Heute habe ich einen schönen Spaziergang von der Altstadt zum Malakoffturm unternommen. Ist ja nicht wirklich weit, etwa 5 Minuten Fußweg, gemütlich gegangen.

Seit 2005 befindet sich ein schön gelegener Biergarten am Malakoffturm mit 200 Sitzplätzen auf der Hafenterrasse und lädt bei schönem Wetter zu einem süffigen Kölsch ein. Und jetzt muss ich leider einen bösen Kritikpunkt anbringen.
Lieber Biergartenbetreiber. Kölsch aus diesen unmöglichen Gläsern. Es muss doch möglich sein, das Kölsch in vernünftigen Gläsern auszuschenken.
Speisen werden leider nicht angeboten, aber direkt vor dem Biergarten befindet sich eine Imbissbude.

Als im Jahre 1848 die rheinseitige Stadtbefestigung ausgebaut wurde, entstand vor der südlichen Altstadt ein neuer Sicherheitshafen. Um diesen zu schützen, wurde im Jahre 1855 der Malakoffturm als Geschützturm gebaut. Die Anlage lag damals noch an der Nordspitze der „Rheinau“. Seinen für uns etwas seltsamen Namen hat der Turm von der Eroberung des Fort Malakow in Sewastopol durch französische Truppen im Jahre 1855. Durch die Berichterstattung während des Krimkrieges wurde der Name Malakoff mit Stärke, Größe und Belastbarkeit in Verbindung gebracht.

Nachdem diese Verteidigungseinrichtung später nicht mehr gebraucht wurde und das Areal zum Rheinauhafen umgestaltet wurde, entstand ein neues Hafenbecken, der Turm wechselte dadurch die Seite und steht jetzt auf der Stadtseite. Im Jahre 1880 wurde dann eine hydraulische Druckwasserpumpe in den Turm eingebaut, um das Bewegen der nebenan liegenden Drehbrücke zu ermöglichen. Ein wunderbarer Turm, der gut ins Stadtbild passt und der ganzen Ecke hier ein schönes Flair verleiht. Unten am Turm ist eine Gedenktafel angebracht.
Jetzt geht‘s noch schnell gegenüber ins Senfmuseum, meinen Vorrat auffüllen, damit ich auch in Zukunft zu allem meinen Senf dazu geben kann und dann noch der „Schiffermadonna“ in St. Maria Lyskirchen einen kleinen Besuch abstatten. Die Kirche steht direkt gegenüber des Turms auf der anderen Straßenseite. Auch die Skulptur „Der Tauzieher“ und das Schokoladenmuseum, sowie das Olympiamuseum findet ihr in unmittelbarer Nachbarschaft. Jede Menge Freizeitangebote gibt es also direkt hier am Malakoffturm. Ein Besuch dieses Areals lohnt sich also absolut.

Bleibt neugierig und aufmerksam
Euer Ronald

Weitere Informationen auf www.koelschgaenger.net

Der Trend zur gesunden Ernährung setzt sich fort

Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher entscheiden sich bei ihrer Lebensführung sowie bei ihrem Einkaufs- und Essverhalten für Nachhaltigkeit und eine gesunde Ernährung. Sie fragen sich: Woher kommt mein Essen? Wer produziert es unter welchen Bedingungen? Immer häufiger wird im Familienalltag darüber gesprochen, selbst kleine Kinder werden eingebunden beim Einkaufen und Kochen. Denn Eltern haben erkannt, je früher das Bewusstsein für eine nachhaltige Lebensweise geweckt wird, umso besser verankert es sich. Die Wertschätzung für die Nahrungsmittel und der Respekt für die Umwelt, Mensch und Tier, hat gerade zu Coronazeiten deutlich zugenommen. Darüber hinaus hat sich die Zubereitung von Speisen im Familienverbund als großer Spaß herausgestellt. Ökologisch, regional, saisonal und fair produzierte Lebensmittel sind voll im Trend. Dazu ist Selberkochen günstig, gesund und lecker. Erfreulich, Fertigprodukte verlieren immer mehr an Bedeutung und Qualität ist wieder gefragt. So setzt sich der Küchentrend auch bei hochwertigen Küchenutensilien fort. Gerade junge Familien helfen sich untereinander aus und geben ihre Erfahrungen am Herd weiter. Sie achten regelmäßig auf weniger Müll und kaufen gerne un- bzw. wenigverpackt. Ein Einkauf auf dem Markt oder im regionalen Fachhandel ist für sie nicht nur schick, sondern eine Lebenseinstellung.

Das experimentelle Kochen

Kochen und Backen sind in der letzten Zeit zurecht zu immer wichtigeren Themen in unserer Gesellschaft geworden. Denn Kochen ist Genuss, Inspiration, Wieder- und Neu-Entdeckung, Spaß und nicht zuletzt eine sehr beliebte Freizeitaktivität. Kein Wunder also, dass der Safran Gewürzbasar in Sürth auf eine immer größere Beliebtheit stößt. Hier findet man Inspiration bzw. so manchen zündenden Gedanken, um ein Lebensmittel einmal anders zu präsentieren. Eine Vielzahl an Gewürzen und außergewöhnlichen Kräuter-Mischungen werden hier erst kurz vor dem Einkauf abgewogen und oft gibt es so manchen Tipp dazu. Der Safran Gewürzbasar ist ein fröhlicher Laden, darum sind die Seminare, die ebenfalls angeboten werden, auf Spaß und spannende und unterhaltsame Geschichten rund um Produkte, Produzenten und Zubereitungen ausgerichtet. Auch werden die Abende immer beliebter für private Events. Viele, die einmal unter Gleichgesinnten dabei waren, werden hier zum Wiederholungstäter, weil Kochen mehr ist wie Salz und Pfeffer. Weitere Informationen finden Sie auf www.safran-gewuerzbasar.de

Bei uns kommt nichts vom Band, wir backen noch mit Herz und Hand

Oft wundern sich Spaziergänger am Sonntag, was ist denn beim Pistono in unmittelbarer Rheinnähe los. Lange Warteschlagen positionieren sich nämlich Woche für Woche vor der Bäckerei auf der Sürther Hauptstraße 261. Dort ist der Geruch verführerisch und die Stimmung geduldig und fröhlich. Wer hier einkaufen kommt, weiß, Jürgen Pistono und sein Team stehen noch selber in der Backstube. Denn all ihre Back- und Konditorwaren werden in traditioneller Handarbeit täglich frisch aus besten Zutaten hergestellt. Zukunftsorientiert, gesund und aus Meisterhand ist bei ihnen bekannt. Auch sichern sie in den schweren Coronazeiten Arbeitsplätze und das gute Betriebsklima spiegelt die Qualität der Waren nur so wider. Als Ausbildungsbetrieb tragen sie zum Erhalt des Berufsstandes bei und helfen mit, dass das Bewusstsein im Handwerk hochgehalten wird. „Wir lieben was wir tun, darum zeigen wir es auch. Wir backen regelmäßig mit Kindern und das ist immer ein großer Spaß“, so der motivierte Bäckermeister, der sich zurzeit zum Brot-Sommelier ausbilden lässt. Wollen Sie mehr wissen, auf der Internetseite www.baeckerei-pistono.de gibt es viele Informationen.

Bio und gesund

Obst, Gemüse und Salat ist lecker, knackig und gesund, besonders wenn es in saisonaler, regionaler und qualitativ hochwertiger Herstellung erzeugt wird. Vitamine, Kohlenhydrate, Eiweiß sowie Mineralstoffen und je nach Art ist viel Magnesium und Phosphor darin enthalten. Das hält den Körper gesund und schlank. Waren es lange nur Beilagen, sind sie gerade in naher Vergangenheit die Wiederentdeckungen der modernen Küche und oft der Hauptbestandteil der täglichen Ernährung. Petra Walterscheidt aus dem gleichnamigen Obst- und Gemüse-Fachgeschäft in Rodenkirchen möchte dazu zukünftig Seminare anbieten und stellt ihre Räumlichkeiten im angrenzenden Bistro gerne Ernährungsberatern und Gesundheits-Coaches zur Verfügung. www.walterscheidt.net

Mit gutem Gewissen genießen!

Aus hoher Verantwortung die beste Fleischqualität. Geflügel: Huhn, Hähnchen, Ente, Gans und Pute. Immer mehr Menschen möchten möglichst natürliche, frische, saisonale Bio-Produkte aus der Region ohne Wachstumshormone und Medikamentengabe. Herbert Clasen auf dem Rodenkirchener Samstags-Wochenmarkt garantiert darum eine Direktvermarktung mit Erzeuger-Nachweis. Wegen der guten Aufzucht aus ökologischer und artgerechter Haltung sind seine Produkt besonders hochwertig, nahrhaft, fettarm und gesund. „Wir beziehen einen großen Teil unserer Tiere aus der landschaftlich reizvollen Eifelumgebung. Die Haltung in landwirtschaftlichen Kleinbetrieben bietet den höchsten Komfort, beste Ernährung und ein stressfreies Wachstum bis zum definierten Schlachtalter. Das fett- und cholesterinarme Fleisch gelangt auf kürzestem Weg zu uns und somit zu Ihnen als Verbraucher“, so der Fachmann. Darüber hinaus ist Herbert Clasen persönlich Jäger und setzt auf Nachhaltigkeit. „Jetzt beginnt die Jagdsaison und meine Kunden wissen gerade dieses Fleisch sehr zu schätzen“.  Reh, Hirsch, Wildschwein und Hase bereichern gerade jetzt im Herbst sein Angebot und die Vorbestellungen zeigen, sein umfangreiches Sortiment ist bei den Kunden sehr beliebt. Ganz neu: Wild- und Geflügel-Bratwurst aus eigener Produktion, diese sind der Renner neben Mettwurst, Gulasch und Schinken.

 

 

Weißer Rheinbogen Stiftung  für Rodenkirchen, Weiß und Sürth

Hilfe in Krisenzeiten

In schweren Zeiten sollte das Solidaritätsprinzip greifen :  die jenigen mit kleinen bzw. ohne Sorgen helfen denjenigen mit großen Sorgen. Die Weißer Rheinbogen Stiftung wurde im Jahr 2011 gegründet, um genau in solchen Zeiten für die Menschen im Rheinbogen da zu sein. So förderte unsere Stiftung viele soziale Projekte und bis zum Jahresende stehen noch weitere Hilfsprojekte auf der Agenda. Was ist in diesem Jahr bereits geschaffen worden

Gewalt an den Grundschulen

 Die Medien berichten derzeit verstärkt von Gewalt an den Schulen – auch an Grundschulen, d.h. Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren – unvorstellbar mit welcher Brutalität junge Menschen untereinander und auch gegenüber den Lehrkräften vorgehen. Mit der Förderung des Schulprojektes „Gewaltfrei lernen“ unterstützt unsere Stiftung die Grundschulen bei der Prävention gegen Gewalt. Mit großem Erfolg, so die Aussagen der Schulleitungen.

Dieses Projekt konnte in diesem Jahr an zwei Grundschulen für alle Klassen gefördert werden und insgesamt nahmen über 700 Schüler an den Kursen teil. Die ehrenamtlichen Helfer unserer Stiftung konnten sich Ende September 20 persönlich ein Bild von der Durchführung des Projektes an der Gebrüder Grimm Grundschule in Sürth machen. Unter Anleitung des Coachs Wanja wurden 4.klässler auch auf den bevorstehenden Übergang in weiterführende Schulen vorbereitet. In ruhigem, sachlichen Gesprächston vermittelte der Coach den Kindern die umgehens weise mit anderen Schülern ohne Gewaltanwendung und die Verhinderung von gewaltsam ausgetragenen Konflikten. Eine sehr gelungene und erfolgreiche Lehrstunde.

Schulkalender der Kulturen

Mit diesem Kalender sollen die Grundschulkinder Erkenntnisse über die Feiertage, auch in fremden Kulturen, vermittelt bekommen.

In diesem Kalender sind alle christlichen, moslemischen und jüdische Feiertage gelistet und der Ursprung in einfachen Worten erklärt.

Die Stiftung stellte allen Grundschulen sowie den 5.ten und 6.ten Klassen der Gesamtschule Rodenkirchen eine größere Anzahl kostenlos zur Verfügung.

Menschen mit Handicap

 Was kann eine dauerhafte Förderung alles bewirken? Seit 3 Jahren fördert unsere Stiftung eine Reittherapie für eine junge Frau mit Handicap aus Rodenkirchen. Sie konnte sich in dieser Zeit so viel Selbstvertrauen und Sicherheit aneignen, dass sie in der Lage, an einem einmaligen Projekt in Nordrhein-Westfalen teilzunehmen. Seit dem 1. April 2019 qualifizieren sich sieben Menschen mit sogenannten geistigen Behinderungen für die Bildungsarbeit an Hochschulen. Als qualifizierte Bildungsfachkräfte vermitteln sie Studierenden die Lebenswelten, Bedarfe und Sichtweisen von Menschen mit Behinderungen und sensibilisieren so auf Augenhöhe für das Thema Inklusion.

Kinder und Jugendliche in Familien

Ein Zeichen der Solidarität zu setzen, war der Anspruch der „Corona-Sommerferien-Aktion“. Unsere Stiftung stellte an die 100 Einkaufsgutscheine bereit, damit Kinder und Jugendliche sich als Ersatz für die ausgefallene Urlaubsreise Bücher und Gesellschaftsspiele anschaffen konnten. Als Bestätigung dieser Aktion erhielt die Stiftung folgendes Lob von einem Mädchen (8 Jahre):

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich mir zwei schöne Bücher und ein tolles Spiel aussuchen konnte, ……..“

Unsere Stiftung förderte von Januar bis September 2020 insgesamt 12 Projekte mit Spendengeldern in Höhe von über 20.000 Euro.

Spendenbereitschaft – Hilfe durch Engagement

Ein Beispiel der Hilfe durch Spenden: Im Rahmen der Sozialinitiative „HelferHerzen“ gab der dm-drogerie-markt Rodenkirchen unserer Stiftung im September 2020 die Möglichkeit, ein soziales Projekt vorzustellen. In den Verkaufsräumen wurde das Müll-Projekt vorgestellt und der interessierte Kunde konnte sich über das Projekt im Detail informieren. Am 28.09.20 übergab die Filialleiterin des dm-markts in Rodenkirchen einen Scheck über 672,78 €. Ein großartiger Erfolg für die Sozialinitiative im Weißer Rheinbogen.

Spendenaufruf für Kinder, Familien und Senioren

Jetzt, zum Ende des Jahres 2020, hat das Corona-Virus die gesamte Weltbevölkerung wieder fest im Griff. Wir können von Glück sagen, dass man bisher einen zweiten Lockdown verhindern konnte. Trotzdem ist es jetzt an der Zeit, Solidarität zu zeigen.

Für unsere Stiftung bedeutet dies, Spender und Unterstützer für die noch ausstehenden Projekte zu finden, damit bis zum Jahresende noch einige Projekte durchgeführt werden können. Wir suchen daher Menschen, die mit einer Spende helfen. Welche Projekte sollen noch durchgeführt werden?

Kinder und Jugendlichen mit ihren Familien

Gewaltfreies Lernen an den Grundschulen  –  Mut-tut-Gut  –  Selbstbehauptungstraining für Jugendliche  –  Leben ohne Qualm  –  Schulartikel-Kit für Schulanfänger im nächsten Jahr

Jugendliche in der Freizeit

Ferienprojekte im Jugendzentrum Weiß  –  Der lange Leben des Mülls (Umweltprojekt)  –  Projektunterstützung von Vereinen

Ist unter diesen Projekten eines, welches Sie direkt anspricht und das Sie mit einer Spende unterstützen wollen? Wollen Sie nähere Details über ein Projekt wissen? Dann besuchen Sie unsere Internetseite unter www.weisser-rheinbogen-stiftung.de oder unter Facebook. Hier erhalten Sie alle Informationen über Projekte, Spendenkonten und Spendenverwendung.

Falls Sie uns direkt kontaktieren wollen, schicken Sie eine E-Mail an www.stiftungwrs@gmail.com. Einer unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter wird sich schnellst möglichst bei Ihnen melden und Ihre Fragen beantworten.

Ideen für Spenden

Auch in Pandemiezeiten fallen Geburtstage, Hochzeiten, Geburten, Jubiläen und sonstige gesellschaftliche Termine an. Leider ist es von Zeit zu Zeit unmöglich, im Kreis der Familie und Freunden oder überhaupt in großen Rahmen zu feiern. Nehmen Sie die Gelegenheit wahr und bitten Sie die Gäste um eine Spende.

Unter dem Motto „Tue Gutes und sprich darüber“ sind Sie mit einer Spende an unsere Stiftung in der Lage, den Verwendungszweck selbst zu bestimmen und haben die Gewissheit, dass Ihre Spende den Menschen im Weißer Rheinbogen zu Gute kommt. Gerne berichten wir bei der Übergabe des Förderbetrages über den Anlass der Spende und ermöglichen Ihnen, an dem Termin persönlich teilzunehmen.

Text: Willi Esser Stiftungsvorstand

 

 

 

 

 

 

Honigverkauf in Finkens Garten: Saisonende für Bienen und Imker

Der Geschmack nach Frühjahrsblüte und Sommertracht, eingefangen von tausenden Bienen der Imkerinnen und Imker des Kölner Imkervereins von 1882 e.V., kann am Sonntag, 22.11.2020 zwischen 11.00 – 16.00 Uhr zum letzten Mal in diesem Jahr im Bienenhaus in Finkens Garten gekauft werden. Die gesunde Leckerei kommt hier aus den Kölner Stadtteilen, vom Süden bis in den Norden – und alle schmecken anders.
Von März bis November öffnet an jedem 2. und 4. Sonntag im Monat das Bienenhaus seine Türen, dort gibt es neben Honig auch Informationen zum Thema Stadtimkern und hoffentlich bald auch wieder spannende Führungen. Es gelten die allgemeinen AHA-Regeln (Abstand-Hygiene- Alltagsmasken) vor und im Bienenhaus. Versüßt werden eventuelle Wartezeiten durch Vogelgezwitscher und einem hinreißenden Blick in die Natur von Finkens Garten.
Wem im Winter die Honigvorräte ausgehen kann es bei den Imkerinnen und Imkern in den Veedeln probieren: https://koelner-imkerverein.de/der-verein/honig-aus-der-region.
Verkaufsstart in 2021: 13. März 2021 – Änderungen vorbehalten. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
So erreichen Sie Finkens Garten:
Finkens Garten, Friedrich-Ebert-Straße 49, 50996 Köln
Kontakt: Kölner Imkerverein von 1882 e.V., Vorstand@koelner-imkerverein.de, www.koelner- imkerverein.de
Mit Bahn und Bus: Stadtbahn-Linie 16: Haltestelle Rodenkirchen, Bus-Linie 131: Haltestelle Römerstraße/Konrad-Adenauer-Straße

(Text: Meike Röhrig
für den Kölner Imkerverein von 1882 e.V.)

Blue:notes

Live Jazz im Kölner Süden

Auch dieses Konzert findet wegen der Corona Auflagenin kleinerem Rahmen und mit dem nötigen Abstandstatt. Wir bitten Sie die Karten direkt im bistro verde zu erwerben da wir, bedingt durch Corona, keine Abendkasse haben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Corona zwingt uns immer mal wieder Termine zu verschieben. Wir informieren Sie ständig auf unserer Internetseite www.bluenotes-koeln.de.

DUO DOYNA

30. Oktober 2020 | 20:00 Uhr | 15 €

bistro verde in der alten Schmiede

Maternusstraße 6 | 50996 Köln | Tel.: 93550417

Annette Maye – Klarinetten | Martin Schulte – Gitarre

Das Duo Doyna verbindet musikalische Welten. Jahrhundertealte berührende und mitreißenden Klezmer-Melodien wachsen in den virtuosen Improvisationen des Duos über sich selbst hinaus und verbinden sich mit Anklängen aus dem Jazz, Rock und Funk. „Meisterhafte Instrumentalisten“ schwärmt die Westdeutsche Zeitung, „ein musikalisches Juwel“ schreibt die Zeitung Der Westen.

Im aktuellen Duo-Programm „Sammy´s Frejlach“ steht die Improvisation im Mittelpunkt: anknüpfend an die Tradition einerseits, jazzig, frei und expressiv andererseits, stets spontan, virtuos und mit unbändiger Spielfreude!

Annette Maye beschäftigt sich mit Weltmusik, Jazz, Improvisation und zeitgenössischer Musik. Sie spielte mit international renommierten Musikern wie Gianluigi Trovesi, Jean Louis Matinier, Glen Velez, Arkady Shilkloper, Michel Godard, Claudio Puntin,Giora Feidman und Mohamed Mounir. Als Solistin trat sie mit Ensembles wie der hr-Bigband, der WDR-Big Band oder dem Tonkünstler Orchester Niederösterreich auf. Zahlreiche Konzertreisen führten Maye durch Europa, in die Länder des Nahen Ostens, nach Indien, Japan, Südkorea, Taiwan und Afrika. 2016 erhielt sie vom Land NRW den „Künstlerinnenpreis NRW“. Sie veröffentlichte zahlreiche CD-Alben, viele davon mit ihrem preisgekrönten Oriental Jazz Trio „ensemble FisFüz“. Seit 2013 ist sie die künstlerische Leiterin des internationalen Festivals „Multiphonics“ für kreative Klarinettenmusik. An der Hochschule für Musik und Tanz Köln am Standort Wuppertal lehrt sie seit 2018 das Fach „Klezmer & Weltmusik“.

Martin Schulte ist einer der gefragtesten Gitarristen der Jazzszene zwischen Rhein und Ruhr. Mit seinem Gitarrenspiel bewegt sich Schulte virtuos in den Schnittstellen von Modern Jazz, Pop, Rock und Funk. In zahlreichen verschiedenen Formationen sowie mit seinem eigenen Quartett hat sich der gebürtige Duisburger schnell zu einem festen Bestandteil der lebendigen Kölner Jazzszene entwickelt, die er mit seiner musikalischen Offenheit, seinem tiefen Gespür für Improvisation und seinem gekonnten Wandeln zwischen Spannung, Intensität und Entspanntheit bereichert. Wichtige Impulse zur Ausbildung seines eigenen Musikstils holte sich Schulte neben seinem Studium der Jazzgitarre an der Musikhochschule Köln auch durch Unterricht bei internationalen Jazzgrößen wie John Abercrombie, Kurt Rosenwinkel, Hiram Bullock, Wayne Krantz, John Taylor, Peter Bernstein und Ben Monder. Er gewann zahlreiche Preise, spielte auf renommierten Festivals und durfte im Laufe seiner Musikerlaufbahn mit namenhaften Musikern zusammenarbeiten, wie Nils Wogram, Antonio Hart (Dave Holland Quintet), Frank Möbus, Claudio Puntin, Steffen Schorn, Jürgen Friedrich, John Ruocco. Neben seiner Konzerttätigkeit hat Schulte einen Lehrauftrag für Jazz-Gitarre an der Hochschule für Musik Saarbrücken.

Foto: Florian Ross

Ein schöner Panther bleibt ein schöner Panther.
Kennt Ihr das? Ihr entdeckt ein Bild, findet es spannend und wollt die Stelle finden, wo es entstanden ist? Ihr habt einen Hinweis, fahrt hin, sucht falsch, findet nichts und kehrt wieder um? Es lässt Euch keine Ruhe, Ehr lest weiter nach, sucht genauer in Karten, geht die Wege in Gedanken ab und fahrt nochmal hin? Dann findet ihr den Ort, macht ein Bild, findet dann aber keine Information, um etwas darüber zu erzählen? Albtraum für Kölschgänger.
So ging es mir mit diesem Panther. Ich hatte ein Bild gesehen und wurde neugierig. Das war 2016. 2017 machte ich dann mein erstes Bild. Darüber erzählen konnte ich wenig, „Fritz Behn um 1920“. Daraus mach selbst ich keinen Beitrag.
 
2019… …suche ich für ein anderes Thema und schmökere in einem Buch und da ist er wieder, der Panther.
 
Das Buch habe ich schon oft in der Hand gehabt, um griffige Anhaltspunkte zu verschiedenen Themen zu finden. Zum Panther weiß es zu berichten, dass er aus Bronze ist und nun fast ein Jahrhundert an seinem Platz steht, etwas versteckt. Wer weiß, wo er sich befindet, muss darüber lächeln, wer ihn sucht, wie ich, weiß was ich meine.
Fritz Behn, der Künstler, ist am 16. Juni 1878 in Lübeck geboren und am 26. Januar 1970 in München gestorben. Er gilt als einer wichtigsten Tierbildhauer des 20. Jahrhunderts.
Der Panther wirkt so lebensecht, dass ich denke, dass ich ihn mir einfach selbst angucken wollte. Nur, wie hat Behn das gemacht? Seine Vorgehensweise deckt sich da nicht mehr mit der dem heutigen Selbstverständnis im Umgang mit unsere Natur: er war Großwildjäger und hat die Tiere schlicht erschossen und Gipsabdrücke gefertigt. Schwer zu verdauen, oder?
Man muss auch festhalten, dass er hinter der deutschen Kolonialpolitik stand, demokratische Strukturen ablehnte und früh, in den 1920’er Jahren, Mitglied der NSDAP war. 1945 hat ihn genau das sein Amt als Direktor der „Akademie bildender Künste“ in Wien gekostet und er konnte seitdem nur noch als freischaffender Künstler arbeiten.
 
Das Buch merkt an, dass in Köln noch mehr Kunstwerke von ihm stehen, sich aber offensichtlich hier noch niemand damit auseinandergesetzt hat, ob das für uns auch in Ordnung ist.
Ich denke, viele werden jetzt hier sagen, „Nein, natürlich nicht!“. Aus unserer heutigen Sicht stimme ich dem zu. Es ist auch meine Meinung. Nur, das Tier ist tot, in Gips gegossen und als Skulptur ewig für uns da. Ich bin beim Autoren des Buches, der anmerkt, eine Tafel, die über Herkunft des Panthers informiert, sei wichtig. Er hat uns etwas zu sagen und diese Chance sollten wir nutzen, wenn er schon sterben musste.
 
Von welchem Buch ich hier immer rede? „Rodenkirchen und mehr…“ von Ralf Reglin, erschienen im Ralf Reglin-Verlag, ISBN 978-3-930620-73-9. Ein Kölschgänger, schon bevor es den Kölschgänger gab.
Und wo der Panther überhaupt steht? Das verrate ich hier nicht. Gebt Euch gern Tipps oder stöbert auf unserer Seite im Netz. Dort, auf der Übersichtskarte werdet Ihr ihn finden.
 
Ich finde, es lohnt sich, denn: ein schöner Panther bleibt ein schöner Panther.
 

Michael

Ene schöne Panther bliev ene schöne Panther.
Kennt Ehr dat? Ehr endeckt e Beld, fingt et spannend un wollt die Stell finge, wo et entstande es? Ehr hat ene Hinwies, faht hin, sökt falsch, fingt nix un kehrt widder öm? Et lööt Üch kein Rauh, Ehr lest wigger noh, sökt genauer, goht die Wäge en Gedanke av un faht noch ens hin? Dann fingt ehr dä Oot, maht e Beld, fingt dann ävver kein Information, öm jet drüvver zo verzälle? Albdraum för Kölschgänger.
Su ging et mir met däm Panther. Ich hatt e Beld gesinn un woodt neugierig. Dat wor 2016. 2017 maht ich dann mi eesch Beld. Drüvver verzälle kunnt ich winnig, „Fritz Behn um 1920“. Dodrus maache selvs ich keine Beidrag.
2019… …söke ich för e ander Thema un schmökere en enem Boch un do es hä widder, dä Panther.
Dat Boch han ich ald öfters en der Hand gehatt,

öm greffige Aanhaldspunkte för ungerschiedliche Theme ze finge. Zom Panther weiß et zo bereechte, dat hä us Bronze es un no fass ei Johrhundert an singem Plaatz steiht, jet verstoche. Wä weiß, wo hä sich befingk, muss drüvver griemele, wä in sök, wie ich, weiß wat ich meine.
Der Fritz Behn, der Künsler, es am 16. Juni 1878 en Lübeck gebore un am 26. Januar 1970 en Münche gestorve. Hä gild als eine vun de wichtigste Dierbeldhauer vum 20. Johrhundert.
Dä Panther wirk su levvensech, dat ich denke, dat ich en mer einfach selvs beluure wollt. Nor, wie hät der Behn dat gemaht? Wie hä vürgegange es, deck sich do nit mih met dä Aat un Wies, wie mer hügg met unser Natur ömgeiht: hä wor Großweldjäger un hät die Diercher einfach erschosse un Gipsavdröck gemaht. Schwer zo verdaue, oder?
Mer muss och fasshalde, dat hä hinger der deutsche Kolonialpolitik stundt, demokratische Strukture avlähne dät un fröh, en de 1920’er Johre, Metgleed vun der NSDAP wor. 1945 hät in genau dat si Amp als Direktor vun der „Akademie bildender Künste“ en Wien gekoss un hä kunnt zickdäm nor noch als freischaffende Künsler arbeide.
Dat Boch merk aan, dat en Kölle noch mih Kunswerke vun im stonn, sich ävver offensechtlich hee noch keiner domet usenandergesatz hät, ov dat och en Oodnung es.
Ich denke, vill weede jetz hee sage „Nä, natörlich nit!“. Us uns hüggiger Seech stemme ich däm zo. Et es och ming Meinung. Nor, dat Dier es dud, en Gips gegosse un als Skulptur iwig för uns do. Ich ben däm Autor vun däm Boch singer Aansich, dä aanmerk, en Tafel, die üvver de Herkunf vun däm Panther informeet, wör wichtig. Hä hät uns jet ze sage un die Chance sollte mer nötze, wann hä ald sterve moot.
Vun wat för enem Boch ich hee luuter schwaaqde? „Rodenkirchen und mehr…“ vum Ralf Reglin, erschiene em Ralf Reglin-Verlag, ISBN 978-3-930620-73-9. Ene Kölschgänger, ald bevür et der Kölschgänger gov.
Un wo dä Panther üvverhaup steiht? Dat verrode ich hee nit. Gevvt Üch gään Tipps ov stöbert op unser Sigg em Netz. Do, op der Üvversichskaat wäädt Ehr en finge.
Ich finge, et lohnt sich, dann: ene schöne Panther bliev ene schöne Panther. 

Mechel

Möchten Sie noch mehr von den Kölschgängern lesen ? Bei uns gibt es noch viele andere schöne Berichte …. einfach Kölschgänger in die Suchmaschine eingeben oder gleich die Seite der Kölschgänger gehen.

Liebe raderberg und -thaler Kinder zwischen 6 und 14 Jahren!

In den Herbstferien, am 22. und 23.Oktober von 10 bis 13 Uhr könnt ihr zusammen mit Sabine und Tabea Herbst von der KUNSTWERKSTATT KÖLN kostenlos malen, zeichnen, stempeln und kleben!

Wo? In der Raderberger Straße 206 trefft Ihr Euch im Malraum im Erdgeschoss. Hier findet sonst das Kunstprojekt von Verein und Kunstwerkstatt statt. Lernt neue Freunde kennen und freut Euch auf eine kreative Zeit!

Teilnahme nur mit Anmeldung, die Plätze sind begrenzt.

Bitte meldet euch an per E-Mail bei sabine.herbst@kunstwerkstatt-koeln.de

Die Künstlerinnen freuen uns auf euch!

Köln, Sürth,
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