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Menschen, die in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM)
arbeiten, haben regelmäßig mit verschiedenen Vorurteilen zu kämpfen. Die Ausstellung „Das
andere Ich“ im Foyer der Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH (GWK) in Rodenkirchen,
Sürther Straße 310, räumt ab heute mit Klischees und Schwarz-Weiß-Denken auf. Auf den
insgesamt 14 Schwarz-Weiß-Fotografien der Künstlerin Nina Wallenborn steht jeweils der
Mensch und nicht seine Behinderung im Vordergrund. Interessierte Besucher können „Das
andere Ich“ bis zum 31. März, montags bis donnerstags von 8.30 bis 15.00 Uhr und freitags
von 8.30 bis 13.00 Uhr, besuchen. Der Eintritt ist kostenlos.
„Ich habe mich bewusst für Schwarz-Weiß-Fotografien entschieden, weil diese den
Menschen stark in den Vordergrund rücken und dabei nichts vom Wesentlichen ablenkt“, so
Wallenborn. Die Zusammenarbeit mit der GWK entstand während verschiedener
Fotoaktionen zu Weihnachten und auf dem Sommerfest. Dabei begeisterte die Fotografin
zum einen die Zusammenarbeit mit den Beschäftigten und zum anderen auch die positive
Resonanz auf ihre Bilder. Aus diesem Grund entschied sich Wallenborn dazu, eine
Ausstellung zu organisieren. Ob und welche Behinderung die Porträtierten haben, wusste sie
dabei nicht. Für sie spielte lediglich eine Rolle, dass sich alle von ihrer besten Seite zeigen
konnten: „Und so gesehen werden, wie sie gesehen werden wollen“.
Nina Wallenborn ist gebürtige Hamburgerin, lebt und arbeitet seit 2011 in Köln. Sie betreibt
in Deutz ein Fotostudio, in dem sie neben Menschen auch Tiere ins rechte Licht rückt.

„Das andere Ich“ – Kein Platz für Schwarz-Weiß-Denken
14. März – 31. Mai 2019
montags-donnerstags 8.30-15 Uhr
freitags 8.30-13 Uhr
im Foyer der
Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH,
Sürther Straße 310,
50999 Köln-Rodenkirchen.

Bild: J.Wagner-GWK

Am 9. Dezember fand das traditionelle Weihnachtskonzert der Gesamtschule Rodenkirchen mit den beiden Chorgruppen des 5. und 6. Jahrgangs und dem neugegründeten Chor des 7. Jahrgangs in der bis auf den letzten Platz vollbesetzten Erzengel-Michael-Kirche in Michaelshoven statt.

Sehr besinnlich zogen die Kinder singend mit einigen brennenden Kerzen in den Händen in die Kirche ein und eröffneten somit sehr stimmungsvoll mit dem Lied „Mache dich auf und werde Licht“ das Konzert. Die Musiklehrerinnen Bettina Büttgen, Ursula Schulten und Katrin Klingbeil führten mit vielen erklärenden Worten durchs bunte Programm. Auch in diesem Jahr führte eine musikalische Reise durch viele ferne Länder, beginnend mit dem „Wiegenlied“ aus Russland über „Zumba zumba“, einem Lied aus Spanien, dem ungarischen „Weihnachtstanz der Hirten“ bis hin zum Lied „A holly jolly Christmas“ aus den USA.

Zwischen diesen Liedern des Chores gab es Einlagen des jungen Streicher-Ensembles unter der Leitung von Ursula Schulten. Auch einige in ihrem Können sehr fortgeschrittene Schülerinnen und Schüler aus der Bläser-Arbeitsgemeinschaft steuerten mit ihrer Lehrerin Judith Heß zwei Stücke zum gelungenen Weihnachtskonzert bei. Begleitet wurden die Chöre wie immer von einem Instrumentalensemble, in dem Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie eine ehemalige Schülerin zusammen musizierten.

Das Publikum spendete immer wieder herzlichen Applaus und sang gerne bei den Refrains mit. Die Spenden, die nach dem Konzert gesammelt wurden, werden wie im Schlusslied „Christmas in the old man’s hat“ vorgeschlagen aufgeteilt: Die eine Hälfte kommt der musikalischen Arbeit an Gesamtschule Rodenkirchen zugute, die andere Hälfte wird für bedürftige Kinder verwendet.

 

Text und Fotos: Gerhard Richter

Gewinner des Deutschen Kleinkunstpreises 2019
Am Freitag 09.11.2018 20 Uhr – im Bürgerhaus Stollwerck – Köln – Köln-Premiere

Programm „ErIch“
Das Österreichische Duo BlöZinger bekommt den Deutschen Kleinkunstpreis 2019!

Begründung der Jury:
Damit zeichnet die Jury ein österreichisches Duo aus, Robert Blöchl und Roland
Penzinger, denen es mit schauspielerischer Raffinesse, schwarzem Humor und einem
Minimum an Requisiten gelingt, großes Kino zu projizieren: komplexe Szenarien von
aberwitziger Komik.
Im aktuellen Stück „bis morgen“ agieren ihre kuriosen Charaktere in einem Altersheim.
Ernsthaft zum Totlachen.
Tickets über Köln-Ticket und die bekannten Vorverkaufsstellen, oder unter 0221-991108-0
www.buergerhausstollwerck.de

(Text und Foto: Julia Reinhardt – Pressestelle Bürgerhaus Stollwerck)

Frauke Schulz schreibt:

Gerne folge ich dem Aufruf der Kölner Stadtteilliebe, wo ist mein liebster Ort?


Es scheinbt verrückt, doch mein liebster Ort ist der Friedhof am Steinneuer Hof. Komme ich am Nachmittag gestresst aus meinem Büro, halte ich oft auf dem großen Parkplatz am Steinauer Hof (zwischen Brühler Str. und Rondorf) an und gehe eine Runde durch dieses grüne Idylle. Ruhe ist dort zu spüren, runterfahren nennt man es heute…. Dort sortiere ich regelmäßig meine Gedanken, beobachte die Tiere in vielfacher Art und erlebe oft sehr schönes.

Dazu tut mir diese große Grün unglaublich gut, den Einklang mit mir, die Ruhe und sind es auch manchmal nur 30 Minuten Auszeit- geben Sie mir Kraft für den Abend. Für mich ist dieser Friedhof kein Trauerort sondern ein wunderschön gepflegter Park, Kraftgeber und Ort von Ruhe und Stille abseits des turbulenten Lebens.

Christopher Brück: „Eine schwierige und lehrreiche Saison liegt hinter uns“

In der Saison 2018 hat Christopher Brück einen neuen Weg eingeschlagen und ist als Stammfahrer zum Team von Konrad Motorsport gewechselt. Mit dem Lamborghini Huracan GT3 absolvierte der Kölner alle Rennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft sowie das 24h Rennen auf dem Nürburgring. Rückblickend betrachtet war es für den Rennprofi aus Köln ein durchaus schwieriges aber zugleich auch äußerst lehrreiches Jahr.

Wir wussten schon vor dieser Saison, dass es für uns nicht einfach werden wird. Es war schließlich die erste vollständige Nordschleifensaison mit dem Lamborghini Huracan GT3 und wir mussten gegenüber den langjährigen Teilnehmern der VLN einiges aufholen. So galt für uns auch die Divise in den ersten Rennen Erfahrung zu sammeln und uns Stück für Stück zu verbessern. In meinen Augen ist es uns insgesamt auch sehr gut gelungen, wobei wir natürlich auch einige Rückschläge hinnehmen mussten“, bilanziert Brück.

So verlief der Saisonstart fast schon erwartungsgemäß schwierig. Vor allem die Reifenkomponente, stellte das Team rund um Christopher Brück zum Auftakt vor eine große Herausforderung. „Man kann vor der Saison schon Testarbeit leisten, allerdings findet die richtige Standortbestimmung erst unter Rennbedingungen statt. So haben wir bei den ersten beiden VLN Läufen feststellen müssen, dass wir mit unserem angedachtenReifenpartner keinen Erfolg haben werden und sind während des Qualifikationsrennens auf einen anderen Hersteller umgestiegen“, so Brück, für den dieser Schritt nach wie vor Gold wert war. „Wir haben seit diesem Zeitpunkt vertrauen ins Auto gefunden und konnten eine deutliche Performancesteigerung vorweisen.“

Den Höhepunkt erreichte man im Rahmen des sechsten VLN Laufes. Hier gelang es Brück mit dem Lamborghini Huracan GT3 im Qualifying erstmalig die magische Schallmauer von achtMinuten zu knacken. Zudem fuhr er gemeinsam mit seinem Teamkollegen Michele Di Martino im Rennen auf das Gesamtpodium. „An diesen Lauf erinnern wir uns sehr gerne zurück. Der dritte Gesamtrang war ein klasse Ergebnis und ein toller Erfolg für das ganze Team von Konrad Motorsport, das so viel Arbeit in dieses Projekt steckt. Wir haben spätestens dort bewiesen, dass wir ein konkurrenzfähiges Paket zusammen haben.Leider hat uns danach das nötige Glück gefehlt, um noch einmal ein ähnliches Resultat erzielen zu können.“ 

Top-10 Ergebnisse, wie zuletzt mit dem neunten Gesamtrang beim VLN-Finale, waren somit im weiteren Saisonverlauf das Maximum. „In der zweiten Saisonhälfte waren es immer wieder Kleinigkeiten, die uns zurückgeworfen haben. Zudem waren wir auch auf unglückliche Art und Weise in einigen Unfällen verwickelt. Es war einfach unglaublich viel Pech dabei und wir mussten ein wenig Lehrgeld bezahlen.“

Trotzdem blickt der Kölner angesichts der gesammelten Eindrücke mit großer Zuversicht in die Zukunft. „Wir hätten uns von dieser Saison natürlich etwas mehr erhofft, aber wie gesagt es war unsere Premiere. Demzufolge stand das Jahr ganz im Zeichen der Fahrzeugentwicklung. Wir haben dabei wirklich enorm viel gelernt und wissen nun, welch großes Potential unser Lamborghini Huracan GT3 in sich birgt. Im nächsten Jahr fangen wir mit einer ganz anderen Basis an und es wird sicherlich mit uns zu rechnen sein. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an die gesamte Mannschaft von Konrad Motorsport für die tolle Arbeit in der abgelaufenen Saison.“

Text: Media-DaCo (Daniel Cornesse) und Fotos: Björn Schüller/Hardy Elis    

Gerda Laufenberg

Foto:Uli Fackert

Stadtteil—LIEBE ??? Sagen wir mal so….

Mit meiner „Liebe“ zu meinem Stadtteil geht es mir wie dem damaligen Bundespräsidenten Heinemann mit seiner Liebe zu Deutschland. Er sagte auf die entsprechende Frage: Ich liebe meine Frau … und das könnte ich jetzt glatt wiederholen. Rodenkirchen ist gewiss liebenswert, manchmal und an manchen Stellen. Oft genug ist es schrecklich, verliert an Charakter bei jeder neuen Baustelle und scheint davon auszugehen, dass das schöne Rheinufer, die alten Villen und der Strand  alles wettmachen was sich an Hässlichkeiten weiter oben ausbreitet. Quadratisch, praktisch, groß und  gewinnträchtig. Diese Blocks, die da hochgezogen werden und Hunderte von neuen Rodenkirchenern über alte, enge Zufahrtsstraßen anlocken, könnten überall stehen. Rodenkirchen wird global… Rührend ist, dass die Ureinwohner – zu denen ich mich nach 30 Jahren jetzt auch zähle  – immer noch vom Dorf sprechen. Mer jon jetz in et Dorf… sagt sogar meine Nachbarin, die eigentlich hochdeutsch spricht und aus Münster kommt. Und dann zieht sie schön feingemacht zum Markt auf dem Maternusplatz und trifft dort lauter Dorfbewohner, die in Bungalows oder Hochhäusern wohnen. Und anschließend bei Petra im Bistro Verde sieht man eh nur den anheimelnden Hinterhof. War wohl mal eine Alte Schmiede. Die kennt keiner mehr aber ich glaube daran.
Das ist schräg, aber so tickt Rodenkirchen.

„Älter werden na und!?“

Unter diesem Motto findet am Freitag den 31.08.2018 von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr auf dem Maternusplatz in Rodenkirchen der Senioreninfotag statt.

Die Seniorenvertretung veranstaltet in Kooperation mit den Seniorenberatungsstellen und dem Runden Tisch „Älter werden im Kölner Süden“ des Stadtbezirkes Rodenkirchen diesen Informationstag für Senioren, Angehörige und alle Interessierten, bereits zum 5. Mal!

Auf dem Maternus Platz stehen Themenpavillons zu verschiedenen Angeboten rund ums Älter werden. An diesen können Sie sich informieren und beraten lassen. Die GAG stellt freundlicherweise die Pavillons kostenfrei zu Verfügung.

Es präsentieren sich Einrichtungen wie zum Beispiel Stadtverwaltung, AWB, Polizei und Ordnungsamt. Sie können sich bei verschiedenen Beratungsstellen und weiteren Einrichtungen über das Angebot der Pflege, Hilfen Zuhause, Ehrenamt, Freizeitangebote und vieles mehr informieren.

Besonders Hinweisen wollen wir Sie auf die Fachvorträge und Mitmachaktionen. Es stellt sich z.B. die Verbraucherzentrale NRW mit ihren Angeboten vor. Bei der Mitmachaktion „Yoga auf dem Stuhl“ und „Tanzen mit Georg“ sind Sie herzlich eingeladen aktiv teilzunehmen.

Kommen Sie vorbei und genießen Sie dabei auch das bunte Rahmenprogramm mit Musik, Tanz, Rievkooche, Kaffee und Kuchen!“