Ein natürlicher Garten ist mehr als ein Trend

Die letzten Jahre zeigen es ganz deutlich: Unser Klima wird immer trockener und heißer. Darum ist ein Steingarten weniger angesagt und ökologisches Gärtnern mit bunter Vielfalt dagegen voll im Trend. Ein Garten bedeutet für alle Freiheit, frische und duftende Atemluft, einfach puren Genuss. Darum achten immer mehr Garten- und Terrassenbenutzer beim Bepflanzen Ihres Biotops auf Nachhaltigkeit und dessen natürliche Vorteile, ohne auf Schönheit zu verzichten. Bewusst so angelegte Flächen sind nämlich die Oasen der Zukunft für Mensch und Tier. So ziehen statt Zäune wieder Misch- und Naschhecken ein und bieten stachelige Sicherheit, natürlichen Sichtschutz und einen abgegrenzten Lebensraum. Gut gewählte, hübsche Gehölze und Sträucher brauchen wenig Wasser, geben aber Kühle an heißen Tagen. Auch von Gartenprofis geplante Blumenflächen bieten Balsam für die Seele, und eine Gewürzecke sorgt in der Küche für hohen Genuss. Heimische (Wild-) Pflanzen und Nützlinge helfen uns dabei, unser Ökosystem zu erhalten und Geld zu sparen. Denn diese Pflanzen und Tiere sind an die regionalen Bedingungen angepasst und werden dringend von uns gebraucht. Das Leben ist bunt und die Natur funktioniert im Kreislauf. Klug gewählte Pflanzen, bewusst gesetzt, schaffen Lebensräume, Bewegung und einen ganz besonderen Wohlfühlbereich. Gerade zu Coronazeiten bereitet diese bunte, natürliche und überlegt geplante Vielfalt viel Freude und beschleunigt das Umdenken in der eigenen Gartenplanung. Darum sollte hier immer ein Profi mit einbezogen werden, der auf Standort, Sonneneinstrahlung, Bodenbeschaffenheit und pflanzliche Anordnung achtet und das genau plant. Fachleute haben viele Tipps und integrieren bei Bedarf sogar einen Kompost-Haufen mit ins Gartenbild, um Kosten und Arbeit zu erleichtern.

Willkommen in der Zukunft

Das Frühjahr hat begonnen und womit könnten wir es besser verbinden als mit einem ausgiebigen Spaziergang durch unser schönes Stadtgebiet? Schließlich hat sich das Spazierengehen zu unserem neuen und liebsten Hobby gemausert. Jedes Mal, wenn man über die Felder, durch die Wälder und am Rhein spaziert, fragt man sich, warum machen wir das nicht öfter – denn jedes Mal aufs Neue wird einem bewusst, wie besonders unser Stadtgebiet ist, und dass es immer etwas spannendes zu sehen gibt. So ist ein Spaziergang am Rhein nicht nur lohnenswert, wenn es warm ist, sondern auch an den ganz normalen Tagen und am Abend. Ein Spaziergang durch den Grüngürtel, Radfahren in der Rheinaue und walken im Forstbo (Forstbotanischen Garten) – all das macht unglaublich Spaß. Auch eine Auszeit im Volksgarten, im Römerpark oder eine Runde durch die Grünanlagen am Rosenzweig Weg ist nicht zu verachten. Steht man auf alte Architektur und hohen Baumbestand, ist eine Runde durch die Marienburg sicher nicht von Nachteil. Auf der Internetseite der Kölner Stadtteilliebe findet man im Kalender übrigens einige Stadtführer, die wundervolle Spaziergänge dazu anbieten.

Jedes Jahr töten Brotfütterer
tausende Enten und Schwäne.
Dieser Schwan wurde mit Brot tot gefüttert.

Brot ist sehr ungesund. Es quillt im Magen auf und enthält zuviel Salz. Es ist wie Fastfood.
Die Wasservögel essen es, aber man tut ihnen nichts gutes damit. Vor allem das Übermass an Brot schadet den Tieren. Verschimmeltes Brot macht die Vögel sofort krank. Wie man auf die Idee kommen kann, etwas verschimmeltes noch zu verfüttern, bleibt vielen Tierfreunden ein Rätsel.

Man kann Enten und Schwäne aber durchaus artgerecht füttern – Geeignet sind z. B. Getreide (bspw. Haferflocken, Hühnerfutter oder spezielles Wassergeflügelfutter), Kleie, Eicheln, Obststücke, Sonnenblumenkerne, weiche Kartoffelstücke oder Erdnüsse ohne Salz und ungeröstet.

Das Futter nicht ins Wasser werfen sondern an den Uferrand. Immer wieder kippen ganze Gewässer, weil auf den Boden gesunkenes Futter Algen zum Leben erweckt, die dem Gewässer dann den Sauerstoff entziehen. Das ist dann auch schlecht für die Fische.

BITTE weist die Leute, die Brot füttern darauf hin. Sie meinen es ja gut, machen es aber total falsch.

Danke

(Text: Joachim Stahlmann)

Arbeiten an originalgetreuerNachbildung stehen kurz vor demAbschluss

Vor Erneuerung B
Rosenbogengang

Die Arbeiten zurErneuerung desRosenbogengangs imVorgebirgspark inKöln-Zollstockbefinden sich in derabschließendenPhase. Eine Sanierungder etwa 70 Jahrealten Pergola waraufgrund fortschreitender Korrosion unddurch herbeigeführte Beschädigungen vonDritten erforderlich geworden. Auswirtschaftlichen und technischen Gründenfiel die Entscheidung zugunsten einerkompletten, originalgetreuen Nachbildungund gegen eine Sanierung der vorhandenenMetallkonstruktion.

Mit den Abrissarbeiten wurde Ende letztenJahres begonnen, die Montage der neuenPergola erfolgt aktuell in diesen Tagen.Begleitend wurden schon Arbeiten wie dieTeilsanierung der Mauerabdeckungen unddie Sanierung der wassergebundenenWegedecke durchgeführt. NachFertigstellung des Laubenganges werden dieBänke neu positioniert und die Bögen mitzwei verschiedenen Kletterrosensortenbepflanzt. Die Metallarbeiten wurden voneinem Metallbaufachbetrieb, die sonstigenArbeiten überwiegend durch städtischeMitarbeiter*innen ausgeführt. Die Kostender Metallarbeiten betragen rund 80.000Euro, die Gesamtkosten belaufen sich aufetwa 95.000 Euro.

Der Vorgebirgspark wurde zwischen 1910und 1914 nach den Plänen des berühmtenKölner Gartenarchitekten Fritz Enckeangelegt und dient als erster KölnerVolkspark bis heute zu Erholungszwecken.Neben waldartigen Bereichen und denweitläufigen, offenen Wiesen wurden auchvier architektonisch gestalteteThemengärten eingerichtet, darunter dersogenannte „Rosengarten“ mit seinemlangen, rechteckigen Seerosenbecken alszentralem Mittelpunkt. Die umliegendenBeete waren damals mit aufwendigenStauden- und Rosenpflanzungenausgestattet, heute sind davon nur nochReste vorhanden.

Im Rosengarten befindet sich, parallel zurKreuznacher Straße, der etwa 65 Meterlange Rosenbogengang. Dieser gehörte nichtzur Ursprungsplanung, sondern ersetzte inden 50er-Jahren die dort befindlichePergola. In den achtziger Jahren wurde dergesamte Park unter Denkmalschutz gestellt.

Vorfertigung Neukonstruktion
©Stadt Köln

(Text:Stadt Köln – Amt für Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitJürgen Müllenberg)