Roncalli & Co 

Schon seltsam, was sich um unseren Dom herum so tummelt. Eine Schlange hab ich entdeckt, einen Hahn und Rosen. Sogar Päpste. Nein, ich hatte nicht zwei Kölsch zuviel…

Ich befinde mich auf der Südseite des Domes, am Roncalliplatz. Und genau hier läßt sich all das finden. Hier wurde, nein anders…MUSSTE leider vor 22 Jahren, im April 1996, ein Zaun errichtet werden, um den Dom vor Vandalismus zu schützen. Dieser Zaun mit allerlei Verzierungen, wie eben genannter Schlange zum Beispiel oder auch den Rosen entstammt der Metallwerkstatt der Wesselinger Kunstschmiede Paul Nagel und Michael Hammers. Acht Schmiede arbeiteten an dem 58 m langen Zaun, der um das gesamte Südportal reicht.

Etwas weiter links kommen wir zu besagten Päpsten. Wir finden hier zwei Gedenktafeln vor. Auf der ersten wird des Namensgebers des Platzes gedacht, auf dem ich stehe. Und auch wenn ich, man möge es mir verzeihen, zu meinen „Köln-Anfängen“ noch den Zirkus Roncalli damit in Verbindung brachte, ist es doch jemand anderes gewesen, dem dieser Platz seinen Namen verdankt, nämlich Papst Johannes XXIII. Bürgerlicher Name: Angelo Giuseppe Roncalli. Bereits 1921 kam der damalige Priester (in seiner Eigenschaft als Präsident des Zentralrates des Päpstlichen Missionswerkes in Italien und zum Monsignore erhoben) zu Besuch nach Köln und feierte am 27. Dezember im Dom die heilige Messe. Am 28. Oktober 1958 wurde er zum Papst gewählt.

Die zweite Gedenktafel, an einem Strebepfeiler der Langhaussüdseite auf der Papstterrasse, zeigt die Übergabe des Logos zum 20. Weltjugendtag von Papst Johannes Paul II an Papst Benedikt XVI. Im Hintergrund erkennt man den Petersdom und den Kölner Dom. Zu ihren Füßen sieht man die Mitras mit den Wappen beider Päpste.

Wenn ich jetzt ein paar Meter zurücktrete und mein „Kapellchen“ so betrachte, empfinde ich diesen Anblick wieder (oder besser gesagt, wie immer) einfach nur gigantisch. Und himmlisch. Apropos himmlisch. Das bietet eine gute Überleitung zum dem Kunstwerk, welches sich hinter mir befindet. „Columne pro Caela“, wie der Künstler Heinz Mack sein Werk nennt. Besser bekannt aber wahrscheinlich als „Himmelssäule“. 1984 wurde die Säule als Geschenk des Lions-Clubs an die Stadt Köln dort errichtet. Eine Himmelssäule am Kölner Dom. Passt!

Zum Abschluss meines heutigen Ausfluges um den Dom herum, mache ich mich auf den kurzen Weg über die Domplatte und stehe vor einer originalgetreuen Kopie einer Kreuzblume. Das heißt, eigentlich ist dies schon die zweite Kopie, denn die erste, die aus Kunststoff bestand, wurde in einem Sturm in der Nacht zum 1. März 1990 völlig zerstört. Deshalb fertigte man die zweite aus Beton. 
Die Kreuzblume ist ein Denkmal (gestiftet vom Verkehrsamt für die Stadt Köln anläßlich der 100-Jahr-Feier zur Domvollendung, an welchem rundherum Tafeln in verschiedenen Sprachen dazu angebracht sind. Eine davon sogar auf kölsch.

Die Umgebung des Domes bietet noch einiges sehens- und wissenswertes. Doch davon erzähle ich ein anderes Mal.

Bis bald
eure Ramona

Weitere Informationen siehe die Kölschgänger im www 

Bild könnte enthalten: Himmel, Wolken und im Freien

Kölsche Kraat Hilft e.V unterstützt Familien mit sozialschwachem Hintergrund und möchte insbesondere den Kindern helfen das Leben etwas einfacher und schöner zu gestalten.

Denn in der heutigen Zeit ist es verdammt schwer ohne fremde Hilfe wieder in ein „normales“ Leben zurück zu finden. Und genau das habt sich Ramon A. als “Kölsche Kraat – Der singende Türsteher”  zur Aufgabe gemacht! Wir möchten bedürftigen Familien in Köln helfen!

Jeder kann auch mit wenig helfen! Jederzeit werden Lebensmittel oder Geldspenden benötigt!

Der Verein setzt sich das Wohl aller Kinder und Jungendlicher zum Ziel. Sein Ziel ist die Schaffung und Unterhaltung von Angeboten sowie von Einrichtungen zur Betreuung, Integration und Förderung von Kindern und Jungendlichen. Zu diesem Zweck werden laufend Aktivitäten angeboten, die sich sowohl an die Kinder und an die Jungendlichen als auch an die Eltern richten. Dazu gehören insbesondere kreative, sportliche und kulturelle Angebote für Familien, Kinder und Jungendlichen, Spielnachmittage und Spielangebote, auch während der Ferien, Leseförderung, Familienfreizeiten und Info-Angebote für Eltern. Die Förderung erstreckt sich auch auf die Versorgung der Kinder und Jungendlichen mit ausreichender und gesunder Kost (Lebensmittelpakete). Der Verein ist gemeinnützig und auf Ihre Hilfe angewiesen. Wir freuen uns auch über Förderer unseres Vereins, die uns unterstützen.

Weitere Information hier auf Kölscher Kraat  

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Raus sollte bitte Menschen aus dem Kölner Süden

Am Samstag, den 7. Juli gibt es bei HWwash auf der
Emil- Hoffmann Str. 21 B im Rodenkirchener Industriegebiet
ein schönes Ferienprogramm. Zu diesem erstmaligen
Erlebnis sind alle Kinder und Väter herzlich willkommen.
Ab 50 Cent dürfen Kinder und natürlich auch
die Väter ihr Auto in den öffentlichen SB Boxen selber
waschen. Den Kindern bereitet dies sehr viel Freude
und sie lernen dort wichtige Dinge von Ihren Vätern.
Außerdem sind Kinder stolz, wenn sie dem Vater helfen
können und zusammen Zeit verbringen. Für Getränke
und Eis, ist natürlich an diesem besonderen Samstag
für die Kinder gesorgt, wenn sie mit Freude die Fenster
putzen, staubsaugen, mit Schaum das Auto einseifen
und einfach Spaß haben.Wenn sie noch nichts vorhaben und
ihrem Kind eine Freude bereiten möchten, ist es empfehlenswert
HWwash zu besuchen!

Den Bericht schrieb:
die Jugendreporterin
Lea Maxeiner
(13 Jahre) an Ihrem
Girlsday Tag

Eröffnung

Im schönsten Sonnenschein eröffnete die Waschbox am Rodenkirchner Bahnhof und Bezirksbürgermeister Mike Homann ließ es sich nicht nehmen, das Band in der Tür zu durchschneiden. „Gerade inhabergeführte Unternehmen sind so wichtig in unseren Vororten“ so der Mann aus dem Rathaus. In blütenweißem, gut gebügeltem Hemd gratulierte er den Inhabern und wünschte ihnen viel Glück und Erfolg und immer gut laufende Waschboxen.

Das seine Wünsche nicht lange tatenlose Worte waren, zeigte schnell die bunte Annahme. Eine Uniform der Altstädter verkörperte den Brauchtum, der blaue Gehrock und das Ringelhemd der Rodenkirchner Karnvalsgesellschaft die Zugehörigkeit zum Ort und eine ganze Waschbox an Hemden die Kontinuität.

Jan Schulz fuhr gleich mit einer Kofferraumladung an Anzügen vor „wir fahren nächste Woche in Urlaub, danach sind alle gereinigt und hängen wieder frisch im Schrank“ – denn er nutze gleich den Lieferservice.

Eine junge Frau deren Namen wir leider nicht erfragt haben, füllte gleich drei L-Boxen mit Hemden, Blusen und Bett- und Tischwäsche. „ Ein so junges Unternehmen heißt es zu unterstützen. Dazu ist der Inhaber Daniel Kerscher ein echter Rodenkirchner“.

Eine ältere Dame orderte direkt den Abholservice „das ist großartig, für mich ist es immer sehr schwierig mit Rolator. Leider kann ich auch nicht mehr mit dem Auto kommen, obwohl der Parkplatz wirklich fantastisch ist.“ Ein junger Mann „ist richtig, Sie öffnen schon um 8 Uhr? Dann könnte ich auf dem Weg zur Arbeit kommen“…

Die Waschbox ist ein sehr durchdachtes Unternehmen, vorfahren, abgeben und auf Wunsch sauber wieder bringen lassen- heißt ihr Konzept.