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Bonner Rudergesellschaft gewinnt erneut Kölner Stadtachter

Bonner Ruderer machen ihrem Verein zum 100. Geburtstag ein besonderes Geschenk

Die Athleten der Bonner Rudergesellschaft gewinnen nach ihrem Erfolg im letzten Jahr erneut den Kölner Stadtachter knapp vor dem Crefelder Ruder-Club. Die Sprintspezialisten aus Krefeld setzen sich wie erwartet an die Spitze und führten lange Zeit einen Bord an Bord-Kampf mit den ebenfalls favorisieren Teams aus Aachen und Leverkusen, dicht gefolgt vom Boot I des Kölner Rudervereins. Die Bonner holten dann auf der Strecke auf und nutzten in der folgenden Innenkurve den kürzeren Weg zum Überholen. Damit war das Endergebnis perfekt: Hinter den Bonnern und dem Crefelder Ruder-Club folgen auf den Plätzen das Boot der RWTH Aachen, des RTHC Leverkusen und des Kölner Rudervereins. Das Feld wurde komplettiert durch den Neusser Ruderverein, Köln II (der Nachwuchs) und die Hürther Rudergesellschaft. (Sz)

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte www.krv77.de

Das Irmgardis-Gymnasium Köln lädt zu einer offenen Veranstaltung mit spannenden Vorträgen rund um die Themen Nachhaltigkeit und die Verantwortung von Schule ein.

– Mit kostenlosem veganem Buffet –

– Eintritt frei –

CHÖRE, GELTEN ALS DIE WIEDERENTDECKUNG
IN DER MODERNEN ZEIT

Wo man singt, da lass dich ruhig
nieder, böse Menschen haben keine
Lieder…

Waren früher Chöre etwas für alte
Menschen, sieht das heute ganz
anders aus. Wer viel singt, stärkt die
Gesundheit und Wissenschaftler betonen,
dass sich das Singen nicht nur
auf die körperliche, sondern auch
auf die seelische Gesundheit auswirkt.
Wer viel singt, tut aktiv etwas für
sein Wohlbefinden. Singen schützt vor
Krankheiten und stärkt das Immunsystem,
außerdem regt das Singen
die Verdauung an und macht schlau,
da die Konzentration gesteigert wird
und sich die Synapsen im Gehirn immer
wieder neu vernetzen. Dazu bietet
das Singen in jeder Altersklasse
Geselligkeit und viel Spaß.
In unserem Stadtgebiet gibt es die
verschiedensten Chöre. Einer davon
ist der gemeinnützige Gesangverein
unter dem Namen Männer-Quartett
„Frohsinn“ 1925 Immendorf. Diese
Singgemeinschaft ist im wahrsten Sinne
des Wortes mit Frohsinn beglückt.
Jeden Donnerstag von 20 – 22 Uhr
treffen sich Sängerinnen und Sänger
der verschiedensten Altersklasse und
proben in der Alten Schule in Köln
Immendorf. Seit geraumer Zeit ist der
Quartett- Verein, der nachweislich am
06. Juni 1925 gegründet wurde, kein
reiner Männer- Gesangsverein mehr,
heute gehören auch Damen dazu,
welche nicht nur stimmlich eine Bereicherung
sind, sondern auch die
Geselligkeit deutlich unterstützen. So
gehören zu den Gesangsabenden
viel Rahmenprogramm, ein Ausflug
hier, ein Konzert da, selbst zahlreiche
Chorfahrten ins Ausland machen die
30 aktiven Sängerinnen und Sänger.
Was erfreulich ist, der gemischte Laienchor
wächst und immer mehr, engagierte
Sängerinnen und Sänger in
Sopran, Alt, Tenor und Bass möchten
im Quartettverein „Frohsinn“ beitreten.
Sandra Fontana und Chorleitung Dr.
Marc Mönig haben sich in große Fußstapfen
nach Peter Tonger gestellt und
die Herausforderung hervorragend gemeistert.
In dieser Singgemeinschaft
ist jeder gerne gesehen, der Frohsinn
im Herzen hat und die Geselligkeit im
Gesang sucht. Chorerfahrung oder
Kenntnisse im Notenlesen sind nicht erforderlich.
Weitere Informationen zum Chor unter
www.mq-frohsinn.de

Er entspringt im schweizer Kanton Graubünden. Hier ist der Ursprung des insgesamt 1.232,7 km langen Rheins, von denen 695,5 km in Deutschland verlaufen, nachdem er aus der Schweiz kommt und bevor er in den Niederlanden weiterfließt bis hin in die Nordsee.

Bei Rheinkilometer 671 (Godorf) angekommen erreicht er die Stadt Köln und verlässt sie wieder bei Rheinkilometer 711 (Worringen). Ich bin hier in Köln geboren. Im kölner Süden bin ich aufgewachsen und lebe dort. Manche mögen vielleicht schon mal von mir gehört haben, dass ich sehr gerne meine Zeit auf dem Rhein verbringe. Egal ob im Slalomboot, Abfahrtsboot oder auf dem StandUp-Board. Dieser wunderschöne Fluss ist mein am meisten genutzter Trainingsort und ich bin gerne dort unterwegs. Als Kanuathlet muss man dem Wasser vertrauen. Man muss Kraft, Konzentration und Gefühl kombinieren, um seine Läufe elegant und fehlerfrei zu leisten. Meistens fahre ich Richtung Godorfer Hafen flussaufwärts und drehe dann irgendwann, wenn es von der Zeit passt, um. Ich fahre seit 2007 Kanu-Slalom, eine olympische Sportart. Später kam der Wildwasser-Rennsport und gelegentlich auch das StandUp Paddling als Ausgleichsport dazu, ich trainiere so oft ich kann vor der Haustür.

Ein fließendes Gewässer bringt leider nicht nur die guten Eigenschaften mit sich, eine erhöhtere Verschmutzung des Flusses ist für mich deutlich zu spüren. Noch mehr Müll, insbesondere Plastik, als sonst werden vom Rhein transportiert. Nicht nur das, was man als Paddler, Ruderer, Schiffsfahrer oder Passant vom Wasser oder Ufer aus sehen kann, ein überwiegender Teil sinkt in die unteren Schichten ab.

Etliche Folgen bringt dieses Problem mit sich. Von Lebewesen wird dieser Unrat gefressen und sterben oft davon.

Nach meiner Einheit  habe ich beschlossen etwas von dem Müll, der in unserem schönen Fluss schwimmt einzusammeln.

Ich sammelte alles was vom Ufer für Passanten unerreichbar war.

Ziemlich schnell füllte sich der Beutel und die ersten Fußgänger wurden auf mich aufmerksam. Einen Mann, der mit seinem Hund unterwegs war, sah ich sogar wie er plötzlich etwas aus dem Wasser holte und mitnahm, vermutlich zum nächsten Mülleimer. Zwei Frauen mittleren Alters zeigten mir den Daumen und sagten: „Starke Nummer!“.

Was ich damit sagen will: Wenn jeder, der ‚mal am Rhein spaziert, läuft, Fahrrad fährt, paddelt … eine einzige Plastikflasche mitnimmt, würde das ganze schon anders aussehen. Und nicht nur an unserem Fluss!

Und abgesehen davon, dass es der Umwelt hilft, macht es einen glücklich!!!

Wir leben in einer wunderschönen Stadt, durch die ein ganz besonderer Fluss fließt!  Helft mit den Rhein und seine Ufer sauber zu halten !

Jeder kann etwas machen, nicht nur ich Maren Lutz

Heiner Wiencke liebt seine Heimatstadt – und die Musik der vielen Bands und Künstler aus der Domstadt ebenso. So engagiert sich der kölsche Jung bei der Mitsinginitiative „Loss mer singe“. Während sich diese Kneipentour vornehmlich darauf konzentriert, jeweils den Hit der Session zu küren, hat Heiner auch ein offenes Ohr für Klänge, die nichts mit dem Fastelovend am Hut haben. „Ich feiere jedes Jahr vun Hätze die fünfte Jahreszeit, aber es gibt abseits der jecken Tön noch viel mehr aufregende Leeder zu entdecken“, erzählt er. „Und einige davon möchte ich gerne anderen Musikfans vorstellen.“

Gesagt, getan: Am 23. Mai steigt in der Kultkneipe Chlodwigeck in der Südstadt die Premiere von „Nit för Kooche – Kölsche Musik is mih wie Karneval“ – bei freiem Eintritt. Das Motto der Veranstaltung hat sich Heiner bei BAP ausgeborgt. In der Nummer von 1982 beteuerte Sänger Wolfgang Niedecken, dass er am Fasteleer auf jeden Fall die Stadt verlässt. Das macht Heiner zwar nicht – aber wie für den BAP-Chef besteht für ihn die Musik im heimischen Dialekt ebenfalls aus mehr als nur den üblichen Schunkelliedchen voller Rhing un Sunnesching. Also hat Heiner wochenlang in seiner Plattensammlung gewühlt, um noch nie, selten oder lange nicht mehr Gehörtes zutage zu fördern. Stilistisch gibt es keine Grenzen, aber op Kölsch jesunge muss jeder Beitrag sein.

Herausgekommen ist eine spannende Playlist von 20 starken Titeln. Sozusagen als Bonustrack kommt zudem als Nummer 21 eine Kapelle zum Zuge, die 2019 ihren 30. Geburtstag feiert. „Jede Band ist nur einmal vertreten“, sagt der Moderator dieses kölschen Ovends, „damit ist für jede Menge Abwechslung gesorgt.“ Heiner wird die Lieder anmoderieren, die DJ Olaf anschließend auflegt – zum Zuhören, Mitsingen oder Abfeiern. Selbst ausgewiesene Kenner der hiesigen Musikszene dürften an diesem kurzweiligen Abend also den einen oder anderen Schatz für sich entdecken.
Text: Dirk Christian / Jeckes.net

Gastbericht Elke H. berichtet:

Der FDP-Stadtbezirksverband Köln-Süd/Rodenkirchen und die Bezirksfraktion haben zum Europäischen Spargelessen geladen. In einem vollbesetzten Clubhaus des Kölner Rudervereins war bereits beim Betreten der Räumlichkeiten zu spüren: Hier freuten sich alle auf den Abend und auf Politik zum Anfassen. Bei einem wunderschönen Sundowner und einem malerischen Regenbogen auf der Terrasse mischten sich alle Gäste untereinander und schnell war ein innovativer Gesprächsfluss im Gang.

Anja Senff, Vorsitzende der FDP Köln-Süd/Rodenkirchen war sichtbar erfreut und dankte in ihren Eröffnungsworten zum Europäischen Spargelessen sehr für diese schöne Dynamik und für die Unterstützung im Wahlkampf. Sie sei sehr stolz, das der Kölsche- Europapass so gut angenommen würde und das jeder die Geschichte dahinter versteht. Zur Information, in diesem Pass sind die Zusammenhänge der Europäischen Union für Köln erläutert und selbst parteiübergreifend ein gern gelesenes Produkt. Sie war stolz das so viele Gäste gekommen sind und freute sich, dass alle Parteikollegen in eine Richtung blicken.

So war auch Alexander Graf Lambsdorff gekommen, er ist stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag und deren Außenpolitischer Sprecher. Von 2004 bis 2017 war er Mitglied des Europäischen Parlaments.

Auch er ergriff das Wort. In seiner sehr persönlichen Ansprache berichtete er, dass er in Rodenkirchen in der Oststrasse geboren wurde, aber bald durch die berufliche Entwicklung des Vaters mit in die Welt genommen wurde. Heute wohnt er in Bonn, was quasi, wie die Kölner zu sagen pflegen, ein Vorort von Köln ist. In seiner ganz freien und kurzweiligen Rede berichtete er über den wichtigen Erhalt der Beziehungen zu Frankreich und stellte deutlich heraus, dass der Europäische Zusammenhalt Voraussetzung dafür ist, gegen die übrigen Weltmächte zu bestehen. Er sprach sich dafür aus, dass sich Europa stark machen muss für den Erhalt der Meinungsfreiheit der Menschen und der Presse. Seiner Überzeugung nach ist es nur gemeinsam mit Macron möglich, ein dynamisches und sicheres Europa in die Zukunft zu führen. Dafür brauchen wir einen starken deutsch-französischen Zusammenhalt. Nur ein kontinuierlicher Zusammenschluss und eine enge politische Bindung kann Europa stärken und voranbringen. 
Seine sehr gut gewählten Fallbeispiele wie die Gelbwesten und die Entwicklung der „Rolle Europas in einer Welt des Umbruchs“ ließen die Gäste an seinen Lippen kleben. Europa ist reformbedürftig, Grundwertefragen und die Sicherheitspolitik müssen immer wieder ein Thema sein. Darum bat er inbrünstig: „Wir brauchen ein starkes Europa und darum ist diese Wahl unglaublich wichtig. Wir können froh und stolz sein, dass wir alle wählen dürfen und darum sollte jeder Einzelne die Chance auch nutzen und für ein starkes, liberales Europa wählen gehen.“ 

Mitglied der FDP, Dr. Ulrich Wackerhagen ausgezeichnet mit dem Bundesverdienstorden 

Lorenz Deutsch, Abgeordneter des Landtags in NRW, übernahm nach dem Essen das Wort. Er berichtete, das am Montag Dr. Ulrich Wackerhagen von der Oberbürgermeisterin Henriette Reker den Bundesverdienstorden überreicht bekam. Dr. Ulrich Wackerhagen ist seit 1970 in der FDP und war mehrere Jahre Vorsitzender des Ortsverbandes Köln-Süd. Von 1991 bis 1996 war er Schatzmeister und anschließend bis 1997 stellvertretender Vorsitzender im Kreisvorstand der Kölner FDP. Seit 1999 ist er kulturpolitischer Sprecher der Ratsfraktion und Mitglied im Kulturausschuss der Stadt Köln. Hinzu kommt, dass er Gründungsmitglied des Kölner Kulturrats ist und in verschiedenen Museums-Vereinen eine leitende Position besetzt. Als Vorsitzender der Lindenstiftung engagiert er sich dazu für vorschulkindliche Erziehung im Bildungsbereich. „Kunst und Kultur sind die Seele der Stadt. Köln ist bunt“, so die Oberbürgermeisterin in Ihrer Laudatio.
 Die anwesenden Gäste erwiesen ihm einen großen Applaus für die Auszeichnung, welcher er bescheiden und stolz annahm. 

Gerd Kaspar, der Kölner Europa-Kandidat hielt sich in seinen Worten sehr kurz und bat um Nachsicht, sein Vater sei gestern verstorben, doch wollte er sich in seiner Verpflichtung und in seiner Zusage nicht zurücknehmen. In seinen Worten ging es um: „Ich stehe für ein klares und beherztes „Ja“ zu Europa – ein freies, friedliches, einiges, ein starkes, sicheres und erfolgreiches Europa!“ Er berichtete, dass er in Frankreich geboren und in Luxemburg aufgewachsen ist, wo er die Europäische Schule besucht hat. Seit 1985 lebt er in Köln sehr glücklich. „Ich will das Europäische Parlament stärken, Zukunftsbranchen gezielt fördern und unsere gemeinsamen Werte in einer Europäischen Verfassung verankern! Für eine lebendige, europäische Demokratie mit mehr Transparenz brauchen wir Reformen. Ich will für ein unkompliziertes Europa kämpfen, für ein Vollparlament mit Initiativrecht, für eine kleinere Kommission mit klaren Zuständigkeiten und schlanken Strukturen. Ich will ein freiheitliches Europa, in dem sich die Bürgerinnen und Bürger wiederfinden und auf Entscheidungen deutlicher Einfluss nehmen können.“ 

Nach dem Spargelessen wechselten die Gäste des öfteren ihre Sitzplätze und intensive Gespräche über die Europawahl entstanden.

Resümee des Abends:  wertvoll, aufschlussreich und innovativ.