Das Pflanzenorchester von Finkens Garten

Ein kreativer und bunter Nachmittag für Kinder im Alter von fünf bis acht Jahren: Es singt und klingt, es tönt und schwingt, es summt und brummt. So hört sich das das Pflanzenorchester in Finkens Garten, Friedrich-Ebert-Straße 49, Köln-Rodenkirchen, am Samstag, 24. Oktober 2020, 15 bis 17 Uhr, an. Die Pflanzenheilkundlerin und Musikerin Mirjam Hirsch leitet das naturmusische Wochenende für Kinder von fünf bis acht Jahren in Begleitung. Die Veranstaltung beginnt mit einem Rundgang durch den Naturerlebnisgarten, bei dem sich die Teilnehmenden von den Klängen der Natur inspirieren. Anschließend werden Musikinstrumente aus einfachen Materialien gebastelt und gemeinsam musiziert.
Die Teilnahme ist frei, es wird aber um Spenden zugunsten des Vereins der Freunde und Förderer von Finkens Garten gebeten. Dieser finanziert die Gartenleitung und die gesamte pädagogische Arbeit. Aufgrund der aktuellen Situation ist die Teilnehmerzahl auf sechs Kinder beschränkt, die Anmeldung erfolgt per E-Mail. Erwachsene werden gebeten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Finkens Garten ist erreichbar mit den Stadtbahnlinien 16 und 17, Haltestelle Rodenkirchen BF, und der Buslinie 131, Haltestelle Konrad-Adenauer-Straße.
Anmeldung hier: tilia.werner@netcologne.de

NABU Köln informiert:

Am Mittwoch, den 30.09.2020 wurde das Balkon-Projekt Projekt „Das große Blühen – naturnahe Balkonbepflanzung“ ausgezeichnet, das im letzten Jahr startete und bis in diesen Sommer ging.

Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes überreichte gemeinsam mit Arno Todt von der Geschäftsstelle UN-Dekade dem NABU Stadtverband Köln die renommierte Auszeichnung „Offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“.

Projektleiterin Birgit Röttering nahm das „Vielfalt“ Bäumchen und die Urkunde entgegen und lobte die tolle Zusammenarbeit mit der Alexianer Klostergärtnerei. Dort wurden heimische, insektenfreundliche Wildstauden aus Regio-Saatgut, das der NABU Köln zur Verfügung stellte, angezogen. Im Gegensatz zu vielen Zierpflanzen, die es in Baumärkten oder Gartencentern zu kaufen gibt, halten diese Stauden Nektar und Pollen für Insekten bereit und werten Balkone so nicht nur optisch, sondern auch ökologisch auf.

Insgesamt konnten 10.000 Wildstauden in Köln verteilt werden. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die geplanten Pflanzenfeste leider ausfallen.  Die Pflanzen konnten jedoch trotzdem an den Mann und die Frau gebracht werden, indem sie an Nachbarschaftsinitiativen und Kleingartenvereine geliefert und dort kontaktlos, bzw. unter Einhaltung der Corona-Regeln verteilt wurden.

Die Auszeichnung fand im begrünten Innenhof der NABU Geschäftsstelle bei schönstem Wetter statt und wurde durch die Verköstigung einer Kürbissuppe aus Kürbissen aus dem NABU Gartenlabor abgerundet.

Wir bedanken uns herzlich bei der Deutschen Postcode-Lotterie und der HIT-Stiftung für die Finanzierung des Projektes und freuen uns auf viele weitere insektenfreundlich gestaltete Balkone, die zur Kölner Artenvielfalt beitragen.

Wer was für die Insektenwelt tun möchte und auf der Suche nach heimischen Wildstauden ist, wird weiterhin in der Klostergärtnerei der Alexianer fündig. Marco Büttgenbach, der Betriebsleiter der Klostergärtnerei, konnte berichtete mit Freude, dass die Nachfrage nach Wildstauden so groß war, dass die Pflanzen dort weiterhin in umweltfreundlichen Pfandpaletten im Sortiment erhältlich sein werden.

Foto: Jana Romero
v.l. Dr. Horst Bertram, Vorsitzender NABU Köln, Arno Todt, Geschäftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt, Birgit Röttering, NABU-Projektleiterin, Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes

Der Kreisimkerverband, in Regionalgremium des Imkerverbandes Rheinland, bündelt die Interessen der beiden Kölner Imkervereine mit über 600 Mitgliedern und vertritt sie beim Landesimkerverband, gegenüber Politik und Verwaltung und entscheidet über finanziellen Zuschüsse.

Nun gibt es einen neuen Vorstand mit dem Domimker Ralf Heipmann an der Spitze. Unterstützt wird er von Stefan Weirich als stellvt. Vorsitzenden, Wilfried Müngersdorf und Jürgen Meder vom Kölner Imkerverein von 1882 e.V. sowie Peter Gauger und Carsten Siedentop vom Bienenzuchtverein Köln Porz.
Auf der zukünftigen Agenda steht eine aktive Präsenz in der Kölner Umwelt- und Landwirtschaftspolitik ebenso wie eine verstärkte Bildungsarbeit für Neuimker. Aber auch der Umgang und die Folgen invasiver Arten, die die Bienenhaltung und die Wildbienen bedrohen, stellen eine große Herausforderung für den neuen Vorstand dar. Geplant ist, die Bildungsarbeit zu verstärken und die regionale Bienenzucht zu fördern. Zudem sollen auch alternative Formen der Bienenhaltung, die bislang nicht gefördert wurden, unterstützt werden.
Der neue Vorstand hat sich eine aktive Mitarbeit im Imkerverband Rheinland vorgenommen, um überregionale imkerliche Belange wirksam mitgestalten zu können.

(Bild&Text Meike Röhrig vom Kölner Imkerverein von 1882 e.V.)

IM FORSTBOTANISCHEN GARTEN
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Baumschutz Köln - Rodenkirchen und Sürth
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Forstbotanischer Garten in Köln
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Ogród botaniczny / Forstbotanischer Garten in Köln
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Video-Wettbewerb #TrashDunkingRoki in Instagram gegen Müllsünden im Bezirk Rodenkirchen

Mit ihrem Video-Wettbewerb #TrashDunkingRoki in Instagram möchte die Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. auf das wachsende Müllproblem im Bezirk Rodenkirchen aufmerksam machen und zum achtsamen Umgang motivieren. Die zehn besten Videos gewinnen einen Einkaufsgutschein in einem Geschäft nach eigener Wahl im Ort Rodenkirchen im Wert von je 50 Euro. Wie kann man mitmachen beim Video-Wettbewerb #TrashDunkingRoki? Die Teilnehmer posten ein kurzes Video, wie sie rumliegenden Müll in den Korb oder Mülleimer werfen oder legen, vergleichbar mit dem Dunking-Wurf im Basketball. Teilnehmen können nur Video-Postings, die das Müllproblem im Bezirk Köln-Rodenkirchen thematisieren. Beim Video muss es sich um ein Müllsammel-Aktion gegen Umweltverschmutzung handeln mit Vorher-Nachher-Ansichten. Dann beschriften die Teilnehmer ihr Video in der Bildunterschrift mit dem Hashtag #TrashDunkingRoki und @bv_rodenkirchen in ihrem Account bei Instagram und geben den Ort der Video-Aufnahme an. Es können nur Videos aus dem Bezirk Köln-Rodenkirchen eingereicht werden. Das sind die Stadtteile Bayenthal, Marienburg, Raderberg, Raderthal, Zollstock, Rondorf, Hahnwald, Rodenkirchen, Weiß, Sürth, Godorf, Immendorf und Meschenich. Der Wettbewerb #TrashDunkingRoki auf https://www.instagram.com/bv_rodenkirchen/ läuft ab sofort und endet am 21. September 2020 (Einsendeschluss). Die Jury der Bürgervereinigung Rodenkirchen wählt die zehn besten Videos aus und benachrichtigt die Gewinner der zehn Einkaufsgutscheine über Instagram im Oktober. Die Teilnahmebedingungen Alle Informationen und Teilnahmebedingungen sind auf der Website https://www.buergervereinigung-rodenkirchen.de/ hinterlegt. Mitmachen beim Video-Wettbewerb können alle ab 18 Jahren aus Köln. Jugendliche können nur mit der schriftlichen Einverständniserklärung ihrer Eltern teilnehmen. Auf der Webseite der Bürgervereinigung ist ein Formular für das Einverständnis der Eltern hinterlegt. Was bezweckt der Wettbewerb #TrashDunkingRoki? Ob an der Rodenkirchener Riviera, im Friedenswald am Forstbotanischen Garten, im Grüngürtel, an öffentlichen Plätzen oder auf Straßen: Viele hinterlassen achtlos Müll, obwohl es meist genügend Abfallbehälter gibt. Ziel des Wettbewerbs der Bürgervereinigung Rodenkirchen ist es, vor allem jüngere Menschen zu motivieren, mit Hilfe von digitalen Medien im Social-Media-Netzwerk von Instagram kreative Ideen zum Thema Müll zu entwickeln, zum aktiven Handeln zu bewegen und sich für ihr Abfall-Verhalten zu sensibilisieren.

Finkens Garten gärtnert torffrei – NABU verleiht Plakette

Mit der Einrichtung des neuen Gemüsegartens verzichtet Finkens Garten, der Naturerlebnisgarten in Köln Rodenkirchen, auf torfhaltige Erde, auch bei Pflanzenvermehrung und -Anzucht.

Torf wird in Mooren abgebaut, dabei werden große Mengen an gespeichertem Kohlenstoff zersetzt und das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO2) wird frei – mit negativen Folgen für`s Klima.

Birgit Röttering, Geschäftsführerin des NABU Stadtverbandes überreichte Finkens Garten die „Torffrei Gärtnern“-Plakette. „Der Torfabbau  zerstört den Lebensraum von vielen seltenen und spezialisierten Tier- und Pflanzenarten. Dazu kommt, dass Torf in den Mooren nur sehr langsam wieder nachwachsen kann, denn pro Jahr bildet sich nur ein halber bis zwei Millimeter neuer Torf.“

„Für uns ist es besonders wichtig, das Bodenleben zu schützen“, so Jenny Herling, Finkens Garten. „Torfhaltige Erde ist mineralisch aufgedüngt („Kunstdünger“), dies schädigt die Lebewesen im Boden und im Komposthaufen.“

Das komplette Konzept des neuen Gemüsegartens kann unter https://www.finkensgarten.org/erlebnis-und-lebensraeume/gemuesegarten/ kostenlos herunter geladen werden.

Bild v.l.n.r. Rebecca Lay/Leitung Finkens Garten, Jenny Herling/Finkens Garten Projektleitung Gemüse, Birgit Röttering/Geschäftsführerin NABU Stadtverband Köln

Köln Forstbotanischer Garten 19. April 2018
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