Freitag, 28. Juni bis Sonntag, 30. Juni Hello Cello!  Ensemble-Workshop für Cellisten im evangelischen Gemeindezentrum Rondorf .

Roncalli & Co

Schon seltsam, was sich um unseren Dom herum so tummelt. Eine Schlange hab ich entdeckt, einen Hahn und Rosen. Sogar Päpste. Nein, ich hatte nicht zwei Kölsch zuviel…

Ich befinde mich auf der Südseite des Domes, am Roncalliplatz. Und genau hier läßt sich all das finden. Hier wurde, nein anders…MUSSTE leider vor 22 Jahren, im April 1996, ein Zaun errichtet werden, um den Dom vor Vandalismus zu schützen. Dieser Zaun mit allerlei Verzierungen, wie eben genannter Schlange zum Beispiel oder auch den Rosen entstammt der Metallwerkstatt der Wesselinger Kunstschmiede Paul Nagel und Michael Hammers. Acht Schmiede arbeiteten an dem 58 m langen Zaun, der um das gesamte Südportal reicht.

Etwas weiter links kommen wir zu besagten Päpsten. Wir finden hier zwei Gedenktafeln vor. Auf der ersten wird des Namensgebers des Platzes gedacht, auf dem ich stehe. Und auch wenn ich, man möge es mir verzeihen, zu meinen „Köln-Anfängen“ noch den Zirkus Roncalli damit in Verbindung brachte, ist es doch jemand anderes gewesen, dem dieser Platz seinen Namen verdankt, nämlich Papst Johannes XXIII. Bürgerlicher Name: Angelo Giuseppe Roncalli. Bereits 1921 kam der damalige Priester (in seiner Eigenschaft als Präsident des Zentralrates des Päpstlichen Missionswerkes in Italien und zum Monsignore erhoben) zu Besuch nach Köln und feierte am 27. Dezember im Dom die heilige Messe. Am 28. Oktober 1958 wurde er zum Papst gewählt.

Die zweite Gedenktafel, an einem Strebepfeiler der Langhaussüdseite auf der Papstterrasse, zeigt die Übergabe des Logos zum 20. Weltjugendtag von Papst Johannes Paul II an Papst Benedikt XVI. Im Hintergrund erkennt man den Petersdom und den Kölner Dom. Zu ihren Füßen sieht man die Mitras mit den Wappen beider Päpste.

Wenn ich jetzt ein paar Meter zurücktrete und mein „Kapellchen“ so betrachte, empfinde ich diesen Anblick wieder (oder besser gesagt, wie immer) einfach nur gigantisch. Und himmlisch. Apropos himmlisch. Das bietet eine gute Überleitung zum dem Kunstwerk, welches sich hinter mir befindet. „Columne pro Caela“, wie der Künstler Heinz Mack sein Werk nennt. Besser bekannt aber wahrscheinlich als „Himmelssäule“. 1984 wurde die Säule als Geschenk des Lions-Clubs an die Stadt Köln dort errichtet. Eine Himmelssäule am Kölner Dom. Passt!

Zum Abschluss meines heutigen Ausfluges um den Dom herum, mache ich mich auf den kurzen Weg über die Domplatte und stehe vor einer originalgetreuen Kopie einer Kreuzblume. Das heißt, eigentlich ist dies schon die zweite Kopie, denn die erste, die aus Kunststoff bestand, wurde in einem Sturm in der Nacht zum 1. März 1990 völlig zerstört. Deshalb fertigte man die zweite aus Beton.
Die Kreuzblume ist ein Denkmal (gestiftet vom Verkehrsamt für die Stadt Köln anläßlich der 100-Jahr-Feier zur Domvollendung, an welchem rundherum Tafeln in verschiedenen Sprachen dazu angebracht sind. Eine davon sogar auf kölsch.

Die Umgebung des Domes bietet noch einiges sehens- und wissenswertes. Doch davon erzähle ich ein anderes Mal.

Bis bald
eure Ramona

Weitere Informationen siehe die Kölschgänger im www

Bild könnte enthalten: Himmel, Wolken und im Freien

und die Burg war riesig, aus rotem Stein. Oben auf dem Dach thronte ein großer Drache, der über die Gegend wachte und Alarm schlug, wenn sich in der Ferne etwas bedrohliches näherte. Um die Burg war ein großer Wassergraben gezogen, das Wasser spiegelte sich heute ganz besonders schön in der Sonne. Jan ließ das blaue Tor öffnen und trat über die Hängebrücke nach draußen. Bester Laune spazierte er über die Wiese. Kaninchen liefen überall umher, schlugen Haken und tollten wie wild umher. Am Rand der Wiese standen überall Bäume. Vögel waren zu hören und ab und an hörte er ein Eichhörnchen keck meckern. Nun war es Zeit, seinen Untertanen einen Besuch abzustatten. Das kleine Dorf lag direkt neben der Burg. Überall liefen Leute umher, verrichteten ihr Tagwerk, bauten an ihren Hütten oder unterhielten sich. Auch im Kräutergarten waren einige am arbeiten, auf der anderen Seite auf der riesen Spielwiese übten die Gaukler. Sie hatten ein Seil zwischen zwei Bäume gespannt und versuchten nun über dieses zu balancieren. Jan sah ihnen ein wenig zu, dann wurde er ……

So oder zumindest so ähnlich würde sich die Geschichte anhören, die ich meinem Sohn erzählen würde, wenn wir mitten im Friedenspark auf einer Wiese lägen und uns umschauten. Dieser wunderbare Park mit dem Fort lädt einfach zum träumen ein und wer mit einem Kind hier in den Friedenspark kommt, sollte die Gelegenheit nutzen und ein wenig träumen.

Aber was erwartet uns wirklich im Friedenspark? Ich war dort und habe mich ein wenig umgesehen. Von der Rheinseite kommend ist das alte Fort mit dem stolzen Adler (und manchmal auch einigen Tauben) gut sichtbar. Jedenfalls der obere Teil. Aber als ich dann vor der Anlage stand war ich doch überrascht, wie groß sie ist. Fast 5 Hektar umfasst diese Parkanlage. Direkt um das Fort gibt es einiges zu entdecken, einen Bauspielplatz, einen kleinen Rosengarten, Stauden und sogar einen Schattengarten. Auf den ersten Blick wirkt alles ein klein wenig wild und etwas ungepflegt. Aber irgendwie passt das genau so zu dem Fort. Authentisch. Etwas verwegen, zerfurcht, spannend, dies alles zu entdecken. Eine Wandskulptur, die John-Lennon-Gedenkstätte (darüber habe ich bereits berichtet) und ja, wer genau hinschaut, kann sehen, dass es früher wirklich einen Wassergraben gab.

Früher, genau genommen im März 1914 wurde von der Stadt beschlossen, den Park nach den Plänen von Fritz Encke anzulegen. Die alten Festungsmauern und Gräben wurden mit ins Konzept übernommen und prägen auch heute noch das Erscheinungsbild. Besonders das 15 Meter hohe Monument mit dem Adler fällt sofort auf. Sogar die Bläck Fööss haben ein Lied darüber geschrieben (Ungerm Adler). Ich hatte leider noch nicht die Gelegenheit, auf das Dach zu kommen und mir das mal aus nächster Nähe anzuschauen. Aber ich arbeite daran, irgendwann…

Dieses Fort hat schon unglaublich viel erlebt. So war es früher die Zentrale aller Forts des Festungsrings. Von 1919 bis 1934 wurde der Innenbereich des Forts sogar als Mensa für die nur wenige Meter entfernte Universität genutzt. Was Wenigen bekannt ist, auch heute wird im Inneren ein kleines Cafe vom Jugendzentrum Köln e.V betrieben. Ein weiterer Vorteil des Geländes sind die Wiesen. Der Park ist nicht überlaufen und die Kiddies haben genug Möglichkeiten, sich auszutoben. Einem schönen Nachmittag hier am Rande der Südstadt steht also nichts im Wege.
Viel Spaß und eine schöne Zeit wünscht euch 

Ronald.

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Erinnert ihr euch auch ab und zu an Abenteuer eurer Kindheit? Es sind ebenso schöne wie auch wertvolle Erinnerungen. Ich durfte früher auf einem alten Aalkutter mitfahren. Nur ein paar hundert Meter den Rhein rauf und runter. Es ist ewig her und die Aalkutter sind längst Geschichte. Aber an guten Tagen, wenn ich am Rhein spazieren gehe, kommen die Erinnerungen zurück. Sie zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht und für ein paar kostbare Augenblicke bin ich wieder Kind und sehe den Rhein wieder mit Kinderaugen. Das ist schön.

Nun, auch Ihr habt die Möglichkeit euren Kleinen eine Freude zu Bereiten. In Zündorf an der Groov könnt ihr mit einem kleinen Boot, dem Krokodil auf die andere Rheinseite nach Weiß übersetzen. Kinder im Alter bis 6 Jahren fahren für 1 Euro. Das ist ein wirklich bezahlbarer Spaß.

Ihr könnt sogar ein kleines Abenteuer daraus machen. Es gibt eine kleine weiße Tafel die man herunterklappen muss, und einen extra Sitzplatz damit der Kapitän auf dem Schiff auch sieht das da jemand wartet. Was glaubt ihr welche Gefühle bei einem Kind aufkommen wenn es alle Vorbereitungen getroffen hat und sich das Boot drüben auf der anderen Seite dann in Bewegung setzt. Zappelig wird es sein. Aufgeregt.

Für Kinder ist der Strom noch viel größer und wenn ein Schiff vorbei kommt, das Krokodil ein wenig in den Wellen liegt und das kleine Schiff anfängt leicht zu schaukeln ist die Aufregung bei euren Liebsten groß.

Gönnt euren Lieben und auch euch selbst dieses Erlebnis.

Kleiner Tipp. Am Abend vorher schon mal sagen was ihr machen wollt und dann eine kleine Geschichte erzählen. Die vom Wal, der sich mal in den Rhein verirrt hat bietet sich da an.

Viel Spaß wünscht euch 

Ronald

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Der Pfadfinderstamm Schattenwölfe bietet wöchentliche Gruppenstunden, Fahrten und Aktionen an den Wochenenden und in den Ferien. Hierbei steht besonders die Gemeinschaft und das erleben der Natur in Kleingruppen im Vordergrund. Wir sind interkonfessionel und politisch unabhängig!

Kontakt: Kim Helbach, Tel. 0178 2133001

 7-11 Jahre: montags 17:00 – 19:00

Unser Heimabend finde jeden Montag in der Rheinsteinstraße 14 (OT) statt. 

Pfadfinderstamm Schattenwölfe, Rheinsteinstraße 14, Köln Raderberg kim@stamm-schattenwoelfe.de

Anfang Juli hat es nach 29 Jahren in unserem Tanzcorps einen spontanen Führungswechsel gegeben.

Zukünftig werden Britta Galmbacher, Sandra Giesen, Steffi Grüttner, Sara Rodrigues, Melanie Rohde, Klaus Schopen, Angela Semrau und Marko Zilken als Abteilungsleiterteam das Tanzcorps zu neuen Aufgaben führen.

Vor allem sind wir mehr als dankbar, dass wir Steffi Grüttner und Melanie Rohde kurzfristig als Trainerteam gewinnen konnten und damit die Trainingsvorbereitungen für die kommende Session sicherstellen. Wir wünschen dem neuen Team viel Erfolg für die Zukunft und einzigartige Erlebnisse!

Wir möchten ausdrücklich Patricia, Tamara und Gundolf Noa für ihre über so viele Jahre engagierte und aufopferungsvolle Arbeit für das Tanzcorps danken; ohne sie stände das TC nicht da, wo es heute steht.

Für den Vorstand

Christian Pieck

MARTIN SOMMERHOFF – Tagträumers Nachtgesang
Sonntag, 15. September 2019, 11:30 Uhr

Sommerhoff pur: Ein Mann, ein Stuhl, eine Stimme, eine Gitarre und sonst nichts.

Lieder, Geschichten, Aphorismen: „Solange man sich immer noch dümmer stellen kann, als man ist, hat die Grenzen seiner Möglichkeiten noch nicht erreicht.“

Wir freuen uns auf skurrile Geschichten, Gedanken, Geistesblitze, von poetisch verspielt über melancholisch verstimmt bis hin zu satirisch verderbt, so spielt sich Sommerhoff in kunstvoller, „Akkordarbeit“ mit der Gitarre kreuz und quer durch das emotionale Spektrum von Lebenswirklichkeit.

Weitere Informationen auf https://kaiserskulpturen.de/

WIR SUCHEN ….

Für unser motiviertes, ca. 20 – köpfiges Team würden wir uns über Verstärkung und einen Auszubildenden freuen.

Wir garantieren neben tarifgerechter Bezahlung,

privater Altersvorsorge und tariflichem Urlaub, regelmäßige Weiterbildung in Fach- wie auch in Sicherheitstechnik.

Römers Bedachungen GmbH

Causemannstrasse 54

50769 Köln

www.roemers.de

Bitte um Kontaktaufnahme unter 0221 -970550

oder: office@roemers.de

Wir freuen uns

Harald Römers & Christoph Maxeiner