekauft und das Handwerk vor Ort wieder wertgeschätzt. Auch wurde uns bewusst, wie wichtig der lokale Handel ist, als dieser uns genommen wurde. Viele Unternehmen bieten die tollsten Dinge und keiner möchte wohl zukünftig darauf verzichten. Auch wurde vielen Menschen klar, wie wichtig ein schönes und sauberes Wohnumfeld ist. Gerade jetzt, wo wir alle zuhause bleiben müssen, fällt auf, wie schlecht wir in den vergangenen Jahren mit unserer Umgebung umgegangen sind. Wanderbäume, neugestaltete Vorgärten und Müllsammeln auf dem Spaziergang – das bleibt uns hoffentlich alles erhalten. Auch die Achtsamkeit und Wertschätzung bezüglich Lebensmitteln und anderen Produkten des täglichen Lebens haben an Wert gewonnen, nicht Masse ist Klasse, sondern Qualität.

Die verehrenden Wassermassen des Starkregens haben die ganze Reitsportanlage
in Weilerswist überflutet. Alle Pferde wurden in einem Kraftakt evakuiert. Nichts ist mehr wie vorher. Aus dem kleinen idyllischen Rinnsal der Swift ist bei dieser Flutkatastrophe ein reißender Fluss
von einer Minute auf die andere geworden. Ganz in der Nähe der Reitanlage ist die A61 weggebrochen. Von der Anlage ist vieles Schwerts beschädigt und einfach weggespült worden.
Gott sei Dank sind keine Menschen und Pferde in Not geraten oder ums Leben gekommen – die Pferde konnten in einer halsbrecherischen Aktion in Sicherheit gebracht werden, dank der viele helfenden Hände und Höfe die direkt ihre Hilfe angeboten haben, so Dani Starck. Auch die drohende Gefahr das der Damm der Steinbachtalsperre brechen könnte, hat alle um schlaflose Nächte gebracht.

Doch jetzt fangen die Aufräumarbeiten an – denn von dem Hof sind große Teile den Fluten zu Opfer gefallen. Der Schaden geht in die Hundertausende.

Der TV Rodenkirchen 1898 e.V. mit der Vorsitzenden Iris Januszewski möchte den sehr in Mitleidenschaft gezogen Hof durch seine Spende beim wieder Aufbau helfen.

Iris Januszewski freut sich sehr das bei ihrer spontanen Aktion, der TVR 2022,00 € an Dani Starck als Spende überreichen kann, und so ein wenig zum Wiederaufbau dazu beitragen kann.

Iris Januszewski – es ist unsere Pflicht den Menschen und Vereinen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft mit unseren Möglichkeiten zu unterstützen. Das unsagbare Leid ist bis zum jetzigen Zeitpunkt immer noch unfassbar.

Auch die eigene Verwandtschaft von Januszewski hat es getroffen – umso mehr sind wir in Gedanken bei allen Flutopfern, so Januszewski.

Wer auch aktiv etwas Spenden möchte – kann dies direkt an Starck Reit & Pferdetherapie,
Kontodaten – IBAN: DE85 3708 0040 0131 7088 00 bei der Commerzbank AG machen.
Jeder Cent kommt zu 100% an!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gartenschläfer

© Stadt Köln Gartenschläfer

 

Die Bestände des Gartenschläfers sind in den vergangenen 20 Jahren um 50 Prozent zurückgegangen. Eine Ursache dafür stellt vermutlich die Wohnungsnot für die Tiere dar. Um dem Gartenschläfer wieder Wohnraum zu schaffen, wurden in einem Gemeinschaftsprojekt der Stadt Köln und des BUND dazu im äußeren Grüngürtel und auf verschiedenen Friedhöfen gerade 100 Nistkästen aufgehängt. Dies zeigt ersten Erfolg, denn die ersten Kästen wurden bereits besiedelt. Weitere 100 Gartenschläfer-Wohnungen sollen folgen.  

Außerdem erforscht das Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt gemeinsam mit dem BUND NRW mögliche Aktivitäten durch Spurentunnel und Wildtierkameras. Ein Erlebnispfad zum Gartenschläfer ist geplant genauso wie eine kontinuierliche Aufklärung über die Entwicklung der Population.  

Der Rückgang der bedrohten Art blieb länger unentdeckt, weil das mausgraue Tier mit dem buschigen Schwanz und der schwarzen Augenmaske nur im Schutz der Dunkelheit unterwegs ist. Deshalb ist es nur schwer zu beobachten. Ursprünglich in naturnahen Wäldern zu Hause dringt der kleine Verwandte des Siebenschläfers zwar zunehmend in Gärten und Friedhöfe vor, wo er sich an Vogel- und Katzenfutter bedient und es sich mit seinem Nachwuchs oder zum Winterschlaf in Vogelnistkästen bequem macht. Dennoch hält der Abwärtstrend weiter an. Umso wichtiger ist es, die in Köln noch vorhandenen Populationen zu erhalten und zu stärken.  

Informationen für Bürger*innen, die selbst aktiv werden wollen:

  • Mit der Meldung von Beobachtungen, egal ob tot oder lebendig, können Bürger*innen das Forschungsprojekt des BUND unterstützen. Informationen rund um den Gartenschläfer gibt es unter: www.gartenschlaefer.de
  • Ein Kasten lässt sich mit ein wenig handwerklichem Geschick schnell selber bauen und kann im eigenen Garten eine gute Nist- und Schlaggelegenheit bieten.
  • Zum Aufhängen im öffentlichen Grün bedarf es unbedingt einer vorherigen Genehmigung. Eine Bauanleitung ist hier zu finden:https://www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/bauanleitung-nistkasten-fuer-gartenschlaefer/
  • Wichtig: Gartenschläfer brauchen auch genügend Nahrung. Hier hilft mehr Natur im Garten. Heimische Gehölze und wilde Ecken bieten wichtige Quellen, damit die Tiere und ihr Nachwuchs satt werden. Informationen zum naturnahen Garten sind abrufbar unter: www.stadt-koeln.de/naturgarten

Spurensuche Gartenschläfer

Bauanleitung: Nistkasten für Gartenschläfer

Bunte Gärten und Balkone – damit Tiere nicht nur Zaungäste bleiben

Rodenkirchen hilft

Die Weißer Rheinbogenstiftung unterstützt das Projekt „Wir sammeln, für die Flutopfer …“ jeder Betrag wird verdoppelt. 5000.-€ möchten sie dazu geben- nach dem Prinzip: Spenden verdoppeln, z.B. aus 100.-€ machen sie 200.-€ ….
Kontakt: https://www.weisser-rheinbogen-stiftung.de/

Naturschutz kann so einfach sein

Corona war lang und hart, die Menschen blieben zu Hause und wurden kreativ. So sieht man in der Natur nun immer mehr Insekten-Hotels. Auch ist das Bewusstsein gewachsen für Brut- und Vogelhäuser. Die Nistkästen werden gerade von kleinen Vogelarten gerne zur Übernachtung genutzt und sollten weder auf der Wetterseite noch in praller Sonne hängen. Ganz naturverbundene Menschen spritzen bekanntlich nicht mit Gift, damit Vögel immer genügend Insekten finden. Auch integrieren sie Wasserstellen in heimischen Gärten oder auf Balkonen. Ihnen ist bewusst, dass der Klimawandel nicht nur das Erdreich austrocknet und man regelmäßig im Hochsommer die Bäume gießen sollte, auch sollte man an die Kleinstlebewesen denken. Die Welt ist vom Grundsatz ein Kreislauf, und Naturschutz kann so einfach sein. Ganz normale Pflanzenuntersetzer mit ein paar Steinen darin sind großartige Wassertränken und haben den Vorteil, dass auch Igel und andere Tiere daraus trinken können. Für Vögel ist es immer ratsam, katzensichere Plätze zu wählen, so lieben diese hängende Wasserschalen in Bäumen und Hecken zum Baden und Trinken.

Entwicklung des Rheinwasserstand

 

Aktuell zeigt der Pegel Köln um 10.30 Uhr einen Wasserstand von 5,58 m Kölner Pegel (KP). Der Wasserstand wird heute langsam steigen. In großen Teilen des Rheineinzugsgebietes ist Dauerregen vorhergesagt, so dass der Rheinwasserstand am Kölner Pegel ab Donnerstag stark steigen wird. 

 

Aussichten

Am 15.07.2021 gehen die StEB Köln von einem Wasserstand um 5,70 m KP +/- 10 cm aus. Nach der derzeitigen Lage erwarten die StEB Köln, dass der Rheinwasserstand am Freitagmorgen 7 m KP überschreiten wird. Zum jetzigen Zeitpunkt sind am kommenden Wochenende Wasserstände um 8 m KP nicht auszuschließen.

 

 

Was tun die StEB Köln schon jetzt?

Die erforderlichen Hochwasserschutzmaßnahmen werden im Routinebetrieb planmäßig abgewickelt.

•              Erste Hochwasserschutzmaßnahmen im Kanalnetz wurden durchgeführt.

•              Einzelne Pumpanlagen wurden in Betrieb genommen.

•              Erste Maßnahmen am Leinpfad in Köln-Rodenkirchen werden heute durchgeführt (Fenster- und Türverschlüsse sowie Stegebau).

Service

Regelmäßig aktualisierte Wasserstandsvorhersagen erhalten Sie über das Hochwassertelefon der StEB Köln unter 0221 221-26161 und auf der Internetseite der StEB Köln unter: www.steb-koeln.de. Hier –  oder vom automatischen Ansagegerät der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (Pegel Köln) unter 0221 19429 – erfahren Sie auch den aktuellen Wasserstand am Kölner Pegel

Folgen Sie uns auch auf Twitter und lesen Sie Neuigkeiten: https://twitter.com/steb_koeln

(Text:Stadtentwässerungsbetriebe Köln)

Natur in Zollstock entdecken

15:00„Bauhaus der Generationen“ Jugendkunstschule Rodenkirchen e. V. (Kierberger Str. 2)

Am Sonntag, dem 25.7. von 15-17h bietet der Allgemeine Bürgerverein Köln-Zollstock e. V. gemeinsam mit Robert Schallehn, Diplom-Biologe und Leiter des Umweltbildungszentrums Gut Leidenhausen, einen kleinen zweistündigen Workshop für Kinder und Jugendliche an.

Wir wollen

  • die Wildnis in Zollstock und an der Grenze zu Raderberg entdecken! Wer findet eine Hasenkuhle oder Spuren von einem Raubvogel?
  • Bienenhotels basteln (Konservendose)
  • ein wenig Tiere unter der Stereo-Lupe beobachten

Bitte meldet euch für die begrenzten Plätze an unter J.Raab@Zollstocker-Buergerverein.de

Treffpunkt ist neben dem „Bauhaus der Generationen“ Jugendkunstschule Rodenkirchen e. V. Postadresse Kierberger Str. 2

Die breite Öffentlichkeit nimmt noch nicht wirklich Kenntnis davon: Seit längerer Zeit stirbt ein Großteil der Bienenpopulation. Warum das so ist, konnte bisher noch niemand wirklich beantworten. Man geht davon aus, dass mehrere Faktoren zusammenkommen. Besonders das Wegbrechen von natürlichen Lebensräumen wird von der Wissenschaft genannt. In Köln will man hier nachhelfen. 7500 heimische Stauden sollen gepflanzt werden, um den Bienen zumindest einen Teil ihres natürlichen Lebensraumes wieder zurückzugeben. Finanziert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen organisiert der NABU die Verteilung der Wildstauden. Dabei setzt man auf sogenannte Mikrobiotope, die über die ganze Stadt verteilt sind. Die heimischen Wildstauden werden vornehmlich auf Schulhöfen gepflanzt und Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern zur weiteren Pflege übergeben. Erste Stauden wurden inzwischen gesetzt, weitere sollen bis zum Sommer folgen. Informationen und Kontaktmöglichkeiten findet man unter www.nabu-koeln.de. (kgs)

Es wird gegossen um uns ALLEN etwas Gutes zu tun 
Überall in der Stadt sorgen Held:innen mit Schlauch, Gießkannen, Eimern und liebevoller Zuwendung dafür, dass die Bäume und Beete in den Straßen, auf den Plätzen und an öffentlichen Plätzen ausreichend Wasser bekommen. Denn der Klimawandel und die zunehmende Trockenheit bedroht das Stadtgrün, das so wichtig ist für unser Wohlergehen. Die grünen Oasen sind nämlich weit mehr als nur ein Blickfang. Bäume und Sträucher kühlen, reinigen und spenden Luft, bieten Lebensraum und schenkt Lebensqualität.Dazu bieten sie in unserem lärmbelasteten Köln einen hervorragenden  Schallschutz. Jetzt heißt es vor der eigenen Haustüre mitmachen und das größte Nachbarschaftliche Projekt der Stadt starten