Torsten Röcher
Mitglied des Vorstands informiert:


Bürgerversammlung der Dorfgemeinschaft Rondorf-Hochkirchen-Höningen. Vorstand wiedergewählt.

Rondorf. Wiedergewählt. Einstimmig. Der bisherige Vorstand der Dorfgemeinschaft Rondorf-Hochkirchen-Höningen führt die Geschicke des Vereins auch in den nächsten zwei Jahren. Im Rahmen der gestrigen Bürgerversammlung im Pfarrzentrum Heilige Drei Könige in Rondorf wählten die anwesenden rund 100 Bürgerinnen und Bürger die bisherigen Vorstandsmitglieder Berno Huber (1. Vorsitzender), René Brück (stv. Vorsitzender), Carsten Fischer (Geschäftsführer), Ulrike Neuß (Schatzmeisterin), Torsten Röcher (Öffentlichkeitsarbeit), Paul Link und Peter Heinzlmeier (jeweils Beisitzer) erneut zum Vorstand der Dorfgemeinschaft. Die beiden Kassenprüfer Barbara Röcher und Michael Neuß wurden ebenfalls einstimmig wiedergewählt.

Im ersten Abschnitt der zweitgeteilten Versammlung berichtete die Dorfgemeinschaft über Ihre Aktivitäten der vergangenen Jahre und erläuterte die Kassenlage. Neben dem Rückblick auf vielzählige, erfolgreiche Projekte steht mit der Umwandlung der Dorfgemeinschaft in einen eingetragenen Verein nun ein Meilenstein in der langjährigen Vereinsgeschichte an. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger erklärten bereits während der Versammlung Ihren Beitritt und unterstützen die Dorfgemeinschaft künftig mit einem monatlichen Beitrag von € 2,00 pro Person und Familie.
Die Beitrittserklärung ist ebenfalls auf der Webseite der Dorfgemeinschaft zu finden.
Im zweiten Abschnitt wurden die mit Spannung erwarteten Ergebnisse der Bürgerwerkstatt „Zukunft Rondorf“ von Tom Grothkopp, Mitorganisator der Workshops, der Öffentlichkeit vorgestellt. Zahlreiche Politiker aus Landtag, Stadtrat und Bezirksvertretung verfolgten die Präsentation mit großem Interesse und brachten wertvolle Inhalte in die anschließende Diskussion ein. Die im Auftrag der Dorfgemeinschaft erstellte Broschüre wurde allen Besuchern ausgehändigt
und steht nun auch auf der Webseite der Dorfgemeinschaft zum Download bereit.

copyright: bei den Fotografen / courtesy: in focus Galerie, Köln

Ausstellung vom 3. November bis 21. Dezember 2018
Eröffnung am Samstag, den 3. November von 19 – 21.30 Uhr

Die beiden international berühmten französischen Fotografen Willy Ronis und Marc Riboud führen den Betrachter in dieser Ausstellung durch das alltägliche Leben in Paris von 1935 bis 1985. Ronis, ein Vertreter der französischen Schule des Humanismus, zeigte in seinen Werken das “normale Leben auf der Straße”. Seine Fotografien stellten den Menschen in den Mittelpunkt und zeigten vor allem einfache Arbeiter, Frauen und Kinder, die in seinen Bildern die Straßen und Cafés bevölkerten. Er schuf durch das Weglassen künstlicher Lichtquellen authentische Momente zeitlosen Anmuts des Alltags in Frankreich. Ronis selbst beschrieb seine Art zu fotografieren mit den Worten: „Geduld, Nachdenken, Gelegenheit, Form und Zeit“. Diese Gedanken spiegeln sich in seinen humanistisch geprägten Werken auf das Trefflichste wider.

Wie auch bei Willy Ronis sind die Fotografien von Marc Riboud durch eine exzellente Bildkompositionen geprägt. Durch Ribouds ebenfalls sehr feinfühlige Darstellung von Menschen schaffte er es, die Schönheit des Augenblicks festzuhalten. Für ihn bedeutete fotografieren “das Leben in jeder hundertfünfundzwanzigstel Sekunde voll auszukosten.” Während Marc Riboud durch seine vielfältigen Fotoreportagen aus der ganzen Welt berühmt wurde, schuf Ronis den wichtigsten Teil seines Werkes in Frankreich.

Diese Ausstellung, mit etwa 50 zum Teil sehr seltenen Vintage Fotografien und signierten späteren Prints, zeigt wie es den bereits verstorbenen Künstlern in sehr sensibler Weise gelang, die Schönheit des Moments und den französischen Zeitgeist des 20. Jahrhunderts festzuhalten. In der Ausstellung werden.

Seit dem Jahr 2000 zeigte die in focus Galerie, Köln die Fotografen Willy Ronis und Marc Riboud in mehreren Ausstellungen. Das für seine großartigen Fotografieausstellungen renommierte Suermondt-Ludwig-Museum in Aachen widmete Willy Ronis im Jahr 2004, inspiriert durch die Ausstellung der in focus Galerie, eine großartige Retrospektive. Nun endlich richtet das Suermondt Ludwig Museum noch bis zum 6. Januar 2019 Marc Ribouds erste große Einzelausstellung in einem deutschen Museum aus.

Öffnungszeiten:
Di. bis Fr. 16 – 19 Uhr, Sa. 11 – 15 Uhr
und nach Vereinbarung unter 0177 3202913

Der LIONS-CLUB KÖLN-COLONIA spendet 17.000€ dem Förderverein „satt & schlau e.V. Köln“

 

Das 23. LIONS-CLUB KÖLN-COLONIA Benefiz-Golfturnier, welches Harald R. Augustin, im Vorstand zuständig für ACTIVITY, im Marienburger Golfclub organisiert hat, war wieder ein Riesenerfolg.

 

Präsident des Lions-Club Köln-Colonia, Bruno Hollweger, Activity Beauftragter des Lions- Club Köln-Colonia  Harald Augustin, Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes v.l.n.r.  (Foto privat)

Der Erlös dieses Benefiz – Golf-Turniers in Höhe von 17.000€ wird dem Förderverein „satt & schlau e.V. Köln“ zur Verfügung gestellt.

„satt & schlau e.V. Köln“ bietet einen Kindermittagstisch mit Hausaufgaben-Betreuung für sozial stark benachteiligte Kinder zwischen sechs und zehn Jahren an, damit sie eventuell die Empfehlung zur Realschule oder zum Gymnasium erhalten, denn nur so haben die Kinder die Chance aus diesem sozialen Umfeld herauszukommen.

Um das besondere Interesse für dieses Lions Benefiz-Turnier zum Ausdruck zu bringen, hat unser Kölner Oberbürgermeisterin, Frau Henriette Reker auch wieder gerne die Schirmherrschaft hierfür übernommen.

In Ihrem Grußwort betont Frau Henriette Reker u.a. :

„Für diese hervorragende Initiative danke ich dem LIONS-CLUB KÖLN-COLONIA sehr herzlich, denn mit den Spendengeldern konnte in den vergangenen Jahren sehr viel Gutes bewirkt werden. Ich bin sehr froh und dankbar, den LIONS-CLUB KÖLN-COLONIA als Teil unserer Stadtgesellschaft zu wissen. Und ich hoffe und wünsche mir, dass Sie, liebe Lions-Mitglieder, in Ihrem Engagement auch in Zukunft nicht nachlassen“ 

Frau Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes als           1. Vertreterin unserer Oberbürgermeisterin dankte Harald Augustin für sein unermüdliches Engagement auch im Namen der Oberbürgermeisterin Henriette Reker ganz herzlich und bat darum, dass unser Lions Club nicht aufhören möge, sich so großartig für die sozialen Belange unserer Stadt Köln einzusetzen.

Organisator Harald Augustin und Frau Scho-Antwerpes (Foto privat)

Bei wunderschönem, sonnigem Wetter gingen pünktlich um 13.00 Uhr alle Golfer auf die Runde. Mitgespielt haben u.a. auch der ehemalige Geschäftsführer des Handballvereins VfL Gummersbach Peter Schönberger, Kölner Haie – Legende Mirko Lüdemann und der Schauspieler Daniel Buder aus der RTL-Serie „Alles was zählt“, sowie viele Golfer und Golferinnen, die für einen guten Zweck mitgespielt haben.

Daniel Buder, Harald Augustin  (Foto privat)

Die Spieler-Legende von den Kölner Haien, Mirco Lüdemann, der von der Saison 1993/94 bis 2016 für die Kölner Haie spielte, stiftete ein Trikot von dem KEC-Kapitän Moritz Müller, mit weiteren Unterschriften vom derzeitigen Kader, für die Versteigerung.

Peter Schönberger, der ehemalige Geschäftsführer des Handballvereins VfL Gummersbach hatte noch eine besondere Überraschung für die Versteigerung. Er besorgte uns beim Abschiedsspiel der BVB-Legende Roman Weidenfeller am 07.09.2018, der nach 16 Jahren seine Profikarriere beendet hat, ein handsigniertes Trikot von ihm.

 

Im Jahr 2017 feierten die Lions Clubs International ihr 100-jähriges Bestehen.

Der Lions-Club Köln-Colonia engagiert sich seit über 60 Jahren für die Umsetzung und Unterstützung sozialer Projekte. Getreu dem internationalen Wahlspruch „We serve – wir dienen“ ist der Lions-Club ständig bemüht, dem Aspekt des sozialen Engagements nachzugehen und zu helfen. Weitere Infos über den Lions-Club Köln-Colonia finden Sie unter: http://lions.concept-s.de

 

Ihr seht doch bestimmt auch sonderbare Leute auf der Straße, die jeder kennt, oder? Meist kennt man den Namen nicht, aber jeder hat einen Spitznamen und man weiß sofort, wer gemeint ist.

Vor ein paar Tagen stehe ich im Hänneschen-Theater und gucke nach oben unter die Decke. Dort sind Holzfiguren, die Originale darstellen. Schwer zu fotografieren, weil sie noch über den Lampen hängen. Die Männer erkenne ich schnell. Bei den beiden Damen rätsele ich. Bei dieser hier auf dem Bild, formt sich der Name irgendwie aus dem Bauch, ohne ein sicheres Indiz zu haben: Böckderöck Wau Wau. Falls ich mich irre, muss mich ein Leser bitte aufklären.

„Böckderöck Wau Wau“ ist ein Name, den man sich erarbeitet und der Spitzname einer Frau, die über den Tod hinaus als Original bekannt ist. Und das kam so:

Anna Maria Zaudig wird am 15. Oktober 1803 im Severinsviertel geboren und wächst dort als Bäckerstochter auf. Mit 24 Jahren heiratet sie Jakob Jansen, einen gleichaltrigen Weißgerber. Die beiden gelten eigentlich als Traumpaar. Das sind sie bestimmt auch. Nur Anna Maria, die vorher in der Bäckerei der Eltern mitgearbeitet hat, wird es allein in der gemeinsamen Wohnung in der Spielmannsgasse schnell langweilig. Jakob ist ja den ganzen langen Tag über arbeiten. Sie weiß sich nicht zu helfen und fängt an zu trinken, Alkohol natürlich.

Die Spielmannsgasse ist damals, anders als heute, eine Straße, in der richtig viel los ist. Sie liegt ja direkt bei der Kirche St. Johann Baptist. Das ist die Kirche, deren Turm wegen der Arbeiten am U-Bahn-Tunnel im Jahr 2004 schnell abgestützt werden musste, weil das Erdreich unter ihm nachgab. Wir alle haben das Bild noch vor Augen. In diese Kirche zog es viele Kölner und, wie der Straßenname schon sagt, wohnen hier viele Schauspieler uns Spielleute. Anna Maria bekommt kurz hintereinander zwei Kinder und ist offensichtlich mit dieser Gesamtlage, Alkohol, lebendige Straße und plärrende Kinder, überfordert. Und dann zieht gegenüber auch noch ein Mann ein, der sich eine Wachtel hält. Diese stellt er bereits früh morgens ins Fenster. Und welches Geräusch machen Wachteln? – Eines das klingt wie „Böckderöck“.

Anna Maria wird schier wahnsinnig und schreit Tag für Tag wild um sich, „Böckderöck, böckderöck, dä Vugel geiht mer op der Wecker. Dat Drecksbieß soll die Schnauz halde.“ Und ihre Lage verbessert sich nicht, als nach fünf Jahren Ehe ihr Jakob stirbt. Die wunderliche Alte, die ja eigentlich nicht alt ist, nur durch die Verwahrlosung alt aussieht, wird zum Gespött der Leute – und der Kinder. Kinder sind ja gnadenlos. Am einen Ende der Straße rufen sie lauthals „Böckderöck, böckeröck“ und wenn sie ihnen mit dem Besen in der Hand hinterherläuft, schallt es vom anderen Ende „Wau, wau“… .

Sie bettelt und stiehlt, um an Geld für Alkohol zu kommen. Ihre kleine Tochter auf dem Arm, geht sie von Haus zu Haus. Wird die Tür tatsächlich geöffnet, kneift sie sie so feste, dass sie laut schreit. Den Leuten erzählt sie, es sei der Hunger und bittet um eine Gabe, die in Alkohol investiert wird. Auch steht sie vor der Kirche und erzählt, dem Kindchen habe man das Gebetsbuch gestohlen und sie habe kein Geld für ein Neues…. Es wundert mich, dass sie damit Erfolg hatte, war sie doch stadtbekannt.

So wird sie 73 Jahre alt. Am 24. April 1876 stirbt sie an Altersschwäche in der letzten Wohnung in der Kämmergasse 1. Haben die Kölner der Zeit ein schlechtes Gewissen? Wehmütige Gedichte werden geschrieben, in denen man um sie trauert. Ihr mögt sie lesen? Ihr findet sie und die ganze Geschichte im Buch „Kölner Originale“ von Reinold Louis.

Michael

Ehr seht doch garanteet och komische Lück op der Stroß, die jeder kennt, oder? Miets kennt mer der Name nit, ävver jeder hät ene Spetzname un mer wieß tirek, wä do gemeint es.

Vür en paar Dag stonn ich em Hänneschen-Theater un luur noh bovve unger de Deck. Do sin Holzfigure, die Orgenale darstelle. Schwer ze fotografiere, weil se noch üvver de Lampe hänge. Die Kääls erkenne ich flöck. Bei dä beide Fraulück rödsele ich. Bei dä hee om Beld, formt sich der Name irgendwie em Buch, ohn dat ich en secher Hinwies han: Böckderöck Wau Wau. Wann ich mich verdun, muss ene Leser esu god sin un mich opkläre.

„Böckderöck Wau Wau“ es ene Name, der mer sich erarbeitet und der Spetzname vun ener Frau, die üvver der Dud erus als Orgenal bekannt es. Un dat kom esu:

Et Anna Maria Zaudig weed am 15. Oktober 1803 em Vringsveedel gebore un wähß do als Doochter vun enem Bäcker op. Met 24 Johr hierod et der Köbes Jansen, enem Wießgerver em gliche Alder. Die beide gelte eigentlich als Draumpaar. Dat sin se bestemmp och. Nor dem Anna Maria, die vürher em Backes bei der Eldere metgeholfe hät, weed et allein en der gemeinsame Wonnung en der Spillmannsgass flöck langwielig. Der Köbes deit jo der ganze lange Dag üvver arbeide. Et weiß sich nit ze helfe un fängk aan ze drinke, Schabau natörlich.

De Spillmanngass es zu dä Zigg, anders wie hügg, en Stroß, en der jet mangs es. Se litt jo tirek bei der Kirch Zinter Johann Baptist. Dat es die Kirch, vun dä der Turm wäge der Arbeide am U-Bahn-Tunnel em Johr 2004 flöck avgestötz weede moot, weil et Äädrich unger im nohgov. Mer all han dat Beld noch vür Auge. En die Kirch trick et ville Kölsche un, wie dä Stroßename ald säht, wonne hee vill Schauspiller un Spilllück. Et Anna Maria kritt koot hingerenein zwei Puute un es, mer kann dran föhle, met dä gesamte Lag, Schabau, lebendige Stroß un plärrende Puute üvverfordert. Un dann trick gägeüvver och noch ene Kääl en, dä sich en Wachtel häld. Die stellt hä ald fröh am Morge en et Finster. Un wat för en Geräusch mäht dat Dierche? – Et klingk wie „Böckderöck“. (Weswäge Wachtele em Kölsche och „Böckderöck“ genannt weede.)

Et Anna Maria weed knatschjeck un schreit Dag för Dag weld öm sich „Böckderöck, böckderök, dä Vugel geiht mer op der Wecker. Dat Drecksbieß soll die Schnauz halde.“ Un ehr Lage deit sich nit verbessere, wie noh fünf Johr Ih ehre Köbes stirv. Die klüchtige Aal, die jo eigentlich nit ald es, nor esu verkumme, dat et ald ussüht, weed zom Gespött vun de Lück – un vun de Pänz. Pänz sin jo gnadeloss. Am eine Engk vun der Stroße rofe se lauthals „Böckderöck, böckderök“ un wann et inne mem Besem en der Hand hingerherläuf, schallt et vum andere Engk „Wau, wau“… .

Et kött un stillt, öm an de Moppe för de Schabau ze kumme. Ehr klein Dochter om Ärm, geiht et vun Huus zo Huus. Weed de Pooz wirklich opgemaht, knief et et esu fass, dat et Kindche laut schreit. De Lück verzallt et, dat et der Schless es un bedd öm en Gav, die et en Schabau aanläht. Och steiht et vür der Kirch un verzällt, dem Ströppche hät mer et Gebeddboch gestolle un et hätt kei Geld für en Neues… Et wundert mich, dat es domet Erfolg hatt, wor et doch stadtbekannt.

Esu weed et 73 Johre ald. Am 24. Aprel 1876 stirv et an Alderschwäche en der letzte Wonnung en der Kämmergass 1. Han de Kölsche en der Zigg e schlääch Gewesse? Wihmödig Rüümche weede geschrivve, en denne mer öm et troot. Ehr mööcht se lese? Ehr fingk se un et ganze Kreppche em Boch „Kölner Originale“ vum Reinold Louis.

Mechel

Alle unsere Beiträge findet Ihr wie immer unter www.koelschgaenger.de

Das Buch von Reinold Louis bekommt ihr unter ISBN 3-7743-0241-3 im Greven-Verlag Köln.

Tag der Offenen Tür am Wesselinger Dreifaltigkeits-Krankenhaus: Viele wissbegierige Besucher, strahlende Kinder und Sonnenschein, so weit das Auge reicht

Wesseling. Am Sonntag, 9. September 2018, öffnete das Wesselinger Dreifaltigkeits-Krankenhaus seine Pforten für große und kleine Besucher. In diesem Jahr feiert das Krankenhaus zehn Jahre erfolgreiche Arbeit der medizinischen Zentren am Haus – Grund genug für die Kaufmännische Direktorin Alexandra Krause, eine herzliche Einladung an Groß und Klein auszusprechen, um einmal einen Blick hinter die Kulissen des Krankenhauses zu werfen.

Gesundheitsinteressierte Besucher nutzen die Gelegenheit, sich über das Leistungsangebot der jeweiligen medizinischen Fachbereiche zu informieren und den Fachleuten bei ihrer „Arbeit“ einmal über die Schulter zu schauen. So bot Professor Dr. med. Christoph A. Jacobi gemeinsam mit seinem Leitenden Oberarzt Dr. med. Gernot Peter Meyer eine Kurzsprechstunde im Rahmen des Darm- und Pankreaszentrums Rhein-Erft an.Interessierte konnten sich darüber hinaus z.B. von den Experten der Abteilung Innere Medizin den Ablauf von Darm- und Magenspiegelungen anhand von speziellen Simulationsmodellen zeigen lassen und ihre Fragen direkt im Gespräch mit dem Facharzt klären. Im frisch zertifizierten Diabeteszentrum Wesseling drehte sich alles um den Blutzuckerspiegel und die korrekte Messung, zudem konnten sich Besucher ein teilweise überraschendes Bild vom Zucker- und Fettgehalt einzelner Lebensmittel machen.

Die Plastischen Chirurgen des Hauses informierten über die unterschiedlichen operativen Möglichkeiten im Bereich der Gesichts-, Lid- und Kieferchirurgie.

Unterschiedliche Narkosemöglichkeiten konnten die Besucher in der Abteilung Anästhesie, Palliativ- und Intensivmedizin kennenlernen; zudem informieren die Experten zu palliativen Versorgungsmöglichkeiten. Unter dem Motto „Schmerzen – Nein Danke“ stellten Schmerzexperten unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten bei chronischen Schmerzen vor, wie etwa die Behandlung mittels Akupunkturnadeln.

Als wahrer Publikumsmagnet entpuppte sich der OP-Saal, in dem große wie kleine Besucher die minimal invasive Schlüssellock-Technik per Video kennenlernen konnten. So mancher Besucher testete danach im Zentrum für Minimal Invasive Chirurgie (MIC) sein Glück als Operateur mit Hilfe eines Pelvi-Trainers, einem Gerät, mit dem unterschiedliche chirurgische Eingriffe simuliert werden können – und nicht selten staunten die Fachleute über so viel Geschick.

Im jüngst zum Referenzzentrum gekürten Adipositaszentrum Wesseling drehte sich nicht nur an diesem Tag alles um richtige und gesunde Ernährung und ein ausgewogenes Sportprogramm. Beim Ernährungsquiz konnten kleine und große Gäste ihr Wissen über Nahrungsmittel ausgiebig unter Beweis stellen – und die erfahrenen Ernährungsberaterinnen mit ihrem Wissen überzeugen.

Im Traumazentrum, in dem Schwerverletzte versorgt werden, lernten große und kleine Besucher mehr darüber, wie Knochenbrüche behandelt werden. Mitarbeiter des Alterstraumatologischen Zentrums luden zu kurzen Beratungseinheiten rund um die Versorgung älterer, mehrfach erkrankter Patienten ein, die nach einem Unfall stationär im Krankenhaus versorgt werden müssen.

Im Außenbereich des Hauses standen die zum Krankenhaus gehörige Familiale Pflege, das Brühler Seniorenzentrum Johannesstift und die Wesselinger Kindertagesstätte KinderReich den ganzen Tag über Interessierten mit Rat und Tat zur Seite. Zudem hatte die Pflegedirektion einen Demenzparcours errichten lassen, mit dem Angehörige von Demenz-Erkrankten und alle Interessierten die Symptomatik und das Erleben und Fühlen bei Demenz nachempfinden konnten.

In den modernen Räumlichkeiten der hauseigenen Physiotherapie konnten die Besucher sich u.a. im Torwandschießen üben und ihr Gleichgewicht bei der Slackline testen.

Auch an die kleinen Besucher hatte man im Krankenhaus gedacht und sich eine Menge einfallen lassen, um den Kids einen tollen Tag zu bereiten. So gab es zum Beispiel in der Ambulanz einiges für die kleinen Gäste zu entdecken: Wir lernen gipsen! Wie sieht der richtige Verband aus? Wir nähen ein Kuscheltier! Wie schlägt mein Herz? Nach getaner Arbeit lud im Patientengarten eine große Hüpfburg zum Austoben nach Herzenslust ein; in der Kinderschmink-Station konnten sich die Kinder zu schillernden Fantasiefiguren schminken lassen. Gemeinsam mit der Kita KinderReich Wesseling konnten kleine Künstlerinnen und Künstler weiße Stoffbeutel in farbenfrohe Turnbeutel verwandeln. Ganz mutige absolvierten an diesem Tag den kleinen Baggerführerschein unter Anleitung der Experten der Fa. Kuth.

„Es war ein wunderschönes und gelungenes Fest. Wir haben heute viele glückliche und zufriedene Gäste bei uns zu Besuch gehabt, darüber freut sich das ganze Haus“, dankt Alexandra Krause.

(Text & Foto: EB- Cornelia Färber)