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Am 9. Dezember fand das traditionelle Weihnachtskonzert der Gesamtschule Rodenkirchen mit den beiden Chorgruppen des 5. und 6. Jahrgangs und dem neugegründeten Chor des 7. Jahrgangs in der bis auf den letzten Platz vollbesetzten Erzengel-Michael-Kirche in Michaelshoven statt.

Sehr besinnlich zogen die Kinder singend mit einigen brennenden Kerzen in den Händen in die Kirche ein und eröffneten somit sehr stimmungsvoll mit dem Lied „Mache dich auf und werde Licht“ das Konzert. Die Musiklehrerinnen Bettina Büttgen, Ursula Schulten und Katrin Klingbeil führten mit vielen erklärenden Worten durchs bunte Programm. Auch in diesem Jahr führte eine musikalische Reise durch viele ferne Länder, beginnend mit dem „Wiegenlied“ aus Russland über „Zumba zumba“, einem Lied aus Spanien, dem ungarischen „Weihnachtstanz der Hirten“ bis hin zum Lied „A holly jolly Christmas“ aus den USA.

Zwischen diesen Liedern des Chores gab es Einlagen des jungen Streicher-Ensembles unter der Leitung von Ursula Schulten. Auch einige in ihrem Können sehr fortgeschrittene Schülerinnen und Schüler aus der Bläser-Arbeitsgemeinschaft steuerten mit ihrer Lehrerin Judith Heß zwei Stücke zum gelungenen Weihnachtskonzert bei. Begleitet wurden die Chöre wie immer von einem Instrumentalensemble, in dem Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie eine ehemalige Schülerin zusammen musizierten.

Das Publikum spendete immer wieder herzlichen Applaus und sang gerne bei den Refrains mit. Die Spenden, die nach dem Konzert gesammelt wurden, werden wie im Schlusslied „Christmas in the old man’s hat“ vorgeschlagen aufgeteilt: Die eine Hälfte kommt der musikalischen Arbeit an Gesamtschule Rodenkirchen zugute, die andere Hälfte wird für bedürftige Kinder verwendet.

 

Text und Fotos: Gerhard Richter

Gewinner des Deutschen Kleinkunstpreises 2019
Am Freitag 09.11.2018 20 Uhr – im Bürgerhaus Stollwerck – Köln – Köln-Premiere

Programm „ErIch“
Das Österreichische Duo BlöZinger bekommt den Deutschen Kleinkunstpreis 2019!

Begründung der Jury:
Damit zeichnet die Jury ein österreichisches Duo aus, Robert Blöchl und Roland
Penzinger, denen es mit schauspielerischer Raffinesse, schwarzem Humor und einem
Minimum an Requisiten gelingt, großes Kino zu projizieren: komplexe Szenarien von
aberwitziger Komik.
Im aktuellen Stück „bis morgen“ agieren ihre kuriosen Charaktere in einem Altersheim.
Ernsthaft zum Totlachen.
Tickets über Köln-Ticket und die bekannten Vorverkaufsstellen, oder unter 0221-991108-0
www.buergerhausstollwerck.de

(Text und Foto: Julia Reinhardt – Pressestelle Bürgerhaus Stollwerck)

Frauke Schulz schreibt:

Gerne folge ich dem Aufruf der Kölner Stadtteilliebe, wo ist mein liebster Ort?


Es scheinbt verrückt, doch mein liebster Ort ist der Friedhof am Steinneuer Hof. Komme ich am Nachmittag gestresst aus meinem Büro, halte ich oft auf dem großen Parkplatz am Steinauer Hof (zwischen Brühler Str. und Rondorf) an und gehe eine Runde durch dieses grüne Idylle. Ruhe ist dort zu spüren, runterfahren nennt man es heute…. Dort sortiere ich regelmäßig meine Gedanken, beobachte die Tiere in vielfacher Art und erlebe oft sehr schönes.

Dazu tut mir diese große Grün unglaublich gut, den Einklang mit mir, die Ruhe und sind es auch manchmal nur 30 Minuten Auszeit- geben Sie mir Kraft für den Abend. Für mich ist dieser Friedhof kein Trauerort sondern ein wunderschön gepflegter Park, Kraftgeber und Ort von Ruhe und Stille abseits des turbulenten Lebens.

Christopher Brück: „Eine schwierige und lehrreiche Saison liegt hinter uns“

In der Saison 2018 hat Christopher Brück einen neuen Weg eingeschlagen und ist als Stammfahrer zum Team von Konrad Motorsport gewechselt. Mit dem Lamborghini Huracan GT3 absolvierte der Kölner alle Rennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft sowie das 24h Rennen auf dem Nürburgring. Rückblickend betrachtet war es für den Rennprofi aus Köln ein durchaus schwieriges aber zugleich auch äußerst lehrreiches Jahr.

Wir wussten schon vor dieser Saison, dass es für uns nicht einfach werden wird. Es war schließlich die erste vollständige Nordschleifensaison mit dem Lamborghini Huracan GT3 und wir mussten gegenüber den langjährigen Teilnehmern der VLN einiges aufholen. So galt für uns auch die Divise in den ersten Rennen Erfahrung zu sammeln und uns Stück für Stück zu verbessern. In meinen Augen ist es uns insgesamt auch sehr gut gelungen, wobei wir natürlich auch einige Rückschläge hinnehmen mussten“, bilanziert Brück.

So verlief der Saisonstart fast schon erwartungsgemäß schwierig. Vor allem die Reifenkomponente, stellte das Team rund um Christopher Brück zum Auftakt vor eine große Herausforderung. „Man kann vor der Saison schon Testarbeit leisten, allerdings findet die richtige Standortbestimmung erst unter Rennbedingungen statt. So haben wir bei den ersten beiden VLN Läufen feststellen müssen, dass wir mit unserem angedachtenReifenpartner keinen Erfolg haben werden und sind während des Qualifikationsrennens auf einen anderen Hersteller umgestiegen“, so Brück, für den dieser Schritt nach wie vor Gold wert war. „Wir haben seit diesem Zeitpunkt vertrauen ins Auto gefunden und konnten eine deutliche Performancesteigerung vorweisen.“

Den Höhepunkt erreichte man im Rahmen des sechsten VLN Laufes. Hier gelang es Brück mit dem Lamborghini Huracan GT3 im Qualifying erstmalig die magische Schallmauer von achtMinuten zu knacken. Zudem fuhr er gemeinsam mit seinem Teamkollegen Michele Di Martino im Rennen auf das Gesamtpodium. „An diesen Lauf erinnern wir uns sehr gerne zurück. Der dritte Gesamtrang war ein klasse Ergebnis und ein toller Erfolg für das ganze Team von Konrad Motorsport, das so viel Arbeit in dieses Projekt steckt. Wir haben spätestens dort bewiesen, dass wir ein konkurrenzfähiges Paket zusammen haben.Leider hat uns danach das nötige Glück gefehlt, um noch einmal ein ähnliches Resultat erzielen zu können.“ 

Top-10 Ergebnisse, wie zuletzt mit dem neunten Gesamtrang beim VLN-Finale, waren somit im weiteren Saisonverlauf das Maximum. „In der zweiten Saisonhälfte waren es immer wieder Kleinigkeiten, die uns zurückgeworfen haben. Zudem waren wir auch auf unglückliche Art und Weise in einigen Unfällen verwickelt. Es war einfach unglaublich viel Pech dabei und wir mussten ein wenig Lehrgeld bezahlen.“

Trotzdem blickt der Kölner angesichts der gesammelten Eindrücke mit großer Zuversicht in die Zukunft. „Wir hätten uns von dieser Saison natürlich etwas mehr erhofft, aber wie gesagt es war unsere Premiere. Demzufolge stand das Jahr ganz im Zeichen der Fahrzeugentwicklung. Wir haben dabei wirklich enorm viel gelernt und wissen nun, welch großes Potential unser Lamborghini Huracan GT3 in sich birgt. Im nächsten Jahr fangen wir mit einer ganz anderen Basis an und es wird sicherlich mit uns zu rechnen sein. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an die gesamte Mannschaft von Konrad Motorsport für die tolle Arbeit in der abgelaufenen Saison.“

Text: Media-DaCo (Daniel Cornesse) und Fotos: Björn Schüller/Hardy Elis    

Gerda Laufenberg

Foto:Uli Fackert

Stadtteil—LIEBE ??? Sagen wir mal so….

Mit meiner „Liebe“ zu meinem Stadtteil geht es mir wie dem damaligen Bundespräsidenten Heinemann mit seiner Liebe zu Deutschland. Er sagte auf die entsprechende Frage: Ich liebe meine Frau … und das könnte ich jetzt glatt wiederholen. Rodenkirchen ist gewiss liebenswert, manchmal und an manchen Stellen. Oft genug ist es schrecklich, verliert an Charakter bei jeder neuen Baustelle und scheint davon auszugehen, dass das schöne Rheinufer, die alten Villen und der Strand  alles wettmachen was sich an Hässlichkeiten weiter oben ausbreitet. Quadratisch, praktisch, groß und  gewinnträchtig. Diese Blocks, die da hochgezogen werden und Hunderte von neuen Rodenkirchenern über alte, enge Zufahrtsstraßen anlocken, könnten überall stehen. Rodenkirchen wird global… Rührend ist, dass die Ureinwohner – zu denen ich mich nach 30 Jahren jetzt auch zähle  – immer noch vom Dorf sprechen. Mer jon jetz in et Dorf… sagt sogar meine Nachbarin, die eigentlich hochdeutsch spricht und aus Münster kommt. Und dann zieht sie schön feingemacht zum Markt auf dem Maternusplatz und trifft dort lauter Dorfbewohner, die in Bungalows oder Hochhäusern wohnen. Und anschließend bei Petra im Bistro Verde sieht man eh nur den anheimelnden Hinterhof. War wohl mal eine Alte Schmiede. Die kennt keiner mehr aber ich glaube daran.
Das ist schräg, aber so tickt Rodenkirchen.

„Älter werden na und!?“

Unter diesem Motto findet am Freitag den 31.08.2018 von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr auf dem Maternusplatz in Rodenkirchen der Senioreninfotag statt.

Die Seniorenvertretung veranstaltet in Kooperation mit den Seniorenberatungsstellen und dem Runden Tisch „Älter werden im Kölner Süden“ des Stadtbezirkes Rodenkirchen diesen Informationstag für Senioren, Angehörige und alle Interessierten, bereits zum 5. Mal!

Auf dem Maternus Platz stehen Themenpavillons zu verschiedenen Angeboten rund ums Älter werden. An diesen können Sie sich informieren und beraten lassen. Die GAG stellt freundlicherweise die Pavillons kostenfrei zu Verfügung.

Es präsentieren sich Einrichtungen wie zum Beispiel Stadtverwaltung, AWB, Polizei und Ordnungsamt. Sie können sich bei verschiedenen Beratungsstellen und weiteren Einrichtungen über das Angebot der Pflege, Hilfen Zuhause, Ehrenamt, Freizeitangebote und vieles mehr informieren.

Besonders Hinweisen wollen wir Sie auf die Fachvorträge und Mitmachaktionen. Es stellt sich z.B. die Verbraucherzentrale NRW mit ihren Angeboten vor. Bei der Mitmachaktion „Yoga auf dem Stuhl“ und „Tanzen mit Georg“ sind Sie herzlich eingeladen aktiv teilzunehmen.

Kommen Sie vorbei und genießen Sie dabei auch das bunte Rahmenprogramm mit Musik, Tanz, Rievkooche, Kaffee und Kuchen!“

Sabrina Michael

Eine OSK-Erfolgsgeschichte: Von der Behindertenwerkstatt auf den ersten Arbeitsmarkt

„Ich wollte das schaffen, weil es keiner, den ich kenne, vor mir geschafft hat.“

Seit dem 1. April hat die OSK Offene Schule Köln mit Sabrina Michael eine neue Mitarbeiterin am Empfang. Das Besondere daran: Frau Michael ist  als Tetraspastikerin körperlich stark eingeschränkt und rund um die Uhr auf eine Arbeits- und Pflegeassistenz angewiesen. Noch nie zuvor wurde in NRW einem Menschen mit ihrem Grad der Behinderung ein Arbeitsplatz auf dem so genannten ersten Arbeitsmarkt angeboten.

Ein langer Weg

1990 in Georgsmarienhütte mit einer Tetraspastik zur Welt gekommen wurde ihr früh die Hoffnung genommen, es je auf dem Arbeitsmarkt zu schaffen. Entgegen aller Hürden und Rückschläge hat Frau Michael sich durchgekämpft: Sie machte ihren Hauptschulabschluss, absolvierte eine Ausbildung zur Bürokauffrau und zog 2013 nach Köln.

Hier ging der Kampf weiter: Mit ihren damals 23 Jahren musste sie anfangs in einem Altenheim wohnen,  da es keinen adäquaten Wohnraum für Menschen ohne geistige Behinderung gab. Jeden Abend um 20 Uhr ins Bett, duschen einmal pro Woche, das war für Frau Michael unerträglich. Doch dann wendete sich das Blatt: Durch einen Zufallskontakt mit Frau Seiler vom Kölner Verein miteinander leben e. V.  gelang es ihr endlich, eine Bleibe in einer teilstationäre Wohneinrichtung zu finden. Hier kann sie über ihren Tagesablauf selbst bestimmen und hat ihre Privatsphäre. Allerdings brauchte Frau Michael, um dauerhaft in dieser WG leben zu können, dringend eine Arbeitsstelle.

„Einfach war noch nie etwas in meinem Leben“

An diesem Punkt verzweifelte Frau Michael häufig, es gab eine Zeit, in der sie nicht mehr daran glaubte, eine Chance zu haben.  Mithilfe der Agentur für Arbeit wurde sie in eine Behindertenwerkstatt eingegliedert. „Endlich eine Beschäftigung“,  dachte sie. Doch weit gefehlt: Arbeiten direkt in der Werkstatt konnte sie aufgrund ihrer körperlichen Behinderung nicht, Büroarbeit gab es keine für sie. So hat sie über Monate ihre Zeit hauptsächlich abgesessen und Kaffee getrunken. „Dahin will ich nie wieder zurück“ sagt Frau Michael.

Sabrina Michael unterschreibt den Vertrag

Wieder war Frau Seiler vom miteinander leben e. V. ihre Rettung: Sie stellte den Kontakt zwischen der OSK Offenen Schule Köln und Frau Michael her. Schnell wurde man sich einig. Die OSK benötigte dringend Unterstützung in der Verwaltung und Frau Michael hatte nach dreitägiger Hospitation fachlich und menschlich überzeugt. Im April 2017 startete sie mit einem Außenarbeitsplatz der Behindertenwerkstatt der SBK Sozial-Betriebe-Köln am Empfang der OSK. Dazu musste ihr ein behindertengerechter Arbeitsplatz eingerichtet werden und eine Arbeitsassistenz gefunden werden. All dies hat die OSK in Windeseile zustande gebracht.

Von der Werkstatt in den ersten Arbeitsmarkt

Frau Michaels großes Ziel war aber, aus dem zweiten Arbeitsmarkt und der Behindertenwerkstatt herauszukommen, um vollwertig am ersten Arbeitsmarkt beschäftigt zu sein. Als ihr von einer Mitarbeiterin des Integrationsfachdienstes anfänglich jede Hoffnung genommen wurde, wollten weder sie noch die OSK es auf sich beruhen lassen. Im Januar 2018 gab es eine große Runde mit Vertreterinnen und Vertretern der „Eingliederungshilfe für behinderte Menschen“ des Landkreises Osnabrück, des Vereins miteinander leben e. V., der SBK Sozial-Betriebe-Köln, der OSK und mit Frau Michael selber. Alle waren sich einig, dass es möglich und nötig ist, zu zeigen, wie Inklusion am Arbeitsmarkt funktionieren kann. Herr Siemann und Herr Babis aus Osnabrück haben hoch engagiert dafür gesorgt, dass die finanziellen Rahmenbedingungen für Frau Michaels Integration in den ersten Arbeitsmarkt geschaffen wurden.

Ziel erreicht!

Sabrina Michael am Empfang

Im März hat Frau Michael feierlich ihren Arbeitsvertrag unterzeichnet und gehört seit dem 1. April 2018 fest zum Team der OSK. Es ist kaum noch vorstellbar, wie es ohne sie in der Verwaltung vorher funktioniert hat. Ein weiterer Arbeitsplatz wurde übrigens für die Arbeits- und Pflegeassistenz geschaffen: Seit August 2017 leistet Frau Schorn, eine ehemalige Bundesfreiwilligendienstleistende, diese Unterstützung.

„In der Offenen Schule Köln ist jeder Mitarbeiter wichtig – aber über die Festanstellung von Sabrina Michael haben wir uns besonders gefreut“ sagt Ulrike Hilbich-Langediers, Mitarbeiterin in der Schulverwaltung der OSK.  „Sie passt fachlich und menschlich einfach super zu uns.“

Auch Geschäftsführer Dr. Andreas Reimann ist äußerst zufrieden mit dem Ergebnis des langen Ringens um Frau Michaels Integration in den ersten Arbeitsmarkt: „Ich freue mich sehr, dass Frau Michael jetzt fest zu unserem Team gehört. Sie ist eine Bereicherung für die OSK, und wir zeigen damit, dass Inklusion auch über die Schulzeit hinaus gelingt.“

Ein großer Dank geht an alle, die mitgeholfen haben, Sabrina Michaels Traum zu verwirklichen:

Frau Seiler, Herrn Schneider (ehemaliger Geschäftsfüher), Herrn Röttgen, Frau Blasius, Frau Wust und allen Mitarbeitern der WG3 miteinander leben e. V.

Herrn Siemann und Herrn Babis, Landkreis Osnabrück Frau Thomas, Herrn Clever, Frau Beyer, Frau Langerbein SBK-Sozial-Betriebe-Köln, Ulrike Hilbich-Langediers, OSK Offene Schule Köln Swantje Osterloh, OSK Offene Schule Köln

 

Die offene Schule Köln informiert:

Zum kommenden Schuljahr 2018/19 wird Lothar Georg Plachetka (57) neuer Schulleiter der inklusiven Rodenkirchener Gesamtschule, Offene Schule Köln (OSK).

Lothar Plachetka, neuer Schulleiter der Offenen Schule Köln (OSK) ab dem Schuljahr 2018/19. Copyright: OSK

Der gebürtige Duisburger übernimmt das Amt von Hans Flinkerbusch, der sich nach sechs Jahren OSK-Führung in den Ruhestand verabschiedet. Die Schulleitung wird vervollständigt durch Martina Salchow als stellvertretende Schulleiterin und Dagmar Hausmann als Leiterin der Sekundarstufe I.
Die Verabschiedung von Hans Flinkerbusch findet am Samstag, den 1. September 2018, im Rahmen des OSK-Schulfestes statt. „Auch wenn es jetzt am Ende des Schuljahres noch zu früh ist, die großen Verdienste von Hans Flinkerbusch zu würdigen, so ist doch eines klar: Wir können ihm nicht genug für das danken, was er an Impulsen, Gründerengagement, Fachlichkeit und menschlicher Größe den Schülerinnen und Schülern, den Lehrerinnen und Lehrern und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegeben hat“, sagt Dr. Andreas Reimann, Geschäftsführer des Schulträgers der OSK.
„Ich bin stolz auf das, was die OSK im sechsten Jahr ihres Bestehens erreicht hat“, sagt Flinkerbusch. „Unser Weg, der konsequent auf individuelle Förderung setzt, ist der richtige. Wir können uns mit anderen weiterführenden Schulen in Köln heute problemlos messen. Das zeigen auch der erfolgreiche Abschluss der Zentralen Prüfung unserer zehnten Klasse und die erfolgreich verlaufenen Abiturprüfungen“, führt er weiter aus. Dieses Schuljahr legten an der OSK sieben Schülerinnen und Schüler der Berufspraxisstufe und zwölf Absolventinnen und Absolventen der Gymnasialen Oberstufe erfolgreich ihre Abschluss- bzw. Abiturprüfungen ab.
OSK gewinnt erfahrenen Pädagogen
Plachetka blickt als Gymnasiallehrer für die Fächer Deutsch und Englisch auf langjährige schulische Lehrtätigkeiten zurück. So hat er im baden-württembergischen Biberach/Riß an zwei Schulzentren gearbeitet. Am Bischof-Sproll-Bildungszentrum gestaltete der ausgebildete Inklusionsberater den Aufbau des Gymnasiums in Ergänzung zur Grundschule, Werkrealschule und Realschule maßgeblich mit. Darüber hinaus war er Pädagogischer Leiter und Geschäftsführer der Katholischen Erwachsenenbildung Bodenseekreis e.V. „In meiner bisherigen Laufbahn war die Schülerschaft oft sehr heterogen“, sagt Plachetka.

Und weiter: „Das individuelle Fordern und Fördern von Schülerinnen und Schülern liegt mir persönlich sehr am Herzen. Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen in die Weiterentwicklung der OSK einzubringen und mein Wissensspektrum erweitern zu können.“
Erste konkrete Gestaltungsmöglichkeiten ergeben sich für Lothar Plachetka mit den weiteren Vorbereitungen zur Erweiterung um eine Primarstufe der Klassen 1 bis 4.
Über die Offene Schule Köln (OSK)
2012 als staatlich genehmigte Ersatzschule gestartet (mit den Jahrgangsstufen 5 bis 8), hat sich die OSK als inklusive Gesamtschule in den vergangenen sechs Jahren inhaltlich und von der Schülerzahl her kontinuierlich weiterentwickelt. In diesem Schuljahr besuchen 334 Schülerinnen und Schüler die Offene Schule Köln. An der Gesamtschule können alle Abschlüsse der allgemeinbildenden Schule absolviert werden, einschließlich dem schulischen Teil der Fachhochschulreife und dem Abitur.
Vielfalt wird an der OSK als Stärke angesehen: Hochbegabte Kinder lernen gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern mit festgestelltem „sonderpädagogischen Förderbedarf“. Die OSK erhebt kein verpflichtendes Schulgeld, ist aber neben der staatlichen Ersatzschulfinanzierung auf freiwillige Beiträge, auf die Mithilfe der Eltern und auf Spenden angewiesen. Die Offene Schule Köln wird durch das Netzwerk Inklusive Schule Köln e.V. gefördert.

www.offene-schule.koeln.de